{"id":27929,"date":"2022-07-24T12:00:17","date_gmt":"2022-07-24T10:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27929"},"modified":"2022-07-21T17:03:57","modified_gmt":"2022-07-21T15:03:57","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-25-07-bis-31-07-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/07\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-25-07-bis-31-07-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 25.07. bis 31.07.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><strong>Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 25.07. bis 31.07.202<\/strong><strong>2<\/strong><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 30. Die Luft wird d\u00fcnner, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc109315178\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315179\">mo \u2013 25.07.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315180\">di \u2013 26.07.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315181\">mi \u2013 27.07.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315182\">do \u2013 28.07.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315183\">fr \u2013 29.07.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315184\">sa \u2013 30.07.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc109315185\">so \u2013 31.07.2022. 10<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315178\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc109315179\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315179\"><\/a>mo \u2013 25.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Dany Bryant Big Band beim Vienna Blues Spring 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit S\u00e4nger-Gitarrist Dany Bryant und seinem \u201eBig Band\u201c genannten Nonett gastierte am 10. Mai 2022 eine profilierte Figur der britischen Bluesszene im Wiener Reigen. Bryant bestach durch die druckvollen Songs seines aktuellen Albums \u201eThe Rage to Survive\u201c, seine Band gab sich \u00e4u\u00dferst improvisationsfreudig: Aus dem vierk\u00f6pfigen Bl\u00e4sersatz stachen Trompeter Finn Bradley und Baritonsaxofonistin Laura Young als Solistinnen hervor, auch Keyboarder Lukas Bosshardt und Dany Bryant selbst waren um so manch launige Solo-Einlage nicht verlegen. Christian Bakonyi pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte dieses kurzweiligen Abends im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Vienna Blues Spring.\u00a0 Gestaltung: Christian Bakonyi<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: JazzBaltica \u2013 China Moses &amp; The Vibe Tribe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Timmendorfer Strand, Maritim Main Stage. Aufzeichnung vom 25.06.2022. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>21:30 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Beim Spielen das Denken loslassen \u2013 Das Olga Reznichenko Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Olga Kirschenbaum. Die Jazzpianistin Olga Reznichenko gr\u00fcndete 2018 ein Trio f\u00fcr ihr Bachelor-Abschlusskonzert an der Leipziger Musikhochschule. Vier Jahre sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht das Trio nun ein bemerkenswertes CD-Deb\u00fct. \u201eSomnambule\u201d zaubert magische Stimmungen und Klangfarben, die sich in acht Kapiteln aus einer Traumerz\u00e4hlung entwickeln. Dabei ist die Improvisation die Basis f\u00fcr die Komponistin Olga Reznichenko, die im Sommer 2022 mit einem Jazzpiano-Master die Musikhochschule verlassen wird.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lang spielt Lang \u2013 Die Sch\u00f6nheit der Kl\u00e4nge. \u201eder pythagor\u00e4ische f\u00e4cher\u201c von Klaus Lang mit dem Klangforum Wien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinem 40-min\u00fctigen Werk \u201eder pythagor\u00e4ische f\u00e4cher\u201c f\u00fcr Orgel und gro\u00dfes Ensemble aus dem Jahr 2018 schlie\u00dft der Komponist und Organist Klaus Lang (geboren 1971), wie in vielen seiner Arbeiten, an die Partituren des 16. und 17. Jahrhunderts an. Es geht ihm dabei um den Aspekt, der \u201eeinfachen und klaren\u201c Partituren, die von Musiker:innen interpretiert werden, die \u201edurch ihre F\u00e4higkeiten der Diminuition und Figuration dem notierten Ger\u00fcst w\u00e4hrend der Auff\u00fchrung klanglichen Glanz verleihen\u201c, oder die \u201eaus ein paar Ziffern der Generalbassnotation einen rauschenden Klangteppich hervorzuzaubern imstande sind\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gleichzeitig gilt hier aber auch, so der Komponist, dass je klarer die grundlegende Struktur organisiert sei, desto mehr Freiheit g\u00e4be es f\u00fcr den Spieler \/ die Spielerin im Augenblick der Auff\u00fchrung, denn \u201eMusik entsteht im Moment des Erklingens aus dem Zusammentreffen von Vorgefertigtem und Spontanem als eine feine Mischung aus Determination und Freiheit\u201c. Klaus Lang m\u00f6chte eine Balance herstellen, \u201edie letztendlich einem Zweck dient: der Entfaltung der verborgenen Qualit\u00e4ten und der Sch\u00f6nheit der Kl\u00e4nge\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Mitschnitt des Konzerts vom 27. Juli 2021 im Gro\u00dfen Saal des Wiener Konzerthauses mit dem Klangforum Wien und Klaus Lang als Solist an der Orgel.Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Erinnerungen an Emil Mangelsdorff<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine W\u00fcrdigung des im Januar verstorbenen Saxofonisten und Fl\u00f6tisten. Moderation: Daniella Baumeister (HR)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs geht mir gut, ich bin gl\u00fccklich\u201c, sagte Emil Mangelsdorff zu Daniella Baumeister, als sie sich zwischen zwei Lockdowns immer wieder trafen. Unendlich jung und kein bisschen leise war der Saxofonist Emil Mangelsdorff bis zum Schluss mit 96, er spielte, wann und wo immer er konnte, und er hatte viel vor, nach Corona. Unerm\u00fcdlich erz\u00e4hlte er auch, seine Gespr\u00e4chskonzerte waren legend\u00e4r. \u00dcber den Jazz, der in seiner Jugend verboten war. \u00dcber den Krieg, den er als Jugendlicher erlebte. \u00dcber die Kriegsgefangenschaft, in der er die Hoffnung nie verlor. Damit sich ein Nazi Regime nie wiederholen d\u00fcrfe. Und er erz\u00e4hlte \u00fcber ein erf\u00fclltes Leben, immer mit einem L\u00e4cheln. Emil Mangelsdorff war nicht nur ein gro\u00dfer Jazzer, er war auch ein gro\u00dfer Mensch und Menschenfreund.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc109315180\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315180\"><\/a>di \u2013 26.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Oliver Schwesig<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Zur\u00fcck auf Anfang (1\/2) \u2013 Tigran Hamasyans \u201eStandArt\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tigran Hamasyan, Piano; Matt Brewer, Bass; Justin Brown, Schlagzeug; Aufnahme vom 9.5.2022 beim Jazzfest Bonn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Thomas Loewner. (Teil 2 am 2.8.2022). Der aus Armenien stammende Tigran Hamasyan gilt als einer der virtuosesten Jazzpianisten seiner Generation. Zuletzt hat der 35-J\u00e4hrige vor allem mit Projekten von sich reden gemacht, in denen er als Komponist und Spieler die traditionelle Musik seiner Heimat reflektierte. Dabei griff er auch Einfl\u00fcsse von liturgischer Chormusik, Electronica, Singer-Songwritern, Jazzrock und freier Improvisation auf. In seinem j\u00fcngsten Programm \u201eStandArt\u201c widmet er sich erstmals ausschlie\u00dflich Standards \u2013 dem Repertoire, \u00fcber das er einst seinen Einstieg in den Jazz gefunden hatte. Auch in den kunstvollen Neu-Arrangements und \u00fcbersch\u00e4umenden Improvisationen blitzen dabei Kl\u00e4nge und Rhythmen Armeniens auf. Beim Jazzfest gab Hamasyan mit seinem amerikanischen Trio die spielfreudige Live-Premiere.<\/p>\n<p>22:05 \u2013 22:45 | DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Ensemblekulturen \u00a0\u2013 Von Leonie Reineke<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zeitgen\u00f6ssisches f\u00fcr Klarinette \u2013 Zwei neue CDs mit Neuer Musik von und mit dem Klarinettisten Stefan Neubauer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stefan Neubauers im Jahr 2013 erschienene erste CD \u201eSolitary Changes\u201c mit Klarinetten-Solost\u00fccken von Komponierenden des 20. Jahrhunderts wurde damals mit dem \u00d61-Pasticcio-Preis ausgezeichnet. 2022 ist nun das Nachfolgeprodukt \u201eSolitary Changes 2\u201c erschienen, aber auch eine Duo-CD mit Stefan Neubauers Sohn Severin am Saxophon mit dem Titel \u201eNachtschattengew\u00e4chse\u201c. Beide Compact Disks zeigen die gro\u00dfe Vielfalt der zeitgen\u00f6ssischen Literatur f\u00fcr Klarinette(n), ein nicht geringer Anteil daran ist sogar Werken \u00f6sterreichischer bzw. in diesem Land wirkenden Urheber:innen gewidmet. Unsere heutige \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung stellt beide CDs vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben seiner T\u00e4tigkeit als Orchestermusiker (derzeit im B\u00fchnenorchester der Wiener Staatsoper) und Lehrer (u. a. Lehrauftrag an der mdw von 2013-2020, diverse Meisterkurse) ist der aus Ober\u00f6sterreich stammende, aber bereits lange in Wien t\u00e4tige Klarinettist als Solist und Kammermusiker sehr aktiv. Der Neuen Musik gilt Neubauers besonderes Interesse: So ist er Mitglied des Ensemble Wiener Collage und des ensemble xxi. jahrhundert und er spielte auch mit den Formationen die reihe, Klangforum Wien, phace, ensemble reconsil und dem Ensemble Kontrapunkte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Kontrast dazu widmet sich der K\u00fcnstler als Mitglied der Philharmonia Schrammeln Wien auf dem \u201ePicks\u00fc\u00dfen H\u00f6lzl\u201c (hohe G-Klarinette) der Wiener Musik. Seine vielf\u00e4ltigen und unterschiedlichen Aufgabengebiete belegen zahlreiche solistische bzw. kammermusikalische Projekte unter anderem mit den Klarinettenensembles Interclarinet und ensemble clarinettissimo, dem Ensemble 11 und der Wiener Bl\u00e4serphilharmonie (alles mehrheitlich aus Wiener Philharmonikern zusammengesetzte Bl\u00e4serensembles), mit der Volksmusikgruppe DAC, dem Wiener Ringensemble, PhiliTango, mit klassischer Kammermusik, z. B. im Neuen K\u00fcnstlerforum Wien, mit Big Band und eben mit zeitgen\u00f6ssischer Musik, was zahlreiche Urauff\u00fchrungen \u2013 auch ihm gewidmeter Werke \u2013 und viele Rundfunk-Einspielungen und CD-Ver\u00f6ffentlichungen erm\u00f6glichte.Gestaltung: Hannes Heher<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Golden Ticket Tapes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Golden Ticket Tapes ist ein Leipziger Independent Label mit Fokus auf Instrumental Hip Hop, Beat-Art, Jazzhop &amp; Lofi-Beats<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Jean-Marc Heukemes. Golden Ticket Tapes ist ein Leipziger Independent Label mit Fokus auf Instrumental Hip Hop, Beat-Art, Jazz Hop &amp; Lofi-Beats. Gegr\u00fcndet 2017 von Malte Milkereit und tief verwurzelt in der Hip Hop Kultur, ver\u00f6ffentlichen sie w\u00f6chentlich Songs von etablierten Artists und talentierten Newcomern aus der Beatmaker-Community. Mit \u201eIN THE LAB\u201c haben sie zudem eine j\u00e4hrlich auf Kassette erscheinende Compilation-Reihe etabliert, die immer aufs Neue einen spannenden und authentischen Querschnitt durch s\u00e4mtliche Subgenres des Beatmaking-Kosmos bietet. Ihr Motto: Vibe with us!<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc109315181\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315181\"><\/a>mi \u2013 27.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Christoph Ransmayr sowie Alba Carmona y Jes\u00fas Guerrero in Krem<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zur Er\u00f6ffnung des Glatt &amp; Verkehrt-Konzertreigens am Hof der Winzer Krems liest heute Christoph Ransmayr aus seiner Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften durchquerenden Erz\u00e4hlung \u201eAtlas eines \u00e4ngstlichen Mannes\u201c. Teilweise interagierend mit der Musik der US-amerikanischen Schwestern Brittany und Nathalie Haas an Violine und Violoncello sowie dem Folk-Duo Ye Vagabonds aus Dublin, hinter dem die Br\u00fcder Diarmuid and Br\u00edan Mac Gloinn stehen. Im zweiten Teil des Abends wartet die Live-\u00dcbertragung des Konzerts des erstmals in \u00d6sterreich zu erlebenden spanischen Duos Alba Carmona y Jes\u00fas Guerrero: F\u00fcr die aus Barcelona stammende S\u00e4ngerin und den in C\u00e1diz geborenen Gitarristen ist die Flamenco-Tradition nur der Ausgangspunkt f\u00fcr musikalische Reisen auch in lateinamerikanische Gefilde. \u00a0Gestaltung: Eva Teimel<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Das Acht-Br\u00fccken-Festival in K\u00f6ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Quartett \u201eMasaa\u201c vertont arabische Verse mit Jazz. Das Art-Pop-Duo \u201eOlic\u00eda\u201c l\u00e4sst Gesang mit Loops zu au\u00dferirdischen Ch\u00f6ren anschwellen. Und die Ambient-Band \u201eO Yuki Conjugate\u201c erschafft sph\u00e4rische Klanglandschaften.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Masaa:\u00a0 Rabin Lahoud, Gesang; Demian Kappenstein, Schlagzeug; Marcus Rust, Trompete; Reentko Dirks, Gitarre. (Aufnahmen vom 1. Mai aus der Philharmonie)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Olic\u00eda: Anna-Lucia Rupp \u2013 Stimme, Loops, Effekte, Tasten, Gitarre; Fama M\u2019Boup \u2013 Stimme, Loops, Effekte, Electronic Drums, Percussion. (Aufnahme vom 7. Mai aus der Lagerst\u00e4tte f\u00fcr die mobilen Hochwasserschutzelemente)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">O Yuki Conjugate: Roger Horberry, Electronics; Andrew Hulme, Electronics. (Aufnahme vom 6. Mai aus dem Gew\u00f6lbe)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Highlights vom diesj\u00e4hrigen Acht Br\u00fccken Festival in K\u00f6ln: Im Sound von \u201eMasaa\u201c gehen Abend- und Morgenland eine lyrische Liebschaft ein. Die Poesie von WDR Jazzpreistr\u00e4ger Rabih Lahoud wird von modernen Jazz-Grooves getragen. Beim deutsch-schwedischen Duo \u201eOlic\u00eda\u201c stehen die Stimmen im Vordergrund. Mit Beatboxing, Loops und Effekten schaffen sie au\u00dfergew\u00f6hnliche Klanguniversen. Das britische Duo \u201eO Yuki Conjugate\u201c l\u00e4sst den Abend dann mit pulsierender, psychedelischer Elektronik ausklingen. Die Grenzen zwischen Klang und Ger\u00e4usch verschwimmen. Sie selbst nennen ihren Stil \u201eDirty Ambient\u201c.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Helbock, Bertault, Collignon vom 17. Februar 2022 in Hamburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Camille Bertault begeistert mit franz\u00f6sischem Charme, Spielfreude und emotionaler Tiefe live im Rolf-Liebermann-Studio des NDR<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">M\u00e9d\u00e9ric Collignon und David Helbock brennen dazu ein Feuerwerk ab. Moderation: Mauretta Heinzelmann (NDR)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie hat viele Seelen in ihrer Brust und ist dabei stets sie selbst, die franz\u00f6sische S\u00e4ngerin Camille Bertault, geboren am 28. Juli 1986. \u201eGiant Steps\u201c mit Coltranes Solo sang die Schauspielstudentin 2015 in einem Video, als sei es ein gro\u00dfer Spa\u00df. Seitdem komponiert, textet und improvisiert Bertault wie ein Wirbelwind, mit Charme und Tiefe. Pianist David Helbock und Perkussionist M\u00e9d\u00e9ric Collignon sind dabei selbstbewusste Spielpartner im Rolf-Liebermann-Studio, der ehemaligen Synagoge, einem der sch\u00f6nsten Konzertorte in Hamburg. Die Spielfreude dieses Trios teilt sich auch in der Aufnahme mit.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc109315182\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315182\"><\/a>do \u2013 28.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Trio Assu und Saxofonist Archie Shepp live in Krems <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein kontrastreiches Programm verspricht heute die Live-\u00dcbertragung vom Glatt &amp; Verkehrt-Festival aus Krems: Im ersten Konzert zelebriert die aus dem Norden Finnlands stammende Sami-S\u00e4ngerin Ulla Pirttij\u00e4rvi mit dem Trio Assu -sie sind erstmals in \u00d6sterreich zu erleben -ihre innovative Vision der im Schamanismus wurzelnden Gesangspraxis des Joik. Im zweiten Teil des Abends ist mit dem US-amerikanischen Tenorsaxofonisten und S\u00e4nger Archie Shepp eine veritable Legende des Avantgarde-Jazz zu Gast: Der mittlerweile 85-J\u00e4hrige, der seit vielen Jahren in Paris lebt, zelebriert seine hochexpressive, stark vom Bluesgesang beeinflusste Spielweise in Begleitung von S\u00e4ngerin Marion Rampal, Pianist Pierre-Fran\u00e7ois Blanchard und Bassist Michel Benita. Ein Jazz-Highlight des Jahres, live in \u00d61!\u00a0 Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: JazzFacts Kopfh\u00f6rer \u2013 Gast: Pianist Lars Duppler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett \u00fcbersch\u00e4tzt? Wie bitte \u2013 Du magst auch Phil Collins? In \u201eKopfh\u00f6rer\u201c treffen Pianist Florian Ross und Redakteur Odilo Clausnitzer auf wechselnde G\u00e4ste und h\u00f6ren, untersuchen und streiten \u00fcber Musik. Die Auswahl bestimmt der Gast \u2013 die Gastgeber h\u00f6ren ohne vorherige Informationen. Diesmal dabei: Pianist Lars Duppler.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der in K\u00f6ln lebende Deutsch-Isl\u00e4nder (*1975) hat sich in mehreren Projekten mit der Musik des Heimatlandes seiner Mutter auseinandergesetzt, zuletzt im Duo Hringfer\u00f0 mit Saxofonist Stefan Karl Schmid. Prominent aktiv ist er in den Ensembles des Trompeters Nils W\u00fclker, des Schlagzeugers Jens D\u00fcppe und in Niels Kleins analog-elektrischer Band Tubes &amp; Wires. In seinem aktuellen Projekt Unbound, einem brodelnden Trio ohne Bass, spielt Duppler E-Piano und Moog-Synthesizer und nimmt verst\u00e4rkt Rock-Einfl\u00fcsse auf.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eZikkus\u201c \u2013 Ein Zyklus von Daniel Osorio<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Drei weitere Jahre Shape mit Shape+ \u2013 Shape+, \u2013 unsere Festival-Plattform geht in die n\u00e4chste Verl\u00e4ngerung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Dezember 2014 wurde von 16 Festivals des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound die Shape Plattform f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst ins Leben gerufen. Von 2014 bis 2021 wurden gemeinsam jedes Jahr 48 K\u00fcnstler:innen und Projekte ausgew\u00e4hlt, auf die dann jeweils zw\u00f6lf Monate lang die Shape-Scheinwerfer gerichtet waren. Nun wurde das von der EU gef\u00f6rderte Projekt bereits zum zweiten Mal verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alle sieben Jahre reagiert die EU auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und adaptiert die F\u00f6rderrichtlinien ihres Kulturf\u00f6rderprogramms \u201eCreative Europe\u201c. Umweltbewusstes und auch Nachhaltigkeit setzendes Handeln r\u00fcckt zunehmend ins Zentrum. Mit Shape+ setzen auch wir neue Schwerpunkte. So werden die dreizehn teilnehmenden Festivals an einer sukzessiven Verkleinerung ihres \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks arbeiten. Au\u00dferdem haben wir ein Artist-in-Residence-Programm ins Leben gerufen. Als neues Mitglied in unserer Festival-Runde begr\u00fc\u00dfen wir die Veranstalter:innen des ukrainischen Construction Festivals. Und noch eine Neuerung gibt es: Das Shape Jahr beginnt nun nicht mehr im Dezember, sondern im Juli.Gestaltung: Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Musik gegen den Krieg und f\u00fcr den Frieden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Best\u00fcrzung, Trauer und Wut reagieren JazzmusikerInnen aus der Ukraine und Russland auf den Krieg, S\u00e4ngerin Tasiya und Pianist Leonid Chizhik haben ihrer Verzweiflung in neukomponierten St\u00fccken Ausdruck verliehen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Ulrich Habersetzer (BR). Die \u201esch\u00f6nsten 18 Jahre seiner Jugend\u201c verbrachte der Pianist Leonid Chizhik in der ukrainischen Stadt Charkiw. Als er die Zerst\u00f6rung der Stadt in den Nachrichten sah, habe er nur geweint. Die Verzweiflung \u00fcber den Krieg in der Ukraine ist gro\u00df unter MusikerInnen. S\u00e4ngerin Tasiya etwa hat russische und ukrainische Wurzeln und sie sagt \u201emeine Seele ist jetzt permanent krank\u201c. Chizhik und Tasiya haben ihre Gef\u00fchle in T\u00f6ne \u00fcbersetzen k\u00f6nnen und St\u00fccke komponiert, direkt inspiriert von den Ereignissen in der Ukraine.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315183\"><\/a>fr \u2013 29.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Sebastian Studnitzky mit Orchester bei JazzBaltica 2017 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine h\u00f6renswerte Grenz\u00fcberschreitung! Dem deutschen Trompeter und Pianisten Sebastian Studnitzky gelang beim norddeutschen JazzBaltica-Festival auf dem Gel\u00e4nde der Evers-Werft in Timmendorfer Strand-Niendorf am 25. Juni 2017 etwas, an dem schon zahlreiche ambitionierte Ensembles gescheitert sind. Gemeinsam mit dem S\u00fcdwestdeutschen Kammerorchester unter der Leitung von Sebastian Tewinkel hatte Studnitzky ein Programm mit dem Titel \u201eMemento\u201c konzipiert, das den Orchesterklang und dessen \u201eklassische\u201c \u00c4sthetik und Phrasierung mit moderner Improvisationsmusik verband.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Basis der Auff\u00fchrung waren minimalistisch orchestrierte Streicher, die dadurch an Leichtigkeit und Groove gewannen. Studnitzkys poetisches Trompeten-und Klavierspiel schien gleichsam \u00fcber den Klanggespinsten des Orchesters zu schweben, und Tommy Baldus Schlagzeugsound schuf gemeinsam mit den Instrumenten von Rhani Krija -dem Sting-Perkussionisten -eine Br\u00fccke zwischen den heterogenen Klangwelten. Paul Klebers Bass rundete den Sound des Ensembles ab, das zwar manchmal in \u00dcppigkeit schwelgte, aber niemals ins Klischee abglitt. Die Musik lie\u00df Luft zum Atmen, ohne auf Tiefgang zu verzichten.\u00a0 Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>22:00:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Dany\u00e8l Waro und Mario Rom\u2019s Interzone bei den Winzern Krems <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei musikalische Welten treffen heute im Zuge dieser Premiere bei Glatt &amp; Verkehrt aufeinander: Der 67-j\u00e4hrige S\u00e4nger Dany\u00e8l Waro gilt als Ikone des Maloya, der traditionellen Musik der franz\u00f6sischen Insel La R\u00e9union im Indischen Ozean. Interzone, gegr\u00fcndet 2011 vom steirischen Trompetenvirtuosen Mario Rom und besetzt mit Bassist Lukas Kranzelbinder und Schlagzeuger Herbert Pirker, ist aktuell wiederum eine der genialsten, international erfolgreichsten Bands, die \u00d6sterreichs Musiklandschaft weit \u00fcber die Jazzszene hinaus zu bieten hat. Wer geh\u00f6rt hat, wie gro\u00dfartig Mario Rom sein Instrument zum Singen bringen kann, der ahnt, dass das Experiment der Verbindung von zeitgen\u00f6ssischem Jazz mit traditionellem Maloya-Gesang, entstanden bei der Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen von La R\u00e9union, heute auf spannende, unerh\u00f6rte Art und Weise gelingen kann.\u00a0 Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das kanarische Jazz-Kollektiv Gaf &amp; The Love Supreme Arkestra \u2013 Im Rausch der Sinne mit Gaf &amp; The Love Supreme Arkestra<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Gaf, die Grifa Ambient Factory, ist der Nukleus diverser Gruppen rund um den aus Teneriffa stammenden Synthesizer-Spieler, Labelbetreiber und Festival-Organisator Mladen Kurajica, das vor kurzem erschienene Doppel-Album \u201eGarden Island\u201c ist das Deb\u00fct von Gaf &amp; The Love Supreme Arkestra. Dieses Oktett h\u00e4lt, was der Band-Name verspricht, angereichert mit psychedelischen Elementen und einem ausgepr\u00e4gten Session-Feeling. Der Zeit-Ton pr\u00e4sentiert \u201eGarden Island\u201c in fast voller L\u00e4nge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor zehn Jahren gr\u00fcndete sich in Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz das Festival Keroxen, dem bald das gleichnamige Label folgte. Mladen Kurajica, einem der Gr\u00fcndungsmitglieder von Keroxen, ging es darum, die zeitgen\u00f6ssische und Jazz-Musik der kanarischen Inseln bekannt zu machen und das Festival entwickelte sich schnell zu einer zentralen Spielst\u00e4tte f\u00fcr Avantgarde-Jazz und Club-Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Parallel dazu gr\u00fcndete Kurajica die Gaf, die als Plattform f\u00fcr Bands wie Gaf und Gaf &amp; La Estrela de la Muerte fungierte. Sie traten auf Festivals wie dem WOMAD auf, eine S\u00fcdamerika-Tour brachte sie bis nach Chile und sie spielten mit Damo Suzuki (ex CAN) und besonders mit dem Kornettisten Rob Mazurek. Gut ein Dutzend Alben sind in diesem Umfeld bisher entstanden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gaf &amp; The Love Supreme Arkestra machen keinen Hehl darauf, dass John bzw. Alice Coltrane und Sun Ra hier Pate standen. Vielmehr ist \u201eGarden Island\u201c eine Art Hommage, bei der sich die Band mit Spielwitz und Charme an diesen Jazz-Gr\u00f6\u00dfen bedient, ihnen quasi bei einer Session, die an einem fr\u00fchen Abend in den Bergen Teneriffas stattfand, mit sonnenverw\u00f6hntem Rioja zuprostet. Dann schwenken Gaf &amp; The Love Supreme Arkestra zu psychedelischem Krautrock, schauen sozusagen bei der Freak-Out-Band Acid Mothers Temple vorbei und breiten sich schlie\u00dflich gen\u00fcsslich im groovenden 1970s-Funk aus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGarden Island\u201c ist ein Album, das den Live-Charakter dieser Aufnahmen gut einf\u00e4ngt: Die acht Musiker:innen hatten h\u00f6rbar einen anregenden Session-Abend.Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc109315184\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315184\"><\/a>sa \u2013 30.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues und Klassiker aus dem Jazz. Zur\u00fcck in die Zukunft: Was im Jazzrock der 80er modern war. Der Baum: Erinnerungen an den Kontrabassisten Ray Brown. Am Mikrofon: Michael Kuhlmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vieles von dem, was im elektrischen Jazz der 80er-Jahre der letzte Schrei war, ist heute vergessen. Damals revolution\u00e4re Synthesizer- und Drumcomputer-Sounds klingen im Nachhinein antiquiert und seltsam peinlich. Aber es gibt sie, die alten Fusion-Platten, die die Wiederentdeckung lohnen. Eine Auswahl von Jean-Luc Ponty bis Lee Ritenour, von den Yellowjackets bis Christoph Spendel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 20 Jahren, am 2. Juli 2002, starb der gro\u00dfe Kontrabassist Ray Brown. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang lieferte er das swingende Fundament zu unz\u00e4hligen legend\u00e4ren Aufnahmen \u2013 ein R\u00fcckblick.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Talente und Karrieren: Kraftvolle Tiefe: Die Bass-Posaunistin Lisa Hochwimmer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Kamilla Kaiser. Mit gerade mal 22 Jahren hat Lisa Hochwimmer 2017 ihre erste Orchesterstelle gewonnen und ist seitdem Bass- und Kontrabass-Posaunistin im Philharmonischen Orchester Kiel. Die Musikerin aus dem bayerischen Bad Griesbach war immer schon vielseitig unterwegs und hat nicht nur in klassischen Ensembles, sondern auch in Jazzformationen und Brass-Bands gespielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre Deb\u00fct-CD \u201eDeep Heights\u201c hat Lisa Hochwimmer mit ihren Kieler Kolleg:innen eingespielt. Darauf: Bearbeitungen von Opernarien und selten geh\u00f6rtes Repertoire f\u00fcr die Bass-Posaune.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: A Novel of Anomaly | 52. <\/strong><strong>Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Oktober 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. A Novel of Anomaly || Andreas Schaerer, voc | Luciano Biondini, acc | Kalle Kalima, g | Lucas Niggli, dr | 52. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2021<\/p>\n<p>19:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Akkordeonist Otto Lechner und das Sextett Ayom live aus Krem<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf ein waghalsiges Unterfangen l\u00e4sst sich \u00d6sterreichs Parade-Akkordeonist Otto Lechner heute erstmals am Hof der Winzer Krems ein: Lechner, der sich auch schon an manchem Jimi-Hendrix-Song versucht hat, interpretiert \u201eThe Dark Side of The Moon\u201c, das ber\u00fchmte Pink-Floyd-Album aus dem Jahr 1973 -und zwar solo! Im Anschluss liefert das Sextett Ayom um die in Barcelona ans\u00e4ssige brasilianische S\u00e4ngerin Jabu Morales und den in Lissabon lebenden italienischen Akkordeonisten Alberto Becucci eine kurzweilige Melange aus afrobrasilianischen Rhythmen und expressivem kapverdischem Melodienschmelz.\u00a0 Gestaltung: Renate Burtsche<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Roberto Fonseca \u2013 Cuba 2.0<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Auf der musikalischen Landkarte ist das kleine Kuba vor allem eines: die Heimat des gro\u00dfen Buena Vista Social Club. Einen Pianisten wie Roberto Fonseca darauf zu reduzieren, w\u00e4re fatal. Aber es ist richtig: Er hat sich als Nachfolger des legend\u00e4ren Rub\u00e9n Gonz\u00e1les mit \u00fcber 400 Konzerten weltweit seine Sporen als Pianist des \u201eClubs\u201c verdient. Seitdem hat Fonseca f\u00fcr viele Stars der kubanischen Musik wie Omara Portuondo oder Ibrahim Ferrer als Arrangeur, Produzent und Musiker gearbeitet. Als Jazzpianist ist Fonseca unterdessen zu einer eigenen Marke der kubanischen Musikszene aufgestiegen. Er verk\u00f6rpert Kuba auf einer n\u00e4chsten musikalischen Stufe, indem er nach neuen Kl\u00e4ngen und Verbindungen zu anderen Musikstilen sucht. Und wer k\u00f6nnte da besser f\u00fcndig werden als Fonseca, der den \u201eSon Cubano\u201c von den ganz Gro\u00dfen gelernt hat und ihn nun weltoffen, technisch pr\u00e4zise und mit sicherem Gesp\u00fcr f\u00fcr Melodien und Rhythmus weiterf\u00fchrt? H\u00f6ren Sie heute den ersten Teil des Konzertes von Roberto Fonseca mit der hr-Bigband.<\/p>\n<p>23:35:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Fabian Rucker im Studio, Madeleine Joel &amp; The Hildeguards im Wiener RKH <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Salzburger Saxofonist Fabian Rucker ist zu Gast im Jazznacht-Studio. Mit Katharina Osztovics spricht er \u00fcber das St\u00f6bern in der elterlichen Plattensammlung und dar\u00fcber, wie er, inspiriert von Charlie Parker, den Beatles, Bob Dylan, Janis Joplin, Bach und Arvo P\u00e4rt, seinen Zugang zum Jazz gefunden hat. Mit im Gep\u00e4ck hat er unter anderem Musik seines brandneuen Quintetts mit dem schlichten Namen \u201eRucker\u201c, das am 19. August 2022 das Jazzfestival Saalfelden auf der Hauptb\u00fchne er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zuge der \u00d61-Konzertaufnahme hei\u00dft es im Anschluss bei Madeleine Joel \u201eAlles oder nichts\u201c. Charismatisch, gef\u00fchlvoll und farbenpr\u00e4chtig arrangiert, zollt die junge ober\u00f6sterreichische S\u00e4ngerin und Saxofonistin mit ihrer Band The Hildeguards der unvergessenen Hildegard Knef Tribut. Aufgenommen am 2. Juni 2022 im Wiener Radiokulturhaus, packt Kaindl die Lieder Knefs in neues Gewand und liefert sie heute direkt in Ihr Wohnzimmer. Anl\u00e4sslich des Internationalen Tags der Freundschaft darf nat\u00fcrlich ein jazziges Best-of zu diesem Thema zum Ausklang der Jazznacht nicht fehlen.\u00a0 Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc109315185\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc109315185\"><\/a>so \u2013 31.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Fabian Rucker im Studio, Madeleine Joel &amp; The Hildeguards im Wiener RKH <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Salzburger Saxofonist Fabian Rucker ist zu Gast im Jazznacht-Studio. Mit Katharina Osztovics spricht er \u00fcber das St\u00f6bern in der elterlichen Plattensammlung und dar\u00fcber, wie er, inspiriert von Charlie Parker, den Beatles, Bob Dylan, Janis Joplin, Bach und Arvo P\u00e4rt, seinen Zugang zum Jazz gefunden hat. Mit im Gep\u00e4ck hat er unter anderem Musik seines brandneuen Quintetts mit dem schlichten Namen \u201eRucker\u201c, das am 19. August 2022 das Jazzfestival Saalfelden auf der Hauptb\u00fchne er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zuge der \u00d61-Konzertaufnahme hei\u00dft es im Anschluss bei Madeleine Joel \u201eAlles oder nichts\u201c. Charismatisch, gef\u00fchlvoll und farbenpr\u00e4chtig arrangiert, zollt die junge ober\u00f6sterreichische S\u00e4ngerin und Saxofonistin mit ihrer Band The Hildeguards der unvergessenen Hildegard Knef Tribut. Aufgenommen am 2. Juni 2022 im Wiener Radiokulturhaus, packt Kaindl die Lieder Knefs in neues Gewand und liefert sie heute direkt in Ihr Wohnzimmer. Anl\u00e4sslich des Internationalen Tags der Freundschaft darf nat\u00fcrlich ein jazziges Best-of zu diesem Thema zum Ausklang der Jazznacht nicht fehlen.\u00a0 Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ruzitschka\/Schimpelsberger\/S\u00e9gal live aus Krem<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei musikalische Kosmopoliten machen heute in Krems gemeinsame Sache: Der ober\u00f6sterreichische Gitarrist Michi Ruzitschka hat w\u00e4hrend seiner 17 Jahre in S\u00e3o Paulo die unterschiedlichsten brasilianischen Musiktraditionen tief verinnerlicht und sich als Instrumentalist wie auch als Produzent einen Namen gemacht. Perkussionist Bernhard Schimpelsberger, ebenfalls aus Ober\u00f6sterreich, war jahrelang in London ans\u00e4ssig und hat in Indien Rhythmik bei Tabla-Meister Pandit Suresh Talwalkar studiert. Cellist Vincent S\u00e9gal aus dem franz\u00f6sischen Reims schlie\u00dflich ist in europ\u00e4ischen Jazzkreisen ebenso bekannt wie etwa als Duopartner von Kora-Virtuose Ballak\u00e9 Sissoko. Das Dreiertreffen dieser Weltenbummler l\u00e4sst eine \u00fcberraschungsreiche musikalische Reise durch die Kontinente erwarten.\u00a0 Gestaltung: Renate Burtscher<\/p>\n<p>19:18 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (41): What Is This Thing Called Love<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Cole Porters Musical-Nummer von 1929 faszinierte im Jazz zun\u00e4chst die Pianisten \u2013 wegen der originellen Akkordfolge. Die Melodie des Songs ist dagegen eher harsch, chromatisch und sparsam (nur zw\u00f6lf T\u00f6ne im A-Teil!) \u2013 und sie liegt etwas sperrig in den Harmonien. Bl\u00e4ser haben das St\u00fcck daher erst sp\u00e4ter entdeckt und sch\u00e4tzen es vor allem als Improvisationsgrundlage. Sie spielen gerne \u00fcber die Melodie hinweg oder komponieren \u00fcberhaupt ein neues Thema zu den Akkorden. Der Bassist und Bandleader Charles Mingus besch\u00e4ftigte sich besonders intensiv mit diesem Song.<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>S\u00e4ngerin Susana Baca beschlie\u00dft Glatt &amp; Verkehrt 202<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit S\u00e4ngerin Susana Baca beschlie\u00dft eine Grande Dame der lateinamerikanischen Musik das diesj\u00e4hrige Glatt-&amp;-Verkehrt-Festival auf der B\u00fchne der Winzer Krems. Die 78-J\u00e4hrige, die 2011 f\u00fcr ein halbes Jahr auch als Kulturministerin Perus fungierte, gilt als Botschafterin der afroperuanischen Kultur, die sie auf die B\u00fchnen der Welt gebracht hat. In Krems wird Susana Baca auch die Lieder ihres aktuellen, bei Real World erschienenen Albums \u201ePalabras Urgentes\u201c (\u201eDringende Worte\u201c) zu Geh\u00f6r bringen, produziert von Snarky-Puppy-Mastermind Michael League: Lieder der Erinnerung an Micaela Bastidas und Juana Azurduy, weibliche Ikonen des s\u00fcdamerikanischen Freiheitskampfes, Lieder des Protests gegen Korruption und L\u00fcge, Lieder der Mahnung f\u00fcr mehr Achtsamkeit im Umgang mit Mutter Erde. Ein wohl denkw\u00fcrdiger Festival-Ausklang, live in \u00d61!\u00a0 Gestaltung: Renate Burtscher<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Tobias F\u00f6hrenbach<\/p>\n<p>21:00:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Alice Coltrane: \u201eUniversal Consciousness\u201c (1971) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Einzigartig in seiner vision\u00e4ren Kraft und in seinem Erfindungsreichtum erscheint diese Einspielung aus dem Jahr 1971: Schon die ersten Sekunden des Albums \u201eUniversal Consciousness\u201c breiten Klangfl\u00e4chen mit hypnotischer Wirkung aus und tauchen H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer in einen Strom instrumentaler Mantras und hymnischer Arrangements in den Farben der Erde. Ohne ihre musikalische Vergangenheit mit ihrem Ehemann, dem 1967 verstorbenen Saxofonisten John Coltrane, zu verleugnen, geht Alice Coltrane hier einmal mehr eigene Wege und tritt, als Erweiterung ihrer avantgardistischen Klangsprache, zum ersten Mal als Organistin in Erscheinung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Ergebnis ist ein grenz\u00fcberschreitendes Meisterwerk voll Intensit\u00e4t und purem Ausdruck, welches seine Inspiration nicht nur aus der Musik selbst, sondern auch aus der spirituellen Welt des Ostens sch\u00f6pft: Religion, Philosophie und Meditation, Mythologie und spirituelle Erfahrungen flie\u00dfen in Alice Coltranes Gesamtkunstwerk ein, das sich nicht an Zeitstr\u00f6mungen orientiert und vielleicht gerade deshalb so zeitlos wirkt. \u201eUniversal Consciousness\u201c entf\u00fchrt in r\u00e4tselhaft-fantastische Klangsph\u00e4ren und besticht durch psychedelische Orgelsoli, die trotz gro\u00dfer Virtuosit\u00e4t und pr\u00e4ziser Artikulation nicht nach dem Prinzip von Spannungsaufbau und -aufl\u00f6sung konzipiert sind, sondern die H\u00f6rerschaft ganz absichtslos auflesen und sie am Ende genauso sanft wieder absetzen. Nicht Melodie, Rhythmus und Form sind die bestimmenden Parameter, sondern vor allem Klangfarbe und Tongebung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Instrumentierung mit Tambura, Streichern, Harfe, Schlagzeug, Orgel und Bass deutet so etwas wie eine Proto-Weltmusik an, noch bevor das Genre und der Begriff existierten, entwirft aber in Wirklichkeit, ganz abseits von Klischees und Exotismen, einen eigenst\u00e4ndigen, von einem universellen Bewusstsein beseelten Kosmos. Bassist Jimmy Garrison und die Schlagzeuger Rashied Ali und Jack DeJohnette evozieren mit ihren Rhythmen turbulente Str\u00f6mungswirbel, kontrastiert von eindringlichen Streicherarrangements, die aus Ornette Colemans Feder stammen. Der nachhaltige Einfluss von Alice Coltranes Musik ist bis heute in HipHop und elektronischer Musik zu finden.\u00a0 Gestaltung:Gerhard Graml<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022 \u2013 H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur<\/p>\n<p>23.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Radiokunst-Kunstradio: \u201eThe Clandestine Transmissions of Pirate jenny\u201c von Anna Friz und die curated by Kunstradio-Serie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen von 55 Jahre \u00d61 pr\u00e4sentiert das Kunstradio die Sendereihe curated by. Seit 2001 werden internationale K\u00fcnstler:innen eingeladen, eine bis zu 5-teilige Radiokunst-Serie zu entwickeln, die sich mit aktuellen Tendenzen in der Radiokunst auseinandersetzt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die kanadische Radiok\u00fcnstlerin, Theoretikerin und Performerin Anna Friz hat einerseits die curated by-Serie \u201eReception Is Interception\u201c zusammengestellt und andererseits trug sie mit \u201eThe Clandestine Transmissions of Pirate jenny\u201c zu FREQUENCitY curated by Steve Bates bei.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die kanadische Soundk\u00fcnstlerin, Performerin und Radiomacherin l\u00e4sst mit der Figur der \u201ePiratin Jenny\u201c die Kindheitsvorstellung der \u201ekleinen Menschen im Radio\u201c wieder auferstehen. Friz macht Jenny zur traurigen Protagonistin, eingesperrt in der \u201eBlack Box\u201c des Radios, die zugleich Utopia \u2013 vor allem im Sinne von \u201akeinem Ort, Nirgends\u2019 \u2013 und Ort technologischer Determiniertheit ist. Eine vereinsamte Person, die sklavisch dem ignoranten, autorit\u00e4ren H\u00f6rer:innen-Ohr zu dienen hat. Statt Medium der Kommunikation zu sein ist das Radio zur Dienstleistungsfunktion verkommen. Wir haben uns dem einseitigen Sender-Empf\u00e4nger-Modell unterworfen und Pirate Jenny muss deshalb die R\u00fcckf\u00fchrung auf eine dialogische Situation versuchen. Sie kehrt das Modell um, macht den Sender zum Empf\u00e4nger \u2013 und startet den Versuch, heimliche Netzwerke mit anderen Radios und Sendern in der anonymen Stadt zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Radio selbst als Kommunikationsmodell tritt mit diesen \u201eheimlichen Sendungen\u201c in den Vordergrund und wird Ausdruck einer sozialen Realit\u00e4t. Friz fragt nach der Form von Verbindungen zwischen Menschen und Gemeinschaften die Medien erm\u00f6glichen und inwiefern die Beschaffenheit der Kommunikationstechnologien unsere Isolation f\u00f6rdern \u2013 verbunden mit einer Aufforderung zu Subversion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 25.07. bis 31.07.2022 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 30. Die Luft wird d\u00fcnner, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 25.07.2022. 2 di \u2013 26.07.2022. 3 mi \u2013 27.07.2022. 4 do \u2013 28.07.2022. 5 fr \u2013 29.07.2022. 7 sa \u2013 30.07.2022. 8 so \u2013 31.07.2022. 10 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16028,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[633,452],"tags":[1629],"coauthors":[650],"class_list":["post-27929","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten","category-radio","tag-jazz-im-radio"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 25.07. bis 31.07.2022 - JazzZeitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/07\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-25-07-bis-31-07-2022\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 25.07. bis 31.07.2022 - JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 25.07. bis 31.07.2022 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 30. 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