{"id":28200,"date":"2022-08-21T12:00:43","date_gmt":"2022-08-21T10:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28200"},"modified":"2022-08-17T12:42:11","modified_gmt":"2022-08-17T10:42:11","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-22-08-bis-28-08-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/08\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-22-08-bis-28-08-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 22.08. bis 28.08.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 34. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc111632228\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632229\">mo \u2013 22.08.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632230\">di \u2013 23.08.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632231\">mi \u2013 24.08.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632232\">do \u2013 25.08.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632233\">fr \u2013 26.08.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632234\">sa \u2013 27.08.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111632235\">so \u2013 28.08.2022. 9<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc111632228\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632228\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc111632229\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632229\"><\/a>mo \u2013 22.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Monty Alexander Trio bei den INNt\u00f6nen 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nuancierte Anschlagskultur, swingende Energie, ein virtuos perlender Fluss an Ideen: So kennt man Pianist Monty Alexander seit den 1960er-Jahren. Der aus Jamaika stammende Tasten-Star, der einst von Frank Sinatra in einem Club in Miami entdeckt und nach New York City geholt wurde, wo sich u. a. Oscar Peterson als Mentor einstellte, gilt seit Jahrzehnten als Meister des Mainstream-Jazz-Pianos, der gerne auch Rhythmen und Melodien seiner karibischen Heimat in der Musik reflektiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 24. Juli d. J. gastierte der inzwischen 78-j\u00e4hrige Monty Alexander mit Luke Sellick (Bass) and Jason Brown (Schlagzeug) beim traditionsreichen INNt\u00f6ne-Festival auf Paul Zauners Buchmannhof in Ober\u00f6sterreich, das zum dritten Mal als sommerliches Open-air-Event \u00fcber die B\u00fchne ging. Marlene Schnedl pr\u00e4sentiert das vom Publikum mit Vorfreude und Spannung erwartete Konzert-Highlight. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Festival Jazzdor Strasbourg-Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kesselhaus der Kulturbrauerei. Aufzeichnungen vom 09.06.2022. Suzanne (Deutschlandpremiere): Ma\u00eblle Desbrosses, Bratsche\/Gesang; Pierre Tereygeol, Gitarre\/Gesang; Elodie Pasquier, Bassklarinette\/Gesang | Matthieu Mazu\u00e9 Trio feat. Micha\u00ebl Attias (Deutschlandpremiere): Micha\u00ebl Attias, Altsaxofon; Matthieu Mazu\u00e9, Klavier; Xavier R\u00fcegg, Kontrabass; Michael Cina, Schlagzeug | The Killing Popes feat. Marc Ducret &amp; Claudia Solal (Premiere). Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der Song Contest der Neuen Musik \u2013 Die Siegerst\u00fccke des 68. Rostrum of Composers (3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1954 findet jedes Jahr auf Initiative des International Music Council das Rostrum of Composers statt. Das 68. Treffen von Musik-Radiojournalist:innen fand im Juni 2022 in Palermo statt. Das Prinzip gleicht dem Eurovision Song Contest: Jeder teilnehmende Sender reicht selbst produzierte Aufnahmen von zeitgen\u00f6ssischen Werken ein. Diese werden dann von der Jury gemeinsam angeh\u00f6rt und bewertet. Ziel ist es, Aufnahmen zu empfehlen und es wird in Kategorien \u2013 \u201egesamt\u201c und in der Nachwuchs-Kategorie U30 \u2013 jeweils ein Werk pr\u00e4miert. Alle teilnehmenden Radiosender sind verpflichtet, das Gewinnerst\u00fcck zu senden, und sie sind verpflichtet, weitere Kompositionen in ihren Programmen vorzustellen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Einreichungen beim Rostrum of Composers stammen von Komponist:innen aus mehreren Kontinenten, von Portugal bis Hongkong, von Norwegen bis Bulgarien. Eine spannende Reise durch das internationale zeitgen\u00f6ssische Musikschaffen. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>ODESSA SWING: Fr\u00fche Jazzaufnahmen vom Schwarzen Meer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Nur zwei Mal in seiner Geschichte hob der \u201eblatnjak\u201c, der Gangsterjazz aus Odessa, in Russland \u00f6ffentlich seine Stimme: Im Jazz Craze der 1920er- und fr\u00fchen -30er- und in der post-kommunistischen Gesellschaft der 1990er-Jahre. Das Konglomerat aus j\u00fcdischen, Chanson- und Jazz-Elementen, aus Alkohol, Melancholie und Unverbl\u00fcmtheit aber bl\u00fchte in ganz Russland im Verborgenen. Leonid Utjossow und Alexander Zfasman, Arkadij Sewernyi und Kostja Beljajew, La Minor oder Gogol Bordello lebten und spielten in unterschiedlicher Zeit eine Kunstform, die dem Kulturschmelztiegel Odessa eigen ist.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111632230\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632230\"><\/a>di \u2013 23.08.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>12:00 bis 13:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf: Am Tisch mit Klaus Theweleit, \u201eK\u00f6rperpanzerknacker\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinem Buch \u201eM\u00e4nnerphantasien\u201c mischte er den Wissenschaftsbetrieb in den 1970er Jahren ordentlich auf. Wie hier einer \u00fcber m\u00e4nnliche, faschistische Gewalt schrieb, in einem wilden Textstrom, gespickt mit Assoziationen aus Filmen, Popmusik und Comics, hatte die Universit\u00e4t bis dahin noch nicht gesehen und gelesen. Kein Wunder, dass Klaus Theweleit damals im traditionellen, akademischen Lehrbereich nicht gleich Fu\u00df fassen konnte \u2013 er wurde dennoch zu einem der einflussreichsten linken Intellektuellen seiner Generation.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt wenige Themen, \u00fcber die Klaus Theweleit nichts zu sagen h\u00e4tte: Er kann genauso \u00fcber die homerischen Epen schreiben wie \u00fcber Jimi Hendrix, \u00fcber Freud ebenso wie \u00fcber die fundamentalistischen Kriege der Gegenwart. Auf seine unnachahmliche Weise vermischt er pers\u00f6nliches, historisches, k\u00fcnstlerisches und psychologisches, um den k\u00f6rperlichen Grundlagen unserer Kultur auf den Grund zu gehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im \u201ehr2-Doppelkopf\u201c erz\u00e4hlt der Free-Jazz-Enthusiast, wie er der dr\u00fcckenden Nachkriegsatmosph\u00e4re seiner Kindheit entkam und in der Studentenbewegung der 1960er seinen Platz suchte, bis er auch hier wieder seinen ganz eigenen Weg fand -ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Grundlagen von Gewalt und die befreiende Kraft der Musik. Gastgeber: Niklas Vogel<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Prachtvolle Pianistik \u2013 Gwilym Simcock solo (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 27.1.2022 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. Nach langer Lockdown-Pause war das erste Solokonzert vor Publikum im Beethoven-Haus f\u00fcr den Pianisten Gwilym Simcock ein emotionales Ereignis. Eigens f\u00fcr den Abend hatte der Waliser mit Wahlheimat Berlin neue Eigenkompositionen einstudiert, die er mit bekannten St\u00fccken u.\u2005a. von Dave Brubeck und Antonio Carlos Jobim kontrastierte. Der klassisch ausgebildete Virtuose mit Sideman-Erfahrung u.\u2005a. bei Pat Metheny pendelte zwischen impressionistischen Klangmalereien, in denen er seinen ganzen harmonischen Reichtum demonstrierte, und in der Jazz-Tradition wurzelnde Improvisationen voller rhythmischer Raffinesse und treibender Grooves.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wilhelm Killmayer: Kammermusik (Ensemble Modern: Pablo Druker); Symphonie Nr. 3 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: J\u00f6rg Widmann); \u201eEncore\u201c (Volker Banfield, Klavier; M\u00fcnchner Philharmoniker: Wilhelm Killmayer)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neues von Unterpertinger und Zwerger \u2013 Musik im Studio. Urauff\u00fchrungen aus dem Landesstudio Tirol<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bei \u201eMusik im Studio\u201c im Landesstudio Tirol waren am Donnerstag, 9. Juni 2022 u.a. zwei Urauff\u00fchrungen zu erleben: \u201eZeitenverwesung I. Studie f\u00fcr Violoncello solo\u201c von Judith Unterpertinger sowie \u201eRAVE PARTY FOR KIDZ: LAST LEVEL\u201c f\u00fcr Tuba, Video und Ensemble von Manuel Zwerger. Gestaltung: Patrizia Jilg<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>SPEZIALISTIN F\u00dcR TIEFE T\u00d6NE: Die Baritonsaxophonistin Almut Schlichting\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Beatrix Gillmann. Fliegende\u2009Fische,\u2009rote\u2009Linsen,\u2009norddeutsche\u2009Kohlfelder und die Berliner\u2009 U-Bahn \u2013 kuriose Dinge gibt es im musikalischen Fundus von Almut Schlichting zu entdecken. In Niedersachsen wuchs sie auf dem Land auf, seit 1996 ist Berlin ihre Wahlheimat. Die 1977 geborene Musikerin \u00fcbernimmt viele k\u00fcnstlerische Rollen: Bandleaderin, P\u00e4dagogin, Komponistin, Kuratorin, Labelchefin. In dieser Sendung erz\u00e4hlt Almut Schlichting \u00fcber ihr Instrument, das Baritonsaxofon, ihre Musik, und wir holen erste H\u00f6reindr\u00fccke von ihren beiden neuen Alben ein, die im Oktober erscheinen werden: \u201eDrei\u201c und \u201eRoad Works\u201c.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111632231\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632231\"><\/a>mi \u2013 24.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf die Klangmanifeste, die diesmal auf dem Gel\u00e4nde des Symposium Lindabrunn stattfinden werden.\u00a0 Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Label-Portr\u00e4t Laika-Records<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Harald M\u00f6nkedieck. Als der Konzertagent und Diplom\u00f6konom Peter Cronemeyer Mitte der 1990er Jahre das Label Laika Records von seinem Gr\u00fcnder Ulli B\u00f6gershausen \u00fcbernahm, war die Welt der kleinen Plattenfirmen noch eine andere und das Angebot von Streaming-Diensten fern. Doch auch im Jahr 2022, nach zwei problematischen Pandemie-Jahren, ist Laika Records noch da. Vom sch\u00f6nen Standpunkt in der Bremer Altstadt steht Cronemeyer mit Laika weiter f\u00fcr unabh\u00e4ngige Jazz- und Weltmusik-Produktionen, die eine Nische kontinuierlich mit Leben erf\u00fcllen, sich dabei allerdings auf ein gutes Dutzend Ver\u00f6ffentlichungen im Jahr beschr\u00e4nken.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111632232\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632232\"><\/a>do \u2013 25.08.2022<\/h2>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Sheets of Sound \u2013 Der rote Faden in der Musik (4\/5)<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Fragebogen: Uli Kempendorff<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Thomas Loewner. Sein Name taucht regelm\u00e4\u00dfig auf den Besetzungslisten bemerkenswerter deutscher Jazzproduktionen auf: Der Berliner Saxofonist Uli Kempendorff hat u.\u2005a. Platten von Julia H\u00fclsmann, Kalle Kalima oder Benjamin Sch\u00e4fer eine eigene Note hinzugef\u00fcgt. Wie wenige andere verbindet er einen kraftvollen Ton und handwerkliche Kompetenz mit improvisatorischem Freigeist. Auch abseits des Jazz vertrauen Acts auf Kempendorffs Qualit\u00e4ten, darunter die charts-erprobte Band Seeed oder der finnische Tausendsassa Jimi Tenor. Mit seinem eigenen Quartett Field mit Christopher Dell (Vibrafon), Jonas Westergaard (Bass) und Peter Bruun (Schlagzeug) macht er eine rhythmisch, harmonisch und melodisch h\u00f6chst vertrackte, aber leidenschaftliche Musik. Im Live-Gespr\u00e4ch stellt Uli Kempendorff eigene St\u00fccke vor und beantwortet den \u201eJazzFacts\u201d-Fragebogen.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Erinnerungen an Heimo Wisser.\u00a0 \u2013 Neue Musik im Studio des ORF Tirol. In memoriam Heimo Wisser<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen und viel zu fr\u00fch verstorbenen K\u00fcnstler wurde am 29 Mai im Studio 3 des ORF Landesstudios Tirol erinnert, an den Musiker, Komponisten und Autor Heimo Wisser. Ein K\u00fcnstler, originell und eigenst\u00e4ndig, der vor allem sich selbst h\u00f6chste Anspr\u00fcche auferlegt hat. Wir stellen den in Wien Geborenen als Sch\u00f6pfer subtiler Kammermusik, als ironischen H\u00f6rspielgestalter und als Autor von Liedern und Gedichten vor. Wissers Werk, war reich an Anspielungen, einfallsreich und voller Poesie. Mit Aron Pilsan (Klavier), dem Trio Wirkwerk und dem Artemis Quartett.\u00a0 Gestaltung: Patrizia Jilg \u2013 Tirol<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>\u201eCOLORS &amp; SHADOWS\u201c: Die spanische Trompeterin und S\u00e4ngerin Andrea Motis und die WDR Big Band <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von J\u00f6rg Heyd. Andrea Motis nahm mit sieben Jahren ihre erste Trompete in die Hand, von da an ging es mit der Musik rasant voran. Heute, genau 20 Jahre sp\u00e4ter, hat sie den Status des \u201eGeheimtipps\u201c l\u00e4ngst hinter sich gelassen. Aus der spanischen Jazzszene ist sie kaum mehr wegzudenken. Im Fr\u00fchjahr 2021 kam es endlich zur ersten Zusammenarbeit zwischen Andrea Motis und der WDR Big Band. Dabei entstand \u201eColors &amp; Shadows\u201c, ein stimmungsvolles und latin-orientiertes Album, auf dem Motis nicht nur als versierte Trompeterin, sondern auch als l\u00e4ssige S\u00e4ngerin zu \u00fcberzeugen wei\u00df. Ob Instrument oder Stimme: Es ist ihr ausgepr\u00e4gter Sinn f\u00fcr farbenfrohe Melodien, die eindeutig mehr Licht als Schatten spenden.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111632233\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632233\"><\/a>fr \u2013 26.08.2022<\/h2>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen von Posaunist Slide Hampton 1969-71 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im April 2022 j\u00e4hrte sich der Geburtstag des 2021 verstorbenen US-amerikanischen Posaunisten und Arrangeurs Slide Hampton zum 90. Mal. Der schwedische Rundfunk stellte aus diesem Anlass Aufnahmen zur Verf\u00fcgung, die Hampton vor einem halben Jahrhundert in Skandinavien gemacht hat: Zum einen eine Quartettaufnahme vom Dezember 1969, in der u. a. der damals 22-j\u00e4hrige Bassist Palle Danielsson zu h\u00f6ren ist. Zum anderen ein Konzertmitschnitt vom schwedischen Ume\u00e5 Jazz Festival 1971, wo der profilierte Jazzorchesterarrangeur Hampton mit der Ume\u00e5 Big Band drei seiner Kompositionen auff\u00fchrte. Klaus Wienerroither pr\u00e4sentiert diese raren Fundst\u00fccke aus dem Archiv des schwedischen Rundfunks. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Great Black Music, elektroakustische Improvisation, karibische Rhythmen \u2013 Konfrontationen 2022 (Teil 2). Von der Vergangenheit in die Zukunft.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ende Juli fanden in Nickelsdorf die Konfrontationen statt. Es war die 42. Ausgabe des Festivals f\u00fcr Jazz und improvisierte Musik. Als ein Motto zog sich durch das dreit\u00e4gige Programm: von der Vergangenheit in die Zukunft. Auch heuer hat \u00d61 einige Konzerte aufgenommen, die in drei Zeit-Ton-Sendungen pr\u00e4sentiert werden. Heute: Black Top sowie das Trio Franz Hautzinger, Magda Mayas und Burkhard Stangl.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Konfrontationen im burgenl\u00e4ndischen Nickelsdorf sind wieder in einen Normalstatus zur\u00fcckgekehrt: europaweit einzigartige Jazz- und Improvisationsmusik in der Jazzgalerie. \u00dcber die inhaltliche Ausrichtung f\u00fcr 2022 war im Programmheft zu lesen: \u201eGeleitet von der Idee, die der mythische Vogel Sankofa symbolisiert. Erinnerung, der R\u00fcckgriff auf Traditionen, das Lernen aus der Vergangenheit l\u00e4sst uns \u2012 nicht nur musikalisch \u2012 voranschreiten.\u201c Umgesetzt wurden diese vielgestaltigen Verstrebungen sowohl in den Konzerten als auch in der von der Fotografin Francesca Patella kuratierten Ausstellung \u201eMisha Criss Cross\u201c \u00fcber den Pianisten Misha Mengelberg. Zudem wurde wieder der Klylehof bespielt. Dort gab es am zweiten Abend den Auftritt von MIMEO, dem von Konfrontationen-Gr\u00fcnder Hans Falb mitinitiierten Music in Movement Electronic Orchestra, der den ex MIMEO-Musikern Cor Fuhler und Peter Rehberg gewidmet war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Von abstrakten Improvisationen zu tiefschwarzen Rhythmen.<\/strong> In diesem Zeit-Ton sind Mitschnitte folgender Konfrontationen-Konzerte zu h\u00f6ren: der erste Auftritt des Trios Franz Hautzinger (Trompete), Magda Mayas (Piano) und Burkhard Stangl (Gitarre). Dann Les Marquises, bestehend aus der Akkordeonistin und Turntablistin Emilie \u0160krijelj mit dem Schlagzeuger Tom Malmendier. Das dritte Konzert spielten Black Top \u2013 Pat Thomas (Piano, Elektronik) und Orphy Robinson (Vibraphon) \u2013 mit den Improvisationsgranden William Parker (Bass) und Hamid Drake (Drums). In dieser Konstellation haben sie u.a. 2021 das Live-Doppel-Album \u201eSome Good News\u201c auf OTORoku herausgebracht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Teil 1 \u00fcber die Konfrontationen mit dem Mitschnitt des MIMEO-Konzerts wurde letzten Freitag, dem 19.8., ausgestrahlt. Teil 3 folgt dann Abnfang September. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Aktuelle Aufnahmen und Alben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Daniella Baumeister. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111632234\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632234\"><\/a>sa \u2013 27.08.2022<\/h2>\n<p>00:05 bis 03:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Lange Nacht: Every Day I Have the Blues \u2013 Die Lange Nacht des Eisenacher Archivs f\u00fcr Blues, Jazz und Rock<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Knut Benzner. Regie: der Autor. Die Alte M\u00e4lzerei in Eisenach, ein Geb\u00e4udekomplex aus der Gr\u00fcnderzeit, ist ein Industriedenkmal. Ende der 90er-Jahre hatte Reinhard Lorenz, damals Kulturdezernent der Stadt, eine Idee: Ein Archiv, wir bringen in die Alte M\u00e4lzerei ein Archiv! Schlie\u00dflich hatte Eisenach eine gewisse Tradition in Sachen Jazz und Blues und sozialistischem Jazz- und Bluesdasein: Erster Jazzclub der DDR, Konzerte, Vortr\u00e4ge, Schallplatten- und Diskussionsabende, und nebenbei war Lorenz bis 1989 freier Mitarbeiter von Radio DDR II gewesen. Ein Name musste her, Lorenz entsann sich eines Eisenacher Sohnes: Horst Lippmann, l\u00e4ngst im Westen und dort zum Konzertveranstalter, H\u00f6rfunkautor und Fernsehregisseur geworden. So entstand das Lippmann+Rau- Musikarchiv. Fritz Rau, der Gesch\u00e4ftspartner von Horst Lippmann, sollte in den 1960er- und 1970er-Jahren die Rolling Stones in die Bundesrepublik bringen und Bob Dylan und Muddy Waters und Sonny Boy Williamson II \u2013 quasi alle. Mittlerweile umfasst dieses Archiv mehr als 100.000 Tontr\u00e4ger und Filme, mehr als 60.000 B\u00fccher und Musikzeitschriften, etwa 60.000 Fotografien, Programmhefte und Konzertplakate sowie Musikinstrumente, Rundfunkmanuskripte. Sammlungen bekannter (und weniger bekannter) Musiker, Journalisten, Autoren etc. fanden ihren Weg in die Stadt unter der Wartburg, das Archiv w\u00e4chst und ist zu einem bedeutsamen Kapitel europ\u00e4ischer und US-amerikanischer popul\u00e4rer Musik aus Jazz, Blues, Folk, Rock, Lied und Chanson geworden; un\u00fcberh\u00f6rbare Stimmen aus der Vergangenheit, die in die Gegenwart und in die Zukunft strahlen.<\/p>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eHyperbolische K\u00f6rper\u201c. Von Andrea Gei\u00dfler. Mit Jasmin Tabatabai und Valery Tscheplanowa. Ton: Martin Offik. Komposition und Regie: Ulrike Haage (hr 2020)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sofia Kowalewskaya und Maryam Mirzakhani waren die gr\u00f6\u00dften Mathematikerinnen ihrer Zeiten: Sofia (geb. 1850 in Moskau) wurde 1884 die weltweit erste Professorin f\u00fcr Mathematik in Stockholm; Maryam (geb. 1977 in Teheran) war Professorin in Stanford und wurde als erste Frau mit der Fields-Medaille ausgezeichnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre Forschungsgebiete sind h\u00f6chst unterschiedlich: Sofia besch\u00e4ftigte sich u.a. mit Partiellen Differentialgleichungen, der Gestalt der Saturnringe, und sie berechnete die Bewegungsgleichungen eines besonderen Kreisels, der nach ihr \u201eKowalewskaya-Kreisel\u201c benannt wurde, Maryam leistete herausragende Beitr\u00e4ge in der hyperbolischen Geometrie, etwa zur Dynamik Riemannscher Fl\u00e4chen und ihrer Modulr\u00e4ume.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den Biografien der Frauen finden sich jedoch erstaunlich viele Parallelen \u2013 beide \u00fcberwanden gro\u00dfe Hindernisse, um in die M\u00e4nnerwelt der Mathematik Eingang zu finden, beide heirateten erfolgreiche Forscherpers\u00f6nlichkeiten und bekamen eine Tochter \u2013 und beide starben mit knapp 40 Jahren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was w\u00fcrden sie einander erz\u00e4hlen, wenn sie aus ihren Zeiten heraus und miteinander ins Gespr\u00e4ch treten k\u00f6nnten? Und zu welchen mathematischen Utopien w\u00e4ren sie gemeinsam in der Lage? K\u00f6nnten sie nicht Grenzen \u00fcberwinden, die ihnen zu Lebzeiten gesetzt waren? In \u201eHyperbolische K\u00f6rper\u201c nehmen sich Sofia Kowalewskaya und Maryam Mirzakhani die Freiheit, an Naturgesetzen zu drehen und damit Wissenschaft und Gesellschaft gleicherma\u00dfen herauszufordern.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Zeitenwende 4 \u2013 Zur\u00fcck zur Vernunft?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Steven Pinker wagt mehr Rationalit\u00e4t und hat nat\u00fcrlich Recht. Nur woher nehmen &#8230;?<\/p>\n<ul>\n<li>Axel Wostry liest aus \u201eMehr Rationalit\u00e4t. Eine Anleitung zum besseren Gebrauch des Verstandes\u201c von Steven Pinker<\/li>\n<li>Gr\u00fcne M\u00e4nnchen und die niedere Vernunft einer Spezialoperation. Der mit den Waffen spricht. Von Christine Hamel<\/li>\n<li>Die h\u00f6here Vernunft des Friedens. Auch Diplomaten bohren dicke Bretter. Von Tobias Krone<\/li>\n<li>Oh, diese Intellektuellen. Die Vernunft des Krieges und des Friedens \u2013 und das gro\u00dfe Dazwischen. Von Moritz Holfelder<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Ulrich Habersetzer. Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und ist als Podcast verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Dave Douglas \u2013 Secular Psalms | Jazzfest Berlin, November 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Dave Douglas \u2013 Secular Psalms || Dave Douglas, tp, voc, comp | Tomeka Reid, clo, voc | Marta Warelis, p, org, voc | Berlinde Deman, tb, brass, voc | Frederik Leroux, g, oud, bj, voc | Antoine Pierre, dr, electronics | Jazzfest Berlin, Silent Green, Betonhalle, November 2021<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show \u2013 Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gedankenspr\u00fcnge aus dem Musterbuch des Jetlags mit Regisseurin Kurdwin Ayub. Zu Gast in der \u201eJet Lag All Stars Radio Show\u201c ist Shootingstar Kurdwin Ayub. Sie lebt und arbeitet als Regisseurin und Drehbuchautorin in Wien. 2008-2013 studierte sie Malerei und experimentellen Animationsfilm an der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst in Wien. Parallel dazu absolvierte sie ein Studium der performativen Kunst an der Akademie der bildenden K\u00fcnste in Wien. Ihr Dokumentarfilm \u201eParadies! Paradies!\u201c (2016) wurde mehrfach ausgezeichnet. Ihr Spielfilmdeb\u00fct \u201eSonne\u201c hat 2022 die Diagonale in Graz er\u00f6ffnet und kommt demn\u00e4chst ins Kino.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die \u201eJet Lag All Star Radio Show\u201c ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 02:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lange Nacht: Every Day I Have the Blues \u2013 Die Lange Nacht des Eisenacher Archivs f\u00fcr Blues, Jazz und Rock<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Knut Benzner. Regie: der Autor. Die Alte M\u00e4lzerei in Eisenach, ein Geb\u00e4udekomplex aus der Gr\u00fcnderzeit, ist ein Industriedenkmal. Ende der 90er-Jahre hatte Reinhard Lorenz, damals Kulturdezernent der Stadt, eine Idee: Ein Archiv, wir bringen in die Alte M\u00e4lzerei ein Archiv! Schlie\u00dflich hatte Eisenach eine gewisse Tradition in Sachen Jazz und Blues und sozialistischem Jazz- und Bluesdasein: Erster Jazzclub der DDR, Konzerte, Vortr\u00e4ge, Schallplatten- und Diskussionsabende, und nebenbei war Lorenz bis 1989 freier Mitarbeiter von Radio DDR II gewesen. Ein Name musste her, Lorenz entsann sich eines Eisenacher Sohnes: Horst Lippmann, l\u00e4ngst im Westen und dort zum Konzertveranstalter, H\u00f6rfunkautor und Fernsehregisseur geworden. So entstand das Lippmann+Rau-Musikarchiv. Fritz Rau, der Gesch\u00e4ftspartner von Horst Lippmann, sollte in den 60er- und 70er-Jahren die Rolling Stones in die Bundesrepublik bringen und Bob Dylan und Muddy Waters und Sonny Boy Williamson II \u2013 quasi alle. Mittlerweile umfasst dieses Archiv mehr als 100.000 Tontr\u00e4ger und Filme, mehr als 60.000 B\u00fccher und Musikzeitschriften, etwa 60.000 Fotografien, Programmhefte und Konzertplakate sowie Musikinstrumente, Rundfunkmanuskripte. Sammlungen bekannter (und weniger bekannter) Musiker, Journalisten, Autoren etc. fanden ihren Weg in die Stadt unter der Wartburg, das Archiv w\u00e4chst und ist zu einem bedeutsamen Kapitel europ\u00e4ischer und US-amerikanischer popul\u00e4rer Musik aus Jazz, Blues, Folk, Rock, Lied und Chanson geworden; un\u00fcberh\u00f6rbare Stimmen aus der Vergangenheit, die in die Gegenwart und in die Zukunft strahlen.<\/p>\n<p>23:20:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ed Neumeister im Gespr\u00e4ch, Lechner\/M\u00e9thivier bei den INNt\u00f6nen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast im Jazznacht-Studio ist der US-amerikanische Posaunist, Komponist und Arrangeur Ed Neumeister, der am 1. September 2022 seinen 70. Geburtstag feiert und auf f\u00fcnf Dekaden jazzmusikalischer Praxis auf beiden Seiten des Atlantiks zur\u00fcckblicken kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neumeister erz\u00e4hlt von seinen Erfahrungen in der New Yorker Bigband-Szene der 1980er-Jahre, Ver\u00e4nderungen in der internationalen Jazzlandschaft sowie von seinem Umzug \u201e\u00fcber den gro\u00dfen Teich\u201c, der ihn auch an die Kunstuniversit\u00e4t Graz f\u00fchrte. Im Gespr\u00e4ch mit Katharina Osztovics gibt der vielseitige Ed Neumeister nat\u00fcrlich auch Einblicke in das aktuelle Duo-Projekt mit Gitarrist Karl Ratzer und spricht \u00fcber sein Assembl\u00e1ge Orchestra, das 2022 das B\u00fchnendeb\u00fct feierte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00d61 Konzertaufnahme stammt vom heuer erstmals veranstalteten INNt\u00f6ne-Tastenfestival am Buchmannhof in Diersbach, Ober\u00f6sterreich, wo am 3. Juni das \u00f6sterreichisch -franz\u00f6sische Akkordeon-Duo Arnotto, bestehend aus Otto Lechner und Arnaud M\u00e9thivier, das Publikum mit einem kontrastreichen, weitgehend frei improvisierten Konzert begl\u00fcckte. Freuen Sie sich auf zwei extravagante Tastenvirtuosen, die keine Genregrenzen kennen!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Des Weiteren l\u00e4sst Katharina Osztovics den schwedischen Jazz-Trompeter Rolf Ericson hochleben, der am 29. August 2022 seinen 100. Geburtstag gefeiert h\u00e4tte, und der in der Jazznacht mit Gr\u00f6\u00dfen wie Charles Mingus und Buddy Rich sowie als Mitglied des Duke Ellington Orchestra vor den Vorhang geholt wird. Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111632235\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111632235\"><\/a>so \u2013 28.08.2022<\/h2>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Ed Neumeister im Gespr\u00e4ch, Lechner\/M\u00e9thivier bei den INNt\u00f6nen<\/strong><\/p>\n<p>16:00 bis 17:25 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel | Die Ballade von Robin Hood von John von D\u00fcffel \u2013 Ein Erz\u00e4hlkonzert mit Christian Br\u00fcckner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer kennt ihn nicht? Robin Hood! Den grandiosen Bogensch\u00fctzen, der den Sheriff von Nottingham zur Wei\u00dfglut treibt; den gerechten K\u00f6nig der Diebe, der die Reichen ausraubt und die Beute an die Armen verteilt; den Ge\u00e4chteten, der im Wald von Sherwood Forrest f\u00fcr die Freiheit der Angelsachsen und gegen die normannische Fremdherrschaft k\u00e4mpft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Robin Hood ist vieles und all das zusammen in unterschiedlichen Gewichtungen, denn jede Zeit braucht i h r e n Robin Hood. In seiner Neu- und Nacherz\u00e4hlung f\u00fcr das Erz\u00e4hlkonzert mit Christian Br\u00fcckner und dem Wilden Jazz-Orchester hat sich John von D\u00fcffel auf das Original, die Balladensammlung The Gest of Robyn Hode, gest\u00fctzt. Es ist die erste literarische \u00dcberlieferung, in der ein gewisser Robyn Hode aus den W\u00e4ldern von Sherwood in so sp\u00f6ttischen wie geistreichen Versen als Volks- und Freiheitsheld gefeiert wird. In verdichteter Form und auf den Kern der Geschichte konzentriert, l\u00e4sst John von D\u00fcffel die Geschichte mit der facettenreichen Musik von Martin Auer wieder auferstehen als Ballade von Robin Hood.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">R\u00fcdiger Ruppert und Martin Auer produzieren dieses Erz\u00e4hlkonzert erneut f\u00fcr die Reihe Jazz and Lyrics an der Deutschen Oper Berlin. Text und Musik f\u00fcgen sich \u00e4hnlich wie in ihrem Deb\u00fct Das Dschungelbuch zu einer eigenen Gattung \u2013 einer musikalischen Erz\u00e4hlung ineinander. Beide Titel sind im Argon Verlag als H\u00f6rbuch erschienen. Mit Christian Br\u00fcckner als Erz\u00e4hler. John von D\u00fcffel, geboren 1966 in G\u00f6ttingen, studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling (Schottland) und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er \u00fcber Erkenntnistheorie. Zun\u00e4chst journalistisch als Theater- und Filmkritiker t\u00e4tig, arbeitet er seit 1991 als Dramaturg und Autor an verschiedenen Theatern, seit 2009 am Deutschen Theater Berlin. Zahlreiche Theaterst\u00fccke, Essays, Prosa und mehr als zwanzig H\u00f6rspiele, von 2008 bis 2018 Autor der Radio Bremen Radio Tatorte.<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ein kleines Label auf reichen Entdeckungsreisen -Teil 1 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht wenige unabh\u00e4ngige, kleine Labels haben sich in den letzten zwei Dekaden auf Entdeckungsreisen in aller Welt begeben, um jene Musik zu dokumentieren, die in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts aus der Verschmelzung lokaler Musiktraditionen mit westlicher Rock-, Pop-, Soul-, Funk-und Discomusik und deren Instrumentarium entstanden ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter diesen Labels darf das junge US-amerikanische Unternehmen Ostinato Records als eine der Perlen gelten. Wundersch\u00f6n gestaltete Ver\u00f6ffentlichungen mit sorgf\u00e4ltig recherchierten Liner Notes und Kommentaren zu den K\u00fcnstler:innen und ausgezeichnet aufbereitete Aufnahmen f\u00fchren auf bisher einem Dutzend Alben von Somalia \u00fcber Djibouti und den Sudan zur gegen\u00fcberliegenden Seite des Sahel nach Senegal und Kap Verde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u201eSpielr\u00e4ume Spezial\u201c folgen in zwei Teilen diesen Entdeckungsreisen, beginnend am Horn von Afrika. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Pablo Held Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. F\u00fcr das Konzert beim 52. Deutschen Jazzfestival Frankfurt hat Jim McNeely die Musik von Pablo Held f\u00fcr dessen Trio und die hr-Bigband arrangiert. \u201eIch komponiere eigentlich jeden Tag\u201c, erz\u00e4hlt Held. \u201eDas \u00fcbe ich dadurch genau so intensiv wie Technik am Klavier oder \u00e4hnliches. Vieles davon wurde bislang noch gar nicht aufgef\u00fchrt, aufgenommen und ver\u00f6ffentlicht.\u201c Pablo Held war gespannt darauf, wie Jim McNeely, der Chefdirigent der hr-Bigband, seine Musik in einen gro\u00dforchestralen Gesamtklang \u00fcberf\u00fchren w\u00fcrde. Der hat es aber den Musikern des Trios jedenfalls auch weiterhin erlaubt, sich ins Freie fallen zu lassen. H\u00f6ren Sie heute den zweiten Teil dieses Konzertes.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Dmytro Kovalenko &amp; Joe Abentung im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der ukrainische Gitarrist Dmytro Kovalenko und der aus Tirol stammende Bassist Joe Abentung lassen sich im Rahmen ihrer Duoarbeit von einigen der legend\u00e4ren Gitarre-Bass-Tandems der Jazzgeschichte inspirieren, etwa von Pat Metheny und Charlie Haden oder von Jim Hall und Ron Carter. Kovalenko l\u00e4sst zudem Elemente der osteurop\u00e4ischen Volksmusik einflie\u00dfen. Kennengelernt haben sich Dmytro Kovalenko und der in Wien lebende Joe Abentung w\u00e4hrend ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Jazzabteilung der Kunstuniversit\u00e4t Graz. Kovalenko kehrte 2011 nach Kiew zur\u00fcck, wo er bis zum Februar 2022 als Musiker in einer Fernsehshow arbeitete. Der Krieg in der Ukraine setzte dem ein Ende. Das Gute im Schlechten: So wurde eine erneute, intensive Zusammenarbeit der beiden Musiker m\u00f6glich.Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:00 bis 23:00 | ARD Radiofestival 2022<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Das Concertgebouw-Orchester beim Musikfest Berlin \u2013 Konzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der designierte Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouw Orchesters Klaus M\u00e4kel\u00e4 scheut weder H\u00f6hen noch Tiefen: Mit Kaija Saariahos \u201eOrion\u201c geht es ins All, mit Gustav Mahlers Sechster in die Auslotung von Tragik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Concertgebouworkest Amsterdam. Leitung: Klaus M\u00e4kel\u00e4. Kaija Saariaho: Orion | Mahler: 6. Sinfonie a-Moll (\u00dcbertragung aus der Philharmonie)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Musikfest Berlin bringt endlich wieder gro\u00dfe internationale Orchester in die Hauptstadt. Zum Auftakt trifft die finnische Komponistin Kaija Saariaho auf Mahler. Saariahos \u201eOrion\u201c aus dem Jahr 2002 malt ein Portr\u00e4t des mythologischen Helden wie auch des Sternbildes. Vom winterlichen Himmel bis zu einer Jagdszene entspinnen sich feinste Orchesterfarben. In Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 6 zeigt der junge Dirigent Klaus M\u00e4kel\u00e4 seine gro\u00dfsinfonischen Ambitionen. Mit dem Concertgebouw Orchester hat er bereits die Sinfonien von Jean Sibelius eingespielt. 2027 wird er Chefdirigent des Orchesters.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anschlie\u00dfend: Tingvall Trio: Martin Tingvall, Klavier; Omar Rodriguez Calvo, Bass; J\u00fcrgen Spiegel, Schlagzeug \u2013 \u201eDance\u201c \u2013 Skandinavischer Jazz mit H\u00fcftschwung (Aufnahme vom 23. April aus dem Nikolaisaal in Potsdam)<\/p>\n<p>20:36:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eNancy Wilson\/Cannonball Adderley\u201c (1962) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf dem Albumcover leuchtet das Kleid von S\u00e4ngerin Nancy Wilson in der Farbe der Sonne, ganz so, als wollte es mit dem anmutigen, dunklen Timbre ihrer Stimme kontrastieren. Die musikalischen Partner und das Repertoire auf dieser Aufnahme hatte die 1937 in Columbus, Ohio, geborene S\u00e4ngerin wie immer mit gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt ausgew\u00e4hlt, und der Titel des Albums beschr\u00e4nkte sich auf das Wesentliche: \u201eNancy Wilson\/Cannonball Adderley\u201c, aufgenommen 1961 in New York f\u00fcr Capitol Records, vereinte ein hochkar\u00e4tiges Ensemble. Neben Wilson und dem Saxofonisten Julian \u201eCannonball\u201c Adderley waren auch dessen Bruder Nat Adderley am Kornett beteiligt, au\u00dferdem Sam Jones am Bass, Louis Hayes am Schlagzeug und ein spielfreudiger 29-j\u00e4hriger Joe Zawinul am Klavier, der geschmackssicher und zur\u00fcckhaltend eine Probe seines immensen K\u00f6nnens gibt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war nicht das allererste Zusammentreffen von Zawinul und Cannonball, aber eine der ersten Gelegenheiten, die auf Tonband verewigt wurden. Und die Aufnahme sollte bereits ein Versprechen f\u00fcr die Zukunft dieser \u00e4u\u00dferst fruchtbaren Zusammenarbeit geben: Der Saxofonist ermutigte den jungen Wiener Tastenmeister immer wieder zu Eigenkompositionen, von denen eine auch auf diesem legend\u00e4ren Album zu h\u00f6ren ist -und es ist offensichtlich, dass Zawinuls Musik neben dem Repertoire der Standards aus dem American Songbook bestehen k\u00f6nnen wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum aber steht Nancy Wilson, die mit ihrer glasklaren Diktion besticht, unter anderem bei einem Songtext des amerikanischen Erfolgsautors Truman Capote und die mit ihrer unbestechlich swingenden Phrasierung beeindruckt, die zu einem ihrer Markenzeichen wurde. \u201eNancy Wilson\/Cannonball Adderley\u201c wurde mit den h\u00f6chsten tontechnischen Anspr\u00fcchen der Zeit produziert und machte die S\u00e4ngerin zum Star. Nicht nur klanglich \u00fcberzeugt dieses Schl\u00fcsselalbum des vokalen Jazz. Jeder einzelne Song schimmert wie ein Juwel in der goldenen Nachmittagssonne. Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | ARD Radiofestival 2022<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Handverlesene Musik aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur. Auch unter www.ardaudiothek.de\/radiofestival<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 34. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 22.08.2022. 2 di \u2013 23.08.2022. 3 mi \u2013 24.08.2022. 4 do \u2013 25.08.2022. 5 fr \u2013 26.08.2022. 5 sa \u2013 27.08.2022. 7 so \u2013 28.08.2022. 9 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. 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