{"id":27246,"date":"2022-05-08T12:00:35","date_gmt":"2022-05-08T10:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27246"},"modified":"2022-05-03T12:41:26","modified_gmt":"2022-05-03T10:41:26","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-09-05-bis-15-05-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/05\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-09-05-bis-15-05-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 09.05. bis 15.05.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 19. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc102473760\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473761\">mo \u2013 09.05.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473762\">di \u2013 10.05.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473763\">mi \u2013 11.05.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473764\">do \u2013 12.05.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473765\">fr \u2013 13.05.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473766\">sa \u2013 14.05.2022. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc102473767\">so \u2013 15.05.2022. 11<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc102473760\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473760\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc102473761\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473761\"><\/a>mo \u2013 09.05.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Michel Portal &amp; Lionel Loueke bei den INNt\u00f6nen 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Er\u00f6ffnung der INNt\u00f6ne 2021 auf Paul Zauners Buchmannhof, die in diesem Jahr pandemiebedingt zum zweiten Mal in Gestalt eines sommerlichen Open-air-Festivals veranstaltet wurden, war gleich ein erster Paukenschlag: Auf der B\u00fchne fand sich am 30. Juli 2021 die zu diesem Zeitpunkt 86-j\u00e4hrige franz\u00f6sische Klarinettisten-Legende Michael Portal ein, ihm gegen\u00fcber stand der aus Benin stammende, in den USA \u00fcberaus erfolgreiche Gitarrist Lionel Loueke. Der in Belgien ans\u00e4ssige, ebenfalls aus Westafrika stammende Perkussionist Christi Joza Orisha, bekannt u. a. von Louekes Album \u201eThe Journey\u201c von 2018, komplettierte das Trio.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Portal, ausschlie\u00dflich auf der Bassklarinette zu h\u00f6ren, und Loueke entwarfen vielschichtige, facettenreiche Soundlandschaften, getragen von der Lust an elaborierter Melodik, geerdet vom federnden Puls Orishas. Portal und Loueke hatten schon 2010 im Rahmen des Albums \u201eBailador\u201c zusammengearbeitet, in dieser zuvor selten erprobten Trio-Konstellation fr\u00f6nten sie gleicherma\u00dfen der Lust am sinnlichen Musizieren wie auch dem Abenteuer des spontanen Moments.\u00a0 . Gestaltung: J\u00f6rg Duit<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der geheime Garten des Jazz Extended Version<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Antonia Hausmann: Teleidoscope | Heiner Schmitz: Tales From The Wooden Kingdom | Dominik Raab Quartet<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Furioses Kontrabasskonzert bei Aspekte Salzburg \u2013 Aspekte Salzburg (1) \u2013 oenm spielt Saunders und Karastoyanova-Hermentin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 43. Ausgabe des Festivals Aspekte Salzburg widmete sich heuer u.a. dem Werk der renommierten britischen Komponistin Rebecca Saunders. Das \u00d6sterreichische Ensemble f\u00fcr Neue Musik (oenm) brachte Saunders\u2019 kammermusikalisches, furioses Kontrabasskonzert \u201eFury II\u201c zur Auff\u00fchrung und pr\u00e4sentierte das neueste Werk der russisch-\u00f6sterreichischen Komponistin Alexandra Karastoyanova-Hermentin. Am Dirigentenpult stand Lars Mlekusch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der k\u00fcnstlerische Leiter des Festivals, Ludwig Nussbichler, bleibt seiner Linie treu, wenn er im Vorwort des Programmhefts schreibt: \u201eDas Aspekte Festival 2022 wird wieder einen Ausschnitt der vielf\u00e4ltigen und lebendigen aktuellen Musikszene zeigen. Es \u00f6ffnet f\u00fcr das Publikum ein Fenster in eine Welt, in der die Musikschaffenden mit ihrer Kreativit\u00e4t, ihrer Imagination und mit vision\u00e4ren Gedanken eine reiche Palette an wunderbaren Werken hervorbringen. Wesentliches Ziel ist: die Faszination Neue Musik erlebbar zu machen.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufgenommen am 16. M\u00e4rz 2022 im Solit\u00e4r der Universit\u00e4t Mozarteum<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus Nordeuropa: Aktuelle Produktionen des finnischen Gitarristen Varre Vartiainen, des d\u00e4nischen Gitarristen Per Mollehoj und des schwedischen Pianisten Jacob Karlzon. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473762\"><\/a>di \u2013 10.05.2022<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Kaja Draksler und Susana Santos Silva beim Jazzfest Berlin 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. Vor 15 Jahren sind sich die Beiden zum ersten Mal im \u201eEuropean Movement Orchestra\u201c begegnet \u2013 die slowenische Pianistin Kaja Draksler und die portugiesische Trompeterin Susana Santos Silva. Jazz, aber auch die Traditionen und aktuellen Str\u00f6mungen der klassisch komponierten Musik waren f\u00fcr die Musikerinnen am Anfang ihrer gemeinsamen Duoarbeit wichtig \u2013 inzwischen sind sie exzellente Composer-Performerinnen mit gro\u00dfem Formempfinden und Faible f\u00fcr Klangexperimente. Beim Jazzfest Berlin 2021 spielten sie am Auftaktabend im Pierre-Boulez-Saal ein extrem facettenreiches Duo-Konzert.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Internationaler Jazz aus Israel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Shauli Einav Quintett: Shauli Einav, Saxofon; Yonathan Voltzok, Posaune; Eran Har, Gitarre; Yoni Zelnik, Bass; Daniel Dor, Schlagzeug. Aufnahme vom 2.10.2021 beim Jazzfestival Leibnitz (\u00d6sterreich).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. Exzellente Jazzmusiker aus Israel sind in den letzten Jahren in der internationalen Szene pr\u00e4sent wie nie. Einer von ihnen ist der Tenor- und Sopransaxofonist Shauli Einav, der von Jerusalem zun\u00e4chst nach New York, dann nach Paris zog und heute in Luxemburg lebt. Beim Jazzfestival Leibnitz in der Steiermark stellte der 39-J\u00e4hrige im Rahmen des L\u00e4nderschwerpunktes \u201eJazzisrael\u201c eine rein israelisch besetzte Formation vor, deren Mitglieder \u00fcber die ganze Welt verteilt sind: Der Posaunist Yonathan Voltzok ist von New York zur\u00fcck nach Israel gezogen, der Gitarrist Eran Har Even lebt in Amsterdam, Bassist Yoni Zelnik in Paris und Schlagzeuger Daniel Dor in Br\u00fcssel. In der Musik tauchen Ankl\u00e4nge an die alte Heimat auf, sie ist aber auch deutlich vom Jazz amerikanischer Provenienz gepr\u00e4gt. Zum Repertoire geh\u00f6rten sowohl St\u00fccke aus Einavs aktueller CD \u201eAnimi\u201c als auch neue Kompositionen, die seine Lust am Orchestrieren und Arrangieren aufzeigen.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Thomas Loewner<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Techno und klassische Kompositionstechnik \u2013 Der serbische Komponist Marko Nikodijevi\u0107<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2014 wurde der Ernst-von-Siemens-F\u00f6rderpreistr\u00e4ger Marco Nikodijevic einer breiteren \u00d6ffentlichkeit bekannt. Er komponierte f\u00fcr die M\u00fcnchener Biennale eine Oper \u00fcber den kanadischen Komponisten Claude Vivier, der 45-j\u00e4hrig in Paris von einem Stricher ermordet wurde. Die Musik des 1980 in Subotica geborenen Nikodijevi\u0107 mit Elementen aus Techno und Elektronik kam gut an. Mittlerweile hat sich der in Belgrad und Stuttgart ausgebildete Komponist einen Namen in der Szene gemacht, den man regelm\u00e4\u00dfig in den Programmheften von Festivals und Theatern wiederfindet. Zuletzt hinterlie\u00df Nikodijevi\u0107 seine Handschrift 2020 in der Produktion \u201e7 Death of\u00a0 Maria Callas\u201c an der Bayerischen Staatsoper. Seine Streichquartette klingen bisweilen so, als w\u00fcrde Nikodijevi\u0107 da weitermachen, wo der argentinische Komponist Astor Piazzolla aufgeh\u00f6rt hat. Mit einer Musik, harsch wie zerbrechlich, dessen Urheber man nach zwei T\u00f6nen erkennt. Er wolle sich mit elektronischer Musik besch\u00e4ftigen, ohne dies auf akademische Art zu tun, sagt Nikodijevi\u0107. BR-KLASSIK hat sich mit ihm dar\u00fcber f\u00fcr die Sendung \u201eHorizonte\u201c unterhalten. Eine Sendung von Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Heute mit: Johanna Borchert: Amniotic | Malika Tirolien: Higher | Morello\/Francel\/Faller: Living is easy, mostly<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Rebecca Saunders bei Aspekte Salzburg im Trio-Format \u2013 Aspekte Salzburg (2) \u2013 Trio Accanto spielt Musik von Rebecca Saunders und Misato Mochizuki<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 43. Ausgabe des Festivals Aspekte Salzburg widmete sich heuer u.a. dem Werk der renommierten britischen Komponistin Rebecca Saunders. Das renommierte Trio Accanto besticht durch seine originelle Besetzung mit Saxophon, Klavier und Perkussion und war beim heurigen Aspekte Festival ausschlie\u00dflich mit Widmungsst\u00fccken vertreten. In \u201eZeit-Ton\u201c spielen die drei Musiker die Werke, die Rebecca Saunders und die japanische Komponistin Misato Mochizuki f\u00fcr das Ensemble geschrieben haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der k\u00fcnstlerische Leiter des Festivals, Ludwig Nussbichler, bleibt seiner Linie treu, wenn er im Vorwort des Programmhefts schreibt: \u201eDas Aspekte Festival 2022 wird wieder einen Ausschnitt der vielf\u00e4ltigen und lebendigen aktuellen Musikszene zeigen. Es \u00f6ffnet f\u00fcr das Publikum ein Fenster in eine Welt, in der die Musikschaffenden mit ihrer Kreativit\u00e4t, ihrer Imagination und mit vision\u00e4ren Gedanken eine reiche Palette an wunderbaren Werken hervorbringen. Wesentliches Ziel ist: die Faszination Neue Musik erlebbar zu machen.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufgenommen am 18.3. 2022 im Solit\u00e4r der Universit\u00e4t Mozarteum<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots \u2013 Neues von verstorbenen Meistergitarristen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Henning Sieverts pr\u00e4sentiert wiederver\u00f6ffentlichte Aufnahmen der beiden amerikanischen Gitarristen Wes Montgomery (1923-1968) und Larry Coryell (1943-2017) sowie des britischen Gitarristen Allan Holdsworth (1946-2017)<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc102473763\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473763\"><\/a>mi \u2013 11.05.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Blue and green<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Bill Evans, Miles Davis, Jeanne Gies, Chet Baker, Dodo Marmarosa und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelm\u00e4\u00dfig pr\u00e4sentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen \u00fcber bevorstehende Events, Rezensionen \u00fcber Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | John Scofield<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Sarah Seidel. Die neue CD von John Scofield fasst alle Einfl\u00fcsse und Idiome, denen der Gitarrist im Laufe seiner Karriere begegnet ist, in intimen Solo-Vortr\u00e4gen zusammen \u2013 begleitet von seinem eigenen rhythmischen Puls und akkordischer Untermalung durch ein Loop-Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eJoin my band\u201d \u2013 Die Workshop Band des 11. \u201eYoung Lions in Jazz\u201d Festivals\u201d unter der Leitung von Jim Black. Aufnahme vom 9. Mai 2022 in der Tafelhalle in N\u00fcrnberg. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc102473764\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473764\"><\/a>do \u2013 12.05.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Das Greifenberger Institut f\u00fcr Musikinstrumentenkunde<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das oberbayerische Greifenberg ist eine beschauliche Gemeinde am Ammersee. Und ausgerechnet dort \u2013 unter der Adresse \u201eAm Krautgarten\u201c \u2013 befindet sich ein Institut, das mit internationalen Universit\u00e4ten, Museen und Forschungseinrichtungen kooperiert. Seine zentrale Aufgabe ist die Analyse und Rekonstruktion historischer Tasteninstrumente. Gr\u00fcnder und Spiritus Rector ist der gelernte Orgelbauer Helmut Balk, der die fraglichen Instrumente als \u201eDenkmale der Vergangenheit\u201c mit gro\u00dfem Erkenntnispotential betrachtet. Folglich geht es nicht um eine Restauration, bei der unweigerlich wertvolle Substanz zerst\u00f6rt w\u00fcrde, sondern um die behutsame Dokumentation. Sie liefert die exakten Daten f\u00fcr einen Nachbau, der statt des Originals gespielt werden und somit wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr das musikalische Stil- und Klangempfinden der Zeit erm\u00f6glichen kann. \u201eExperimentelle Arch\u00e4ologie\u201c so nennt Balk das Verfahren seiner Werkstatt, in der Hobelsp\u00e4ne auf Computer, historische Tastenbauwerkzeuge auf High-Tech- Messinstrumente treffen. Und spannende Konzerte stattfinden! Alexandra Maria Dielitz hat den au\u00dferordentlichen Ort besucht. Eine Sendung von Alexandra Maria Dielitz<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Groove Jazz mit Kante. Das Projekt Vagabond Souls des Saxofonisten Johannes Ludwig<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Buchmann. Instrumentale Songs mit anspruchsvollem Dreh: Darum geht es dem K\u00f6lner Altsaxofonisten Johannes Ludwig in seinem Projekt Vagabond Souls. Im September 2021 entstand die Deb\u00fct-Platte im Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Das Sextett funktioniert wie eine Rock- oder Pop-Band, die sich in Improvisationen austoben darf. Grundpfeiler des Sounds: eine Frontline aus zwei versierten Jazzbl\u00e4sern, doppelt besetzte Gitarre mit stets bereitem Griff zum Verzerrer und ein groove orientiertes Bass\/Schlagzeug-Team. Mit dabei sind gro\u00dfenteils Musikerinnen und Musiker aus der K\u00f6lner Szene, die der Bandleader aus verschiedenen weiteren Projekten kennt, von Virtual Leak \u00fcber The Human Element bis zum Subway Jazz Orchestra: Die Trompeterin Heidi Bayer, die Gitarristen Philipp Br\u00e4mswig und Gero Schipmann, die Bassistin Lisa Wulff und der Schlagzeuger Alex Parzhuber bilden zusammen mit dem Saxofonisten diese Formation mit Witz, Virtuosit\u00e4t und ohne stilistische Scheuklappen.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazzland NRW<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Das M\u00fcnchener Kammerorchester<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Leitung: Clemens Schuldt. Friedrich Goldmann: \u201eEnsemblekonzert Nr. 2\u201c; \u201e&#8230; fast erstarrte Unruhe &#8230; Nr. 2\u201c; Georg Katzer: \u201eStreichermusik Nr. 1\u201c<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Kika Sprangers: Mind\u2019s Eye | Kurt Rosenwinkel &amp; Jean-Paul Brodbeck: The Chopin Project | Schmid\u2019s Huhn: Layers (live)<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Elektronik beim Festival aspekteSALZBURG\u00a0 \u2013 aspekteSALZBURG 2022. Kompositionen mit Live-Elektronik.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 43. Ausgabe des Festivals aspekteSALZBURG hatte neben Urauff\u00fchrungen und einer Werkschau der renommierten britischen Komponistin Rebecca Saunders auch Kompositionen mit Live-Elektronik im Programm. Realisiert wurden die Werke durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Komponisten Achim Bornhoeft, der seit 2015 als Universit\u00e4tsprofessor das Institut f\u00fcr Neue Musik und das Studio f\u00fcr Elektronische Musik an der Universit\u00e4t Mozarteum in Salzburg leitet. Das Trio Accanto brachte ein Widmungsst\u00fcck des norwegischen Komponisten und Schriftstellers Eivind Buene zur Auff\u00fchrung. Das Berliner ensemble mosaik unter Lennart Dohms widmete sich dem 3. Teil der Werkreihe \u201ecorpus\u201c des \u00f6sterreichischen Komponisten und Elektronik-Spezialisten Marco D\u00f6ttlinger. Sie h\u00f6ren Mitschnitte, die am 16. und 20. M\u00e4rz im Solit\u00e4r der Universit\u00e4t Mozarteum aufgenommen wurden.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Norweger Gard Nilssen geh\u00f6rt zu den aktivsten und besten Schlagzeugern Skandinaviens. Der 38j\u00e4hrige, der aus Skien stammt und in Trondheim studierte, stellte sein differenziertes Powerplay bereits in den Dienst von Cortex, Team Hegdal, Puma, Bushman\u00b4s Revenge, Eyolf Dale, Mathias Eick oder Maciej Obara. Mit seinen eigenen Bands \u201eAcoustic Unity\u201c und \u201eSupersonic Orchestra\u201c sorgte er in den letzten Jahren europaweit f\u00fcr Furore. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473765\"><\/a>fr \u2013 13.05.2022<\/h2>\n<p>14:05: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pablo Held Trio &amp; Nelson Veras im Beethovenhaus Bonn 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2006 fand in K\u00f6ln das mittlerweile als einer der wichtigsten deutschen Jazzacts gefeierte Pablo Held Trio zusammen, mit dem Bandleader am Klavier, Robert Landfermann am Kontrabass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug. Schon 2007 suchte der Pianist Pablo Held aber auch erstmals die Zusammenarbeit mit dem von ihm bewunderten Brasilianer Nelson Veras, diesem in Paris ans\u00e4ssigen Allesk\u00f6nner auf der akustischen Gitarre.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach mehreren gemeinsamen Projekten von Held und Veras kam es 2019 schlie\u00dflich zur Aufnahme des Albums \u201eAscent\u201c: Dessen Musik pr\u00e4sentierten das Pablo Held Trio und Nelson Veras auch am 17. September 2021 im Beethovenhaus in Bonn, in einem Konzert voller funkenspr\u00fchender Improvisationsfreude, technischer Raffinesse und dennoch traumwandlerischer Leichtigkeit. . Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Plattler, Beatbox, Pfeifen im Walde \u2013 Der K\u00f6rper als Musikinstrument<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der K\u00f6rper ist das \u00e4lteste Musikinstrument: ob Pfeifen, Stampfen oder Schnalzen: Bauch, Mund, Ges\u00e4\u00df, H\u00e4nde und Beine sind vielseitig einsetzbar. Allein der Mund erzeugt \u2013 neben Singen und Pfeifen so viele Kl\u00e4nge, dass Tiere, Maschinen und ganze Eisenbahnz\u00fcge damit imitiert werden k\u00f6nnen. Wenn es sein muss, auch mit Orchesterbegleitung. Imitieren von Instrumenten oder Mundperkussion ist vielleicht die h\u00e4ufigste Art, den K\u00f6rper als Instrument zu benutzen. Professionelle Showtruppen zwischen Kuba und Wien treten au\u00dferdem mit ihren K\u00f6rpern als Orchester auf. Unterhaltungsk\u00fcnstler und Popstars bilden ihr eigenes Orchester, in dem sie das Publikum mit den Fingern schnipsen lassen \u2013 und das Tanz-Ensemble \u201eSons o Sissi\u201c setzt die alte Art des polyrythmischen \u201ePaschens\u201c und t\u00e4nzerischen Stampfens in ein Perfomance-Projekt um. Eine Sendung von Ulrike Z\u00f6ller<\/p>\n<p>21:05 bis 22:30 | Bayern 2<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: h\u00f6r!spiel!art.mix: \u201eThank Bob for Beatniks\u201c A. Ammer\/B. Kaufman<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Patti Smith, Moor Mother, Angel Bat Dawid, Durs Gr\u00fcnbein und anderen. Musik: Markus Acher\/Micha Acher\/Leo Hopfinger. Realisation: Andreas Ammer\/Markus Acher\/Micha Acher. BR 2020. Als Podcast verf\u00fcgbar im H\u00f6rspiel Pool<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Bezeichnung \u201eBeatnik\u201c f\u00fcr ihre gemeinsame Lebenshaltung habe Bob Kaufman propagiert, erz\u00e4hlt Allen Ginsberg. Das FBI f\u00fchrte eine Akte \u00fcber den ehemaligen Seemann, verzweifelte aber am Lebenswandel des Boh\u00e8me-Dichters mit karibisch-deutschen Wurzeln, der \u2212 \u00f6fters leicht berauscht \u2212 durch die Stra\u00dfen von San Francisco schlenderte und jedem seine Gedichte vortrug (wenn er nicht gerade im Protest gegen die politischen Zust\u00e4nde in den USA in ein mehrj\u00e4hriges Schweigen versunken war). Die Kommunisten hatten den unsteten Genossen aus ihrer Partei geworfen, aber das FBI f\u00fchrte ihn weiter als verd\u00e4chtigen, obdachlosen \u201edrifter\u201c. Es fand trotzdem weder seinen Wohnort noch war sich die Beh\u00f6rde sicher, ob sie \u00fcberhaupt den richtigen Bob Kaufman verfolgte. Das H\u00f6rspiel Thank Bob for Beatniks ist ein akustisch-anarchistisches Epitaph f\u00fcr einen der wenigen wirklichen Avantgardisten Amerikas, mit einer verloren geglaubten Lesung des fast vergessenen Dichters, Ausz\u00fcgen aus seiner FBI-Akte, Erinnerungen von Allen Ginsberg, Beitr\u00e4gen der afro-amerikanischen Jazz- und Hip-Hop-Musikerinnen Angel Bat Dawid und Moor Mother sowie der legend\u00e4ren Patti Smith.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bob Kaufman, (1925\u221286) Autor, Mitbegr\u00fcnder der Beatbewegung. Andreas Ammer, H\u00f6rspielautor, Journalist. Weitere BR-H\u00f6rspiele u.a. Ich Mensch zu fliegen such (mit Markus und Micha Acher, 2021).<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Internationale Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Maurica Louca. Saet El-Hazz (The Luck Hour). \u2013 Das neue Album Saet El-Hazz (The Luck Hour) von Maurice Louca<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In dem neuen Album \u201eSaet El-Hazz (The Luck Hour)\u201c von Maurice Louca mischen sich arabische Musik, psychodelischer Folk und freie Improvisation. Bereits seit l\u00e4ngerem hegte Louca den Wunsch, mit dem A Trio zusammenzuarbeiten, das 2002 von Mazen Kerbaj, Sharif Sehnaoui und Raed Yassin gegr\u00fcndet wurde, die in Beirut auch das Irtijal Festival f\u00fcr neue und experimentelle Musik veranstalten, zu dem Louca, der in Kairo lebt, seit bereits mehreren Jahren eine enge Verbindung pflegt. Initialz\u00fcndung lieferte ein Kompositionsauftrag der Br\u00fcsseler Kunstorganisation Mophradat. Im Zentrum von \u201eSaet El-Hazz (The Luck Hour)\u201c steht die Erforschung mikrotonaler Klangwelten. Daf\u00fcr lie\u00df der Musiker in Istanbul und Surakarta neue Instrumente anfertigen und lud neben den Musikern des A Trio weiters Khaled Yassine, Christine Kazaryan und Anthea Caddy ein. Im Sommer 2019 kamen alle in Br\u00fcssel zusammen, um in einer intensiven einw\u00f6chigen Studio-Session das neue St\u00fcck von Maurice Louca zu erarbeiten. Der Titel \u201eSaet El-Hazz\u201c verweist auf eine \u00e4gyptische Redewendung, die eine gute, ausschweifende Zeit beschreibt. \u201eDer Drive hinter der Musik auf diesem Album und wie es entstanden ist; die Energie zwischen uns im Studio, als wir zusammengekommen sind, um zu proben und aufzunehmen, all das war f\u00fcr mich in vieler Hinsicht eine Saet El-Hazz\u201c, schildert der Komponist. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: BR Jazzclub \u2013 A Special One \u2013 Schlagzeuger Jochen Rueckert und sein Special Quintet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Joris Roelofs (Klarinette), Mark Turner (Saxofon), Nils Wogram (Posaune) und Doug Weiss (Kontrabass). Aufnahme vom 3. Mai 2022 im Jazzclub Unterfahrt in M\u00fcnchen. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc102473766\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473766\"><\/a>sa \u2013 14.05.2022<\/h2>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Plattler, Beatbox, Pfeifen im Walde \u2013 Der K\u00f6rper als Musikinstrument<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der K\u00f6rper ist das \u00e4lteste Musikinstrument: ob Pfeifen, Stampfen oder Schnalzen: Bauch, Mund, Ges\u00e4\u00df, H\u00e4nde und Beine sind vielseitig einsetzbar. Allein der Mund erzeugt \u2013 neben Singen und Pfeifen so viele Kl\u00e4nge, dass Tiere, Maschinen und ganze Eisenbahnz\u00fcge damit imitiert werden k\u00f6nnen. Wenn es sein muss, auch mit Orchesterbegleitung. Imitieren von Instrumenten oder Mundperkussion ist vielleicht die h\u00e4ufigste Art, den K\u00f6rper als Instrument zu benutzen. Professionelle Showtruppen zwischen Kuba und Wien treten au\u00dferdem mit ihren K\u00f6rpern als Orchester auf. Unterhaltungsk\u00fcnstler und Popstars bilden ihr eigenes Orchester, in dem sie das Publikum mit den Fingern schnipsen lassen \u2013 und das Tanz-Ensemble \u201eSons o Sissi\u201c setzt die alte Art des polyrythmischen \u201ePaschens\u201c und t\u00e4nzerischen Stampfens in ein Perfomance-Projekt um. Eine Sendung von Ulrike Z\u00f6ller<\/p>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: \u201eDoppelg\u00e4ngerscheu\u201c von Brita Kettner. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Udo Samel, Peter Simonischek und Brigitte Karner. Ton: Anna Kuncio und Manuel Radinger. Musik und Regie: Peter Kaizar (ORF 2022)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sigmund Freud und Arthur Schnitzler: zwei pr\u00e4gende Zeitgenossen der Wiener Moderne. In ihren Biografien, in ihrem Denken und in ihren Werken finden sich zahlreiche \u00c4hnlichkeiten, ihre pers\u00f6nliche Beziehung zueinander ist aber bis heute r\u00e4tselhaft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sigmund Freud (1856-1939) ist nur wenige Jahre \u00e4lter als Arthur Schnitzler (1862-1931), beide studieren Medizin an der Universit\u00e4t Wien und geh\u00f6ren als \u00c4rzte der gleichen Gesellschaftsschicht an. Schnitzler, als junger Sekundararzt, selbst von der Hypnose eingenommen, lobt in der Internationalen Klinischen Zeitschrift inhaltlich wie sprachlich die Vortr\u00e4ge des Dozenten f\u00fcr Nervenkrankheiten Freud \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Hypnose.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Freud vers\u00e4umt keine von Schnitzlers Theaterauff\u00fchrungen, liest keinen zeitgen\u00f6ssischen Autor lieber; Schnitzler vermerkt jede neue Freud-Lekt\u00fcre in seinem Tagebuch. Besch\u00e4ftigt sich zeitlebens intensiv, zugleich kritisch mit der Psychoanalyse &#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das gegenseitige Interesse und die Wertsch\u00e4tzung lassen vermuten, dass ein pers\u00f6nlicher Austausch h\u00e4tte stattfinden m\u00fcssen. Allerdings sollen Schnitzler und Freud einander lange Zeit gemieden haben. Im Mai 1922, anl\u00e4sslich Schnitzlers sechzigstem Geburtstag, schreibt Freud einen aufschlussreichen Brief, erkl\u00e4rt warum er, der die Begegnung mit dem Dichter w\u00fcnscht, ihr bisher ausweicht: \u201eDoppelg\u00e4ngerscheu\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das H\u00f6rspiel \u201eDoppelg\u00e4ngerscheu\u201c, das auf Zitaten aus den Briefen Freuds und Tagebuchnotizen Schnitzlers basiert, f\u00fcgt zusammen, was gewisserma\u00dfen zusammengeh\u00f6rt h\u00e4tte. In fiktiven Begegnungen, bei Wein und Zigarre, loten der Schriftsteller und der Psychoanalytiker aus, was Kunst kann und Wissenschaft muss. Sie sind einander nahe \u2013 auch in ihrer Einsch\u00e4tzung und Reaktion auf den erstarkenden Antisemitismus. Immer an Schnitzlers Seite ist seine enge Vertraute Frieda Pollak \u2013 genannt \u201eKolap\u201c. Sie begleitet den Autor stets umsichtig, diskret und loyal durch die Krisen seines Schaffens.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr \u2013 Die Heutigen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Sidney Bechet, Emilie Mayer, Coco Schumann, Frank Sinatra und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Konzerte, die es (noch) nicht oder nie auf Platte gibt.<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Hildener Jazztage 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">NRW-Jazz stand bei den Hildener Jazztagen auch 2021 wieder im Fokus des Festivals. Zu erleben waren u.a. der NRW Jazz Pool, aber auch die Crossover Produktion mit Streichern des Gitarristen Axel Fischbacher.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2021 feierte das Festival 25. Jubil\u00e4um! Und pr\u00e4sentierte auch nach coronabedingter Pause und zu anderer Jahreszeit (im Hochsommer statt im Fr\u00fchling) hochkar\u00e4tigen Jazz aus NRW mit internationalen G\u00e4sten. Passend zu den Temperaturen lud der Jazz Pool NRW zum Projekt Canzone den italienischen Pianisten Glauco Venier ein. Gitarrist Axel Fischbacher erf\u00fcllte sich einen langgehegten Traum und widmete sich Charlie \u201eBird\u201c Parker. Trompeter Joo Kraus bewegte sich mal wieder zwischen Soul, Funk, Pop, Latin oder Elektro. Und S\u00e4ngerin C\u00e9cile Verny schaffte es wieder einmal, mit ihrer Stimme innerhalb von k\u00fcrzester Zeit eine direkte Verbindung zum Publikum aufzubauen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Five Birds &amp; Strings \/ NRW Jazz Pool \/ Joe Kraus &amp; Band \/ C\u00e9cile Verny Quartett.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen aus der Stadthalle Hilden<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Sounds in concert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Vorabend der Jazzahead wurde Bremen zum Nabel der Jazzwelt, denn nationale wie internationale Stars und Newcomer der Szene kamen zusammen, um in fiebriger Erwartung zu verfolgen, wer in den insgesamt 31 Kategorien ausgezeichnet wurde. Aus der Reihe der Nominierten spielten zudem vier Acts. Bunter, aufregender und stilistisch abwechslungsreicher konnte ein Jazz-Abend kaum sein.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Game of Trombones \u2013 Die fantastische Welt des amerikanischen Posaunisten Jakob Garchik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus Pakzad. Die ber\u00fchmte Gitarristin Mary Halvorson oder der renommierte Komponist Henry Threadgill gewinnen den Posaunisten Jacob Garchik immer wieder f\u00fcr ihre anspruchsvollen Projekte. Der 45-j\u00e4hrige Wahl-New-Yorker f\u00e4llt aber auch durch spektakul\u00e4re eigene Aktivit\u00e4ten auf: Etwa mit seinem, wie er sagt, \u201eatheistischen Gospel-Album\u201c, mit seinem in Brooklyn angesiedelten Mittelalter-Abenteuer \u201eYe Olde\u201c oder mit einer Big Band ganz ohne Rhythmusgruppe. Jetzt sorgt Garchik mit dem in klassischer Quintett-Besetzung eingespielten Album \u201eAssembly\u201c f\u00fcr Furore.<\/p>\n<p>22:05 \u2013 22:49, DLF K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Das Leben artikulieren: Der Schweizer Komponist Dieter Amman<br \/>\n<\/strong>Von Julia Kaiser<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Henry Altmann. The Art of Jazz: Jazz und Kunst im Wechselspiel Jazz und Bildende Kunst gingen oft gemeinsame, sich gegenseitig befruchtende Wege: Das Jazz Age der 1920er Jahre f\u00e4rbte ab auf Werke von u. a. Picasso, Grosz und Dix. Jackson Pollock in seinen \u201eDrip Paintings\u201c oder Piet Mondrians Stra\u00dfengitternetz in \u201eBroadway Boogie Woogie\u201c, das einer Landkarte der Jazzclubs Manhattans glich, zeigten die zuckenden Lines des Bebop. Den Intellektuellen Jazz der 1950er Jahre reflektierten \u201ecoole\u201c Cover von Pierre Merlin oder Bob Thompson. Afro amerikanische und World Elemente fanden gleicherma\u00dfen Eingang in Musik wie in Bildende Kunst, Elektro Jazz in die Sprayer- und Street Art Szene. Nicht zuletzt haben sich Jazzmusikerinnen und -musiker wie Miles Davis, Ornette Coleman, Pee Wee Russell oder C\u00e9cile McLorin Salvant k\u00fcnstlerisch bet\u00e4tigt.<\/p>\n<p>23:03: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Christian Radovan im Studio, Latvian Blues Band im Wiener Reigen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Katharina Osztovics begr\u00fc\u00dft Posaunist und Komponist Christian Radovan anl\u00e4sslich seines 60. Geburtstags am 7. Mai 2022 zum \u201eJazznacht\u201c-Interview. Woher seine enge Verbundenheit zu S\u00fcdafrika kommt und wie er zur alpenl\u00e4ndischen Musik steht, das ist genauso Gespr\u00e4chsthema wie der kuriose Fakt, dass ein Tombola-Gewinn den Anfang von Christian Radovans Musikerkarriere markierte, die in den 1970er-und 1980er-Jahren mit dem Vienna Art Orchestra verbunden war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00d61 Konzertaufnahme stammt diesmal aus dem Wiener Reigen, wo am 25. April 2022 im Rahmen des Vienna Blues Spring eine veritable europ\u00e4ische Institution zu erleben war: Die 1997 gegr\u00fcndete Latvian Blues Band aus Riga, angef\u00fchrt von S\u00e4nger und Gitarrist Janis \u201eBux\u201c Bukovskis, begeisterte an diesem Abend mit ihrem fest in der Tradition geerdeten, zugleich um Funk-und Soul-Einfl\u00fcsse nicht verlegenen Sound das Auditorium.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem erinnert Katharina Osztovics an Musiker und Musikerinnen, die im Mai 2022 ihren 100. Geburtstag gefeiert h\u00e4tten -unter anderem Pianist und Organist Gerry Wiggins, Waldhornist Jimmy Buffington, Saxofonist Bubba Brooks oder die Posaunisten Eddie Bert und Kai Winding. Und sie holt Musiker und Musikerinnen vor den Vorhang, f\u00fcr die Jazz Familiensache ist: Neben Frank und Nancy Sinatra lassen da unter anderem das Wiener Sextett Aff\u00e4re Dreyfuss sowie das aus Ober\u00f6sterreich stammende Duo Astrid und Beate Wiesinger aufhorchen. Stevie Wonder singt f\u00fcr seine Tochter, Kamasi Washington, gerne mit seinem Vater auf Tournee, widmet seiner Familie eine Hommage, und auch Sister Sadie darf nicht fehlen an diesem 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie. . Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Klang des Pamir \u2013 Musik aus Tadschikistan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tadschikistan ist ein Land der Gegens\u00e4tze, in dem die verschiedensten kulturellen Einfl\u00fcsse zusammenkommen. Man k\u00f6nnte sagen, es ist die Quintessenz Zentralasiens. Landschaftlich und kulturell. Auf der einen Seite grenzt es an Afghanistan und den persischen Kulturkreis, auf der anderen an China. Dazu kommen noch die Spuren, die die ehemalige Sowjetunion hinterlassen hat. Heute sind die Tadschiken stolz auf ihre kulturellen Wurzeln in Persien, durch die sie sich von den anderen zentralasiatischen L\u00e4ndern unterscheiden. Poeten und Gelehrte aus der persischen Welt z\u00e4hlen in Tadschikistan zum allgemeinen Kulturgut, und auch die traditionelle Musik, der \u201eShashmaqam\u201c, hat ihren Ursprung in Persien. BR-KLASSIK hat sich mit der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Munira Shahidi aus der tadschikischen Hauptstadt Dushanbe und der Komponistin Farangis Nurulla-Khoja \u00fcber ihr Land unterhalten und pr\u00e4sentiert die verschiedenen Seiten der tadschikischen Musik zwischen l\u00e4ndlichen Ges\u00e4ngen aus der Pamir-Region, klassischer orientalischer Musik und europ\u00e4isch gepr\u00e4gter Kunstmusik. Eine Sendung von Florian Heurich<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc102473767\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc102473767\"><\/a>so \u2013 15.05.2022<\/h2>\n<p>00:05: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Christian Radovan im Studio, Latvian Blues Band im Wiener Reigen <\/strong><\/p>\n<p>17:10: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>David Byrne wird 70 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der in Schottland geborene ehemalige Frontmann der \u201eTalking Heads\u201c David Byrne hat gestern seinen 70.Geburtstag gefeiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als \u201eeigenartigen jungen Mann an der Grenze zum Asperger-Syndrom\u201c beschreibt er sich selbst im R\u00fcckblick, und bei den \u201eTalking Heads\u201c hat er dieses Image \u00f6fters befeuert. Zusammen mit dem Klangvision\u00e4r Brian Eno hat er mit dem Album \u201eMy Life in the Bush of Ghosts\u201c sich als Pionier des damals noch analogen Samplings traditioneller ethnischer Musik bet\u00e4tigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der umtriebige Jubilar hat Film-und B\u00fchnenmusiken komponiert und war \u00fcberdies in etliche Kunstprojekte au\u00dferhalb der Musik involviert. Die Spielr\u00e4ume lassen die musikalischen Highlights aus Byrnes Solokarriere und seiner Zeit mit den \u201eTalking Heads\u201c Revue passieren. . Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Von Dixie bis Modern \u2013 Der amerikanische Klarinettist Pee Wee Russell<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. Ein unverkennbarer Sound, eine eigenwillige Phrasierung und originelle Improvisationen: Unter den Jazz-Klarinettisten z\u00e4hlt Pee Wee Russell (1906 \u2013 1969) zu den gro\u00dfen Individualisten. Bereits in den turbulenten 1920er-Jahren sorgte er in der Band des Kornettisten Red Nichols f\u00fcr Aufsehen. In der Folgezeit st\u00f6\u00dft man bei zahlreichen Aufnahme-Sessions mit traditionellen Jazz- und Swing-Musikern auf Russells Namen. Wie seine zeitlosen Improvisationen auch zum Modern Jazz passten, demonstrierte Pee Wee Russell in den 1960er-Jahren mit exzellenten Versionen von Themen aus der Feder von Thelonious Monk und John Coltrane.<\/p>\n<p>19:34: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Sophie Abraham spielt Musik aus ihrer CD \u201eBrothers\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die in den Niederlanden geborene, in der Steiermark aufgewachsene Sophie Abraham ist eine vielseitige und kreative Cellistin und Musikerin mit klassischer Ausbildung (sie studierte bei Rudolf Leopold in Graz und bei Reinhard Latzko in Wien), und sie ist fasziniert von genre\u00fcbergreifenden musikalischen Interaktionen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre Nische findet Abraham vor allem in der Arbeit in kleineren Ensembles. Sie ist Mitglied des radio.string.quartet, des klassischen Trio Fr\u00fchst\u00fcck und Duopartnerin von Geigerin Julia Lacherstorfer. 2021 hat Sophie Abraham eine Solo-CD mit dem Titel \u201eBrothers\u201c vorgelegt, ihre bis dato vielleicht pers\u00f6nlichste Arbeit. Aus diesem Programm wird sie Ausz\u00fcge in der \u201eRadiosession\u201c pr\u00e4sentieren. . Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>JazzNow: Deutscher Jazzpreis 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Galakonzert, u.a. mit Jazzrausch BigBand, Fola Dada, Nubya Garcia. Mitschnitt vom 27.4.2022, jazzahead!, Bremen<\/p>\n<p>20:55: 00 | \u00d61<br \/>\n<strong>J. J. Johnson und Kai Winding: \u201eJay &amp; Kai\u201c (1955) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn von den Blasinstrumenten im Jazz die Rede ist, sind die Posaunen vor allem mitgemeint -in der allerersten Reihe, gemeinsam mit Trompeten und Saxofonen, ist das tiefe Blech dagegen nur selten zu finden. Das hat vor allem historische Gr\u00fcnde, denn anfangs war die Posaune an der Seite der Tuba vor allem Rhythmusinstrument. Dass sie allerdings melodische Aufgaben ausdrucksstark und mit warmem Ton bew\u00e4ltigt und an Beweglichkeit und Strahlkraft durchaus mith\u00e4lt, das bewiesen die spieltechnischen Entwicklungen und die virtuosen Musiker der Bigband-\u00c4ra.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kai Winding, geboren 1922 im d\u00e4nischen Aarhus und aufgewachsen in den Vereinigten Staaten, war einer der ersten Posaunisten, die sich dem Bebop verschrieben. Er f\u00fchlte sich dabei einerseits aber immer dem Swing verpflichtet und begab sich andererseits auch im modernen Jazz auf die Suche nach neuen M\u00f6glichkeiten des Ensembleklangs. So leitete er etwa gemeinsam mit seinem Posaunistenkollegen J. J. Johnson, in dessen Schatten er zeit seines Lebens stand, ein \u00e4u\u00dferst popul\u00e4res Quintett, das von 1954 bis 1956 h\u00f6chst aktiv war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das erste gemeinsame Album \u201eJay &amp; Kai\u201c, erschienen 1955 bei Savoy Records (und nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Columbia-Records-LP von 1957), steht im Zentrum dieser Sendung mit Gerhard Graml. Das Album pr\u00e4sentiert ein exquisites Ensemble, getragen vom atypischen Bandsound mit zwei Posaunen als Melodieinstrumente, weiters u. a. mit Billy Bauer an der Gitarre, Wally Cirillo am Piano und einem energetischen Rhythmusduo mit Charles Mingus am Bass und Kenny Clarke am Schlagzeug. Aus Anlass des 100. Geburtstags, den der 1983 verstorbene Kai Winding am 18. Mai gefeiert h\u00e4tte, sei \u201eJay &amp; Kai\u201c aus dem Regal geholt. Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ein junger Verein f\u00fcr vielf\u00e4ltige Musik\u00a0 \u2013 The Independent Music Association. Wiens neuer musikalischer Schmelztiegel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der aus Iran stammende Armin Sanayei hatte bereits als Jugendlicher die Idee, einen Verein zu gr\u00fcnden, der Komponist\/innen und Musiker\/innen aus unterschiedlichsten Kulturen und Stilen zusammenbringen sollte. In seinem Heimatland umgesetzt, wollte er dies in Wien weiterf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Fr\u00fchjahr 2020 gr\u00fcndete er gemeinsam mit seinen Kollegen Oskar Gigele und Christoph Stuhlpharrer \u201eThe Independent Music Association\u201c, kurz INMUAS. Dieser Verein setzt sich aus jungen Komponist\/innen, Instrumentalist\/innen und Dirigent\/innen und Studierenden zusammen. Alle Mitglieder kommen aus unterschiedlichen L\u00e4ndern und musikalischen Stilrichtungen. Das ist nicht ganz zuf\u00e4llig, denn es erg\u00e4nzt sich mit der Grundidee von INMUAS: die Vielf\u00e4ltigkeit dieser Kulturen und Stilen in Konzerten und Workshops zu pr\u00e4sentieren, zu pflegen und miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt stehen dabei auch immer volksmusikalische Str\u00f6mungen. INMUAS wird am 23. Juni 2022 im Gew\u00f6lbe Wien auftreten, im Oktober sind drei Konzerte im Porgy &amp; Bess Wien geplant. Gestaltung: Daniela Fietzek<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Ein Portrait des Saxofonisten Christian Weidner <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christian Weidner geh\u00f6rt zu den profiliertesten Jazzmusikern Berlins. 1976 in Kassel geboren, spielte er mit 17 Jahren bereits im Bundesjugendjazzorchester. Seit 1999 lebt er in Berlin und pr\u00e4gt in den unterschiedlichsten Konstellationen und Funktionen den Jazz aus der Hauptstadt \u2013 egal ob in eigenen Projekten, im Trio, im gr\u00f6\u00dferen Ensemble oder als Mitmusiker bei anderen Bandleadern: in Berlin, Deutschland und Europa. Er komponiert H\u00f6rb\u00fccher, kuratiert Konzertreihen und dozierte an unterschiedlichen Hochschulen. Seit 2015 ist er Saxofon-Professor an der Musikhochschule in Stuttgart. Christian Weidners reiches musikalisches Portfolio \u2013 zu h\u00f6ren in \u201eLate Night Jazz\u201c.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Afghanische Musik im Exil<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ist in Afghanistan verboten, seit die Taliban im Sommer 2021 erneut fast widerstandslos die Macht erobert haben. F\u00fcr die Musikerinnen und Musiker im Land bedeutet dies akute Gefahr. Manche leben noch in ihrer Heimat und halten sich versteckt \u2013 sie k\u00f6nnen aus Sicherheitsgr\u00fcnden keine Interviews geben. Manche sind auf offener Stra\u00dfe umgebracht worden. Manche haben das Land verlassen und leben ihre Musik nun im Ausland weiter. Gro\u00dfe mediale Aufmerksamkeit erfuhr die Evakuierung der wohl wichtigsten Musikausbildungsst\u00e4tte Afghanistans letztes Jahr: das \u201eAfghanistan national institute of music\u201c. Knapp 300 Lehrende und Studierende wurden nach Portugal ausgeflogen, wo die Schule wieder aufgebaut und das reiche Erbe afghanischer Musik bewahrt werden soll. Es gibt aber auch junge S\u00e4ngerinnen, die auf eigene Faust geflohen sind und die traditionelle Musik, oftmals verbunden mit Popmusik, nun im Exil weiterf\u00fchren \u2013 abseits der gro\u00dfen \u00d6ffentlichkeit. Das Streamingfestival \u201eFemale voice of Afghanistan\u201c hatte vergangenes Jahr mehrere dieser Musikerinnen portr\u00e4tiert und ihnen eine Stimme gegeben. Dazu z\u00e4hlen z.B. Sadiqa Madagdar, die inzwischen in einem Fl\u00fcchtlingscamp in Abu Dhabi lebt. Oder die Politik- und Fu\u00dfballbegeisterte Sumaia Karimi, die sich in Italien ein neues Leben aufbaut. Auch die S\u00e4ngerin Naria Nour war Teil des Projektes: sie wohnt im Iran und erlebt dort eine Art \u201einneres Exil\u201c. Was bewegt die jungen Musikerinnen und Musiker? Wie erleben sie ihre gegenw\u00e4rtige Situation? Wovon tr\u00e4umen sie? BR-KLASSIK hat mit f\u00fcnf von ihnen gesprochen und stellt sie und ihre Musik vor. Eine Sendung von Uta Sailer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 19. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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