{"id":26915,"date":"2022-03-27T12:00:09","date_gmt":"2022-03-27T10:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=26915"},"modified":"2022-03-22T12:31:37","modified_gmt":"2022-03-22T11:31:37","slug":"die-jazz-radiowoche-vom-28-03-22-03-04-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/03\/die-jazz-radiowoche-vom-28-03-22-03-04-2022\/","title":{"rendered":"Die Jazz-Radiowoche vom 28.03.22\u201303.04.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 13. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im <a href=\"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/\">Bad Blog Of Musick<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 28.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>C\u00e9line Bonacina Trio bei den INNt\u00f6nen 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die aus dem ostfranz\u00f6sischen Belfort stammende C\u00e9line Bonacina hat sich in den letzten 15 Jahren als eine der interessantesten europ\u00e4ischen Stimmen am Baritonsaxofon etabliert. Mit kraftvollem Ton und rhythmusbetonten, dann auch wieder balladesk entschleunigten Eigenkompositionen, die auch durch ihren siebenj\u00e4hrigen Aufenthalt auf der Insel La R\u00e9union im Indischen Ozean beeinflusst sind, wusste die 46-J\u00e4hrige auch am 1. August 2021 im Rahmen des INNt\u00f6ne-Open-air-Festivals auf dem Buchmannhof im ober\u00f6sterreichischen Innviertel zu \u00fcberzeugen: Bonacina, auch am Sopransaxofon zu h\u00f6ren, intonierte mit ihrem aus Chris Jennings (Kontrabass) und John Hadfield (Schlagzeug) bestehenden Trio Musik ihrer aktuellen CD \u201eFly Fly\u201c und erhielt daf\u00fcr viel Beifall von Seiten eines begl\u00fcckten Publikums.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der geheime Garten des Jazz Extended Version<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Fabian Dudek: Isolated Flowers | Punkt.Vrt.Plastik: Zurich Concert | Jan Schreiner Large Ensemble: Songs &amp; Moods<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">3&#215;4 aus K\u00f6ln: Henning Sieverts pr\u00e4sentiert drei aktuelle Quartett-Produktionen aus der Domstadt: mit der Posaunistin Shannon Barnett, mit dem Trompeter Matthias Bergmann und mit dem Sitar-Virtuosen Hindol Deb.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 29.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:15 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Die Heimkehr: Der Weg der Sinti-Familie Reinhardt von Auschwitz nach K\u00f6ln \u2013 Von Alexa Hennings<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Anna Panknin. Produktion: Deutschlandfunk 2022. Wenn der Krieg zu Ende ist, treffen wir uns in K\u00f6ln, darauf hatte Karl Josef Reinhardt alle eingeschworen. 1940 wurde der Musiker mit seiner Familie und 1.000 anderen Sinti und Roma aus K\u00f6ln in Richtung Osten deportiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nur sechs seiner zw\u00f6lf Kinder \u00fcberlebten die Konzentrationslager. Mit ihnen und anderen Sinti machte sich Karl Josef Reinhardt, Bruder der Jazz-Legende Django Reinhardt, 1945 auf den Heimweg von Auschwitz nach K\u00f6ln. Sein Enkel, der K\u00f6lner Musiker Markus Reinhardt, hat diesen Weg und die Geschichten seiner Verwandten erforscht. Er plant, mit einem der traditionellen Wagen den Weg von Auschwitz nach K\u00f6ln zur\u00fcckzulegen. Unterwegs soll es Konzerte, Lesungen und Gespr\u00e4che geben. Wir wollen etwas von uns erz\u00e4hlen, es soll nicht nur \u00fcber uns geredet und geurteilt werden, sagt Reinhardt. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr ihn auch, dass die Gesellschaft akzeptiert, dass er Zigeuner genannt werden will. Er ist stolz auf diesen Begriff.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Triebfedern \u2013 Frauen, die Jazz in Deutschland befl\u00fcgelt haben (4\/5) \u2013 Christa Gugeler (Tontechnikerin) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre und Julia Neupert. Jazz in Deutschland \u2013 das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erz\u00e4hlen sie in dieser Portr\u00e4treihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Tontechnikerin Christa Gugeler. Sie baute Ende der 1960er-Jahre das heute unter Denkmalschutz stehende Tonstudio der \u201eMusik Produktion Schwarzwald\u201c mit auf und wirkte an einigen bedeutenden Aufnahmen des legend\u00e4ren MPS-Plattenlabels mit.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Jazzfest Berlin 2021 \u2013 Fesselnde Formen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Vijay Iyer Trio. Aufnahme vom 4.11.2021 aus dem Pierre-Boulez-Saal, Berlin. Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha. Kurz vor Beginn seines Konzerts beim 58. Jazzfest Berlin sagt Vijay Iyer den leisen und bemerkenswerten Satz: Er werde \u201ees nie wieder f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich nehmen\u201d, in einem Konzertsaal vor anwesendem Publikum spielen zu k\u00f6nnen. Dem nachhaltigen Gef\u00fchl von L\u00e4hmung in der Pandemie stellte der viel gepriesene New Yorker Pianist mit seinem Trio kraftvolle, ausdruckstarke Kl\u00e4nge entgegen. Das Programm orientiert sich am Album \u201eUneasy\u201c, das 2021 als eine der besten Jazzplatten des Jahres gefeiert wurde. Die Musik darauf bezieht sich explizit nicht nur auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, sondern auch auf politisch st\u00fcrmische Zeiten in den USA \u2013 und trotzdem birgt sie immer wieder auch lichte, poetische Momente.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Thomas Mau<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Heute mit: Philipp van Endert &amp; Orchestra: Moon Balloon | Under The Surface: MIIN Triuwa \u2013 I Am True | St. Paul Peterson: Break On Free<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neuer Klavierjazz aus Deutschland: mit den Pianisten Thilo Seevers, Vladiyslav Sendecki, Georg Ruby und Omer Klein.. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u00a0\u2013 30.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Extra blue<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Ella Fitzgerald, Django Reinhardt, Mary Lou Williams, Joe Pass und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Wolf Kampmann. Jewish Jazz | \u00dcber das Wechselspiel von Schwarz und Wei\u00df im Jazz ist viel geschrieben worden. Aber wie sieht das mit dem j\u00fcdischen Einfluss aus? Dass viele Juden Jazz spielen und gespielt haben, steht au\u00dfer Frage, aber haben sie den Jazz auch durch ihre j\u00fcdische Identit\u00e4t gepr\u00e4gt? Dieser Frage geht die heutige Sendung nach. Mit Musik von Efim Schachmeister, Irving Berlin, George Gershwin, John Zorn und anderen.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Special<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Schlagzeuger Jonas Sorgenfrei im Gespr\u00e4ch \u00fcber seine aktuellen Alben \u201eElephants marching on\u201c und \u201eMoods\u201c. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 31.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Return to Forever: Die hr-Bigband und John Beasley in Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eReturn to Forever\u201c ist ein Meilenstein in Sachen Fusion-Jazz. 1972 erschien das erste Album der gleichnamigen Band beim deutschen Label ECM. Kopf des Projekts war der US-amerikanische Jazzpianist und -komponist Chick Corea, der es bis Ende der 1970er Jahre stetig weiterentwickelte. (\u00dcbertragung aus dem hr-Sendesaal)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 2008 kam es dann noch einmal zu einer erfolgreichen Reunion: \u00dcber zwei Monate tourten Corea und seine Mitmusiker durch die USA und Europa.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Konzertreise, die ihren H\u00f6hepunkt in einem viel beachteten Konzert beim renommierten Jazz Festival in Montreux fand. Neben Chick Corea haben Gr\u00f6\u00dfen wie der Bassist Stanley Clarke oder der Gitarrist Al Di Meola der Band ihren Sound gegeben: ein Fusion-Jazz-Projekt zwischen Latin-Jazz, Soul und Jazzrock. Der US-Amerikaner John Beasley, der mit der hr-Bigband schon Projekte wie \u201eMONKestra\u201c oder Somis \u201ePetite Afrique\u201c mit gro\u00dfem Erfolg umgesetzt hat, schreibt die Arrangements und leitet dieses Tribute-Programm.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: JazzFacts: Kopfh\u00f6rer \u2013 Gast: Schlagzeuger Leif Berger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett \u00fcbersch\u00e4tzt? Wie bitte \u2013 Du magst auch Phil Collins? In \u201eKopfh\u00f6rer\u201c treffen Pianist Florian Ross und Redakteur Odilo Clausnitzer auf wechselnde G\u00e4ste und h\u00f6ren, untersuchen und streiten \u00fcber Musik. Die Auswahl bestimmt der Gast \u2013 die Gastgeber h\u00f6ren ohne vorherige Informationen. Diesmal dabei: Schlagzeuger Leif Berger. Berger (*1997) bekam mit zwei Jahren sein erstes Schlagzeug \u2013 seitdem macht er Musik. 2013 begann er in K\u00f6ln ein Schlagzeugstudium; inzwischen ist er auch als Komponist, Pianist, Keyboarder, Perkussionist, Bandleader und Dozent aktiv. Er spielte mit internationalen Jazzgr\u00f6\u00dfen wie Norma Winstone und Ben Monder. Zu seinen Hauptprojekten geh\u00f6rt die experimentelle, R&amp;B-inspirierte Band Salomea. Online hat Leif Berger bereits mehrere Soloalben ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazzland NRW<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: VEIN: Our Roots | Marquis Hill: New Gospel Revisited | Anders L\u00f8nne Gr\u00f8nseth &amp; Multiverse: Outer View<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Duke Jordan \u2013 zum 100. Geburtstag des Bebop-Pianisten und Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bekannt wurde Duke Jordan als Sideman von Charlie Parker. Ber\u00fchmter noch als seine Pianistik wurden seine eing\u00e4ngigen Themen, unvergessliche Ohrw\u00fcrmer des Bop wie \u201eJordu\u201c oder \u201eFlight to Jordan\u201c. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 01.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Wolfgang Muthspiel Trio und Alberto Pinton Sestetto Contemporaneo <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein langes Wochenende im Juni, f\u00fcnf B\u00fchnen und 30 Konzerte aus unterschiedlichsten Bereichen des Jazz -das ist das seit drei Dekaden bew\u00e4hrte Konzept des Festivals JazzBaltica rund um das Maritim Seehotel im Ostseebadeort Timmendorfer Strand. Seit 2012 hat der schwedische Posaunist Nils Landgren die Festivalleitung inne und 2021 mit dem seit vielen Jahren in Schweden lebenden Saxofonisten, Klarinettisten und Fl\u00f6tisten Alberto Pinton gewisserma\u00dfen einen Landsmann mit italienischem Pass f\u00fcr das norddeutsche Festival gewinnen k\u00f6nnen. Ebenfalls 2021 bei JazzBaltica zu Gast war der \u00f6sterreichische Weltb\u00fcrger und Stargitarrist Wolfgang Muthspiel. Er spielte am 25. Juni auf der Hauptb\u00fchne im Strandpark sowohl akustisch wie auch elektrisch im Trio mit Scott Colley am Bass und Jorge Rossy am Schlagzeug, w\u00e4hrend fast zeitgleich auf der \u201eMaritimStage\u201c Alberto Pinton mit seinem Sestetto Contemporaneo begeisterte. In Concert pr\u00e4sentiert die Highlights dieser zwei Konzerte.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Tandem: Musik \u2013 Neues aus Pop und Jazz aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Jens Filser Organic Blues Project<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 10.5.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Tim Schauen. Der Solinger Gitarrist Jens Filser hat Jazz-Gitarre studiert und Blues gespielt, er hat u.a. die Bands von Layla Zoe und Tommy Schneller bereichert, er ist beim Jazz-Festival Montreux aufgetreten und hat Alben anderer K\u00fcnstler produziert. Im Jens Filser Organic Blues Project erg\u00e4nzt sich sein variables, niemals festgefahrenes, aber stets gef\u00fchlvolles, Spiel mit herausragend sch\u00f6nem Ton bestens mit den Kl\u00e4ngen der Hammond-Orgel von Dirk Schaadt, dem Schlagzeuger Mickey Neher und dem Gesang der \u201eWahl-Wuppertalerin\u201d Brenda Boykin. F\u00fcr diese exklusive Session kam das Quartett w\u00e4hrend des ersten Lockdowns im Mai 2020 zusammen und improvisierte live on tape: quasi ungeprobt, gef\u00fchlvoll gespielt und gut kommunizierend. Chapeau!<\/p>\n<p>21:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zwei Schwimmer gegen den Strom: Gerhard Bronner und Georg Kreisler <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nur wenige Monate \u00e4lter als Gerhard Bronner war Georg Kreisler. Beide Jahrgang 1922, beide geb\u00fcrtige Wiener, der eine wird in Favoriten als Sohn einer N\u00e4herin und eines Tapezierers geboren, der andere in eine Anwaltsfamilie aus Wien -Neubau. Beide mussten als Juden vor den Nazis in die Emigration fliehen und \u00fcberlebten den Holocaust, beide waren unendlich begabt und vielseitig als Texter, S\u00e4nger, Komponisten, Autoren, Kabarettisten. Beide wurden zu Legenden der Wiener Kabarettszene der Nachkriegsjahre.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zuerst befreundet, dann verfeindet, zu gegens\u00e4tzlich in ihren Anspr\u00fcchen und Einstellungen. \u201eWir waren keine homogene Gruppe, im Gegenteil: Merz war Anti-Marxist, Peter Wehle war katholischer Monarchist, Kreisler stand den Kommunisten nahe, ich war (und bin) Sozialdemokrat, Qualtinger war Nihilist, und Louise Martini war gar nichts. Es gab vor fast jedem neuen Programm stundenlange Diskussionen. Eine der Folgen davon war, dass Kreisler das Team verlie\u00df, weil wir ihm zu reaktion\u00e4r waren\u201c, erinnerte sich Gerhard Bronner.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 100. Geburtstag der beiden K\u00fcnstler sollen sie posthum gemeinsam gefeiert werden. Gratulanten sind u.a. der Geiger und Kabarettist Aliosha Biz, Wolfram Berger -und Renate Burtscher als Gastgeberin der Sendung.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Zauber mit Schock \u2013 Hommage an den Komponisten Stefan Wolpe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sabine Fringes. \u201eEs war ein Privileg, ihn zu kennen. Als ob man in ein wichtiges Geheimnis eingeweiht w\u00e4re\u201c, sagte John Cage einmal \u00fcber Stefan Wolpe. Stefan Wolpe, 1902 in Berlin geboren, pendelte in den 20er-Jahren zwischen Bauhaus und Dada, verband sp\u00e4ter Kunstmusik mit Agitprop, Cabaret und Jazz \u2013 bis er vor den Nazis fliehen musste. Im amerikanischen Exil inspirierte er die junge Komponistengeneration, darunter Morton Feldman und John Cage. \u201e\u00dcberraschung mit R\u00e4tsel mischen, Zauber mit Schock, Intelligenz mit Hingabe, Form mit Antiform\u201c, das war die Devise, welcher Wolpe in seinem Schaffen folgte. Er ist einer der gro\u00dfen ungew\u00f6hnlichen Geister, die es noch zu entdecken gilt. Eine Hommage anl\u00e4sslich seines 50. Todestags am 4. April.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lied- und Folkgeschichte(n)<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Kontinente: Aktuelle Stimmen \u2013 Made in Israel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt viel zu entdecken: unter anderem das aktuelle Album der in Berlin lebenden j\u00fcdisch israelischen Jazz S\u00e4ngerin Efrat Alony, neue und alte Songs der ber\u00fchmten israelischen S\u00e4ngerin Noa und nat\u00fcrlich Songs von Asaf Avidan, dem derzeit erfolgreichsten israelischen Musiker, dessen hohe Stimmlage an Janis Joplin erinnert.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 &#8230; <\/strong><strong>\u201eListening back\u201c \u2013 die Don Menza Big Band<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 26. April 2017. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>23:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Mathias Ruppnig im Studio, Julian Bliss spielt Benny Goodman in Linz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jazznacht-Studio nimmt heute Mathias Ruppnig Platz. Der \u00f6sterreichische Schlagzeuger und Komponist ist aktuell mit seinem Quartett Scopes auf Tour. Mit Katharina Osztovics spricht er \u00fcber seine Bandprojekte, seine Erfahrungen im internationalen Musikbusiness und dar\u00fcber, ob der Titel \u201eAge of Reason\u201c des zweiten Scopes-Albums auch f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich Programm ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im der \u00d61-Konzertaufnahme pr\u00e4sentiert sich im Anschluss der britische Klarinettist Julian Bliss als moderner \u201eKing of Swing\u201c. Am 22. Oktober 2021 stand er mit seinem Septett im Brucknerhaus Linz auf der B\u00fchne und gab das Programm \u201eA Tribute to Benny Goodman\u201c zum Besten. Auch anderen gro\u00dfen Musikern und Musikerinnen wird in der Jazznacht Tribut gezollt: Katharina Osztovics l\u00e4sst die Geburtstagskinder des Monats April hochleben, etwa S\u00e4ngerin Jazzmeia Horn, und erinnert an Gr\u00f6\u00dfen des Jazz, die uns in diesem Monat f\u00fcr immer verlassen haben. So teilen sich Bennie Moten, Buddy Rich und Sarah Vaughan die B\u00fchne mit Stanley Turrentine und anderen. Und laden zu einer vielseitigen Jazznacht, die passend zum April nat\u00fcrlich mit einem augenzwinkernden Blick auf den launischen Fr\u00fchlingsmonat ausklingt.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 02.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G\u00fcnther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Untersch\u00e4tzten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Doris Day, Cannonball Adderley, Lil Hardin, Anton Fils und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Trickster Orchestra | Jazzfest Berlin, November 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Trickster Orchestra | Cymin Samawatie, voc, p | Ketan Bhatti, dr | Mona Matbou Riahi, cl | Milian Vogel, bcl, electronics | Susanne Fr\u00f6hlich Paetzold, fl | Taiko Saito, vp | Mohamad Fityan, nay, kawala | Anil Eraslan, vc | Naoko Kikuchi, koto | Ralf Schwarz, kb | Anil Eraslan, vc | Jazzfest Berlin, Silent Green, Kuppelhalle, Berlin, November 2021<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Pure Sounds \u2013 The Jazz South African Roots Summit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit 18 Jahren sammelte Tutu Puaone in der s\u00fcdafrikanischen Metropole Johannesburg erste Erfahrungen als Musikerin, bevor sie 2002 im Rahmen ihres Studiums nach Europa kam.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie ist in S\u00fcdafrika aufgewachsen, der Jazz war schon fr\u00fch fester Bestandteil ihres Lebens: \u201eIn meiner Familie gab es viele Jazzenthusiasten, sowohl meine Mutter als auch meine Br\u00fcder waren bzw. sind gro\u00dfe Liebhaber und Sammler dieser Musik.\u201c Tutu Puoane ist eine international gefragte K\u00fcnstlerin, sie produzierte zwei eigene Alben und eins mit dem Brussels Jazz Orchestra. Wenn die S\u00e4ngerin mit dem magischen und wunderbar erdigen Timbre jetzt mit der WDR Big Band und dem renommierten amerikanischen Arrangeur John Clayton zusammenarbeitet, geht f\u00fcr sie ein Kindheitstraum in Erf\u00fcllung. Auf dem Programm stehen neben Songs aus ihrer s\u00fcdafrikanischen Heimat auch Standards des amerikanischen Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tutu Puoane, Gesang; WDR Big Band, Arrangements und Leitung: John Clayton. Aufnahme aus der Mercatorhalle, Duisburg<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Gypsy Electric \u2013 Sp\u00e4te Aufnahmen von Django Reinhardt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Nach seinen Auftritten in den USA (1946\/47) besch\u00e4ftigte sich der Gitarrist Django Reinhardt viel mit den neuen Sounds im Jazz \u2013 dem Bebop und der elektrischen Gitarre. Es war ihm nicht entgangen, dass das Spiel der modernen Jazzgitarristen vielfach auf dem beruhte, was er selbst einmal in die Welt gesetzt hatte. Erstmals machte er auch Aufnahmen zusammen mit einem Klaviertrio. Der Gitarrist Bir\u00e9li Lagr\u00e8ne sagt: \u201eAm Ende seines Lebens war Django ein regelrechter Bebop-Spieler und seiner Zeit voraus. Er spielte elektrische Gitarre \u2013 und vielleicht spielte er besser als je zuvor.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 03.04.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Mathias Ruppnig im Studio, Julian Bliss spielt Benny Goodman in Linz <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Wiederentdeckung des japanischen Ausnahmemusikers Stomu Yamash\u2019ta <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anlass dieser Spielr\u00e4ume ist die k\u00fcrzlich beim franz\u00f6sischen Label WeWantSounds wiederver\u00f6ffentlichte Kult-LP \u201eSunrise From West Sea\u201c von Yamash\u2019ta &amp; The Horizon. Darauf zu h\u00f6ren ist eine tiefe, kosmische und beeindruckende Performance, live aufgenommen, am 18. April 1971 in der Yamaha Hall in Tokio, mit dem legend\u00e4ren japanischen Perkussionisten, Keyboarder und Komponisten Stomu Yamash\u2019ta plus zwei weiteren wichtigen japanischen Musikern: Takehisa Kosugi, Geiger und Gr\u00fcnder des experimentellen Ensembles \u201eTaj Mahal Travellers\u201c und Pianist Masahiko Sato. Hideakira Sakurai bereicherte das Trio an der elektrischen Langhalslaute Shamisen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stomu Yamash\u2019ta wurde von John Cage einmal als einer der besten Schlagzeuger der Welt bezeichnet. Geboren wurde Tsutomu Yamashita 1947 in einer Musikerfamilie (sein Vater war Dirigent der Kyotoer Philharmoniker), er studierte in den 1960er Jahren an der Juilliard School in New York City und am Berklee College of Music in Boston; Yamash\u2019ta verfeinerte seine F\u00e4higkeiten, indem er sowohl Musik von u.a. John Cage, Morton Feldman, Toru Takemitsu als auch Jazz und freie Improvisation spielte. In Boston lernte er den japanischen Musikerkollegen Masahiko Sato kennen, ihre Freundschaft f\u00fchrte ein paar Jahre sp\u00e4ter zur Aufnahme des bahnbrechenden Albums \u201eMetempsychosis\u201c (1971) f\u00fcr Nippon Columbia. Im selben Jahr ver\u00f6ffentlichte Yamash\u2019ta sein hochgelobtes Soloalbum \u201eRed Buddha\u201c, erschienen in Europa und den USA.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stomu Yamash\u2019ta wurde sp\u00e4ter einem gr\u00f6\u00dferen Publikum durch seine Beteiligung an den Soundtracks zu Robert Altmans Film \u201eImages\u201c (1972) -in Zusammenarbeit mit John Williams -und Nic Roegs Klassiker \u201eThe Man Who Fell to Earth\u201c (1976) sowie durch seinen Ausflug in Fusion mit seiner Gruppe Go bekannt. Wir streifen durch diese fruchtbare Schaffensperiode Yamash\u2019tas und h\u00f6ren seinen pionierartigen Sound, der die japanische Musikszene zur damaligen Zeit revolutionierte<\/p>\n<p>19:31 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Treibgut Deluxe \u2013 Die Musik des portugiesischen Pianisten M\u00e1rio Laginha<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. International bekannt geworden ist M\u00e1rio Laginha als Duopartner der S\u00e4ngerin Maria Jo\u00e3o. Bereits diese Zusammenarbeit war gekennzeichnet von gro\u00dfer stilistischer Vielfalt: Portugiesischer Fado trifft auf Jazz und auf Einfl\u00fcsse brasilianischer, afrikanischer, indischer und klassischer Musik. Doch auch L\u00e1ginhas eigene Projekte zeugen von einem weiten musikalischen Horizont. Er ist ein neugieriger Sammler musikalischen Treibguts, das er geschmackssicher zu etwas ganz Eigenem b\u00fcndelt. M\u00e1rio Laginha macht eine Musik voll melodischem Ideenreichtum, rhythmischer Vitalit\u00e4t und harmonischer Tiefe.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Agnes Heginger Quintett mit dem Programm \u201eTales of Anyes\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihrem neuen Programm \u201eTales of Anyes\u201c hat sich die S\u00e4ngerin Agnes Heginger selbst ein Geschenk gemacht: eine ungew\u00f6hnliche Quintett-Besetzung mit der Perkussionistin Ingrid Oberkanins und den drei Malletspielern Leo Waltersdorfer, Tobias Meissl und Johnny K\u00f6lbl, die neben Marimba-und Vibrafon auch diverse andere Instrumente bedienen, etwa steirische Harmonika, Hang oder analoger Moog-Synthesizer. Das Ensemble liefert so zauberhafte Kl\u00e4nge voller Magie und Poesie. Alle Beteiligten bewegen sich zwischen den Bereichen von klassischer Musik, Jazz, Volksmusik wie auch zeitgen\u00f6ssischer Tonsetzerei. Und so erklingen Agnes Hegingers Kompositionen in abwechslungs-und farbenreichen Arrangements. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c). Gestaltung: Klaus Wienerroithe r<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ethel Waters: Bluebird Recordings 1938\/39 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eElla, Billie, Sarah, they all come from Ethel Waters.\u201c -Das hat Mahalia Jackson einmal gesagt, und mit den drei Vornamen sind nat\u00fcrlich Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan gemeint. Tats\u00e4chlich war Ethel Waters (1896-1977) wegweisend als eine der vielseitigsten und vielschichtigsten S\u00e4ngerinnen des fr\u00fchen Jazz. Mit unterschiedlichsten Ensembles interpretierte sie alte ebenso wie zeitgen\u00f6ssische Songs, aus wei\u00dfer ebenso wie aus schwarzer Feder. Allein schon damit hob sie sich von den anderen gro\u00dfen schwarzen (Blues-)S\u00e4ngerinnen ihrer Zeit ab.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor allem aber verlieh die sehr auf Sprache, Ausdruck, Rhythmus und Timing bedachte Ethel Waters den Songs eine nie dagewesene Klasse und Eleganz. Sie setzte damit Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr nachfolgende afroamerikanische S\u00e4ngerinnen im Speziellen und die Popmusik der 1930er Jahre ganz allgemein. 1938\/39 nahm Ethel Waters -am gl\u00e4nzenden H\u00f6hepunkt ihrer Karriere -mit ihrem Ehemann, dem Trompeter Eddie Mallory als Bandleader, eine bunte Auswahl an Songs f\u00fcr das Label Bluebird auf, in denen sich diese k\u00fcnstlerischen Errungenschaften und Tugenden in einem homogenen musikalischen Setting widerspiegeln. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: My Favorite Choice (49): Sarah Nemtsov<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIch bin ungeduldig, aber beharrlich\u201c, bekennt Sarah Nemtsov. Die in Berlin lebende Komponistin zieht aus dieser auf den ersten Blick widerspr\u00fcchlichen Konstellation von Charaktereigenschaften eine gro\u00dfe, sch\u00f6pferische Kraft. Viele ihrer Werke sind aus intensiven Auseinandersetzungen mit Literatur entstanden, darunter mehrere Opern. Sie sch\u00f6pft aus Jazz, Pop, Klassik und entwickelt in ihren j\u00fcngeren Werken eine starke Leidenschaft f\u00fcr elektronische Kl\u00e4nge. Ins WDR3-Studio kommt Sarah Nemtsov allerdings nicht mit eigenen Werken, sondern ausschlie\u00dflich mit Kompositionen von Kolleg:innen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ausschnitten aus folgenden Werken: Walter Zimmermann: 10 Fr\u00e4nkische T\u00e4nze, sublimiert f\u00fcr Streichquartett; Sonar Quartett | Liza Lim: Ochred Sting f\u00fcr Oboe, Viola, Violoncello und Kontrabass; Ensemble musikFabrik | Leopold Hurt: Dissociated Press f\u00fcr Ensemble: Decoder Ensemble | Mirela Ivi\u010devi\u0107: Baby Magnify \/ Lilith\u2019s New Toy f\u00fcr Ensemble; Riot Ensemble | Anda Kryeziu: Infuse: Playtime f\u00fcr Ensemble; ensemble recherche | Andreas Eduardo Frank: Table Talk f\u00fcr 2 Performer, Wandler, Schalter und Video; hand werk | Efrat Alony: Hollywood Isn\u2019t Calling | Elaine Mitchener: On Being Human as Praxis, Performance | Gy\u00f6rgy Ligeti: Passacaglia ungherese f\u00fcr Cembalo; Mahan Esfahani<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 13. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im Bad Blog Of Musick. mo \u2013 28.03.2022 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor sechs 19:30:00 | \u00d61 C\u00e9line Bonacina Trio bei den INNt\u00f6nen 2021 Die aus dem ostfranz\u00f6sischen Belfort stammende C\u00e9line Bonacina hat sich in den letzten 15 Jahren als eine der interessantesten europ\u00e4ischen Stimmen am Baritonsaxofon etabliert. Mit kraftvollem Ton und rhythmusbetonten, dann auch wieder balladesk entschleunigten Eigenkompositionen, die auch durch ihren siebenj\u00e4hrigen Aufenthalt auf der Insel La R\u00e9union im Indischen Ozean beeinflusst sind, wusste die 46-J\u00e4hrige auch am 1. 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