{"id":27556,"date":"2022-06-19T12:00:08","date_gmt":"2022-06-19T10:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27556"},"modified":"2022-06-16T13:22:29","modified_gmt":"2022-06-16T11:22:29","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-20-06-bis-26-06-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-20-06-bis-26-06-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 20.06. bis 26.06.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 25. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<h3><strong>Inhalt<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"#_Toc106277932\">Senderliste: 1<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc106277933\">mo \u2013 20.06.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc106277934\">di \u2013 21.06.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc106277935\">mi \u2013 22.06.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc106277936\">do \u2013 23.06.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc106277937\">fr \u2013 24.06.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc106277938\">sa \u2013 25.06.2022. 10<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc106277939\">so \u2013 26.06.2022. 13<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc106277932\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277932\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc106277933\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277933\"><\/a>mo \u2013 20.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Gespr\u00e4chszeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pers\u00f6nlicher war seine Musik noch nie in seinem Leben: <strong>Jazzpianist Vadim Neselovskyi<\/strong> hat mit seiner \u201eOdesa Suite\u201c seine Heimatstadt am Schwarzen Meer beschrieben und sich auf die Suche nach seiner ukrainischen Identit\u00e4t begeben. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat sich alles f\u00fcr den als Teenager in Deutschland aufgewachsenen und in Amerika lebenden Pianisten und Komponisten ver\u00e4ndert. Er hofft, bald zu einem Konzert in die Ukraine zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen \u2013 und will dann ausschlie\u00dflich ukrainisch sprechen.<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Unorthodoxe Interaktionen beim Outreach-Festival 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus der Corona-Not geboren, findet manches Konzept auch weiterhin Anwendung: Aufgrund beh\u00f6rdlicher Auflagen durfte beim Outreach-Festival in Schwaz 2020 nur eine Formation pro Abend auf der B\u00fchne stehen. Also vereinte der erfindungsreiche Trompeter und Kurator Franz Hackl drei Bands zu einem Meta-Orchester, dessen Teil-Ensembles abwechselnd in rund 15-min\u00fctigen Sets in Erscheinung traten und ihre unterschiedlichen musikalischen \u00c4sthetiken so auf \u00fcberraschende Weise interagieren lie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Jahr sp\u00e4ter, am 7. August 2021, fand dieses Konzept eine -freiwillige -Neuauflage im Schwazer SZentrum: Auf der B\u00fchne standen nun das Trio des in London lebenden Wiener Saxofonisten Guido Spannocchi, das austroitalienische Quartett Animali Notturni um Bassist Marco Stagni sowie die 13\u00adk\u00f6pfige Band The Makanda Project aus Boston: Bei letzterer handelt es sich um ein Projekt zu Ehren des 2001 verstorbenen Saxofonisten Makanda Ken McIntyre, der in den 1960er Jahren u. a. mit Eric Dolphy und Cecil Taylor die B\u00fchne teilte. Unter der Leitung von Pianist John Kordalewski und mit Tenorsaxofonist Chico Freeman als Starsolist stellte das Ensemble erstmals in Europa McIntyres eigenwillige Musik vor -mit den Kl\u00e4ngen der \u00f6sterreichischen und italienischen Kollegen und Kolleginnen als Kontrast. Gestaltung: Christian Bakonyi<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Irving Fields: Bagels and Bongos<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alsmann. Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p>Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Heute mit: Yelena Eckemoff: I am a Stranger in this World | Olga Reznichenko Trio: Somnambule | Yu Nishiyama: A Lotus in the Mud<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrungen mit Referenzwerken \u2013 Das Black Page Orchestra im Musikverein Wien (Teil 1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter dem Titel \u201eReference Point \/ Point Zero\u201c pr\u00e4sentiert das Wiener Black Page Orchestra sein letztes Zykluskonzert dieser Saison im Musikverein Wien. Als Referenzpunkte bzw. -werke hat das Musiker\/innenkollektiv \u201eCarceri d\u2019Invenzione IIb\u201c f\u00fcr Fl\u00f6te solo von Brian Ferneyhough und \u201eIkhoor\u201c f\u00fcr Streichtrio von Iannis Xenakis ausgew\u00e4hlt. Ferneyhoughs Solost\u00fcck aus der Mitte der 1980er Jahre steht in enger Beziehung zu seinem zentralen Werk \u201eCarceri d\u2019Invenzione IIa\u201c f\u00fcr Fl\u00f6te und Kammerorchester. Der als Gr\u00fcnder der New Complexity geltende Brite hat einen ganzen Carceri-Zyklus komponiert, in Anlehnung an die Radierungen des venezianischen K\u00fcnstlers Giovanni Battista Piranesi. Dem gegen\u00fcber steht das Streichtrio \u201eIkhoor\u201c aus dem Jahr 1978 von Iannis Xenakis, dessen Geburtstag sich am 29. Mai zum hundertsten Mal j\u00e4hrt. Xenakis Musik wirkt energiegeladen und fu\u00dft auf tiefer Archaik, und ist doch auf mathematischen Strukturen konstruiert. Diese beiden so gegens\u00e4tzlichen \u00c4sthetiken stehen f\u00fcr vergangene Positionen, die den Weg geebnet haben, hin zu einer stilistischen Freiheit, die den Zeitgenossen und -genossinnen heute offensteht. Diesen Freiraum nutzend, quasi ausgehend von einem Punkt Null, werden Urauff\u00fchrungen der \u00f6sterreichischen Komponist\/innen Eva Reiter, Christof Ressi und Matthias Kranebitter sowie \u00f6sterreichische Erstauff\u00fchrungen von Johannes Kreidler und Vladimir Gorlinski zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Teil-Wiedergabe des Konzerts mit dem Black Page Orchestra vom 18. Mai 2022 im Metallenen Saal des Musikverein Wien. Der zweite Teil wird am 14. Juni im Zeit-Ton gesendet. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Nachtmix: Mit Ralf Summer \u2013 I feel safe in the darkness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musikalischer Nachtspaziergang durch den Englischen Garten, M\u00fcnchen. Man braucht circa eine Stunde von Nord nach S\u00fcd: wenn man flotten Schrittes das gr\u00fcne Herz der Stadt durchschreitet. Dieser Nachtmix kommt nicht aus dem Studio, sondern aus dem Englischen Garten in M\u00fcnchen \u2013 aufgenommen zur Nachtmix-Sendezeit zwischen 23-24 Uhr, zu Fu\u00df, mit dem Mikro in der Hand und der Musik der Sendung auf dem Kopfh\u00f6rer \u2013 und ohne Angst in der Dunkelheit. Mit dem TripHop-Klassiker \u201ePurple\u201c von Crustation beginnt der musikalische Mittsommer-Nachtspaziergang \u2013 ein St\u00fcck aus den 90ern, in dem es heisst: \u201eI feel safe in the darkness\u201c. Weitere melancholische Lieder dieser Radiostunde stammen von den neuen Jazz-Alben von Sam Gendel (L.A.) und Ralph Heidel (Allg\u00e4u \/ Berlin), die US-Indie-Band Dummy, den Record Store Re-Release The League Unlimited Orchestra (The Human League in the mix), den Detroit-Techno-Pionieren Underground.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus Bayern: Mit dem Trio des Augsburger Pianisten Lukas Langguth, mit der M\u00fcnchner Formation \u201eArk Noir\u201c und mit zwei N\u00fcrnberger Projekten: Die Band \u201eRadar\u201c des Bassisten Alex Bayer und das Trio \u201eDie Unwucht feat. Achim Kaufmann\u201c. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc106277934\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277934\"><\/a>di \u2013 21.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Sophia Fischer<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Homezone \u2013 Playing Changes, Changing Teaching? <\/strong><strong>(3\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. In den vergangenen Jahren haben die Jazz- und Pop-Studieng\u00e4nge der Musikhochschulen in Stuttgart, Mannheim und Mainz einen Generationswechsel erfahren. Mittlerweile lehrt eine Generation von Musiker*innen, die ihrerseits ein solches Studium erfolgreich absolviert haben. Es ist an der Zeit einmal nachzufragen: Wie haben die aktuellen Dozent*innen ihr eigenes Studium erlebt? Was haben sie daraus mitgenommen? Welche Strukturen wurden als produktiv, welche als hinderlich erfahren? Wie steht es um den p\u00e4dagogischen Impuls? Und wie erleben die Lehrenden die aktuelle Generation von Studierenden?<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Hering und Genever \u2013 Das niederl\u00e4ndische Duo Ben van Gelder &amp; Reinier Baas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ben van Gelder, Altsaxofon; Reinier Baas, Gitarre. Aufnahme vom 3.9.2021 bei der Cologne Jazzweek im Stadtgarten K\u00f6ln. Am Mikrofon: Anja Buchmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es klingt zuweilen wie ein kleines Orchester: Das Duo von Saxofonist Ben van Gelder und Gitarrist Reinier Baas besteht seit zehn Jahren und hat sich eine variantenreiche eigene Sprache erarbeitet: klar und melodisch, dann wieder schwer und von schr\u00e4gen Akkorden gebrochen, beil\u00e4ufig virtuos und voll faszinierender Klanglichkeit. Mal scheinen ihre Sounds fast zu stehen, dann wieder st\u00fcrmen van Gelder und Baas voller Tatendrang in Achtel-Ketten \u00fcber Ostinati nach vorne. Ihrer Heimat Amsterdam widmeten die beiden ihr erstes gemeinsames Album \u201eMokum In Hi-Fi\u201c, dessen Programm sie auch w\u00e4hrend der Cologne Jazzweek pr\u00e4sentierten: eine Hommage an die Hering essenden und Genever trinkenden Bewohner der niederl\u00e4ndischen Hauptstadt.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Lalo Schifrin zum 90. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p>Haugwitz. Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:05 \u2013 22:45 | DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Von Graz nach Reykjavik: Musica reanimata: Das Exil des Victor Urbancic<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Georg Beck<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Heute mit: Jean Carne: JID012 | Tim Allhoff: Morla | Rembrandt Frerichs: Piano Concertos 1 &amp; 2<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Urauff\u00fchrungen mit Referenzwerken \u2013 Das Black Page Orchestra im Musikverein Wien (Teil 2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter dem Titel \u201eReference Point \/ Point Zero\u201c pr\u00e4sentiert das Wiener Black Page Orchestra sein letztes Zykluskonzert dieser Saison im Musikverein Wien. Als Referenzpunkte bzw. -werke hat das Musiker\/innenkollektiv \u201eCarceri d\u2019Invenzione IIb\u201c f\u00fcr Fl\u00f6te solo von Brian Ferneyhough und \u201eIkhoor\u201c f\u00fcr Streichtrio von Iannis Xenakis ausgew\u00e4hlt. Ferneyhoughs Solost\u00fcck aus der Mitte der 1980er Jahre steht in enger Beziehung zu seinem zentralen Werk \u201eCarceri d\u2019Invenzione IIa\u201c f\u00fcr Fl\u00f6te und Kammerorchester. Der als Gr\u00fcnder der New Complexity geltende Brite hat einen ganzen Carceri-Zyklus komponiert, in Anlehnung an die Radierungen des venezianischen K\u00fcnstlers Giovanni Battista Piranesi. Dem gegen\u00fcber steht das Streichtrio \u201eIkhoor\u201c aus dem Jahr 1978 von Iannis Xenakis, dessen Geburtstag sich am 29. Mai zum hundertsten Mal j\u00e4hrt. Xenakis Musik wirkt energiegeladen und fu\u00dft auf tiefer Archaik, und ist doch auf mathematischen Strukturen konstruiert. Diese beiden so gegens\u00e4tzlichen \u00c4sthetiken stehen f\u00fcr vergangene Positionen, die den Weg geebnet haben, hin zu einer stilistischen Freiheit, die den Zeitgenossen und -genossinnen heute offensteht. Diesen Freiraum nutzend, quasi ausgehend von einem Punkt Null, werden Urauff\u00fchrungen der \u00f6sterreichischen Komponist\/innen Eva Reiter, Christof Ressi und Matthias Kranebitter sowie \u00f6sterreichische Erstauff\u00fchrungen von Johannes Kreidler und Vladimir Gorlinski zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Teil-Wiedergabe des Konzerts mit dem Black Page Orchestra vom 18. Mai 2022 im Metallenen Saal des Musikverein Wien. Der zweite Teil wird am 14. Juni im Zeit-Ton gesendet. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">News from New York: Mit den Gitarristen John Scofield und Gilad Hekselman und mit dem Bassisten John Patitucci. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc106277935\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277935\"><\/a>mi \u2013 22.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 \u201eEiner f\u00fcr alles\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 90. Geburtstag des Schweizer Pianisten, Komponisten und Festivalleiters George Gruntz. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Konzertabend: Cristina Branco &amp; Band<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Cristina Branco: \u201eDer Neo-Fado\u201c. Mit Bernardo Moreira (Bass); Bernado Couto (Portugiesische Gitarre) und Luis Figueiredo (Komposition und Klavier). Aufnahme vom 17. Juni 2022 im Rahmen der Reihe \u201ePassagen\u201c im Kulturforum, F\u00fcrth<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fado ist in Portugal nicht nur ein Gesangsstil, sondern ein Lebensgef\u00fchl. Und sie ist \u201edie\u201c Stimme des Neo-Fado, des modernen Fado f\u00fcr die Ohren des 21. Jahrhunderts: Cristina Branco. In ihren Liedern erz\u00e4hlt sie von den klassischen Themen des Fado: von ungl\u00fccklicher Liebe, Sehnsucht nach einer besseren Zukunft, aber auch von sozialen Missst\u00e4nden in den Armenvierteln Lissabons, wo die Urspr\u00fcnge des Fado liegen. Fado (Schicksal, von lateinisch fatum) ist der musikalische Ausdruck der \u201eSaudade\u201c, der portugiesischen Auspr\u00e4gung von Weltschmerz und Melancholie. Aber Cristina Branco bezieht auch die Probleme unserer heutigen Welt ein und tr\u00e4gt so dazu bei, den Fado vom Muff des ewig Gestrigen zu befreien, der ihm seit der portugiesischen Milit\u00e4rdiktatur bis 1974 anhaftete. Die Musik \u00f6ffnete sie ebenfalls f\u00fcr neue Einfl\u00fcsse: Tango, Bossa nova, Chanson, Weltmusik, Jazz, Blues und Rock geben ihrem Fado die spezielle W\u00fcrze. BR-Klassik war bei ihrem Konzert im Rahmen der Reihe PASSAGEN in F\u00fcrth dabei:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im H\u00f6rfunk in Sendung am 22. Juni 2022 und unbegrenzt abrufbar unter www.br-klassik.de\/concert.<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz Session: SWR NEWJAZZ MEETING 2021 \u2013 Die Vibrafonistin Sasha Berliner &amp; Tabula Rasa in Karlsruhe, T\u00fcbingen und Mannheim (Teil 2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Teil 2 der SWR2 NOWJazz Session mit H\u00f6hepunkten vom SWR NEWJazz Meeting 2021. Zu Gast waren die New Yorker Vibrafonistin Sasha Berliner und ihr Ensemble Tabula Rasa: Kalia Vandever, Posaune; Matt Sewell, elektrische Gitarre; Max Gerl, Kontrabass und elektrischer Bass und Michael Shekwoaga Ode am Schlagzeug. An vier Tagen probte die Band Berliners neue Kompositionen im SWR-Studio Baden-Baden und pr\u00e4sentierte das Programm danach vor begeistertem Publikum im Rahmen einer Tournee durchs Sendegebiet mit Stationen in T\u00fcbingen, Karlsruhe und Mannheim.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jos\u00e9 James im Portr\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Bei der letzten Aufnahmesession vom 23. bis 25. Mai spielte das hr-Jazzensemble etliche neue Kompositionen ein. Mit dabei waren dieses Mal: Christof Lauer, Sebastian Sternal, Bastian Weinig, John Schr\u00f6der, Maximilian Shaikh-Yousef und Stefan Lottermann.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eRadar\u201c \u2013 die neue CD des Bassisten und Komponisten Alex Bayer. Aufnahme mit Stefan Karl Schmid (Klarinette, Saxofon), Roland Neffe (Vibrafon), Peter Fulda (Klavier) und Jim Black (Schlagzeug). Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc106277936\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277936\"><\/a>do \u2013 23.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Musik aus der Kolonialzeit S\u00fcdamerikas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Kanonenschuss ert\u00f6nte im Morgengrauen des 12. Oktober 1492. Er war das lange ersehnte Signal: \u201eLand in Sicht\u201c. Der unter spanischer Flagge segelnde Seefahrer Christoph Columbus hatte eine neue Welt entdeckt. Die Eroberung Amerikas erfolgte nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit der Bibel und mit sakralen Kl\u00e4ngen. Im Tross der Konquistadoren befanden sich M\u00f6nche, die es als ihre heilige Aufgabe sahen, die indigene Bev\u00f6lkerung zum \u201eeinzig wahren christlichen Glauben\u201c zu bekehren. Ein wichtiges Element ihrer Missionierung war Kirchenmusik. Aus diesen Bem\u00fchungen entstand eine einzigartige musikalische Mischkultur, eine Art \u201eexotische Renaissance\u201c, in der sich Europ\u00e4isches mit Amerikanischem und sp\u00e4ter auch Afrikanischem verband. Die Musik der fr\u00fchen s\u00fcdamerikanischen Kolonialzeit bietet viele \u00dcberraschungen: polyphone Mess-Ges\u00e4nge aus Andenkl\u00f6stern, genauso wie eine von afroamerikanischen Komponisten getragene Barockmusik aus dem brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>20:03 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Forumkonzert RIAS Kammerchor Berlin \u2013 Jazz am Ring<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Georg Friedrich H\u00e4ndel: Ausz\u00fcge aus \u201eMessiah\u201c (Arr. Johannes Schendel) | Burt Bacharach: \u201eClose to you\u201c | Bart Howard: \u201eFly me to the moon\u201c | Jerome Kern: \u201eAll the things you are\u201c | Duke Ellington: \u201ett don\u2019t mean a thing\u201c | Billy Joel: \u201eAnd so it goes\u201c | Oleta Adams: \u201eGet here\u201c \/ \u201eI\u2019 ve gotta sing my song\u201c. Johannes Schendel, vocals; Frank Thumbach, bass; Chris Doll, keys; Andreas Kutschera, drums<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit mehr als 25 Jahren steht der Bariton Johannes Schendel nun schon als S\u00e4nger auf den B\u00fchnen der Klassikwelt, dabei sollte eigentlich alles anders kommen. Der Jazz stand anf\u00e4nglich weit mehr im Fokus seines Interesses, und auch nach dem Wechsel ins klassische Fach ist seine Liebe zu diesem Repertoire nie erloschen. Und so pr\u00e4sentiert er einen ganz pers\u00f6nlichen R\u00fcckblick auf sein K\u00fcnstlerdasein und kehrt zur\u00fcck zu seinen musikalischen Wurzeln. Gemeinsam mit dem Gerd Grauer Trio begibt er sich auf eine \u201eSeelenreise\u201d, wie er selbst es nennt.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: \u201eWir erweitern die zeitgen\u00f6ssische Musik!\u201c \u2013 Das Trio DLW und seine G\u00e4ste aus verschiedenen Welten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael R\u00fcsenberg. Wer den Innovationsgrad des deutschen Jazz vermessen will, kommt am Trio DLW nicht vorbei. Christopher Dell (Vibrafon), Jonas Westergaard (Kontrabass) und Christian Lillinger (Schlagzeug) f\u00fchren seit gut zehn Jahren einen avantgardistischen Tanz auf, der seinesgleichen sucht. Nicht zuf\u00e4llig hei\u00dft eines ihrer aufregenden Alben \u201eBeats\u201c (2021). Die drei Wahl-Berliner kennen Webern, Xenakis und Boulez so gut wie John Coltrane. Bescheiden sind sie nicht: \u201eWir erweitern die zeitgen\u00f6ssische Musik\u201c, sagt Dell. Auf aktuellen Produktionen betreibt die Band ihr \u201emulti-perspektivisches Schauen auf den Beat\u201c mit zwei sehr unterschiedlichen G\u00e4sten: Mit dem Frankfurter Jazzpiano-Veteranen Bob Degen greifen DLW in dem Projekt \u201eSuper Modern Vol. 1\u201c Ideen des Modern Jazz Quartet auf. Auf \u201eS\/D\/L\/W\u201c animieren sie die weltweit renommierte klassische Pianistin Tamara Stefanovich zu einer f\u00fcr sie nicht allt\u00e4glichen Haltung: zum Improvisieren. Lieber aber sprechen sie von \u201epermanenter Co-Komposition\u201c.<\/p>\n<p>22:00 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wolfgang Rihm: \u201eJagden und Formen\u201c, Zustand 2008 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Franck Ollu)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Johannes Ludwig: Vagabond Souls | Florian Hoefner Trio: Desert Bloom | Benjamin Koppel: Anna\u2019s Dollhouse<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eEpitaph for John\u201c von John Watermann \u2013 Cut-Ups gegen das Vergessen: Der Klangk\u00fcnstler John Watermann. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In seiner Audiokunst nutzte John Watermann intensiv Cut-Up-Collagen, Feldaufnahmen und elektronische Verfremdungen. W\u00e4hrend er selbst weitgehend unbekannt blieb, diente er aktuellen Protagonisten experimenteller Elektronikmusik als Inspiration. \u201eEpitaph for John\u201c ist eine Compilation, die das Schaffen des 2002 verstorbenen John Watermann erfahrbar macht. Der Zeit-Ton pr\u00e4sentiert \u201eEpitaph for John\u201c in fast voller L\u00e4nge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">John Watermann wurde 1935 in Berlin geboren und verstarb im April 2002 in Brisbane. In jungen Jahren als Fotograf und Filmemacher t\u00e4tig, zog er in den fr\u00fchen 1970er Jahren nach Australien und begann, Musik zu produzieren. Ab 1988 ver\u00f6ffentlichte Watermann gut ein Dutzend Alben, die er auf seinem Label Nightshift Records herausbrachte. Zu seinen Kollaborationspartnern z\u00e4hlten der Noise-Musiker Akita Masami aka Merzbow und Ralf Wehowsky von der Klangkunst-Gruppe P16 D4. Die Anthologie \u201eBrisbane Electronic Music\u201c (2014) sieht ihn als Pionier australischer Elektronik-Produktionen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 2005 auf dem Label Korm Plastics erschienene Zusammenstellung \u201eEpitaph for John\u201c ist eine Hommage mit f\u00fcnf St\u00fccken von Merzbow, dem Komponisten Asmus Tietchens u.a.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Watermann arbeitete ma\u00dfgeblich mit Sprach-Samples und Tape-Loops, \u00fcber die er teils abstrakte, teils sehr rhythmisierte Elektronikfl\u00e4chen legte. Viele seiner St\u00fccke lassen sich auf der Oberfl\u00e4che als Vorwegnahme von Techno sehen. In ihrem Inneren sind sie, wie der Radio-Journalist Ben Byrne in \u201eEpitaph\u201c schreibt, von seinen Erfahrungen im Deutschland des 2. Weltkriegs gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zeit-Ton gibt es aus Anlass von John Watermanns Tod vor 20 Jahren anhand von \u201eEpitaph for John\u201c Ausschnitte aus seinem Schaffen zu h\u00f6ren. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277937\"><\/a>fr \u2013 24.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Alexander Hawkins solo und in Roberto Ottavianos Eternal Love Quintet <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das j\u00e4hrlich im November stattfindende Jazz Happening in der finnischen Stadt Tampere bietet seit 1982 aktuellen Jazz in vielerlei Schattierungen und ist f\u00fcr die \u00d61-Sendereihe In Concert ein liebgewonnener Garant f\u00fcr hochinteressante Konzerte. Der englische Pianist Alexander Hawkins war im Jahr 2021 gleich zweimal in Tampere zu erleben. Am 7. November beschloss er das Festival mit einem atemberaubenden Solo-Auftritt, bei dem er in feurigen, aber enorm pr\u00e4zisen Improvisationen eigene St\u00fccke mit altbekannten Jazz-Kompositionen verband. Am Tag zuvor spielte Hawkins gemeinsam mit Marco Colonna (Klarinette), Giovanni Maier (Bass) und Zeno de Rossi (Schlagzeug) als Mitglied des Eternal Love Quintet des italienischen Saxofonisten Roberto Ottaviano, diesem stark von Steve Lacy beeinflussten Spezialisten am Sopran. Und auch bei diesem Konzert spr\u00fchten die Funken! Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann \u2013 Hoffmanns Erz\u00e4hlungen \u2013 Von Katzen und Menschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Frankreich schnell ein Star, blieb E.T.A. Hoffmann in seiner Heimat Deutschland lange ein nahezu Unbekannter. Man steckte ihn in eine Schublade: Der Gespenster-Hoffmann der Schwarzen Romantik, der im Weinrausch gruselige Visionen vom Augen stehlenden Sandmann oder d\u00e4monischen Doppelg\u00e4ngern zu Papier brachte. Dass ausgerechnet die Musik E.T.A. Hoffmann als die einzig wahre Kunst galt, mag daher manche Menschen \u00fcberraschen. Doch Hoffmann war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Komponist und Kapellmeister. Hoffmanns literarische Figuren wie auch er pers\u00f6nlich sind wiederum zum Anlass zahlreicher Kompositionen geworden, f\u00fcr den Konzertsaal, das Ballett oder die Opernb\u00fchne. Hoffmann hat sich nicht nur Verdienste f\u00fcr die literarisch und musikalisch interessierte Menschheit erworben, sondern sp\u00e4testens mit der Herausgabe seiner \u201eLebens-Ansichten des Katers Murr\u201c auch die Katzheit auf sich aufmerksam gemacht. Die Stubentigerinnen und Fellnasen freilich haben Hoffmanns \u201ewunderbares Geheimnis der Tonkunst\u201c schon lange verstanden \u2013 schlie\u00dflich brauchen Katzen furchtbar viel Musik. Am 25. Juni 2022 j\u00e4hrt sich E.T.A. Hoffmanns Todestag zum 200. Mal. Eine Sendung von Frank Halbach<\/p>\n<p>19:05 bis 19:54 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Tandem: Songs der Woche<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Martin Gramlich. Redaktion: Tristan Reiling. Die besten Tracks aus Pop, Jazz und Global Pop. Gehen in den Kopf, in die Beine, manchmal ins Herz.<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Romanischer Sommer 2022 \u2013 Romanische Nacht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Romanische Nacht beschlie\u00dft traditionsgem\u00e4\u00df den Romanischen Sommer und spiegelt auch dieses Jahr die Vielfalt des Festival-Programms wider: mit Jazz, Barock und Globaler Musik live aus St. Maria im Kapitol.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Auftakt zum Finale des Romanischen Sommers macht der Jazzchor Freiburg. Unter der \u00dcberschrift \u201eMainly sacred\u201c singt er Kompositionen und Arrangements von George Harrison, Bobby McFerrin, Roger Treece, Jakub Neske und Malene Rigtrup. Nach dieser Kollektiverfahrung setzt sich der Geiger Sergey Malov mit dem Thema \u201eEinsamkeit\u201c auseinander: Johann Sebastian Bachs Sonaten und Partiten f\u00fcr Violine solo sind dessen verstorbener Frau gewidmet und so reflektiert dieses intime Programm \u00fcber die Einsamkeit im Leben sowie die des Solisten auf der B\u00fchne. Die Saiten der Violine werden im Trio Tamala noch um die der afrikanischen Saiteninstrumente Xalam und Kora erg\u00e4nzt. Passend zu seinem Namen, welcher \u201eReisender\u201c bedeutet, erforscht das Trio Klang-Universen, die sich durch die Begegnung unterschiedlicher Traditionen auftun und oszilliert dabei mit Leichtigkeit zwischen Traum und Realit\u00e4t, Nord und S\u00fcd.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMainly Sacred\u201c: Werke von George Harrison, Bobby McFerrin, Roger Treece, Jakub Neske und Malene Rigtrup. Jazzchor Freiburg, Leitung: Bertrand Gr\u00f6ger | Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 3 E-Dur, BWV 1006 \/ Violinsonate Nr. 3 C-Dur, BWV 1005 \/ Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004. Sergey Malov, Violine | \u201eStrings &amp; Worlds\u201c: Trio Tamala. \u00dcbertragung aus St. Maria im Kapitol, K\u00f6ln<\/p>\n<p>22:15:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Instrumentale Jazzsoli mit Texten <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Vocalese wird ein Stil des Jazzgesanges bezeichnet, bei dem instrumentale Soli von S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern nachgesungen werden. Im Gegensatz zum Jazzgesang werden hier keine sinnfreien Silben verwendet, sondern Texte, die oft humorvoll und manches Mal auch improvisiert sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer als erster auf die Idee kam, die \u201eGeschichten\u201c der Instrumentalisten in Worte zu \u00fcbersetzen, kann \u00adwie so oft in der Musikgeschichte -nicht restlos gekl\u00e4rt werden. Als erstes Zeugnis dieser Praxis gilt jedoch eine Aufnahme aus dem Jahr 1929. Die S\u00e4ngerin Bee Palmer schrieb einen Text zu einem Saxofon-Solo von Frank Trumbauer, im Anschluss daran bot sie einen Scat-Gesang dar, der einem Kornett-Solo von Bix Beiderbecke nachempfunden ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weitere Pioniere des Vocalese waren Eddie Jefferson und sein 2017 in New York verstorbene Sangeskollege John Hendricks, dessen Geburtstag sich voriges Jahr zum 100. Mal gej\u00e4hrt hat. Das Trio Lambert\/Hendricks\/Ross machte in den 1950er-Jahren das Vocalese popul\u00e4r. Der Begriff wurde von dem Jazzkritiker Leonhard Feather gepr\u00e4gt. Die \u201eSpielr\u00e4ume -Nachtausgabe\u201c stellt historische Glanzlichter dieses Gesangstils vor, und es werden auch live im \u00d61 Studio einige ber\u00fchmte mit Texten versehene Jazzsoli gesungen. Gestaltung: Ines Reiger und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Kunst des Vocalese \u2013 Instrumentale Jazzsoli mit Texten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Vocalese wird ein Stil des Jazzgesanges bezeichnet, bei dem instrumentale Soli von S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern nachgesungen werden. Im Gegensatz zum Jazzgesang werden hier keine sinnfreien Silben verwendet, sondern Texte, die oft humorvoll und manches Mal auch improvisiert sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer als erster auf die Idee kam, die \u201eGeschichten\u201c der Instrumentalisten in Worte zu u\u0308bersetzen, kann \u2013 wie so oft in der Musikgeschichte \u2013 nicht restlos gekla\u0308rt werden. Als erstes Zeugnis dieser Praxis gilt jedoch eine Aufnahme aus dem Jahr 1929. Die S\u00e4ngerin Bee Palmer schrieb einen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Text zu einem Saxofon-Solo von Frank Trumbauer, im Anschluss daran bot sie einen Scat- Gesang dar, der einem Kornett-Solo von Bix Beiderbecke nachempfunden ist. Weitere Pioniere des Vocalese waren Eddie Jefferson und sein 2017 in New York verstorbene Sangeskollege John Hendricks, dessen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Geburtstag sich voriges Jahr zum 100. Mal gej\u00e4hrt hat. Das Trio Lambert\/Hendricks\/Ross machte in den 1950er Jahren das Vocalese popul\u00e4r. Der Begriff wurde von dem Jazzkritiker Leonhard Feather gepr\u00e4gt. Die Spielr\u00e4ume Nachtausgabe stellt historische Glanzlichter diese Gesangstils vor, und es werden auch live im \u00d61 Studio einige ber\u00fchmte, mit Texten versehene Jazzsoli gesungen. Gestaltung: Ines Reiger und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Das Jazzkonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zauber mit Stimme und sch\u00f6nen Songs \u2013 das Quartett der S\u00e4ngerin Alma Naidu. Alma Naidu (Gesang und Klavier), Susi Lotter (Kontrabass), Philipp Schiepek (Gitarre), Valentin Renner (Schlagzeug). Aufnahme vom 27. M\u00e4rz 2022 bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 25.06.2022<\/h2>\n<p>09:04 bis 12:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Klassik Forum: Moderation: Matthias Kremin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Johannes Brahms: 16 Walzer, op. 39 f\u00fcr Klavier zu 4 H\u00e4nden; Dinu Lipatti und Nadia Boulanger | Maurice Ravel: Alborada del gracioso, aus \u201eMiroirs\u201c f\u00fcr Klavier; Dinu Lipatti | George Enescu: Rum\u00e4nische Rhapsodie A-Dur, op. 11,1, aus \u201e3 Rum\u00e4nische Rhapsodien\u201c f\u00fcr Orchester; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Cristian M\u0103celaru | Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur; Martha Argerich; Orchestra della Svizzera Italiana, Leitung: Jacek Kaspszyk | Anonymus: Wilhelmus f\u00fcr Cembalo; Bob van Asperen, Virginal | Louis Andriessen: M Is for Man, Music, Mozart, zum gleichnamigen Film von Peter Greenaway f\u00fcr Jazzs\u00e4nger und Ensemble; Nora Fischer und Cristina Zavalloni, Sopran; Asko|Sch\u00f6nberg, Leitung: Reinbert de Leeuw<\/p>\n<p>14.00 Uhr | Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eNiavarani \u00fcber Nestroy \u2013 fast ein H\u00f6rspiel\u201c von Michael Niavarani. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Michael Niavarani, Julia Edtmeier und Gerhard Kasal. Und Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Joseph Lanner, Johann Strau\u00df Vater und Jacques Offenbach. Technik: Martin Leitner und Manuel Radinger (ORF 2020)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Michael Niavaranis erste Liebe hei\u00dft Nestroy. Nestroy ist der Autor, der ihn zum Theater und auf die B\u00fchne gebracht hat. Nestroy ist seit jeher sein Ratgeber in allen Lebenslagen. Mitten im Corona-Lockdown im Dezember 2020 hat Niavarani unter dem Titel \u201eEs glaubt kein Mensch, was ein jeder Mensch glaubt, was er f\u00fcr ein Mensch ist\u201c ein Buch mit CD \u00fcber Johann Nestroy herausgebracht. Die \u00d61 H\u00f6rspielredaktion hat Michael Niavarani eingeladen, von seinem ganz pers\u00f6nlichen Nestroy zu erz\u00e4hlen: Welche Texte ihn wann begleitet haben, woher er seine Inspiration holt und warum Nestroy heute noch so aktuell ist. Niavarani liest und kommentiert \u201eseinen\u201c Nestroy: \u201eIch glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich habe mich noch selten get\u00e4uscht\u201c (Johann Nestroy, 1801 \u2013 1862).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit im Studio sind Julia Edtmeier und Gerhard Kasal, mit denen der 2020 mit dem \u201eNestroy-Publikumspreis\u201c ausgezeichnete Schauspieler und Kabarettist Ausschnitte u.a. aus Der b\u00f6se Geist Lumpacivagabundus oder Das liederliche Kleeblatt, Das Haus der Temperamente, H\u00f6llenangst, Das M\u00e4dl aus der Vorstadt oder Ehrlich w\u00e4hrt am l\u00e4ngsten, Die beiden Herren S\u00f6hne, Umsonst!, Der F\u00e4rber und sein Zwillingsbruder, Gl\u00fcck, Mi\u00dfbrauch und R\u00fcckkehr oder Das Geheimni\u00df des grauen Hauses, Die schlimmen Buben in der Schule, Gegen Torheit gibt es kein Mittel spielen wird.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann \u2013 Hoffmanns Erz\u00e4hlungen \u2013 Von Katzen und Menschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Frankreich schnell ein Star, blieb E.T.A. Hoffmann in seiner Heimat Deutschland lange ein nahezu Unbekannter. Man steckte ihn in eine Schublade: Der Gespenster-Hoffmann der Schwarzen Romantik, der im Weinrausch gruselige Visionen vom Augen stehlenden Sandmann oder d\u00e4monischen Doppelg\u00e4ngern zu Papier brachte. Dass ausgerechnet die Musik E.T.A. Hoffmann als die einzig wahre Kunst galt, mag daher manche Menschen \u00fcberraschen. Doch Hoffmann war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Komponist und Kapellmeister. Hoffmanns literarische Figuren wie auch er pers\u00f6nlich sind wiederum zum Anlass zahlreicher Kompositionen geworden, f\u00fcr den Konzertsaal, das Ballett oder die Opernb\u00fchne. Hoffmann hat sich nicht nur Verdienste f\u00fcr die literarisch und musikalisch interessierte Menschheit erworben, sondern sp\u00e4testens mit der Herausgabe seiner \u201eLebens-Ansichten des Katers Murr\u201c auch die Katzheit auf sich aufmerksam gemacht. Die Stubentigerinnen und Fellnasen freilich haben Hoffmanns \u201ewunderbares Geheimnis der Tonkunst\u201c schon lange verstanden \u2013 schlie\u00dflich brauchen Katzen furchtbar viel Musik. Am 25. Juni 2022 j\u00e4hrt sich E.T.A. Hoffmanns Todestag zum 200. Mal. Eine Sendung von Frank Halbach<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App und ist als Podcast verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: \u201eDie Sounds und die Sch\u00f6nheit\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen mit Marco Mezquida, Lel\u00e9ka, Attila Zoller und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Highlights vom Moers Festival 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 50. Geburtstag des Pfingstfestivals \u00fcbertr\u00e4gt WDR 3 spannende Konzerte der internationalen Acts aus der Improvisierten Musik und weltweiten Musikkulturen, die dieses Jahr am Niederrhein zu erleben sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz und Improvisation vom Tomeka Reid Quartet, um die Cellistin Tomeka Reid aus Chicago, reine Jazz-Perkussion vom schweizer-britischen Duo Florian Arbenz &amp; Jim Hart, das neue Programm \u201eSmashing Humans\u201c der japanischen Jazzviolinistin Sano Nagano, arabischsprachige Musik der israelischen Pianistin Maya Dunietz, avantgardistische T\u00f6ne der legend\u00e4ren US-Band Lightning Bolt und ihren Landsleuten der j\u00fcngeren Formation Horse Lords, neue Ensembles mit Musikern der Improvisierten Musik aus Italien wie Tell Kujira und Weave 4 f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Fokus auf die \u201eItalienische Szene\u201c und ein musikalischer Schwerpunkt auf Myanmar \u2013 all das und noch viel mehr steht auf dem diesj\u00e4hrigen Programm des viert\u00e4gigen Moers Festival, das seinen 50. Geburtstag am langen Pfingstwochenende mit Konzerten in der ganzen Stadt am Niederrhein feiert. Wer den Auftakt am ersten Festivaltag gibt, war vor Redaktionsschluss noch nicht publik. In unserer WDR 3 XXL-Sendestrecke ist es dann f\u00fcr alle zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: The Little Giant \u2013 Der amerikanische Tenorsaxofonist Johnny Griffin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Er war ein Botschafter der afroamerikanischen Musik mit einem Spiel von brennender Intensit\u00e4t. Johnny Griffin, geboren 1928 in Chicago, zum Star aufgestiegen in New York, ist mit dem Blues aufgewachsen und steigerte sich im Laufe der Jahre zu einem der rasantesten Saxofonisten des Bebop bzw. des Hard Bop. Wegen seiner kleinen Statur nannte man ihn \u201eLittle Giant\u201c, wegen seines hei\u00dfen Spiels auf dem Instrument auch \u201eVolcano\u201c. Johnny Griffin, der seit den 1960er-Jahren \u00fcberwiegend in Europa lebte, erwies sich bis zu seinem Tod 2008 als ein Musiker von \u00fcbersprudelnder Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Argentinisches Leitbild \u2013 Juan Carlos Paz \u2013 \u201eN\u00facleos\u201c; Akiko Okabe, Klavier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom November 2014 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K\u00f6ln. Von Ingo Dorfm\u00fcller \u201eN\u00facleos\u201d, Mitte der 60er-Jahre notiert, ist eine komplexe Klavierkomposition. Gegens\u00e4tzliche Impulse durchdringen und \u00fcberlagern sich hier: Echos von Jazz und Impressionismus, Gesten traditioneller Klaviervirtuosit\u00e4t \u2013 und das Ganze im Rahmen einer unorthodox gehandhabten Zw\u00f6lftontechnik. Der argentinische Komponist Juan Carlos Paz (1901-1972) war seinerzeit in Europa bekannt, denn etliche seiner Kompositionen waren in Deutschland und Frankreich mit Erfolg aufgef\u00fchrt worden. W\u00e4hrend Paz\u2019 Musik nach seinem Tod wieder aus den Konzertprogrammen verschwand, blieb der Komponist f\u00fcr die nachfolgende Generation lateinamerikanischer Komponisten ein Leitbild. Akiko Okabe, Pianistin des Freiburger Ensembles Aventure, hat das Werk im Rahmen einer CD-Aufnahme im Deutschlandfunk Kammermusiksaal eingespielt.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Estnische Impressionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs ist im Leben des Menschen, es ist in der Welt alles ganz einfach, vieles einfacher, als wir es uns vorstellen k\u00f6nnen\u201c. Mit diesen Worten untermauert der prominenteste Komponist Estlands \u2013 Arvo P\u00e4rt \u2013 seinen kompositorischen Stil einer kalkulierten Einfachheit, den er \u201ewider die Verworrenheit unserer Zeit\u201c einsetzt. Auch Folk-Rock-Bands wie Fr\u00e4nder oder Svjata Vatra verarbeiten in einfachen Strukturen das Folk-Erbe ihrer Heimat und erregen Aufsehen mit teilweise au\u00dfergew\u00f6hnlichen Besetzungen: Dudelsack, Maultrommel, Posaune, Streichinstrumente, Gitarren, Sense, Schlagwerk. Die Esten sind ein durch und durch musikalisches Volk, was sich nicht nur in dem gro\u00dfen folkloristischen Erbe, sondern auch in den eindrucksvollen S\u00e4ngerfesten des Landes manifestiert. Eine Sendung von Roland Kunz<\/p>\n<p>23:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Judith Ferstl im Gespr\u00e4ch, June in October im RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Wiener Quartett June in October steht f\u00fcr filigranen, sensiblen Kammer-Pop, bei dem der Jazz-Background der Musiker und Musikerinnen immer wieder durchklingt. Die in \u00d6sterreichs Jazzszene seit Jahren in Bands wie chuffDRONE oder auch durch die Mitwirkung in Christian Muthspiels Orjazztra Vienna amtsbekannte Kontrabassistin Judith Ferstl fungiert als Bandleaderin, au\u00dferdem als Komponistin und -neben Lucia Leena -als eine der beiden S\u00e4ngerinnen des saitenlastigen Ensembles, das durch Florian Sighartner (Violine) und Carles Mu\u00f1oz Camarero (Cello) komplettiert wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 2021 erschienene Deb\u00fct-CD \u201eMy Feet On Solid Ground\u201c enth\u00e4lt Vertonungen von Texten Fernando Pessoas, E. E. Cummings sowie von Judith Ferstl selbst. Und das Album enth\u00fcllt im Kommentar zum St\u00fcck \u201eOktoberjuni\u201c, wie es zum Bandnamen \u201eJune in October\u201c gekommen ist: \u201eTrost finden in der Erinnerung an eine Sommersonnwendnacht an einem kalten Oktober-Tag in Lettland\u201c, steht da zu lesen. Am 9. Juni 2022 stellte June in October das Programm im Studio 3 des Wiener RadioKulturhauses vor, im Rahmen der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c. Gerhard Graml pr\u00e4sentiert das Konzert und bittet Judith Ferstl zum Gespr\u00e4ch. Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc106277939\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc106277939\"><\/a>so \u2013 26.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Judith Ferstl im Gespr\u00e4ch, June in October im RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Wiener Musik \u00fcber Busse, Bims und U-Bahnen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Tag fahren rund 2,6 Millionen Fahrg\u00e4ste mit den Bussen, Bims und U-Bahnen der Wiener Linien. Sie verbinden die Bezirke, die wichtigsten Pl\u00e4tze und Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt Wien. Die Faszination an den \u201e\u00d6ffis\u201c spiegelt sich schon seit jeher in der Musik wider.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Alexander singt \u00fcber ein St\u00fcck Wiener Tradition und Kultur n\u00e4mlich \u00fcber eine Fahrt mit dem Fiaker. Roland Neuwirth widmet der U-Bahn mit \u201eZug f\u00e4hrt ab\u201c eine Reihe an Gstanzln und die Strottern &amp; Blech warten mit einer Hommage an den \u201eSilberpfeil\u201c, die U-Bahnlinie U1 auf. Neben Lieder \u00fcber die U-Bahnen, gibt es auch einiges H\u00f6renswertes \u00fcber die Stra\u00dfenbahnen und Busse in Wien. So singen Pirron und Knapp \u00fcber so manch am\u00fcsante Vorkommnisse, die sich w\u00e4hrend einer Stra\u00dfenbahnfahrt ereignen und Ernst Molden gibt einen Einblick \u00fcber die Route der Buslinie 74 A.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spielr\u00e4ume Spezial zum Abschluss des Bundesl\u00e4nderschwerpunkts \u201e9 x \u00d6sterreich\u201c \u00fcber Wien, mit Musik, die sich mit den Wiener \u201e\u00d6ffis\u201c besch\u00e4ftigt. Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:16 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (40): Ornithology<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal.\u00a0 Die Grundlage f\u00fcr die Komposition \u201eOrnithology\u201c bildeten improvisierte Phrasen von Charlie \u201eBird\u201c Parker und Benny Harris. Das St\u00fcck, das auf den Harmonien des Songs \u201eHow High The Moon\u201c basiert, wurde erstmals 1946 von Charlie Parker aufgenommen und entwickelte sich schnell zu einem Klassiker des Bebop. Es darf eigentlich in keiner Hommage an Bird fehlen. Als virtuoses Uptempo-Thema hat \u201eOrnithology\u201c unz\u00e4hlige Arrangements erfahren und sich in nahezu allen Jazzstilen eingenistet.<\/p>\n<p>21:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ingrid Jensen: \u201eAt Sea\u201c (2005) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die am 12. J\u00e4nner 1966 in North Vancouver, Kanada, geborene Jazztrompeterin Ingrid Jensen ist auch mit \u00d6sterreich verbunden. Sie wurde 1990 f\u00fcr eine Europa-Tournee in Mathias R\u00fceggs Vienna Art Orchestra engagiert und unterrichtete von 1990-\u201992 als j\u00fcngste Professorin am damaligen Brucknerkonservatorium in Linz. Mittlerweile lebt die Musikerin seit vielen Jahren in New York City.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 2005 nimmt Jensen zusammen mit hochkar\u00e4tigen Musikern, u. a. dem Pianisten Geoffrey Keezer und dem norwegischen Gitarristen Lage Lund, das Album \u201eAt Sea\u201c auf, welches sie auch selbst produziert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie verbindet hier gekonnt verschiedene musikalische Einfl\u00fcsse wie das lyrische Spiel ihres kanadischen Trompetenkollegen Kenny Wheeler mit dem Groove und Swing-Feeling eines Miles Davis. Diesem sind wohl auch gelegentliche elektronische Tasteneinw\u00fcrfe von Geoffrey Keezer geschuldet. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show: Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Obertonges\u00e4nge \u2013 \u201e\u2026 das Unbewusste h\u00f6rbar machen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Ton hat Qualit\u00e4ten, die teilweise nur unbewusst h\u00f6rbar sind: \u00dcber der Hauptfrequenz schwingen verschiedene \u201eObert\u00f6ne\u201c mit. Anna-Maria Hefele ist eine der S\u00e4ngerInnen, die die seltene Kunst des \u201eObertongesangs\u201c beherrscht. Bei dieser speziellen Technik werden mit Hilfe der Zunge Resonanzr\u00e4ume so angesteuert, dass aus dem Klangspektrum das normalerweise \u201eUnh\u00f6rbare\u201c herausgefiltert wird \u2013 neben dem Hauptton entstehen Nebent\u00f6ne. Der H\u00f6reindruck dieser \u201eMehrstimmigkeit\u201c ist verbl\u00fcffend und faszinierend zugleich, denn pl\u00f6tzlich scheint im Raum ein zweiter, kristallklarer, fl\u00f6tenartiger Ton zu schweben. Man sagt dem Ph\u00e4nomen des Obertongesangs das starke Potential zur Verursachung von Gl\u00fccksgef\u00fchlen nach. Eine Sendung von Roland Kunz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 25. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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