{"id":27749,"date":"2022-07-10T12:00:57","date_gmt":"2022-07-10T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27749"},"modified":"2022-07-09T11:06:48","modified_gmt":"2022-07-09T09:06:48","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-11-07-bis-17-07-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/07\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-11-07-bis-17-07-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 11.07. bis 17.07.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 28. Die Luft wird d\u00fcnner, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_Toc108256983\">Senderliste: 1<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc108256984\">mo \u2013 11.07.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108256985\">di \u2013 12.07.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108256986\">mi \u2013 13.07.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108256987\">do \u2013 14.07.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108256988\">fr \u2013 15.07.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108256989\">sa \u2013 16.07.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc108256990\">so \u2013 17.07.2022. 8<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256983\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc108256984\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256984\"><\/a>mo \u2013 11.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Samara Joy und Emmet Cohen im Februar 2022 im Wiener Konzerthaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sp\u00e4testens seit sie 2019 den Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition in Newark, USA, gewinnen konnte, gilt Samara Joy McLendon alias Samara Joy als hei\u00dfe Zukunftsaktie unter den Jazzs\u00e4ngerinnen der Gegenwart. Am 23. Februar 2022 stellte sich die 1998 geborene New Yorkerin erstmals in \u00d6sterreich vor. Im Duo mit US-Pianist Emmet Cohen gab sie im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses ein bezauberndes Deb\u00fct: Samara Joy beeindruckte mit voller, dunkler, plastischer Stimme, die geschmackssicher und wohldosiert expressiv-dramatische wie sanfte, leise, nuancierte T\u00f6ne anschlug.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben Standards aus dem Repertoire von Sangeslegenden wie Carmen McRae, Sarah Vaughan und Ella Fitzgerald wurden dabei auch Songs wie Stevie Wonders \u201eYou and I\u201c intoniert -und, nicht zu vergessen: Samara Joys eigene Vocalese-Version von Fats Navarros Komposition \u201eNostalgia\u201c. Emmet Cohen, der 2021 mit der CD \u201eFuture Stride\u201c auf sich aufmerksam gemacht hat, gab sich als wendiger, einf\u00fchlsamer Begleiter und lie\u00df es sich nicht nehmen, eine virtuose Soloversion von Jelly Roll Mortons Ragtime-beeinflusstem Bravourst\u00fcck \u201eFinger Buster\u201c zum Besten zu geben. Ein denkw\u00fcrdiger Abend im Wiener Konzerthaus -mit einer S\u00e4ngerin und einem Pianisten, von denen man in Zukunft noch h\u00f6ren wird.\u00a0 Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Festival Jazzdor Strasbourg-Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kesselhaus der Kulturbrauerei. Aufzeichnungen vom 08.06.2022.<\/p>\n<ul>\n<li>Matthieu Bordenave Trio: Matthieu Bordenave, Tenorsaxofon; Florian Weber, Klavier; Patrice Moret, Kontrabass<\/li>\n<li>San: Satoko Fujii, Klavier; Taiko Saito, Vibrafon, Marimba; Yuko Oshima, Schlagzeug<\/li>\n<li>Julia Kadel 5TET: Julia Kadel, Klavier; Luise Volkmann, Saxofon; Maria Reich, Violine\/Viola; Ivan G\u00e9lugne, Kontrabass; Emmanuel Scarpa, Schlagzeug. Moderation: Matthias Wegner<\/li>\n<\/ul>\n<p>21:05 \u2013 22:49, DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Update aus Kuala Lumpur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mitschnitte vom S\u00fcdostasienprojekt der Musikhochschule L\u00fcbeck. Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eJonglagen\u201c zwischen Komposition und Improvisation \u2013 Das Ensemble NeuRaum spielt Werke des \u201eZZM-Composers in Residence 2021\u201c Alfred Zimmerlin in Klagenfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Titel \u201eComposer in Residence\u201c wird j\u00e4hrlich im Rahmen eines Wettbewerbes f\u00fcr Komponist:innen, der vom Zentrum Zeitgen\u00f6ssischer Musik (ZZM) ausgeschrieben wird, vergeben und ist an einen Kompositionsauftrag gekoppelt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eComposer in Residence 2021\u201c ist der Schweizer Alfred Zimmerlin. Er studierte Komposition, Musikwissenschaft und Musikethnologie in Z\u00fcrich. Als improvisierender Musiker und Komponist ist er international t\u00e4tig, sein Schaffen wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Alfred Zimmerlin ist Professor f\u00fcr freie Improvisation an der FHNW Hochschule f\u00fcr Musik Basel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum des \u201eComposer in Residence\u201c-Konzertes in Klagenfurt stand die Urauff\u00fchrung des Auftragswerkes f\u00fcr das Ensemble NeuRaum: \u201eJonglagen\u201c. In drei Teilen werden die Musizierenden dabei zu \u201eJongleur:innen\u201c und springen zwischen Auskomponiertem und freier Improvisation hin und her, eine Mischung aus \u201eZugefallenem\u201c und \u201eGeplantem\u201c entsteht. Es sind die musikalischen Erscheinungsformen in ihrer Heterogenit\u00e4t, die Zeitschichten im Gegenw\u00e4rtigen und das \u201ekulturelle Ged\u00e4chtnis\u201c, die Alfred Zimmerlin faszinieren. Sein Zugang zur Musik ist das Ergebnis einer fortw\u00e4hrenden Auseinandersetzung mit Musiken unterschiedlichster Zeiten, Orte und Lebensr\u00e4ume.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Mitschnitt des \u201eComposer in Residence\u201c-Konzertes mit dem Ensemble NeuRaum, aufgenommen am 9. M\u00e4rz 2022 im Neuen Saal des Klagenfurter Konzerthauses.Gestaltung: Christine Pleschberger \u2013 K\u00e4rnten<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2 | BR-KLASSIK | hr2-kultur | SWR 2 | WDR 3 | BREMEN Zwei | rbbKultur | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Der polnische Trompeter T. Stanko w\u00e4re am 11. Juli 80 geworden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tomasz Stanko \u2013 eine Ikone des polnischen Jazz, Pionier der europ\u00e4ischen Jazz Avantgarde, und Trompeter, der den slawischen Blues in den Jazz brachte. Sein Beiname: \u201eder Edgar Allen Poe der Trompete\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Sarah Seidel (NDR). Tomasz Stanko eroberte ab den 1960er Jahren die Jazz-Szene Europas. Ein Experimentator, der im Zusammenspiel mit seinen Landsleuten dem Drang nach Freiheit Kraft gab. Stankos Zusammenspiel mit Krzysztof Komeda ist legend\u00e4r. Der Trompeter interpretierte seine Filmmusiken immer wieder neu. Mit der eigenen Musik, seinen Alben und Formationen wurde er selbst zur Legende und zum F\u00f6rderer der Jungen. Eine seiner Entdeckungen war der Pianist Marcin Wasilewski. In Stankos Ton traf das kalte Metall der Trompete die tiefsten aller Gef\u00fchle: von romantischer Z\u00e4rtlichkeit bis hin zum schauerlichen Schrei.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108256985\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256985\"><\/a>di \u2013 12.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Gruppensound mit Trompete<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Laura Jurds Quartett Dinosaur beim Jazzfest Bonn. Laura Jurd, Trompete; Elliot Galvin, Klavier; Conor Chaplin, Bass; Corrie Dick, Schlagzeug. Aufnahme vom 14.05.2022 aus der Brotfabrik, Bonn. Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Quartettformat gilt als klassische K\u00f6nigsdisziplin f\u00fcr Jazztrompeter: Im strahlenden Mittelpunkt steht das Blasinstrument. Ganz anders geht die Britin Laura Jurd mit ihrer Band Dinosaur an diese Besetzung heran. Von ihrem nicht-kompetitiven Selbstverst\u00e4ndnis k\u00fcndet schon der Titel des Mercury Prize-nominierten Band-Deb\u00fcts \u201eTogether, as one\u201c. 2015 wurde Jurd als \u201eRising Star\u201c mit dem British Jazz Award ausgezeichnet; seither hat sie die nationale Szene stark gepr\u00e4gt \u2013 als Improvisatorin und eklektisch inspirierte Komponistin. Mit ihrer j\u00fcngsten Ver\u00f6ffentlichung \u201eTo The Earth\u201c hat Laura Jurds Dinosaur, nach Experimenten mit Elektronik und Jazzrock, zu einem akustischen Sound gefunden, voll verspielter und \u00fcberraschender Themen und Formen.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ensemble Oktopus. Aufnahme vom 18. Mai 2022 in der M\u00fcnchner Musikhochschule<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Leicht \u00fcber Linz 2021. (Teil 1) Das neue Ensemble Lizard aus Linz.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das j\u00e4hrliche Festival \u201eLeicht \u00fcber Linz\u201c, gemeinsam veranstaltet von mehreren Abteilungen der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t konnte im Dezember 2021 pandemiebedingt nicht mit Publikum stattfinden. Dort h\u00e4tte das neue, von der Komponistin und Pianistin Katharina Roth gegr\u00fcndete 15-k\u00f6pfige Lizard Ensemble sein \u00f6ffentliches Deb\u00fct gegeben. Das Ensemble versteht sich als Repr\u00e4sentant aktueller Musik in ihrer gesamten Vielfalt und sucht vor allem die Zusammenarbeit mit der jungen Generation an Komponist\/innen. Das Lizard Ensemble hat die f\u00fcr das Festival geplanten Werke von Irene Kepl, Gerald Resch, Kristine Tj\u00f8gersen und Jorge G\u00f3mez Elizondo an der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t professionell aufgenommen. Im Zeit-Ton gibt es nun diese Einspielungen erstmals im Radio zu h\u00f6ren.Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2 | BR-KLASSIK | hr2-kultur | SWR 2 | WDR 3 | BREMEN Zwei | rbbKultur | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Br\u00fcckenbauerin zwischen den Welten \u2013 Die ukrainische S\u00e4ngerin und Komponistin Tamara Lukasheva<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Manuela Krause (WDR). Mit ungew\u00f6hnlich starker Ausdruckskraft hat sich die S\u00e4ngerin und Komponistin Tamara Lukasheva als eine der herausragenden Stimmen im deutschen Jazz etabliert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die vielseitige und in diversen Projekten engagierte K\u00fcnstlerin aus Odessa gilt als Br\u00fcckenbauerin zwischen den Kulturen. Sie verbindet auf einzigartige Weise ihre osteurop\u00e4ische musikalische Pr\u00e4gung mit dynamischer Improvisation. \u201e\u2018Zuhause, das ist das gegenw\u00e4rtige Leben zwischen den Sockeln, das H\u00e4ngen in der Luft\u201d, sagte Lukasheva 2019 in Bezug auf ihr gefeiertes Deb\u00fct \u201eHomebridge\u201c, ein Titel, der in diesen Tagen eine andere Bedeutung bekommen hat.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108256986\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256986\"><\/a>mi \u2013 13.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur | SWR2 |<br \/>\n<strong>Festspiele Mecklenburg-Vorpommern \u2013 Das Sommerfest! und Musik von den Gezeitenkonzerten<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das Elevate Festival in Graz, das heute beginnt.Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2 | BR-KLASSIK | hr2-kultur | SWR 2 | WDR 3 | BREMEN<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Takin\u2019 Off \u2013 Vor 60 Jahren \u2013 Das Deb\u00fctalbum von Herbie Hancock (Juli 1962)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Michael R\u00fcsenberg (SWR). Er ist gerade mal 22, da hebt Herbie Hancock mit seinem Deb\u00fctalbum \u201eTakin\u00b4off\u201c wortw\u00f6rtlich ab zu einer beispiellosen Karriere. Es enth\u00e4lt seinen ersten Megahit \u201eWatermelon Man\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dem Pianisten Hancock gelingt ein ungew\u00f6hnlicher Deal mit dem ber\u00fchmten Plattenlabel Blue Note. Dessen legend\u00e4rer Chef Alfred Lion diktiert ihm eine Star-Besetzung, darunter Dexter Gordon, Tenorsaxofon, und Freddie Hubbard, Trompete. Vorher aber hat der Deb\u00fctant das Repertoire durchgesetzt: Nicht zwei Originals, zwei Standards, einen Blues wie zu LP-Zeiten \u00fcblich, sondern \u2013 sechs Originals. Noch dazu alle im eigenen Verlag! Allein \u201eWatermelon Man\u201c garantiert ihm jahrelang die Miete.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108256987\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256987\"><\/a>do \u2013 14.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Ganz und gar befl\u00fcgelt \u2013 Thelonia \u2013 das neue Soloalbum des Pianisten Sebastian Sternal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Von Karsten M\u00fctzelfeldt. Nach bislang acht CDs in unterschiedlichsten Besetzungen hat der vielfach preisgekr\u00f6nte K\u00f6lner Pianist Sebastian Sternal mit \u201eThelonia\u201c sein erstes Soloalbum eingespielt \u2013 am Fl\u00fcgel im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk. Damit konnte er einen lang gehegten Traum verwirklichen. Legten bisherige Tontr\u00e4ger einen Schwerpunkt auf jeweils einen Aspekt seiner \u00c4sthetik, flie\u00dft hier alles zusammen: von Sp\u00e4tromantik inspirierte Klangfarben, eine lyrische, europ\u00e4isch gepr\u00e4gte Jazz-Kultur und ein rhythmisch-energetisches Spiel, das in der US-amerikanischen Tradition verwurzelt ist. Hinzu kommen freie Passagen und St\u00fccke, in denen Sternal mit offenen Strukturen und Br\u00fcchen experimentiert. In der Sendung gibt er \u00fcber den langen Weg von der vagen Projektidee zum stringenten Ergebnis Auskunft.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 90. Geburtstag von Per N\u00f8rg\u00e5rd<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Per N\u00f8rg\u00e5rd: Voyage into the golden screen (M\u00fcnchener Kammerorchester: Clemens Schuldt); \u201eOrgalbogen\u201c, Canon (Jens E. Christensen, Orgel); \u201eSeadrift\u201c (Johanna Zimmer, Sopran; ensemble recherche)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrungen junger Komponist\/innen mit dem Delirium Ensemble \u2013 Leicht \u00fcber Linz 2021. (Teil 2) Das Baseler Delirium Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das j\u00e4hrliche Festival \u201eLeicht \u00fcber Linz\u201c, gemeinsam veranstaltet von mehreren Abteilungen der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t konnte im Dezember 2021 pandemiebedingt nicht mit Publikum stattfinden. Ensemble in Residence w\u00e4re das zwischen 2014 und 2016 von dem Dirigenten und Cellisten Wiktor Kociuban gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Demetre Gamsachurdia gegr\u00fcndete Baseler Ensemble Delirium gewesen. Es ist Teil der Delirium-Edition: organisation for tomorrow\u2019s art-Struktur und besteht aus Mitgliedern mit unterschiedlichen kulturellen Backgrounds. Sein k\u00fcnstlerisches Selbstverst\u00e4ndnis basiert auf Prinzipien der Gruppenarbeit, es strebt an, zusammen mit seinem Dirigenten einen einheitlichen K\u00f6rper zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nun hat das Ensemble jene neuen Werke von Master-Studierenden, die beim Linzer Festival am Programm gestanden w\u00e4ren, aufgenommen. Im Zeit-Ton gibt es diese Einspielungen erstmals im Radio zu h\u00f6ren. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2 | BR-KLASSIK | hr2-kultur | SWR 2 | WDR 3 | BREMEN Zwei | rbbKultur | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Farben, die von innen kommen \u2013 Langer Atem und die Kraft introvertierter Sch\u00f6nheit \u2013 Das Duo \u201eInside Colours\u201c von Pianistin Julie Sassoon und Saxophonist Lothar Ohlmeier entfesselten bei einem Konzert in Regensburg den Zauber feiner und zugleich dringlicher T\u00f6ne<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Roland Spiegel. Leise, oft sogar zarte Musik von ganz hoher Intensit\u00e4t. T\u00f6ne, die unmittelbar eine fesselnde Stimmung entstehen lassen. Die bei aller Zartheit nie auch in Zeiten \u00e4u\u00dferst angespannter Weltlage keine Sekunde lang harmlos wirken. Das sind die T\u00f6ne des Duos \u201eInside Colours\u201c der aus England stammenden Pianistin Julie Sassoon und des deutschen Saxophonisten Lothar Ohlmeier. Das Duo spielt Kompositionen von Julie Sassoon: St\u00fccke, die auf feine, bedachtsame Art etwas dr\u00e4ngend Existentielles haben, was schon ihre Titel wie \u201eTo Be\u201c und \u201eCloud\u201c verraten. Julie Sassoon, deren Vorfahren einst vor dem Holocaust aus Deutschland nach England flohen, lebt seit langem in Berlin. Im Duo mit Lothar Ohlmeier war sie bei einem bewegenden Konzert im Regensburger Kulturcaf\u00e9 Degginger zu erleben \u2013 beim \u201eJazzfest 40 \u2013 intim\u201c, mit dem das Bayerische Jazzweekend Regensburg im Fr\u00fchjahr 2022 einen leisen Nachtrag zum 40-j\u00e4hrigen Bestehen im Corona-Jahr 2021 feierte.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc108256988\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256988\"><\/a>fr \u2013 15.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Angelika Niescier Quintett bei der Cologne Jazzweek 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Saxofonistin Angelika Niescier z\u00e4hlt zu den Musikerinnen, die seit einiger Zeit die Konturen der europ\u00e4ischen Jazzszene neu definieren -eine K\u00fcnstlerin mit einer reichen Palette an musikalischen Farben und virtuoser Technik. Die geb\u00fcrtige Polin lebt in K\u00f6ln und erhielt bereits einige sehr renommierte Auszeichnungen, etwa den Deutschen Jazzpreis (Albert-Mangelsdorff-Preis) oder den Echo Jazz. Am 28. August 2021 trat Niescier im K\u00f6lner Stadtgarten bei der erstmals abgehaltenen Cologne Jazzweek mit einem spannend besetzten, neuen Quintett auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dabei: Der britische Saxofonist und Rapper Soweto Kinch, der niederl\u00e4ndische Trompeter Koen Smits sowie Reza Askari am Kontrabass und Moritz Baumg\u00e4rtner, Schlagzeug -ein Ensemble, das Angelika Niescier eigens f\u00fcr die Premiere im Zuge der Cologne Jazzweek gegr\u00fcndet hatte. Das Konzert dieser starken Stimmen der europ\u00e4ischen Jazzszene \u00fcberzeugte durch virtuose Improvisationen und brillantes Zusammenspiel.\u00a0 Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: Vergessener Meister \u2013 Die Blue Note-Aufnahmen des Hard Bop-Saxofonisten Tina Brooks<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Niklas Wandt. Am 7. Juni 2022 w\u00e4re Harold Floyd \u201eTina\u201d Brooks 90 Jahre alt geworden. Der New Yorker Tenorsaxofonist spielte mit Hard Bop-Gr\u00f6\u00dfen wie Jackie McLean und Jimmy Smith, aber auch mit Soul-S\u00e4nger Ray Charles. Als Leader nahm er f\u00fcr das renommierte Label Blue Note eine Reihe exzellenter Platten auf \u2013 nur eine davon, \u201eTrue Blue\u201c (1960), wurde allerdings zu seinen Lebzeiten ver\u00f6ffentlicht. So blieb sein Schaffen eine Fu\u00dfnote der Jazzgeschichte. Wie viele seiner zeitgen\u00f6ssischen Kollegen wurde auch Tina Brooks von der Heroinsucht aus der Bahn geworfen. Nach langem Elend starb er 1974, verarmt und vergessen, mit nur 42 Jahren. Erst 1985 wurden seine kompletten Blue Note-Aufnahmen ver\u00f6ffentlicht, darunter \u201eBack to the tracks\u201d (1958) und \u201eMinor Move\u201d (1960). Sie zeigen ihn in Begleitung hervorragender Sidemen als erstaunlich selbstsicheren Hard-Bop-Stilisten mit tiefem Bluesfeeling und weichem, elegantem Ton.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Freiheit der Erwartungslosigkeit \u2013 Christian Reiners und Martin Siewerts Duo-Deb\u00fctalbum \u201eerstens\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Sprecher f\u00fcr Lyrik, Prosa und Experimentelles arbeitet Christian Reiner im Kontext von Theater, Konzerten und Aufnahmen mit immer wechselnden Kooperationspartner:innen im Spannungsfeld zwischen Sprache und Musik. Zudem ist Reiner ausgebildeter S\u00e4nger und Sprecher. Der Gitarrist Martin Siewert ist nicht nur als Musiker szenebekannt, sondern auch als Produzent. Er spielt in der experimentellen Rockformation Radian oder auch mit der Drummerin Katharina Ernst im Duo Also und hat mit einer Vielzahl von Musiker:innen \u00fcber die Jahre zusammengearbeitet. \u201eerstens\u201c ist die erste Zusammenarbeit zwischen Reiner und Siewert, wie schon der Titel impliziert. Im Duo haben die beiden Musiker elf Songs aufgenommen. Von Gitarre und Elektronik wird Christian Reiners Stimme getragen, konterkariert und herausgefordert, sodass sich mitunter assoziierte Geschichten entspinnen, \u2013 rauh, ger\u00e4uschhaft und poetisch. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2 | BR-KLASSIK | hr2-kultur | SWR 2 | WDR 3 | BREMEN Zwei | rbbKultur | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2022. Jazz: Preview<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Spannend und aktuell \u2013 in \u201ePreview\u201c besprechen wir die originellsten und wertvollsten Jazzaufnahmen. Moderation: Harald M\u00f6nkedieck (RB)<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256989\"><\/a>sa \u2013 16.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz \u2013 Songs und Storys. Der Pianist und S\u00e4nger Mose Allison (1927-2016). Das \u201eSiwan\u201c-Projekt des Norwegers Jon Balke. Zwei neue Ausgrabungen: Das Bill Evans Trio in Buenos Aires 1973 und 1979<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karl Lippegaus. Mose Allison kam Ende der 20er-Jahre am Rande des Mississippi-Deltas auf der Farm seines Gro\u00dfvaters zur Welt, als Wei\u00dfer in einer vorwiegend schwarzen Nachbarschaft. Er wuchs auf mit Blues von den Feldern und Nat King Cole im Radio. Seine Anglistik-Studien und die Liebe zu Bart\u00f3k verfeinerten seine Talente als Songschreiber. Blues-inspiriert und mit sehr individuellem Duktus wurde Allison ein musikalischer Berater in allen Lebenslagen. The Beatles und The Rolling Stones z\u00e4hlten zu seinen Fans, The Who hatten seinen \u201eYoung Man Blues\u201c im Repertoire und f\u00fcr Van Morrison war er wie ein Guru. Als Pianist verehrte Allison besonders Thelonious Monk und meinte, \u201eSingen ist ein Handwerk, Spielen ist eine Kunst\u201c. Seine erste Platte, \u201eBack Country Suite\u201c von 1957, wurde zum Grundstein eines faszinierenden Oeuvres. In der \u201eRadionacht\u201d gibt es eine Retrospektive dieses gro\u00dfen Charakterdarstellers im Jazz.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:05 bis 18:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Do Re Mikro: Null Bock (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Musiksendung f\u00fcr Kinder. Kennt ihr das auch? Der Wecker klingelt &#8230; keinen Bock auf Aufstehen. Der Schulgong l\u00e4utet &#8230; keinen Bock auf Schule. Die Eltern motzen &#8230; keinen Bock auf Hausaufgaben. Jeder hat irgendwann mal \u201ekeinen Bock\u201c. Vor allem, wenn die Sommerferien schon in greifbare N\u00e4he ger\u00fcckt sind. Wie schafft man es trotzdem, sich zu motivieren? Auch Pinguine Pudding fl\u00e4zt lieber noch eine Runde gem\u00fctlich auf ihrer Luftmatratze. Und wie war das bei den gro\u00dfen Komponisten? Hatten die auch mal keine Lust auf irgendwas? Der Jazzpianist Dave Brubeck hatte vor allem keinen Bock auf gerade Takte. Er komponierte sehr gerne St\u00fccke im 5\/4- oder 7\/8-Takt. Wie man da dann mitz\u00e4hlt? Das muss man \u00fcben! &#8230; Boah, \u00fcben? Keinen Bock!<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>22:05 \u2013 22:49, DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Der Komponist Mark Barden \u2013 Von Magdalene Melchers<\/strong><\/p>\n<p>23:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Manfred P. Weinberger im Studio, Geoffroy Tamisier bei den INNt\u00f6nen 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Martin Paul Weinberger, der 1970 in Steyr geborene Trompeter, positioniert sein kompositorisches Schaffen im Grenzgebiet von impressionistischer Klangmalerei, Kammermusik und Jazz. Gleich zwei neue Alben hat Weinberger in letzter Zeit ver\u00f6ffentlicht: Zum einen eine Duoarbeit mit dem deutschen Cellisten Stephan Braun, die verbl\u00fcffend farbenreich, expressiv, lyrisch und voll kreativem Spielwitz t\u00f6nt. Und eine CD mit einem Nonett in Topbesetzung, auf der sich Weinberger mit der spezifischen Tonsprache des kanadischen Trompeters und Fl\u00fcgelhornisten Kenny Wheeler befasst. Im Gespr\u00e4ch gibt Manfred Paul Weinberger Auskunft dar\u00fcber, wie der Geist des stilistisch wandlungsf\u00e4higen Kenny Wheeler \u00fcber seinem Werk schwebt, er spricht \u00fcber seine Arbeit im Upper Austrian Jazz Orchestra und sein Balancieren zwischen kammermusikalischen Dialogen und energisch\u00adpr\u00e4zisen gro\u00dforchestralen Kl\u00e4ngen abseits von Klischees.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der \u00d61-Konzertaufnahme dieser Jazznacht verbreitet Trompeter Geoffroy Tamisier s\u00fcdfranz\u00f6sisches Flair: Gemeinsam mit seinem von Flamenco und Jazz beeinflussten Trio Lagrimas Azules mit Laurent Jaulin (Gitarre) und Didier Ithursarry (Akkordeon) war Tamisier am 31. Juli 2021 beim ober\u00f6sterreichischen INNt\u00f6ne-Festival zu Gast. Au\u00dferdem gibt es wichtige Jahrestage zu begehen, voran gleich zwei 100. Geburtstage: Die Jubilare sind Karel Krautgartner (1922-1982), in den 1970ern einer der Arrangeure und Leiter der ORF-Bigband, und Joachim-Ernst Berendt (1922-2000), der mit seinem \u201eJazzbuch\u201c Nachkriegsdeutschland den Jazz erkl\u00e4rte. Der Autor und Radiomacher Berendt hat mit diesem ersten deutschsprachigen Standardwerk \u00fcber den Jazz das weltweit auflagenst\u00e4rkste Sachbuch zum Thema geschrieben, das bis heute nachwirkt.\u00a0 Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc108256990\"><\/a>so \u2013 17.07.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht: Mit Peter Veit \u2013 Neues aus den Jazz-Charts<\/strong><\/p>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Manfred P. Weinberger im Studio, Geoffroy Tamisier bei den INNt\u00f6nen 2021<\/strong><\/p>\n<p>17:05 bis 18:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Do Re Mikro: Null Bock (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ein musikalischer Streifzug durch Tirol <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Tiroler Oberland \u00fcber Innsbruck ins Tiroler Unterland, das Au\u00dferfern und nat\u00fcrlich Osttirol. Das Land Tirol h\u00e4lt so manche, vielleicht noch unentdeckte, musikalische Sch\u00e4tze bereit. Die aus dem Oberland stammende Mundart Hip-Hop Formation \u201eVon Seiten der Gemeinde\u201c rappt \u00fcber \u201eAlmen aus Plastik\u201c, \u201eNenda\u201c \u00fcber Identit\u00e4t, Zugeh\u00f6rigkeit, und wie es ist, als \u201ePerson of Color\u201c im Tiroler \u00d6tztal aufzuwachsen, und Manu Delago begeistert unter anderem mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen Projekten wie dem \u201eParasol Peak\u201c oder \u201eReCycling\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Formation \u201eDie Kn\u00f6del\u201c feierte nach 17 Jahren Pause im Jahr 2018 mit dem Album \u201eSTILL\u201c ihr l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliges Comeback, und das zehnk\u00f6pfige Musikensemble \u201eFranui Musicbanda\u201c aus dem Osttiroler Dorf Innervillgraten begeistert sein Publikum weit \u00fcber die Grenzen von (Ost)-Tirol hinaus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spielr\u00e4ume Spezial mit einem Streifzug durch die Tiroler Musiklandschaft.\u00a0 Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Return to Forever<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. \u201eReturn to Forever\u201c ist ein Meilenstein in Sachen Fusion-Jazz. 1972 erschien das erste Album der gleichnamigen Band beim deutschen Label ECM. Kopf des Projekts war der US-amerikanische Jazzpianist und -komponist Chick Corea, der es bis Ende der 1970er Jahre stetig weiterentwickelte. Im Jahr 2008 kam es dann noch einmal zu einer erfolgreichen Reunion: \u00dcber zwei Monate tourten Corea und seine Mitmusiker durch die USA und Europa. Eine Konzertreise, die ihren H\u00f6hepunkt in einem viel beachteten Konzert beim renommierten Jazz Festival in Montreux fand. Neben Chick Corea haben Gr\u00f6\u00dfen wie der Bassist Stanley Clarke oder der Gitarrist Al Di Meola der Band ihren Sound gegeben: ein Fusion-Jazz-Projekt zwischen Latin-Jazz, Soul und Jazzrock.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der US-Amerikaner John Beasley, der mit der hr-Bigband schon Projekte wie \u201eMONKestra\u201c oder Somis \u201ePetite Afrique\u201c mit gro\u00dfem Erfolg umgesetzt hat, schrieb die Arrangements f\u00fcr diesess Programm der hr-Bigband und leitet dieses Tribute-Programm. H\u00f6ren Sie heute den ersten Teil dieses Konzertes.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Synesthetic 4 im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Wiener Ensemble Synesthetic 4 um Klarinettist und Rapper Vincent Pongr\u00e1cz und Gitarrist Peter Rom hat einem neuen Wahnwitz den Weg geebnet. Mit Manu Mayr am Bass und Andreas Lettner am Schlagzeug besetzt, treffen in dieser Band auf eine durchaus postmoderne Weise HipHop-Elemente sowie Jazz, Pop und Funk aufeinander, die musikalische Intensit\u00e4t kommt dabei nicht zu kurz. Dadaistische Rap-Einlagen, mikrotonale Melodien, Schlagzeug-Grooves mit ungeraden Rhythmen und ein erdiges Bassfundament ergeben eine quirlige Mischung, die immer wieder mit \u00dcberraschungen aufwartet. F\u00fcr das erste Album \u201ePickedem\u201c (2019) setzte es \u00fcbrigens gleich den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c).\u00a0 Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>19:39 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Warmer Sound \u2013 Die Kunst des Trompeters Johnny Coles<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. Bevor Johnny Coles in den 1950er-Jahre in der Modern Jazz Szene auftauchte, hatte der Trompeter reichlich Erfahrung in bekannten Rhythm &amp; Blues-Bands gesammelt. In diesem musikalischen Umfeld erlangte er die F\u00e4higkeit, mit nur wenigen T\u00f6nen eindrucksvolle Improvisationen zu kreieren. Ihre Wirkung wurde durch die lyrischen Qualit\u00e4ten seiner Spielweise noch erh\u00f6ht. Das bescherte Coles Engagements bei zahlreichen ber\u00fchmten Bandleadern wie Gil Evans, Charles Mingus und Duke Ellington. Warum von \u201eLittle Johnny C\u201c nur wenige Platten als Leader aufgenommen wurden, bleibt r\u00e4tselhaft.<\/p>\n<p>20:36:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Marilyn Crispell: \u201eNothing Ever Was, Anyway\u201c (1997) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Milestones zelebrieren heute das Album eines Ensembles, das der \u201ePenguin Guide to Jazz Recordings\u201c als eines der besten Piano-Trios seit jenem von Bill Evans bezeichnet. Schlagzeuger Paul Motian und Bassist Gary Peacock haben in den 1960er Jahren mit Evans gearbeitet (Album \u201eTrio 64\u201c), nun bilden sie das Rhythmusgespann hinter der zum Zeitpunkt der Aufnahme 49-j\u00e4hrigen US-amerikanischen Pianistin Marilyn Crispell.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eNothing Ever Was, Anyway\u201c widmet sich auf zwei CDs der Musik der 1941 geborenen Komponistin, S\u00e4ngerin und Synthesizer-Performerin Annette Peacock.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In zart dekonstruierender Weise spielen Crispell, Peacock und Motian im Zuge des ECM-Deb\u00fcts der Pianistin mit den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rahmenbedingungen der Peacock-Kompositionen, wobei ihnen die atmosph\u00e4rische Produktions\u00e4sthetik von Labelchef Manfred Eicher zugute kommt. \u201eNothing Ever Was, Anyway\u201c bildet au\u00dferdem eine spannende Antithese zum traditionsorientierten Klaviertrio der 1990er Jahre und sei auch deshalb im Rahmen der Milestones aus dem Regal geholt. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>F\u00fcnf Jahrzehnte Landesstudio Salzburg \u2013 50 Jahre Neue Musik aus dem Landesstudio Salzburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Landesstudio Salzburg feiert heuer 50. Geburtstag. Von Beginn an war die F\u00f6rderung der zeitgen\u00f6ssischen Kulturproduktion eine der Aufgaben der Landesstudios \u2013 so wie im ORF-Gesetz festgeschrieben. Wolfgang Danzmayr, 1979 bis 2009 Leiter f\u00fcr den Bereich Musik und seine Nachfolgerin Gerti Mittermeyer stellen bedeutende Aufnahmen experimenteller Musik aus f\u00fcnf Jahrzehnten Landesstudiogeschichte vor.Gestaltung: Andreas Maurer<\/p>\n<p>23.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Radiokunst-Kunstradio: \u201eOTHER VOICES: echoes from a warzone\u201c von Gordan Paunovic<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eOTHER VOICES: echoes from a warzone\u201c entstand Ende April 1999, als sich die serbische Bev\u00f6lkerung den t\u00e4glichen Bombenangriffen der NATO ausgesetzt sah. Auf Einladung des Kunstradios kam Gordan Paunovic, Gr\u00fcndungsmitglied und ehemaliger Musikchef von Radio B 92 nach Wien, um im Studio RP4 des Wiener Funkhauses in einem 100-min\u00fctigen Live-Mix, zumindest einigen Menschen zu einer Stimme zu verhelfen, denen in der damaligen Hitze des medialen Gefechts kein Geh\u00f6r geschenkt wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gordan Paunovic: \u201eDie Massenmedien haben sich an den Richtlinien der etablierten politischen Meinungsvertreter beider Seiten orientiert und somit die Realit\u00e4t in eine riesige Propagandamaschinerie transformiert. Die Realit\u00e4t hinter den Potemkin-D\u00f6rfern der gro\u00dfen Fernsehgesellschaften sah aber anders aus \u2013 hier lebten Menschen, die mitunter Jahre und Jahrzehnte damit verbracht hatten, das totalit\u00e4re System, den Hass und den Nationalismus mit Hilfe ihrer Kreativit\u00e4t zu bek\u00e4mpfen. Schriftstellerinnen, Klangk\u00fcnstler, Radiopers\u00f6nlichkeiten, Medienarbeiterinnen, Journalisten und Musikerinnen, sie alle erlitten bei diesem Krieg gro\u00dfen Schaden.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eOTHER VOICES: echoes from a warzone\u201c ist \u00fcber diese Menschen und f\u00fcr diese Menschen und ist auch als Kunstradio CD erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Soundmaterial f\u00fcr seinen Live-Mix \u201eOTHER VOICES: echoes from a warzone\u201c am 29. April 1999 und f\u00fcr die gleichnamige CD entnahm Gordan Paunovic verschiedenen Soundquellen, wie dem Kunstradio, sowie dem B 92 Archiv, Aufnahmen aus Belgrad, aus Online- und Email-Tagebuch-Eintr\u00e4gen und der CD \u201eHope\u201c von Aleksandar Vasiljevic. Au\u00dferdem sendete der K\u00fcnstler Robert Klajn w\u00e4hrend der Live-Sendung einen Audio Stream. F\u00fcr diesen machte der K\u00fcnstler in den Tagen und N\u00e4chten davor Audioaufnahmen w\u00e4hrend der Bombenangriffe; au\u00dferdem h\u00e4ngte Klajn ein Mikrofon zum Fenster hinaus. Die Idee war, die unmittelbare Stimmung in Belgrad akustisch einzufangen und nach Wien zu schicken. Niemand wusste im Vorhinein, dass Belgrad in dieser Nacht unter besonders heftigem Beschuss stehen sollte &#8230;<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | Bayern 2 | BR-KLASSIK | hr2-kultur | SWR 2 | WDR 3 | BREMEN Zwei | rbbKultur | SR2 KulturRadio<strong><br \/>\nARD Radiofestival 2022. H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos \u2013 Handverlesene Musik aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ohne Grenzen serviert die H\u00f6rbar sonntags zu sp\u00e4ter Stunde. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer\/Songwriter, Klassik oder Filmmusik \u2013 hier ist alles m\u00f6glich, was gef\u00e4llt und sich gut kombinieren l\u00e4sst. Ein Men\u00fc mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, das Genregrenzen \u00fcberwindet, Kl\u00e4nge ganz unterschiedlicher Herkunft zu einem gemeinsamen Flow verbindet und zum entspannten Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am H\u00f6rbar-Tresen: Bianca Schwarz (Moderation). Barkeeper: Martin Kersten (Musikauswahl). Eine Produktion von hr2-kultur. Zum H\u00f6ren auch unter www.ardaudiothek.de\/radiofestival<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 28. Die Luft wird d\u00fcnner, denn es ist Festspielsommer bei der ARD. Das hei\u00dft, f\u00fcr manche Sender findet Jazz jetzt erst wirklich statt, f\u00fcr andere hei\u00dft es Reduktion auf eine halbe Stunde vor Mitternacht. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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