{"id":27810,"date":"2022-07-17T12:00:40","date_gmt":"2022-07-17T10:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27810"},"modified":"2022-07-14T16:21:26","modified_gmt":"2022-07-14T14:21:26","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-18-07-bis-24-07-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/07\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-18-07-bis-24-07-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 18.07. bis 24.07.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 29. Die Luft wird d\u00fcnner, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. <strong>Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival<\/strong>: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<h3><strong>Inhalt<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc108707865\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707866\">mo \u2013 18.07.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707867\">di \u2013 19.07.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707868\">mi \u2013 20.07.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707869\">do \u2013 21.07.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707870\">fr \u2013 22.07.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707871\">sa \u2013 23.07.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108707872\">so \u2013 24.07.2022. 11<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc108707865\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707865\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc108707866\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707866\"><\/a>mo \u2013 18.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Joachim-Ernst Berendt: Yeah Man! (1\/5) \u2013 Eine Hommage zum 100. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGuten Abend, liebe Jazzfreunde\u201c, diese Stimme erklang 43 Jahre lang im S\u00fcdwestfunk\/SWR. Intim, sanft, raunend. Berendts Stimme, das war der Sound des Verf\u00fchrers und des Verk\u00fcnders. Joachim-Ernst Berendt (1922 \u2013 2000) hat Generationen von Menschen dazu bewegt, Jazz zu h\u00f6ren und Jazz zu lieben. Er war Radiomann, Buchautor, Festivalmacher, Konzertveranstalter, Platten- und Fernsehproduzent in einer Person. Der einflussreichste F\u00fcrsprecher und Vermittler des Jazz im Nachkriegs-Deutschland. Sein Leben glich einem rasenden Strudel.<\/p>\n<p>11:05 bis 12:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Das Musikmagazin am Vormittag<br \/>\n<\/strong>11:45-11:50 Rubrik: Jazz<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong><u>Posaunistin und S\u00e4ngerin Rita Pay\u00e9s bei den INNt\u00f6nen 2021 <\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Barcelona hat in den letzten Jahren als Hotspot f\u00fcr junge Jazztalente von sich reden gemacht, Pianist Marco Mezquida sowie S\u00e4ngerin und Trompeterin Andrea Motis seien als Beispiele genannt. Mit der Posaunistin und S\u00e4ngerin Rita Pay\u00e9s Roma, die sich auch kurz Rita Pay\u00e9s nennt, scharrt die n\u00e4chste vielversprechende Musikerin in den Startl\u00f6chern zur internationalen Karriere: Davon konnte man sich am<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1. August letzten Jahres beim INNt\u00f6ne-Festival in Ober\u00f6sterreich \u00fcberzeugen, wo die zu diesem Zeitpunkt noch 21 Jahre junge Pay\u00e9s mit ihrer Band auftrat: Zu dieser z\u00e4hlten ihre Mutter, die klassische Gitarristin Elisabeth Roma, sowie Horacio Fumero (Kontrabass) und Nicolas Correa (Schlagzeug). Auf dem Programm standen neben Eigenkompositionen von Rita Pay\u00e9s auch Lieder aus dem brasilianischen Repertoire, u. a. von Jacob do Bandolim und Jo\u00e3o Gilberto. Gestaltung: J\u00f6rg Duit<\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | MDR Kultur | SWR 2 \u2026<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022 \u2013 Konzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">TOKUNBO, Falkevik, Josienne Clarke und Emma Langford in Bremen \/ Singer-Songwriter-Konzerte voller Frauenpower<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In schweren Zeiten brauche es Verwurzelung, auch in der Musik, findet die Hannoveraner Musikerin TOKUNBO. Ihre Musik nennt sie Folk Noir, Songs voller Hoffnung und mit positivem Blick in die Zukunft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das norwegische Klaviertrio Falkevik ist eine gleichsam traditionelle wie modern-schrullige Jazzfolk-Formation rund um die Pianistin Julie Falkevik Tungev\u00e5g: Mal instrumental, mal mit Gesang \u2013 immer unterhaltsam.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach vielen Jahren im Duo ist die Britin Josienne Clarke nun solo unterwegs. Nur mit Gesang und Gitarre lebt sie die traditionelle Singer-Songwriter-Schule mit ruhigen und melancholischen Songs.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Emma Langford ist eine freche und hoch talentierte irische Songschreiberin, die mit viel Humor und instrumentalem Geschick Songs mit feministischem Kern schreibt.. Eine Sendung von Till Lorenzen<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: JazzBaltica \u2013 Gilberto Gil &amp; Family: N\u00f3s a Gente<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Timmendorfer Strand, Maritim Main Stage. Aufzeichnung vom 26.06.2022. Moderation: Carsten Beyer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Einer der einflussreichsten brasilianischen Musiker aller Zeiten feiert seinen 80. Geburtstag an der Ostsee.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der Song Contest der Neuen Musik \u2013 Die Siegerst\u00fccke des 68. Rostrum of Composers<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1954 findet jedes Jahr auf Initiative des International Music Council das Rostrum of Composers statt. Das 68. Treffen von Musik-Radiojournalist:innen fand im Juni 2022 in Palermo statt. Das Prinzip gleicht dem Eurovision Song Contest: Jeder teilnehmende Sender reicht selbst produzierte Aufnahmen von zeitgen\u00f6ssischen Werken ein. Diese werden dann von der Jury gemeinsam angeh\u00f6rt und bewertet. Ziel ist es, Aufnahmen zu empfehlen und es wird in Kategorien \u2013 \u201egesamt\u201c und in der Nachwuchs-Kategorie U30 \u2013 jeweils ein Werk pr\u00e4miert. Alle teilnehmenden Radiosender sind verpflichtet, das Gewinnerst\u00fcck zu senden, und sie sind verpflichtet, weitere Kompositionen in ihren Programmen vorzustellen. Die zwei \u00d61 Beitr\u00e4ge kamen heuer von \u00d61 Talenteb\u00f6rese Kompositionspreis-Gewinnern Tanja Elisa Glinsner und vom italienischen, in \u00d6sterreich lebenden Komponisten Lorenz Troiani.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Einreichungen beim Rostrum of Composers stammen von Komponist:innen aus mehreren Kontinenten, von Portugal bis Hongkong, von Norwegen bis Bulgarien. In zwei \u201eZeit-Ton\u201c-Sendungen werden Maja Osojnik, Komponistin und Musikerin, sowie Gerald Resch, seit 1. M\u00e4rz 2022 Professor f\u00fcr Komposition an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien, ausgew\u00e4hlte Aufnahmen h\u00f6ren und dann spontan \u00fcber ihre Eindr\u00fccke sprechen. Ganz so, wie es die Jurorinnen und Juroren des Rostrum of Composers auch getan haben. Eine spannende, internationale Reise durch das zeitgen\u00f6ssische Musikschaffen. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: \u201eNew Hope\u201c \u2013 Posaunist Peter Hedrich und sein Quintett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom \u00f6rtlichen Musikverein ins legend\u00e4re Glenn Miller Orchestra reicht die Karriere des saarl\u00e4ndischen Posaunisten Peter Hedrich<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinem Quintett und Titeln der CD \u201eNew Hope\u201c war er am 1. April bei den Jazztagen Saarwellingen zu Gast<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Gabi Szarvas (SR). Sein Vater war Dirigent eines Musikvereins im saarl\u00e4ndischen \u00d6rtchen Reisbach. Posaunen wurden dort immer gebraucht, und so hatte Peter Hedrich keine andere Wahl, als mit sechs Jahren selbst zum Zug zu greifen. Von der Landes-Sch\u00fcler-Bigband ging\u2019s ins \u201eJugendJazzOrchester Saar\u201c und schlie\u00dflich ins \u201eBuJazzO\u201c. Studiert hat er aber dann doch erst Jura. Bis er sich 2017, mit damals 24, einen festen Job im Polizeiorchester des Saarlandes gesichert hat. Mit seinem CD-Deb\u00fct New Hope, einer Hommage an sein gro\u00dfes Idol Jiggs Whigham und seine legend\u00e4re Platte \u201eHope\u201c, hat er sich auch in der internationalen Jazzszene einen Namen gemacht \u2013 als Posaunist und Komponist. Titel des CD-Programms standen im Fokus seines Quintett-Konzerts am 1. April bei den Saarwellinger Jazztagen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707867\"><\/a>di \u2013 19.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Sophia Fischer<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Musikalische Abenteuerparcours<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Vincent Meissner Trio: Vincent Meissner, Piano; Josef Zeimetz, Bass; Henri Reichmann, Schlagzeug. Aufnahme vom 14.5.2022 bei den Dresdner Musikfestspielen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Das Vincent Meissner Trio ist eine der j\u00fcngsten professionell agierenden working bands der deutschen Jazzszene \u2013 und eine ihrer gro\u00dfen Hoffnungen. Als 2021 das Deb\u00fct \u201eBewegtes Feld\u201c erschien, war der Pianist, Leiter und ausschlie\u00dfliche Komponist der Gruppe erst 20. Dass der Dresdner ein Sch\u00fcler Michael Wollnys ist, zeigt sich, pers\u00f6nlich gefiltert, in der Musik seiner Band: in ihrer spannenden Dramaturgie, dem Sinn f\u00fcr formale T\u00fcfteleien, auch in einer gewissen zartbitteren, versponnen-nerdigen Fantasie. Seine oft vertrackten musikalischen Abenteuerparcours absolviert das Vincent Meissner Trio mit enormer spielerischer Kompetenz. Nachdem der Lockdown das Durchstarten der Ostdeutschen lange ausgebremst hatte, geh\u00f6rte das Konzert bei den Musikfestspielen Dresden zu ihren ersten Live-Auftritten auf gro\u00dfer B\u00fchne \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 75. Geburtstag von Peter Michael Hamel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Michael Hamel: \u201eLet it play!\u201c (Kai Schumacher, Klavier); \u201eMorton Feldman in my life\u201c (Alissa Rossius, Fl\u00f6te; Rebekka Hartmann, Violine; Henri Bonamy, Klavier; Marcel Morikawa, Marimba; Leitung: Konstantia Gourzi)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der Song Contest der Neuen Musik \u2013 Die Siegerst\u00fccke des 68. Rostrum of Composers <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1954 findet jedes Jahr auf Initiative des International Music Council das Rostrum of Composers statt. Das 68. Treffen von Musik-Radiojournalist:innen fand im Juni 2022 in Palermo statt. Das Prinzip gleicht dem Eurovision Song Contest: Jeder teilnehmende Sender reicht selbst produzierte Aufnahmen von zeitgen\u00f6ssischen Werken ein. Diese werden dann von der Jury gemeinsam angeh\u00f6rt und bewertet. Ziel ist es, Aufnahmen zu empfehlen und es wird in Kategorien \u2013 \u201egesamt\u201c und in der Nachwuchs-Kategorie U30 \u2013 jeweils ein Werk pr\u00e4miert. Alle teilnehmenden Radiosender sind verpflichtet, das Gewinnerst\u00fcck zu senden, und sie sind verpflichtet, weitere Kompositionen in ihren Programmen vorzustellen. Die zwei \u00d61 Beitr\u00e4ge kamen heuer von \u00d61 Talenteb\u00f6rese Kompositionspreis-Gewinnern Tanja Elisa Glinsner und vom italienischen, in \u00d6sterreich lebenden Komponisten Lorenz Troiani.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Einreichungen beim Rostrum of Composers stammen von Komponist:innen aus mehreren Kontinenten, von Portugal bis Hongkong, von Norwegen bis Bulgarien. In zwei \u201eZeit-Ton\u201c-Sendungen werden Maja Osojnik, Komponistin und Musikerin, sowie Gerald Resch, seit 1. M\u00e4rz 2022 Professor f\u00fcr Komposition an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien, ausgew\u00e4hlte Aufnahmen h\u00f6ren und dann spontan \u00fcber ihre Eindr\u00fccke sprechen. Ganz so, wie es die Jurorinnen und Juroren des Rostrum of Composers auch getan haben. Eine spannende, internationale Reise durch das zeitgen\u00f6ssische Musikschaffen.Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: 30 Jahre Entdeckungen \u2013 Traumton Records: Portr\u00e4t eines ungew\u00f6hnlichen Labels<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Schiefel \u00fcber Erika Stucky bis hin zum \u00f6sterreichischen Power-Septett \u201eShake Stew\u201c \u2013 Traumton Records hat ein Herz f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Kl\u00e4nge<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Carsten Beyer (RBB). 1992 wurde in Berlin das Label Traumton gegr\u00fcndet. In ihrem eigenen Studio, einem ehemaligen Ballsaal aus der Zwanziger Jahren, setzen Stephanie Marcus und Wolfgang Loos seitdem ihre ganz pers\u00f6nlichen Vorstellungen von Vielfalt um. Der Jazz steht dabei an erster Stelle, aber es gibt im Label-Programm auch Ausfl\u00fcge in Richtung Pop, World und sogar in die Neoklassik. Wichtig sind dabei nicht das Genre oder die Vermarktbarkeit, sondern Individualit\u00e4t, Experimentierfreude und Risikobereitschaft.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108707868\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707868\"><\/a>mi \u2013 20.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Joachim-Ernst Berendt: Yeah Man! (3\/5)<br \/>\n<\/strong>Eine Hommage zum 100. Geburtstag. Mit G\u00fcnther Huesmann<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf die Nickelsdorfer Konfrontationen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Zum 100. Geburtstag von Joachim-Ernst Berendt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Macher mit Leidenschaft. Joachim-Ernst Berendt hat sich als Autor, Rundfunkredakteur, Festivalmacher und Produzent wegweisend f\u00fcr den Jazz eingesetzt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine W\u00fcrdigung zu seinem 100. Geburtstag. Moderation: Bert Noglik (SWR). Er hat Jazz in Deutschland publik gemacht, musikalische Entwicklungen mit leidenschaftlichem Engagement begleitet und bef\u00f6rdert: der Buchautor, Jazzredakteur und Jazzproduzent Joachim-Ernst Berendt. Bereits unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs z\u00e4hlte er zu den Mitbegr\u00fcndern des S\u00fcdwestfunks. Er schrieb das weltweit am meisten gelesene Buch \u00fcber Jazz, initiierte und leitete zahlreiche Konzertreihen und Festivals, unter anderem die Jazztime und das New Jazz Meeting Baden-Baden sowie die 1964 aus der Taufe gehobenen Berliner Jazztage, das sp\u00e4tere Jazzfest Berlin.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108707869\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707869\"><\/a>do \u2013 21.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Linda Fredriksson &amp; Juniper beim Tampere Jazz Happening 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn dank European Broadcasting Union (EBU) Aufnahmen von Konzerten aus ganz Europa auch in \u00d61 zu erleben sind, dann ist das bisweilen eine gute Gelegenheit, K\u00fcnstler:innen\u00a0 kennenzulernen, die in ihren jeweiligen L\u00e4ndern gut etabliert, aber nicht allzu oft in hiesigen Konzerts\u00e4len zu Gast sind. Und so bringt In Concert heute Linda Fredriksson aus Finnland zu Geh\u00f6r, geboren 1985, spezialisiert auf Baritonsaxofon, und seit vielen Jahren als Teil des Trios Mopo sowie des Emma-pr\u00e4mierten Quartetts Superposition ein wichtiger Name in der finnischen Jazzszene.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2021 hat Linda Fredriksson mit dem ersten eigenen Bandprojekt Juniper und dem gleichnamigen Album aufhorchen lassen, am 5. November letzten Jahres war das Programm beim Tampere Jazz Happening zu erleben. Fredriksson selbst vergleicht die Kompositionen eher mit Songwriting-Arbeiten als mit Jazz, denn fast alle wurden zun\u00e4chst singend und Gitarre spielend entworfen und erst sp\u00e4ter neu arrangiert. Und das h\u00f6rt man auch dann noch, wenn sie von Saxofon, Keyboards, Bass und Schlagzeug intoniert werden.\u00a0 Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur | MDR Kultur | Bremen Zwei | rbbKultur | SR2 KulturRadio | SWR 2 | WDR 3<br \/>\n<strong>Afra Kane \u2013 Solo-Konzert beim Jazz-Festival Saarlouis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Pianistin und S\u00e4ngerin Afra Kane pr\u00e4sentiert Song-Perlen zwischen Soul und Jazz. Anschlie\u00dfend eine weitere junge, starke Stimme: Maya Fadeeva. mit Titeln des aktuellen Albums \u201eHypersensitive\u201c, u.a. \u201eBuilding\u201c, \u201eStart Again\u201c, \u201eAncient Greeks\u201c, \u201eF.O.B.G.\u201c. (Aufnahme vom 15. Juli im Inselgarten auf der Vauban Insel, Saarlouis)<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend: Maya Fadeeva und Band. (Aufnahme vom 16. Juli beim Kultstadtfest Saarbr\u00fccken)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Pionier der deutschen Jazzpublizistik \u2013 Zum 100. Geburtstag von Joachim-Ernst Berendt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Kuhlmann. Sein Sp\u00e4twerk stand, durchaus umstritten, im Zeichen der Hinwendung zu spirituellen Themen. Publizistische Kontroversen hatte er ohnehin nie gescheut. Unstrittig aber ist Joachim-Ernst Berendt (1922-2000) die zentrale Figur der Jazzrezeption in Deutschland. Berendt war Mitbegr\u00fcnder und langj\u00e4hriger Jazzredaktionsleiter des S\u00fcdwestfunks. 1964 hob er die Berliner Jazztage aus der Taufe. Als Autor, Konzertveranstalter, Plattenproduzent, Radio- und Fernsehmacher verf\u00fcgte er in der Szene \u00fcber beispiellosen Einfluss. Sein \u201eJazzbuch\u201c gilt international als meistverkauftes Werk der Fachliteratur. Am 20. Juli 2022 w\u00e4re er 100 geworden \u2013 Anlass f\u00fcr eine kritische W\u00fcrdigung. Neben Joachim-Ernst Berendts markanter Radiostimme kommen in der Sendung Weggef\u00e4hrten, Musiker und Wissenschaftler zu Geh\u00f6r, deren Verh\u00e4ltnis zum Jazz auch durch seine Arbeit gepr\u00e4gt worden ist.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 95. Geburtstag von Michael Gielen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pierre Boulez: \u201eRituel in memoriam Bruno Maderna\u201c; Michael Gielen: \u201ePflicht und Neigung\u201c (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Michael Gielen)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Klangliche Bewusstseinsver\u00e4nderungen \u2013 Die Compilation \u201eEpiphanies\u201c des Labels Hallow Ground <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor kurzem ist mit \u201eEpiphanies\u201c die erste Compilation des 2013 im Schweizer Luzern gegr\u00fcndeten Labels Hallow Ground erschienen. 16 Musiker:innen loten Verh\u00e4ltnisse zwischen Klanggestaltung und \u201eDeep Listening\u201c aus: Es geht um Ambient-Elektronik und zeitverz\u00f6gernde Soundstudien, dieses Doppel-Album l\u00e4dt dazu ein, sich mit dem H\u00f6ren als solches auseinanderzusetzen. Hallow Ground z\u00e4hlt zu einem der aktuell interessantesten Klangkunst-Labels. Der Zeit-Ton pr\u00e4sentiert \u201eEpiphanies\u201c in fast voller L\u00e4nge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gegr\u00fcndet wurde Hallow Ground von Remo Seeland, der in den 1990ern in der Schweiz Veranstaltungen experimenteller Musik kuratierte und sich in Indien zum Yoga-Lehrer ausbilden lie\u00df. \u00c4hnlich wie bei den Klangk\u00fcnstlerinnen Pauline Oliveros oder Eliane Radigue, die das sogenannte \u201eDeep Listening\u201c gepr\u00e4gt haben und sich daf\u00fcr von indischen Meditations- und Versenkungspraktiken inspirieren lie\u00dfen, \u00fcbertragen auch Hallow-Ground-Ver\u00f6ffentlichungen oft dieses \u201eGanz bei sich sein\u201c in Ambient- und Drone-Musik. \u201eFor Music and Art that leads to Visions\u201c, so die Selbstbeschreibung von Hallow Ground.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEpiphanies\u201c versammelt St\u00fccke, die 16 auf dem Label ver\u00f6ffentlichende K\u00fcnstler:innen exklusiv f\u00fcr diese Zusammenstellung produziert haben. Die Vorgabe war, in einem bewusst emotionalen Setting zu komponieren. Herausgekommen sind Ans\u00e4tze, die von klanglichen Mediationen \u00fcber quasi geisterhafte Orgelfl\u00e4chen bis zu der Welt entr\u00fccktem Rauschen reichen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Beitr\u00e4ge kommen u.a. vom australischen Klangforscher Lawrence English, der schwedischen Komponistin Maria W. Horn, dem iranischen Elektronikproduzenten Siavash Amini, von Norman Westberg, dem Gitarristen der US-amerikanischen No-Wave-Bans Swans, dem holl\u00e4ndischen Pianisten Reinier van Houdt und der jungen Luzerner Klangk\u00fcnstlerin Martina Lussi. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Impressionismus von der West Coast<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Highlight mit Seltenheitswert: Das Bill Evans Trio traf im Februar 1972 im 76. NDR-Jazzworkshop auf den West Coast Jazz-Saxofonisten- und -Fl\u00f6tisten Herb Geller und spielte ausschlie\u00dflich Material von ihm und Evans<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Henry Altmann (NDR). In den NDR Jazzworkshops konnten ab 1958 zusammengestellte Ensembles frei von kommerziellem Druck eine Woche lang ein Programm erarbeiten und dem Publikum pr\u00e4sentieren. Ab 1972 wurden immer h\u00e4ufiger auch bereits bestehende Bands eingeladen, so etwa im Februar das Bill Evans Trio mit Evans (Klavier), Eddie Gomez (Bass) und Marty Morell (Schlagzeug). Das Trio aber wurde, ganz im Workshop-Gedanken, um den US-West Coast Jazz-Star Herb Geller zum Quartett erweitert, eine besondere Aufnahme, die sich zudem nicht aufs Standard-Repertoire zur\u00fcckzog, sondern fast ausschlie\u00dflich Material von Evans und Geller enth\u00e4lt.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108707870\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707870\"><\/a>fr \u2013 22.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Joachim-Ernst Berendt: Yeah Man! (5\/5)<br \/>\n<\/strong>Eine Hommage zum 100. Geburtstag. Mit G\u00fcnther Huesmann<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:35 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre im Dienste der Neuen Musik \u2013 Wie Salzburg zur Neuen Musik kam (1). Ein Jahrhundert Internationale Gesellschaft f\u00fcr Neue Musik (IGNM)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Name Salzburg steht gemeinhin f\u00fcr Tradition, Mozart und eine 100-j\u00e4hrige Festspielgeschichte. Dass auch die Neue Musik mit dem barocken Weltkulturerbe assoziiert wird, daf\u00fcr sorgte eine Gruppe prominenter Komponisten und Komponistinnen im August 1922, als sie mit einem Konzert \u201eInternationaler Kammermusik-Auff\u00fchrungen\u201c Neuer Musik im Mozarteum aufhorchen lie\u00df und sich im Caf\u00e9 Bazar zu einem Gr\u00fcndungstreffen f\u00fcr eine Internationale Gesellschaft Neuer Musik, kurz IGNM, einfand.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einer Langen Nacht der IGNM wird die 100-j\u00e4hrige Geschichte dieser bedeutenden Institution beleuchtet. In den ersten beiden Stunden steht u.a. die Erstendung des Er\u00f6ffnungskonzerts des heurigen aspekte Festivals mit dem renommierten Quatuor Diotima auf dem Programm. Mit zwei Werken von Anton Webern und B\u00e9la Bart\u00f3k wurde die Gr\u00fcndungsphase der IGNM vor einhundert Jahren gew\u00fcrdigt. Weiters wird der Musikwissenschafter Matthew Werley \u00fcber seine Arbeit erz\u00e4hlen. Er ist Ausstellungskurator der Schau \u201e100 Jahre IGNM\u201c im Foyer der Universit\u00e4t Mozarteum, die noch bis 23. September 2022 zu sehen ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werke von Anton Webern, B\u00e9la Bart\u00f3k, Rebecca Saunders und Misato Mochizuki, Ausf\u00fchrende: Quatuor Diotima. Aufgenommen am 20. M\u00e4rz 2022 im Solit\u00e4r der Universit\u00e4t Mozarteum. Gestaltung: Pia Bernauer und Gerti Mittermeyer<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Preview<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Spannend und aktuell \u2013 in \u201ePreview\u201c besprechen wir die originellsten und wertvollsten Jazzaufnahmen. Moderation: Henning Sieverts (BR)<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108707871\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108707871\"><\/a>sa \u2013 23.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05-1:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre im Dienste der Neuen Musik \u2013 Wie Salzburg zur Neuen Musik kam (2). Ein Jahrhundert Internationale Gesellschaft f\u00fcr Neue Musik (IGNM)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Name Salzburg steht gemeinhin f\u00fcr Tradition, Mozart und eine 100-j\u00e4hrige Festspielgeschichte. Dass auch die Neue Musik mit dem barocken Weltkulturerbe assoziiert wird, daf\u00fcr sorgte eine Gruppe prominenter Komponisten und Komponistinnen im August 1922, als sie mit einem Konzert \u201eInternationaler Kammermusik-Auff\u00fchrungen\u201c Neuer Musik im Mozarteum aufhorchen lie\u00df und sich im Caf\u00e9 Bazar zu einem Gr\u00fcndungstreffen f\u00fcr eine Internationale Gesellschaft Neuer Musik, kurz IGNM, einfand.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einer Langen Nacht der IGNM wird die 100-j\u00e4hrige Geschichte dieser bedeutenden Institution beleuchtet. In den ersten beiden Stunden steht u.a. die Erstendung des Er\u00f6ffnungskonzerts des heurigen aspekte Festivals mit dem renommierten Quatuor Diotima auf dem Programm. Mit zwei Werken von Anton Webern und B\u00e9la Bart\u00f3k wurde die Gr\u00fcndungsphase der IGNM vor einhundert Jahren gew\u00fcrdigt. Weiters wird der Musikwissenschafter Matthew Werley \u00fcber seine Arbeit erz\u00e4hlen. Er ist Ausstellungskurator der Schau \u201e100 Jahre IGNM\u201c im Foyer der Universit\u00e4t Mozarteum, die noch bis 23. September 2022 zu sehen ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werke von Anton Webern, B\u00e9la Bart\u00f3k, Rebecca Saunders und Misato Mochizuki, Ausf\u00fchrende: Quatuor Diotima. Aufgenommen am 20. M\u00e4rz 2022 im Solit\u00e4r der Universit\u00e4t Mozarteum. Gestaltung: Pia Bernauer und Gerti Mittermeyer<\/p>\n<p>01:03-03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre im Dienste der Neuen Musik \u2013 Historische IGNM-Aufnahmen (1) \u2013 Urauff\u00fchrung von Cerhas \u201eSpiegel\u201c beim IGNM-Weltmusikfest 1972 in Graz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1922 bzw. 1923 auf Initiative der Komponisten Rudolf R\u00e9ti und Egon Wellesz in Salzburg und Wien gegr\u00fcndete Internationale Gesellschaft f\u00fcr Neue Musik (IGNM) war eine Initiative zur F\u00f6rderung und Vernetzung zeitgen\u00f6ssischer Musik auf internationaler Ebene. Zu weiteren Gr\u00fcndungsmitgliedern z\u00e4hlten bedeutende Komponierende wie B\u00e9la Bart\u00f3k, Paul Hindemith, Maurice Ravel, Ethel Smyth, Igor Strawinsky und Anton Webern. Hundert Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 2022, ist die Organisation (englisch: International Society of Contemporary Music) in \u00fcber 50 L\u00e4ndern auf allen Kontinenten vertreten. Herzst\u00fcck der IGNM\/ISCM sind die j\u00e4hrlich in einem anderen Land stattfindenden Weltmusikfeste, die die Vielf\u00e4ltigkeit zeitgen\u00f6ssischen Musikschaffens abbilden sollen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Immer wieder wurden dort Werke uraufgef\u00fchrt, die heute als Klassiker der Neuen Musik gelten. Dazu geh\u00f6rt der epochale Orchesterzyklus \u201eSpiegel I-VII\u201c von Friedrich Cerha, der in seiner Gesamtheit beim IGNM-Weltmusikfest 1972 in Graz im Rahmen des ORF musikprotokoll seine Weltpremiere erlebte. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<p>03:03-05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre im Dienste der Neuen Musik \u2013 Historische IGNM-Aufnahmen (2) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1922 bzw. 1923 auf Initiative der Komponisten Rudolf R\u00e9ti und Egon Wellesz in Salzburg und Wien gegr\u00fcndete Internationale Gesellschaft f\u00fcr Neue Musik (IGNM) war eine Initiative zur F\u00f6rderung und Vernetzung zeitgen\u00f6ssischer Musik auf internationaler Ebene. Zu weiteren Gr\u00fcndungsmitgliedern z\u00e4hlten bedeutende Komponierende wie B\u00e9la Bart\u00f3k, Paul Hindemith, Maurice Ravel, Ethel Smyth, Igor Strawinsky und Anton Webern. Hundert Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 2022, ist die Organisation (englisch: International Society of Contemporary Music) in \u00fcber 50 L\u00e4ndern auf allen Kontinenten vertreten. Herzst\u00fcck der IGNM\/ISCM sind die j\u00e4hrlich in einem anderen Land stattfindenden Weltmusikfeste, die die Vielf\u00e4ltigkeit zeitgen\u00f6ssischen Musikschaffens abbilden sollen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die letzten drei Stunden dieser \u201eLangen Nacht\u201c sollen die unterschiedlichen Aktivit\u00e4ten dieser 100 Jahre \u00f6sterreichweit, aber auch weit \u00fcber unser Land hinaus beleuchten. So werden einige der vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten der \u00f6sterreichischen Landessektionen und damit die so (ur)aufgef\u00fchrten Kompositionen vorgestellt, der Blick soll aber besonders in die Welt hinaus gerichtet werden, wobei aber immer wieder auch K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus dem Gr\u00fcndungsland federf\u00fchrend zu bemerken sind. Zur Feier des hundertj\u00e4hrigen Bestehens der Gesellschaft 2023 begibt sich die ISCM sogar auf Neuland, da das Festival mit Johannesburg\/Soweto als Spielorte erstmals auf dem afrikanischen Kontinent stattfinden soll und zwar unter der Leitung des (in \u00d6sterreich geborenen) Komponisten und Perkussionisten Lukas Ligeti und der s\u00fcdafrikanischen ISCM-Sektion.Gestaltung: Hannes Heher<\/p>\n<p>05:03-06:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre im Dienste der Neuen Musik \u2013 Historische IGNM-Aufnahmen (3) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1922 bzw. 1923 auf Initiative der Komponisten Rudolf R\u00e9ti und Egon Wellesz in Salzburg und Wien gegr\u00fcndete Internationale Gesellschaft f\u00fcr Neue Musik (IGNM) war eine Initiative zur F\u00f6rderung und Vernetzung zeitgen\u00f6ssischer Musik auf internationaler Ebene. Zu weiteren Gr\u00fcndungsmitgliedern z\u00e4hlten bedeutende Komponierende wie B\u00e9la Bart\u00f3k, Paul Hindemith, Maurice Ravel, Ethel Smyth, Igor Strawinsky und Anton Webern. Hundert Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 2022, ist die Organisation (englisch: International Society of Contemporary Music) in \u00fcber 50 L\u00e4ndern auf allen Kontinenten vertreten. Herzst\u00fcck der IGNM\/ISCM sind die j\u00e4hrlich in einem anderen Land stattfindenden Weltmusikfeste, die die Vielf\u00e4ltigkeit zeitgen\u00f6ssischen Musikschaffens abbilden sollen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die letzten drei Stunden dieser \u201eLangen Nacht\u201c sollen die unterschiedlichen Aktivit\u00e4ten dieser 100 Jahre \u00f6sterreichweit, aber auch weit \u00fcber unser Land hinaus beleuchten. So werden einige der vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten der \u00f6sterreichischen Landessektionen und damit die so (ur)aufgef\u00fchrten Kompositionen vorgestellt, der Blick soll aber besonders in die Welt hinaus gerichtet werden, wobei aber immer wieder auch K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus dem Gr\u00fcndungsland federf\u00fchrend zu bemerken sind. Zur Feier des hundertj\u00e4hrigen Bestehens der Gesellschaft 2023 begibt sich die ISCM sogar auf Neuland, da das Festival mit Johannesburg\/Soweto als Spielorte erstmals auf dem afrikanischen Kontinent stattfinden soll und zwar unter der Leitung des (in \u00d6sterreich geborenen) Komponisten und Perkussionisten Lukas Ligeti und der s\u00fcdafrikanischen ISCM-Sektion.Gestaltung: Hannes Heher<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Angelika Niescier Quintett | Cologne Jazz Week, August 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Angelika Niescier Quintett || Angelika Niescier, as | Soweto Kinch, ts | Koen Smits, tp | Reza Askari, b | Moritz Baumg\u00e4rtner, dr | Cologne Jazz Week, Stadtgarten, K\u00f6ln, August 2021<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz Lounge<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die perfekte Mischung f\u00fcr Jazz-Fans und H\u00f6rer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Frank Parry im Studio, Barry Altschuls 3Dom Factor 2022 in Wien <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Sextett des Grazer Posaunisten Erich Kleinschuster war ab seiner Gr\u00fcndung 1966 in Wien zumindest f\u00fcr ein Jahrzehnt eines der aktivsten, auch international bekanntesten Aush\u00e4ngeschilder des Jazz in \u00d6sterreich. Die Besetzung mit Saxofonist Hans Salomon und den Pianisten Harald Neuwirth oder Fritz Pauer sowie den Schlagzeugern Rudolf Hansen oder Erich Bachtr\u00e4gl war die einer All-Star-Band, wobei mit Trompeter Art Farmer und Bassist Jimmy Woode auch internationale Jazzprominenz immer wieder Teil des Lineups war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Durch seine T\u00e4tigkeit am reformierten \u00f6sterreichischen Rundfunk konnte Kleinschuster in den Jahren um 1970 immer wieder prominente Gastsolisten wie die Saxofonisten Joe Henderson und Clifford Jordan, die Trompeter Charles Tolliver, Carmell Jones oder Dusko Goykovich sowie Posaunist Slide Hampton nach Wien lotsen, um im Funkhaus in der Argentinierstra\u00dfe Radioaufnahmen zu machen. Musik, die viele Jahre im Archiv des Wiener Funkhauses schlummerte, und die Frank Parry, Inhaber des britischen Vinyl-Labels Wallen Bink Records, nun im Rahmen dreier Doppel-LPs wieder \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich macht. Andreas Felber plaudert mit Frank Parry \u00fcber seine Schatzsuche in der \u00f6sterreichischen und der internationalen Jazzgeschichte im Allgemeinen und \u00fcber seine Liebe f\u00fcr die Musik Erich Kleinschusters im Besonderen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss pr\u00e4sentiert Christian Bakonyi die \u00d61-Aufnahme des Konzerts von Barry Altschul am 4. April 2022 im Gasthaus Martinschl\u00f6ssl in Wien. Altschul, der legend\u00e4re, inzwischen 79-j\u00e4hrige US-amerikanische Schlagzeuger, der in den 1960ern und 1970ern u. a. mit Paul Bley und Sam Rivers sowie im Quartett Circle mit Anthony Braxton, Chick Corea und Dave Holland aktiv war, pr\u00e4sentierte in Wien seine seit \u00fcber einem Jahrzehnt kontinuierlich arbeitende Working Group 3Dom Factor: Tenorsaxofonist Jon Irabagon und Kontrabassist Joe Fonda hei\u00dfen hier die kongenialen Partner, die im Martinschl\u00f6ssl \u201eTales of The Unforeseen\u201c erz\u00e4hlten: aus der Reibung freier Improvisation an sparsamen Materialvorgaben entwickelte, spontane Klanggeschichten -kontrastreich, energetisch, vielschichtig.\u00a0 Gestaltung: Christian Bakonyi<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108707872\"><\/a>so \u2013 24.07.2022<\/h2>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Frank Parry im Studio, Barry Altschuls 3Dom Factor 2022 in Wien<\/strong><\/p>\n<p>06:00 bis 08:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Classical<\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>CGS, Paolo Fresu, Luisa Cottifogli &amp; Co.: Highlights von Glatt &amp; Verkehrt 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 26. Ausgabe von Glatt &amp; Verkehrt geht kommende Woche in ihre \u201ehei\u00dfe Phase\u201c am Hof der Winzer Krems, die Konzerte des 25. Jahrgangs dieses international renommierten Festivals f\u00fcr aufgekl\u00e4rte Traditionsmusiken aus aller Welt lassen sich seit Kurzem auszugsweise anhand einer neuen \u00d61-CD nachh\u00f6ren. 2021 wandte sich Glatt &amp; Verkehrt Italien zu, damit einem Land, \u201edas zu den von der Pandemie am schwersten betroffenen z\u00e4hlt, dessen Kulturszene aber unter schwierigsten Bedingungen weitermacht\u201c, wie der k\u00fcnstlerische Leiter Albert Hosp im Programmheft schrieb.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bekanntester Name im Programm war jener des aus Lecce anreisenden Septetts Canzoniere Grecanico Salentino (CGS). In Krems musizierte das 1975 gegr\u00fcndete Ensemble, dessen Leitung 2007 Violinist und Schlagzeuger Mauro Durante von seinem Vater \u00fcbernommen hat, erstmals gemeinsam mit dem S\u00fcdtiroler Quintett Opas Diandl, das seinerseits Jodler und Volksliedmelodien mit juvenil-subversiver Energie zu intonieren versteht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit S\u00e4ngerin Luisa Cottifogli, den in der Toskana beheimateten SuRealistas sowie dem sardischen Trompeter Paolo Fresu (der im Duo mit dem kubanischen Pianisten Omar Sosa auftrat) sind weitere eindr\u00fcckliche Konzerte von unterschiedlichsten Repr\u00e4sentanten der Musikszene Italiens bei Glatt &amp; Verkehrt 2021 auf der CD nachzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dazu kommen St\u00fccke aus den Konzerten der \u201eWiener Soul\u201c-Band 5\/8erl in Ehr\u2019n mit dem Jazzorchester Vorarlberg, der ersten konzertanten Begegnung der d\u00e4nischen Perkussionistin Marilyn Mazur mit ihrer \u00f6sterreichischen Kollegin Ingrid Oberkanins und der Schweizer Dialekt-Pop-Band Stiller Has.\u00a0 Gestaltung: Andreas Felber<\/p>\n<p>18:53 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Enjoy Joey \u2013 Das Joey Alexander Trio beim Festival Enjoy Jazz 2021 in Ludwigshafen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Auf Joey Alexander trifft der vielstrapazierte Begriff \u201eWunderkind\u201c wirklich zu. Vor zehn Jahren, nach einem Auftritt bei der UNESCO, ermutigte Herbie Hancock den von der indonesischen Insel Bali stammenden Pianisten sich dem Jazz weiter zu widmen. Damals war der Klavierspieler acht Jahre alt. Mit elf ver\u00f6ffentlichte er sein Deb\u00fct. Heute, mit 19, ist er l\u00e4ngst eine etablierte Jazzgr\u00f6\u00dfe, die 2021 beim Enjoy Jazz Festival in Ludwigshafen einen umjubelten Auftritt hinlegte.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Return to Forever<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. \u201eReturn to Forever\u201c ist ein Meilenstein in Sachen Fusion-Jazz. 1972 erschien das erste Album der gleichnamigen Band beim deutschen Label ECM. Kopf des Projekts war der US-amerikanische Jazzpianist und -komponist Chick Corea, der es bis Ende der 1970er Jahre stetig weiterentwickelte. Im Jahr 2008 kam es dann noch einmal zu einer erfolgreichen Reunion: \u00dcber zwei Monate tourten Corea und seine Mitmusiker durch die USA und Europa. Eine Konzertreise, die ihren H\u00f6hepunkt in einem viel beachteten Konzert beim renommierten Jazz Festival in Montreux fand. Neben Chick Corea haben Gr\u00f6\u00dfen wie der Bassist Stanley Clarke oder der Gitarrist Al Di Meola der Band ihren Sound gegeben: ein Fusion-Jazz-Projekt zwischen Latin-Jazz, Soul und Jazzrock.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der US-Amerikaner John Beasley, der mit der hr-Bigband schon Projekte wie \u201eMONKestra\u201c oder Somis \u201ePetite Afrique\u201c mit gro\u00dfem Erfolg umgesetzt hat, schrieb die Arrangements f\u00fcr diesess Programm der hr-Bigband und leitet dieses Tribute-Programm. H\u00f6ren Sie heute den zweiten Teil dieses Konzertes.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Maik Mondial.\u00a0 Weltmusik und mehr mit Werner Aum\u00fcller<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcnf junge M\u00e4nner machen sich auf den Weg zu ihren musikalischen Wurzeln. Ihre enorme musikalische Spannbreite begeistert ihre Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer mit einem gekonnten Mix aus Balkan, Fusion, Jazz und Klassik. Ihr Motto: Musikalisch grenzenlos! Das passieren lassen, was musikalisch zusammen passt. Beim Zuh\u00f6ren taucht man ein, in eine Welt bunter Tr\u00e4ume, abstrakter Bilder, sch\u00f6ner Gedanken und wilder Geschichten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Konzertreise f\u00fchrte die Band 2016 zu den Wurzeln ihrer Musik \u2013 nach Osteuropa. Entlang der Donau ging es \u00fcber \u00d6sterreich und Ungarn bis nach Belgrad. \u2013 Transit -, das ist die Geschichte der ersten, gro\u00dfen Tour der Band, ein musikalisches Reisetagebuch mit Eindr\u00fccken, Erinnerungen und Erlebnissen vom Roadtrip in einem Wohnmobil Jahrgang 1978. Ihr Debut-Album erschien 2015 beim Augsburger Weltmusik-Label Artmode-Records.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musiker sch\u00f6pfen bei ihren musikalischen Eigenkreationen aus einem breiten Spektrum, dass sich die Band im Austausch zwischen Folk, Klassik und Jazz erarbeitet hat. Mit viel Inspiration im Gep\u00e4ck repr\u00e4sentieren Trompete und Geige die folkloristisch-, osteurop\u00e4ischen Einfl\u00fcsse, w\u00e4hrend Gitarre, Schlagzeug und Bass die Br\u00fccke zu Flamenco-, Funk- und Jazzelementen schlagen. Im Fr\u00fchjahr 2017 erspielt sich die Band den Jury- und Publikumspreis im CREOLE \u2013 Landeswettbewerb. Den darauf folgenden Bundeswettbewerb kr\u00f6nt das Quintett mit dem begehrten Tourpreis und wird im Januar 2018 mit dem internationalen Folkpreis \u201eEiserner Eversteiner\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>M\u00fctter\/Oberleitner\/Laber im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 1991 wird der damals taufrisch diplomierte Posaunist Bertl M\u00fctter (Studium an der Jazzabteilung der damaligen Grazer Musikhochschule) eingeladen, im ORF-Landesstudio in Linz einen Auftritt zu absolvieren. Seine musikalischen Wunschpartner sind der Bassist Ewald Oberleitner und der Schlagzeuger und Perkussionist Gerhard Laber.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">30 Jahre sp\u00e4ter, im Oktober 2021, ist M\u00fctter zu Gast in der \u00d61 Jazztime im Wiener RadioKulturhaus: Moderator Andreas Felber \u00fcberrascht ihn mit den damaligen Aufnahmen aus Linz. F\u00fcr Bertl M\u00fctter Grund genug, dieses Trio bei der \u00d61 Radiosession wieder aufleben zu lassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt also ein Dacapo, \u201e30 years later\u201c. Oder, wie Bertl M\u00fctter scherzhaft meint, \u201e90 years later\u201c, da sich das Gesamtalter der drei Herren ja insgesamt auf 216 Jahre erh\u00f6ht hat. Musikalisch steht eine Jam-Session im wahren Sinne des Wortes zu erwarten, da das Trio \u201edirektmusikalisch\u201c frei improvisieren wird, m\u00f6glicherweise spontan entlang gel\u00e4ufiger Jazz-Standards. Aber: Nix ist fix. Es wird auf jeden Fall spannend.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c).\u00a0 Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:36:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jimmy Smith: \u201eThe Sermon!\u201c <\/strong><strong>(1957\/58) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mehr als 150 Schallplatten hat der 1928 geborene Jimmy Smith in einem guten halben Jahrhundert Karriere aufgenommen. Doch so gro\u00df das Werk des Hammond-Organisten auch ist, ein B\u00fcndel an Aufnahmen sticht dabei immer heraus und ist unter dem Titel \u201eThe Sermon!\u201c als sein Opus Magnum in die Jazzgeschichte eingegangen. Dabei waren es zwei ganz unterschiedliche Sessions mit unterschiedlichen Musikern, die eine am 25. August 1957, die andere am 25. Februar 1958, die da f\u00fcr das Label Blue Note aufgenommen wurden, und deren St\u00fccke dann durcheinander gemischt auf den LPs \u201eHouse Party\u201c (1958) und \u201eThe Sermon!\u201c (1959) erschienen sind. Und als w\u00e4re das nicht verwirrend genug, wurden sp\u00e4ter auf den unz\u00e4hligen Neuver\u00f6ffentlichungen unter dem Titel \u201eThe Sermon!\u201c oft wieder ganz andere Zusammenstellungen vorgenommen, bis dann 2009 schlie\u00dflich auch noch die Doppel-CD \u201eThe Complete Sermon Sessions\u201c erschien. Und so erlauben sich auch diese Milestones, zu den drei langen St\u00fccken der Original-LP (\u201eThe Sermon\u201c, \u201eJ.O.S\u201c und \u201eFlamingo\u201c) noch weitere Bonustracks aus diesen legend\u00e4ren Sessions hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So egomanisch Jimmy Smith als virtuoser Improvisator auf seinem Instrument gern agierte, auf diesen Aufnahmen ist seine Teamf\u00e4higkeit gro\u00df und das Zusammenwirken der einzelnen Stimmen und Klangfarben perfekt. Und so lohnt es sich, auch genauer auf die sich abwechselnden, kongenialen Mitmusiker zu h\u00f6ren: die Gitarristen Kenny Burrell und Eddie McFadden, die Altsaxofonisten Lou Donaldson und George Coleman, die Schlagzeuger Art Blakey und Donald Bailey, sowie Posaunist Curtis Fuller, Tenorsaxofonist Tina Brooks und Trompeter Lee Morgan.\u00a0 Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Klaus Lang empfiehlt \u2013 H\u00f6rbare Zeit. Die Lieblingskompositionen von Klaus Lang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Klaus Lang, geboren 1971 in Graz, geh\u00f6rt ohne Zweifel zu den bedeutendsten Stimmen der Gegenwartskunst aus \u00d6sterreich: Der Komponist und Organist ist mit seinen Werken regelm\u00e4\u00dfig bei den zentralen Festivals und Ensembles der zeitgen\u00f6ssischen Musik pr\u00e4sent.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Morgen erleben wir Lang in \u201eZeit-Ton\u201c als Interpret seiner eigenen Musik, in \u201eZeit-Ton extended\u201c stellt er heute Musik vor, die ihn gepr\u00e4gt und inspiriert hat. Lang hat in Graz Orgel und Komposition studiert, zu seinen wichtigsten Lehrern z\u00e4hlen Hermann Markus Pre\u00dfl, Beat Furrer und Younghi Pagh Paan. Seit 2006 hat er selbst eine Professur an der Musikuniversit\u00e4t Graz, 2008 war er erstmals Dozent f\u00fcr Komposition bei den Darmst\u00e4dter Ferienkursen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die spezifischen Qualit\u00e4ten von Kl\u00e4ngen in der Zeit werden vom Komponisten erforscht. Seine Werke entwickeln dabei einen faszinierenden Sog, ohne auf althergebrachte Formeln zur\u00fcckzugreifen. Denn Musik ist f\u00fcr Lang keine Sprache, die der Kommunikation au\u00dfer-musikalischer Inhalte dient, sie ist ein freies f\u00fcr sich stehendes akustisches Objekt. Klang wird hier nicht benutzt, ihm wird die M\u00f6glichkeit gegeben, seine ihm innewohnende Sch\u00f6nheit zu entfalten: Klang als h\u00f6rbare Zeit. Somit ist bei ihm Zeit das eigentliche Material des kompositorischen Prozesses.Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23.00 Uhr, Radiokunst-Kunstradio | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eGhostengine \u2013 Sprechen ohne Sprache\u201c von Liesl Ujvary, mit Ann Cotten und Hanno Millesi und das Projekt Literatur als Radiokunst<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Schriftsteller:innen versuchen sich an einer Kommunikation ohne Sprache, bleiben sozusagen in ihrem Feld, operieren allerdings mit anderen, neuen Mitteln. Das Theremin dient hier Ann Cotten (Schriftstellerin, spielt Querfl\u00f6te), Hanno Millesi (ebenfalls Autor, spielt E-Gitarre) und Liesl Ujvary (Autorin, Elektronik) als \u201eSprachinstrument\u201c \u2013 eines, das sie \u2013 als Neulinge an diesem Instrument \u2013 experimentell, voller Neugierde und Forscherdrang erkunden. Liesl Ujvary spielt zus\u00e4tzlich auf dem Kaoss-Pad, einem einfachen Ger\u00e4t, das die Kl\u00e4nge des Theremins noch einmal und auf unterschiedliche Weise filtert. Die einzelnen Spuren wurden von Ujvary nochmal gemischt; es entstanden Kompositionen, die ein Panorama menschlicher Existenz entwerfen: direkt, ergreifend, nonverbal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Liesl Ujvary entwickelte 1999 die Reihe Literatur als Radiokunst, die sie 2001 an Chris Zintzen \u00fcbergab. 15 Jahre lang wurden jeweils 4 Radiokunst-St\u00fccke mit Unterst\u00fctzung der GAV (Grazer Autorinnen Autorenversammlung) in 5.1 Surround Sound produziert. Im Rahmen von 55 Jahre \u00f61 wird die Serie vorgestellt.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | MDR Kultur<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022 \u2013 H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Handverlesene Musik aus aller Welt. Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Produktion von hr2-kultur. Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 29. Die Luft wird d\u00fcnner, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Teilnehmende Sender beim ARD-Radiofestival: NDR Kultur, Bremen Zwei, WDR 3, hr2-kultur, SWR2, SR 2 Kulturradio, rbbKultur | MDR Kultur | BR-KLASSIK. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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