{"id":28008,"date":"2022-08-07T12:00:50","date_gmt":"2022-08-07T10:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28008"},"modified":"2022-08-03T11:17:21","modified_gmt":"2022-08-03T09:17:21","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-08-08-bis-15-08-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/08\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-08-08-bis-15-08-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 08.08. bis 14.08.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 32. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur, MDR Kultur und BR-KLASSIK.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc110416963\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416964\">mo \u2013 08.08.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416965\">di \u2013 09.08.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416966\">mi \u2013 10.08.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416967\">do \u2013 11.08.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416968\">fr \u2013 12.08.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416969\">sa \u2013 13.08.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc110416970\">so \u2013 14.08.2022. 9<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc110416963\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416963\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc110416964\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416964\"><\/a>mo \u2013 08.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Spezial Musik mit Akram Mutlak<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik und Chanson bis Folk und Elektronik.<\/p>\n<ul>\n<li>Unter anderem mit diesen Alben:<\/li>\n<li>Foyer des Arts \u2013 John Peel-Sessions<\/li>\n<li>Frauen in Frieden und Freiheit<\/li>\n<li>Ein Haus aus den Knochen von Cary Grant<\/li>\n<li>Theo Crocker \u2013 Love Quantum<\/li>\n<li>Jazz is dead<\/li>\n<li>Cari Cari* 2. Album \u201eWelcome to Kookoo Island\u201c<\/li>\n<li>No Proper Life<\/li>\n<li>Faber *Album \u201eOrpheum\u201c<\/li>\n<li>Caruso Live<\/li>\n<li>GoGo Penguin BetweenTwo Waves<\/li>\n<li>Ascent<\/li>\n<li>Neil Young with Crazy Horse<\/li>\n<li>Timberline<\/li>\n<li>Paolo Nutin Last Night in The Bittersweet<\/li>\n<li>Radio<\/li>\n<li>Everywhere<\/li>\n<\/ul>\n<p>18.55 Uhr \u2013 21.00 Uhr | Internet-Radio: <a href=\"http:\/\/www.radio700.de\">www.radio700.de<\/a><br \/>\n<strong>Inge Brandenburg \/ Erwin Lehn im Jazz-Cocktail<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Autoren: Klaus Huckert\/ Uwe Lorenz Radio 700. In der Sendung des Jazz-Cocktails wollen wir uns mit zwei Stars der deutschen Jazz-Szene aus dem Zeitraum 1950 \u2013 1990 besch\u00e4ftigen. Die erste Protagonistin Inge Brandenburg war eine preisgekr\u00f6nte Jazz-S\u00e4ngerin. Sie spielte mit nationalen und internationalen Gr\u00f6\u00dfen\u00a0\u00a0 und nahm u.a. Jazz-Standards auf, die zu den Highlights des Genres geh\u00f6ren In diesem Jahr w\u00e4re die S\u00e4ngerin Inge Brandenburg 93 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der zweiten Stunde stellen wir den Big Band-Leader, Komponisten, Arrangeur und Jazz-\/Tanzmusiker Erwin Lehn vor, der f\u00fcr fast vierzig Jahre mit seinem S\u00fcdfunk-Tanzorchester (sp\u00e4ter SWR Big Band) f\u00fcr viel Furore sorgte.\u00a0 Zahlreiche Gastauftritte bekannter Jazzmusiker (Miles Davis, Chet Baker, Astrud Gilberto, Chick Corea usw.) zeugen von der Anerkennung, die der Orchesterleiter und seine Band in der Fachwelt genoss. Lehn hatte keinerlei Ber\u00fchrungs\u00e4ngste gegen\u00fcber guter Unterhaltungsmusik au\u00dferhalb des Jazz. Inge Brandenburg und Erwin Lehn haben viele Rundfunk-Aufnahmen gemeinsam gestaltet. Zwei Stunden Swing vom Feinsten!!!<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Attwenger im April 2022 im Wiener RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 31 Jahren ist Attwenger ein erratischer Solit\u00e4r in der \u00f6sterreichischen Musiklandschaft. Markus Binder (Schlagzeug, Gesang) und Hans-Peter Falkner (Akkordeon, Gesang) bleiben sich treu auch in der Wahl einsilbiger wie zweideutiger Albumtitel, die im ober\u00f6sterreichischen Dialekt ebenso funktionieren wie im Englischen. \u201eDrum\u201c hei\u00dft der aktuelle, 2021 ver\u00f6ffentlichte Tontr\u00e4ger von Attwenger; einige der Songs waren am 19. April d. J. im Wiener RadioKulturhaus zu erleben. \u00c4ltere Hits durften ebenso nicht fehlen, von \u201eShakin\u2019 My Brain\u201c und \u201eHintn umi\u201c bis zu \u201eKaklakariada\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Publikum war begl\u00fcckt ob der bekannten Melange aus Polit-Punk und Dada-Folk bzw. vice versa. \u201eDurt wo de hiwoin dort w\u00fcll i ned sei \/ wei durt san wieder so v\u00fc so Seppm dabei \/ i waas ned es is so do ziagz mi ned hi \/ und i mog diese Leid ned und sie meng ned mi\u201c, so hie\u00df es an diesem Abend etwa im \u201eDrum\u201c-Lied \u201eLeider\u201c. \u00dcber die weniger politischen Songs l\u00e4sst sich mit dem verblichenen britischen Radio-DJ John Peel \u00fcber Attwenger sagen: \u201eI have no idea what it\u2019s all about, but I like the general noise a great deal.\u201c Gestaltung: Andreas Felber<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Cantando Admont singt Nono \u2013 Salzburger Festspiele 2022. \u201eTagebuch der Schmerzen\u201c bei der Ouverture spirituelle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum dieses Konzertes der \u201eOuverture spirituelle\u201c der Salzburger Festspiele steht das zweite \u201eDiario polacco\u201c von Luigi Nono. Nonos erste Reise nach Polen 1958 und die \u201egro\u00dfartigen und eindrucksvollen Erlebnisse jener Tage\u201c lie\u00dfen in ihm den Entschluss reifen, dieses polnische Tagebuch zu komponieren. Es waren Begegnungen mit jungen Komponisten und auch der Besuch von Auschwitz, die an Nonos Instinkt und sein Gewissen r\u00fchrten: So \u201eein Ereignis, ein Erlebnis, ein Text unseres Lebens (\u2026) will von mir, dass ich \u2013 als Musiker wie als Mensch \u2013 Zeugnis ablege\u201c, schreibt Nono zwei Jahre sp\u00e4ter auch \u00fcber dieses Werk. Ein zartes und eindrucksvolles Chorwerk, mit einem Reichtum an eindringlichen Kl\u00e4ngen, an deren bitterer und anhaltenden Aktualit\u00e4t kein Zweifel besteht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Cantando Admont, Klangforum Wien, Dirigent: Sylvain Cambreling; Konzertmitschnitt von den Salzburger Festspielen, Dienstag, 19. Juli 2022, Kollegienkirche Gestaltung: Nicole Brunner<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Gitarrist und S\u00e4nger Caetano Veloso wird 80<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Beatrix Gillmann. Seine Stimme ist eine der elegantesten, die es in der popul\u00e4ren Musik gibt. Wenn der 1942 geborene Brasilianer singt, scheinen seine Melodien ganz sanft zu schweben. Ein Lied wie \u201eCucurrucuc\u00fa paloma\u201c erh\u00e4lt in seiner Interpretation eine faszinierende Aura. Mit diesem Lied hielt der Filmemacher Pedro Almod\u00f3var den S\u00e4nger einst in dem Spielfilm \u201eSprich mit ihr\u201c fest. Veloso kam als f\u00fcnftes von sieben Kindern in dem Ort Santo Amaro in Bahia zur Welt. In dieser Sendung ist er in Aufnahmen aus verschiedenen Jahrhunderten zu h\u00f6ren, unter anderem im Duo mit einer anderen gro\u00dfen Stimme der popul\u00e4ren Musik Brasiliens, Gilberto Gil, der ehemalige Kulturminister des Landes, der in diesem Jahr ebenfalls 80 wurde.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc110416965\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416965\"><\/a>di \u2013 09.08.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Matthias Wegner<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Zeitreise in die 70er \u2013 WebMax<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Max Herre, Fender Rhodes, Perkussion; Tony Lakatos, Saxofon; Roberto Di Gioia, Keyboards; Christian von Kaphengst, Bass; Peter Gall, Drums. Aufnahme von 24.6.2022 bei JazzBaltica am Timmendorfer Strand.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jan Tengeler. Seit Jahren ist Max Herre als Rapper, S\u00e4nger, Komponist und Produzent in Deutschland erfolgreich. Dass er auch ein Pianist und Jazzliebhaber ist, stand bisher weniger im Vordergrund. Gemeinsam mit der Band Web Web fr\u00f6nt er nun dieser Leidenschaft. Web Web wurde 2015 vom Keyboarder Roberto di Gioia gegr\u00fcndet und orientiert sich an der Klang\u00e4sthetik des Spiritual Jazz der sp\u00e4ten 60er- und fr\u00fchen 70er-Jahre. Soul und Groove, weite B\u00f6gen und modale Improvisationen bilden die Grundlage f\u00fcr den elektrisierenden Bandsound. Mit Max Herre, der sich hier ganz aufs E-Piano konzentriert, wird aus Web Web das Quintett WebMax.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Annesley Black: \u201etolerance stacks\u201c (Julia Mih\u00e1ly, Sopran; Mark Lorenz Kysela, Nikola Lutz, Saxofon; Sebastian Berweck, Klavier, Synthesizer; Martin Lorenz, Schlagzeug); \u201eimmolate yourself on the wires\u201c (Mark Lorenz Kysela, Saxofon; Sebastian Berweck, Synthesizer), \u201enot thinking about the elephants\u201c (Annesley Black, Elektronik; Quasar Saxophone Quartet); \u201ea piece that is a size that is recognized as not a size but a piece (Nicolas Hodges, Klavier); \u201eindustrial drive\u201c (Composers Slide Quartet)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Requiem an einen V\u00f6lkermord \u2013 Salzburger Festspiele 2022. Armenische Musik in der Kollegienkirche<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit einem armenischen Schwerpunkt wurde die Kollegienkirche im Rahmen der Salzburger Festspiele unter dem Motto \u201eIn tyrannos!\u201c zum Klangraum. Im Mittelpunkt: das Requiem von Tigran Mansurian (geb. 1939), das den Toten des V\u00f6lkermords an den Armeniern gewidmet ist. Mansurian f\u00fchrt die musikalische Tradition seines Landes, ihre Klangfarben und Stimmungen mit dem lateinischen Bibeltext zusammen, in diesem 2010\/11 entstandenem Werk f\u00fcr Chor- und Orchester. Es singt der Arnold Schoenberg Chor (Erwin Ortner, Choreinstudierung), Titus Engel dirigiert die Camerata Salzburg.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein geistiges Vorbild Mansurians ist der ebenfalls armenische Komponist Komitas (1869-1935), mit dessen \u201ePatarag\u201c ein gro\u00dfes, polyphones Chorwerk der armenischen geistlichen Musik erklingt, interpretiert vom Geghard Vocal Ensemble unter Anahit Papayan. Konzertmitschnitt von den Salzburger Festspielen, Donnerstag, 21. Juli 2022, Kollegienkirche. Gestaltung: Nicole Brunner<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Jack DeJohnette zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sarah Seidel. 1966 spielte der Schlagzeuger aus Chicago in der Band des Saxofonisten Charles Lloyd \u2013 neben dem knapp drei Jahre j\u00fcngeren Keith Jarrett. Der wiederum formte sp\u00e4ter mit ihm und dem Bassisten Gary Peacock sein langlebiges \u201eStandards-Trio\u201c, das gut 30 Jahre lang f\u00fcr Furore sorgte. 1969 war Jack DeJohnette Nachfolger von Tony Williams in der Band von Miles Davis und an den Aufnahmen zum Album \u201eBitches Brew\u201c beteiligt. Beim Label ECM nahm der Schlagzeuger ab Mitte der 1970er-Jahre Alben unter seinem Namen auf und spielte in den Studio-Sessions von John Abercrombie, Dave Holland, John Surman und Terje Rypdal.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc110416966\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416966\"><\/a>mi \u2013 10.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>JAZZAHEAD! <\/strong><strong>Kanada bei der Bremer Jazzmesse<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Till Lorenzen. Mit Kanada war das erste Mal \u00fcberhaupt ein Gastland aus \u00dcbersee bei der \u201ejazzahead!\u201c in Bremen vertreten. Eleganz, Anmut, Ekstase und Rausch pr\u00e4gten die Auftritte der Acts am Er\u00f6ffnungsabend der Messe. Die Posaunistin Audrey Ochoa entf\u00fchrte dabei auf eine Art retro-futuristische Klangreise, w\u00e4hrend Itamar Erez einen globalen Sound erforschte \u2013 von Flamenco bis Swing. Mit einem Knall beendete der Schlagzeuger Larnell Lewis den kanadischen Abend, der mit seiner positiv strahlenden Musik Liebe in die Herzen aller im Publikum pflanzte.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc110416967\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416967\"><\/a>do \u2013 11.08.2022<\/h2>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Leandro Saint-Hill Quartet beim Hamburg Jazz Open 2020 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Auftritt beim Festival Hamburg Jazz Open am 5. September 2020 war ein Heimspiel f\u00fcr Leandro Saint-Hill und sein Quartett, und es war das lang ersehnte Release-Konzert f\u00fcr das Deb\u00fct-Album \u201eCadencias\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1968 im kubanischen Camag\u00fcey geborene Saxofonist und Fl\u00f6tist Leandro Saint-Hill Montejo hatte in Havanna mit Boleros\u00e4ngerin Beatriz M\u00e1rquez, Salsastar Manuel Gonz\u00e1lez Hern\u00e1ndez (auch genannt \u201eEl M\u00e9dico de la Salsa\u201c) oder dem Carlos Maza Jazz Quintet gearbeitet, bevor er Mitte der 1990er Jahre nach Hamburg \u00fcbersiedelte. In den vergangenen zwei Dekaden wurde er zu einem gesuchten Latin-Musiker in Europa und Leandro Saint-Hill hat auch viel mit dem ebenfalls aus Camag\u00fcey stammenden Pianisten Omar Sosa gespielt und aufgenommen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein eigenes Quartett mit dem polnischen Pianisten Matth\u00e4us Winnitzki, dem kubanischen Bassisten Omar Rodriguez Calvo und dem aus Venezuela stammenden Perkussionisten Nen\u00e9 V\u00e1squez Ruiz verschmilzt traditionelle Genres der kubanischen Musik mit europ\u00e4isch inspiriertem Jazz zu einer feinen, sommerlichen Brise Latin-Jazz -ideal f\u00fcr radiofonen Konzertgenuss im August. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine sommerliche Brise Latin-Jazz mit Leandro Saint-Hill Montejo<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 Ausfl\u00fcge zum Planeten Mingus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Saxofonist Denis G\u00e4bel und seine Hommage an den amerikanischen Bandleader. Von Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der genialische Bassist, Komponist und Bandleader Charles Mingus begeistert Denis G\u00e4bel, seit er Tenorsaxofon spielt. Gleich nach seinem Studium leitete der Wahl-K\u00f6lner ein eigenes Ensemble, das sich ausschlie\u00dflich dem schillernden Werk des gro\u00dfen Stilisten widmete. Nach f\u00fcnf Platten als Bandleader erf\u00fcllte sich das heutige Mitglied der HR-Bigband einen Traum und nahm eine Mingus-Hommage im Deutschlandfunk auf. G\u00e4bel kombinierte daf\u00fcr sein Kern-Trio aus Robert Landfermann, Bass, und Leif Berger, Schlagzeug, mit wechselnden G\u00e4sten, darunter die Posaunistin Shannon Barnett, Trompeter Axel Schlosser und S\u00e4ngerin Laura Totenhagen. Die so entstandenen neun Quartettbesetzungen widmeten sich mit zupackender Spielfreude Klassikern und weniger bekannten St\u00fccken von Mingus. Eine Entdeckungsreise durch dessen Repertoire, inklusive Einblicken in die Originaleinspielungen.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 25. Todestag von Conlon Nancarrow<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Conlon Nancarrow: Study for Player Piano Nr. 5 (Conlon Nancarrow, Klavier); Streichquartett Nr. 1 (Arditti Quartet); Study for Player Piano Nr. 37 (Conlon Nancarrow, Klavier); Suite (WDR Sinfonieorchester K\u00f6ln: Stefan Asbury); Study Nr. 7 (Ivo Janssen, Klavier; Calefax Reed Quintet); Studie for Player Piano Nr. 44 (Bugallo-Williams Piano Duo); Study for Player Piano Nr. 7 (Wolfgang Heisig, Player Piano mit rekonstruierten Nancarrow-Rollen)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Kauders\u2019 Schlagzeug-Orchester\u00a0 \u2013 Elevate 2022. \u201eGlop II\u201c von Kauders.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Anfang stand ein H\u00f6rerlebnis aus zweiter Hand. Ein Freund erz\u00e4hlte Gottfried Krienzer aka Kauders von einem Konzert Glenn Brancas und seines Gitarrenorchesters. Kauders kannte Brancas Arbeit nicht und nachdem in den 1990er-Jahren Musik noch nicht so leicht \u00fcber das Internet verf\u00fcgbar war wie heute, lie\u00df der K\u00fcnstler seine Fantasie spielen und malte sich selbst aus, wie dieses Konzert mit all den vielen Gitarren wohl geklungen haben k\u00f6nnte. Langsam reifte die Vorstellung von Kauders\u2019 ganz eigenem Gitarrenorchester. Schlie\u00dflich begann der Musiker verschiedene Gitarrenstimmen einzuspielen, um sie in seinem Computer \u00fcbereinanderzuschichten. Zehn Jahre lang experimentierte er, um die bestm\u00f6glichen Kombinationen zu finden. So entstand \u201eGlop\u201c f\u00fcr die zweite Platte von Kauders\u2019 \u201eIn Another Land\u201c-Trilogie.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr das ORF musikprotokoll 2019 entwickelte der Musiker dann eine Live-Version dieses St\u00fcckes f\u00fcr 23 Gitarrist:innen. Mitte Juli fand nun beim Elevate Festival die Urauff\u00fchrung von \u201eGlop II\u201c statt, ankn\u00fcpfend an ein St\u00fcck aus \u201eIn Another Land Part III\u201c. Diesmal hat der Musiker zw\u00f6lf Schlagzeuger:innen eingeladen, die \u2013 jeweils in dem ihnen zugedachten Tempo spielend \u2013 ein komplexes, mal sehr dichtes und dann wieder ganz reduziertes Rhythmusgeflecht entstehen lie\u00dfen. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>EIN JOKER: Akkordeonist Vincent Peirani auf neuen Wegen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Holger Zimmer. Er wollte als Kind eigentlich lieber Schlagzeug lernen, doch sein musikalischer Vater brachte ihn zum Akkordeon. Vincent Peirani f\u00fchlte sich mit seinem Akkordeon im Konservatorium und sp\u00e4ter bei den Jazz-Musikern anfangs als Fremdk\u00f6rper. Doch er hat sich freigespielt. Heute hat der Franzose einen festen Platz auf den Jazz-B\u00fchnen. Holger Zimmer stellt sein Album \u201eJokers\u201c vor. Peirani betritt damit Neuland und l\u00e4sst seine Vorliebe f\u00fcr Rockmusik fr\u00f6hlich in die Produktion einflie\u00dfen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc110416968\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416968\"><\/a>fr \u2013 12.08.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 19:54 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Tandem: Songs der Woche<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Bernd Lechler. Die besten Tracks aus Pop, Jazz und Global Pop. Gehen in den Kopf, in die Beine, manchmal ins Herz.<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pilze, Sternenkarten und I Ging \u2013 Ausgew\u00e4hltes aus John Cages Kosmos zum 30. Todestag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An John Cage f\u00fchrt in der Musik des 20. Jahrhunderts kein Weg vorbei: Pionier am pr\u00e4parierten Klavier, Philosoph, sanfter Revolution\u00e4r. Er hat die nachfolgenden Komponist:innen-Generationen mit seinen \u00dcberlegungen und Konzepten gepr\u00e4gt, sei es mit Zufallsoperationen, der Einbindung der Interpret:innen in kompositorische Entscheidungen oder mit seinen Notationsgrafiken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anl\u00e4sslich der Wiederkehr des 30. Todestages des amerikanischen Freigeists am 12. August werden in dieser Sendung Cages spezielle Interessen und skurrile Besonderheiten aus seinem k\u00fcnstlerischen Leben pr\u00e4sentiert. So war er etwa als ausgewiesener Pilzexperte zu Gast in einer Fernseh-Show, war Spezialist f\u00fcr makrobiotische Ern\u00e4hrung und kannte sich in der Zen-Philosophie aus. Ein musikalischer Rundgang durch die faszinierende und immer wieder \u00fcberraschende Welt des John Cage. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 \u2013 0:00 UHR | ARD Radiofestival. Jazz<br \/>\n<strong>Aktuelle Aufnahmen und Alben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Johannes Kloth. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc110416969\"><\/a>sa \u2013 13.08.2022<\/h2>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eDie Legende vom heiligen Trinker\u201c. Von Joseph Roth. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Martin Engler, Philippe Dormoy, Tony de Maeyer, Philippe Magnon, Christian Pelissier, Am\u00e9lie Jallier, Jule B\u00f6we, George Claisse, Camille Garcia, Olivier Perrier, Peter Davor, Karin Adrover und Michael Rotschopf. Musik: J\u00f6rn Lazarus (Cello), Sophie Bissantz (Ger\u00e4usche). Ton: Jean Szymczak, Thorsten Weigelt. \u00dcbersetzung: C\u00e9cile Wajsbrot. Bearbeitung: Helmut Peschina. Regie: Marguerite Gateau (DLR-Kultur\/RF\/SR 2007) (\u00dcbertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die zweisprachige H\u00f6rspielproduktion f\u00fchrt uns ins Paris des Jahres 1934. Hier, wo Joseph Roth als Emigrant in prek\u00e4rer Lage lebte, schrieb er kurz vor seinem Tod die Erz\u00e4hlung \u00fcber den obdach- und heimatlosen Trinker Andreas aus Schlesien, dem unter den Br\u00fccken der Seine ein Wunder geschieht: Ein Fremder gibt ihm 200 Francs, viel Geld f\u00fcr einen Obdachlosen, der nichts zu verlieren hat als seine Ehre. Deshalb will Andreas das Geld nur unter einer Bedingung annehmen: Er wird es bei Gelegenheit der Heiligen Th\u00e9r\u00e8se spenden. Doch zun\u00e4chst einmal gibt er das Geld f\u00fcr gutes Essen aus, f\u00fcr Wein, f\u00fcr eine Zeitung und sogar f\u00fcr einen Friseurbesuch am n\u00e4chsten Morgen. Schon wieder ein Gl\u00fcckstag: Andreas findet Arbeit und verdient 200 Francs. Nun wird er, wie versprochen, das Geld zur\u00fcckgeben, p\u00fcnktlich zur Heiligen Messe am Sonntag. Oder vielleicht doch erst nach dem n\u00e4chsten Pernod &#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Wiener Joseph-Roth-Spezialist und H\u00f6rspielautor Helmut Peschina hat mit seiner Bearbeitung dieser 1939 erstmals erschienen Novelle ein Experiment gewagt. Die Dialoge sind sowohl deutsch als auch franz\u00f6sisch, der Erz\u00e4hltext deutsch. Durch die eine geschickte Verkn\u00fcpfung der beiden Sprachen k\u00f6nnen auch jene, die des Franz\u00f6sischen nicht m\u00e4chtig sind, der Geschichte folgen. Regie in dieser deutsch-franz\u00f6sischen Koproduktion f\u00fchrte die vielfach ausgezeichnete Regisseurin Marguerite Gateau.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Ulrich Habersetzer. Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und ist als Podcast verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:28 \u2013 20:00 UHR | SWR2 Jazz<br \/>\n<strong>WELL YOU NEEDN\u2019T: Geschichte eines Jazzstandards (42)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Dieses St\u00fcck ist so etwas wie der Inbegriff von Thelonious Monks Komponieren. Die Melodie hat diese vogelrufartigen Intervall-Signale, die Harmonien beruhen auf einer Halbton-R\u00fcckung, der B-Teil (Monk: \u201ethe inside\u201c) liefert keinen Kontrast, sondern eine Verdichtung. \u201eWell You Needn\u2019t\u201c erlebte seinen Durchbruch zum Jazz-Standard dank dem Trompeter Miles Davis: Dessen Aufnahme von 1956 \u00f6ffnete dem St\u00fcck die Schleusen ins Jazz-Repertoire. Seitdem hat es ein gro\u00dfes Spektrum an stilistischen Deutungen erlebt, von Cool Jazz bis Punk Jazz.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioMitschnitt aus Franken: 45. N\u00fcrnberger Bardentreffen (3\/4) \u2013 45. N\u00fcrnberger Bardentreffen (3\/4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eStarke Stimmen\u201c. Mit Nomfusi, Sopa de Pedra, Alogte Oho, Kid be Kid und Huun Huur Tu<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von und mit Roland Kunz. Teil 4: Samstag, 20. August 2022, 22.05 Uhr. Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Welch eine S\u00e4ngerin, welch ein Schicksal, welch ein Werdegang: Von der Kellnerin zu einer mit Preisen ausgezeichneten Welt-Pop-S\u00e4ngerin \u2013 \u201eNomfusi\u201c, die \u201eSoul-Sensation aus S\u00fcdafrika\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum zweiten Mal ist die quirlige Ausnahme-Stimme beim Bardentreffen, das in diesem Jahr die \u201eStimme\u201c in all ihren Farben in den Fokus r\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSopa de Pedra\u201c \u2013 nein, hierbei handelt es sich nicht um die ber\u00fchmte portugiesische Steinsuppe, sondern um geballte Frauen-A-Cappella-Power mit modernen Arrangements traditioneller Lieder aus dem Norden Portugals.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alogte Oho geh\u00f6rt zum Volk der \u201eFrafa\u201c aus Ghana, das einen markanten Gesang zu seinem Kulturgut z\u00e4hlt. Im tiefen Frafa-Hinterland hat Alogte Oho die \u201eSounds of Joy\u201c um sich geschart und begeistert unter anderem mit Frafra-Gospel-Chorgesang.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sensationell, was die Berlinerin \u201eKid be Kid\u201c mit ihrer Stimme macht: Ihre am Klavier und mit elektronischen Kl\u00e4ngen begleitete Solo-Performance springt abrupt zwischen Gesang und Beatboxing \u2013 NeoSoul-Jazz mit experimentellen Z\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sehr erdig und traditionsverbunden hingegen fasziniert die Formation \u201eHuun Huur Tu\u201c aus Tuwa\/Sibirien mit tief rollendem Kehlkopf- und Oberton-Gesang und traditionellen Instrumenten.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Simsara. Kraftzentrum neuer und experimenteller arabischer Musik. \u2013 Simsara. Netzwerkknoten, Katalysator, Label.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musikmanagerin und Label-Betreiberin Sarah El Miniawy ist eine Schl\u00fcsselfigur in den diversen Szenen f\u00fcr neue und experimentelle arabische Musik. Mit ihrer Musikagentur Simsara unterst\u00fctzt sie Projekte von etwa Maurice Louca, Nadah El Shazly, Nancy Mounir, Kamila Jubran und Werner Hasler, dem Praed Orchestra oder Sam Shalabis Land of Kush. Anfang Juni hat Miniawy mit dem Debut-Album \u201eNozhet El Nofous\u201c von Nancy Mounir nun auch ihr eigenes Label Simsara Records gestartet. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Stefan Sterzinger im Studio, Duo \u00d8iseth\/Hilbe im Brucknerhaus Linz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast im Studio ist der Wiener Akkordeonist und S\u00e4nger Stefan Sterzinger. Dieser, Jahrgang 1957, gilt seit den 1980er-Jahren (Franz Franz &amp; The Melody Boys) als umtriebiger Bestandteil der heimischen Musikszene. Zumeist arbeitet Sterzinger an mehreren Projekten gleichzeitig; zurzeit ist er mit dem Quintett Sterzinger V zugange, wie auch mit dem Akkordeon-Quartett Belofour, das soeben die zweite CD vorgelegt hat. Neben der Pr\u00e4sentation ausgew\u00e4hlter H\u00f6rproben aus dem aktuellen Schaffen gew\u00e4hrt Sterzinger auch Einblicke in seine kreativen Arbeitsprozesse.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Konzertmitschnitt dieser \u00d61 Jazznacht kommt aus Linz, wo am 8. April 2022 das Duo \u00d8iseth\/Hilbe aufgetreten ist. Die norwegische Trompeterin und Bukkehorn-(Ziegenhorn-)Spielerin Hildegunn \u00d8iseth und der Schweizer Schlagzeuger und Soundelektroniker Gregor Hilbe f\u00fcllten das Brucknerhaus an jenem Abend mit einnehmenden elektroakustischen Klangsph\u00e4ren. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc110416970\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc110416970\"><\/a>so \u2013 14.08.2022<\/h2>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Stefan Sterzinger im Studio, Duo \u00d8iseth\/Hilbe im Brucknerhaus Linz <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>In memoriam Endo Anaconda, S\u00e4nger und Dichter zwischen Bern und Wien <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war Zeitungskolumnist und Buchautor, vor allem aber Kopf und Herz eines Schweizer Ph\u00e4nomens. Stiller Has war Kult. Fans reisten in kleine Ortschaften in Bergkantonen, um Konzerte der Band zu erleben -und ihn: den gewaltigen S\u00e4nger, Sprecher, Erz\u00e4hler, Unterhalter mit existenzialistischem Tiefgang.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">33 Jahre lang waren Endo Anaconda (b\u00fcrgerlich Andreas Fl\u00fcckiger) und Stiller Has untrennbar miteinander verbunden, schienen fast synonym -so sehr die Musik andererseits von langj\u00e4hrigen Weggef\u00e4hrten gepr\u00e4gt war. Schifer Schafer, Gitarre, und Balts Nill, Perkussion, schufen ein unverwechselbares Gewand f\u00fcr die hinter-und abgr\u00fcndigen, satirischen, realistisch-rauen, witzigen und manchmal z\u00e4rtlichen Hasen-Texte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doch gerade die letzten Jahre, mit neuen Besetzungen und einem neuen Ton, brachten noch einmal breiten Erfolg. Die Alben Endosaurus Rex und Pfadfinder hielten auf Platz eins und zwei der Schweizer Hitparade -in der schon davor alle 15 Alben des \u201eStillen Has\u201c vertreten waren. Experimentelle Kleinkunst und zugleich Pop -auch das ist Teil des Ph\u00e4nomens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Demn\u00e4chst wollte Endo Anaconda leiser treten, er hatte Pl\u00e4ne, sich in Wien niederzulassen -dazu ist es nicht gekommen. Am 1. Februar dieses Jahres ist Endo Anaconda mit 66 Jahren verstorben und der Stille Has f\u00fcr immer verstummt. Gestaltung: Lukas Tremetsberger und Johann Kneihs<\/p>\n<p>19:28 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (42): Well You Needn\u2019t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Dieses St\u00fcck ist so etwas wie der Inbegriff von Thelonious Monks Komponieren. Die Melodie hat diese vogelrufartigen Intervall-Signale, die Harmonien beruhen auf einer Halbton-R\u00fcckung, der B-Teil (Monk: \u201ethe inside\u201c) liefert keinen Kontrast, sondern eine Verdichtung. \u201eWell You Needn\u2019t\u201c erlebte seinen Durchbruch zum Jazz-Standard dank dem Trompeter Miles Davis: Dessen Aufnahme von 1956 (mit John Coltrane) \u00f6ffnete dem St\u00fcck die Schleusen ins Jazz-Repertoire. Seitdem hat es ein gro\u00dfes Spektrum an stilistischen Deutungen erlebt, von Cool Jazz bis Punk Jazz.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Mose im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">S\u00e4nger Thomas Keckeis, Gitarrist Thomas Kuschny, Schlagzeuger Markus Marte, Bassist Karl M\u00fcllner und Trompeter Herbert Walser musizieren schon viele Jahre unter dem Bandnamen Mose miteinander. Die Journalistin Doris Knecht beschreibt das in einem Mose-Pressetext so: \u201eHier spielen ganz Vertraute schon sehr lange zusammen: die aufeinander h\u00f6ren und reagieren, die der atmosph\u00e4rischen Trompete, manchmal einer Stimme, gelassen folgen. Analoge Ambient-Musik, hypnotisch wie Herzschlag.\u201c Mose stammt aus Vorarlberg und ist konzertant vor allem in West\u00f6sterreich, der Schweiz und S\u00fcddeutschland pr\u00e4sent. Grund genug, diese spannende Band, die im Herbst einen neuen Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlichen wird, zu einer (sommerbedingt) verl\u00e4ngerten Radiosession im Studio 2 des Wiener Funkhauses zu begr\u00fc\u00dfen. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:36:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Grant Green: \u201eSlick! Live at Oil Can Harry\u2019s\u201c (1975) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gro\u00dfe Momente im Jazz k\u00f6nnen sich aus sehr unterschiedlichen Tugenden der jeweils beteiligten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler speisen. Und wenn die literarischen Sendungsnachbarn der Milestones, n\u00e4mlich die Tonspuren, im Sommer auf Urlaub gehen und damit etwas mehr Raum bleibt f\u00fcr Jazz im gemeinsamen Garten des Kunstsonntags, dann ist das die perfekte Gelegenheit, um eine dieser Tugenden in den Mittelpunkt zu r\u00fccken: die Kunst, sich beim Spiel Zeit zu nehmen und Zeit zu lassen. Genau das tat Gitarrist Grant Green am 5. September 1975 im Club Oil Can Harry\u2019s in Vancouver bei einem Konzert, dessen Mitschnitt erst 2018 auf Tontr\u00e4ger erschienen ist. Gemeinsam mit Emmanuel Riggins am E-Piano, Ronnie Ware am Bass, Greg Williams am Schlagzeug und Gerald Izzard, Perkussion, lie\u00df Green der Musik ihren ganz nat\u00fcrlichen Lauf -als Sch\u00f6pfer, der gleichzeitig auch neugierig beobachtet, wohin ihn die Reise f\u00fchrt. Der 1935 in Missouri geborene Grant Green hatte schon in Jugendjahren E-Gitarrenpionier Charlie Christian nachgeeifert und viel R&amp;B gespielt, bevor er von Saxofonist Lou Donaldson entdeckt und zu einem der meistbesch\u00e4ftigten Musiker des Labels Blue Note in den 1960ern avancierte. Im J\u00e4nner 1979 ist Green im Alter von nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Es wirkt also r\u00fcckblickend fast schon wie eine Art abgekl\u00e4rtes Alterswerk, was drei Jahre zuvor in Vancouver entstanden ist. Nur wenige St\u00fccke spielen die f\u00fcnf Musiker an diesem Abend, loten daf\u00fcr in ihren Improvisationen die vielen M\u00f6glichkeiten und Ideen hinter der jeweiligen Komposition voll aus. Ganze 26 Minuten erforschen sie etwa allein Ant\u00f4nio Carlos Jobims Bossa-Nova-Klassiker \u201eInsensatez\u201c aus verschiedensten Perspektiven, ohne dass dabei ein Moment von Langeweile entst\u00fcnde. Im zweiten Teil des Konzerts st\u00fcrzen sich Grant Green und seine Mitstreiter dann in ein Medley, das voller Energie und mit viel Groove, aber doch in aller Ruhe von einem Soul-St\u00fcck zum n\u00e4chsten f\u00fchrt und dabei die funkigen Seiten des Gitarristen herausstreicht. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022 \u2013 H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Handverlesene Musik aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur. Auch unter www.ardaudiothek.de\/radiofestival<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 32. Die Luft ist d\u00fcnner geworden, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur, MDR Kultur und BR-KLASSIK. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 08.08.2022. 2 di \u2013 09.08.2022. 3 mi \u2013 10.08.2022. 5 do \u2013 11.08.2022. 5 fr \u2013 12.08.2022. 7 sa \u2013 13.08.2022. 7 so \u2013 14.08.2022. 9 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. 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