{"id":28244,"date":"2022-09-04T12:00:30","date_gmt":"2022-09-04T10:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28244"},"modified":"2022-08-31T13:14:46","modified_gmt":"2022-08-31T11:14:46","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-05-09-bis-12-09-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/09\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-05-09-bis-12-09-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 05.09. bis 11.09.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 36. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc112843777\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843778\">mo \u2013 05.09.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843779\">di \u2013 06.09.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843780\">mi \u2013 07.09.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843781\">do \u2013 08.09.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843782\">fr \u2013 09.09.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843783\">sa \u2013 10.09.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112843784\">so \u2013 11.09.2022. 9<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc112320928\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320928\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 05.09.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Hermeto Pascoal &amp; Grupo bei den INNt\u00f6nen 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hermeto Pascoal, der inzwischen 86-j\u00e4hrige Multiinstrumentalist mit dem schlohwei\u00dfen Rauschebart, den der deutsche Musikjournalist Karl Lippegaus \u201eBrasiliens Antwort auf Sun Ra\u201c genannt hat, z\u00e4hlt zweifellos zu den schillerndsten Musikerpers\u00f6nlichkeiten S\u00fcdamerikas. Er selbst spricht von seiner Arbeit als \u201emusica universal\u201c, allumfassende Musik -und er selbst stellt zweifellos den Mittelpunkt dieses klingenden Kosmos dar: Pascoal spielt Saxofon, Klavier, Akkordeon, Trompete, wei\u00df aber auch Flaschen, Messern, Gabeln und vielerlei Alltagsgegenst\u00e4nden \u00fcberraschende Kl\u00e4nge zu entlocken. Dabei verbindet er mit spielerischer Leichtigkeit unterschiedlichste stilistische Elemente, komplexe, mitrei\u00dfende Rhythmen, freie Improvisationen, popkulturelle Einfl\u00fcsse, Alltagsger\u00e4usche. Vor 50 Jahren zog Hermeto Pascoal damit auch die Aufmerksamkeit von Trompeter Miles Davis auf sich, auf dessen Album \u201eLive-Evil\u201c (1971) er zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 22. Juli 2022 gastierte Hermeto Pascoal mit seiner Band im Rahmen des ober\u00f6sterreichischen INNt\u00f6ne-Festivals auf der Open-air-B\u00fchne am Buchmannhof im Innviertel und gab ein mitrei\u00dfendes Konzert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung im Rahmen des \u00d61-Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit Brasiliens. Gestaltung: Andreas Felber<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Birdland Jazz Club<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neuburg an der Donau. Aufzeichnung vom 19.11.2021. Louise Jallu, Bandoneon; Gr\u00e9goire Letouvet, Piano \/ Fender Rhodes; Karsten Hochapfel, Gitarre \/ Cello; Alexandre Perrot, Bass. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Gespr\u00e4ch: Zum Tode von Rolf K\u00fchn \u2013 Julia Hemmerling im Gespr\u00e4ch mit dem Musiker und Komponisten (2019)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als im Mai 1944 die Bomben auf Leipzig niedergingen, hatte er die ersten Beebop-Noten im Ohr. Auch sie hielten ihn am Leben. Als das Land dann in Schutt und Asche lag, hatte er als Musiker gute Jobs. Rolf K\u00fchn war mit seiner Klarinette verwachsen. Sein Lebensweg war nicht ohne sein Instrument zu denken. Sie f\u00fchrte ihn nach New York zu den ganz gro\u00dfen Jazzern wie Benny Goodman und Buddy de Franco. Und auch wieder zur\u00fcck nach Deutschland \u2013 zur\u00fcck zu seinem Bruder Joachim, der in der DDR lebte, bevor er zu Rolf fl\u00fcchtete. Eines seiner letzten gro\u00dfen Projekte war die Komposition der Musik f\u00fcr eine f\u00fcnfteilige ARD \u2013 Dokumentation \u201eKinder des Krieges\u201c. Kurz vor seinem 93.Geburtstag ist Rolf K\u00fchn am vergangenen Donnerstag gestorben. Aus diesem Anlass senden wir ein Gespr\u00e4ch, das Julia Hemmerling 2019 mit ihm f\u00fchrte.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Olga Neuwirths Phantasiewesen \u2013 Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert \u201eAkroate Hadal\u201c von Olga Neuwirth (1995)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sowohl der Ernst von Siemens Musikpreis als auch der Grawemeyer Award gingen 2022 an die \u00f6sterreichische Komponistin Olga Neuwirth; ersterer als Anerkennung des bisherigen Schaffens, zweiterer konkret f\u00fcr \u201eOrlando\u201c, Neuwirths 2019 an der Wiener Staatsoper uraufgef\u00fchrte Oper.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein weit \u00e4lteres Werk ist das Streichquartett \u201eAkroate Hadal\u201c, uraufgef\u00fchrt 1995 durch das Arditti Quartett. Die damals noch unter 30-j\u00e4hrige Komponistin w\u00e4hlte als Titelgeber ein Phantasiewesen, entsprungen der Feder von Louis Bec: Akroate Hadal F., zur Gattung der Vampirtintenfisch\u00e4hnlichen z\u00e4hlend. Ein Gei\u00dfel schleuderndes Tiefseegetier, welchem als grundlegende K\u00f6rpert\u00e4tigkeit das Abhorchen des Meeresbodens zueigen ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So ungew\u00f6hnlich die Inspirationsquelle, so ungew\u00f6hnlich das Werk: ein teilweise pr\u00e4pariertes, ein wenig skordiertes Streichquartett, welches \u00fcber weite Strecken in einem kontrastreichen Wechsel von Klangzust\u00e4nden und Klangprozessen erscheint, ein Werk, welchem als ein m\u00f6gliches Leitmotiv die Deformation im Sinne einer Verzerrung regelm\u00e4\u00dfiger, normierter Strukturen vorangestellt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet \u201eAkroate Hadal\u201c aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally; Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022. Jazz<br \/>\n<strong>Inspiration Ornette<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr den Pianisten Joachim K\u00fchn glich es einem Gl\u00fccksfall, noch mit dem Saxofonisten Ornette Coleman spielen zu k\u00f6nnen. 2019 widmete er seinem Idol die Soloplatte \u201eMelodic Ornette\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Bert Noglik (MDR). Bereits als Heranwachsender begeisterte sich der Pianist Joachim K\u00fchn f\u00fcr den gro\u00dfen Jazzinnovator Ornette Coleman. In den neunziger Jahren kam es zu einer direkten Begegnung mit dem Altsaxofonisten und zu gemeinsamen Duo-Konzerten in der Arena von Verona sowie zu den Leipziger Jazztagen. \u00dcber einen Zeitraum von mehreren Jahren lie\u00df Coleman dann Joachim K\u00fchn regelm\u00e4\u00dfig nach New York einfliegen, um mit ihm gemeinsam neue St\u00fccke zu proben. Rund zwei Jahrzehnte Jahre sp\u00e4ter widmete der Pianist seinem Idol ein Soloalbum, mit dem er die Sch\u00f6nheit dieser Melodien feiert: \u201eMelodic Ornette\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 06.09.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Vincent Neumann<\/strong><\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioWissen: Django Reinhardt, Sinti und Roma<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Django Reinhardt: Eine Jazzlegende! \/ Die deutschen Sinti und Roma: Die Geschichte einer Minderheit<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es steht au\u00dfer Frage: Die Musik des Gypsy-Jazz, auch Manouche genannt, ist untrennbar mit dem Namen Django Reinhardt verbunden. Noch heute benennen sich viele Musikgruppen oder Jazzbars nach ihm. Kein Wunder, denn der in Belgien geborene Gitarrist gilt als der Begr\u00fcnder dieser Stilrichtung und somit als Wegbereiter des europ\u00e4ischen Jazz. Trotz einer Brandverletzung, die ihm zwei Finger seiner linken Hand l\u00e4hmte, z\u00e4hlt er bis heute zu den gro\u00dfen Virtuosen auf seinem Instrument. In den 30er und 40er Jahren verwandelte er Paris, wo er in einem Wohnwagen lebte, in das Zentrum des Jazz. Und obwohl er als Jazzmusiker und Sinti einer bei den Deutschen Nationalsozialisten \u00e4u\u00dferst unbeliebten Spezies angeh\u00f6rte, blieb er bis zum Ende des 2. Weltkrieges unbehelligt im besetzten Paris. Denn nicht nur die Franzosen liebten seine Musik&#8230;. Erstsendung: 30. Januar 2018<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Geschichte der Sinti und Roma ist gepr\u00e4gt von Verfolgung und Diskriminierung. Bereits vor 2000 Jahren wurden sie aus ihrer Heimat in Nordwestindien vertrieben. Wohin die Sinti und Roma von dort aus gingen, ist historisch nicht eindeutig belegt. Nach Westeuropa kamen sie aber sp\u00e4testens im 15. Jahrhundert. Im Heiligen R\u00f6mischen Reich waren sie zun\u00e4chst geduldet, doch verbreiteten sich bald Vorurteile gegen\u00fcber den \u201eFremden\u201c. Der Freiburger Reichstag Ende des 15. Jahrhunderts erkl\u00e4rte sie schlie\u00dflich zu Vogelfreien. Danach kam es immer wieder zu T\u00f6tungen und Vertreibungen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurden Sinti und Roma offiziell registriert. Auf diese Akten griffen sp\u00e4ter die Nationalsozialisten zur\u00fcck. 1936 gab es den Erlass zur \u201eBek\u00e4mpfung der Zigeunerplage\u201c. Die massenhafte Ermordung von Sinti und Roma war die Folge. Dieser Genozid wurde in Deutschland auch noch lange nach 1945 verschwiegen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http:\/\/br.de\/s\/5AgZ83<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Die NDR-Bigband bei der JazzBaltica in Timmendorfer Strand<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Skandinavische Kl\u00e4nge mit der NDR Bigband und Anders Jormin, kubanische Rhythmen mit Omar Sosa und Marialy Pacheco sowie aktueller Trio-Jazz des Drummers Diego Pi\u00f1era. Anders Jormin, Bass; Lena Willemark, Violine, Gesang; Karin Nakagawa, Koto; NDR Bigband; Leitung: Geir Lysne<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anders Jormin: Poems for Orchestra. (Aufnahme vom 25. Juni 2022). Marialy Pacheco, Klavier. Omar Sosa, Klavier, Keyboard, Percussion \/ \u201eManos\u201c (Aufnahme vom 25.\/26. Juni 2022) \/ \u201eOdd Wisdom\u201c: Diego Pi\u00f1era, Percussion; Hans Glawischnig, Bass; Donny McCaslin, Saxophon. (Aufnahme vom 26. Juni 2022)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Skandinavische Lyrik f\u00fcr Bigband, Gesang, Violine und Koto (eine japanische Zither) \u2013 der schwedische Bassist Anders Jormin reist mit der NDR Bigband durch die weiten Klangwelten zwischen Jazz und Volksmusik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marialy Pacheco und Omar Sosa sind ein wahres Power-Duo. \u201eManos\u201c \u2013 H\u00e4nde \u2013 nennen sie ihr Projekt. Alles ist handgemacht und vereint kubanische Rhythmen, grenzenlose Spielfreude und die Lust am Risiko.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Schlagzeuger Diego Pi\u00f1era kommt zur JazzBaltica mit seinen Lieblingsmusikern, mit Donny McCaslin am Saxofon und Hans Glawischnig am Bass. \u201eOdd Wisdom\u201c nennt sich das hochkar\u00e4tige Trio.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Vertrackte Grooves \u2013 Oliver Steidles Killing Popes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 4.11.2021 beim Jazzfest Berlin. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Wenn er nicht selbst spielt, besucht er gerne Techno-Raves und h\u00f6rt Hip-Hop, und das flie\u00dft auch in seine Musik ein: Der Schlagzeuger Oliver Steidle ist ein zentraler Akteur der offenen, kreativen, experimentellen Berliner Szene. Steidles Markenzeichen sind markant-kantige Grooves, eine rohe Energie, dabei h\u00f6chste Pr\u00e4zision in der Ausf\u00fchrung. Mit seiner Band Killing Popes gelingt ihm die Synthese unterschiedlicher Einfl\u00fcsse besonders \u00fcberzeugend: Die Musik vereint die improvisatorische Freiheit und harmonische Vielfalt des Jazz mit elektronischen Beats und der Eing\u00e4ngigkeit von Pop und Rock. F\u00fcr das Konzert beim Jazzfest Berlin 2021 hat er die Stammbesetzung effektvoll um die beiden S\u00e4ngerinnen Jelena Kulji\u0107 und Natalie Sandtorv erweitert.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Iris Ter Schiphorst: \u201e&#8230; meine-keine lieder\u201c (Salome Kammer, Stimme; Nina Jan\u00dfen-Deinzer, Klarinette; Christoph Grund, Klavier, Keyboard); \u201e&#8230; und Pommernland ist abgebrannt\u201c (Milan Jeremic, Fl\u00f6te; Miriam Ahrens, Englischhorn; Martina Fladerer, Klarinette; Julius R\u00fcggeberg, Live-Elektronik); \u201eMiniaturen\u201c (Nina Jan\u00dfen-Deinzer, Klarinette; Seiko Asa, Thurid Pribbernow, Violine; Josef Janda, Viola; Petr Chudoba, Violoncello); \u201eChangeant\u201c (Salome Kammer, Stimme; Julius R\u00fcggeberg, Live-Elektronik)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Highlights aus Europas Konzerts\u00e4len \u2013 Zeitgen\u00f6ssischer Musik aus Konzertmitschnitten der EBU<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die EBU stellt \u00fcber ihr Netzwerk \u00f6ffentlich-rechtlicher Rundfunkstationen ihren Mitgliedsanstalten zahlreiche Konzert- und Festivalmitschnitte zur Verf\u00fcgung. Wir pr\u00e4sentieren eine Auswahl aktueller Aufnahmen. Gestaltung: Daniela Fietzek<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022. Jazz<br \/>\n<strong>S\u00e4nger, Dichter und Ganoven \u2013 Odessas Gangsterjazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spurensuche nach dem \u201eblatnjak\u201c, dem Gangsterjazz aus Odessa, ist eine Reise in die Jazz Craze der 1920er Jahre, eine Reise in den Untergrund der Sowjet-\u00c4ra und eine in eine gerade wieder be\u00e4ngstigend gewordene Gegenwart<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Henry Altmann (SWR). Nur zwei Mal in seiner Geschichte durfte der \u201eblatnjak\u201c, der Gangsterjazz aus Odessa, in Russland auch offiziell seine Stimme erheben: Im Jazz Craze der 1920er und fr\u00fchen -30er und in der post-kommunistischen Gesellschaft der 1990er-Jahre. Das Konglomerat aus j\u00fcdischen, Chanson- und Jazz-Elementen, aus Alkohol, Melancholie und Unverbl\u00fcmtheit aber bl\u00fchte in ganz Russland im Verborgenen. Die S\u00e4nger Leonid Utjossow und Arkadij Sewernyi und die Band Gogol Bordello lebten und spielten in unterschiedlicher Zeit eine Kunstform, die dem Kulturschmelztiegel Odessa eigen ist.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 07.09.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: H\u00f6ren wir Gutes und reden dar\u00fcber!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazzklassiker vorgestellt und diskutiert von Beate Sampson, Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das Musikprogramm bei der heurigen Ausgabe des Ars Electronica Festivals und auf die Klangspuren in Schwaz unter der neuen k\u00fcnstlerischen Leitung von Christof Dienz und Clara Iannotta.\u00a0\u00a0 Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022. Jazz<br \/>\n<strong>Jazz und Propaganda im Zweiten Weltkrieg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWenn wir den kommunistischen Osten nicht mit der Waffe erobern k\u00f6nnen, dann eben mit der Jazz-Trompete\u201c (Feldmarschall Montgomery)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz diente im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg im Radio und auf der B\u00fchne auch der Propaganda, war aber ein zwiesp\u00e4ltiger Rekrut, dessen ureigene Idee von Freiheit aus der Fremde nach daheim zur\u00fcckstrahlte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Henry Altmann (NDR). Mit Swing f\u00fcr und gegen den Gleichschritt \u2013 schon im Zweiten Weltkrieg wurde der Krieg mit Propaganda-Jazzbands auch per Triole ausgetragen. Im Kalten Krieg wiederum wollten US-Regierungen via \u201eVoice of America\u201c und Tourneen von Jazzmusikern f\u00fcr die westliche Lebensform werben. Allerdings wurde den Afro-Amerikanern darunter bewusst, dass sie im Ausland f\u00fcr Werte spielten, die f\u00fcr sie zu Hause nicht galten. Von diesen Tourneen wiederum brachten sie Ideen mit, die sowohl den Jazz als auch die US-Gesellschaft ver\u00e4nderten.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 08.09.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Mitelli\/Collodel\/Di Benedetto bei Jazz &amp; Wine of Peace 2020 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz und Weingenuss in den Jahrhunderte alten H\u00f6fen, Kellern und Kirchen des friulanischen Weinbaugebiets Collio Goriziano, w\u00e4hrend schon die neue Ernte von Friulano, Ribolla Gialla, Grauburgunder, Sauvignon und Merlot in den F\u00e4ssern frischen Duft verstr\u00f6mt: Das ist das einzigartige Setting des seit vielen Jahren jeweils im Oktober im Umfeld der Gemeinde Corm\u00f2ns stattfindenden Festivals Jazz &amp; Wine of Peace. Vier au\u00dfergew\u00f6hnliche Konzerte vom Festival 2020 sind in zwei Ausgaben von In Concert in \u00d61 zu erleben -mit ebenso kontemplativer wie experimenteller Musik von wahren Klangschamanen des italienischen Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Mittelpunkt steht diesmal Multiinstrumentalist Gabriele Mitelli, der das Publikum mit seinem Spiel auf Kornett, Fl\u00fcgelhorn, Sopransaxofon, Perkussion sowie mit Stimme und Elektronik schon ganz allein auf vielschichtige Klangreisen mitzunehmen vermag, was er am 24. Oktober 2020 im malerischen Weingut Magn\u00e0s in Corm\u00f2ns unter Beweis stellte. Am Tag darauf konzertierte er dann noch mit dem Duo DST von Bassklarinettist Alberto Collodel und Bassist Simone Di Benedetto in der Villa Codelli in Mossa, um in diesem uralten Ansitz in den friulanischen H\u00fcgeln in \u00e4hnlich reiche Klanglandschaften einzutauchen, wie sie die drei 2019 auch auf dem gemeinsamen Album \u201eKinetik\u201c festgehalten haben. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Lyrischer Jazz-Punk: Der d\u00e4nische Gitarrist Teis Semey<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Buchmann. Er ist einer der aufstrebenden Musiker der aktuellen niederl\u00e4ndischen Jazzszene: Gitarrist Teis Semey, Jahrgang 1993, geboren in D\u00e4nemark, Absolvent des Amsterdamer Konservatoriums. Seit 2019 hat er drei Alben ver\u00f6ffentlicht, zuletzt in internationaler Quintett-Besetzung Mean Mean Machine. Die Musik: pointierter, oft rockiger Jazz mit freien Anteilen und Sinn f\u00fcr Melodien. Teis Semey begann schon mit sieben Jahren Gitarre zu lernen, jobbte fr\u00fch in einer Musik-Bar und lernte dar\u00fcber viele Bands kennen, die Blues, Rock und Groove betonte Stile spielten. Auch in seiner heutigen Musik bleiben diese Einfl\u00fcsse h\u00f6rbar. Dass er dabei Punk-Attit\u00fcde mit lyrischer Finesse verbindet, macht ihn zur besonders spannenden Entdeckung.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hans Ulrich Engelmann: \u201eLes chansons\u201c, op. 47 (Sigune von Osten, Sopran; ars nova ensemble n\u00fcrnberg); Harrison Birtwistle: \u201eEarth Dances\u201c (The Cleveland Orchestra: Christoph von Dohn\u00e1nyi)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Artacts. Internationale Klangwelten aus Tirol \u2013 Highlights vom Festival Artacts St. Johann 2022 (Teil 1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anfang M\u00e4rz, 2-G und Maskenpflicht waren soeben gefallen, da fand das Festival Artacts in St. Johann in Tirol statt. Sehr gut besucht war es mit Musik aus Jazz und improvisierter Musik, klanglich wie energetisch vielf\u00e4ltig. Zwei Zeit-Ton-Sendungen geben einen Einblick in das Soundgeschehen des Wochenendes. Unter anderem mit Musik von Katharina Ernst &amp; Martin Siewert, von Gard Nilssen\u2019s Acoustic Unit und einem neuen Trio der Saxophonistin Tanja Feichtmair.\u00a0 Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022. Jazz<br \/>\n<strong>Vier lange Saiten: Kontrabassistinnen im Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fr\u00fcher galten sie als Exotinnen an diesem Instrument \u2013 heute sind Kontrabassistinnen im Jazz und in der improvisierten Musik keine Ausnahmen mehr: Eine Sendung mit Musik von Pionierinnen und jungen Talenten<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Julia Neupert (SWR). Vier lange Saiten, tiefe T\u00f6ne, eine profunde Basis des Geschehens \u2013 all dies liefert ein Kontrabass. Gespielt von wem auch immer. War Jo\u00eblle L\u00e9andre in den 1970er und 1980er-Jahren noch eine Ausnahmeerscheinung an diesem Instrument, hat sich inzwischen vieles getan: Zahlreiche Bassistinnen der j\u00fcngeren Generation wie Lisa Hoppe oder Athina Kontou lassen aufhorchen. Im Modern Jazz und experimentellem Spiel, in Fusion oder Free Jazz. Ob hochenergetisch oder innig zart: Tiefe Kl\u00e4nge und mehr bev\u00f6lkern die heutige Jazzsendung im ARD Radiofestival.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 09.09.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Artacts. Internationale Klangwelten aus Tirol \u2013 Highlights vom Festival Artacts St. Johann 2022 (Teil 2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anfang M\u00e4rz, 2-G und Maskenpflicht waren soeben gefallen, da fand das Festival Artacts in St. Johann in Tirol statt. Sehr gut besucht war es mit Musik aus Jazz und improvisierter Musik, klanglich wie energetisch vielf\u00e4ltig. Zwei Zeit-Ton-Sendungen geben einen Einblick in das Soundgeschehen des Wochenendes. Unter anderem mit Musik von Katharina Ernst &amp; Martin Siewert, von Gard Nilssen\u2019s Acoustic Unit und einem neuen Trio der Saxophonistin Tanja Feichtmair.\u00a0 Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022. Jazz<br \/>\n<strong>Alone, not together \u2013 Die Herausforderung des unbegleiteten Solospiels: Nur du, das Instrument \u2013 und ein Publikum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Karsten M\u00fctzelfeldt (WDR). Der Jazz-Standard \u201eAlone Together\u201c handelt von gl\u00fccklicher Zweisamkeit \u2013 und k\u00f6nnte auch f\u00fcr die Duo-Situation stehen. Was aber bedeutet es f\u00fcr Musiker und Musikerinnen, ganz allein auf der B\u00fchne zu sein?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWenn du in der Zulu-Tradition aufw\u00e4chst, lernst du auch, ein Hirte zu sein und die K\u00fche und Rinder dorthin zu bringen, wo sie fressen und trinken. Und du bist mit ihnen allein. Genauso denke ich \u00fcber das Solo-Spielen, du begibst dich in die Wildnis. Es ist gef\u00e4hrlich, denn du bist allein. Jederzeit kann ein L\u00f6we auftauchen. Ich verstehe das Solo-Spiel als einen Moment, in dem du verletzlich bist. Aber wenn es gut l\u00e4uft, ist es reine Hingabe und du l\u00e4sst alles hinter dir\u201c, sagt der Pianist Nduduzo Makhathini. In der Sendung kommen auch Enrico Pieranunzi, John Scofield und Gwilym Simcock zu Wort.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 10.09.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Linda Fredriksson Juniper | Tampere Jazz Happening, November 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Linda Fredriksson Juniper || Linda Fredriksson, sax | Tuomo Pr\u00e4tt\u00e4l\u00e4, keyb | Mikael Saastamoinen, b | Olavi Louhivuori, dr | Tampere Jazz Happening, Tullikamarin Pakkahuone (Old Customs House), Finnland, November 2021<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Denkfabrik 2022 \u2013 Kunst &amp; Kohle \u2013 Wie Bands heutzutage (\u00fcberhaupt noch) Geld verdienen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Buchmann. Songs \u00fcber Geld, Kapital und Armut gibt es zuhauf. Dar\u00fcber hinaus stellt sich immer wieder die Frage: Wie \u00fcberleben die Musikschaffenden eigentlich heute? Ja, es war schon immer schwierig, aber fr\u00fcher gab es noch akzeptable Albumverk\u00e4ufe, die Verdienste der allermeisten Bands durch Musik-Abrufe auf Streamingplattformen sind heute kaum ernstzunehmen. Wichtigste Einnahmequelle wurden Livekonzerte, wo Fans zu den Tickets am Merchandisestand T-Shirts und Tontr\u00e4ger kauften. Doch wegen der Corona-Pandemie l\u00e4uft auch im Jahr 2022 das Tournee-Gesch\u00e4ft l\u00e4ngst nicht \u00fcberall wieder rund \u2013 und lukrativ schon gar nicht: Wie also kann es funktionieren, als Blues-, Rock-, Indie-, Jazz-, Folk-K\u00fcnstlerin von Musik leben zu k\u00f6nnen? Was unterscheidet Streaminganbieter wie Spotify, Deezer oder Tidal \u2013 und was steckt hinter Bandcamp? Wie sind deutsche Bands und Solok\u00fcnstler durch die Zeit der Auftrittsverbote gekommen, und was kommt \u00fcberhaupt bei Konzerttouren nach Abzug der Kosten herum? Welche Rolle spielen K\u00fcnstlerstipendien und staatliche F\u00f6rderungen? Viele Fragen und Antworten dazu von Bands und Branchenkennern.<\/p>\n<p>23:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Oliver Steger im Studio, Richard\/Ithursarry 2021 in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast im Jazznacht-Studio bei Katharina Osztovics ist der Wiener Bassist Oliver Steger. Er erz\u00e4hlt, wie er vom fu\u00dfballspielenden Krankenpfleger zum gefragten Instrumentalisten avancierte. Und er spricht \u00fcber das brandneue Album seiner Band Olive Grove sowie \u00fcber ebenfalls frische Musik des Trios Caf\u00e9 Drechsler. Zudem l\u00e4sst Steger mit Jazz f\u00fcr ein junges Publikum aufhorchen -Nachh\u00f6ren mit den \u201eKleinen\u201c lohnt sich also.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Konzertmitschnitt im Anschluss l\u00e4sst Saxofonist Jean-Charles Richard im Duo mit Akkordeonist Didier Ithursarry h\u00f6ren, die am 3. Oktober 2021 zum Ausklang des Jazzfestivals Leibnitz im Weingartenhotel Harkamp ein Open-air-Konzert gaben. Im Rahmen des \u00d61-Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit Brasiliens widmet sich Katharina Osztovics au\u00dferdem Gr\u00f6\u00dfen der brasilianischen Musik wie Tania Maria, Hermeto Pascoal, Walter Wanderley oder S\u00e9rgio Mendes und wirft einen Blick auf die brasilianische Musikszene in \u00d6sterreich. Mit Samba, Bossa Nova und Choro im Ohr vergehen die Stunden bis zum Sonnenaufgang wie im Flug. Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 11.09.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Oliver Steger im Studio, Richard\/Ithursarry 2021 in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Wie Musik die Mode beeinflusst(e) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mode und Musik sind untrennbar miteinander verbunden. Beide sind Ausdruck von Identit\u00e4t und Gruppenzugeh\u00f6rigkeit, dienen gleichzeitig aber auch der Abgrenzung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Elvis Presley beeinflusste die Mode der 1950er Jahre wie kein anderer, Stilikonen wie Janis Joplin oder Jimi Hendrix pr\u00e4gten den farbenfrohen, psychedelischen Hippie-Look. David Bowie bleibt mit seinen exzentrischen Outfits bis heute in Erinnerung, und die Punk-Bewegung wollte sich mit markanten visuellen Statements von allem anderen m\u00f6glichst stark abgrenzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Grunge, HipHop und Techno dr\u00fcckten der Mode der 1990er Jahre ihren Stempel auf, und Musikerinnen wie Britney Spears oder Christina Aguilera initiierten Trends in den 2000er Jahren. Aktuell sind Musikstars auch Modestars: So haben Rihanna oder Kanye West sogar eigene Schuhdesignlinien lanciert, f\u00fcr die sie werben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spielr\u00e4ume Spezial thematisieren im Rahmen der \u00d61 Fashionweek Musiker:innen, die Modetrends gesetzt haben. Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Camille Thurman<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Die junge US-amerikanische Musikerin Camille Thurman ist eine kraftvolle Tenorsaxofonistin und eine \u00e4u\u00dferst einfallsreiche S\u00e4ngerin, die an Gr\u00f6\u00dfen wie Sarah Vaughan und Ella Fitzgerald erinnert. In ihrer Heimat wird sie mit Preisen in all ihren Disziplinen \u00fcbersch\u00fcttet. Als Komponistin ist sie bereits zweifach mit einem der landesweit wichtigsten Jazzpreise f\u00fcr junge Talente, dem ASCAP Herb Alpert Young Jazz Composers Award, ausgezeichnet worden. Als Saxofonistin war sie als erste Frau \u00fcberhaupt zwei Jahre lang Teil der ber\u00fchmten Big Band Jazz At Lincoln Center Orchestra mit Wynton Marsalis. Nun war sie im Juni erstmals zu Gast bei der hr-Bigband. H\u00f6ren Sie heute den zweiten Teil dieses Programms aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Fagner Wesley Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Pianist, Komponist und Arrangeur Fagner Wesley stammt aus Salvador de Bahia und lebt mittlerweile schon viele Jahre in Wien. Im Dezember 2021 hat er zusammen mit E-Bassist Jojo Lackner und dem brasilianischen Landsmann Matheus Jardim (Schlagzeug) das Album \u201eLife Goes On\u201c ver\u00f6ffentlicht. Nomen est omen. Mit dem Titel dieses Tontr\u00e4gers will der temperamentvolle Musiker seine Mitmenschen inspirieren, trotz aller dr\u00e4ngenden Probleme, die unseren Erdball im Moment beherrschen, ihr Leben mit positiver Energie zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Brasilianische Lebensfreude, in Musik umgem\u00fcnzt, kann da zum Exportschlager werden! Eine Sendung im Rahmen des \u00d61 Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit Brasiliens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Cyro Baptista: \u201eVira Loucos\u201c (1997) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Liste der Instrumente, die er spielt (und oft auch selbst konstruiert), ist enorm. Die Liste seiner musikalischen Partnerinnen und Partner noch um einiges l\u00e4nger. Cyro Baptista ist ein vielseitiger und vielbesch\u00e4ftigter Perkussionist und ein m\u00fcheloser Grenzg\u00e4nger zwischen den Stilen. Seit den 1980er Jahren pr\u00e4gte er Alben des Saxofonisten John Zorn, er spielte mit Derek Bailey, Wynton Marsalis oder Herbie Hancock genauso wie mit Sting oder David Byrne. Und nat\u00fcrlich auch mit den Gr\u00f6\u00dfen seiner Heimat Brasilien: mit Marisa Monte, Milton Nascimento, Caetano Veloso und unz\u00e4hligen anderen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Liste von Cyro Baptistas eigenen Alben ist hingegen vergleichsweise kurz. \u201eVira Loucos\u201c nannte er sein 1997 bei John Zorns Label Avant erschienenes Deb\u00fct -in Anspielung auf den Namen des brasilianischen Komponistenkollegen, dessen Musik er hier unter die Lupe nimmt: Heitor Villa-Lobos. Mit Gitarrist Marc Ribot, Bassist Greg Cohen und John Zorn, der das Album auch produzierte, hatte er dabei einige seiner alten New Yorker Mitstreiter an Bord. Resultat war ein v\u00f6llig unverkopftes Fest f\u00fcr die Ohren, das die brasilianische Volksmusik, die ja einst auch Villa-Lobos inspirierte, ebenso leichtf\u00fc\u00dfig integriert wie Experimentelles, und Baptistas eigene Kompositionen auf intelligente Weise mit jenen von Villa-Lobos verschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung im Rahmen des \u00d61-Schwerpunkts zum 200. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit Brasiliens. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lieblingsaufnahmen des scheidenden RSO-Intendanten \u2013 Christoph Becher empfiehlt. Neue Musik aus der \u00c4ra des Orchesterintendanten des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der scheidende Orchesterintendant des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien stellt in dieser Sendung Mitschnitte zeitgen\u00f6ssischer Musik vor, die in seiner \u00c4ra der Jahre 2015 bis 2022 entstanden sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der am 1. J\u00e4nner 1963 im nordhessischen F\u00fcrstenhagen geborene Christoph Becher war nach seinem Studium der Musik-, Politik- und Literaturwissenschaft im deutschen Gie\u00dfen von 1990 bis 1998 Dramaturg am Wiener Konzerthaus, wo er das Festival \u201eH\u00f6rg\u00e4nge\u201c ins Leben rief und leitete. Au\u00dferdem kuratierte er zwei Jahrg\u00e4nge \u201eWien modern\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss an diese Wiener Jahre, in denen er auch seine Promotion \u00fcber Alexander Zemlinsky abschloss, arbeitete er zun\u00e4chst als Leitender Dramaturg an der Hamburgischen Staatsoper. Dort war Becher unter anderem f\u00fcr das Programm der Nebenspielst\u00e4tte \u201eopera stabile\u201c verantwortlich und erstellte mit Ingo Metzmacher, sp\u00e4ter auch mit Simone Young das gesamte Konzertprogramm des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Dar\u00fcber hinaus nahm er eine halbe C3-Vertretungsprofessur im Studiengang Musiktheaterregie wahr.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2007 holte ihn Christoph Lieben-Seutter als seine rechte Hand zur Elbphilharmonie Hamburg. Bechers Arbeitsschwerpunkte lagen unter anderem auf den Online-Aktivit\u00e4ten des Hauses und der Musikvermittlung \u2013 so konzipierte er das Programm \u201eElbphilharmonie Kompass\u201c f\u00fcr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2012 wechselte er als gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Intendant zum renommierten und international agierenden W\u00fcrttembergischen Kammerorchester Heilbronn.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2015 wurde er zum Intendanten des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien bestellt, er beendet seine T\u00e4tigkeit mit dem 31.7.2022. Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Handverlesene Musik aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde.. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch unter www.ardaudiothek.de\/radiofestival<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 36. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 05.09.2022. 2 di \u2013 06.09.2022. 3 mi \u2013 07.09.2022. 5 do \u2013 08.09.2022. 6 fr \u2013 09.09.2022. 7 sa \u2013 10.09.2022. 8 so \u2013 11.09.2022. 9 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. 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