{"id":27464,"date":"2022-06-05T12:00:08","date_gmt":"2022-06-05T10:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27464"},"modified":"2022-06-01T15:06:54","modified_gmt":"2022-06-01T13:06:54","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 06.06. bis 12.06.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 23. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"#_Toc104988177\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988178\">mo \u2013 06.06.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988179\">di\u00a0 \u2013 07.06.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988180\">mi \u2013 08.06.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988181\">do \u2013 09.06.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988182\">fr \u2013 10.06.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988183\">sa \u2013 11.06.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104988184\">so \u2013 12.06.2022. 10<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<h2><a name=\"_Toc104988177\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988177\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc104988178\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988178\"><\/a>mo \u2013 06.06.2022<\/h2>\n<p>16:05 bis 17:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Pop und Jazz<\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Judy Garland zum 100. Geburtstag <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 10.Juni j\u00e4hrt sich der Geburtstag der 1969 verstorbenen Schauspielerin und S\u00e4ngerin Judy Garland zum 100. Mal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre gr\u00f6\u00dften Filmerfolge waren jene, bei denen Garland als S\u00e4ngerin zu h\u00f6ren war. Am engsten assoziiert wird der Name Judy Garland mit dem Songklassiker \u201eSomewhere over the rainbow\u201c von Harold Arlen aus dem Musicalfilm \u201eThe Wizzard of Oz\u201c aus 1939. Die damals 14-j\u00e4hrige Judy sang diesen Standard mit bemerkenswert emotionaler Tiefe. Die legend\u00e4re Sopranistin Maria Callas bezeichnete Judy Garlands Organ gar als \u201edie gro\u00dfartigste Stimme, die ich je geh\u00f6rt habe\u201c. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:13 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Meisterin der Farben und Texturen \u2013 Die japanische Arrangeurin Miho Hazama<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Die japanische Komponistin, Arrangeurin, Dirigentin und Pianistin Miho Hazama ist erst 35 Jahre alt, kann aber bereits auf eine imposante Geschichte als Orchesterleiterin zur\u00fcckblicken. Mit 24 zog sie nach New York, wo sie mit ihren farb- und texturreichen Kompositionen f\u00fcr Big Bands und Kammerorchester sofort auffiel und zum Liebling der Kritiker wurde. 2019 berief ein Gremium sie zur Chefdirigentin der ber\u00fchmten Danish Radio Big Band in Kopenhagen. Ihre Vorg\u00e4nger: Thad Jones, Bob Brookmeyer, Jim McNeely.<\/p>\n<p>22:48 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Der Urknall \u2013 Louis Armstrongs legend\u00e4re Hot Five- und Hot Seven-Aufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. \u201eDas einflussreichste Aufnahme-Projekt des Jazz, vielleicht der ganzen amerikanischen Musik\u201c: So urteilt ein prominenter Kritiker \u00fcber die legend\u00e4ren \u201eHot Five &amp; Hot Seven\u201c-Einspielungen Louis Armstrongs. Zwischen November 1925 und Dezember 1928 machte der Trompeter 65 Aufnahmen, gr\u00f6\u00dftenteils in Quintett- bzw. Septettbesetzung, die heute zu den revolution\u00e4ren Werken der Schallplattengeschichte gez\u00e4hlt werden. H\u00e4tte er nur diese Aufnahmen und nichts anderes gemacht, er w\u00e4re wohl trotzdem eine der bedeutendsten Pers\u00f6nlichkeiten in der Geschichte des Jazz.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Low Tones \u2013 Neues mit Bassklarinette und Baritonsaxophon: Mit dem \u00f6sterreichischen Trio \u201eEdi Nulz\u201c, mit dem Stuttgarter \u201eDuo Mosaik\u201c, mit \u201eTini Tomsen: Max Sax\u201c und mit dem \u201eZurich Jazz Orchestra feat.Steffen Schorn\u201c.. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104988179\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u00a0\u2013 07.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Vincent Neumann<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Anthony Braxton \u2013 Diamond Curtain Wall Trio 2015 in Schorndorf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Anthony Braxton, gerade 77 Jahre alt geworden, geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten unserer Zeit. Als virtuoser Saxofonist und vision\u00e4rer Komponist hat er eine h\u00f6chst originelle, zugleich komplexe wie sinnliche Sprache entwickelt, die bewusst mit bestimmten Jazzkonventionen bricht und dennoch auch der Tradition verbunden bleibt. In der Manufaktur Schorndorf spielte Braxton im Januar 2015 ein furioses Konzert mit der Gitarristin Mary Halvorson und dem Trompeter Taylor Ho Bynum.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Bluenotes in Donaueschingen \u2013 Joachim-Ernst Berendt und das \u201eFestival f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Tonkunst\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Lutz Neitzert. Mitte der 50er-Jahre schien die Zeit gekommen, Modern Jazz und Neue Musik einander n\u00e4her zu bringen. Und 1954 wagte dann Joachim-Ernst Berendt, seinerzeit SWF-Redakteur und amtierender \u201eJazzpapst\u201c, einen ersten, epochemachenden Versuch: ein Cooljazz-Konzert bei den Donaueschinger Musiktagen. Und als in den 60er-Jahren der Freejazz der Neuen Musik noch einen Schritt n\u00e4hergekommen war, wurden Berendts Programme zu einem festen Bestandteil des Festivals: Bluenotes an der (sch\u00f6nen blauen) Donau.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Odessa \u2013 Musikalisches Portr\u00e4t einer Stadt \u2013 Vadim Neselovskyi Piano solo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 29.4.2022 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Odessa \u2013 der Name der ukrainischen Hafenstadt am Schwarzen Meer ist vielen Westeurop\u00e4ern bekannt, aber wenige wissen Genaueres \u00fcber sie. Der Pianist Vadim Neselovskyi ist dort geboren und aufgewachsen. Mit 15 wanderte er mit seiner Familie nach Deutschland aus, heute lebt er in den USA und z\u00e4hlt zu den hochvirtuosen, klassisch geschulten Pianisten des zeitgen\u00f6ssischen Jazz. Seiner Heimatstadt widmete er 2020 eine gro\u00dfe Solo-Suite, die das Leben dort in vielen Facetten portr\u00e4tiert. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erhielt das Programm nun traurige Aktualit\u00e4t. Im Beethoven-Haus Bonn f\u00fchrte Neselovskyi \u201eOdessa\u201c im Rahmen eines Benefiz-Konzertes auf, dessen Erl\u00f6s ukrainischen Musikerinnen und Musikern zugutekam.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Anja Buchmann<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Postkolonialismus in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch heute wirkt der europ\u00e4ische Kolonialismus vielerorts nach: in Kunst und Kultur, nicht zuletzt in der Welt der neuen Musik. Bewegt von der Frage, wie es gelingen kann, heute im Kleinen wie im Gro\u00dfen Gemengelagen und Verfahrensweisen in der neuen Musik zu de-kolonisieren, begibt sich Sophie Emilie Beha auf Spurensuche. Sie portr\u00e4tiert den g\u00e4ngigen Status Quo, gibt Denkanst\u00f6\u00dfe und holt Handlungsempfehlungen ein bei Komponist*innen, Performer*innen, Veranstalter*innen und Wissenschaftler*innen wie Sandeep Bhagwati, meL\u00ea yamomo, Harald Kisiedu, Du Yun und Cedrik Fermont. Eine Sendung von Sophie Emilie Beha<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Bianca Schwarz. Heute mit: Jonas Timm: Morbu | Phraim: Hysteria | Footprint Project: Garden Of Opinions<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61\u2018<br \/>\n<strong>Wie Lachenmann den Streichquartettklang revolutioniert \u2013 Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das 2. Streichquartett von Helmut Lachenmann \u201eReigen seliger Geister\u201c (1989).<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Reihe von Komponist\/innen der neueren und Neuen Musik ist in den Olymp des musikalischen Kanons aufgestiegen; die Namen einer kleinen Auswahl dieser Schaffenden ist eng verkn\u00fcpft mit einem ganz bestimmten kompositorischen Wagnis, das als \u201eNeues\u201c in die Musikgeschichte eingegangen ist. W\u00e4hrend der Name Sch\u00f6nberg etwa untrennbar ist von der \u201eMethode der Komposition mit zw\u00f6lf nur aufeinander bezogenen T\u00f6nen\u201c, die Geschichte der \u201emusique spectrale\u201c nur durch Nennung von Namen wie Dufourt, Murail oder Grisey erz\u00e4hlbar ist, so steht der Name Lachenmann f\u00fcr die intensive Erforschung der schier unendlichen M\u00f6glichkeiten instrumentaler Klangerzeugung abseits bereits betretener Pfade.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Helmut Lachenmanns 2. Streichquartett \u201eReigen seliger Geister\u201c begegnen wir an Stelle des bekannten Streichquartettklangs den \u201enat\u00fcrlichen R\u00e4nder(n) des hervorgebrachten Tones, (welche) zum lebendig gemachten Gegenstand der Erfahrung werden\u201c, so der Komponist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet \u201eReigen seliger Geister\u201c aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime \u2013 News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 50. Geburtstag des Berliner Pianisten Marc Schmolling: Henning Sieverts portr\u00e4tiert den geb\u00fcrtigen M\u00fcnchner in unterschiedlichen Bandformaten, vom Quartett \u00fcber Trio und Duo bis hin zu Klavier-Soloaufnahmen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104988180\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988180\"><\/a>mi \u2013 08.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Finest Blue<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Ella Fitzgerald, Paul Desmond, George Shearing, Ralph Towner und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz Session: SWR NEWJazz Meeting 2021 \u2013 Die Vibrafonistin Sasha Berliner &amp; Tabula Rasa \u2013 Die Studiotakes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Mit der New Yorker Vibrafonistin Sasha Berliner ist es der SWR2-Jazzredaktion im November 2021 gelungen, eine der treibenden Kr\u00e4fte der Brooklyner Jazzszene nach Deutschland zu holen. Zum 52. SWR NEWJazz Meeting reiste die Musikerin mit neuen Kompositionen und einem eigens f\u00fcr dieses traditionsreiche Klanglabor zusammengestellten Quintett an. Nach vier Probetagen im SWR-Studio Baden-Baden folgte eine Tour durchs Sendegebiet mit Stationen in T\u00fcbingen, Karlsruhe und Mannheim. In zwei Juni-Ausgaben der SWR2 NOWJazz Session gibt es H\u00f6hepunkte der ergiebigen Studiotakes und der drei Konzerte zu h\u00f6ren. (Teil 2, Mittwoch, 22. Juni 2022, 21.05 Uhr)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Jazzfabrik R\u00fcsselsheim<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Mit Maceo Parker ging alles los. Der amerikanische Funk- und Jazzsaxofonist bestritt 1997 das erste gro\u00dfe Konzert der Jazzfabrik R\u00fcsselsheim. Hunderte von Konzerten hat der r\u00fchrige Verein seit damals veranstaltet, mit vielen gro\u00dfen Namen und noch viel mehr regionalen Talenten. Seit 25 Jahren lockt R\u00fcsselsheim damit viele Jazzfans aus dem Rhein-Main-Gebiet in die Opelstadt.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte \u2013 \u201eJim &amp; the shrimps\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Schlagzeuger Jim Black und seine Band beim 11. \u201eYoung lions on stage\u201c Festival. Aufnahme vom 9. Mai 2022 in der Tafelhalle in N\u00fcrnberg. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104988181\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988181\"><\/a>do \u2013 09.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Einfach mehr Freiheit \u2013 Komponierende Interpret*innen nutzen den Perspektivwechsel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Einst gab es sie nicht: die Trennung von Interpretation und Komposition. F\u00fcr die meisten Komponistinnen und Komponisten war es selbstverst\u00e4ndlich, ihre eigenen Werke aufzuf\u00fchren. Ja, sie waren oftmals \u00fcberhaupt die ersten Interpreten ihrer neuen Kreationen. Das \u00e4nderte sich sp\u00e4testens mit Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute sind die wenigsten Topmusikerinnen und -musiker auch eigensch\u00f6pferisch zu erleben. Doch es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel, wenn die Solokadenz in einem Mozartkonzert wirklich selbst vom Interpreten entwickelt wird, wenn neben dem klassischen Konzertrepertoire pers\u00f6nliche Bearbeitungen und eigene St\u00fccke aufgef\u00fchrt werden. Welchen Nutzen hat dieser Perspektivwechsel, mal interpretierend, mal eigensch\u00f6pferisch t\u00e4tig zu sein? Was bringt der kreative Input f\u00fcr die interpretierende Auseinandersetzung und umgekehrt? Versteht man vorhandene Notentexte besser und achtet man beim Komponieren vermehrt auf die spielerische Umsetzung? BR-KLASSIK stellt in Musikerinnen und Musiker vor, die beide Perspektiven kennen und in ihrem Konzertleben vereinen. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Camille Thurman und die hr-Bigband in Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie schreibt, sie singt und sie spielt: Camille Thurman. Eine junge US-amerikanische Musikerin, die Sie sich schon einmal merken sollten. Nach Europa schallt das Gefl\u00fcster \u00fcber sie noch leise her\u00fcber. In ihrer Heimat wird sie bereits mit Preisen in all ihren Disziplinen \u00fcbersch\u00fcttet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Komponistin ist sie bereits zweifach mit einem der landesweit wichtigsten Jazzpreise f\u00fcr junge Talente, dem ASCAP Herb Alpert Young Jazz Composers Award, ausgezeichnet, als S\u00e4ngerin wird sie in der Presse gerne mit Sarah Vaughan oder Ella Fitzgerald verglichen und als Saxofonistin ist sie nun als erste Frau \u00fcberhaupt seit zwei Jahren Teil der ber\u00fchmten Big Band Jazz At Lincoln Center mit Wynton Marsalis \u2013 reicht Ihnen das als roter Teppich?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die hr-Bigband rollt ihn im Juni gerne f\u00fcr diese junge Musikerin aus, die dieses Projekt mit Chefdirigent Jim McNeely mehr als schm\u00fccken kann und Sie musikalisch verzaubern wird!<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: \u201eSei formlos wie Wasser!\u201c \u2013 Ein Portr\u00e4t des Pianisten Christian Sands<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M\u00fctzelfeldt. Die Jazz-Tradition nicht nur kennen, sondern etwas Eigenes daraus formen: Der Pianist Christian Sands verk\u00f6rpert diese \u00e4sthetische Maxime geradezu idealtypisch. Bekannt wurde der US-Amerikaner als 18-J\u00e4hriger in der Band des Bassisten Christian McBride. Drei F\u00f6rderer pr\u00e4gten ihn pianistisch: Dr. Billy Taylor brachte ihm alle Klavier-Spielarten der Jazzhistorie nahe, Jason Moran und Vijay Iyer vermittelten Sands, wie dieser breite Wissensfundus die eigene Kreativit\u00e4t stimulieren kann. Nach Alben, auf denen er Straight-ahead-Jazz, R&amp;B, Soul, Latin, Funk und Hip-Hop-Elemente integrierte, hat der 33-J\u00e4hrige nun mit \u201eBe Water\u201c ein ambitioniertes und kompositorisch gepr\u00e4gtes Konzept-Album vorgelegt. Dazu lie\u00df sich der erfahrende Kampfsportler von einem Credo seines Idols Bruce Lee inspirieren: \u201eLeere deinen Geist. Sei formlos, formlos wie Wasser\u201c.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franco Donatoni: \u201eEtwas ruhiger im Ausdruck\u201c; Prom f\u00fcr Orchester (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Vykintas Baltakas); Concertino f\u00fcr Streicher, Blechbl\u00e4ser und Schlagzeug (Peter Sadlo, Schlagzeug; M\u00fcnchener Kammerorchester: Gilbert Varga); \u201eAlgo\u201c (Stefano Cardi, Gitarre; Freon Ensemble)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: G\u00fcnter Baby Sommer &amp; The Lucaciu 3: Karawane | TWOTWO: Sweet &amp; Sour | Daniel Erdmann &amp; Christophe Marguet: Pronto!<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>L\u00e9o Kupper. Generator f\u00fcr Generationen. \u2013 Der Elektroakustik-Pionier L\u00e9o Kupper. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der belgische Komponist L\u00e9o Kupper entwarf in den fr\u00fchen 1960er Jahren eine Synthesizer-Apparatur, die er GAME \u2013 G\u00e9n\u00e9rateur Automatique de Musique Electronique \u2013 nannte. Mit dem GAME spielte er bis in die 1990er zahlreiche St\u00fccke ein. Vor kurzem hat das Label Sub Rosa auf drei CDs die Zusammenstellung \u201eComplete Electronic &amp; Voices Works\u201c herausgebracht. Im Zeit-Ton sind Ausschnitte aus L\u00e9o Kuppers Schaffen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">L\u00e9o Kupper z\u00e4hlt zu den ersten Elektroakustik-Komponisten Belgiens. 1935 geboren, wurde er 1958 Assistent von Henri Pousseur, der zu dieser Zeit in Br\u00fcssel das erste elektroakustische Studio des Landes eingerichtet hatte. 1967 gr\u00fcndete Kupper sein eigenes, das Studio de Recherches et de Structurations Electroniques Auditives, wo er bis heute komponiert. \u00dcber gut 40 Jahre war er auch als Wissenschaftler t\u00e4tig und schrieb \u00fcber Verh\u00e4ltnisse zwischen Vokal- und Computermusik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwischen 1961 und 1966 konstruierte Kupper den GAME. Dieser Generator besteht aus sogenannten Klangzellen, die sich miteinander verbinden und dann programmieren lie\u00dfen. Der GAME war eine Art modularer Synthesizer, mit dem auch Band-Maschinen, Mikrofone und Lautsprecher gesteuert werden konnten. Besondere Inspirationen f\u00fcr Kuppers stimmliche Kreationen waren die Dadaisten sowie Luciano Berio.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das belgische Label Sub Rosa \u2013 und besonders die Serie \u201eEarly Electronics\u201c \u2013 besticht seit vielen Jahren mit detailreicher Archivarbeit. \u201eComplete Electronic &amp; Voices Works 1961\u20131987\u201c umfasst elf Arbeiten L\u00e9o Kuppers ausschlie\u00dflich f\u00fcr den GAME: \u00e4u\u00dferst imaginative, intuitive und klanglich heterogene Werke. Oder, um es mit dem Titel eines St\u00fccks zu sagen: \u201eelektro-poetisch\u201c. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 28j\u00e4hrige W\u00fcrzburger Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei wird als eines der gr\u00f6\u00dften deutschen Jazz-Talente der letzten Jahre gehandelt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit 5 begann er sich \u00fcber Trommeln und Becken herzumachen, heute unterrichtet er Schlagzeug (und Gesang) an der Musikschule \u201eWillkommen mit Musik e.V.\u201c in W\u00fcrzburg<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jonas Sorgenfrei ist nicht nur als Sideman aufgefallen, sein Solo-Deb\u00fct \u201eElephants Marching On\u201c brachte ihm in der Szene manchen Aha-Moment ein, und sein neues Werk \u201eMoods\u201c d\u00fcrfte ebenfalls f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff sorgen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beeindruckend ist auch das multikulturell ausgerichtete \u201eLou-Duo\u201c, das er mit dem Pianisten Felix Schneider-Restschikow betreibt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104988182\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988182\"><\/a>fr \u2013 10.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Marjamaa\/Feraud\/Lehtonen beim Jazzkaar-Festival in Tallinn 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein spritziges europ\u00e4isches Trio gastierte am 28. Mai 2021 im Rahmen des Jazzkaar-Festivals im estl\u00e4ndischen Kunstmuseum in Tallinn: Wobei der estnische Pianist Holger Marjamaa und der finnische Drummer Jussi Lehtonen vor allem das starke Bassspiel ihres franz\u00f6sischen Kollegen Hadrien Feraud in den Mittelpunkt stellten. Der Pariser Saitenmeister spielt in der Nachfolge von Jaco Pastorius, des legend\u00e4ren, 1987 verstorbenen Bassisten, und pflegt dabei einen unaufdringlich coolen, gediegenen Stil.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Programm des Trios beinhaltete neben einer Hommage an Pastorius auch Kompositionen von Herbie Hancock und von Ferauds Partnern Holger Marjamaa und Jussi Lehtonen. Zu dritt gelang an diesem Abend ein konzentriertes Konzert, eine Mixtur aus Modern Jazz, ausgiebiger Improvisation und \u00adeindr\u00fccklichen Balladen: Zu einem der H\u00f6hepunkte des Konzerts avancierte n\u00e4mlich die Interpretation von Johnny W. Greens \u201eBody and Soul\u201c. Eine Verbeugung vor der Zeitlosigkeit guter Jazz-Standards. Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eWie Glanz von altem Gold\u201c \u2013 Vom Sprechen \u00fcber Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWie Glanz von altem Gold\u201c \u2013 so hat der Dirigent Herbert von Karajan den Klang der Dresdner Staatskapelle beschrieben. Richard Wagner nannte das Orchester seine \u201eWunderharfe\u201c. In einem Forschungsprojekt mit einem Budget von einer Million Euro ergr\u00fcnden Wissenschaftler an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden: Wie entsteht dieser besondere Klang, wie wurde er \u00fcber die Jahrhunderte beschrieben? Ist er messbar, darstellbar? Wie kann ich ihn erhalten? Es ist der Versuch, etwas Immateriellem wie Musik \u2013 und in diesem Fall dem Klang eines Orchesters \u2013 auf den Grund zu gehen. Man kann Musik weder anfassen noch sehen. Und doch ist sie da. Wie nimmt sie der Laie wahr und wie der Profi? Mit solchen Fragen setzt sich das Forschungsteam um Prof. Dr. Michael Heinemann in Dresden auseinander. Doch auch in anderen Bereichen ist das \u201eSprechen \u00fcber Musik\u201c ein Kernthema. Zum Beispiel in der Schule. Es muss ge\u00fcbt werden. Schon mit den Kleinsten. Es geht um eine Wahrnehmungsschulung aber auch um Kommunikation. Bei Studierenden der Musik tr\u00e4gt die Geh\u00f6rbildung zur Professionalisierung bei. Der Kritiker versucht nach dem Konzert \u00fcber das Geh\u00f6rte und Erlebte zu berichten. Ja, wie denn blo\u00df? Der Sopran schimmerte silbrig, die Geigen weinten, das Orchester brauste. Und hat das jeder im Publikum auch so empfunden? Ein Feature \u00fcber die M\u00f6glichkeit und Unm\u00f6glichkeit, sich \u00fcber Geh\u00f6rtes auszutauschen und Musik in Worte zu fassen. Und ein Appell, in unserer hektischen Welt das Zuh\u00f6ren wieder zu \u00fcben. Eine Sendung von Nicole Baumann<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Nachtmix: Mit Michael Bartle<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Komponistin und K\u00fcnstlerin Roberta Lazo Valenzuela\u00a0 \u2013 Inspiration in den Feinheiten des Alltags. Roberta Lazo Valenzuela im Zeit-Ton Portrait. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIch bin oft \u00fcberrascht von den Momenten, Szenen und Besch\u00e4ftigungen des Alltags. In diesen unscheinbaren, unauff\u00e4lligen Gesten und Handlungen, die mit feinen Bildern und Kl\u00e4ngen gef\u00fcllt sind, finde ich die Themen f\u00fcr meine Arbeiten\u201c, stellt die vielf\u00e4ltige K\u00fcnstlerin Roberta Lazo Valenzuela fest. Die geb\u00fcrtige Chilenin kam im Zuge ihrer Studien nach Europa, zuerst nach Deutschland, dann nach Linz, um bei Carola Bauckholt ihren Master in Komposition zu machen. Dann arbeitet sie an ihrem Master in TransArts an der Universit\u00e4t f\u00fcr Angewandte Kunst in Wien. 2021 verbrachte sie ein Semester in Norwegen an der Oslo National Academy of the Arts und beendete ihr Studium der Bildenden Kunst. Zu ihren k\u00fcnstlerischen Ausdrucksmitteln z\u00e4hlen so unterschiedliche Medien wie Musik, Sound Art, Installation, Video, Animation, Papierkunst, Malerei und Collagetechniken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In ihrem Deb\u00fct-Album \u201eIndoors\u201c, das 2020 auf Kassette in einer liebevoll handgefertigten Holzschatulle und digital ver\u00f6ffentlicht wurde, geht Roberta Lazo Valenzuela auf das innere und \u00e4u\u00dfere H\u00f6ren ein, in dem so triviale Ger\u00e4usche und Kl\u00e4nge in unserer Wohnung sich verwandeln und zu Musik werden k\u00f6nnen. Erst k\u00fcrzlich hat sie nun ihr aktuelles Album \u201eMusic for Evenings\u201c als Vinylplatte aufgelegt, in dem sie vermehrt mit ihrer eigenen Stimme als Klangerzeuger experimentiert. Es ist w\u00e4hrend ihres Studienaufenthalts in Oslo entstanden und das dortige Winterlicht hat sie zu einer Klangmeditation aus field recordings, dem Sound einer h\u00f6lzernen Orgelpfeife, einer Blockfl\u00f6te und ihrer eigenen Stimme inspiriert. Diese beiden Ver\u00f6ffentlichungen sowie weitere aktuelle Produktionen werden in diesem Zeit-Ton-Portr\u00e4t vorgestellt. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: BR Jazzclub \u2013 Mit Feuer, Seele und Ohren wie Satellitensch\u00fcsseln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die allererste musikalische Begegnung von Altsaxofonistin Angelika Niescier und Pianistin Marta Warelis. Aufnahme vom 12. April 2022 bei \u201eJazz+\u201c in der M\u00fcnchner Seidlvilla. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988183\"><\/a>sa \u2013 11.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14.00 Uhr | Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eAtlas der abgelegenen Inseln\u201c. Von Judith Schalansky. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Beatrice Frey, G\u00fcnther K. Harder, Sophie Kraus und Oscar Olivo. Bearbeitung und Regie: Thom Luz (SRF\/WDR\/Schauspiel Hannover 2015)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jede K\u00fcste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Der Wunsch eine \u201eTerra Incognita\u201c zu entdecken, l\u00e4sst sich kaum erf\u00fcllen. Aber Judith Schalansky, Schriftstellerin und Buchgestalterin, ist aufgewachsen als \u201eAtlas-Kind\u201c. Ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns in Form einer ebenso abstrakten wie \u00e4sthetischen Darstellung die fernen Welten nahe zu bringen versuchen. In ihnen, den erdkundlichen Folianten und Atlanten, hat Judith Schalansky ihre Forschungsreisen unternommen. Sie ist dabei bis an die R\u00e4nder des Erdkreises vorgesto\u00dfen, zu 50 abgelegenen Inseln: \u201eInseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde\u201c. Inseln, die sich \u2013 weit entfernt von jeder Bounty-Romantik \u2013 aus der rauen See erheben, die allermeisten abweisend und karg. Und es haben sich auf ihnen schreckliche Begebenheiten zugetragen. Denn, was Romantiker oft vergessen, die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. \u201eDas Paradies mag eine Insel sein\u201c, schreibt Judith Schalansky. \u201eDie H\u00f6lle ist es auch.\u201c<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eWie Glanz von altem Gold\u201c \u2013 Vom Sprechen \u00fcber Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWie Glanz von altem Gold\u201c \u2013 so hat der Dirigent Herbert von Karajan den Klang der Dresdner Staatskapelle beschrieben. Richard Wagner nannte das Orchester seine \u201eWunderharfe\u201c. In einem Forschungsprojekt mit einem Budget von einer Million Euro ergr\u00fcnden Wissenschaftler an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden: Wie entsteht dieser besondere Klang, wie wurde er \u00fcber die Jahrhunderte beschrieben? Ist er messbar, darstellbar? Wie kann ich ihn erhalten? Es ist der Versuch, etwas Immateriellem wie Musik \u2013 und in diesem Fall dem Klang eines Orchesters \u2013 auf den Grund zu gehen. Man kann Musik weder anfassen noch sehen. Und doch ist sie da. Wie nimmt sie der Laie wahr und wie der Profi? Mit solchen Fragen setzt sich das Forschungsteam um Prof. Dr. Michael Heinemann in Dresden auseinander. Doch auch in anderen Bereichen ist das \u201eSprechen \u00fcber Musik\u201c ein Kernthema. Zum Beispiel in der Schule. Es muss ge\u00fcbt werden. Schon mit den Kleinsten. Es geht um eine Wahrnehmungsschulung aber auch um Kommunikation. Bei Studierenden der Musik tr\u00e4gt die Geh\u00f6rbildung zur Professionalisierung bei. Der Kritiker versucht nach dem Konzert \u00fcber das Geh\u00f6rte und Erlebte zu berichten. Ja, wie denn blo\u00df? Der Sopran schimmerte silbrig, die Geigen weinten, das Orchester brauste. Und hat das jeder im Publikum auch so empfunden? Ein Feature \u00fcber die M\u00f6glichkeit und Unm\u00f6glichkeit, sich \u00fcber Geh\u00f6rtes auszutauschen und Musik in Worte zu fassen. Und ein Appell, in unserer hektischen Welt das Zuh\u00f6ren wieder zu \u00fcben. Eine Sendung von Nicole Baumann<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Inspirierten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Antonia Hausmann, Kurt Rosenwinkel, Gerald Clayton, Fred\u00e9ric Chopin und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: From Bird to Trane, From Bebop to Free \u2013 Der Schlagzeuger Roy Haynes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Der 1925 geborene Schlagzeuger Roy Haynes ist einer der letzten lebenden und spielenden Zeitzeugen der Bebop-\u00c4ra. Sein krosses, bewegliches Spiel gl\u00e4nzt mit interaktiven F\u00e4higkeiten, die ihn weit \u00fcber die Anf\u00e4nge des klassischen modernen Jazz hinaus getragen haben. Der New Yorker Drummer ist f\u00fcr seinen swingenden Witz und seine rhythmische Risikobereitschaft legend\u00e4r: Qualit\u00e4ten, die ihn zum bevorzugten Drummer von John Coltrane, Chick Corea und Pat Metheny machten.<\/p>\n<p>22:05 \u2013 22:49, DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Trance durch Monotonie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Komponist Corneliu Dan Georgescu. Von Martina Brandorff<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>m o s im Interview, chuffDRONE beim Jazzfestival Saalfelden 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2015 erschien das Deb\u00fct eines 2013 gegr\u00fcndeten und bald darauf viel gelobten \u00f6sterreichischen Ensembles: Month of Sundays. Das Quartett erarbeitete sich einen Ruf als exzellente Liveband und war auf vielen \u00f6sterreichischen wie auch internationalen B\u00fchnen zu Gast. Im Jahr 2022 kehrt Month of Sundays mit einem neuen Album ins Rampenlicht zur\u00fcck. Doch einiges hat sich ver\u00e4ndert: Die Band hat sich durch das Ausscheiden von Saxofonist Philipp Harnisch zum Trio verkleinert, und auch der Name wurde auf drei Buchstaben reduziert: m o s. Schlagzeuger Johannes Wakolbinger und Gitarrist Ivo Fina, die nun gemeinsam mit Trompeter Alex Kranabetter das Line-up bilden, sind im Jazznacht-Studio zu Gast und sprechen \u00fcber die Entstehung des neuen, noch unbetitelten Albums, das elektroakustische Klang-und Spannungsfelder erforscht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00d61-Konzertaufnahme dieser Jazznacht stammt ebenfalls von einer jungen \u00f6sterreichischen Band: Sie h\u00f6ren einen Auftritt von chuffDRONE, dem kollektiven Kraftb\u00fcndel, das aus einigen der der spannendsten Musiker:innen der heimischen Szene besteht: Lisa Hofmaninger (Sopransax und Bassklarinette), Robert Schr\u00f6ck (Saxofone &amp; Klarinette), Jul Dillier (Klavier), Judith Ferstl (Kontrabass) und Judith Schwarz (Schlagzeug) waren beim Jazzfestival Saalfelden am 22. August 2021 bestens in Form!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem steht Musik von Jaki Byard auf dem Programm, der am 15. Juni 100 Jahre alt geworden w\u00e4re. Byard gilt als einer der versatilsten Pianisten der Jazzgeschichte, wusste er doch Einfl\u00fcsse von Ragtime bis Free Jazz nahtlos in sein Spiel einzugliedern. Sowohl unter eigenem Namen als auch als Sideman von Charles Mingus und Eric Dolphy war er f\u00fcr einige der wichtigsten Jazz-Alben des 20. Jahrhunderts (mit)verantwortlich. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104988184\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104988184\"><\/a>so \u2013 12.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) m o s im Interview, chuffDRONE beim Jazzfestival Saalfelden 2021 <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eRock im Jahr 1971\u201c. In memoriam Martin Schuster <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Jahr 1971 hat Weichen gestellt, als Geburtsmoment ganzer Musikrichtungen, mit Neuerungen in der Studiotechnik, dem Siegeszug des Synthesizers oder der Bl\u00fcte etwa des deutschen Krautrock, mit kreativen Entwicklungen auch in Folk und Songwriting.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie Grundsteine f\u00fcr Hard Rock, Heavy Metal, Prog Rock und Glam Rock sind gelegt worden und erfolgreiche Bands in Europa und \u00dcbersee beginnen ganze Sportstadien zu f\u00fcllen,\u201c berichtet der Musikjournalist und Autor Martin Schuster in seinem Buch \u201eRock im Jahr 1971. Gr\u00f6\u00dfer, lauter, aufregender.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In jahrelangen akribischen Recherchen, in Gespr\u00e4chen mit Protagonisten der Zeit einschlie\u00dflich eines Interviews mit Singer\/Songwriter Don McLean (\u201eAmerican Pie\u201c) hat Martin Schuster die musikalischen Meilensteine des \u201eAnnus mirabilis\u201c 1971 rekonstruiert. Der K\u00fcnstler Roger Dean stellte f\u00fcr das Buch originale Gem\u00e4lde seiner legend\u00e4ren Plattencover f\u00fcr die Band Yes und vieler andere zur Verf\u00fcgung, Journalisten-Kolleg:innen steuerten Fotos bei.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Martin Schuster war Keyboarder und Pianist, dar\u00fcber hinaus hat er auf vielf\u00e4ltige Weise zum Musikleben in \u00d6sterreich beigetragen: als k\u00fcnstlerischer Leiter der B\u00fchne Heidenreichstein, als Mitinitiator des Workshops Nordic Grooves, als Produzent von einem Dutzend CDs, und seit 1995 als Redakteur der Musikzeitschrift Concerto, zust\u00e4ndig f\u00fcr Jazz, Weltmusik und Crossover-Stile -all das neben seiner T\u00e4tigkeit als Lehrer in seiner Geburtsstadt Gm\u00fcnd.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anfang M\u00e4rz 2022 verstarb Martin Schuster w\u00e4hrend einer Benefiz-Aktion. Sein Ableben ist Anlass zur Wiederholung dieser Sendung aus dem Dezember 2021. Darin erz\u00e4hlt Martin Schuster anhand zahlreicher Musikbeispiele von den Ereignissen und Entwicklungen vor f\u00fcnfzig Jahren, die er in seinem Buch festgehalten hat -auch mit biographischen Bez\u00fcgen und Erinnerungen an seine Teenagerzeit. Gestaltung: Johann Kneihs<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Martin Schuster: Rock im Jahr 1971. Gr\u00f6\u00dfer, lauter, aufregender. Verlag Bibliothek der Provinz 2021<\/p>\n<p>21:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jaki Byard: \u201eSunshine of My Soul\u201c (1967) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 15. Juni j\u00e4hrt sich der Geburtstag des Pianisten Jaki Byard zum 100. Mal. Byard wurde in Worcester, Massachusetts, geboren. Im Alter von sechs Jahren wurde dem Sohn einer Pianistin und eines Posaunisten der erste Klavierunterricht zuteil, und als Sechzehnj\u00e4hriger verbuchte er sein erstes professionelles Engagement. Ende der 1940er Jahre unterschrieb Byard einen Plattenvertrag beim Label Prestige, der es ihm erlaubte, zahlreiche seiner Kompositionen einzuspielen. Daneben war Byard auch als Lehrer t\u00e4tig und unterrichtete ab 1969 am New England Conservatory in Boston, sp\u00e4ter auch an der University of Hartford und der Manhattan School of Music.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In New York arbeitete Jaki Byard mit Charles Mingus, Booker Ervin, Eric Dolphy und Roland Kirk zusammen. Mit den beiden letzteren entstanden die bahnbrechenden Alben \u201eOutward Bound\u201c bzw. \u201eRip, Rig And Panic\u201c, das bereits in den Milestones zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Byard, der seinen Namen Jaki einmal falsch buchstabierte, diese Schreibweise dann aber beibehielt, verband in seinem Spiel nahezu die komplette Geschichte des Jazzklaviers und kombinierte m\u00fchelos Ragtime, Swing, Bebop, Boogie, Soul und Blues mit den atonalen Kl\u00e4ngen des Free Jazz und schuf damit einen einzigartigen Stil.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die im Oktober 1967 entstandenen Aufnahmen zum Album \u201eSunshine of my Soul\u201c sind exemplarisch f\u00fcr die immense Bandbreite von Jaki Byards K\u00f6nnen. Gemeinsam mit Elvin Jones, dem Schlagzeuger des Saxofonisten John Coltrane, und dem Ornette-Coleman-Bassisten David Izenzon pr\u00e4sentierte Jaki Byard<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">hier Eigenkompositionen, die mit einer humorigen Version von W. C. Handys \u201eSt. Louis Blues\u201c erg\u00e4nzt wurden. \u201eSunshine of my Soul\u201c ist ein immergr\u00fcner Klassiker im Oeuvre Jaki Byards, der tragischerweise am 11. Februar 1999 in seiner Wohnung in Queens in New York erschossen aufgefunden wurde. Aus Anlass seines Zentenariums sei das Album aus dem Regal geholt.\u00a0 Gestaltung: Christian Bakonyi<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Lieblingsmusik von Misato Mochizuki \u2013 Japans f\u00fchrende Komponistin Misato Mochizuki stellt Werke vor, von denen sie gepr\u00e4gt worden ist<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1969 in Tokio geborene Misato Mochizuki ist mit ihren Werken in Europa, Nordamerika und Japan gleicherma\u00dfen erfolgreich. Mit ihrem neuen St\u00fcck \u201eIntrusions\u201c f\u00fcr Orchester und Elektronik war Mochizuki 2021 bei den Donaueschinger Musiktagen zu Gast (ihre bereits viertes Werk bei diesem Festival). Morgen ist die Urauff\u00fchrung in \u201eZeit-Ton\u201c zu h\u00f6ren, heute pr\u00e4sentiert die Komponistin exklusiv f\u00fcr \u201eZeit-Ton extended\u201c eine Musikauswahl mit Kompositionen, von denen sie gepr\u00e4gt worden ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach ihrem Master-Abschluss in Komposition an der National University of Fine Arts and Music in Tokio erhielt Mochizuki 1995 den ersten Preis f\u00fcr Komposition am Conservatoire National Sup\u00e9rieur in Paris und nahm dann am Programm \u201eComposition and Computer Music\u201c am IRCAM ( 1996-1997) teil. Seit 2007 ist sie Professorin an der Meiji Gakuin University in Tokyo und hat an den ma\u00dfgeblichen internationalen Institutionen der zeitgen\u00f6ssischen Musik unterrichtet (u.a. Darmst\u00e4dter Ferienkurse, Columbia University, Amsterdam Conservatory). Ihre Artikel zu Musik und Kultur sind in Japans meistgelesener Tageszeitung erschienen. Gestaltung: Misato Mochizuki, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: Die Sehnsucht der Fadistas \u2013 Neue Aufnahmen von Misia, Mariza und anderen Fados\u00e4ngerinnen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg. \u201eFado ist nicht traurig, er ist tief\u201c, sagt die portugiesische S\u00e4ngerin Misia. Drei Jahrzehnte umfasst die Diskografie der Tochter einer T\u00e4nzerin aus Barcelona und eines portugiesischen Ingenieurs. Ihre aktuelle Aufnahme tr\u00e4gt den Titel \u201eAnimal Sentimental\u201c, womit sie nat\u00fcrlich selber gemeint ist. Eine singende Schauspielerin, die eigene Geschichten und die anderer erz\u00e4hlt und sich als \u201esentimentales Wesen\u201c versteht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Produzenten Wolf-Dieter Karwatky hat Misia in den geschichtstr\u00e4chtigen Namouche Studios in Lissabon aufgenommen. F\u00fcr die Begleitband der S\u00e4ngerin hat der Pianist Ricardo D\u00edas die Arrangements geschrieben und die k\u00fcnstlerische Leitung \u00fcbernommen. Die Auswahl der Texte reicht von der chilenischen Folks\u00e4ngerin Violeta Parra \u00fcber den spanischen Cantautore Luis Eduardo Aute bis zum Dichter aller Fado-S\u00e4ngerinnen Fernando Pessoa. An die legend\u00e4re Fadista Am\u00e1lia Rodrigues erinnert eine andere Fado-Musikerin in ihren j\u00fcngsten Aufnahmen. Mit \u201eMariza canta Am\u00e1lia\u201c hat die aus Mosambik stammende S\u00e4ngerin Mariza zehn Coverversionen zu Kompositionen von Rodrigues herausgebracht. Mariza eifert der Ikone des Fado nicht hinterher, f\u00fcllt die Musik bestechend mit eigenem Leben, eigener Dynamik. Zu den weiteren Interpretinnen, deren Aufnahmen Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg in der heutigen Sendung \u201eMusik der Welt\u201c vorstellt, z\u00e4hlt Cristina Branco. Sie ist die Fadok\u00f6nigin in den Charts und kam urspr\u00fcnglich vom Jazzgesang zum Fado \u2013 nat\u00fcrlich ebenfalls inspiriert von Am\u00e1lia Rodriguez.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 23. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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Geburtstag Am 10.Juni j\u00e4hrt sich der Geburtstag der 1969 verstorbenen Schauspielerin und S\u00e4ngerin Judy &hellip;","og_url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/","og_site_name":"JazzZeitung","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/hufner","article_published_time":"2022-06-05T10:00:08+00:00","og_image":[{"width":2048,"height":1536,"url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/radio-jazz_journalisten.jpg?fit=2048%2C1536&ssl=1","type":"image\/jpeg"}],"author":"Martin Hufner","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/"},"author":{"name":"Martin Hufner","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/person\/b9a4e5ac765d94fb8f617bfa8f1fc5f7"},"headline":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 06.06. bis 12.06.2022","datePublished":"2022-06-05T10:00:08+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/"},"wordCount":5136,"commentCount":1,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/radio-jazz_journalisten.jpg?fit=2048%2C1536&ssl=1","keywords":["Jazz im Radio"],"articleSection":["News","Radio"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/","name":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 06.06. bis 12.06.2022 - JazzZeitung","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/radio-jazz_journalisten.jpg?fit=2048%2C1536&ssl=1","datePublished":"2022-06-05T10:00:08+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-06-06-bis-12-06-2022\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/radio-jazz_journalisten.jpg?fit=2048%2C1536&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/radio-jazz_journalisten.jpg?fit=2048%2C1536&ssl=1","width":2048,"height":1536,"caption":"Jazz im Radio. 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