{"id":27510,"date":"2022-06-12T12:00:43","date_gmt":"2022-06-12T10:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27510"},"modified":"2022-06-10T11:01:36","modified_gmt":"2022-06-10T09:01:36","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-13-06-bis-19-06-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-13-06-bis-19-06-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 13.06. bis 19.06.2022"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 24. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc105751142\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751143\">mo \u2013 13.06.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751144\">di \u2013 14.06.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751145\">mi \u2013 15.06.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751146\">do \u2013 16.06.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751147\">fr \u2013 17.06.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751148\">sa \u2013 18.06.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc105751149\">so \u2013 19.06.2022. 12<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751142\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc105751143\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751143\"><\/a>mo \u2013 13.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Velvet Elevator &amp; Die Strottern beim Schrammelklang -Festival 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Abschlusskonzert des Schrammelklang-Festivals 2021 bot eine interessante Kombination zweier denkbar gegens\u00e4tzlicher Ensembles: Das gewitzte Wienerlied -Duo Die Strottern einerseits, bestehend aus S\u00e4nger Klemens Lendl und Gitarrist David M\u00fcller. Und das opulent besetzte, 16-k\u00f6pfige Orchester Velvet Elevator andererseits, geleitet von Gitarrist Heinz Fallmann und Posaunist Martin Ptak, das sich seit der Gr\u00fcndung 2005 vor allem in filmmusikalischen Retro-Sph\u00e4ren bewegt, oft mit Jazz-Schlagseite. Am 18. Juli letzten Jahres luden das Duo und das Orchester im Litschauer Herrenseetheater zu einer musikalischen Zeitreise in die 1930er bis 1970er Jahre. Der Bogen reichte dabei von Heinz Conrads bis Ennio Morricone, dazwischen fanden sich Lieder aus dem Repertoire von so illustren Originalen wie Kurt Sowinetz, Hermann Leopoldi und Helmut Qualtinger. Ein bunter, nostalgischer, vor allem aber kurzweiliger und am\u00fcsanter Schrammelklang-Abschlussabend! Gestaltung: J\u00f6rg Duit<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: jazzahead! Malika Tirolien und Band<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konzerthaus Die Glocke Bremen. Aufzeichnung vom 29.04.2022. Malika Tirolien und Band. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Malika Tirolien ist eine bemerkenswerte S\u00e4ngerin, Songwriterin und Produzentin aus Guadeloupe, die jetzt in Montreal lebt. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie vor allem durch ihre kreativen Kollaborationen, u.a. mit dem Cirque du Soleil, Bokant\u00e9, Snarky Puppy und dem Metropole Orchestra. Malika Tiroliens erhabene Stimme fesselt das Publikum sofort. In ihren durchdachten Kompositionen pr\u00e4sentiert sie \u00fcberschw\u00e4ngliche Emotionen und einen neuen Blick auf verschiedene Genres gepaart mit einem tiefen Verst\u00e4ndnis von Jazz. Ihre Liebe, Leidenschaft und ihr Respekt f\u00fcr Musik sind in jedem Song sp\u00fcrbar, nicht zuletzt wegen ihrer strahlenden Authentizit\u00e4t.<\/p>\n<p>21:30 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Wenn die Trommelschl\u00e4gel tanzen \u2013 Ein Besuch in der Jazz-Schlagzeugklasse der Hochschule f\u00fcr Musik Leipzig<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Carola Malter. Amerikanische Kolonien stellten das Trommelspiel im 18. Jahrhundert unter harte Strafe. Mit den \u201eNo Drumming Laws\u201c sollte die Sicherheit in den Provinzen garantiert werden, denn die Sklaven wussten um das Potenzial ihrer traditionellen Handtrommeln, mit denen sie sich \u00fcber gro\u00dfe Distanzen durchaus gut verst\u00e4ndigen konnten. Dieses Verbot hatte jedoch weitreichende Folgen. Die Perkussion-Instrumente erlebten ungeahnte Entwicklungen wie das moderne Drumset, und die afrikanische Polyrhythmik wurde eine der treibenden musikalischen Kr\u00e4fte in der US-Musik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heute wird das Schlagzeug an allen Musikhochschulen gelehrt, doch nicht \u00fcberall gibt es das spezielle Angebot \u201eJazz-Schlagzeug\u201c. In Leipzig unterrichtet seit dem Sommersemester 2021 der weltweit gefeierte Jazz-Schlagzeuger Eric Schaefer. Wie man auf dem Boden der gro\u00dfen Traditionen eine eigene Musik kreiert, lockt junge Schlagzeuger und zunehmend auch Schlagzeugerinnen aus aller Welt an. 2022 ist das Drumset das \u201eInstrument des Jahres\u201c. Der \u201eEinstand\u201c hat die angehenden Jazzer in Leipzig besucht.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Giant Steps in Jazz Extended Version: Chet Baker<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Mary Halvorson: Amaryllis \/ Belladonna | Joey Alexander: Origin | Daniel Guggenheim Quartet: Red Orange and Blue<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre Donaueschinger Musiktage (3) \u2013 Ausgew\u00e4hlte St\u00fccke unterschiedlicher Couleur von den Donaueschinger Musiktagen 2021 (3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">100 Jahre lang z\u00e4hlen die Donaueschinger Musiktage nun schon als zentraler Fixpunkt im Jahreskreis zeitgen\u00f6ssischer Musik. Ein Festival voller Urauff\u00fchrungen, das sich nach und nach neuen Entdeckungen und Formaten widmete. Ob Elektronische Musik, neuer freier Jazz oder Klanginstallationen. Ob sp\u00e4t aber dennoch seit einiger Zeit Musik aus Frauenhand entworfen oder Grenzgebieten zu Performance und Improvisation. In der Jubil\u00e4umsausgabe trugen die Veranstalter nicht nur der Historie des Festivals Rechnung, sondern sp\u00fcrten in verschiedenen Formaten dem Hier und Jetzt nach \u2013 und das bedeutet im Jahr 2021 Fragen nach zeitgen\u00f6ssischem Komponieren rund um den Globus zu stellen. \u201eZeit-Ton\u201c bringt in zwei weiteren Ausgaben ausgew\u00e4hlte Werke dieser besonderen Festivalausgabe, St\u00fccke ganz unterschiedlicher Klanglichkeit und kompositorischer Ans\u00e4tze. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 65.Geburtstag von Gerri Allen (12. Juni 1957 bis 27. Juni 2017): Henning Sieverts erinnert an die gro\u00dfe amerikanische Pianistin, deren Spiel von Tradition und Avantgarde gleichermassen gepr\u00e4gt war, in Aufnahmen mit den Saxophonisten Ornette Coleman, Kenny Garrett und David Murray, den Bassisten Ron Carter und Dave Holland sowie mit den SchlagzeugerInnen Terry Lyne Carrington, Jack DeJohnette und Jimmy Cobb.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc105751144\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751144\"><\/a>di \u2013 14.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Homezone \u2013 Mit der SWR Big Band<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Fanny Opitz. Die monatliche Sendereihe \u201eHomezone\u201c f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig an die vielen verschiedenen Orte, an denen der Jazz im S\u00fcdwesten zu Hause ist. In dieser Ausgabe feiern wir mit der SWR Big Band ihr 70. Jubil\u00e4um \u2013 und senden Aufnahmen aus dem gro\u00dfen Fest-Heimspiel-Konzert im April.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Groove mit Feinsinn \u2013 Goldings\/Bernstein\/Stewart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Larry Goldings, Orgel; Peter Bernstein, Gitarre; Bill Stewart, Schlagzeug. Aufnahme vom 22.11.2019 beim Klaeng Festival im Stadtgarten, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. Der Amerikaner Larry Goldings gilt als einflussreichster Hammond-Organist des zeitgen\u00f6ssischen Jazz. Seit mehr als 30 Jahren leitet er ein fest bestehendes Trio mit dem Gitarristen Peter Bernstein und dem Schlagzeuger Bill Stewart. Das Kollektiv, in dem Goldings als primus inter pares agiert, bewegt sich jenseits der schwei\u00dftreibenden, blueslastigen Direktheit klassischer Orgel-Formationen. Es groovt auf eher feinsinnige Weise und vereint drei erstklassige Improvisatoren. Peter Bernstein geh\u00f6rt zu den wenigen Gitarristen, die heute die Tradition eines lyrisch swingenden Jazz \u00e0 la Kenny Burrell weiterpflegen. Bill Stewarts differenziertes, klug-unaufdringliches Spiel hat ihn zu Goldings\u2019 erkl\u00e4rtem Lieblingsschlagzeuger werden lassen. Im November 2019 gab das Trio beim Klaeng Festival in K\u00f6ln ein Konzert in intimem Club-Rahmen.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazz im Bild der 1950er-Jahre: Kurt Edelhagen in Schwarz-Wei\u00df<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Faszination Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">La Monte Young: \u201eDream House\u201c<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Martin Kersten. Heute mit: Anna Paceo: S.H.A.M.A.N.E.S. | Bobby Sparks II: Paranoia | Jazzrausch Bigband: Emergenz<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>100 Jahre Donaueschinger Musiktage (4) \u2013 Ausgew\u00e4hlte St\u00fccke unterschiedlicher Couleur von den Donaueschinger Musiktagen 2021 (4)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">100 Jahre lang z\u00e4hlen die Donaueschinger Musiktage nun schon als zentraler Fixpunkt im Jahreskreis zeitgen\u00f6ssischer Musik. Ein Festival voller Urauff\u00fchrungen, das sich nach und nach neuen Entdeckungen und Formaten widmete. Ob Elektronische Musik, neuer freier Jazz oder Klanginstallationen. Ob sp\u00e4t aber dennoch seit einiger Zeit Musik aus Frauenhand entworfen oder Grenzgebieten zu Performance und Improvisation. In der Jubil\u00e4umsausgabe trugen die Veranstalter nicht nur der Historie des Festivals Rechnung, sondern sp\u00fcrten in verschiedenen Formaten dem Hier und Jetzt nach \u2013 und das bedeutet im Jahr 2021 Fragen nach zeitgen\u00f6ssischem Komponieren rund um den Globus zu stellen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eZeit-Ton\u201c bringt in zwei weiteren Ausgaben ausgew\u00e4hlte Werke dieser besonderen Festivalausgabe, St\u00fccke ganz unterschiedlicher Klanglichkeit und kompositorischer Ans\u00e4tze. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots \u2013 H\u00f6ren wir Gutes und reden dar\u00fcber!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aktuelle Jazzalben vorgestellt und diskutiert von Beate Sampson, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc105751145\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751145\"><\/a>mi \u2013 15.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 \u201eHer song\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Carla Bley, Nicole Joh\u00e4nntgen, Alma Naidu und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: MARCH! DER SCHLAGZEUGER TOMAS FUJIWARA<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Tomas Fujiwara wuchs in Boston auf, schon mit 17 aber zog er nach New York. Hier war er schnell gefragt als Sideman in Bands und Projekten der Gitarristin Mary Halvorson oder der Saxofonisten John Zorn und Anthony Braxton. Auch als Komponist und Bandleader wurde er zu einer pr\u00e4gnanten Stimme, vor allem mit dem Quintett \u201eThe Hook Up\u201c und \u201eTriple Double\u201c \u2013 benannt nach der dreifachen Doppelbesetzung aus Trompete, Gitarre und Schlagzeug. Fujiwaras komplexe Kompositionen sind merkw\u00fcrdig schroff und zugleich zur\u00fcckhaltend lyrisch. Sein Spiel vereint gro\u00dfe Sensibilit\u00e4t und hochenergetische Sch\u00fcbe.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Vorschau auf den WDR Jazzpreis 2022<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. Christian Sands ist nat\u00fcrlich l\u00e4ngst kein Geheimtipp mehr. Am Anfang seiner Karriere gab es Momente, da glaubte man bei geschlossenen Augen, Oscar Peterson zu h\u00f6ren. Auch wenn er diesen Einfluss gelegentlich immer noch andeutet \u2013 Christian Sands ist inzwischen stilistisch weitaus breiter aufgestellt. In seine Alben hat er all das hineinpackt, was er in den letzten Jahren gespielt und mit dem er aufgewachsen ist: von Latin \u00fcber Straightahead-Jazz, Funk, Blues und Soul bis zu Hip-Hop-Einfl\u00fcssen. Bekannt wurde Sands durch seinen Mentor, den Bassisten Christian McBride, der den damals 18-J\u00e4hrigen in seine Band Inside Straight holte und ihn dann zum Pianisten seines Trios machte \u2013 ein Engagement, das sechs Jahre dauern sollte.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Mostly Vocal \u2013 \u201eSounds, Songs und Kaffeebohnen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Tony Bennett, Diana Krall, C\u00e9cile McLorin Salvant, Toots Thielemans und anderen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann. Sie klingt cool. Sie klingt verf\u00fchrerisch. Sie klingt melancholisch. Die Jazzs\u00e4ngerin und Komponistin C\u00e9cile McLorin Salvant setzt ihre Stimme ganz flexibel ein: Geboren 1989 in Miami, ging sie nach Frankreich, um Jura, politische Wissenschaften und Gesang zu studieren. Jeder Song \u2013 ein Statement. W\u00e4hrend die musikalische Inszenierung von Lied zu Lied wechselt, ist auf ihrem Album \u201eGhost Song\u201c als konstante Gr\u00f6\u00dfe Pianist Sullivan Fortner mit von der Partie. Ungemein vielseitig ist auch der Deutsche Sebastian Sternal; er denkt gern in gr\u00f6\u00dferen Formationen und l\u00e4sst seine Kompositionen durch die Wahl der Instrumente leuchten. Ebenso wenn er allein am Klavier sitzt, zeigt er viele Facetten \u2013 er benutzt es bisweilen als Zupf-, oder Schlaginstrument, etwa wenn er in seinem St\u00fcck \u201eCoffee Bay\u201c einem Strand in S\u00fcdafrika huldigt, an dem einst ein Schiff mit Kaffeebohnen sank. Dabei verliert er sich ganz im Klang, l\u00e4sst sich in andere Welten hineinfallen. Eine enorme Sogkraft besa\u00df auch die Musik, die der Belgier Toots Thielemans auf der chromatischen Mundharmonika machte. Damit und mit seinem hervorragenden Gitarrenspiel sowie gro\u00dfartigen Pfeifen machte er Weltkarriere. In diesem Jahr w\u00e4re er 100 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gesanglich, melancholisch, heiter \u2013 immer beseelt: Zu \u201eSounds, Songs und Kaffeebohnen\u201c begr\u00fc\u00dft Sie Beatrix Gillmann in der Stunde vor Mitternacht.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc105751146\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751146\"><\/a>do \u2013 16.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Sir Paul McCartney feiert den 80. Geburtstag <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 1966 nahm der Beatle Paul McCartney seinen Song \u201eWhen I\u00b4m 64\u201c im Studio auf. In zwei Tagen wird Sir Paul 80 Jahre alt. Ans Aufh\u00f6ren denkt der Jubilar keineswegs: Im Dezember 2020 erschien sein bis dato letztes Studioalbum, voriges Jahr hat \u201eMacca\u201c (einer seiner Spitznamen) zwei B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht. Was l\u00e4sst sich \u00fcber eine der bekanntesten, musikalischen Pers\u00f6nlichkeiten noch gro\u00dfartig erz\u00e4hlen? Sein ganzes Leben ist vielfach dokumentiert, von den Fab Four zu den Wings, seinen Soloalben und unz\u00e4hligen Kollaborationen. Spielr\u00e4ume spezial w\u00fcrdigt einen der bedeutendsten Musiker des 20.Jahrhunderts und neben wohlbekannten Aufnahmen werden auch einige Rarit\u00e4ten aus McCartneys gigantischem Oeuvre pr\u00e4sentiert. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz am Feiertag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Lars Danielsson &amp; Liberetto \u201ePlay Cloudland\u201d | Lars Danielsson, db | Gr\u00e9gory Privat, p | Krister Jonsson, g | Magnus \u00d6str\u00f6m, dr | Vilnius Mama Jazz Festival, Contemporary Art Centre, September 2021<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Geiger, Humanist und Vision\u00e4r \u2013 Zum 75. Todestag des Geigers Bronislaw Hubermann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er kannte keine Kompromisse \u2013 weder auf der B\u00fchne noch im wahren Leben. Sein Spiel war entschlossen, energisch und voller Extreme. Ebenso klar vertrat Bronislaw Huberman seine politischen Ansichten: \u201eIch bin Pole, Jude, freier K\u00fcnstler und Paneurop\u00e4er\u201c, sagte er. Nach den Grauen des Ersten Weltkriegs tr\u00e4umte der Geiger von einem vereinten Europa \u2013 \u00fcberzeugt davon, dass es Wohlstand f\u00fcr alle bedeute. Huberman wurde zum kulturellen Botschafter. 1933 zerplatzte sein Traum von Paneuropa, als die Nationalsozialisten die Macht ergriffen. Stattdessen bedrohte der Antisemitismus nun Millionen von Juden. Huberman verfolgte eine neue Vision: Er gr\u00fcndete in Pal\u00e4stina ein Weltklasseorchester mit j\u00fcdischen Spitzenmusikern aus Europa und rettete sie damit vor dem Holocaust. So entstand das heutige Israel Philharmonic Orchestra. Als Geiger geriet Huberman nach seinem Tod nahezu in Vergessenheit. Dabei fesseln seine Aufnahmen bis heute: spannungsgeladen, individuell im Klang und radikal im Ausdruck. Eine Sendung von Susanna Felix<\/p>\n<p>19:33 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Vibes a la Red \u2013 Red Norvos Vibrafon-Combos<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. In den 1940er-Jahren entschloss sich Red Norvo \u2013 nach Engagements im popul\u00e4ren Paul Whiteman Orchester und eigenen Bands mit der S\u00e4ngerin Mildred Bailey \u2013 seine Aktivit\u00e4ten noch intensiver auf den Jazz auszurichten. Mit diesem Schritt wechselte Norvo auch vom Xylofon zum Vibrafon, dessen metallisch heller Klang sich besser f\u00fcr das musikalische Genre eignete. In seinen Bands wirkten bekannte Musiker aus Swing \u2013 unter ihnen der Pianist Teddy Wilson \u2013 und Modern Jazz mit. Besondere Resonanz erzielte Norvo mit einem schlagzeuglosen Trio, dem der Gitarrist Tal Farlow und der Bassist Charles Mingus angeh\u00f6rten, die eine attraktive Cool-Jazz-Variante boten.<\/p>\n<p>20:03 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Das musikalische Quintett: Eindr\u00fccke und Gespr\u00e4che rund um neue und alte Aufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schwetzinger SWR Festspiele 2022. G\u00e4ste: Susanne Benda (Musikkritikerin); Sabine Fallenstein (SWR2 Musikredakteurin); Jan Brachmann (Musikkritiker); Sebastian Sternal (Pianist). Moderation: J\u00f6rg Lengersdorf<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das \u201emusikalische Quintett\u201c ist zu Gast bei den Schwetzinger SWR Festspielen und geht auch dort wieder Fragen nach, die sich rund um verschiedene Interpretationen von drei ausgew\u00e4hlten St\u00fccken stellen. \u00dcbergeordnetes Thema diesmal: Arkadien. Die G\u00e4ste wissen allerdings nicht, welche Aufnahmen gespielt werden: Blindverkostung. Wie immer improvisiert der Mainzer Pianist und Jazz-Professor Sebastian Sternal live auf der B\u00fchne am Klavier \u00fcber diese St\u00fccke und mischt sich damit ins Gespr\u00e4ch ein. F\u00fcnf Menschen, drei St\u00fccke und viele neue H\u00f6reindr\u00fccke.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Konstante Verwandlung \u2013 Die vielf\u00e4ltigen Projekte des franz\u00f6sischen Saxofonisten Sylvain Rifflet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karl Lippegaus. F\u00fcr Sylvain Rifflet ist das Aufnehmen einer neuen Platte nicht einfach die Fortsetzung einer langen Geschichte. Mit jedem Album scheint sich der Holzbl\u00e4ser eine andere Welt zu erschlie\u00dfen. Nach dem Deb\u00fct mit seiner Band Rockingchair (2007) produzierte er starke Solowerke in Serie wie das grandiose Remake der legend\u00e4ren Streicherplatte \u201eFocus\u201c seines Idols Stan Getz. F\u00fcr \u201eAlphabet\u201c komponierte Rifflet mit Buchstaben; mit dem Gro\u00dfprojekt \u201ePerpetual Motion\u201c portr\u00e4tierte er den musikalischen Sonderling Moondog. Auf \u201eMechanics\u201c tauchte er ins endlose Universum franz\u00f6sischer Comics ein. F\u00fcr \u201eRebellion(s)\u201c vertonte er \u2013 gemeinsam mit dem amerikanischen Saxofonisten Jon Irabagon \u2013 k\u00e4mpferische Reden von Andr\u00e9 Malraux, Greta Thunberg und Emma Gonzales. Ein besonderer Gl\u00fccksfall ist seine aktuelle Zusammenarbeit mit dem finnischen Trompeter Verneri Pohjola auf \u201eCake Walk From A Spaceship\u201c. Im Portr\u00e4t gibt er Einblick in seine musikalischen Ideen.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Vorschau auf den WDR Jazzpreis 2022<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 85. Geburtstag von Rolf Riehm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rolf Riehm: \u201eIm Nachtigallental\u201c (Erik Borgir, Violoncello); \u201eOdysseus aber h\u00f6rt ihr Schweigen nicht\u201c (Sinfonieorchester des S\u00fcdwestfunks Baden-Baden: Marcello Viotti); \u201eIhr, meine und eines ruchlosen Vaters Kinder. Die Tode des Orpheus\u201c (Ernst St\u00f6tzner, Sprecher; Alexandra Lubchansky, Sopran; hr-Sinfonieorchester: Christoph Poppen)<\/p>\n<p>22:48 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Nachklang zum 100. Geburtstag des Pianisten Jaki Byard. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751147\"><\/a>fr \u2013 17.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Paul McCartney und die \u201eWings over America\u201c-Tournee 1976 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Dezember 1976 wird das Triplealbum \u201eWings over America\u201c ver\u00f6ffentlicht. Ex-Beatle Paul McCartney hat nach einem eher schwachen Start als Solok\u00fcnstler Mitte der 1970er Jahre mit seinem Bandprojekt \u201eWings\u201c sowohl beim Publikum als auch bei den Musikjournalist:innen Anerkennung gefunden. Selbstbewusst wird das urspr\u00fcnglich geplante Doppelalbum zum 3-LP-Set erweitert, nachdem bereits illegale Tonaufnahmen von Auftritten w\u00e4hrend des US-amerikanischen Teils der Welttournee -ebenfalls in dreifacher Vinylausgabe -unter dem Ladentisch gehandelt werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch der offizielle Tontr\u00e4ger wird ein gro\u00dfer kommerzieller Erfolg. Paul McCartney spielt zum Entz\u00fccken des Publikums erstmals live auch Songs, die er mit den Beatles aufgenommen hat, etwa den Evergreen \u201eYesterday\u201c. \u201eWings over America\u201c ist ein beeindruckendes Tondokument einer Band, die sich gerade am H\u00f6hepunkt ihres Schaffens befindet. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Komponisten auf den Barrikaden \u2013 Musik im Zeitalter der Revolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als die Pariser B\u00fcrger am 14. Juli 1789 die Bastille erst\u00fcrmen, wird danach nichts mehr so sein wie zuvor. Revolutionen ver\u00e4ndern die Welt, sie setzen das menschliche Leben in einen radikal neuen politischen, gesellschaftlichen oder \u00f6konomische\u00a0 Rahmen. Dem kann sich keiner entziehen, nicht einmal der K\u00fcnstler in seinem Elfenbeinturm. \u201eDie erhabene G\u00f6ttin Revolution, sie kommt dahergebraust auf den Fl\u00fcgeln der St\u00fcrme, das hehre Haupt von Blitzen umstrahlt\u201c, hat beispielsweise Richard Wagner geschrieben \u2013 und damit nicht seine Musik gemeint. Wie politisch war Beethovens Frisur? Wieviel Musik steckt in der Guillotine? Welchen Generationenkonflikt gab es in der Wiener-Walzerfamilie Strau\u00df?\u00a0 Ist Chopins \u201eRevolutionset\u00fcde\u201c wirklich revolution\u00e4r? Was sang man auf den Barrikaden der Pariser Kommune? Das sind einige der Fragen, die das an Revolutionen reiche 19. Jahrhundert an die Musikgeschichte stellt und denen in diesem Feature nachgegangen wird. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pianist Martin Listabarth im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jede Komposition des neuen Albums \u201eDedicated\u201c von Pianist Martin Listabarth steht im Zeichen einer anderen Pers\u00f6nlichkeit: So gilt \u201eThe Hand of God\u201c dem Fu\u00dfballwunder Diego Maradona und dessen ber\u00fchmt starkem linken Fu\u00df (sowie seiner notfalls eingesetzten linken Hand). In \u201eTuring\u2019s Pattern\u201c f\u00fcr Alan Turing, den Mathematiker und Entzifferer des Verschl\u00fcsselungscodes der Wehrmacht, verstecken sich dessen Lebensdaten als Zahlenreihe, andere St\u00fccke sind etwa der Dichterin Emily Dickinson gewidmet, dem legend\u00e4ren Prater-Magier Basilio Calafati, der Malerin Marianne Werefkin, dem fantastischen Romancier Antonio Tabucchi, der Krimiautorin Agatha Christie und dem M\u00e4rchenerz\u00e4hler Michael K\u00f6hlmeier. Im Gespr\u00e4ch mit Johann Kneihs plaudert Martin Listabarth \u00fcber seine Inspirationen und seine Arbeitsweise, au\u00dferdem l\u00e4sst er einige seiner Widmungen auf dem Klavier erklingen. Sie h\u00f6ren eine Aufzeichnung aus dem KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses vom 3. Juni 2022. Gestaltung: Johann Kneihs<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Vorschau auf den WDR Jazzpreis 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: \u201eExil und Aufbruch\u201c \u2013 Phil Woods &amp; His European Rhythm Machine 1968 \u2013 1972<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. 1968 emigrierte der amerikanische Altsaxofonist Phil Woods, frustriert von mangelnder Arbeit als Jazzmusiker und erbost \u00fcber die amerikanische Vietnam-Politik, nach Europa. Hier gr\u00fcndete er mit dem Franzosen Henri Texier (Bass) und den Schweizern Daniel Humair (Schlagzeug) und George Gruntz (Piano) seine European Rhythm Machine. Mit dieser festen working band machte er die wohl wildeste und freieste Musik seiner Karriere. Auch die Anf\u00e4nge des Jazzrock haben darin Spuren hinterlassen. Dokumentiert ist der elektrisierende Sound dieses Quartetts u.a. auf dem Debut \u201eAlive and Well in Paris\u201c (1968) und mehreren Liveplatten, darunter \u201eAt The Montreux Jazz Festival\u201c und \u201eAt The Frankfurt Jazz Festival\u201c (1970). In der Sendung werden sie ausf\u00fchrlich vorgestellt.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pi Recordings \u2013 Eine New Yorker Label-Konstante \u2013 Pi Recordings im Zeit-Ton Labelportrait<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 21 Jahren versorgt das von Seth Rosner und Yulun Wang betriebene Label Pi Recordings Fans von progressivem Jazz mit Musik der etabliertesten New Yorker Musiker\/innen. \u201eWir pr\u00e4sentieren Komponist\/innen, Improvisator\/innen und Bandleader\/innen die die Musik in neue, bahnbrechende Richtungen treiben\u201c, so das Credo der Labelbetreiber. Dass damit das Schaffen von j\u00fcngeren Musikschaffenden wie der Schlagzeugerin Kate Gentile ebenso gemeint ist wie jenes von noch immer aktiven Pionieren der 1960er und 1970er-Jahre wie Henry Threadgill versteht sich hier von selbst. Zeit-Ton pr\u00e4sentiert einige H\u00f6hepunkte aus dem Katalog von Pi Recordings, der von H\u00f6rer\/innen wie auch der Musikpresse gleicherma\u00dfen als qualitative Konstante anerkannt wird. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz auf Reisen \u2013 Powersound und gef\u00fchlvolle Hymnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Quartett des Saxofonisten Johannes Enders bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen 2022. Aufnahmen vom M\u00e4rz 2022 im Mautnerschloss. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc105751148\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751148\"><\/a>sa \u2013 18.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eGEH DICHT DICHTIG! H\u00f6rspieldialog mit Elfriede Gerstl\u201c. Von Ruth Johanna Benrath. (Zum 90. GT von Elfriede Gerstl am 16. Juni). <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Gerti Drassl, D\u00f6rte Lyssewski und Lauren Newton. Ton: Manuel Radinger, Daniel Bren und Martin Leitner. Regie: Christine Nagel (ORF\/BR 2019)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In \u201eGEH DICHT DICHTIG!\u201c tritt die in Berlin lebende Autorin Ruth Johanna Benrath in einen fiktiven Dialog mit der von ihr verehrten Wiener Dichterin Elfriede Gerstl (16. Juni 1932 \u2013 9. April 2009). Elfriede Gerstl verfasste Gedichte, Essays, kurze Prosast\u00fccke und \u201eDenkkr\u00fcmel\u201c, wie sie selbst einige ihrer Texte nannte. Sie z\u00e4hlt zu den Gr\u00f6\u00dfen der \u00f6sterreichischen Literatur nach 1945. Sie stammte aus einer j\u00fcdischen Zahnarztfamilie und \u00fcberlebte die Verfolgung durch die Nationalsozialisten in Verstecken in Wien. Nach 1945 studierte Gerstl Medizin und Psychologie, dieses Studium brach sie ab, verbrachte die 1960er Jahre in Berlin und kehrte 1968 nach Wien zur\u00fcck. 1999 erhielt sie den Erich-Fried-Preis und den Georg Trakl-Preis, 2004 den Ben-Witter-Preis und 2007 den Heimrad-B\u00e4cker-Preis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1980 betrachtete Elfriede Gerstl in ihrem Essay \u201eAus der Not ein H\u00f6rspiel machen, zur Not ein H\u00f6rspiel h\u00f6ren\u201c die Chance des H\u00f6rspiels im Verursachen von \u201eDenkanst\u00f6\u00dfen\u201c.\u00a0 Diesen Gedanken nimmt \u201eGEH DICHT DICHTIG! H\u00f6rspieldialog mit Elfriede Gerst\u201c von Ruth Johanna Benrath auf, indem Benrath aus Anlass von Elfriede Gerstls 10. Todestag auf deren \u201eDenkkr\u00fcmel\u201c mit ihren eigenen Texten antwortet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die akustische Umsetzung bildet den Verlauf dieses Dialogs nach: es ist zun\u00e4chst die Stimme der Autorin Ruth Johanna Benrath (gespielt von D\u00f6rte Lyssewski), die sich bei Elfriede Gerstl bewirbt mit einem literarischen Text. Gerstl Stimme (gespielt von Gerti Drassl) reagiert abwartend, wei\u00df nicht, ob sie sich einlassen will auf das Spielangebot. Erst als die musikalische Stimme der S\u00e4ngerin Lauren Newton hinzutritt, springt die Kreativit\u00e4t \u00fcber. Aus literarischem Gepl\u00e4nkel erw\u00e4chst ein Verfahren, in dem Gerstl und Benrath ihre unterschiedlichen Auffassungen vom literarischen Schreiben aneinander reiben, und schlie\u00dflich in fantasievollen Sprachwitz \u00fcberf\u00fchren. Manchmal kommen die beiden nicht weiter, dann versuchen sie sich an einem Roman, oder umkreisen sprachlich den ORF-Werbespruch \u201eSch\u00f6ner h\u00f6ren\u201c. Als die \u00e4ltere Gerstl schlie\u00dflich m\u00fcde wird, macht die j\u00fcngere Benrath ihr ein Sprachbett. So steht am Ende des sprachmusikalischen St\u00fcckes der Traum vom Luft in der Luft sein, in den Elfriede Gerstl entschwinden kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lauren Newton tr\u00e4gt mit ihren Klangfl\u00e4chen und Sprachspielen diesen Dialog zweier Autorinnen, die sich im realen Leben nie begegnet sind, jedoch auf sprachlicher Ebene einander tief durchdringen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese Produktion wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden K\u00fcnste zum H\u00f6rspiel des Jahres 2019 gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Komponisten auf den Barrikaden \u2013 Musik im Zeitalter der Revolution<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als die Pariser B\u00fcrger am 14. Juli 1789 die Bastille erst\u00fcrmen, wird danach nichts mehr so sein wie zuvor. Revolutionen ver\u00e4ndern die Welt, sie setzen das menschliche Leben in einen radikal neuen politischen, gesellschaftlichen oder \u00f6konomische\u00a0 Rahmen. Dem kann sich keiner entziehen, nicht einmal der K\u00fcnstler in seinem Elfenbeinturm. \u201eDie erhabene G\u00f6ttin Revolution, sie kommt dahergebraust auf den Fl\u00fcgeln der St\u00fcrme, das hehre Haupt von Blitzen umstrahlt\u201c, hat beispielsweise Richard Wagner geschrieben \u2013 und damit nicht seine Musik gemeint. Wie politisch war Beethovens Frisur? Wieviel Musik steckt in der Guillotine? Welchen Generationenkonflikt gab es in der Wiener-Walzerfamilie Strau\u00df?\u00a0 Ist Chopins \u201eRevolutionset\u00fcde\u201c wirklich revolution\u00e4r? Was sang man auf den Barrikaden der Pariser Kommune? Das sind einige der Fragen, die das an Revolutionen reiche 19. Jahrhundert an die Musikgeschichte stellt und denen in diesem Feature nachgegangen wird. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel. Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App und ist als Podcast verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Der nahbare \u00dcberflieger \u2013 Zum 80. Geburtstag des gro\u00dfen Songschreibers, Instrumentalisten und Beatle Paul McCartney<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Interpretationen von Katie Noonan, Wolfgang Muthspiel, Stanley Turrentine, John Bayless, John Scofield und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Yazz Ahmed | Tampere Jazz Happening, November 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Yazz Ahmed | Yazz Ahmed, tp | Martin France, dr | Ralph Wyld, vb | Dave Mannington, b |Tampere Jazz Happening, Tullikamarin Pakkahuone (Old Customs House), Tampere, November 2021<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Der WDR Jazzpreis 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Preistr\u00e4gerkonzerte der Gewinnerinnen und Gewinner des WDR Jazzpreises 2022 stehen im Mittelpunkt dieses Abends im Theater G\u00fctersloh. Ausgezeichnet werden die Saxofonistin Theresia Philipp, Schlagzeuger Achim Kr\u00e4mer und der Baglamaspieler Kemal Din\u00e7.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Saxofonistin und Komponistin Theresia Philipp pr\u00e4sentiert beim WDR Jazzpreis 2022 ihr Projekt \u201ePollon with Strings\u201c, in dem sie ihren Trioklang um Streicher erweitert. Ein klingender Beweis daf\u00fcr, warum sie dieses Jahr mit dem Kompositionspreis des WDR Jazzpreises ausgezeichnet wurde. Schlagzeuger Achim Kr\u00e4mer, der den Improvisationspreis bekommt, tritt gemeinsam mit dem WDR Jazzpreistr\u00e4ger 2021 auf, dem Posaunisten Matthias Muche. Zwei herausragende Improvisatoren aus NRW, die hier erstmals im Duo aufeinandertreffen. Den Musikkulturen-Preis erh\u00e4lt der virtuose Baglamaspieler Kemal Din\u00e7, der mit seinem Quartett in G\u00fctersloh zu Gast sein wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Theresia Philipp \u2013 \u201ePollon with Strings\u201c; Achim Kr\u00e4mer &amp; Matthias Muche Duo; Kemal Din\u00e7 Quartett. \u00dcbertragung aus dem Theater G\u00fctersloh<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Sounds in concert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kathrine Windfeld ist eine au\u00dferordentliche Komponistin und Arrangeurin, Pianist Fergus McCreadie bezieht sich mit seinen St\u00fccken immer wieder auf die Natur seiner schottischen Heimat. Alba Careta hat in Belgien und den Niederlanden Jazz studiert.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: M\u00fcheloser Multistilist \u2013 Jaki Byard zum 100. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Er war Art Tatum und Bud Powell, Thelonious Monk und Cecil Taylor, Pianist, aber auch Saxofonist, Trompeter und Posaunist. Auf Jaki Byards Klavierschemel dr\u00e4ngte sich eine Big Band und die komplette Jazzgeschichte. \u00dcbergangslos konnte der Staffelstab vom Stride Piano zum Free-Jazz-Cluster, von Bebop-Lines zu Boogie Woogie weitergereicht werden, als ob man einen Sack voller Stile auf einmal auskippen w\u00fcrde. Die Jazzgeschichte als Steinbruch, was im 21. Jahrhundert zur Norm wurde, hat Jaki Byard als Musiker, Komponist und als einflussreicher Lehrer 40 Jahre vorweggenommen.<\/p>\n<p>22:05 \u2013 22:49, DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Geschm\u00fcckte Gr\u00e4ber, rauschende mexikanische N\u00e4chte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00dcberlegungen zu <strong>Gabriela Ortiz<\/strong>\u2019 Streichquartett \u201eAltar de muertos\u201c. Von Tina Vogel<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: Musik der Maremma (1) \u2013 Auf den Spuren von Alan Lomax<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Friederike Haupt. Der amerikanische Musikologe Alan Lomax (1915-2002) ging mit dem Mikrofon in Gef\u00e4ngnisse, in D\u00f6rfer, auf Stra\u00dfen, zu Festen und in die H\u00e4user einfachster Leute, um die Wurzeln der amerikanischen Volksmusik aufzunehmen. Aber auch in Europa nahm Lomax in den vierziger und f\u00fcnfziger Jahren auf. Wie schwierig Feld-Aufnahmen zustande kommen, wie man S\u00e4nger findet, wie viel Vertrauen entstehen muss, damit Menschen ihre einfachen Lieder anstimmen und sich dabei ungeniert aufnehmen lassen, diese Erkenntnis l\u00e4sst den Respekt unserer Autorin Friederike Haupt vor der Sammlung des Alan Lomax noch steigen &#8230; Sie folgte der Einladung des Jazzmusikers Piero Bronzi, um zu h\u00f6ren und aufzunehmen, wie die Maremma heute klingt \u2013 und fand interessante Aufnahmen bereits vor.<\/p>\n<p>23:25:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Tobias Meissl im Gespr\u00e4ch und solo im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tobias Meissl ist einer der aktuell begehrtesten Vibrafonisten der jungen Wiener Jazzszene. Gefragt ist sein K\u00f6nnen u. a. im Quintett von Saxofonist Robert Unterk\u00f6fler und im Orchester von Komponisten-Shootingstar Ralph Mothwurf. Meissl tut indessen auch, was nur wenige Vibrafonisten wagen: Er gibt Solokonzerte, wobei es ihm dabei einerseits um die \u00dcbertragung pianistischer Ideen auf sein Instrument geht. Andererseits setzt er Delay-und andere Effekte und Pr\u00e4parationen ein und verfremdet damit den Sound seines Instruments -auch das ist in der Jazzszene eher selten zu erleben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 17. M\u00e4rz 2022 pr\u00e4sentierte der geb\u00fcrtige Wiener, Jahrgang 1993, im Rahmen eines Solokonzert in der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c seinen erstaunlich breiten Horizont, der von George-Gershwin-Kompositionen bis zu reinen Ger\u00e4uschst\u00fccken reicht. Dazwischen finden elektronische Soundprozessionen statt, werden Essst\u00e4bchen eingesetzt oder abgenommene Klangplatten bearbeitet. Verena G\u00f6ltl spricht mit Tobias Meissl \u00fcber seine Experimentierfreudigkeit und pr\u00e4sentiert die Aufnahme des Konzerts vom 17. M\u00e4rz, das im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses stattfand. Gestaltung; Verena G\u00f6ltl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc105751149\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc105751149\"><\/a>so \u2013 19.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht: Mit Peter Veit \u2013 Neues aus den Jazz-Charts<\/strong><\/p>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Tobias Meissl im Gespr\u00e4ch und solo im Wiener KlangTheater<\/strong><\/p>\n<p>06:00 bis 08:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Classical<\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Brian Wilson feiert den 80er <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Morgen feiert Brian Wilson, der kreative Kopf der US-amerikanischen Band \u201eBeach Boys\u201c, seinen 80.Geburtstag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Begonnen haben er und seine Bandkollegen als nette und harmlose Surferboys, die sich bei ihrem ersten Top 10 Hit namens \u201eSurfin\u00b4 U.S.A.\u201c schamlos bei einem Chuck Berry Song bedienten. Lustigerweise war nur der Draufg\u00e4nger und M\u00e4dchenschwarm Dennis Wilson, ein Bruder von Brian, ein richtig guter Surfer. Folgerichtig wandte sich die Band relativ bald von vorhersehbaren Surfrockkl\u00e4ngen ab und wurde vor allem dank Brian Wilson musikalisch immer anspruchsvoller. All das f\u00fchrte zu den Beach Boys Meisterwerken \u201ePet Sounds\u201c und \u201eSmile\u201c und leider auch zu einem psychischen Zusammenbruch des sensiblen Genius, der auf dem rechten Ohr taub ist, vermutlich aufgrund einer Ohrfeige seines tyrannischen Vaters. Mittlerweile ist das alles l\u00e4ngst Pophistorie, Brian Wilson hat sich einigerma\u00dfen von den Eskapaden seiner jungen Erwachsenenjahre erholt und hat 2015 sein bis dato letztes Soloalbum ver\u00f6ffentlicht. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>19:17 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Keeper of the Flame \u2013 Die swingenden Botschaften des Altsaxofonisten Phil Woods<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. Seine Altsaxofonstimme war eine der mitrei\u00dfendsten und swingendsten des modernen Jazz. Und unter allen, die sich auf das Vorbild Charlie Parkers bezogen, war sie auch eine der pers\u00f6nlichsten: Nur ein paar Mal bewusst vernommen, war sie sofort wieder zu erkennen. Phil Woods geh\u00f6rte zu den gro\u00dfen Geschichtenerz\u00e4hlern unter den Jazzimprovisatoren. Die Stationen seiner Karriere waren Meilensteine: die Dizzy Gillespie Big Band, das Quincy Jones Orchestra, seine eigene \u201eEuropean Rhythm Machine\u201c und sp\u00e4ter seine amerikanische Combo \u2013 ein unersch\u00f6pfliches Jazz-Kraftwerk. (SWR 2016)<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht!<\/strong><\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lorenz Raab, Ali Angerer und Rainer Deixler im Wiener Funkhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Trio Bleu, bekannt auch durch die ungew\u00f6hnliche Besetzung, feiert pandemiebedingt heuer sein 20\u00adj\u00e4hriges Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um nach. Lorenz Raab an Trompete und Harmonium, Ali Angerer an Tuba und Dulcimer sowie Rainer Deixler am Schlagzeug blicken zur\u00fcck auf die Jahre seit ihrem Deb\u00fct-Album 2001 -auf ihre Entwicklung, aber auch auf die Conclusio einer gemeinsam gelebten Zeit. Die Musik, die von Beginn an vorwiegend lyrische Gestalt hatte, wirkt nun reduzierter, noch mehr auf das Wesentliche fokussiert -sofern das \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Die nachdenklichen Melodien verbinden sich perfekt mit den Improvisationen, die Band klingt aufregend und neu wie am ersten Tag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c). Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Gerry Mulligan Quartett mit Chet Baker 1952\/53 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Baritonsaxofonist Gerry Mulligan nach seiner gefeierten Zusammenarbeit mit Miles Davis und Gil Evans im beginnenden Cool Jazz Anfang der 1950er Jahre New York verlie\u00df und nach Los Angeles \u00fcbersiedelte, wurde das von manchen Kollegen als karrieretechnisch unklug angesehen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sein Ruf war ihm vorausgeeilt und ein w\u00f6chentliches Engagement im Jazzclub The Haig brachte Mulligan rasch mit den besten Musikern der Westk\u00fcste zusammen. Dass man in diesem Club gerade aus Platzgr\u00fcnden das Klavier wegger\u00e4umt hatte, war Mulligan durchaus recht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Trompeter Chet Baker rief er ein Quartett ins Leben, das bewusst auf ein Harmonieinstrument verzichtete, und dessen Rhythmusgruppe auf Bass (Bob Whitlock bzw. Carson Smith) und Schlagzeug (Chico Hamilton bzw. Larry Bunker) beschr\u00e4nkt blieb. Umso exponierter und luzider war das Zusammenspiel der Solisten Mulligan und Baker, die beide einen sehr sanglichen Stil pflegten und in ihrem kontrapunktischen Miteinander eine nie dagewesene melodisch-harmonische Eleganz in den Jazz brachten. Aber auch der Bass und sogar das Schlagzeug wurden dadurch enorm aufgewertet und freier in ihren spielerischen M\u00f6glichkeiten. Nie zuvor hatte das Klavier im Jazz so gro\u00dfartig durch seine Abwesenheit gegl\u00e4nzt wie in diesem Quartett und seinen wegweisenden Aufnahmen aus den Jahren 1952\/53. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Lieblingsmusik von Eva Reiter \u2013 Im Gegenw\u00e4rtigen Vergangenes. Die Komponistin Eva Reiter empfiehlt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Egal ob mit Alter oder Neuer Musik, als Komponistin eigener Werke oder als Interpretin mit Viola da Gamba und Blockfl\u00f6ten \u2013 Eva Reiter (geb. 1976) z\u00e4hlt zu den f\u00fchrenden Musikerpers\u00f6nlichkeiten der Gegenwart.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Komponistin ist sie stets auf der Suche nach neuen \u201emusikalischen Prozessen, die eine Unabh\u00e4ngigkeit aufweisen, sich sozusagen selbst organisieren.\u201c Maschinen- und Motorensounds kommen dabei ebenso zum Einsatz wie Elektronik und Instrumentenkl\u00e4nge, Chaostheorie und Molekularbiologie.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2008 wurde Eva Reiter daf\u00fcr mit dem \u201ePublicity Preis\u201c der SKE, dem F\u00f6rderungspreis der Stadt Wien, dem Queen Marie Jos\u00e9 International Composition Prize, dem Staatsstipendium f\u00fcr Komposition, einem Kompositionsstipendium an der Akademie Schloss Solitude sowie weiteren F\u00f6rderungen ausgezeichnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie brachte ihre Kompositionen bei internationalen Festivals wie Transit\/Leuven, Ars Musica (Br\u00fcssel) ISCM World New Music Festival 2006 (Stuttgart), generator und Wien Modern im Wiener Konzerthaus u.a. zur Auff\u00fchrung. Dar\u00fcber hinaus tritt sie als Solistin und mit verschiedenen Orchestern, Ensembles f\u00fcr Alte und zeitgen\u00f6ssische Musik (u. a. Ictus, Klangforum Wien) auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr \u201eZeit-Ton Extended\u201c bespricht Eva Reiter einige Aufnahmen und Werke, die sie gepr\u00e4gt haben. Anlass daf\u00fcr ist die Urauff\u00fchrung eines neuen Werkes von ihr durch das Black Page Orchestra. Den Mitschnitt dieses Konzertes vom 18. Mai 2022 senden wir am Montag, 20. Juni und Dienstag, 21. Juni in \u201eZeit-Ton\u201c. Gestaltung: Andreas Maurer<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Musik der Maremma \u2013 2) Del Monte Amiata<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Leben in der Maremma war bis zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts ziemlich hart. Der Bergbau forderte seine Opfer, und die Bauern in den Ebenen litten an Krankheiten wie Malaria. Heute ist die Maremma im S\u00fcden der Toskana ein landschaftliches Paradies. Aufnahmen aus den f\u00fcnfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als der amerikanische Musikologe Alan Lomax der Folklore Italiens mit dem Mikrofon folgte, dokumentieren den damaligen Stand der Tradition, damals war der Faschismus in Italien gerade erst \u00fcberwunden. Als Lomax im Piemont D\u00f6rfer besuchte, in der Lombardei bei Festen war, in Kalabrien und Sizilien M\u00fctter beim Schlafliedsingen, in der Emilia-Romagna Arbeiterinnen bei der Reisernte aufnahm, in Genua die Kunst der Tralaleri und in den Abruzzen die alten Liebeslieder einfing, da wurden in der Maremma gerade die ersten Bergminen wieder geschlossen. \u201eMaremma amara\u201c, \u201eBittere Maremma\u201c, ist das bekannteste Lied aus dieser Region Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 24. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. 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