{"id":27437,"date":"2022-05-29T12:00:00","date_gmt":"2022-05-29T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27437"},"modified":"2022-05-26T19:41:12","modified_gmt":"2022-05-26T17:41:12","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-30-05-bis-05-06-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/05\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-30-05-bis-05-06-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 30.05. bis 05.06.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 22. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc104486061\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486062\">mo \u2013 30.05.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486063\">di \u2013 31.05.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486064\">mi \u2013 01.06.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486065\">do \u2013 02.06.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486066\">fr \u2013 03.06.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486067\">sa \u2013 04.06.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc104486068\">so \u2013 05.06.2022. 11<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc104486061\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc104486062\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486062\"><\/a>mo \u2013 30.05.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:00-21:00 | Radio Z (<a href=\"http:\/\/www.radio-z.net\/\">http:\/\/www.radio-z.net\/<\/a>)<br \/>\n<strong>Diggin&#8216;! &#8211; Deep into Jazz, Blues, Soul, Rock &amp; African Music \u2013 am Mikrophon: Gerd Rudel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Sendung widmet sich anl\u00e4sslich seines\u00a0 100. Geburtstags ausschlie\u00dflich dem Leben und Werk von Charles Mingus.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Heute mit: Vitalii Kyianytsia Trio: Last Day Of Spring | Joe Haider Sextet: Maria Magdalena | Kind Folk: Head Towards The Center<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neues von Christoph Herndler \u2013 \u201eBuche und Blatt\u201c. Das Ensemble Phace spielt Christoph Herndler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Notation nimmt in den Werken von Christoph Herndler (geboren 1964 in Gaspolthofen) einen zentralen Stellenwert ein. Seine Partituren sind geometrisch pr\u00e4zise konstruierte Grafiken und stellen schon f\u00fcr sich alleine genommen Kunstwerke dar. Das visuelle Konstrukt der Notation dient dabei gleichzeitig als ordnendes Prinzip und als Mittel, musikalisch unvorhergesehene Situationen und akustisch erstaunliche Momente zu erzeugen. Die rigiden geometrischen Formen sorgen f\u00fcr einen geregelten Ablauf aus musikalischen Freir\u00e4umen. Als selbstorganisierendes System kann diese Form der Ordnung auf ein Dirigat verzichten, weil alle Beteiligten zu jedem Zeitpunkt die gesamte Form der Komposition vor Augen haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die musikalische Form und das H\u00f6rerlebnis in \u201eBuche und Blatt\u201c entstehen daher aus einem antihierarchischen und gleichberechtigten Zusammenspiel der MusikerInnen, geleitet durch eine gemeinsame visuelle Ebene. Die konkreten klanglichen Ereignisse sind dabei weniger Folge des pers\u00f6nlichen und improvisatorischen Ausdrucks der InstrumentalistInnen, vielmehr sind Variabilit\u00e4t und Vielfalt der Musik bereits in der Notation erfasst und entstehen direkt aus der Geometrie. (Ensemble Phace)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein ORF-Mitschnitt der Urauff\u00fchrung mit dem Ensemble Phace aus dem Wiener Konzerthaus vom Dienstag, 10. Mai 2022. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday \u2013 Zum 45. Todestag von Paul Desmond<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Erinnerungen an den gro\u00dfen amerikanischen Altsaxofonisten, in zeitlos guten Aufnahmen. Mit dem Dave Brubeck Quartett, im Duett mit Brubeck sowie in verschiedenen Formaten mit den Gitarristen Jim Hall und Ed Bickert. Pr\u00e4sentiert von Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104486063\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486063\"><\/a>di \u2013 31.05.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: DJ Swingin\u2019 Swanee<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Japanic \u2013 Aki Takase beim Jazzfest Berlin 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Traditionell wird auf dem Jazzfest Berlin der renommierte Albert-Mangelsdorff-Preis vergeben \u2013 2021 ging er an die Pianistin Aki Takase. Seit vielen Jahrzehnten ist die geb\u00fcrtige Japanerin eine der wichtigsten und unverkennbaren Stimmen der international beachteten Berliner Jazzszene \u2013 immer wieder kommen von ihr neue Impulse. Eines ihrer j\u00fcngeren Projekte ist das Quintett \u201eJapanic\u201c \u2013 inspiriert von den Kompositionen Conlon Nancarrows f\u00fcr Selbstspielklaviere. Mit einem furiosen Konzert feierten Aki Takase und ihre Japanic-Kollegen nach der Preisvergabe in der Betonhalle des Silent Green.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Keine Angst vor Melodien \u2013 Jan Schreiner Large Ensemble Songs &amp; Moods<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Felix Meyer, Heidi Bayer, Trompete;Malte D\u00fcrrschnabel, Theresia Philipp, Jens Bo\u0308ckamp, Saxofon; Lukas Wyss, Posaune; Steven Schaughency, Horn; Jan Schreiner, Bassposaune, Tuba; J\u00fcrgen Friedrich, Piano; Reza Askari, Bass;Silvio Morger, Schlagzeug<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 10.2.2022 aus dem Stadtgarten in K\u00f6ln. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Posaunist Jan Schreiner hatte einen Grundsatz beim Schreiben seiner j\u00fcngsten Kompositionen: \u201eBehalte nur, was Dir wirklich gef\u00e4llt!\u201c Das Ergebnis durfte vertrackt sein oder einfach \u2013 nur nicht kopflastig. Anregen lie\u00df Schreiner sich mal vom Signalmotiv eines elektrischen Haushaltsger\u00e4tes, mal vom \u201eEinfach-aus-dem-Fenster-Schauen\u201c. So entwickelte er ohne den Zwang vorgegebener Konzepte eine abwechslungsreiche Sammlung von Charakterst\u00fccken f\u00fcr sein Large Ensemble. Die 2014 gegr\u00fcndete Formation vereint den Farbreichtum einer Big Band mit der Wendigkeit und solistischen Kompetenz einer Small Group. Das Konzert im Stadtgarten war die Premiere des neuen Programms \u201eSongs &amp; Moods\u201c vor Publikum.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Ein Portr\u00e4t der New York School<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWir waren die geborenen Komplizen.\u201c \u2013 Wenn der Komponist John Cage seiner Verschworenheit mit dem Maler Robert Rauschenberg Ausdruck verlieh, ging es um ein grunds\u00e4tzliches \u00e4sthetisches Bekenntnis. Vertreten die beiden doch eine einzigartige Verbindung zwischen Malern und Komponisten, die im New York der 50er Jahre die amerikanische Moderne aus dem Schatten der europ\u00e4ischen Tradition befreien wollte. Bei den Komponisten geh\u00f6rten dazu auch Earle Brown, Morton Feldman und Christian Wolff. Beide Gruppen sollten in wechselseitiger Befruchtung die Kunst ganz neu definieren. Jede von ihnen wurde sp\u00e4ter als New York School bezeichnet, auch, um dem Geist der Stadt zu huldigen. BR-KLASSIK zeichnet in dieser Sendung aus dem Jahr 2017 ein Portr\u00e4t dieser Beziehung und geht dabei den darin angeregten musikalischen Neuerungen nach. Eine Sendung von Ferdinand Zehentreiter<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Heute mit: Nikola Bankov: Dream Chaser | Penguin Cafe: A Matter of Live&#8230;2021\u201c | MehrAlsWir: Dunkelkammer<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Internationaler Kompositionswettbewerb von impuls \u2013 impuls-Wettbewerb. Neue Ensemblest\u00fccke f\u00fcr das Klangforum Wien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zweijahresrhythmus schreibt impuls, die von Ernst Kovacic und Beat Furrer gegr\u00fcndete Ensemble- und Komponistenakademie, einen internationalen Kompositionswettbewerb aus, vergibt Kompositionsauftr\u00e4ge und l\u00e4dt die Tonk\u00fcnstlerinnen und Tonk\u00fcnstler zu einem Workshop mit dem Klangforum Wien ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komponierende aus Asien, Amerika, Australien und Europa haben 2018 am impuls-Wettbewerb teilgenommen. Die aus Komponisten und Musikern zusammengesetzte Jury hat sich mit Sorgfalt und Interesse durch die eingelangten Einsendungen durchgek\u00e4mpft und dann f\u00fcnf Musikerinnen und Musiker f\u00fcr Kompositionsauftr\u00e4ge ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ole H\u00fcbner, Alexander Kaiser, Emre Sihan Kaleli, Sonja Muti\u0107 und Yiqing Zhu hatten dann zwei Jahre Zeit Ensemblest\u00fccke zu entwickeln. Die entstandenen Kompositionen wurden schlie\u00dflich im Rahmen des impuls-Festivals 2021, das aus bekannten Gr\u00fcnden erst im August stattfinden konnte, vom Klangforum Wien unter der Leitung von Bas Wiegers erstmals aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Inzwischen arbeiten schon die n\u00e4chsten Komponistinnen und Komponisten an ihren Werken f\u00fcr das impuls-Festival 2023. (Aufgenommen am 16. August 2021 in der Helmut-List-Halle in Graz.) Gestaltung: Franz Josef Kerstinger<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Zum 50. Geburtstag von Christian McBride<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der amerikanische Meisterbassist in ganz unterschiedlichen Aufnahmen aus den 90er Jahren bis heute. Mit Joe Henderson, Wynton Marsalis, Roy Hargrove und anderen. Pr\u00e4sentiert von Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104486064\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486064\"><\/a>mi \u2013 01.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 19:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: \u201eVienna Chamber Diaries\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz, inspiriert von Maurice Ravel und B\u00e9la Bart\u00f3k. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz. SYSTEM DER M\u00d6GLICHKEITEN: Anthony Braxtons Musik verstehen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. Grafische Notation, Open form, Improvisation, Konzept \u2013 dies sind nur einige von Anthony Braxtons umfangreichen Ans\u00e4tzen, seine musikalischen Ideen als Kompositionen zu vermitteln. Der US-Amerikaner hat daf\u00fcr ein sehr eigenes Theorie- und Spielsystem entwickelt, in den vielen Jahrzehnten seines Schaffens ist es immer komplexer und beziehungsreicher geworden. In welchem Kontext kann man Braxtons Arbeit betrachten? Welche unterschiedlichen Ans\u00e4tze der Analyse lassen sich auf seine Musik anwenden? Und welch besondere Interpretinnen und Interpreten erfordern die St\u00fccke?<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Sarah Seidel. \u201eJeder von uns tr\u00e4gt den Funken der Sch\u00f6pfung in sich und das ist es, worum es im Leben geht: Die innere Flamme am Brennen zu halten\u00ab, sagt Saxofonist Johannes Enders \u00fcber sich und die Mitmusiker seines Quartetts. Er ist ein Global Player aus dem s\u00fcddeutschen Weilheim, Erfinder des Elektro-Jazz-Projekts \u00bbEnders Room\u00ab, Professor f\u00fcr Jazz-Saxofon in Leipzig und ein gefragter Sideman. Ob im \u00bbTied &amp; Tickled Trio\u00ab oder im \u00bbEuropean Quartet\u00ab von Schlagzeuger-Legende Billy Hart \u2013 er bringt eine stilistische Offenheit mit, die ihn in jedem Kontext zu einem Joker macht. Ein Musiker mit gro\u00dfem Sound, verwurzelt in der Jazztradition, aber v\u00f6llig offen f\u00fcr alles Neue. Sein Vorsatz: \u201eDie Jazztradition ins Jetzt zu bringen. Zu sp\u00fcren, was jetzt vibriert, in dieser Zeit. Wir wollen alle Facetten der menschlichen Emotionen abbilden\u201c.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das Heart and Noise Festival in Innsbruck. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz &amp; Beyond<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201ePlayground\u201c \u2013 Eine Spielwiese der Kl\u00e4nge in Aufnahmen mit Camille Bertault und David Helbock, dem Trio \u201eSlowfox\u201c, dem Trio \u201eAurora\u201c, Tigran Hamasyan und Veronika Harcsa. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104486065\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486065\"><\/a>do \u2013 02.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar in concert: Paradise \u2013 mit dem Bridges-Kammerorchester \u2013 Von der Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nein, \u201eparadiesisch\u201c ist so ziemlich gar nichts im Moment, wenn man auf die allgemeine Weltlage schaut. Trotzdem und gerade deshalb hat das im Rhein-Main-Gebiet ans\u00e4ssige Bridges-Kammerorchester sein gro\u00dfes Jahreskonzert mit dem Titel \u201eParadise\u201c \u00fcberschrieben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bridges-Kammerorchester und G\u00e4ste. Dirigent: Harish Shankar. Moderation: Bianca Schwarz (hr2-kultur) (Aufnahme vom 21 April 2022 aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Bridges-Kammerorchester m\u00f6chte mit dem Konzertmotto \u201eParadise\u201c ein Zeichen von Aufbruch und Lebensfreude setzen, nach zwei Jahren Pandemie. Und ein Zeichen der Hoffnung, im Angesicht eines verheerenden Angriffskrieges in Europa. Die beinahe schon trotzige Botschaft lautet: Doch, ein friedliches Zusammenleben ist m\u00f6glich!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Orchester lebt dies im Kleinen seit Jahren vor. Hier spielen Musiker*innen aus verschiedensten Regionen des europ\u00e4ischen, asiatischen und amerikanischen Kontinents zusammen. Kenntnisse der europ\u00e4ischen Klassik, klassische arabische wie persische Musik, Jazz, osteurop\u00e4ische Folklore und zeitgen\u00f6ssische Musik flie\u00dfen ineinander und zeigen, wie unterschiedliche Kulturen in einem gemeinsamen Projekt zusammenwachsen k\u00f6nnen, ohne die jeweiligen Identit\u00e4ten aufgegeben zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Orchester pr\u00e4sentiert in diesem Jahr Werke aus West- und Osteuropa, S\u00fcdamerika, Nord- und Westafrika, Aserbaidschan, Kurdistan und der Mongolei, die alle von verschiedenen Tanzformen inspiriert wurden.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Neues von der Improvisierten Musik \u2013 Am Mikrofon: Thomas Loewner<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 75. <\/strong><strong>Geburtstag von Laurie Anderson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Laurie Anderson: \u201eO Superman\u201c (Laurie Anderson, Stimme, Elektronik; Perry Hoberman, Fl\u00f6te, Saxofon; Roma Baran, Keyboard, Orgel); \u201eCNN predicts a monster storm\u201c; \u201eWind whistles through the dark city\u201c; \u201eThe water rises\u201c; \u201eOur street is a black river\u201c; \u201eGalaxies\u201c; \u201eDarkness falls\u201c; \u201eDreams\u201c; \u201eDreams translated\u201c; \u201eThe dark side\u201c; \u201eFrom the air\u201c; \u201eAnother day in America\u201c (Laurie Anderson, Stimme, Violine; Keyboard, Percussion, Elektronik; Kronos Quartet)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Camille Bertault &amp; David Helbock: Playground | St\u00e9phane Kerecki: Out of the Silence | Johannes Ludwig: Vagabond Souls<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Net-Label ETAT von Stefan Juster \u2013 ETAT im Zeit-Ton Label-Portrait<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2020 hat der Elektronikmusiker Jung an Tagen aka Stefan Juster sein eigenes Net-Label ETAT f\u00fcr \u201edissoziative, psychoakustische, Computer-Musik\u201c gegr\u00fcndet. Er w\u00fcrde sich f\u00fcr die Grauzone zwischen \u201eanalytischer, akademischer Komposition und verspieltem, wildem Underground\u201c interessieren, so Juster in einem Interview mit Shilla Strelka f\u00fcr das Musikmagazin des mica, f\u00fcr \u201epsychoakustisch heftige Arbeiten, die trotzdem Klarheit und Witz besitzen\u201c.\u00a0 Gemeinsam mit Juster unternehmen wir einen Streifzug durch den noch jungen aber bereits sehr reichen Label-Katalog und h\u00f6ren gemeinsam Musik von Eric Frye, RM Francis, Marcin Pietruszewski, Florian Hecker, Tony Lugo, Robert Schwarz und vom Label-Betreiber selbst. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Die Gruppe Shake Stew bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Lukas Kranzelbinder, Bass, Gimbri und Kompositionen; Astrid Wiesinger, Altsaxofon; Mario Rom, Trompete; Johannes Schleiermacher, Tenorsaxofon, Fl\u00f6te; Oliver Potratz, Bass; Nikolaus Dolp, Schlagzeug, Percussion; und Herbert Pirker, Schlagzeug, Percussion<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 27. M\u00e4rz 2022 im Stadtsaal in Burghausen an der Salzach. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486066\"><\/a>fr \u2013 03.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Magic Spirit Quartet &amp; Yazz Ahmed beim Tampere Jazz Happening 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihren ersten beiden Alben \u201eFinding My Way Home\u201c (2011) und \u201eLa Saboteuse\u201c (2017) hat sich die 1983 geborene Trompeterin und Fl\u00fcgelhornistin Yazz Ahmed als eine bedeutende Protagonistin der jungen und bl\u00fchenden britischen Jazz-Szene einen Namen gemacht. Die in Bahrain aufgewachsene Musikerin hat stets auch Fragen der Identit\u00e4t und Multikulturalit\u00e4t in ihrer Musik thematisiert. Ihr drittes, der Muse der Hymnendichtung gewidmetes Album \u201ePolyhymnia\u201c (2019) hat Ahmed mit einem riesigen Ensemble von teilweise \u00fcber 25 Musiker\/innen aufgenommen. Aber auch diese St\u00fccke funktionieren und faszinieren in der Quartettbesetzung (mit Vibrafonist Ralph Wyld, Bassist Dave Mannington und Schlagzeuger Martin France), mit der Yazz Ahmed am 6. November 2021 beim Tampere Jazz Happening in Finnland zu Gast war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am selben Tag spielte dort auch das Magic Spirit Quartet rund um den 1957 geborenen Marokkaner Majid Bekkas, S\u00e4nger und Meister auf der Gimbri, der im Maghreb seit Jahrhunderten verbreiteten, dreisaitigen Laute mit schwarzafrikanischem Ursprung. Gemeinsam mit seinen skandinavischen Mitmusikern -Stefan Pasborg (Schlagzeug), Jesper Nordenstr\u00f6m (Keyboards) und Goran Kajfe\u0161 (Trompete) -nahm auch er das Publikum mit auf eine spirituelle Jazzreise mit Orientbezug. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Kultur als \u00dcberlebensstrategie \u2013 Das Schicksal einer ukrainischen Musikerfamilie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Yelisaweta Zaitseva studiert Violine in N\u00fcrnberg, aber ihre Gedanken sind in der Ukraine, ihrer Heimat. Der Krieg hat ihre Familie zerrissen. Ihr Vater ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Kyiv Symphony Orchestra, ihre Mutter ist stellvertretende Konzertmeisterin. Mit Bangen verfolgte Yelisaweta Zaitseva die Flucht ihrer Mutter zusammen mit dem 10-j\u00e4hrigen Bruder nach Deutschland. Ihr Vater blieb in Kyiv und versuchte, eine Tournee \u201eseines\u201c Orchesters in den Westen zu organisieren \u2013 der Zerst\u00f6rungswut der russischen Bomben sollte ein Zeichen entgegengesetzt werden: Die Kultur der Ukraine wird weiterleben! Und es gelang. Aus der belagerten Hauptstadt reiste das Orchester nach Polen, wo es sich auf eine Tournee durch mehrere deutsche St\u00e4dte vorbereiten konnte \u2013 mit dem kr\u00f6nenden Abschlusskonzert in der Hamburger Elbphilharmonie am 1. Mai. Yelisawetas Schwester ist ebenfalls Geigerin und studiert in W\u00fcrzburg. Sie leitet das Jugendsymphonieorchester der Ukraine, das nach Slowenien evakuiert werden konnte. Eine Familie musiziert gegen den Krieg an und zeigt Europa den Reichtum der ukrainischen Kultur. Eine Sendung von Wolfgang Schicker<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>PRO\u00a9ESSION-Zyklus des Klangforum Wien \u2013 \u201eHy Cotyl \u2013 Neo Contemporary\u201c im Wiener Konzerthaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eVoranschreiten, nachdenklich und mitunter feierlich, in Gemeinschaft verbunden. Dies sind die unmittelbarsten Assoziationen zum Begriff einer Prozession.\u201c So schreibt das Klangforum Wien \u00fcber seine Zyklusreihe \u201ePRO\u00a9ESSION 21\/22\u201c. Und weiter: \u201eGeben wir dem Buchstaben \u00bbz\u00ab seine lateinische Farbe \u00bbc\u00ab zuru\u0308ck, tritt die verarbeitende Kraft des Begriffes zu Tage. Vorangehen bedeutet damit auch Hervorbringung neuer Konstellationen und so umkreisen wir das \u00bbc\u00ab vor dem Hintergrund einer authentischen Urheberschaft, die sich dem Neuen furchtlos stellt.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 16. M\u00e4rz dieses Jahres stellte sich das Klangforum Wien, dirigiert von Bas Wiegers, furchtlos diesem Neuen mit dem Programm \u201eHy Cotyl \u2013 Neo Contemporary\u201c im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses. Der Titel des Programms beinhaltete das St\u00fcck \u201eHy Cotyl f\u00fcr 20 Instrumente\u201c (2020) des \u00f6sterreichischen Klarinettisten und Komponisten Vincent Pongr\u00e1cz. Ein Auftragswerk vom europ\u00e4ischen Forum Alpbach zu dessen 75-j\u00e4hrigen Bestehens. Pongr\u00e1cz \u2013 er bewegt sich in seinen Kompositionen bravour\u00f6s zwischen Jazz, Hip-Hop und Neuer Musik \u2013 blickt mit \u201eHy Cotyl\u201c auf die musikalische Geschichte des Europ\u00e4ischen Forum Alpbach zur\u00fcck und integriert Verweise auf die Auftragswerke von u. a. Ernst Krenek, Paul Engel, Gottfried von Einem, Johannes Maria Staud, allesamt ehemalige \u201eAlpbachiaden\u201c, wie Pongr\u00e1cz schreibt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Des Weiteren spielte das NYKY Ensemble (eine zeitgen\u00f6ssische Musikgruppe an der Sibelius-Akademie der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Helsinki) gemeinsam mit dem Klangforum Wien das Werk \u201eSIRIUS fu\u0308r die Mitglieder des Klangforum Wien und des NYKY Ensemble\u201c (2021), eine Urauff\u00fchrung der in Finnland ans\u00e4ssigen Komponistin Asl\u0131han Ke\u00e7eba\u015fo\u011flu.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSIRIUS\u201c ist eine Hommage an den hellsten Stern am weltlichen Nachthimmel. Sirius\u2019 Funkeln und Glitzern \u00fcbertr\u00e4gt Ke\u00e7eba\u015fo\u011flu in die harmonische Sprache, somit wird dieses \u201evisuelle Spektakel\u201c eindr\u00fccklich h\u00f6rbar. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 &#8230; &#8230; f\u00fcr das Rebecca Trescher Tentet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Rebecca Trescher (Klarinette, Bassklarinette, Komposition, Arrangement), Julian Hesse (Trompete, Fl\u00fcgelhorn), Joachim Lenhardt (Tenorsaxophon, Bassklarinette, Fl\u00f6te), Markus Harm (Altsaxophon, Sopransaxophon, Klarinette), Juri Kannheiser (Cello), Andreas Feith (Klavier), Roland Neffe (Vibraphon), Christian Diener (Kontrabass), Silvio Morger (Schlagzeug)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 25. Mai 2022 im Studio 2 des M\u00fcnchner Funkhauses. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104486067\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486067\"><\/a>sa \u2013 04.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Lied &amp; Chanson \u2013 Zu Gast: Die Pianistin, S\u00e4ngerin und Songautorin Johanna Borchert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Liederbestenliste: die Platzierungen im Juni. Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben. Original im Ohr: ungew\u00f6hnliche Coverversionen. Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Johanna Borchert hat Jazz-Klavier studiert und bereits einige renommierte Preise wie den Jazz Echo erhalten \u2013 dennoch w\u00e4re es falsch, sie in eine Schublade zu stecken, denn die 39-J\u00e4hrige bewegt sich zwischen Jazz, Pop, Avantgarde und Ballade. Ihrem Songwriting h\u00f6rt man an, dass sie einiges aus der Improvisation entwickelt und sich gro\u00dfe Freiheiten nimmt \u2013 elektronische Effekte inklusive. Ihr drittes Soloalbum \u201eAmniotic\u201c ist ein Konzeptwerk, f\u00fcr das sie Gedanken, Gef\u00fchle und Zust\u00e4nde vor, w\u00e4hrend und nach der Geburt ihres zweiten Kindes vertont hat.<\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G\u00fcnther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>14.00 Uhr | Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eSchachnovelle\u201c. Von Stefan Zweig. Mit Michael Heltau und Gustl Weishappel. Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner (ORF Salzburg 1978) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u201eSchachnovelle\u201c ist das bekannteste Werk Stefan Zweigs. Die Novelle entstand im brasilianischen Exil zwischen 1938 und 1941. Zweig floh infolge der nationalsozialistischen Machtergreifung \u00fcber London nach S\u00fcdamerika. Dieses Trauma hat sich in seinem Werk und in seinem Leben niedergeschlagen. Stefan Zweig: \u201eWenn ich zusammenrechne, wie viele Formulare ich ausgef\u00fcllt habe in diesen Jahren, Erkl\u00e4rungen bei jeder Reise, wie viele Stunden ich gestanden in Vorzimmern von Konsulaten und Beh\u00f6rden, vor wie vielen Beamten ich gesessen habe, wie viele Durchsuchungen an Grenzen und Befragungen ich mitgemacht, dann empfinde ich erst, wieviel von der Menschenw\u00fcrde verlorengegangen ist in diesem Jahrhundert\u201c. Im Zentrum der Erz\u00e4hlung steht die Konfrontation der Erfahrungen und des Leidens, die ein Gefangener der Gestapo erlebt hat, mit der oberfl\u00e4chlichen Lebenswelt wohlhabender Menschen &#8230;\u00a0 Ein Jahr nach Ver\u00f6ffentlichung der \u201eSchachnovelle\u201c begeht Stefan Zweig am 22. Februar 1942 in Petr\u00f3polis bei Rio de Janeiro Selbstmord.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Kultur als \u00dcberlebensstrategie \u2013 Das Schicksal einer ukrainischen Musikerfamilie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Yelisaweta Zaitseva studiert Violine in N\u00fcrnberg, aber ihre Gedanken sind in der Ukraine, ihrer Heimat. Der Krieg hat ihre Familie zerrissen. Ihr Vater ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Kyiv Symphony Orchestra, ihre Mutter ist stellvertretende Konzertmeisterin. Mit Bangen verfolgte Yelisaweta Zaitseva die Flucht ihrer Mutter zusammen mit dem 10-j\u00e4hrigen Bruder nach Deutschland. Ihr Vater blieb in Kyiv und versuchte, eine Tournee \u201eseines\u201c Orchesters in den Westen zu organisieren \u2013 der Zerst\u00f6rungswut der russischen Bomben sollte ein Zeichen entgegengesetzt werden: Die Kultur der Ukraine wird weiterleben! Und es gelang. Aus der belagerten Hauptstadt reiste das Orchester nach Polen, wo es sich auf eine Tournee durch mehrere deutsche St\u00e4dte vorbereiten konnte \u2013 mit dem kr\u00f6nenden Abschlusskonzert in der Hamburger Elbphilharmonie am 1. Mai. Yelisawetas Schwester ist ebenfalls Geigerin und studiert in W\u00fcrzburg. Sie leitet das Jugendsymphonieorchester der Ukraine, das nach Slowenien evakuiert werden konnte. Eine Familie musiziert gegen den Krieg an und zeigt Europa den Reichtum der ukrainischen Kultur. Eine Sendung von Wolfgang Schicker<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:30 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die kurz Angebundenen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Chet Baker, Fran\u00e7ois Couperin, Marco Mezquida, Andrea Motis und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Maria Faust\u2019s Sacrum Facere: \u201eOrgan\u201d | Jazzfest Berlin 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Maria Faust\u2019s Sacrum Facere: \u201eOrgan\u201d | Maria Faust, as | Emanuele Maniscalco, org | Ned Ferm, sax | Francesco Bigoni, kl | Tobias Wiklund, tp | Mads Hyhne, pos |Jonatan Ahlborn, tb | Jazzfest Berlin, Kaiser-Wilhelm-Ged\u00e4chtniskirche, November 2021<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Z\u00fcndfunk: J Dilla, der Rhythmus-Erneuerer des Hip-Hop<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Typ, der den Beat verschleppt hat. J Dilla, der Rhythmus-Erneuerer des Hip-Hop<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Z\u00fcndfunk Playback von Ralf Summer. \u201eDilla Time (The Life and Afterlife of J Dilla, the Hip-Hop Producer Who Reinvented Rhythm)\u201c hei\u00dft das eben erschienene, erste Buch \u00fcber den wohl versiertesten Beatbastler des Rap. Es handelt vom Leben und Werk des aus Detroit stammenden und schon mit 32 Jahren (2006) verstorbenen James Dewitt Yancey. Er nannte sich zun\u00e4chst Jay Dee, sp\u00e4ter J Dilla oder nur Dilla. Seine Beats holten sich A Tribe Called Quest, Busta Rhymes, Common, D\u00b4Angelo, Erykah Badu, The Pharcyde, The Roots. F\u00fcr Roots-Drummer Questlove ist Dilla gar \u201ethe greatest beatmaker of all time\u201c. Er war nicht der erste Hip-Hop-Produzent, der den Reiz des \u201eSwing\u201c entdeckte: wenn Beats leicht h\u00e4ngen, ungenau produziert sind. Aber keiner trieb es so weit wie er \u2013 er nahm sich die maximale Freiheit und gab dem Groove das gewisse elastische Federn. Wodurch viele seiner Instrumentals zeitlos und jazzy wirken. Im Z\u00fcndfunk Playback besch\u00e4ftigen wir uns mit seiner viel zu kurzen Karriere, die in den 90er Jahren mit seiner eigenen Band Slum Village begann, ihn in New York in gro\u00dfe Studios und zu Ruhm f\u00fchrte, schlie\u00dflich landete er in Los Angeles. Wo er mit Madlib das Projekt Jaylib startete und in einem Wettlauf mit der Zeit \u2013 pl\u00f6tzlich wurde eine seltene Blutkrankheit diagnostiziert \u2013 noch Instrumentals f\u00fcr Solo-Platten aufnahm.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heute wird sein Sampler als nationales Kulturerbe im Museum of African-American Heritage &amp; Culture in Washington D.C. ausgestellt. Pharrell Williams verbeugte sich vor ihm und f\u00fcr seinen ehemaligen Mitbewohner Common ist er der \u201eJohn Coltrane seiner Generation\u201c. Dilla hat das Timing im Hip-Hop ver\u00e4ndert: neben \u201estraight time\u201c und \u201eswing time\u201c gibt es nun auch \u201eDilla time\u201c. Ralf Summer stellt in diesem Z\u00fcndfunk Playback Jay Dilla und seine fantastische Musik vor. Wiederholung vom 07.05.2022<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: First Lady of Piano \u2013 Aufnahmen von Mary Lou Williams<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Schon als Teenager spielte sie das Piano bei Duke Ellingtons Washingtonians. Danach komponierte und arrangierte Mary Lou Williams (1910 \u2013 1981) f\u00fcr einige von Amerikas f\u00fchrenden Big-Band-Leitern wie Andy Kirk, Benny Goodman und Tommy Dorsey. Sie spielte Stride-Piano in Harlem und Swing in Kansas City und galt sp\u00e4ter auch als die \u201eMutter des Bebop\u201c. In einer Jazzwelt, in der weibliche Instrumentalisten nicht wirklich vorgesehen waren, behauptete sie sich \u00fcber Jahrzehnte hinweg. \u201eSie spielte die M\u00e4nner an die Wand\u201c, sagte der Saxofonist Buddy Tate.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Zwischen Klassik und Popkultur \u2013 Reihe Ensemblekulturen (4): Die Amsterdamer Formation Fuse<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Yvonne Petitpierre. Mit ungew\u00f6hnlicher B\u00fchnenpr\u00e4senz und mutiger Programmgestaltung geh\u00f6rt das Amsterdamer Fuse Ensemble heute zur Avantgarde des niederl\u00e4ndischen Musiklebens. Anfangs experimentierten die Musiker in allmonatlichen Clubn\u00e4chten, sp\u00e4ter wurde Fuse als festes Ensemble in der w\u00f6chentlichen TV-Sendung \u201ePodium Wittemann\u201c einem breiteren Publikum vertraut. Die um Kontrabass und Schlagwerk erg\u00e4nzte Streichquartett-Formation bewegt sich seit zehn Jahren zwischen klassischer Musik, Jazz, Folk und Minimal Music. Ihr Ansatz zielt auf ein virtuoses und au\u00dfergew\u00f6hnlich aufeinander abgestimmtes Crossover-Erlebnis. Alle Titel werden grunds\u00e4tzlich auswendig gespielt, um unmittelbar jeweils auf Konzertort und Zuh\u00f6rerschaft reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Mira und Sara Gregoric im Studio und im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus K\u00e4rnten stammt das ebenso formidable wie unorthodoxe Duo Sonoma, das 2021 mit seinem CD-Deb\u00fct \u201eI\u201c (\u201eEins\u201c) \u00fcberraschte. Der Inhalt: Stilistisch entgrenzte, expressiv-phantasievolle Klanggedanken von Violine und Gitarre, kompositorisch klar und bewusst gesetzt, jede Note mit Bedeutung aufgeladen, dabei reich an originellen Ideen. Dahinter stehen Gitarristin Sara Gregoric und Violinistin Mira Gregoric, 29 bzw. 27 Jahre jung. Die Schwestern haben schon im Volksschulalter begonnen, gemeinsam Musik zu machen, oft auch zu dritt mit ihrem Vater Janez Gregoric, seinerseits ein vielbesch\u00e4ftigter klassischer Gitarrist und P\u00e4dagoge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sp\u00e4ter studierten Sara und Mira Gregoric an der Musikuniversit\u00e4t Wien, Mira zudem Jazzvioline bei Andreas Schreiber an der Anton-Bruckner-Privatuniversit\u00e4t Linz. Die Musik des Duo Sonoma speist sich neben den genannten Quellen auch aus Einfl\u00fcssen aus der K\u00e4rntner Volksmusik. Dank dieser Offenheit und dem Mut, kompositorisch individuelle Wege einzuschlagen, \u00fcberzeugen Sara und Mira Gregoric schon jetzt mit einer sympathisch eigenwilligen kammermusikalischen Handschrift. Katharina Osztovics plaudert mit den Schwestern und pr\u00e4sentiert das Konzert ihres Duo Sonoma, aufgenommen am 13. Mai 2022 im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses in der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c. Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: Basar \u2013 Aktuelles aus der Szene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von und mit Susanne Schmerda. Heute geht\u2019s zum Pferdestehlen in die Altai-Republik nach Sibirien mit der Gruppe \u201eNew Asia\u201c, mit Kehlkopfgesang und traditionellen Musikinstrumenten wie der Topshuur-Laute. Wir tauchen ein in die \u201eWhispered Gardens\u201c des Japaners Jun Miyake, folgen dem senegalesischen Bassisten Alune Wade und seiner inspirierenden Begegnung mit tunesischer Musik und bewundern den israelischen Saxophonisten Oded Tzur f\u00fcr seine behutsame Verschmelzung von Raga und Jazz. Au\u00dferdem w\u00fcrdigen wir den am 10. Mai in Mumbai verstorbenen gro\u00dfen Santur-Virtuosen Shiv Kumar Sharma, eine Legende der indischen Musik. Er sorgte daf\u00fcr, dass das indische Hackbrett Santur zu einem der wichtigsten Saiteninstrumente der traditionellen indischen Musik wurde. Und dann gibt es auch noch einige Konzert-Tipps f\u00fcr Sie.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc104486068\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc104486068\"><\/a>so \u2013 05.06.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Mira und Sara Gregoric im Studio und im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Erinnerung an den kapverdischen Musiker Orlando Pantera <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Orlando Monteiro Barreto, genannt Orlando Pantera, im Jahr 2001 mit nur 33 Jahren \u00fcberraschend an akuter Pankreatitis starb, war das ein gro\u00dfer Schock f\u00fcr die Musikwelt der Kapverdischen Inseln. Er war kurz davor gewesen, sein Debutalbum aufzunehmen und hatte zuvor schon in diversen Bands und in seiner Zusammenarbeit mit der portugiesischen T\u00e4nzerin und Choreografin Clara Andermatt oder der kapverdischen Tanzgruppe Raiz di Polon gezeigt, welch enormes Talent und kreatives Potential in ihm steckte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aber auch ohne eigene Ver\u00f6ffentlichungen wurde Orlando Pantera zu einem wichtigen Protagonisten und Erneuerer der kapverdischen Musik, indem er in seinen Kompositionen traditionelle Stile wie Batuque, Son Jon oder Funan\u00e1 in eleganter und kluger Manier in mitrei\u00dfende, weltmusikalische Popmusik verwandelte. Nach seinem Tod blieb es gerade aufstrebenden S\u00e4ngerinnen wie Mayra Andrade und Lura, die hinterlassenen Songs von Orlando Pantera zu interpretieren und aufzunehmen und so gewisserma\u00dfen als \u201eGeneration Orlando Pantera\u201c in den 2000er Jahren die Musik des westafrikanischen Inselstaats zu pr\u00e4gen. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>19:05 bis 21:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Z\u00fcndfunk extra: Popkultur am Feiertag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">19.05 25 Years After \u201eBaduizm\u201c von Erykah Badu \u2013 Mit Angie Portmann | 20.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr | 20.05 50 Years After: \u201eSuperfly\u201c von Curtis Mayfield \u2013 Mit Roderich Fabian<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">25 Years After: \u201eBaduizm\u201c von Erykah Badu: \u201eUuh on and on\/ and on and on\/ my heart keeps beating like a rolling stone\u2026\u201c \u2026 mit ihrem famosen, sehr zur\u00fcckgelehnten Deb\u00fctalbum \u201eBaduizm\u201c wurde Erykah Badu 1997 aus dem Stand zur First Lady des Neo Soul. Inspiriert von Jazz, Soul, R\u2019n\u2019B und Hip Hop gilt \u201eBaduizm\u201c bis heute als Blaupause f\u00fcr den nachfolgenden Conscious Soul. Immer wieder wurde Badus Stimme mit der Stimme der Jazz-Ikone Billie Holiday verglichen. Aber nicht nur ihre Stimme, auch ihre exzentrischen Kopfbedeckungen sorgten damals f\u00fcr Aufsehen. \u201eBaduizm\u201c war aber nicht nur ein Kritiker-Liebling, es verkaufte sich auch ausgesprochen gut und wurde mit Awards \u00fcbersch\u00fcttet (unter anderem setzte sich Badu bei den Grammys gegen Mary J. Blige, Babyface und sogar Whitney Houston durch!). Angie Portmann eine Stunde \u00fcber ein Album, das Geschichte schrieb. Wiederholung vom 15. April 2022<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">50 Years After: \u201eSuperfly\u201c von Curtis Mayfield: \u201eBlaxploitation\u201c hie\u00df in den fr\u00fchen 70ern ein beliebtes Sub-Genre, in dem Afro-Amerikaner die Hauptrolle als Helden oder Heldinnen spielten. Oft besorgen Stars der Soul-Musik den Soundtrack dazu. Curtis Mayfield wurde 1972 f\u00fcr \u201eSuperfy\u201c engagiert, die Story eines Drogenh\u00e4ndler, der nach einem gro\u00dfen Coup aussteigen will. Mayfield schuf mit seinen Songs aber einen eigenen Kommentar zum geschehen des Films, nutzte sie als Anklage gegen die Zust\u00e4nde der Inner Cities und der Situation der Schwarzen in den USA. Da Mayfield auch musikalisch auf der H\u00f6he war, entstand eine Reihe von Funk-Pop-Klassikern wie \u201ePusherman\u201c und \u201eFreddie\u2019s dead\u201c. Letztlich spielte der Soundtrack mehr Geld ein als der Film. Und der war immerhin das finanziell erfolgreichste Blaxploitation Movie.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Nenad Vasilic Trio mit Marko Zivadinovic und Romed Hopfgartner <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der serbische Bassist und Komponist Nenad Vasilic ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil der Wiener Jazzszene, als Musiker wie auch als Betreiber eines Tonstudios im 7. Gemeindebezirk. Sein neuestes Projekt ist eine Trioformation: Zusammen mit dem Akkordeonisten Marko Zivadinovic, einem Landsmann, sowie dem Tiroler Saxofonisten Romed Hopfgartner werden Ausz\u00fcge aus Vasilics mittlerweile umfangreichem Kompositionsfundus pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nenad Vasilic, der aus Ni\u0161 stammt und in Graz studiert hat, fusioniert die reiche Folklore-Tradition des Balkans mit Elementen des Jazz, und er z\u00e4hlt definitiv zu den \u00fcberzeugendsten Vertretern dieses Genres! 2022 wurde \u00fcbrigens ein im Wiener Radiokulturhaus mitgeschnittenes Konzert des Trios auf Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>19:37 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Changing the Blues \u2013 Der texanische Tenorsaxofonist Budd Johnson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. In der Bl\u00fctezeit des Swing war Budd Johnson ein gefragter Solist in namhaften Orchestern. Was mit seiner eloquenten Spielweise zu tun hatte, in der sich die Einfl\u00fcsse angesagter Tenorsaxofonisten wie Lester Young und Coleman Hawkins zu einer individuellen musikalischen Sprache verbanden. Aber Budd Johnson verf\u00fcgte noch \u00fcber weitere Talente: Als Komponist gl\u00e4nzte er mit atmosph\u00e4rischen Themen wie \u201eFoggy Nights\u201c. Zudem war er ein hervorragender Arrangeur. Der \u00dcbergang vom Swing zum Bop war f\u00fcr ihn kein Problem. Relaxt pendelte er in seiner sich \u00fcber f\u00fcnf Dekaden erstreckenden Karriere zwischen den beiden Jazzstilen.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Shirley Scott: \u201eQueen of the Organ\u201c (1965) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihren Ruf als K\u00f6nigin der elektrischen Hammond-B3-Orgel hatte sie sich bereits in den 1950er Jahren erspielt, die als goldene \u00c4ra des Instruments gelten. Shirley Scott, geboren 1934 in Philadelphia, war bekannt f\u00fcr ihren bluesigen Stil, der starke Anleihen an afroamerikanischer Kirchenmusik nahm, vor allem an Gospels und Spirituals. Wie kein anderes Instrument war die Hammond-B3 dazu geeignet, eine Br\u00fccke zwischen dem Sakralen und dem Profanen zu schlagen, und erstaunlicherweise gelang es Shirley Scott meist, stilsicher durch die gef\u00e4hrlichen Untiefen zwischen Kommerz und k\u00fcnstlerischem Anspruch zu man\u00f6vrieren. Sie ver\u00f6ffentlichte als Bandleaderin mehr als 50 Alben in unterschiedlichen Besetzungen, vom intimen Trio zur Bigband, stilistisch breit gestreut von Bebop und Latin bis zu poppigem Soul-Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von der m\u00e4nnerdominierten Szene hochrespektiert, spielte Shirley Scott am Anfang ihrer Karriere Mitte der 1950er Jahre Klavier in den Clubs ihrer Geburtsstadt Philadelphia, unter anderem zusammen mit dem jungen John Coltrane. Vom Fleck weg wurde sie dann von Count Basies Tenorist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis f\u00fcr dessen Band engagiert, in der sie den Orgelpart \u00fcbernahm.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach dem Ende dieser Partnerschaft heiratete sie 1961 den Tenorsaxofonisten Stanley Turrentine, mit dem sie eine Vielzahl von einflussreichen und stilpr\u00e4genden Aufnahmen einspielte -unter anderem f\u00fcr die Labels Blue Note, Prestige, Atlantic und Impulse.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf letzterem erschien 1965 \u201eQueen of the Organ\u201c, ein Live-Album, das im Zentrum dieser Sendung mit Gerhard Graml steht. Aufgenommen wurde es im Jazzclub The Front Room in Newark, New Jersey, mit Gemahl Turrentine am Saxofon, Bob Cranshaw am Bass und Otis Finch am Schlagzeug. Shirley Scott zieht darauf -auch im eigentlichen Wortsinn -alle Register ihres K\u00f6nnens, begeistert sowohl mit inspirierter Melodief\u00fchrung als auch expressiven Akkordimprovisationen und stellt dabei ihre erstaunliche Musikalit\u00e4t unter Beweis -gewisserma\u00dfen als K\u00f6nigin auf der K\u00f6nigin der Instrumente.\u00a0 Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Olga Neuwirth bei Kovacics Entdeckungen \u2013 Gespr\u00e4chskonzert mit Olga Neuwirth <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Konzertreihe \u201eKovacics Entdeckungen\u201c l\u00e4dt der Geiger und Dirigent Ernst Kovacic das Publikum dazu ein, sich auf ausgew\u00e4hlte Musik und Gespr\u00e4che einzulassen. Am 5. April 2022 war die \u00f6sterreichische Komponistin Olga Neuwirth bei ihm zu Gast, die mit Beginn des laufenden Studienjahrs eine Professur f\u00fcr Komposition am Institut f\u00fcr Komposition, Elektroakustik und Tonmeister\/innen-Ausbildung an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Wien angetreten hat. Sie z\u00e4hlt international zu den erfolgreichsten Komponierenden und hat als erste Komponistin eine Auftragskomposition der Wiener Staatsoper erhalten. Die Produktion ihres \u201eOrlando\u201c wurde vom Magazin Opernwelt zur \u201eUrauff\u00fchrung des Jahres\u201c gek\u00fcrt. Zudem wurde sie f\u00fcr ihr abendf\u00fcllendes multimediales Musiktheaterst\u00fcck mit dem Grawemeyer Award for Music Composition 2022 ausgezeichnet. Ebenfalls heuer hat sie den hochdotierten, internationalen Musikpreis 2022 der Ernst von Siemens Stiftung erhalten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Olga Neuwirth, 1968 in Graz geboren, bezieht in ihren Kompositionen zumeist Aspekte anderer Kunstgenres ein, wie Literatur, Comic, Film und Bildenden Kunst oder auch aus den Naturwissenschaften. Der Einsatz digitaler Medien im Visuellen und von Elektronik im Akustischen ist in ihren Werken unterschiedlichster Gattungen selbstverst\u00e4ndliches Stilelement, sei es in Form von live-generierten Kl\u00e4ngen oder mit Zuspielungen. Ihre musikalische Sprache hat oft ironische, witzige Facetten und verzerrt so manches ins Groteske, manchmal mit ganz einfachen Mitteln wie der Verwendung von Low-Tech-Instrumenten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gespr\u00e4chskonzert mit Ernst Kovacic kamen Werke von Olga Neuwirth aus den letzten 25 Jahren zur Auff\u00fchrung, wie das Streichquartett \u201eSettori\u201c (1999), \u201eQuasare\/Pulsare II\u201c f\u00fcr Violine, Violoncello und Klavier (2016), incidendo\/fluido f\u00fcr Klavier solo (2000) und \u201eONDATE\u201c f\u00fcr Saxophonquartett (1998) sowie \u201eRays through a dirty window\u201c f\u00fcr Fl\u00f6te, Violine, Violoncello und Klavier ihres Studenten Marius Malanetchi. Es spielten Musiker\/innen aus dem Umfeld der mdw sowie das spanischen Saxophonquartett Ensemble Sinoidal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Teilwiedergabe des Gespr\u00e4chskonzert \u201eKovacics Entdeckungen\u201c vom 5. April im ORF RadioKulturhaus Wien. Mit Barbara Stawiarz, Sigurd Eide, Subin Kim und Sofia Liu (Violine), Miki Wada (Viola), Rahel Rupprechter und Irini Liu (Violoncello), Dalma Sarnyai (Fl\u00f6te), Eriko Muramoto und Jan Sattler (Klavier) sowie dem Ensemble Sinoidal. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 22. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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