{"id":28225,"date":"2022-08-28T12:00:02","date_gmt":"2022-08-28T10:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28225"},"modified":"2022-08-25T12:12:55","modified_gmt":"2022-08-25T10:12:55","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-29-08-bis-04-09-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/08\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-29-08-bis-04-09-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 29.08. bis 04.09.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 35. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc112320928\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320929\">mo \u2013 29.08.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320930\">di \u2013 30.08.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320931\">mi \u2013 31.08.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320932\">do \u2013 01.09.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320933\">fr \u2013 02.09.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320934\">sa \u2013 03.09.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc112320935\">so \u2013 04.09.2022. 11<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320928\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320929\"><\/a>mo \u2013 29.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Tree im Mai 2022 im Wiener RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Wiener Trio Tree, bestehend aus Bassist Andreas Waelti, Pianist Georg Vogel und Schlagzeuger Michael Prowaznik, pr\u00e4sentierte am 11. Mai 2022 im Studio 3 des Wiener Funkhauses sein zweites Album \u201eY\u201c. Englisch ausgesprochen w\u00fcrde dieses \u201eY\u201c zu \u201eWhy\u201c werden. Die Warum -Frage stellt sich allerdings in keinem Moment dieses von Beginn an erfrischend-mitrei\u00dfenden Konzerts, bei dem alles Gespielte dem Augenblick zu entspringen schien, in Wirklichkeit aber als Werk eines perfekt eingespielten Ensembles und pr\u00e4ziser, blitzschneller Kommunikation auf Basis von hochempathischer Vertrautheit zu bezeichnen war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">St\u00e4ndig das maximale Sonnenlicht der Intuition aussch\u00f6pfend, selbst bei H\u00f6chstgeschwindigkeit lustvolle Langsamkeit vermittelnd und nie den Erz\u00e4hlstrang verlierend, ist der auch sehr anspruchsvolle Mix aus Eigenem und souver\u00e4n ins Heute getragenen Standards in dieser Jazz-Trio-Meisterschaft eine l\u00e4chelnde Einladung an H\u00f6rerin und H\u00f6rer, sich in verz\u00fcckter Verbl\u00fcffung diesem Sog entfesselter Meisterschaft hinzugeben. Gestaltung: J\u00f6rg Duit<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>20:00-21:00 | Radio Z (http:\/\/www.radio-z.net\/)<br \/>\n<strong>Diggin\u2019! \u2013 Deep into Jazz, Blues, Soul, Rock &amp; African Music \u2013 am Mikrophon: Gerd Rudel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Sendung widmet sich unter dem Motto \u201eJazz Divas\u201c dem weiblichen Jazz-Gesang \u2013 von Ella (Fitzgerald) bis Esperanza (Spalding).<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Kontrapunkte in der Klangkurve \u2013 Das Ensemble Kontrapunkte mit Gottfried Rabl beim Musikverein-Festival \u201eA!\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Urauff\u00fchrung und drei \u00f6sterreichische Erstauff\u00fchrungen, vier Komponisten der Jahrg\u00e4nge rund um 1980 aus den USA, dem UK, Serbien und \u00d6sterreich, ein Klassiker aus dem Umfeld zwischen Elektronik, Mikrotonalit\u00e4t und reiner Stimmung sowie das Klavierwerk eines legend\u00e4ren Musikwissenschaftlers in neuem Klanggewand: in Summe ein typischer, weil rundum \u00fcberraschender Abend mit dem Ensemble Kontrapunkte, dirigiert von Gottfried Rabl sowie mit Franz-Markus Siegert (Violine), Herbert Kefer (Viola) und Kaori Nishii (Klavier).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie mag es klingen, wenn sich der Brite Luke Bedford vom Schicksal der afroamerikanischen S\u00e4ngerinnen Millie und Christine McCoy zu Musik inspirieren l\u00e4sst, einem 1912 verstorbenen siamesischen Zwillingspaar? Welche kurvenreichen Sounds verursachen acht virtuos eingesetzte Violinen, die zusammen vom barocken Concerto grosso, vom italienischen Futurismus und von einem Autorenn-Videospiel angetrieben werden \u2013 nach Noten des US-Amerikaners Andrew Norman? Was passiert, wenn sich der aus Serbien stammende Marko Nikodijevic einem Schmerzensmadrigal des m\u00f6rderischen Renaissancekomponisten Carlo Gesualdo mit Dub-Techniken ann\u00e4hert? Und wie durchleuchtet der \u00d6sterreicher Bernhard Philipp Eder mit einer neuen Instrumentierung die urspr\u00fcnglich f\u00fcr Klavier geschriebenen H\u00e4ndel-Variationen des 1929 verstorbenen Eusebius Mandyczewski, der sich als Musikwissenschaftler um die Herausgabe der Werke Haydns, Schuberts und seines Freundes Johannes Brahms verdient gemacht hat?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ist die Jagd des Komponisten nach dem perfekten St\u00fcck nicht ohnehin zum Scheitern verurteilt \u2013 aber der Versuch, wie Andrew Normans \u201eTry\u201c einen solchen ausstellen will, dennoch jedes Mal aufs Neue fesselnd? Da hilft es vielleicht, zum Auftakt James Tenney zu lauschen, ganz im Zeichen des Musikverein-Festivals unter dem Motto des Stimmtons \u201eA!\u201c, hinein in vermeintlich stehende, aber dennoch bewegte Kl\u00e4nge. Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:30 \u2013 00:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Die Cellistin Tomeka Reid<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Das Cello ist im Jazz immer noch eher selten. Entsprechend n\u00e4herte sich auch die US-Amerikanerin Tomeka Reid dem Instrument \u00fcber die klassische Ausbildung an. In ihrer Wahlheimat Chicago kam sie dann \u00fcber die Musikerkooperative AACM, die Association for the Advancement of Creative Musicians, zunehmend in Kontakt mit improvisierter Musik und entwickelte sich zu einer der originellsten und virtuosesten Stimmen der US-Szene, eine \u201eNew Jazz Power Source, wie die New York Times \u00fcber sie schrieb.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320930\"><\/a>di \u2013 30.08.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: DJ Swingin\u2019 Swanee<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: \u201eHaffner spielt Haffner\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Haffner Trio: Simon Oslender, Piano, E-Piano, Keyboard; Thomas Stieger, E-Bass; Wolfgang Haffner, Schlagzeug. Aufnahme vom 3.5.2022 beim Klavier-Festival Ruhr, Ebertbad Oberhausen. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim renommierten Klavier-Festival Ruhr treten nicht nur Pianisten auf: Deutschlands wohl bekanntester Schlagzeuger Wolfgang Haffner gastierte hier 2022 bereits zum sechsten Mal. Unter dem Motto \u201eHaffner plays Haffner\u201c pr\u00e4sentierte er mit eigenem Trio Kompositionen aus seiner Feder. Auf der Basis eines flie\u00dfenden, pulsierenden Rhythmus kreierten Haffner, Simon Oslender und Thomas Stieger eine Musik, die atmete, Raum lie\u00df, B\u00f6gen schuf, aber dabei auch immer wieder dynamische Kontraste bot. Mit ihrem in sich geschlossenen Auftritt in Oberhausen gelang dem seit 2017 existierenden und bestens eingespielten Trio das, worum es Wolfgang Haffner schon immer ging \u2013 das Publikum mitzunehmen.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 50. Todestag von Ren\u00e9 Leibowitz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ren\u00e9 Leibowitz: Sonate, op.12 a (Christian Altenburger, Violine; Henri Sigfridsson, Klavier); Arnold Sch\u00f6nberg: Violinkonzert, op. 36 (Rudolf Kolisch, Violine; Wisconsin Festival Orchestra: Ren\u00e9 Leibowitz); Ren\u00e9 Leibowitz: Kammersymphonie, op. 16 (Kammerorchester des Landestheaters Darmstadt: Ren\u00e9 Leibowitz); Bagatelle, op. 8 (Jeanne Manchon, Klavier)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zeitgen\u00f6ssische Oper in Bregenz \u2013 Bregenzer Festspiele 2022. Urauff\u00fchrung der Oper \u201eMelencolia\u201c von Brigitta Muntendorf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Begriff Melancholie ist ein Begriff der Gegens\u00e4tze. In unterschiedlichen Kulturen gilt oder galt sie als Krankheit oder als Schwester der Genialit\u00e4t. Die Urauff\u00fchrung von \u201eMelencolia\u201c bei den diesj\u00e4hrigen Bregenzer Festspielen erkundet diese Gegens\u00e4tze musikalisch. Komponiert von Brigitta Muntendorf und musikalisch mit Ankl\u00e4ngen von Renaissance, Romantik, Pop und Kitsch entf\u00fchrt diese zeitgen\u00f6ssische Oper die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer in 3D-Audiolandschaften. Dort treffen 14 Instrumentalsolistinnen und -solisten des Ensemble Modern auf virtuelle G\u00e4ste wie den iranischen Ney-Anban-Virtuosen Saeid Shanbehzadeh oder gar auf ihre eigenen digitalen Zwillinge. Aufgenommen am 18. August bei den Bregenzer Festspielen. Gestaltung: Stefan H\u00f6fel<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>\u201eFLY ME TO THE MOON?\u201c <\/strong><strong>Internationale Beziehungen im Jazz in Zeiten von Flugscham<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Mauretta Heinzelmann. Fly Me To The Moon: Vielleicht nicht gerade zum Mond, aber in alle Kontinente reisen viele Jazzmusiker*innen bei ihren Touren. Internationale Beziehungen inspirieren die Musik, weltweite Auftritte schm\u00fccken eine Karriere. Die Jazzgeschichte w\u00e4re zweifellos ohne das Flugzeug anders verlaufen. Die Corona-Pandemie hat sowohl eine Z\u00e4sur gesetzt als auch neue L\u00f6sungen erzwungen wie Zoom-Proben, kleine Besetzungen, regionale Projekte. Wie spiegelt sich dies in der Musik und wie gehen international aktive Jazzmusiker*innen wie Eva Klesse damit um? Wie kann sich der Jazz den weiten Horizont erhalten?<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc112320931\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320931\"><\/a>mi \u2013 31.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Gespr\u00e4ch: Das Gespr\u00e4ch mit Michael Wollny, Jazzpianist<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Julia Hemmerling im Gespr\u00e4ch mit Michael Wollny, Jazzpianist. Michael Wollny ist ein Aush\u00e4ngeschild der europ\u00e4ischen Jazzpianistik und wenn man von Wunderkindern der Musik spricht, die quasi \u201eunter dem Fl\u00fcgel gro\u00df geworden sind\u201c, dann kommt man an seinem Namen nicht vorbei. Der zweifache Vater und Hochschulprofessor in Leipzig ist eigentlich das Jetlag-Leben gewohnt. Denn alle wollen ihn h\u00f6ren. Im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt er \u00fcber sein Leben zwischen Elbphilharmonie und Frankfurter Opernhaus und ob noch ausreichend Zeit bleibt, mit Kollegen einen Bierkasten leer zu proben.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>ALONE TOGETHER: Neue Duo-Formationen 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henning Sieverts. \u201eAll The Things You Are\u201c \u2013 ein Song aus dem 1939 durchgefallenen Musical \u201eVery Warm For May\u201c, wurde erstmals 1946 von den jungen Wilden des Bebop f\u00fcr den Jazz entdeckt. Seitdem und bis heute geh\u00f6rt das St\u00fcck zum Standard-Repertoire des Jazz \u2013 in immer neuen und aufregend frischen Interpretationen, vor allem von Meister-Pianisten wie Keith Jarrett, Brad Mehldau und Tigran Hamasyan.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc112320932\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320932\"><\/a>do \u2013 01.09.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Neues von der Improvisierten Musik<br \/>\n<\/strong>Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Experimentelle Klangreise durch Erinnerungen und fremde Galaxien beim Carinthischen Sommer \u2013 Carinthischer Sommer 2022. Rom\u00e9o Monteiro, Spat\u2019Sonore und die Wundermaschine.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sechs Musiker:innen, die experimentelle Instrumentenmaschine \u201eSpat\u2019\u201e und eine intensive Verflechtung von Improvisation, Publikum und Auff\u00fchrungsort \u2013 das waren die S\u00e4ulen des Gastspiels von Rom\u00e9o Monteiro und dem Experimentalmusik-Kollektiv Spat\u2019Sonore beim Carinthischen Sommer Anfang August. Das Domenig Steinhaus, ein \u201eHaus um des Gebauten Willen, nicht um des Zweckes Willen\u201c (Maria Ozea) wurde dabei zur visuellen und akustischen Erweiterung des Klangkollektivs. Dieses markante Baudenkmal moderner Architektur aus Beton und Stahl am Ufer des K\u00e4rntner Ossiachersees reiht sich damit in die Liste der au\u00dfergew\u00f6hnlichen \u201eB\u00fchnen\u201c ein, die von diesem Ensemble aus Frankreich mit seiner \u201eWundermaschine\u201c bespielt wurden, wie z.B. Museen, Kirchen oder Nachtclubs wie das \u201eBerghain\u201c in Berlin oder der Bambusgarten des \u201eParc de la Villette\u201c in Paris. Das Hauptwerk des Abends, \u201eL\u2019Exode Immobile des Prairies\u201c, basiert auf Textfragmenten des fr\u00fch verstorbenen Theaterautors und Dramaturgen Guillaume Perrot, mit \u201eLes Madeleines dans la Galaxie\u201c spielt Spat\u2019Sonore auf Proust Erinnerungswerk an.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufgenommen am 2. August, Domenig Steinhaus, Steindorf am Ossiachersee in K\u00e4rnten. Gestaltung: Christine Pleschberger \u2013 K\u00e4rnten<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. <\/strong><strong>Jazz: Erik Leuth\u00e4user Band &amp; Large Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Erik Leuth\u00e4user \u2013 Queere Perspektiven aus der Metropole: Sturm-Songs vom Grenzg\u00e4nger. Moderation: Arne Schumacher (RB)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er ist eines der herausragenden Vokal-Talente in Deutschland. Erik Leuth\u00e4user hat sich seine eigene Welt zwischen progressiver Jazz-Haltung und alternativem Popsong geschaffen. Mit achtk\u00f6pfiger Gruppe stellte er in Bremen unter anderem das Konzept-Werk \u201eDer perfekte Sturm\u201c vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die aktuellen autobiografischen Songs kreisen um \u201edas Thema Sucht aus queerer Perspektive\u201c. Umgesetzt hat Leuth\u00e4user sie mit einem Klaviertrio plus Streichersatz. Leuth\u00e4user stammt aus Freital bei Dresden. Sein Album-Deb\u00fct \u201eIn-The-Land-Of-Oo-Bla-Dee\u201c mit deutsch- betexteten Bebop-Nummern nahm er mit 18 auf. Nach dem Jazzgesang-Studium in Weimar \u2013 ein wichtiger Dozent war Michael Schiefel \u2013 zog er 2015 nach Berlin. Gen\u00fcsslich lotet er heute verschiedene kreative M\u00f6glichkeiten aus, inspiriert von Erfahrungen als junger schwuler Mann in der Metropole.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc112320933\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320933\"><\/a>fr \u2013 02.09.2022<\/h2>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: The games must go on<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Winter und Mariko Takahashi. Musik: Fumio Yasuda. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022. L\u00e4nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 50 Jahren fanden die Olympischen Spiele in M\u00fcnchen statt: Gedacht als Gegenentwurf zu den Nazi-Spielen von 1936, gepr\u00e4gt durch ein brutales Attentat. Stefan Winter, Mariko Takahashi und Fumio Yasuda komponieren einen akustischen R\u00fcckblick.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">M\u00fcnchen 1972: \u00dcber Teile der Stadt spannt sich leicht-schwebend das Olympiadach. Es ist eine architektonische Sensation und steht als Zeichen f\u00fcr all das, was sich seit der nationalsozialistischen Propagandashow von 1936 ver\u00e4ndert hat, f\u00fcr Moderne, Weltoffenheit und Demokratie. Doch statt \u201eheitere Spiele\u201c gibt es ein Attentat auf die israelische Mannschaft, eine missgl\u00fcckte Geiselbefreiung, gibt es Mord und Tod. IOC-Pr\u00e4sident Avery Brundage sagte damals: \u201eThe games must go on.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus auditiven Fundst\u00fccken -kreieren Mariko Takahashi und Stefan Winter -eine Klangkomposition, die das Raum-Zeit&#8211;Kontinuum aufbricht: Baader-Meinhof, Rapmusik, Willy Brandts Ostpolitik, der Kalte Krieg, Richard Wagner, die Pandemie und das Erstarken von rechten Ideologien stehen -kaleidoskopartig nebeneinander.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stefan Winter, geboren 1958 in Tegernsee, ist Klang-, Objekt- und Videok\u00fcnstler. Als Autodidakt arbeitet er seit den 80er-Jahren mit Musik, Ger\u00e4uschen, Soundscapes und Video. Zahlreiche Auff\u00fchrungen und Installationen. Gemeinsam mit seiner Frau Mariko Takahashi betreibt er das Label Winter &amp; Winter f\u00fcr Jazz, Neue und klassische Musik.<\/p>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>D\u2019Agaro\/Constantini und Orchestra Little Italy bei Jazz &amp; Wine of Peace <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz und Weingenuss in den Jahrhunderte alten H\u00f6fen, Kellern und Kirchen des friulanischen Weinbaugebiets Collio Goriziano, w\u00e4hrend schon die neue Ernte von Friulano, Ribolla Gialla, Grauburgunder, Sauvignon und Merlot in den F\u00e4ssern frischen Duft verstr\u00f6mt: Das ist das einzigartige Setting des seit vielen Jahren jeweils im Oktober im Umfeld der Gemeinde Corm\u00f2ns stattfindenden Festivals Jazz &amp; Wine of Peace. Vier au\u00dfergew\u00f6hnliche Konzerte vom Festival 2020 sind in zwei Ausgaben von In Concert in \u00d61 zu erleben -mit ebenso kontemplativer wie experimenteller Musik von wahren Klangschamanen des italienischen Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Teil 1 pr\u00e4sentiert heute das Duo-Projekt Discantus von Daniele D\u2019Agaro und Mauro Constantini, die am 23. Oktober 2020 in der romanischen Kirche der Abtei von Rosazzo mit Kirchenorgel, Saxofon, (Bass-) Klarinette und vielen weiteren, \u201ekleinen\u201c Instrumenten Musik entwarfen, die von den \u201eDiscanti Aquileiesi\u201c inspiriert ist, also den in Manuskripten \u00fcberlieferten sakralen Ges\u00e4ngen von Aquileia aus dem 13. Jahrhundert. Wobei D\u2019Agaro und Constantini immer wieder v\u00f6llig neue improvisatorische Richtungen einschlugen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie ein weltlicher Gegenentwurf dazu wirkt das Orchestra Little Italy von Pianist Giovanni Guidi, das sich im Theater von Corm\u00f2ns mit Klavier, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug wie in einem endlosen Strom der freien Assoziation von einem musikalischen Thema zum n\u00e4chsten treiben lie\u00df und dabei auch immer wieder bekannte Melodien einarbeitete. Gestaltung; Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | ARD Radiofestival<br \/>\n<strong>Das \u201eShai Maestro Trio\u201c beim Jazzfestival Esslingen 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Subtil, rasant, tr\u00e4umerisch \u2013 der israelische Pianist Shai Maestro begeistert mit einem Wechselbad der Gef\u00fchle. Shai Maestro Trio: Shai Maestro, Klavier; Phil Donkin, Kontrabass; Ofri Nehemya, Schlagzeug. (Aufnahme vom 30. September 2021 aus dem Neckar-Forum)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Shai Maestro z\u00e4hlt zu den herausragenden Jazzmusikern der Gegenwart. Der israelische Pianist ist ein Meister der Farben und Kontraste \u2013 ein Geschichtenerz\u00e4hler auf seinem Instrument, der aus dem vielstimmigen Reichtum der mediterranen Kulturen genauso sch\u00f6pft wie aus dem gro\u00dfen Erbe der Jazztradition.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die aus San Francisco stammende Vibrafonistin Sasha Berliner war die erste Frau, die vom renommierten amerikanischen Jazzmagazin \u201edown beat\u201c zum \u201eRising Star Vibraphone\u201c gew\u00e4hlt wurde. Beim SWR NEWJazz Meeting trumpfte sie mit eigens von ihr f\u00fcr das legend\u00e4re Klang-Labor initiierten Kompositionen und Improvisationen auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anschlie\u00dfend: Sasha Berliner &amp; Tabula Rasa beim SWR NEWJazz Meeting 2021 (Aufnahme vom 21. November 2021 aus der Alten Feuerwache in Mannheim)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: h\u00f6r!spiel!art.mix: \u201eMONDI POSSIBILI\u201c von Stefano Giannotti \u2013 MONDI POSSIBILI \u2212 A Co(s)mic (S)trip<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Italienischen von Annalisa Pace und Katia Salvadori. Von Stefano Giannotti. Mit Stefan Roschy, Stefano Giannotti, Serena und O-T\u00f6nen der NASA. Komposition und Regie: Stefano Giannotti. SWR 2020\/21<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die in einer Toilettensch\u00fcssel beginnende, psychedelische, verquere und humorvolle Weltraumfahrt eines Astronauten durch unser Sonnensystem und dar\u00fcber hinaus. Von einem imagin\u00e4ren Houston beauftragt, entdeckt er ein Universum, das \u00fcberall von bewaffneten Revolutionen heimgesucht und von Wild- und Haustieren und bizarren Pers\u00f6nlichkeiten bev\u00f6lkert ist. Pers\u00f6nlichkeiten wie einer digitalen Stewardess, Galileo, Aristoteles und einem philosophierenden Dolmetscher. MONDI POSSIBILI zitiert Originalgespr\u00e4che der verschiedenen Apollo-Missionen, die von Mathematik \u00fcber pseudowissenschaftliche Theorien bis hin zu kosmologischen Doktrinen reichen und ist ein Aufruf, mit Formen zu spielen, sich mit dem Hybriden auseinanderzusetzen und, unter Einhaltung einer gewissen klassischen Strenge, gegen Regeln zu versto\u00dfen. Die Begleitung dieses Weltraumtrips stellt ein unglaubliches Barockensemble aus Ondes Martenot (elektronisches Musikinstrument der 1920er Jahre)\u201a Cembalo, Gambe und Jazzschlagzeug. Opulent und witzig wie eine barocke Zeichentrickoper, aber vor allem eine surreale und am\u00fcsante Vision der Globalisierung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stefano Giannotti, geb. 1963, Komponist. Weitere Ars Acustica H\u00f6rst\u00fccke u.a. Il tempo cambia (2002, Karl-Sczuka-Preis 2002), Geologica (DLR 2007, Karl-Sczuka-Preis 2007), Dialoghi (SWR 2008, Prix Italia 2009).<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Great Black Music, elektroakustische Improvisation, karibische Rhythmen: Konfrontationen 2022 (Teil 3). Gestaltung: Heinrich Deisl<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ende Juli fanden in Nickelsdorf die Konfrontationen statt. Es war die 42. Ausgabe des Festivals f\u00fcr Jazz und improvisierte Musik. Als ein Motto zog sich durch das dreit\u00e4gige Programm: von der Vergangenheit in die Zukunft. Auch heuer hat \u00d61 einige Konzerte aufgenommen, die in drei Zeit-Ton-Sendungen pr\u00e4sentiert werden. Heute mit u.a. Dieter Glawischnig mit Tanja Feichtmair, dem Rahma Quartet und dem Silt Trio.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Konfrontationen im burgenl\u00e4ndischen Nickelsdorf sind wieder in einen Normalstatus zur\u00fcckgekehrt: europaweit einzigartige Jazz- und Improvisationsmusik in der Jazzgalerie. \u00dcber die inhaltliche Ausrichtung f\u00fcr 2022 war im Programmheft zu lesen: \u201eGeleitet von der Idee, die der mythische Vogel Sankofa symbolisiert. Der R\u00fcckgriff auf Traditionen, das Lernen aus der Vergangenheit l\u00e4sst uns \u2012 nicht nur musikalisch \u2012 voranschreiten.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Umgesetzt wurden diese vielgestaltigen Verstrebungen sowohl in den Konzerten als auch in der von der Fotografin Francesca Patella kuratierten Ausstellung \u201eMisha Criss Cross\u201c \u00fcber den Pianisten Misha Mengelberg. Zudem wurde wieder der Kleylehof bespielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Lyrische Momente und Rundreisen durch afroamerikanische Musik. <\/strong>Den Beginn des dritten und abschlie\u00dfenden Teils \u00fcber die diesj\u00e4hrigen Konfrontationen macht das generationen\u00fcbergreifende Duo aus dem Pianisten, Band-Leader und Dirigenten Dieter Glawischnig mit der Saxofonistin Tanja Feichtmaier.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anschlie\u00dfend: Das Rahma Quartet rund um die \u00e4gyptische Stimm-K\u00fcnstlerin und Kuratorin Rasha Ragab, den deutschen Klangobjekte-K\u00fcnstler Christoph Nicolaus, den argentinischen Bass-Klarinettisten Lucio Capece und am Bass Werner Dafeldecker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Silt Trio \u2013 Brian Settles (Saxofon), Luke Stewart (Bass), Chad Taylor (Drums, mbria) \u2013 ist eine afroamerikanische Gruppe j\u00fcngerer Generation. Bei ihrer \u201egreat black music\u201c geht es stark darum, in die Vergangenheit zu blicken, um daraus Neues zu schaffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Abschluss der Konfrontationen lieferten Lu\u00eds Vicente (Trompete), John Dikeman (Saxofon), William Parker (Bass) und Hamid Drake (Drums) mit einer ebenso energetischen wie furiosen Rundreise durch die Jazz-Geschichte.\u00a0 Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Geschichten aus der schwedischen Nacht. Der Pianist Joel Lyssarides live in Illingen: Seine St\u00fccke entstehen in der Einsamkeit, sp\u00e4t am Abend.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik mit einer ganz individuellen Stimmung \u2013 Joel Lyssarides und sein Deb\u00fctalbum \u201eStay Now\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Karsten Neuschwender (SR). 30 Jahre ist er alt und spielt mit Jazzern wie Nils Landgren oder Klassikstars wie Anne Sofie von Otter. Joel Lyssarides ist einer, der musikalische Grenzen \u00fcberschreitet, die vielleicht gar nicht existieren. Jazz ist f\u00fcr ihn eine offene Sprache, ein Vokabular, eine M\u00f6glichkeit, sich auszudr\u00fccken. Das gelingt ihm am besten nachts, allein in seinem Haus im Gr\u00fcnen eine halbe Stunde von Stockholm entfernt. Seine Musik wirkt oft intim und privat \u2013 Kl\u00e4nge aus dem Innersten. Am 27. April 2022 spielte Joel Lyssarides mit seinem Trio in der Illinger Illipse Musik aus seinem Album \u201eStay Now\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320934\"><\/a>sa \u2013 03.09.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Lied &amp; Chanson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast: Der S\u00e4nger und Songschreiber Robert Summerfield. Liederbestenliste: die Platzierungen im September<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben. Original im Ohr: ungew\u00f6hnliche Coverversionen. Tourneetipps: on Tour im September. Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Robert Summerfield ist Baritenor, d.\u2005h. er besitzt eine Tenorstimme, mit der er jedoch auch in die Tiefe gehen kann. Der S\u00e4nger, Multi-Instrumentalist und Songschreiber, ist in NRW geboren, war als Kind oft bei seinem Vater in Chicago, wo er mit Blues- und Soulmusik infiziert wurde, hat dann in Wien Jazz studiert, in der Band ROBB und mit Nils W\u00fclker gearbeitet. Auf seinem neuen Album \u201eJoni\u201c verneigt er sich \u2013 unterst\u00fctzt vom deutsch-isl\u00e4ndischen Jazzpianisten Lars Duppler \u2013 vor einer der gr\u00f6\u00dften Songwriterinnen aller Zeiten und singt Joni-Mitchell-Songs. Ohne die Harmonien Mitchells zu verjazzen, haben Summerfield und Duppler die Sch\u00f6nheit und Tiefe dieser Lieder freigelegt.<\/p>\n<p>05:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Aus den Archiven: Mexico Calling \u2013 Olivia Molina im Gespr\u00e4ch (1\/2) \u2013 Aus der Reihe \u201eShowbusiness &amp; Entertainment\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Kathrin Brigl und Siegfried Schmidt-Joos. RIAS Berlin 1987. Teil 2 am 01.10.2022, 05:05 Uhr<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bereits mit 20 Jahren war sie eine Radio-Pers\u00f6nlichkeit in Deutschland, kurz darauf kam auch das Fernsehen dazu: 1968 ihre erste ZDF-Serienrolle und 1970 ihre erste Personality-Show im SFB, in der die 1947 in Kopenhagen geborene deutsch-mexikanische S\u00e4ngerin und Schauspielerin Olivia Molina ihr breites Repertoire zeigen konnte. Man sah sie dort oft auf einem Barhocker sitzend mit der spanischen Konzertgitarre mexikanische Folklore singen. Aber auch Jazz und internationale Standards mit dem gro\u00dfen Orchester des SFB. Und nicht zu vergessen die Opern von Bertold Brecht und Kurt Weill, die sie auf ihren Tourneen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">pr\u00e4sentierte. Siegfried Schmidt-Joos und Kathrin Brigl zeigen in der zweiteiligen Musik-Gespr\u00e4chs-Sendung die vielen Gesichter von Olivia -Molina, die von sich sagt: \u201eIch bin ein privilegierter Mischling, ich habe das Beste von beiden Kulturen mitbekommen.\u201c<\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G\u00fcnther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Martin Wind and Philip Catherine | NDR Jazz Coming Home Concerts, Flensburg, April 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Martin Wind and Philip Catherine @ NDR Jazz Coming Home Concerts | Martin Wind, db | Philip Catherine, g | Robbe &amp; Berking Yachting Heritage Center, Flensburg, April 2022<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioMitschnitt aus Franken: Best of Stars im Luitpoldhain N\u00fcrnberg 2022 \u2013 Best of Stars im Luitpoldhain N\u00fcrnberg 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eThe Night of Jazz &amp; Friends\u201c. Mit der German All Stars Big Band unter der Leitung von J\u00f6rg Achim Keller; Mezzoforte; Nightmares on wax; Ivan Lins, brasilianischer Mehrfach-Grammy-Gewinner; Nils Landgren; Special Guest; Max Mutzke und Casandra Steen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Percussion und Moderation: Wolfgang Haffner. Moderation: Sandra Rie\u00df. (Als Video-Livestream in der BR-Mediathek). Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Haffner, der Stardrummer aus N\u00fcrnberg, er hatte gerufen, und sie alle sind seiner Einladung wieder gefolgt: Die Stars des Jazz, Funk, Soul und Pop. Endlich war es wieder soweit: Am 7. August 2022 z\u00fcndete in Europas gr\u00fcnstem Konzertsaal die \u201eNight of Jazz and Friends\u201c ein umjubeltes Feuerwerk der Extraklasse. Ganze dreieinhalb Stunden kochte die Stimmung unter den 65.000 Fans. Erst zum f\u00fcnften Mal fanden die Stars im Luitpoldhain statt. Doch l\u00e4ngst ist dieses Freundestreffen ein Kultformat mit K\u00fcnstlern aus aller Welt, die gerne wiederkommen, und vielen, die unbedingt mal dabei sein wollen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und das waren Sie, die den Luitpoldhain bei hei\u00dfestem Sommerwetter dreieinhalb Stunden zum Kochen brachten: Die Grammy preisgekr\u00f6nte Legende aus Brasilien, Ivan Lins, Cassandra Steen, eine der ganz gro\u00dfen Soulstimmen aus Deutschland, Nightmares on Wax, Mezzoforte aus Island, Mr. Red Horn Nils Landgren, Haffners Best buddy Max Mutzke und der special guest, der bis zur letzten Minute geheim gehalten wurde: Thomas Quasthoff! Sie alle wurden von der German Allstar Big Band unter der Leitung von J\u00f6rg Achim Keller mit Bl\u00e4sersounds und gigantischen Rhythm sections grandios begleitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im radioMitschnitt pr\u00e4sentiert Ursula Adamski-St\u00f6rmer einen rasanten Querschnitt durch die dreieinhalb-Stunden Show. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung dabei: die Entscheidung, welche Titel weglassen f\u00fcr die gut 55 Minuten-Sendung. Insofern ist dieses \u201eBest of\u201c eher ein \u201epart of\u201c eines unvergesslichen Open Airs, das in voller L\u00e4nge auch in der BR Mediathek und auf der br-klassik.de\/concert-Seite abrufbar ist. Unbedingt lohnenswert. Der radioMitschnitt ist dazu ein exzellenter Appetizer!<\/p>\n<p>23:20:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Dhafer Youssef im Studio, Rousseau\/Larch\u00e9 im Brucknerhaus Linz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast im Jazznacht-Studio ist Dhafer Youssef, S\u00e4nger und improvisierender Virtuose auf der arabischen Kurzhalslaute Oud. Seit seinen musikalischen Anf\u00e4ngen mischt Youssef diverseste Einfl\u00fcsse in seine dezidiert kosmopolitische Musik, mit Betonung seiner arabischen Wurzeln und seiner Liebe zum Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dhafer Youssefs Lebensweg f\u00fchrte, ausgehend von seiner tunesischen Geburtsstadt T\u00e9rboulba, unter anderem \u00fcber Graz, Wien, Barcelona und Berlin nach New York und Paris. Als 22-J\u00e4hriger landete der 1967 geborene Musiker ausgerechnet in \u00d6sterreich.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zehn Jahre Aufenthalt im Land an der Donau erm\u00f6glichten ihm die n\u00f6tigen Kontakte zur ersten Liga der europ\u00e4ischen Musikszene und gaben ihm Gelegenheit, seine einzigartige Jazz-World -Music-Melange zu entwickeln. Eine Initialz\u00fcndung f\u00fcr Youssefs Karriere war dabei das Projekt \u201eForeign Affairs\u201c in Form einer \u201eCarte Blanche\u201c-Konzertserie im Wiener Jazzclub Porgy &amp; Bess, die ihm Christoph Huber zwischen September 1997 und Mai 1998 erm\u00f6glichte. Youssefs au\u00dfergew\u00f6hnliches musikalisches Talent, sein poetisches Oud-Spiel, sein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr raffinierte Kompositionen und die faszinierende Linienf\u00fchrung seiner beeindruckenden Stimme \u00fcberzeugten Kritiker und H\u00f6rer gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach langen Reisen hat Dhafer Youssef nun seinen Lebensmittelpunkt wieder in die \u00f6sterreichische Bundeshauptstadt verlegt, und im Porgy &amp; Bess wird wieder an die einstige Idee der \u201eForeign Affairs\u201c angekn\u00fcpft, in monatlich wiederkehrenden Konzerten mit Musiker:innen, die exklusiv eingeladen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zudem erscheint im Herbst 2022 Dhafer Youssefs neues Album \u201eStreets of Minarets\u201c. Das Konzert dieser \u00d61 Jazznacht kommt vom Duo Continuum, das am 8. April 2022 im Linzer Brucknerhaus auftrat. Die Musik von Kontrabassist Yves Rousseau und Saxofonist Jean-Marc Larch\u00e9 vereint jazzige und klassische Elemente in poetischer Verdichtung und lyrischer Klanglichkeit, mit Einfl\u00fcssen aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Welt und aus verschiedensten Traditionen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem gibt es wie immer ein Jazznacht-Magazin mit aktuellen Terminen und Neuerscheinungen aus nah und fern. Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc112320935\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc112320935\"><\/a>so \u2013 04.09.2022<\/h2>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Dhafer Youssef im Studio, Rousseau\/Larch\u00e9 im Brucknerhaus Linz <\/strong><\/p>\n<p>11:05 bis 12:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioMitschnitt: Alma Naidu<\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ein kleines Label auf reichen Entdeckungsreisen -Teil 2 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht wenige unabh\u00e4ngige, kleine Labels haben sich in den letzten zwei Dekaden auf Entdeckungsreisen in aller Welt begeben, um jene Musik zu dokumentieren, die in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts aus der Verschmelzung lokaler Musiktraditionen mit westlicher Rock-, Pop-, Soul-, Funk-und Discomusik und deren Instrumentarium entstanden ist. Das New Yorker Label Ostinato Records sticht da heraus. Journalist Vik Sohonie hat es ins Leben gerufen, um nicht nur groovende und tanzbare Musik neu und wieder zu entdecken, sondern dabei vor allem auch die gesellschaftlichen und politischen Hintergr\u00fcnde ihrer Entstehung zu beleuchten -mit wenig Detailinformationen zu den einzelnen Tracks, daf\u00fcr umso genauerer Aufbereitung des historischen Kontexts bestimmter Musikstile und ihrer Hybridisierung mit anderen. Die Spielr\u00e4ume Spezial folgen in zwei Sendungen den Entdeckungsreisen von Ostinato Records und erforschen diesmal die in der Diaspora geborenen hypnotischen Discosounds und die rebellische Funan\u00e1-Musik Kap Verdes nach der Unabh\u00e4ngigkeit im Jahr 1975. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht! Der Musiker Ralf Schuband<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Chorleiter und Rockmusiker mit deutsch-deutschem Lebenslauf von Gudrun Petruschka<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIn Obernzenn gab es alles, was ich mochte: eine Blasmusik, einen Chor, viele Gastst\u00e4tten, Stammtische. Ich habe sofort Arbeit bekommen. Das war eine ganz herzliche Aufnahme, weil ich mich nicht verschlossen habe. Ich bin auf die Leute zugegangen, wie wir Brandenburger sind. Und die sturen Franken haben das kennengelernt, dass es auch so geht.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1985, da war Ralf Schuband gerade 20 Jahre alt, wird seinem Ausreiseantrag aus der DDR sehr pl\u00f6tzlich stattgegeben. Innerhalb von 24 Stunden muss er raus. Seine neue Heimat findet er in Bayern, und mit den \u201esturen Franken\u201c ist er sehr schnell warm geworden. Heute ist er Chorleiter, arbeitet mit Menschen mit Behinderung, und spielt \u2013 wie schon als Jugendlicher in der Lausitz \u2013 in einer Rockband.<\/p>\n<p>19:32 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Black Velvet \u2013 Der Tenorsaxofonist Illinois Jacquet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. Es war Illinois Jacquets Geniestreich: Sein ekstatisches Tenorsaxofonsolo in \u201eFlying Home\u201c sorgte im Jahr 1942 im Lionel Hampton Orchester f\u00fcr eine Sensation. Seitdem wurde es immer wieder zitiert. Aber nicht nur mit seiner expressiven Spielweise, die er in den h\u00f6chsten Lagen mit gekonnt eingesetzten Instrumentalschreien kr\u00f6nte, sondern auch mit exzellenten Balladen-Interpretationen war der Saxofonist in prominenten Big Bands ein gefeierter Solist. Mit eigenen Combos gelang Illinois Jacquet das Kunstst\u00fcck, die Flexibilit\u00e4t einer kleinen Gruppe zu bewahren und dar\u00fcber hinaus den strahlenden Sound einer Big Band zu erzielen.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Tobias Meissl Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00d6sterreichs junges Ausnahmetalent am Vibrafon, Tobias Meissl, hat sich nach seiner R\u00fcckkehr aus den USA, wo er am Berklee College of Music in Boston mit einem Vollstipendium studiert hat, rasch etablieren k\u00f6nnen. Gemeinsam mit Ivar Roban Kri\u017eic am Kontrabass und Langzeitmitstreiter Valentin Duit am Schlagzeug spielt er Musik auf der Kippe zwischen traditionellem Jazz und Neuer Un\u00fcbersichtlichkeit -der heterogenen Improvisationsmusik der Gegenwart. Das gelingt dem Trio mit jener Selbstverst\u00e4ndlichkeit, die der j\u00fcngeren Musiker:innen-Generation eigen zu sein scheint, die sich gerne im Fundus des American Songbook bedient und ebenso spielerisch zeitgen\u00f6ssische Einfl\u00fcsse aus allen Richtungen zul\u00e4sst.Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Bill Evans und Jim Hall: \u201eUndercurrent\u201c (1962) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im August 1962, also ziemlich genau vor 60 Jahren, wird das Album \u201eUndercurrent\u201c von Pianist Bill Evans und Gitarrist Jim Hall ver\u00f6ffentlicht. Nicht nur das ikonische Albumcover, das die Unterwasser-Fotografie einer Frau in wei\u00dfem Kleid zeigt, erregt Aufmerksamkeit. Im Duo mit Klavier und Gitarre zu spielen ist kein einfaches Unterfangen. Gerne kommen sich die Klangfarben der beiden Saiteninstrumente (auch beim Piano werden ja Saiten mit H\u00e4mmern angeschlagen) in die Quere. Doch bei Bill Evans und Jim Hall bedeutet der Dialog pure Magie: Traumwandlerisch spielen sich die beiden Musiker melodische Elemente zu und kommunizieren mittels sensibler Akkordf\u00e4rbungen. Gleich die Er\u00f6ffnungsnummer \u201eMy Funny Valentine\u201c demonstriert das hochempathische Zusammenspiel der beiden. Dieser kammermusikalische Jazz-Meilenstein war eine Blaupause und Inspiration f\u00fcr zahlreiche sp\u00e4tere Gitarre-Klavierduos. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neues Kl\u00e4nge ausm Hoamatland \u2013 50 Jahre Landesstudio Ober\u00f6sterreich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Bregenzer Wald bis ins S\u00fcdburgenland, von der Mozartstadt bis nach Bozen. Die ORF-Landesstudios sind Au\u00dfenstellen des ORF in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern. Dort wird aber nicht nur volles (trimediales) Programm f\u00fcr die Radio-, Fernseh- und Online-Angebote des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in \u00d6sterreich produziert, sondern auch eine Menge Aufnahmen Neuer Musik, welche im ORF-Gesetz unter der \u201eBer\u00fccksichtigung und F\u00f6rderung der \u00f6sterreichischen k\u00fcnstlerischen und kreativen Produktion\u201c auch festgeschrieben ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was sich dort in vergangenen f\u00fcnf Jahrzehnten in puncto Zeitgen\u00f6ssischer Musik getan hat, dar\u00fcber hat Andreas Maurer mit Kolleg:innen aus den Landesstudios gesprochen, die dazu auch einige spannende ORF-Mitschnitte aus den Archiven ausgegraben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung anl\u00e4sslich der \u201eZeit-Ton-Extended\u201c-Reihe zu den 50. Geburtstagen der Landesstudios. Gestaltung: Alice Ertlbauer-Camerer, Andreas Maurer<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Handverlesene Musik aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur. Auch unter www.ardaudiothek.de\/radiofestival<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 35. 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