{"id":27116,"date":"2022-04-17T12:00:12","date_gmt":"2022-04-17T10:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=27116"},"modified":"2022-04-17T18:34:51","modified_gmt":"2022-04-17T16:34:51","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-18-04-22-24-04-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/04\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-18-04-22-24-04-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 18.04.22\u201324.04.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 16. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Aktuell wieder erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Senderliste:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 &#8222;Fakten und mehr&#8220;<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 &#8222;Das Feuilleton im Radio&#8220;<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 18.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Jazz \u2013 Bassist, Rebell, Genie \u2013 Charles Mingus zum 100. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karl Lippegaus. In Charles Mingus brodelte es st\u00e4ndig. Als Bassist und Komponist war der impulsive Virtuose eine Klasse f\u00fcr sich. Legend\u00e4r seine Stimmungsschwankungen von z\u00e4rtlich bis zornig; als bewunderter wie gef\u00fcrchteter Bandleader schickte er seine Mitstreiter auf emotionale und musikalische Achterbahnfahrten. Als Avantgardist sah Mingus sich dabei nicht, sein Werk war das eines fortschrittlichen Traditionalisten: Gospel, Blues, Ellington und Parker blieben sein N\u00e4hrboden. Aber auch auf dem Feld des \u201eThird Stream\u201c, der Verbindung von Jazz und klassischer Musik, hat er fr\u00fch experimentiert. Schon 1952 gr\u00fcndete Mingus als einer der ersten Musiker \u00fcberhaupt sein eigenes Plattenlabel, Debut Records. Viele gro\u00dfe Solisten wie Eric Dolphy, Jaki Byard oder Dannie Richmond gingen durch seine Bands. Zum 100. Geburtstag am 22. April 2022 gibt es in der \u201eRadionacht Jazz\u201c einen Streifzug durch sein komplexes Werk.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioMitschnitt: Bayern 2-Konzerthighlights \u2013 Lisa Wahlandt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme des Konzerts vom 11. November 2021 im Mo \u2013 Neue Galerie bei den 38. Ingolst\u00e4dter Jazz-Tagen. Moderation: Rainer Schaller<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Buster Williams wird 80 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Charles Anthony \u201eBuster\u201c Williams ist einer jener Sidemen, die schon jeder und jede Jazzinteressierte einmal im Leben auf Aufnahmen geh\u00f6rt hat, ohne vielleicht zu wissen, wer f\u00fcr diesen satten singenden Kontrabassklang mit dem felsenfesten Timing verantwortlich ist. Der aus New Jersey stammende Williams hat mit vielen Gr\u00f6\u00dfen des Jazz zusammengearbeitet: Den Pianisten Herbie Hancock und Kenny Barron, dem Saxofonisten Stanley Turrentine, dem Schlagzeuger Art Blakey, den S\u00e4ngerinnen Nancy Wilson und Betty Carter und vielen anderen mehr. Aber auch als Leader seiner eigenen Bands hat Buster Williams mittlerweile schon 15 Alben ver\u00f6ffentlicht. Am 17. April hat Williams seinen 80. Geburtstag gefeiert. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz am Feiertag: Bobo Stenson Trio | Jazzfest Berlin, November 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Bobo Stenson Trio \u2013 | Bobo Stenson, p | Anders Jormin, db | Jon F\u00e4lt, dr | Jazzfest Berlin, Pierre-Boulez-Saal, Berlin, November 2021<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Aus den BR-Studios: Kosmos-Musik \u2013 Die Playlist zum Podcast mit Suzanna Randall<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik von John Williams, Ludwig van Beethoven, Ludovico Einaudi, Claude Debussy, Hans Zimmer, Philip Glass und anderen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSowohl das Weltall als auch die Musik haben etwas Transzendentes\u201c, sagt Suzanna Randall. Die Astrophysikerin will als erste deutsche Frau ins Weltall fliegen \u2013 und liebt Musik. Deshalb ist die angehende Astronautin f\u00fcr BR-KLASSIK in den \u201eKosmos Musik\u201c aufgebrochen. Im gleichnamigen Wissens-Podcast hat sie im Gespr\u00e4ch mit Neurologen, Psychologen oder Soziologen musikalische Ph\u00e4nomene streng wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Aber da gibt es auch eine emotionale Seite: \u201eWenn ich in die Sterne schaue, dann transportiert mich das aus meinen Alltagsproblemen in eine ganz andere Welt\u201c, sagt Suzanna Randall. \u201eUnd genauso ist es, wenn ich ein tolles Klavierkonzert h\u00f6re.\u201c Die Playlist zum Podcast verbindet beides: Musiken, die ins Weltall entf\u00fchren. Mit Jazz zum Mond, mit vollem Orchester zum Jupiter oder mit Elektro-Sounds zu den Sternen: eine Stunde Musik, die das Tor zum Himmel weit aufst\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Quiet Night zum Ostermontag An diesem Ostermontag nimmt Sie Ulf Drechsel mit auf eine entspannte Reise in die Woche: Genie\u00dfen Sie die \u201eQuiet Night\u201c mit Jazz, Elektronik und Klassik nach einem hoffentlich turbulenten Osterwochenende.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 80. Geburtstag von Han Bennink und Buster Williams: Henning Sieverts feiert zwei ganz unterschiedliche Jazzgr\u00f6\u00dfen, die beide gestern gleich alt wurden: der holl\u00e4ndische Schlagzeuger und Spa\u00df-Performer Han Bennink und der amerikanische Meisterbassist Buster Williams.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 19.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Sophia Fischer<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Homezone \u2013 Playing Changes, Changing Teaching? <\/strong><strong>(1\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. In den vergangenen Jahren haben die Jazz- und Pop-Studieng\u00e4nge der Musikhochschulen in Stuttgart, Mannheim und Mainz einen Generationswechsel erfahren. Mittlerweile lehrt eine Generation von Musiker*innen, die ihrerseits ein solches Studium erfolgreich absolviert haben. Es ist an der Zeit einmal nachzufragen: Wie haben die aktuellen Dozent*innen ihr eigenes Studium erlebt? Was haben sie daraus mitgenommen? Welche Strukturen wurden als produktiv, welche als hinderlich erfahren? Wie steht es um den p\u00e4dagogischen Impuls? Und wie erleben die Lehrenden die aktuelle Generation von Studierenden? (Teil 2, Dienstag, 17. Mai 2022, 20.05 Uhr)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Gemeinsam stark \u2013 Die Pascal Klewer Bigband<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 7.11.2021 aus dem Loft, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Die Pascal Klewer Bigband ist die j\u00fcngste professionelle Gro\u00dfformation der K\u00f6lner Jazzszene. Sie b\u00fcndelt deren kreativen Nachwuchs im Dienste eines experimentierfreudigen Ansatzes. Bislang hatte der 1997 geborene Klewer f\u00fcr seine Projekte immer namhafte Gastsolisten eingeladen, darunter Peter Br\u00f6tzmann, Evan Parker, Kit Downes oder Christian Lillinger. F\u00fcr das Konzert im Herbst 2021 im K\u00f6lner Loft vertraute er ganz auf die St\u00e4rken der Stammbesetzung und schrieb ihr ein komplett neues, anspruchsvolles Programm auf den Leib. Seit 2015 hat sich der aus Hessen stammende Trompeter zu einer umtriebigen, dabei k\u00fcnstlerisch kompromisslosen Fixgr\u00f6\u00dfe der rheinischen Szene entwickelt. Er startete mehrere Comboprojekte, initiierte ein Festival und k\u00fcmmert sich als Organisator, Komponist, Arrangeur und Leiter um die eigene Bigband. Dabei stellt er sich im Konzert nur f\u00fcr die wesentlichen Eins\u00e4tze vor die Musiker und reiht sich sonst als Trompeter ins Kollektiv ein.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Sch\u00f6nberg f\u00fcr alle \u2013 Das Wiener Arnold Sch\u00f6nberg Center<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Nachlass des Komponisten Arnold Sch\u00f6nberg ist einer der gr\u00f6\u00dften K\u00fcnstlernachl\u00e4sse \u00fcberhaupt. Viele Jahre beherbergte ihn die University of Southern California in Los Angeles, die ihn von den Kindern des 1951 in Los Angeles verstorbenen Komponisten erhalten hatte. Doch nachdem die Universit\u00e4t die Pflege des Nachlasses nicht mehr in dem Umfang betrieb, wie es die Erben sich vorgestellt hatten, suchten sie nach einem neuen Standort f\u00fcr die Sammlung. New York, Wien, Berlin, Den Haag, Basel, Yale, Stanford, Harvard oder Arizona? Viele St\u00e4dte hatten sich beworben. Schlie\u00dflich bekam Wien, die Geburtsstadt Arnold Sch\u00f6nbergs, den Zuschlag. 1997 wurde dort in der N\u00e4he des Schwarzenbergplatzes das Arnold Sch\u00f6nberg Center als Stiftung er\u00f6ffnet. In einer weitl\u00e4ufigen Etage eines sch\u00f6nen Ringstra\u00dfenhauses mit eigenem Konzertsaal bietet das Center seitdem auf hohem Niveau wechselnde Ausstellungen, Konzerte und Symposien und bereitet das riesige Archiv wissenschaftlich auf. So wurde das Sch\u00f6nberg-Center zu einem faszinierenden Ort f\u00fcr die Begegnung mit Werk und Person dieses wahrhaft revolution\u00e4ren Komponisten. Dabei pr\u00e4sentiert sich das Center offen f\u00fcr jedermann \u2013 nicht nur f\u00fcr Eingeweihte und Forscher. Eine Sendung von Robert Jungwirth<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Heute mit: Tom Bourgeois feat. Veronika Harcsa &amp; Lois Le Van: Murmures \/ Rumeurs | Susanna: Elevation | Svein Rikard Mathisen &amp; John Derek Bishop: Calm Brutalism<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Deb\u00fctkonzert des Linzer Lizard Ensembles.<br \/>\n<\/strong>Leicht \u00fcber Linz 2021. (Teil 1) Das neue Ensemble Lizard aus Linz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das j\u00e4hrliche Festival \u201eLeicht \u00fcber Linz\u201c, gemeinsam veranstaltet von mehreren Abteilungen der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t konnte im Dezember 2021 pandemiebedingt nicht mit Publikum stattfinden. Dort h\u00e4tte das neue, von der Komponistin und Pianistin Katharina Roth gegr\u00fcndete 15-k\u00f6pfige Lizard Ensemble sein \u00f6ffentliches Deb\u00fct gegeben. Das Ensemble versteht sich als Repr\u00e4sentant aktueller Musik in ihrer gesamten Vielfalt und sucht vor allem die Zusammenarbeit mit der jungen Generation an Komponist\/innen. Das Lizard Ensemble hat die f\u00fcr das Festival geplanten Werke von Irene Kepl, Gerald Resch, Kristine Tj\u00f8gersen und Jorge G\u00f3mez Elizondo an der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t professionell aufgenommen. Im Zeit-Ton gibt es nun diese Einspielungen erstmals im Radio zu h\u00f6ren. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mainstream News aus K\u00f6ln: Mit dem Domenik Raab Quartet, dem Jan Schreiner Large Ensemble und mit dem Peter Protschka Quintett. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 20.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: \u201eLeben, Liebe, Lieder\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz mit Aufnahmen von Nat King Cole, Lia Pale, des Shai Maestro Trios, des Thomas Faist Trios und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt |<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Mostly Vocal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eBe my guest \u2013 the duos project\u201c \u2013 \u00a0Aufnahmen mit dem belgischen S\u00e4nger und Komponisten David Linx. 0Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 21.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p><del>14:05:00 | \u00d61<\/del><br \/>\n<del><strong>Das Charles Mingus Quintett live in Finnland 1976 <\/strong><\/del><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><del>Heute, am 22. April, j\u00e4hrt sich der Geburtstag des legend\u00e4ren US-amerikanischen Kontrabassisten und Komponisten Charles Mingus zum 100. Mal. Der 1979 verstorbene Musiker gastierte am 23. August 1976 beim Jazzfestival in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Zusammen mit dem Trompeter Jack Walrath, dem Saxofonisten Ricky Ford, dem Pianisten Danny Mixon und seinem langj\u00e4hrigen Weggef\u00e4hrten Danny Richmond am Schlagzeug pr\u00e4sentierte Mingus einerseits aktuelles Kompositionsgut wie \u201eFree Cell Block F, \u2018Tis Nazi U.S.A.\u201c von seinen Comebackalben \u201eChanges One\/Two\u201c aus dem Jahr 1975, ver\u00f6ffentlicht nach einem l\u00e4ngeren krankheitsbedingten Ausstieg aus dem Musikbusiness.<\/del><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><del>Andererseits waren Mingus-Klassiker wie \u201eGoodbye Pork Pie Hat\u201c, gewidmet dem Tenorsaxofonisten Lester Young, zu h\u00f6ren. Das Quintett pr\u00e4sentiert sich spielfreudig, und Mingus\u2019 Kondition war beachtlich: Dauerte das vom finnischen Radio aufgenommene und via EBU zur Verf\u00fcgung gestellte, bis dato nicht auf Tontr\u00e4ger erh\u00e4ltliche Konzert doch insgesamt zweieinhalb Stunden. Klaus Wienerroither pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte dieses langen, denkw\u00fcrdigen Abends. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/del><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Androgynie in der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00dcberschreitung der Geschlechtergrenzen geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Utopien der Menschheit. Erscheinungsformen des Androgynen finden sich in Mythen, M\u00e4rchen und Legenden. Verschiedene Ursprungsmythen projizieren eine androgyne Vollkommenheit in eine paradiesische Vorvergangenheit. Schon fr\u00fch verkn\u00fcpfte man mit Androgynie die Vorstellung von Freiheit, Harmonie und Frieden, von Vollkommenheit und Gl\u00fcck. Vor diesem Hintergrund war und ist die Androgynie auch ein bedeutendes Thema in der Kunst. BR-KLASSIK sp\u00fcrt der Androgynie in der Musik nach, von den Kastratens\u00e4ngern des Barock \u00fcber die sogenannten Hosenrollen in der Oper bis zu David Bowie. Eine Sendung von Robert Jungwirth<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Im Labyrinth der T\u00f6ne \u2013 Das Philip Zoubek Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. Im Sommer 2020 nahm der Pianist Philip Zoubek mit seinem Trio eine Platte im Deutschlandfunk Kammermusiksaal auf. Nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten im Umgang mit einer f\u00fcr sie neuen Akustik fand die Band zu einem pointierten, hochkonzentrierten Sound. So klingt das neue Album, \u201eLabyrinthus Z\u201c, trotz konzeptioneller Kontinuit\u00e4t ganz anders als die beiden Vorg\u00e4nger. Zoubek kam 2000 aus \u00d6sterreich nach K\u00f6ln. Hier hat er sich vor allem im Bereich experimenteller und frei improvisierter Musik einen Namen gemacht. Sein Trio mit David Helm, Bass, und Dominik Mahnig, Schlagzeug, besteht seit 2015. Gemeinschaftlich entwickeln die drei auf der Basis von Zoubeks Vorgaben in klanglicher Feinarbeit eine verschachtelte Ensemblemusik. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation \u2013 nicht zuletzt im organischen Umgang mit komplexen Rhythmen.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Michael Quell<\/strong>: \u201eenergeia aphan\u00e9s II\u201c und \u201eenergeia aphan\u00e9s III \u2013 physis\u201c (der gelbe klang); \u201eString I\u201c (Benjamin Fischer, Oboe); \u201eString III \u2013 Branes\u201c (der gelbe klang)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Gerald Clayton: Bells On Sand | Hannes Zerbe Quintett: Live im A-Trane Berlin | Hendrik M\u00fcller: Unlikely Scenario<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Leicht \u00fcber Linz 2021. (Teil 2) Das Baseler Delirium Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das j\u00e4hrliche Festival \u201eLeicht \u00fcber Linz\u201c, gemeinsam veranstaltet von mehreren Abteilungen der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t konnte im Dezember 2021 pandemiebedingt nicht mit Publikum stattfinden. Ensemble in Residence w\u00e4re das zwischen 2014 und 2016 von dem Dirigenten und Cellisten Wiktor Kociuban gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Demetre Gamsachurdia gegr\u00fcndete Baseler Ensemble Delirium gewesen. Es ist Teil der Delirium-Edition: organisation for tomorrow\u2019s art-Struktur und besteht aus Mitgliedern mit unterschiedlichen kulturellen Backgrounds. Sein k\u00fcnstlerisches Selbstverst\u00e4ndnis basiert auf Prinzipien der Gruppenarbeit, es strebt an, zusammen mit seinem Dirigenten einen einheitlichen K\u00f6rper zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nun hat das Ensemble jene neuen Werke von Master-Studierenden, die beim Linzer Festival am Programm gestanden w\u00e4ren, aufgenommen. Im Zeit-Ton gibt es diese Einspielungen erstmals im Radio zu h\u00f6ren. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 90. Geburtstag des Posaunisten und Arrangeurs Slide Hampton (1932 \u2013 2021). Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 22.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 09:10 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 100 Jahren: Der amerikanische Jazzkomponist Charles Mingus geboren<\/strong><\/p>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Charles Mingus Quintett live in Finnland 1976 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heute, am 22. April, j\u00e4hrt sich der Geburtstag des legend\u00e4ren US-amerikanischen Kontrabassisten und Komponisten Charles Mingus zum 100. Mal. Der 1979 verstorbene Musiker gastierte am 23. August 1976 beim Jazzfestival in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Zusammen mit dem Trompeter Jack Walrath, dem Saxofonisten Ricky Ford, dem Pianisten Danny Mixon und seinem langj\u00e4hrigen Weggef\u00e4hrten Danny Richmond am Schlagzeug pr\u00e4sentierte Mingus einerseits aktuelles Kompositionsgut wie \u201eFree Cell Block F, \u2018Tis Nazi U.S.A.\u201c von seinen Comebackalben \u201eChanges One\/Two\u201c aus dem Jahr 1975, ver\u00f6ffentlicht nach einem l\u00e4ngeren krankheitsbedingten Ausstieg aus dem Musikbusiness.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Andererseits waren Mingus-Klassiker wie \u201eGoodbye Pork Pie Hat\u201c, gewidmet dem Tenorsaxofonisten Lester Young, zu h\u00f6ren. Das Quintett pr\u00e4sentiert sich spielfreudig, und Mingus\u2019 Kondition war beachtlich: Dauerte das vom finnischen Radio aufgenommene und via EBU zur Verf\u00fcgung gestellte, bis dato nicht auf Tontr\u00e4ger erh\u00e4ltliche Konzert doch insgesamt zweieinhalb Stunden. Klaus Wienerroither pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte dieses langen, denkw\u00fcrdigen Abends. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:45 bis 18:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 ZeitZeichen: 22. April 1922 \u2013 Der Geburtstag des Jazzmusikers Charles Mingus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Charles Mingus hat den Jazz neu belebt. Er hat mit den Gr\u00f6\u00dften gespielt. Und er hat sich zeitlebens immer wieder selbst im Weg gestanden \u2013 mit Wutausbr\u00fcchen zwischen seinen gro\u00dfartigen k\u00fcnstlerischen Erfolgen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er hoffe, es werde nicht l\u00e4nger notwendig sein, auf einem Schlagzeug springen zu m\u00fcssen, um auf sein Talent aufmerksam zu machen. So klagte der afroamerikanische Kontrabassist Charles Mingus \u00fcber seine Zeit in der Bigband Lionel Hamptons. Ein typischer Satz f\u00fcr den Jazzmusiker, dessen Karriere durch ein stetes Auf und Ab gepr\u00e4gt war \u2013 cholerisch und kreativ wie er war, ein \u201eDampfkessel der Emotionen\u201c, wie ihn Musikkritiker nannten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Bassist spielte Charles Mingus mit einigen der bedeutendsten Jazz-Musikern: Miles Davis, Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Bill Evans. Der am 22. April 1922 in Nogales im US-Bundesstaat Arizona geborene Charles Mingus ist aber vor allem als Komponist in die Jazzgeschichte eingegangen, mit so erfolgreichen Schallplatten wie \u201eMingus ah um\u201c und \u201eMingus Dynasty\u201c. Sp\u00e4testens seit der Ver\u00f6ffentlichungen seines Albums \u201eThe black saint and the sinner lady\u201c 1963 gilt er als einer der gro\u00dfen Innovatoren der Jazzkomposition.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Was an der gro\u00dfen Glocke h\u00e4ngt \u2013 Geschichten vom schwersten Instrument der Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Festgemauert in der Erden entsteht sie, die Glocke. Es ist ein besonderer Augenblick, wenn die gl\u00fchende Bronze in der Erde zu versickern scheint, wenn sie die unsichtbare, gemauerte Gussform f\u00fcllt. F\u00fcr viele Menschen geh\u00f6ren Glocken zum Alltag. Sie begleiten den Tagesablauf, erinnern an Feiertage, st\u00f6ren die sonnt\u00e4gliche Vormittagsruhe, l\u00e4uten zum letzten Geleit. Glocken schaffen akustische Identit\u00e4t, ihr Klang verbindet uns, meist unbewusst, mit unserer Heimat. Wie dieser ganz besondere Klang zustande kommt, das k\u00f6nnen der Glockensachverst\u00e4ndige Matthias Roth und der Glockengie\u00dfer Rudolf Perner erkl\u00e4ren. Sie wissen, was eine gute Glocke ausmacht, wie sich die Obert\u00f6ne der schweren Bronzeinstrumente ideal erg\u00e4nzen und den ganz speziellen Klang formen, der uns die Stunden schl\u00e4gt, der Gl\u00e4ubige am Sonntag in die Kirche ruft. Doch Glocken sind nicht nur sakrale Tonangeber, sie spielen in unserer Kultur eine gr\u00f6\u00dfere Rolle: Glocken sind faszinierende Musikinstrumente. Quer durch die Jahrhunderte haben Glocken geistliche Ges\u00e4nge begleitet, haben Komponisten mit Glocken und all den Assoziationen gespielt, die ihr Klang in uns hervorruft. So besonders ihr Klang und ihre Wirkung in der Musik auch sind, Glocken haben einen enormen Nachteil: Sie sind extrem unhandlich. Und so haben sich Menschen immer wieder L\u00f6sungen ausgedacht, eine Glocke zu imitieren, um sie auf die B\u00fchne bringen zu k\u00f6nnen: vom Riesenhackbrett \u00fcber R\u00f6hren und Platten bis hin zu digitalen Samples. Doch f\u00fcr Schlagzeuger wie Michael Metzler oder Claudio Estay reicht nichts an den Klang einer echten Glocke heran, an ihr tiefes Summen, den hellen Ton. Eine Sendung von Andreas Pehl<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pianist Jul Dillier zu Gast im ORF KlangTheater in Wien <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das L\u00e4uten von Kirchen- und Kuhglocken, das Rauschen des Dorfbachs und der W\u00e4lder, aber auch das Dr\u00f6hnen von Motors\u00e4gen und Hubschraubern, das Knattern der \u201eT\u00f6fflis\u201c: Seine Heimatregion, der Kanton Obwalden in der Zentralschweiz, habe ihn klanglich gepr\u00e4gt, sagt der Pianist Jul Dillier, seit einigen Jahren in Wien ans\u00e4ssig. Sein Album \u201esol\u00e9tudes\u201c -aus Solo-Et\u00fcden, \u201esolitude\u201c (Einsamkeit), und \u201esol\u201c (Erde) -ist aber keine reine Abbildung l\u00e4ndlicher T\u00f6ne, sondern die konzentrierte Suche nach einer Musik des \u201eHier und Jetzt\u201c -mit den Mitteln des pr\u00e4parierten Klaviers und des Akkordeons, und nach den Prinzipien Abstraktion und Reduktion, Originalit\u00e4t und Radikalit\u00e4t. Jul Dilliers Weg und seine musikalische Welt werden erfahrbar im Musizieren im Augenblick. Und im Gespr\u00e4ch mit Johann Kneihs, aufgenommen am 1. April 2022 im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses. Gestaltung: Johann Kneihs<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 | hr2-kultur | rbbKultur | SWR 2<br \/>\n<strong>Better Git in Your Soul \u2013 zum 100. Geburtstag von Charles Mingus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: G\u00fcnther Huesmann. Wutnickel, sanft-liebender Virtuose, Vision\u00e4r \u2013 Charles Mingus. Der Impetus seiner Musik ist bis heute im Jazz sp\u00fcrbar \u2013 und weit dar\u00fcber hinaus. Wir feiern in dieser vierst\u00fcndigen Themensendung den virtuosen Kontrabassisten, einflussreichen Bandleader und Komponisten, der mit der Sinnlichkeit und Ma\u00dflosigkeit seiner Sounds begeistert. Er hat Musikerinnen und Musiker aller Gattungen inspiriert \u2013 vom Rock bis zur Neuen Musik. Roger Willemsen sagte: \u201eCharles Mingus klang schon \u2018fett\u2019, als es den Ausdruck noch nicht gab.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Charles Mingus war nicht nur ein herausragender Kontrabass-Virtuose, sondern auch einer der bedeutendsten und einflussreichsten Komponisten und Bandleader des Modern Jazz. Mit seinen legend\u00e4ren Jazz-Workshop-Bands leitete er um 1960 die Losl\u00f6sung des Jazz von konventionellen Song-Formen ein. Er war ein Mensch und Musiker voller Widerspr\u00fcche.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Charles Mingus verk\u00f6rperte Paradoxes: Zornig und mitunter egomanisch holte er das Konzept der Kollektivimprovisation zur\u00fcck in den Jazz. Mingus l\u00f6ste den Jazz von \u00fcberkommenen und erstarrten Formen, weitete das Spiel mit Rhythmus- und Metrum-Wechseln, steht zugleich in dem Ruf, ein unersch\u00fctterlicher Traditionalist und entschiedener Verfechter des Groove zu sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu h\u00f6ren sein werden au\u00dferdem Passagen aus Charles Mingus\u2019 Autobiografie \u201eBeneath the Underdog\u201c. Es ist die wohl zornigste, unkonventionellste und schonungsloseste Autobiografie, die je im Jazz geschrieben wurde (Mingus schildert sein Leben darin konsequent in der dritten Person). Ein Kritiker meinte, der exzessive, anma\u00dfende Tonfall von \u201eBeneath the Underdog\u201c nehme den Gangsta Rap der Hip-Hopper um Jahrzehnte voraus. (\u00dcbernahme von SWR2)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Interdiszinplin\u00e4rer Bogen. Marina Rosenfeld<br \/>\n<\/strong>Die New Yorker Turntablistin, Komponistin und K\u00fcnstlerin Marina Rosenfeld<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marina Rosenfeld erforscht seit den 1990ern experimentelle Klang- und Performancer\u00e4ume in denen sie Notation und Improvisation zu Interventionen verflicht. Rosenfeld nutzt einen konzeptionellen Ansatz f\u00fcr den Einsatz von Lautsprechern, K\u00f6rpern und Musikformen. Als Turntablistin hat sie sich einen Namen gemacht und ist zudem Mitvorsitzende des Studiengangs \u201eMusic\/Sound\u201c an der Milton Avery School of the Arts am Bard College, New York. Auf renommierten internationalen Fesitvals wie Montreal Biennale, Whitney Biennale, Wien Modern, Ultima oder auch Donaueschinger Musiktage pr\u00e4sentierte sie ihre Werke ebenso wie in Einzelausstellungen, u.a. auch im Museum of Modern Art in New York. Rosenfeld arbeitete neben anderen mit Christian Marclay, George Lewis, Okkyung Lee oder auch Annette Henry aka Warrior Queen zusammen. Zuletzt erschienen \u201eTeenage Lontano\u201c, inspiriert von Ligetis Lontano, aufgef\u00fchrt mit einem Chor aus Teenagern und Elektronik und ein Album gemeinsam mit dem New Yorker Musiker Ben Vida. Ebenfalls vergangenes Jahr ver\u00f6ffentlichte sie bei dem Label Room 40 \u201eIndex\u201c, ein Album, das 6 Live Sessions vereint bei denen sie nur mit Dubplates \u2013 eigens von ihr produzierten Vorab Versionen von Schallplatten \u2013 arbeitete. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz Unlimited \u2013 Ein Ungest\u00fcmer mit gro\u00dfer Aktualit\u00e4t \u2013 der Bassist und Komponist Charles Mingus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Roland Spiegel. Ein Ungest\u00fcmer mit gro\u00dfer Aktualit\u00e4t: Der Bassist und Komponist Charles Mingus, eine der bedeutendsten Gestalten des modernen Jazz, w\u00e4re am 22. April 100 Jahre alt geworden. Vehement wie nur wenige andere fasste er afroamerikanisches Selbstbewusstsein in T\u00f6ne und setzte seine Musik zum Protest gegen Rassendiskriminierung und gegen blutige Gewalt von Wei\u00dfen ein. Black Lives Matter \u2013 er dr\u00fcckte das bereits mit Musik aus. Diese Sendung portr\u00e4tiert diesen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Musiker und sperrigen Menschen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 23.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Das \u00d61 H\u00f6rspiel \u201eWie\u2019s beliebt. Vom H\u00f6ren und Sagen und vom H\u00f6rensagen\u201c. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von und mit Franz Schuh. Ton: Elmar Peinelt und Manuel Radinger. Musik: Hannah Hinsch. Regie Philip Scheiner (ORF 2022)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der \u00f6sterreichische Schriftsteller und Philosoph Franz Schuh ist auch ein Spa\u00dfvogel. Mit seiner Darstellung s\u00e4mtlicher Rollen in Konrad Bayers \u201ekasperl am elektrischen stuhl\u201c trat er als Berserker und Schw\u00e4chling, Narr und Kritiker, Schmock und Kieberer, Schwadroneur und Profizyniker in Erscheinung. Seine charmante Darbietung hat ihm den Preis f\u00fcr den Schauspieler des Jahres 2020 eingebracht. Nun spielt er in seinem eigenen St\u00fcck \u201eIn der Sprachlawine\u201c alle Rollen. \u201eDas Leben sei ein armer Schauspieler, der seine Stunden auf der B\u00fchne angeberisch vertut, und danach nie mehr geh\u00f6rt wird\u201c, zitiert er Shakespeare, genauer Macbeth, gleich danach Herrn Elton John, der seinerseits Shakespeare zitierte, \u201etrauernd \u00fcber eine britische Prinzessin hinters Klavier gepresst\u201c. Dann wird in die Doppelconf\u00e9rence gewechselt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schuh \u00fcbt sich in gewohnter und noch spielerischer Redelust von Perspektive zu Perspektive, zerlegt das Monstrum Kapitalismus mithilfe von Dagobert Ducks woll\u00fcstig im Gold badendem P\u00fcrzel, und t\u00e4nzelt, wie nur er es kann, durch eine in \u00d6sterreich f\u00fcrsorglich gepflegte gewisse verhatschte Dialektik, die sicherlich irgendwie auf jemanden wie Platon zur\u00fcckgeht. F\u00fcr die musikalische Sph\u00e4re seines St\u00fcckes hat Franz Schuh sich erneut die junge K\u00fcnstlerin Hannah Hinsch gew\u00fcnscht. Sie hatte sich bei der Produktion von \u201ekasperl am elektrischen stuhl\u201c in der freien Studiozeit an das Klavier begeben und war so \u00fcberzeugend, dass sie Herrn Schuh auch in der \u201eSprachlawine\u201c auf ihre Weise zu antworten sich bereiterkl\u00e4rt hat.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Was an der gro\u00dfen Glocke h\u00e4ngt \u2013 Geschichten vom schwersten Instrument der Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Festgemauert in der Erden entsteht sie, die Glocke. Es ist ein besonderer Augenblick, wenn die gl\u00fchende Bronze in der Erde zu versickern scheint, wenn sie die unsichtbare, gemauerte Gussform f\u00fcllt. F\u00fcr viele Menschen geh\u00f6ren Glocken zum Alltag. Sie begleiten den Tagesablauf, erinnern an Feiertage, st\u00f6ren die sonnt\u00e4gliche Vormittagsruhe, l\u00e4uten zum letzten Geleit. Glocken schaffen akustische Identit\u00e4t, ihr Klang verbindet uns, meist unbewusst, mit unserer Heimat. Wie dieser ganz besondere Klang zustande kommt, das k\u00f6nnen der Glockensachverst\u00e4ndige Matthias Roth und der Glockengie\u00dfer Rudolf Perner erkl\u00e4ren. Sie wissen, was eine gute Glocke ausmacht, wie sich die Obert\u00f6ne der schweren Bronzeinstrumente ideal erg\u00e4nzen und den ganz speziellen Klang formen, der uns die Stunden schl\u00e4gt, der Gl\u00e4ubige am Sonntag in die Kirche ruft. Doch Glocken sind nicht nur sakrale Tonangeber, sie spielen in unserer Kultur eine gr\u00f6\u00dfere Rolle: Glocken sind faszinierende Musikinstrumente. Quer durch die Jahrhunderte haben Glocken geistliche Ges\u00e4nge begleitet, haben Komponisten mit Glocken und all den Assoziationen gespielt, die ihr Klang in uns hervorruft. So besonders ihr Klang und ihre Wirkung in der Musik auch sind, Glocken haben einen enormen Nachteil: Sie sind extrem unhandlich. Und so haben sich Menschen immer wieder L\u00f6sungen ausgedacht, eine Glocke zu imitieren, um sie auf die B\u00fchne bringen zu k\u00f6nnen: vom Riesenhackbrett \u00fcber R\u00f6hren und Platten bis hin zu digitalen Samples. Doch f\u00fcr Schlagzeuger wie Michael Metzler oder Claudio Estay reicht nichts an den Klang einer echten Glocke heran, an ihr tiefes Summen, den hellen Ton. Eine Sendung von Andreas Pehl<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<br \/>\n<\/strong>Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: \u201eSongs for a lazy afternoon\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Michael Collins, Stephen Hough, Abdullah Ibrahim, Norah Jones und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Charles Mingus Quintet | Helsinki Festival, Finnland, August 1976<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Centennial: 100 Years of Charles Mingus | Charles Mingus, b | Jack Walrath, tp | Ricky Ford, sax | Danny Mixon, p | Danny Richmond, dr | Helsinki Festival, Finlandia Hall, Helsinki, August 1976<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Good Vibes \u2013 Der amerikanische Vibrafonist Joel Ross<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Der aus Chicago stammende und in Brooklyn lebende Joel Ross ist ein Ph\u00e4nomen. Obwohl er erst vor kurzem sein Musikstudium abgeschlossen hat, wirbelt der 27-J\u00e4hrige schon seit einigen Jahren die Jazz-Szene durcheinander. Viele Kritiker halten ihn f\u00fcr den wichtigsten neuen Vibrafonisten der j\u00fcngsten Zeit. Ross fiel nicht nur an der Seite von Wynton Marsalis, Ambrose Akinmusire oder Makaya McCraven auf \u2013 er ver\u00f6ffentlichte auch binnen kurzer Zeit drei Solo-Alben, zuletzt die Suite \u201eThe Parable Of The Poet\u201c.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neuerscheinungen mit Schwerpunkt Chicago Von Multiinstrumentalist Ben Marcs orchestraler \u201eBreathe Suite\u201c \u00fcber den elektrisierenden Hindustani\/Prog Jazz Mix des weltenbummelnden Gitarristen Shubh Saran bis hin zu den neuesten Ver\u00f6ffentlichungen des angesagten Labels International Anthem aus Chicago: Late Night Jazz greift sich aus den aktuellen Platten ein paar Favoriten heraus. Obendrein verr\u00e4t Pat Methenys Lieblingsschlagzeuger Antonio Sanchez, was sein Alter Ego namens \u201eBad Hombre\u201c k\u00fcrzlich ausgeheckt hat.<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Kontrabassist, Komponist, Aktivist: 100 Jahre Charles Mingus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Duke Ellington wurde er gefeuert, weil er handgreiflich wurde. Wenn das Publikum in seinen Konzerten durch zu laute Konversation st\u00f6rte oder mit den Gl\u00e4sern klirrte, verstand er keinen Spa\u00df und begann Streit. Jazz war ihm eine ernste Angelegenheit, und diesem Beispiel will die \u00d61 Jazznacht gerne folgen, wenn sie laut und \u00fcberschw\u00e4nglich diesen Giganten der Jazzgeschichte und seinen Geburtstag feiert, der sich am 22. April zum 100. Mal j\u00e4hrt: Charles Mingus, US-amerikanischer Bandleader, Bassist, vor allem aber Komponist von Rang, dessen St\u00fccke wie \u201eHaitian Fight Song\u201c oder \u201eGoodbye, Pork Pie Hat\u201c keine Allerwelts-Standards sind, sondern Aufmerksamkeit verlangen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Leben des 1979 verstorbenen Charles Mingus war von Widerspr\u00fcchen gepr\u00e4gt: Er hat die Tradition bewahrt und Neues geschaffen, er l\u00f6ste den Jazz aus starren Formen, noch bevor in den Sechzigern alle Form gesprengt wurde. Mingus gab seinen Musikern Freiheit, ohne die Geschichte infrage zu stellen. Improvisiert wurde kollektiv, der Free Jazz vorweggenommen, ohne New Orleans zu verleugnen. Anfangs war er mit Louis Armstrong auf Tournee, sp\u00e4ter erklangen in seinen Bands einige der markantesten Instrumentalstimmen der Jazzmoderne, allen voran Booker Ervin und Eric Dolphy.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mitte der 1950er f\u00fchrte Mingus f\u00fcr seine Bandkonzerte den Begriff \u201eWorkshop\u201c ein, bei Auftritten forderte er das Publikum zu Diskussionen auf, und er schrieb nebenher Film-Musiken -unter anderem f\u00fcr John Cassavetes. Seine Karriere, durch ein stetes Auf und Ab zwischen Wutausbr\u00fcchen und gro\u00dfartigen k\u00fcnstlerischen Erfolgen gepr\u00e4gt, war Stoff f\u00fcr Dokumentarfilme, etwa jenen von Ted Reichman, und Biografien, wie beispielsweise seine eigenen w\u00fcsten Erinnerungen mit dem Titel \u201eBeneath the Underdog\u201c. Das alles und vieles mehr wird Thema dieser Schwerpunkt-Jazznacht zu Charles Mingus\u2019 100. Geburtstag sein, die Gerhard Graml mit Studiog\u00e4sten, Interviews, Lieblingsalben und Rarit\u00e4ten gestaltet. Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 24.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht: Mit Peter Veit<br \/>\n<\/strong>Neues aus den Jazz-Charts<\/p>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Kontrabassist, Komponist, Aktivist: 100 Jahre Charles Mingus <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zum 95. Geburtstag der \u00f6sterreichischen Jazzlegende Fatty George <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franz Georg Pressler alias \u201eFatty George\u201c war \u00fcber Jahrzehnte eine Institution der Wiener Jazzszene, eine der ersten Adressen des Traditional Jazz in Europa und popul\u00e4rer Bandleader. Der Jazzklarinettist wurde am 24. April 1927 in Wien geboren und w\u00fcrde heuer seinen 95. Geburtstag feiern. Er spielte Altsaxofon und Klarinette, wurde von Benny Goodman und Lee Konitz beeinflusst und fand seinen eigenen Stil irgendwo zwischen Swing und Modern Jazz. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Fatty George mit seinen eigenen Bands in den Offiziersclubs der Besatzungsm\u00e4chte, zun\u00e4chst f\u00fcr russische und sp\u00e4ter f\u00fcr amerikanische Soldaten. Letztere gaben ihm seinen K\u00fcnstlernamen Fatty George. Zum einen, weil Franz Georg Pressler f\u00fcr die amerikanischen Soldaten schwierig auszusprechen war und zum anderen, weil er schon damals sehr gewichtig war. Die 1949 gegr\u00fcndete \u201eTwo-Sounds\u201c Band spielte sowohl Dixieland als auch Cool Jazz -also sozusagen Two (zwei) Sounds!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1952 er\u00f6ffnete er das \u201eJazz-Casino\u201c in Innsbruck und 1958 den damals gr\u00f6\u00dften Jazzclub Europas \u201eFatty\u2019s Saloon\u201c in Wien. Neben Auftritten von Fatty George mit Band organisierte er Sessions mit internationalen Jazzgr\u00f6\u00dfen wie Lionel Hampton, Ella Fitzgerald und John Lewis. 1972 schrieb er mit Silke Schwinger die Pop-Oper \u201eTrip\u201c, bei der unter anderem die ORF Bigband mitwirkte. Kurz vor seinem 55. Geburtstag starb \u201eFatty George\u201c am 29. M\u00e4rz 1982 an einem Herzinfarkt. Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Salesny\/Aufmesser-Sextett spielt Charles Mingus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Charles Mingus, der 1979 verstorbene Kontrabassist, Bandleader und Komponist, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts. Anl\u00e4sslich seines 100. Geburtstages am 22. April d. J. verbeugt sich ein aus Wiener Musikern bestehendes Sextett, geleitet von Altsaxofonist Clemens Salesny und Kontrabassist Gregor Aufmesser, vor dieser nicht versiegenden Quelle an musikalischer Inspiration. Die weitere Besetzung lautet: Phil Yaeger (Posaune), Andreas Schreiber (Violine), Martin Bayer (Gitarre) und Valentin Duit (Schlagzeug). Die Band spielt bekannte und weniger bekannte Mingus-Kompositionen, etwa \u201eDevil Woman\u201c, \u201ePeggy\u2019s Blue Skylight\u201c und \u201eHaitian Fight Song\u201c, durchwegs in den originalen Arrangements, wobei Martin Bayer den Piano-Part \u00fcbernimmt und ihn f\u00fcr die Gitarre adaptiert. Ziel des Sextetts ist es, ein wenig aus dem urspr\u00fcnglichen Mingus-Bandsound herauszutreten, ohne aber dessen Spirit und Energie zu verlieren. Charles Mingus zu w\u00fcrdigen ist keine leichte Aufgabe, das gut eingespielte Clemens-Salesny-Gregor\u00adAufmesser-Ensemble demonstriert in h\u00f6renswerter Weise, wie es funktionieren kann. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c). Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Charles Mingus: \u201eThe Black Saint and the Sinner Lady\u201c (1963) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1979 verstorbene Bassist und Komponist Charles Mingus, dessen Geburtstag sich am 22. April zum 100. Mal j\u00e4hrt, hat sein 1963 ver\u00f6ffentlichtes Album \u201eThe Black Saint and the Sinner Lady\u201c oft als seine beste Aufnahme bezeichnet. Die Aufnahmesession, die zeitgleich mit jenen zum Album \u201eMingus Mingus Mingus Mingus Mingus\u201c stattfand, wartete mit einer gro\u00dfen, elfk\u00f6pfigen Besetzung auf, f\u00fcr die Bob Hammer Mingus\u2019 Kompositionen arrangierte. Charles Mingus selbst bezeichnete die im wahren Sinn des Wortes unerh\u00f6rte Musik auf \u201eThe Black Saint and the Sinner Lady\u201c als \u201eEthnic Folk-Dance Music\u201c und meinte in den Liner Notes auch, die Platte sei eine Grabrede auf ihn zu Lebzeiten. Die Sch\u00f6nheit, der Schmerz, das Humorvolle und das Zerissene in Mingus\u2019 Musik existieren hier in wunderbarer Symbiose. Ohne Zweifel ein Meilenstein des modernen Jazz. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Stealing the Stolen. Das Musikprogramm des heurigen donaufestival. \u2013 donaufestival 2022<br \/>\n<\/strong>Tour de Force durch das Musikprogramm mit Thomas Edlinger.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nachdem vergangenes Jahr das Kremser donaufestival wegen der Corona-Pandemie vom Fr\u00fchjahr in den Herbst verschoben werden musste, kann es heuer wieder Ende April, Anfang Mai stattfinden. Sound, Art, Performance und Diskurs stehen diesmal unter dem Motto \u201eStealing the Stolen\u201c. Das Donaufestival beleuchtet auf gewohnt facettenreiche Weise die \u201eKraft von Gegenaneignungen \u201evon unten\u201c\u201e, k\u00fcnstlerische Positionen, die sich gegen hegemoniale kulturelle Formen richten. \u201eCounter Appropriations setzen nicht auf \u00c4chtungen, sondern auf Inspirationen\u201c, so der k\u00fcnstlerische Leiter Thomas Edlinger. \u201eSie brechen stereotype Vorstellungen des Anderen.\u201c Auch heuer wieder tauchen wir vor dem Festivalstart am kommenden Freitag gemeinsam mit Edlinger in das in viele Richtungen weisende Musikprogramm ein.\u00a0 Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Joe Henderson zum 85. Geburtstag Mit Ausschnitten aus zwei Konzerten, die Joe Henderson bei den Berliner Jazztagen, respektive beim Jazzfest Berlin gab, erinnert die Sendung an den Tenorsaxofonisten. Henderson, der 2001 starb, pr\u00e4gte in den 1960er Jahren den Sound des Labels BLUE NOTE mit, engagierte sich politisch in der amerikanischen B\u00fcrgerrechtsbewegung und wurde in den 1990er Jahren mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Am 25. April ist der 85. Geburtstag von Joe Henderson. THE SECOND GENERATION Joe Henderson (ts), Jimmy Owens (tp), Gary Burton (vib), Cedar Walton (p), Larry Ridley (b), Roy Haynes (dr) Konzertaufnahme vom 1.11.1973, Philharmonie Berlin JOHNNY GRIFFIN-JOE HENDERSON AND THE TWO TAURI BAND Johnny Griffin (ts), Joe Henderson (ts), Kenny Drew (p), Jimmy Woode (b), Keith Killgo (dr) Konzertaufnahme vom 4.11.1987, Philharmonie Berlin<\/p>\n<p>23.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Radiokunst-Kunstradio: DIGITALE TRANSFORMATIONEN von Elisabeth Schimana und Seppo Gr\u00fcndler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00d61 Schwerpunkt: \u201eDie Bilder einer Ausstellung\u201c. Das Radiost\u00fcck orientiert sich an der Ausstellung DigiDic \u2013 Aufruf zur digitalen Selbstverteidigung (https:\/\/ima.or.at\/de\/projekt\/digidic-selbstverteidigung\/ ) und transferiert die ausgestellten Objekte in einen akustischen Wandelgang.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dictator of Your Choice \/ Die Bank l\u00fcgt \/ Vending Private Network oder The Real Live of Your Selfie sind nur einige der Objekte, die in der Ausstellung die vier Themenkreise \u2013 Vertrauen, Verantwortung, Versprechen, sowie Wut &amp; Ohnmacht \u2013 behandeln werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wandeln Sie mit uns \u2013 im Radio als Vorgeschmack auf die Ausstellung und sp\u00e4ter im Volkskundemuseum Wien von 13. Mai bis 28. August 2022.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 16. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. 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