{"id":28113,"date":"2022-08-14T12:00:22","date_gmt":"2022-08-14T10:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28113"},"modified":"2022-08-15T10:57:30","modified_gmt":"2022-08-15T08:57:30","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-15-08-bis-21-08-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/08\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-15-08-bis-21-08-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 15.08. bis 21.08.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a>0<\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 33. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc111115127\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115128\">mo \u2013 15.08.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115129\">di \u2013 16.08.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115130\">mi \u2013 17.08.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115131\">do \u2013 18.08.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115132\">fr \u2013 19.08.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115133\">sa \u2013 20.08.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc111115134\">so \u2013 21.08.2022. 9<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc111115127\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115127\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc111115128\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115128\"><\/a>mo \u2013 15.08.2022<\/h2>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Eine W\u00fcrdigung der Soulikone Isaac Hayes <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 20. August j\u00e4hrt sich der Geburtstag des 2008 verstorbenen Soulmusikers, Komponisten und Schauspielers Isaac Lee Hayes jr. zum 80. Mal. Der Mann aus Covington, Tennessee, re\u00fcssiert zuerst als Songwriter f\u00fcr das Stax Label mit Hits wie \u201eSoul Man\u201c oder \u201eHold on, I\u00b4m coming\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese Erfolge ermutigten ihn zu einer Solokarriere. Mit seiner markanten Baritonstimme gelang Hayes 1971 ein Welthit mit dem Titelsong zu dem Kinofilm \u201eShaft\u201c. Wie vielleicht sonst nur der \u201eGodfather of Soul\u201c, James Brown, verk\u00f6rperte Isaac Hayes das Image des selbstbewussten und selbstbestimmten afroamerikanischen K\u00fcnstlers. Die gro\u00dfe Karriere als Musiker endete zwar Ende der 1970er-Jahre, aber als Schauspieler, Radio DJ und Charakter in der Zeichentrick Kultserie \u201eSouth Park\u201c blieb \u201eBlack Moses\u201c (das war auch der Titel eines seiner Erfolgsalben) im Gespr\u00e4ch. Im Alter von nur 65 Jahren verstarb der so monumental und unverletzbar wirkende Issac Hayes in seinem Haus in Memphis an einem Schlaganfall. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>THE JAZZ REALITIES: Carla Bley, Steve Lacy und Michael Mantler 1966 in der Lila Eule Bremen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Arne Schumacher. Schon der Bandname war vielsagend. The Jazz Realities \u2013 damit spielten Bley und Mantler zum Einen auf die brisante musikalische Aktualit\u00e4t an, auf Ausdrucksformen jenseits der Traditionen. Andererseits stand er f\u00fcr den Status und die prek\u00e4re \u00f6konomische Situation vieler JazzmusikerInnen. Bley und Mantler, damals auch privat ein Paar, waren sich in New York begegnet. Ihre Aktivit\u00e4ten in der progressiven Jazz Composers Guild m\u00fcndeten in ein eigenes Orchester. The Jazz Realities wiederum entstand aus dem Zusammenschluss mit dem europ\u00e4ischen Trio von Steve Lacy.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115129\"><\/a>di \u2013 16.08.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Andreas M\u00fcller<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Filigran, vertrackt, swingend: Das Jochen R\u00fcckert Special Quintet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mark Turner, Tenorsaxofon; Joris Roelofs, Bassklarinette; Nils Wogram, Posaune; Doug Weiss, Kontrabass; Jochen R\u00fcckert, Schlagzeug. Aufnahme vom 2.5.2022 aus dem Loft K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Eine vielfach erprobte Zusammenarbeit verbindet den deutschen, in New York lebenden Schlagzeuger Jochen R\u00fcckert mit dem amerikanischen \u201eLieblingssaxofonisten jedes Jazzfans\u201c (R\u00fcckert), Mark Turner. F\u00fcr sein neues Quintett kombinierte er den Tenoristen mit zwei herausragenden Bl\u00e4sern des europ\u00e4ischen Jazz: Nils Wogram, Posaune, und Joris Roelofs, Bassklarinette. Das Repertoire f\u00fcr die Besetzung ohne Harmonieinstrument schrieb R\u00fcckert f\u00fcr die Produktion einer neuen CD; das Konzert im Loft K\u00f6ln fand unmittelbar nach den Aufnahmen statt und demonstriert eindrucksvoll die Meisterschaft der beteiligten Musiker. In der Sendung werden H\u00f6hepunkte daraus vorgestellt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Olga Neuwirth: \u201eClinamen\/Nodus\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Martyn Brabbins); \u201eWho am I?\u201c (Jenny Evans, Susanne Michel, Isabella Luke, Gerd Lohmeyer, Tim Schlichter, Sprecher; Olga Neuwirth, Elektronik; ICI-Ensemble)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neues f\u00fcr Saxophonquartett \u2013 21. Gustav Mahler Kompositionspreis. Urauff\u00fchrung der Preistr\u00e4ger:innenwerke <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bereits zum 21. Mal luden die Stadt Klagenfurt und das Musikforum Viktring-Klagenfurt Komponistinnen und Komponisten jeglicher Nationalit\u00e4t und ohne Altersbeschr\u00e4nkung dazu ein, sich f\u00fcr den Gustav Mahler Kompositionspreis zu bewerben. Diesmal galt es, ein maximal zehnmin\u00fctiges Werk f\u00fcr das junge international renommierte \u201eMobilis Saxophonquartett\u201c (Sopransaxophon, Altsaxophon, Tenorsaxophon, Baritonsaxophon) einzureichen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komponist:innen aus 24 Nationen waren dieser Einladung gefolgt und stellten sich der vierk\u00f6pfigen Jury unter dem Vorsitzenden Johannes Berauer. Am 10. Juli 2022 wurden die pr\u00e4mierten Werke uraufgef\u00fchrt: \u201eDogma\u201c von Andrea Portera (ITA, 1. Preis), \u201eE\u03c1\u03b9\u03c2 [Eris]\u201c von Wojciech Chalupka (PL, 2. Preis). \u201eKammerflimmern\u201c von Mathias Johannes Schmidhammer (IT\/AT, 3. Preis). Das Mobilis Saxophonquartett hatte sich au\u00dferdem dazu entschieden, zus\u00e4tzlich den \u201eMobilis Quartet Ensemble Prize\u201c, zu vergeben. Dieser ging an Martin Christoph Redel (D) f\u00fcr \u201eSaxollage\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Gustav Mahler Kompositionspreis besteht seit 1995 und m\u00f6chte dazu ermutigen, zu experimentieren und Grenzen neu zu vermessen. Auch das Integrieren improvisierter Elemente ist m\u00f6glich. Gestaltung: Christine Pleschberger<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>DIE MONHEIM TRIENNALE: Wenn Geschichte ein Festival formt <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ilka Geyer. Bei der Triennale in Monheim realisierten im vergangenen Juni 16 internationale K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten exklusive \u201eSignature \u2013 Projekte\u201c. Die facettenreiche Vokalistin Sofia Jernberg \u00f6ffnete z.B. mit ihrem Projekt \u201eHymns &amp; Laments\u201c einen Raum, in dem sich die unermessliche Vielfalt der menschlichen Stimme voll entfalten konnte. Daf\u00fcr brachte sie u.a. den Trompeter Peter Evans und die Cellistin Okkyung Lee mit nach Monheim. Neben den Signature-Konzerten schaffte das Festival aber auch Orte, an denen viele der insgesamt \u00fcber 100 artists spontan neue musikalische Begegnungen erforschten.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111115130\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115130\"><\/a>mi \u2013 17.08.2022<\/h2>\n<p>00:03 bis 06:00 | hr2-kultur | SWR 2<br \/>\n<strong>Die lange Nacht zum 70. Geburtstag von Heiner Goebbels \u2013 Arbeiten vom H\u00f6rspielmacher und Komponisten Heiner Goebbels<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der in Berlin und Frankfurt am Main lebende Heiner Goebbels z\u00e4hlt zu den bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen Komponisten. Seit den 1970er Jahren gilt er als Erneuerer des Jazz, des Musiktheaters, der Klanginstallation, des H\u00f6rspiels sowie orchestraler wie szenischer Konzerte. F\u00fcr sein Werk, das mit den Gattungsgrenzen innovativ und radikal spielt, wurde er vielfach ausgezeichnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die SWR2-Hommage zu seinem 70. Geburtstag am 17. August blickt zur\u00fcck auf einige seiner Werke \u2013 und Heiner Goebbels ist sogar mit zwei Collagen unver\u00f6ffentlichter Aufnahmen beteiligt.<\/p>\n<ul>\n<li>00:05 bis ca. 2.30 Uhr \u2013 Section 1: Allerhand | Juke Box Archive \u2013 Part One and Part Two. Selbstportraits \u2013 Ein Collage von Heiner Goebbels. SWR 2022 | Radiopremiere. Heiner Goebbels erstellt zwei Collagen, in denen er sein privates Archiv nach unver\u00f6ffentlichtem Material und Alternativ-Mixes durchforstet. Es sind Aufnahmen u.a. von Kompositionen mit dem Sogenannten Linksradikalen Blasorchester, der Band Cassiber, seiner H\u00f6rspiele sowie Takes aus Filmen, Musiktheaterst\u00fccken und Installationen.<\/li>\n<li>02:30 Uhr bis.ca. 03.30 Uhr \u2013 Section 2: Orchesterkonzert | Walden nach Henry David Thoreau. Live-Mitschnitt eines Konzerts in der Alten Oper Frankfurt 1998 mit dem Ensemble Modern Orchestra unter dem Dirigat von Peter E\u00f6tv\u00f6s | hr 1998<\/li>\n<li>03:30 Uhr bis ca. 05.15 Uhr \u2013 Section 3: H\u00f6rspiel | Die Wiederholung \u2013 Live-H\u00f6rst\u00fcck nach Motiven von Kierkegaard, Robbe-Grillet und Prince. Regie: Heiner Goebbels. SWF\/Theater am Turm Frankfurt am Main 1997 | 74 Min. \/ Hashirigaki. H\u00f6rst\u00fcck nach Texten von Gertrude Stein mit Songs der Beach Boys. SWR\/hr\/Th\u00e9\u00e2tre Vidy-Lausanne E.T.E. 2004 | 58 Min.<\/li>\n<li>05:15 Uhr bis 06.00 Uhr \u2013 Section 4: At work | Gespr\u00e4ch mit Heiner Goebbels \u00fcber seine j\u00fcngste Komposition Call of Duty f\u00fcr das Ensemble Modern und geplante Live-Auftritte mit seiner neuen Jazzband The Mayfield<\/li>\n<li>12:05 Uhr Doppelkopf: Stefan Fricke im Gespr\u00e4ch mit Heiner Goebbels (nur hr2-kultur)<\/li>\n<\/ul>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Das Anthony-Braxton-Trio bei der \u201eCologne Jazzweek\u201c \u2013 Konzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie sind jung und ambitioniert: Zwei rheinische Festivals gehen in die zweite Runde. Die Cologne Jazzweek zeigt die St\u00e4rken K\u00f6lns als Jazzstadt. Die Monheim Triennale ignoriert die Genregrenzen der Gegenwartsmusik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anthony Braxton Trio: Anthony Braxton, Saxofon; Adam Matlock, Akkordeon; Susana Santos Silva, Trompete<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">(\u00dcbertragung aus dem WDR Sendesaal in K\u00f6ln). Anthony Braxton kehrt mit seinem aktuellen Trio ins WDR Funkhaus zur\u00fcck. 1993 hatte er hier zuletzt im Sextett Kompositionen Charlie Parkers neu ausgeleuchtet. Heute, mit 76 Jahren, geht Braxtons Blick in die Zukunft: Mit seinem Trio erforscht er die M\u00f6glichkeiten der Echzeit-Klangsynthese und algorithmischer Komposition. Bei der Monheim Triennale hat sich Sam Amidon seinen Helden Marc Ribot eingeladen. Gemeinsam interpretieren sie traditionelle Songs aus Amidons Heimat Vermont. Noch weiter spannt die Vokalartistin Sofia Jernberg den Bogen, mit Ges\u00e4ngen aus Korea, \u00c4thiopien und Norwegen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anschlie\u00dfend:: Monheim Triennale \u2013 Sam Amidon Band &amp; Marc Ribot \u2013 Sofia Jernberg \u201eHymns &amp; Laments\u201c (Aufnahme vom 24. Juni auf dem Festivalgel\u00e4nde)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Oud-Spieler Dhafer Youssef bei der hr-Bigband<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gregor Praml. Die Mischung aus Jazz und arabischer Musik bildet einen musikalisch fruchtbaren N\u00e4hrboden. Dies durfte die hr-Bigband schon 2013 sehr erfolgreich in der Zusammenarbeit mit dem franz\u00f6sisch-libanesischen Trompeter Ibrahim Maalouf feststellen. Nun war im Januar 2022 mit dem tunesischen Oud-Spieler Dhafer Youssef ein weiterer Virtuose zu Gast, der in seinen Projekten eine einzigartige Melange aus arabischen Kl\u00e4ngen, akustischem Jazz und modernen Beats entstehen l\u00e4sst. Der Schwede Magnus Lindgren arrangierte die Musik von Youssef f\u00fcr ein Projekt mit der hr-Bigband.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115131\"><\/a>do \u2013 18.08.2022<\/h2>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Na\u00efssam Jalal Trio im M\u00e4rz 2022 in Hamburg <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Fl\u00f6tistin Na\u00efssam Jalal, 1984 in Paris geboren, hat in Damaskus und Kairo studiert, neben der Querfl\u00f6te spielt sie auch die traditionelle, im Nahen Osten weit verbreitete Holzfl\u00f6te Ney. Von John Coltrane inspiriert, besch\u00e4ftigte sich die Musikerin mit syrischen Wurzeln schon in fr\u00fchen Jahren mit Jazz und Improvisation. Ihre Arbeit sieht die Kosmopolitin bei alldem fest verkn\u00fcpft mit ihrem politischen Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit in Europa.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gemeinsam mit dem franz\u00f6sischen Kontrabassisten Claude Tchamitchian und dem aus Brasilien stammenden Pianisten Leonardo Montana hat Jalal das 2019 ver\u00f6ffentlichte Album \u201eQuest of the Invisible\u201c eingespielt, das den renommierten Preis \u201eLes Victoires du jazz\u201c gewann. In der Musik des wunderbaren Trios spielen Stille und repetitive Rhythmen zentrale Rollen, wie Na\u00efssam Jalal am 17. M\u00e4rz dieses Jahres im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio bewies: Dort war flirrend eleganter, melancholischer Kammer-Jazz zwischen Orient und Okzident zu erleben. Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Gruppenklang mit Orgel \u2013 Das internationale Trio Deadeye<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Buchmann. Die Besetzung Orgeltrio ist seit Jimmy Smith und Larry Young mit ganz bestimmten Erwartungen und Stil-Schubladen verbunden. Organist Kit Downes aus London, Gitarrist Reinier Baas aus Amsterdam und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel aus K\u00f6ln \u2013 zusammen Deadeye \u2013 schaffen es, die dezente Patina vom traditionellen Klangbild zu wischen und neue Farben aufzutragen. Die drei entwickeln faszinierende Sounds, wunderbare Melodien und entfalten ihre Virtuosit\u00e4t ohne demonstratives Muskelspiel in bestem Gruppengeist. So bewegen sie sich wendig und elegant von dezenten Groove-Passagen \u00fcber Rubato-Fl\u00e4chen bis zu stolpernden Rhythmen, von Rock \u00fcber Andeutungen an afrikanische Kl\u00e4nge bis zu Klassik, britischer Folkmusik und nat\u00fcrlich: Jazz.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 70. Geburtstag von Heiner Goebbels<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heiner Goebbels: \u201eRed run. nine songs for eleven instruments\u201c; \u201eSchwarz auf Weiss\u201c, Ausschnitte (Heiner M\u00fcller, Stimme); \u201eHerakles 2\u201c (Ensemble Modern: Peter Rundel)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eSequencing Detachments\u201c von Schtum \u2013 Elevate 2022. Schtum mit \u201eSequencing Detachments\u201c.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn Manu Mayr und Robert Pockfu\u00df mit ihrem Duo Schtum auftreten, dann erh\u00e4lt das W\u00f6rtchen \u201ezusammenspielen\u201c eine tiefere Bedeutung. Die beiden Musiker schleusen den Klang von Bass und Gitarre durch eine Kette von Effekten und Verzerrern, die beide direkt miteinander verbindet; die kleinste Bewegung des einen beeinflusst den Klang des anderen. Der sich mal zu wummernder Tanzmusik aufschwingende und dann wieder in die Tiefen der Drone Musik abtauchende gemeinsame Sound ist live stets ein ganzk\u00f6rperliches Erlebnis, so auch Mitte Juli beim Elevate Festival in Graz, wo Schtum im Dom im Berg ihre aktuelle Platte \u201eSequencing Detachments\u201c pr\u00e4sentierten. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Festival Women in Jazz 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Hemmerling. \u201eIch wei\u00df nicht, wie sie es macht, aber immer, wenn ich mich verspiele, singt sie so, dass es wieder richtig klingt.\u201c Lars Danielsson und Caecilie Norby erg\u00e4nzen sich auf der B\u00fchne perfekt. Sowohl die d\u00e4nische S\u00e4ngerin als auch der schwedische Bassist k\u00f6nnen auf rund 40 Jahre Musikbusiness zur\u00fcckblicken. Heute sind sie ein Ehepaar. Er w\u00fcnscht sich, Gleichberechtigung w\u00e4re irgendwann kein Thema mehr. Sie ist \u00fcberzeugt: Frauen im Jazz sind lange nicht so etabliert wie M\u00e4nner. Auf ihren Konzerten sorgt das Paar nicht nur f\u00fcr ein immenses musikalisches Niveau, sie arbeiten vor allem auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111115132\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115132\"><\/a>fr \u2013 19.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: \u201eBrutale Sch\u00f6nheit\u201c \u2013 Der Tenorsaxofonist Don Byas in ausgew\u00e4hlten Aufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Der Amerikaner Don Byas (1912-1972) gilt als einer der gro\u00dfen Tenorsaxofonisten des Jazz und als entscheidende Figur beim \u00dcbergang des Swing in den Bebop. Doch der anhaltende musikgeschichtliche Ruhm ist ihm versagt geblieben. Ein Grund daf\u00fcr: Den gr\u00f6\u00dferen Teil seiner Karriere verbrachte er im europ\u00e4ischen Exil. \u201eIch versuche, brutal zu klingen, ohne die Sch\u00f6nheit zu verlieren\u201c, so charakterisierte er selbst seinen Stil. Mit seinem geschmeidigen und vitalen Spiel \u00fcber schnelle Akkordfolgen beeinflusste er eigenen Angaben nach revolution\u00e4re Nachfolger wie Charlie Parker und John Coltrane. Aber besonders seine expressiven Balladeninterpretationen lassen ihn heute als Meister seines Fachs erscheinen. Aus Anlass seines 50. Todestages am 24. August ist eine Auswahl seiner eindrucksvollsten Aufnahmen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Orgelmusik: 71. Musikfest ION \u2013 Neue Kl\u00e4nge f\u00fcr die K\u00f6nigin \u2013 Der Impro-Abend<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Martin Sturm, Orgel; Hansi Enzensperger, Hammond-Orgel. Moderation: Annekatrin Hentschel. Aufnahme vom 28. Juni 2022 in St. Sebald<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim Musikfest ION \u2013 gegr\u00fcndet 1951 als Internationale Orgelwoche N\u00fcrnberg \u2013 steht traditionell die K\u00f6nigin der Instrumente, wie die Kirchenorgel oft genannt wird, im Fokus. Dabei hat Intendant Moritz Puschke aber auch die Rolle der Orgel heute im Blick \u2013 und die geht weit \u00fcber den Kirchenraum hinaus. Die Kirchenorgel hat vor allem durch die elektronische Klangerzeugung inzwischen zahlreiche j\u00fcngere Geschwister bekommen. Beim Improvisations-Abend am 28. Juni trafen sich zwei dieser Geschwister: die Kirchenorgel von St. Sebald, gespielt von Martin Sturm, und die aus Jazz und Pop bekannte Hammond-Orgel, gespielt von Hansi Enzensberger. Au\u00dferdem waren noch zahlreiche etwas entferntere Verwandte anwesend: moderne und historische Tasteninstrumente vom Klavier bis zum Virginal, teils aus den Best\u00e4nden des Germanischen Nationalmuseums N\u00fcrnberg. Wie diese vielen verschiedenen Klangwelten zueinander finden, sich austauschen und am Ende sogar verschmelzen, loteten die beiden Musiker in ihren Improvisationen aus, teilweise auf Zuruf aus dem Publikum. Die Orgel im Licht unserer Zeit \u2013 spontan, offen, bereit zum Austausch<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Improvisationsklangk\u00f6rper des 21. Jahrhunderts \u2013 MIMEO \u2013 Konfrontationen 2022. (Teil 1) MIMEO.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Konfrontationen, eines der renommierten Festivals Europas f\u00fcr Jazz und Improvisation, fanden Ende Juli zum 42. Mal statt. Eines der Highlights des dreit\u00e4gigen Programms war MIMEO. Das Music In Movement Electronic Orchestra wurde 1997 von Konfrontationen-Gr\u00fcnder Hans Falb ins Leben gerufen. Der Auftritt war ein Tribute an die fr\u00fcheren MIMEO-Musiker Peter \u201ePita\u201c Rehberg und Cor Fuhler. Im Zeit-Ton sind das Konzert sowie Ausschnitte aus MIMEO-Alben zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1997 war eine erste Hochphase einer experimentellen elektronischen Musik, die ihre Referenzen sowohl aus der Elektroakustik als auch aus dem Improvisationsjazz und der Club-Musik bezog. Auf Betreiben des Neue-Musik-Veranstalters Peter van Bergen und von Hans Falb gr\u00fcndete sich rund Keith Rowe, dem Gr\u00fcndungsmitglied der legend\u00e4ren Improvisationsband AMM, ein Ensemble aus j\u00fcngeren und jungen Musiker:innen, die M\u00f6glichkeiten digitaler Klangproduktionen erforschten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Bandname Music In Movement Electronic Orchestra war Programm. 2002 feierte MIMEO bei den Konfrontationen das f\u00fcnfj\u00e4hrige Bestehen. Im Konzertank\u00fcnder war zu lesen: \u201eIn diesem Orchester, einem Improvisationsklangk\u00f6rper f\u00fcr das 21. Jahrhundert, funktioniert die oft gesuchte Einheit von hochtechnisierten Laptop-Musiker:innen, primitiven Soundforschern und improvisierenden Musiker:innen auf erstaunliche Weise.\u201c Bis 2011 brachte MIMEO auch sechs Alben heraus, die meisten davon Live-Aufnahmen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tribute Konzert: Bei den Konfrontationen 2022 fanden Konzerte wieder am Klylehof statt. MIMEO, dieses \u201edream team\u201c elektronischer Improvisation, spielte dort am zweiten Abend in der Besetzung Phil Durrant, Christian Fennesz, Thomas Lehn, Kaffe Matthews, Gert-Jan Prins, Rafael Toral und Peter van Bergen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gewidmet war das Konzert dem vor zwei Jahren verstorbenen Pianisten Cor Fuhler und dem im Juli letzten Jahres verstorbenen Elektronikmusiker und Betreiber des Labels Editions Mego Peter \u201ePita\u201c Rehberg.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61-Aufnahme von MIMEO ist der Auftakt eines dreiteiligen Zeit-Ton-Schwerpunktes \u00fcber die Konfrontationen. Teil 2 und 3 werden am Freitag, dem 26.8. und Anfang September ausgestrahlt. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Aktuelle Aufnahmen und Alben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ralf Dombrowski. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111115133\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115133\"><\/a>sa \u2013 20.08.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 06:00 || Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Klanghorizonte \u2013 Neues und Entlegenes aus Jazz, Ambient und experimentellem Pop<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von The Blue Notes, Jack DeJohnette, Phil Struck u.v.a. Am Mikrofon: Niklas Wandt<\/p>\n<p>10:05 bis 11:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Klassik-Pop-et cetera<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Der Pianist Malakoff Kowalski. Er gilt als besonders individueller Pianist, als K\u00fcnstler und Kunstwerk in einer Person. Die Berliner Zeitung beschreibt Malakoff Kowalski als dunklen Grafen. Dazu passt seine eigenwillige Erscheinung im schwarzen Anzug und einer Prinz-Heinrich-M\u00fctze \u00e0 la Helmut Schmidt. Der Sohn iranischer Eltern wurde 1979 in Boston geboren, er ist in Hamburg aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Er komponiert f\u00fcr Film und Theater und liebt die Grenze zwischen Klassik und Jazz. Sein neues Album \u201ePiano Aphorism\u201d ist der Abschluss einer CD-Trilogie f\u00fcr Klavier solo. Ein Album, von dem Malakoff Kowalski sagt, es sei in einem Zustand zwischen wach und d\u00e4mmernd entstanden. F\u00fcr drei Monate schloss er sich in seinem Studio ein, einem schwarzen Raum ohne Fenster. Er lag oft stundenlang auf einer Luftmatratze unter seinem Klavier und lie\u00df das Instrument auf sich wirken. Als Gastmoderator im Deutschlandfunk freut er sich besonders, mal nicht nur \u00fcber seine eigene Musik, sondern vor allem \u00fcber die Musik anderer K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler zu sprechen.<\/p>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eDie Juden\u201c. Von Gotthold Ephraim Lessing. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Branko Samarovski, Robert Tessen, Wolfgang Stendar, Peter Striebeck, Hans Hessling, Dietlindt Haug und Helma Gautier. Ton: Josef Adelberger. Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner (ORF 1966)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In seinem selten aufgef\u00fchrten Lustspiel \u201eDie Juden\u201c thematisiert der damals 20j\u00e4hrige Gotthold Ephraim Lessing Antisemitismus und das Verhalten einem \u201eFremden\u201c gegen\u00fcber. Als k\u00fchn und radikal kann dieses Jugendwerk des bedeutendsten deutschen Schriftstellers der Aufkl\u00e4rung bezeichnet werden, zeigt es doch zum allerersten Mal eine positiv gezeichnete j\u00fcdische Figur auf der Theaterb\u00fchne. \u201eDie Juden\u201c gilt als Vorstufe und komisches Gegenst\u00fcck zu \u201eNathan der Weise\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Reisender rettet einem Baron, der von seinen eigenen, zur Tarnung als Juden verkleideten Bediensteten, \u00fcberfallen wird, das Leben. Aus Dankbarkeit verspricht der Baron dem Reisenden die Hand seiner Tochter. Als dieser bekennt, Jude zu sein, kippt die vorgeblich lustige Verwechslungskom\u00f6die in bittere Realit\u00e4t. \u201eEin Jude? Grausamer Zufall!\u201c sagt der Baron und kann nun seinem Lebensretter seine Tochter nicht mehr zur Frau geben. Und der Bedienstete des Reisenden wirft diesem vor: \u201eSie sind ein Jude, und haben das Herz gehabt, einen ehrlichen Christen in ihre Dienste zu nehmen? Sie h\u00e4tten mir dienen sollen. So w\u00e4re es nach der Bibel recht gewesen!\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lessings St\u00fcck, geschrieben 1749, berichtet von einer bitteren Tatsache: Dass es gegen die Aufkl\u00e4rung und ihr Ziel, das allgemein Menschliche als Wesentliches unseres Seins zu verstehen, immer wieder Versuche gab und gibt, Differenzen zu konstruieren und zu behaupten.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Zeitenwende \u2013 3 \u2013 Widerstehen<br \/>\n<\/strong>Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<ul>\n<li>Lenin in Addis Abeba. \u201eDiktator werden\u201c von Frank Dik\u00f6tter. Sprecher: Axel Wostry<\/li>\n<li>\u201eSchlief ein goldenes W\u00f6lkchen\u201c von Anatoli Pristawkin \u2013 Sprecher: Andreas Neumann<\/li>\n<li>Jetzt geht\u2019s los? Robert Misik und \u201eDas gro\u00dfe Beginnergef\u00fchl\u201c \u2013 Sprecher: Axel Wostry<\/li>\n<li>\u201eBergmann von Donbass\u201c. Das Foto schaute mich an \u2013 Katja Petrowskaja \u2013 Sprecherin: Rahel Comtesse<\/li>\n<li>\u201eIch schweige nicht! Philosophische Anmerkungen\u201c von Alain Finkielkraut \u2013 Sprecher: Axel Wostry<\/li>\n<li>Sich nicht heroisch behaupten \u2013 \u201eWiderst\u00e4nde\u201c von Iris D\u00e4rmann \u2013 Sprecherin:: Rahel Comtesse<\/li>\n<\/ul>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Fabian Dudek Quartett | 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Oktober 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Fabian Dudek Quartett || Fabian Dudek, as | Felix Hauptmann, p | David Helm, b | Fabian Arends, dr | 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2021<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Isaiah Collier und Trondheim Jazz Orchestra live aus Saalfelden <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der erste Teil dieser Jazznacht kommt live vom Jazzfestival Saalfelden im Salzburger Pinzgau. Die 42. Ausgabe des 1978 gegr\u00fcndeten, mitteleurop\u00e4ischen Festival-Klassikers hat u. a. Emile Parisiens Sextett-Hommage an die franz\u00f6sisch-amerikanische K\u00fcnstlerin Louise Bourgeois, das Christoph Cech Jazz Orchestra Project und die junge katalanische Trompeterin und S\u00e4ngerin Alba Careta zu bieten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er\u00f6ffnet wird das Programm auf der Hauptb\u00fchne im Congress Saalfelden vom Quintett des Salzburger Saxofonisten Fabian Rucker. Die \u00d61 Jazznacht bietet Ausschnitte aus einigen der bereits aufgenommenen Highlights und \u00fcbertr\u00e4gt das Konzert des 24-j\u00e4hrigen Chicagoer Saxofonisten-Newcomers Isaiah Collier und seiner Band The Chosen Few sowie einen Teil der Performance des Trondheim Jazz Orchestra mit Pianist Jason Moran live.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Um 1 Uhr \u00fcbernimmt Christiat kommt live vom Jazzfestival Saalfelden im Salzburger Pinzgau. Die 42. Ausgabe des 1978 gegr\u00fcndeten, mitteleurop\u00e4ischen Festival-Klassikers hat u. a. Emile Parisiens Sextett-Hommage an die franz\u00f6sisch-amerikanische K\u00fcnstlerin Louise Bourgeois, das Christoph Cech Jazz Orchestra Project und die junge katalanische Trompeterin und S\u00e4ngerin Alba Careta zu bieten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er\u00f6ffnet wird das Programm auf der Hauptb\u00fchne im Congress Saalfelden vom Quintett des Salzburger Saxofonisten Fabian Rucker. Die \u00d61 Jazznacht bietet Ausschnitte aus einigen der bereits aufgenommenen Highlights und \u00fcbertr\u00e4gt das Konzert des 24-j\u00e4hrigen Chicagoer Saxofonisten-Newcomers Isaiah Collier und seiner Band The Chosen Few sowie einen Teil der Performance des Trondheim Jazz Orchestra mit Pianist Jason Moran live.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Um 1 Uhr \u00fcbernimmt Christian Bakonyi im Wiener Funkhaus und geleitet Sie mit weiteren ausgesuchten Jazz-Kulinarien durch die Nacht. Gestaltung: Andreas Felber und Christian Bakonyi<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc111115134\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc111115134\"><\/a>so \u2013 21.08.2022<\/h2>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht: Mit Peter Veit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus den Jazz-Charts<\/p>\n<p>01:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Isaiah Collier und Trondheim Jazz Orchestra live aus Saalfelden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der erste Teil dieser Jazznacht kommt live vom Jazzfestival Saalfelden im Salzburger Pinzgau. Die 42. Ausgabe des 1978 gegr\u00fcndeten, mitteleurop\u00e4ischen Festival-Klassikers hat u. a. Emile Parisiens Sextett-Hommage an die franz\u00f6sisch-amerikanische K\u00fcnstlerin Louise Bourgeois, das Christoph Cech Jazz Orchestra Project und die junge katalanische Trompeterin und S\u00e4ngerin Alba Careta zu bieten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er\u00f6ffnet wird das Programm auf der Hauptb\u00fchne im Congress Saalfelden vom Quintett des Salzburger Saxofonisten Fabian Rucker. Die \u00d61 Jazznacht bietet Ausschnitte aus einigen der bereits aufgenommenen Highlights und \u00fcbertr\u00e4gt das Konzert des 24-j\u00e4hrigen Chicagoer Saxofonisten-Newcomers Isaiah Collier und seiner Band The Chosen Few sowie einen Teil der Performance des Trondheim Jazz Orchestra mit Pianist Jason Moran live.<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Blues von Ma Rainey, Alberta Hunter und Bessie Smith <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Blues ist schwerm\u00fctig, depressiv, voller Melancholie, Leid und Frustration und handelt von Rassendiskriminierung und dem Alltag von Afroamerikaner:innen. Blues wird vorwiegend mit m\u00e4nnlichen Protagonisten wie Muddy Waters, B. B. King oder John Lee Hooker assoziiert. Allerdings war der Blues urspr\u00fcnglich in weiblicher Hand, noch lange bevor M\u00e4nner ins Studio gingen, um ihrer Gem\u00fctslage n\u00e4mlich dem \u201eBlues\u201c Ausdruck zu verleihen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Mutter des Blues\u201c Ma Rainey brachte um 1900 den Blues als Erste auf die B\u00fchne und gemeinsam mit Bluesmusikerinnen wie Alberta Hunter oder \u201eder Kaiserin des Blues\u201c Bessie Smith, trug sie ma\u00dfgeblich dazu bei, den Blues unter Afroamerikaner:innen in den 1910er Jahren popul\u00e4r zu machen. Mit dem Titel \u201eCrazy Blues\u201c gelangt Mamie Smith 1920 ein richtungsweisender Hit, der sich in nur drei Monaten 75.000 Mal verkaufte und den Grundstein f\u00fcr die einsetzende Kommerzialisierung des Blues legte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u201eSpielr\u00e4ume Spezial\u201c mit Musik von pr\u00e4genden Bluesmusikerinnen. Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Pablo Held Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. F\u00fcr das Konzert beim 52. Deutschen Jazzfestival Frankfurt hat Jim McNeely die Musik von Pablo Held f\u00fcr dessen Trio und die hr-Bigband arrangiert. \u201eIch komponiere eigentlich jeden Tag\u201c, erz\u00e4hlt Held. \u201eDas \u00fcbe ich dadurch genau so intensiv wie Technik am Klavier oder \u00e4hnliches. Vieles davon wurde bislang noch gar nicht aufgef\u00fchrt, aufgenommen und ver\u00f6ffentlicht.\u201c Pablo Held war gespannt darauf, wie Jim McNeely, der Chefdirigent der hr-Bigband, seine Musik in einen gro\u00dforchestralen Gesamtklang \u00fcberf\u00fchren w\u00fcrde. Der hat es aber den Musikern des Trios jedenfalls auch weiterhin erlaubt, sich ins Freie fallen zu lassen. H\u00f6ren Sie heute den ersten Teil dieses Konzertes.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">25 Jahre N\u00fcrnberger Akkordeon-Ensemble \u2013 Von Renaissancemusik bis zur zeitgen\u00f6ssischen Klassik. Von Gudrun Petruschka<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMit dem Akkordeon kann ich alles machen: Ich kann alleine spielen, im Ensemble oder im Orchester; ich kann Volksmusik oder Zeitgen\u00f6ssische Musik machen, ich kann die komplette Bandbreite abdecken. Und ich kann es auch noch mitnehmen. Von daher ist es das beste Instrument, das man spielen kann.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 25 Jahren hat Marco R\u00f6ttig das N\u00fcrnberger Akkordeon-Ensemble gegr\u00fcndet, das seitdem eine feste Gr\u00f6\u00dfe in N\u00fcrnberg, aber auch weit dar\u00fcber hinaus ist. Best\u00e4ndigkeit und intensives Arbeiten zahlen sich aus: Etliche Wettbewerbserfolge kann das Ensemble vorweisen, au\u00dferdem einige spannende Begegnungen mit zeitgen\u00f6ssischen Komponisten, die f\u00fcr das Ensemble komponieren.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Andi Schreiber &amp; Freund:innen im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 64-j\u00e4hrige Andi Schreiber gilt nicht nur als einer der bedeutendsten \u00f6sterreichischen Jazzviolinisten, sondern auch als wichtigster einschl\u00e4giger P\u00e4dagoge, der durch seine T\u00e4tigkeit an der Anton-Bruckner-Privatuniversit\u00e4t Linz zahlreiche Musiker:innen gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Gast in der Radiosession gestaltet Schreiber diese als ein Treffen mit Freunden und Freundinnen, um die Magie des spontanen musikalischen Moments zu feiern: mit Violinistin Angelika Hagen, seiner langj\u00e4hrigen Weggef\u00e4hrtin und Duopartnerin, die einst Mitbegr\u00fcnderin des Hagen-Quartetts war; mit S\u00e4nger Philipp Sageder, bekannt als Mitglied des Ensembles Bauchklang; und mit Akkordeonist Stefan Heckel, zurzeit u. a. im Quartett Belofour zugange. Gastgeber Helmut Jasbar steuert einige Kl\u00e4nge auf der E-Gitarre bei. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>19:36 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Grenzenlos virtuos \u2013 Die franz\u00f6sische S\u00e4ngerin Camille Bertault<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Klassische Pianistin, Schauspielerin, S\u00e4ngerin \u2013 Camille Bertaults Begabungen sind vielseitig. Bekannt geworden ist sie mit einer Version von John Coltranes \u201eGiant Steps\u201c. Sie hat f\u00fcr das St\u00fcck nicht nur einen Text geschrieben, sondern sie phrasiert auch Tranes ber\u00fchmtes Saxofonsolo Note f\u00fcr Note mit ihrer Stimme. Inzwischen z\u00e4hlt Bertault zu den schillernden Stimmen des europ\u00e4ischen Jazz. Die Leichtigkeit, mit der sie zwischen rasend schnellem und sanftem Gesang wechselt, begeistert dabei ebenso wie ihre stilistische Offenheit. Sie interpretiert Jazzklassiker genauso wie Pop-Songs und Chansons.<\/p>\n<p>20:36:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Joanne Brackeen: \u201ePink Elephant Magic\u201c (1998) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 1998 legt die US-amerikanische Pianistin Joanne Brackeen ihr 22. Album als Leaderin vor -ein ganz besonderes: \u201ePink Elephant Magic\u201c markiert einen H\u00f6hepunkt in der Karriere der zu diesem Zeitpunkt 60-j\u00e4hrigen Musikerin und untermauert ihren Ruf als eine der bedeutendsten Pianistinnen der Jazzgeschichte. Brackeen, die auch als herausragende und originelle Komponistin gilt und seit 1994 als Professorin am Bostoner Berklee College of Music t\u00e4tig ist, hat sieben der zehn St\u00fccke des Albums geschrieben: Neben der skurrilen Titelmelodie auch das unterhaltsame, exzentrische \u201eWhat\u2019s Your Choice, Rolls Royce?\u201c (untermalt von Kurt Ellings einpr\u00e4gsamer Stimme), das breitgef\u00e4cherte \u201eBeethoven Meets The Millennium In Spain\u201c sowie \u201eCram \u2018N Exam\u201c, ein mitrei\u00dfendes Bebop-St\u00fcck mit Blick auf Brackeens Student:innen am Berklee College of Music. Um sich versammelt sie erlesene Musiker, mit denen sie im Trio, Quartett, Quintett und Sextett spielt. Mit dabei sind: Bassist John Patitucci, der in Kuba geborene Schlagzeuger Horacio \u201eEl Negro\u201c Hernandez, Chris Potter und Dave Liebman an den Sopransaxofonen, Trompeter Nicholas Payton und Perkussionist Jamey Haddad. Brackeens Spiel ist gef\u00fchlsbetont und voll verspielter Bilder, dem Albumtitel entsprechend. Ihre einfallsreichen Soli \u00fcberzeugen, vorgetragen mit Ekstase und einem unverkennbar kraftvollen Ton. Mit \u201ePink Elephant Magic\u201c meldet sich die Pianistin auf flammende und dynamische Weise zur\u00fcck und legt eine Arbeit vor, die sich dank Brackeens fulminanter Technik, ihrer improvisatorischen F\u00e4higkeiten und der mitrei\u00dfenden Arrangements wahrlich wie ein Trip mit dem rosa Elefanten anh\u00f6rt! Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neue Musik aus dem Landesstudio Tirol \u2013 50 Jahre Landesstudio Tirol. Neue T\u00f6ne aus dem Westen \u00d6sterreichs<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Bregenzer Wald bis ins S\u00fcdburgenland, von der Mozartstadt bis nach Bozen. Die ORF-Landesstudios sind Au\u00dfenstellen des ORF in den einzelnen Bundesl\u00e4ndern. Dort wird aber nicht nur volles (trimediales) Programm f\u00fcr die Radio-, Fernseh- und Online-Angebote des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in \u00d6sterreich produziert, sondern auch eine Menge Aufnahmen Neuer Musik, welche im ORF-Gesetz unter der \u201eBer\u00fccksichtigung und F\u00f6rderung der \u00f6sterreichischen k\u00fcnstlerischen und kreativen Produktion\u201c auch festgeschrieben ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was sich dort in vergangenen f\u00fcnf Jahrzehnten in puncto zeitgen\u00f6ssischer Musik getan hat, dar\u00fcber hat Andreas Maurer mit Kolleg:innen aus den Landesstudios gesprochen, die dazu auch einige spannende ORF-Mitschnitte aus den Archiven ausgegraben. Eine Sendung anl\u00e4sslich der \u201eZeit-Ton-Extended\u201c-Reihe zu den 50. Geburtstagen der Landesstudios. Gestaltung: Patrizia Jilg, Andreas Maurer<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022 \u2013 H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Handverlesene Musik aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur. Auch unter www.ardaudiothek.de\/radiofestival<\/p>\n<style><\/style>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>0 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 33. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 15.08.2022. 2 di \u2013 16.08.2022. 2 mi \u2013 17.08.2022. 3 do \u2013 18.08.2022. 5 fr \u2013 19.08.2022. 6 sa \u2013 20.08.2022. 8 so \u2013 21.08.2022. 9 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16028,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[633,452],"tags":[4265,1629],"coauthors":[650],"class_list":["post-28113","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten","category-radio","tag-heiner-goebbels","tag-jazz-im-radio"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 15.08. bis 21.08.2022 - JazzZeitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/08\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-15-08-bis-21-08-2022\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 15.08. bis 21.08.2022 - JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"0 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 33. 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