{"id":26805,"date":"2022-03-06T12:00:34","date_gmt":"2022-03-06T11:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=26805"},"modified":"2022-03-02T09:47:29","modified_gmt":"2022-03-02T08:47:29","slug":"die-jazz-radiowoche-vom-07-03-22-13-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/03\/die-jazz-radiowoche-vom-07-03-22-13-03-2022\/","title":{"rendered":"Die Jazz-Radiowoche vom 07.03.22\u201313.03.2022"},"content":{"rendered":"<h1><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/h1>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 10. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im <a href=\"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/\">Bad Blog Of Musick<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 07.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>On stage: Amarcord im November 2021 im Wiener RadioKulturhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit kammermusikalischen Bearbeitungen der Werke u. a. von Modest Mussorgski, Gustav Mahler und Erik Satie ist das Wiener Quartett Amarcord in den Jahren seit der Gr\u00fcndung anno 2000 bekannt geworden. Wobei Stilreinheit nicht Sache der vier Musiker ist, die auch gerne in Richtung Jazz, Pop, Tango und Volksmusik crossovern und mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel ebenso zusammen gearbeitet haben wie mit den S\u00e4ngerinnen Rebekka Bakken und Elisabeth Kulman. Am 5. November 2021 gab Amarcord im Gro\u00dfen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses das Programm \u201eDas Leopoldst\u00e4dter Testament\u201c zum Besten, mit Bearbeitungen von Werken Ludwig van Beethovens sowie stilentgrenzten Liedern -mit und ohne Stimme -und groovigen Instrumentalst\u00fccken des in Wien -Leopoldstadt beheimateten Komponisten Marcus Davy.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zudem standen Kompositionen von Georg Breinschmid und Amarcord-Violinist Sebastian G\u00fcrtler auf dem Programm. Die seit der Gr\u00fcndung unver\u00e4nderte Besetzung von Amarcord erfuhr an diesem 5. November 2021 zwei krankheitsbedingte \u00c4nderungen: Neben G\u00fcrtler und Akkordeonist Tommaso Huber -beide auch als S\u00e4nger im Einsatz -standen Cellistin Marta Sudraba (statt Michael Williams) und Kontrabassist Gustavo D\u2019Ippolito (statt Gerhard Muthspiel) auf der B\u00fchne. Dem H\u00f6rvergn\u00fcgen tat dies angesichts des farbenreichen, funkenspr\u00fchenden Musikreigens keinen Abbruch.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Giant Steps in Jazz Extended Version<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday \u2013 Der Schwebende<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aussagen, Musik und Stimmungen \u2013 zum 75. Geburtstag des norwegischen Saxofonisten Jan Garbarek. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 08.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Triebfedern \u2013 Frauen, die Jazz in Deutschland befl\u00fcgelt haben (2\/5) \u2013 Helma Schleif (Veranstalterin)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre und Julia Neupert. Jazz in Deutschland \u2013 das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erz\u00e4hlen sie in dieser Portr\u00e4treihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz mitgestaltet haben. So wie die Veranstalterin Helma Schleif. W\u00e4hrend ihres Studiums kaufte sie f\u00fcr den von ihr mitbegr\u00fcndeten Frankfurter Frauenbuchladen Jazz-Schallplatten, leitete sp\u00e4ter ein eigenes Label, sorgte mit Ausstellungen und Filmreihen f\u00fcr ein Kunstverst\u00e4ndnis, das Jazz, Film und Literatur vereint, und sie organisierte einige Jahre das Total Music Meeting f\u00fcr frei improvisierte Musik in Berlin. (Teil 3, Dienstag, 22. M\u00e4rz 2022, 20.05 Uhr)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Auf den Spuren der Seele \u2013 Nduduzo Makhathini, Solo-Piano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 7.11.2021 beim Jazzfest Berlin aus dem Silent Green. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. \u201eIch befreie mich von allem Ballast, um in ein Niemandsland vorzudringen\u201c, so beschreibt der Pianist Nduduzo Makhathini seine Haltung beim Solospiel. Auf dem Jazzfest Berlin pr\u00e4sentierte sich der S\u00fcdafrikaner im Rahmen des Programmschwerpunktes Johannesburg mit einem beseelten Recital. Tief beeindruckt und gepr\u00e4gt von der spirituellen Klangsprache John Coltranes und Pharoah Sanders\u2019 sp\u00fcrt der 39-J\u00e4hrige Verbindungen zur von Ritualen gepr\u00e4gten Praxis traditioneller Kulturen seiner Heimat auf und schl\u00e4gt so eine Br\u00fccke zwischen afrikanischen und afro-amerikanischen Musikwelten. Pianistische Einfl\u00fcsse McCoy Tyners und Randy Westons verschmelzen in seinem Spiel mit denen Abdullah Ibrahims und Bheki Mselekus zu einer ganz und gar eigenen Klangsprache.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz <\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Auf Lisa Simpsons Spuren \u2013 Aktuelles aus der Welt des Jazzsaxofons<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kaum ein Instrument wird so sehr mit dem Jazz identifiziert wie das Saxofon und so ist es auch in allen Spielarten von Swing bis NewJazz zu finden. Lisa, die Tochter der Zeichentrick Familie Simpsons, macht es unter den J\u00fcngeren popul\u00e4r. In aktuellen Neuver\u00f6ffentlichungen sind Solistinnen zu h\u00f6ren wie Emile Parisien, Charlotte Greve und Linda Fredriksson.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 95.Geburtstag des amerikanischen Pianisten Dick Hyman: Henning Sieverts feiert einen der letzten Meister des Stride Pianos, einer vom Aussterben bedrohten Stilgattung, die sich vor gut 100 Jahren entwickelt hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Henning Sieverts. Dick Hyman ist auch Komponist f\u00fcr Theater und Ballett, Jazz-Forscher und \u2013 in den 70er Jahren- Pionier des Moog-Synthesizers. Neben zahlreichen Solo-Einspielungen aus dem \u201eGreat American Songbook\u201c erklingen auch Duette mit dem Cornettisten Ruby Braff und mit dem Pianisten Bernd Lhotzky.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 09.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Blue and green<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Bill Evans, Miles Davis, Jeanne Gies, Chet Baker, Dodo Marmarosa und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: WDR 3 Funkhauskonzert \u2013 Martin Zingsheim meets E-MEX-Ensemble \u2013 oder: Make America schraeg again!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Amerika ist oder war nicht nur das Land der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten, sondern auch Heimst\u00e4tte f\u00fcr alle Arten von Au\u00dfenseiter und \u201eVerr\u00fcckten\u201c \u2013 f\u00fcr Mavericks eben, wie man sie in Amerika nennt. F\u00fcr das WDR 3 Funkhauskonzert haben Martin Zingsheim und E-Mex Komponistinnen und Komponisten ausgew\u00e4hlt, die auf je unterschiedliche Art \u201eSpinner\u201c waren oder sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMein lieber Herr Koussvitzky\u201c, schrieb Florence Price an den legend\u00e4ren russischen Dirigenten \u201eich habe zwei Probleme: ich bin eine Frau und ich habe schwarzes Blut in meinen Adern\u201c. Ihre Sinfonie e-Moll war das erste Werke einer schwarzen Komponistin, das von einem amerikanischen Eliteorchester, n\u00e4mlich dem Chicago Symphony Orchestra, aufgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ruth Crawford-Seeger erklingen drei Ensemble-Lieder nach Texten des sozialkritischen Dichters Carl Sandburg, der in seinen Dichtungen h\u00e4ufig auf die Sprache der Arbeiterklasse des Mittleren Westens zur\u00fcckgriff, sowie das Klavierlied \u201eSacco, Vanzetti\u201c, welches einen damals kontrovers diskutierten Kriminalfall thematisiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ben Johnston hat einen gro\u00dfen Teil seiner sch\u00f6pferischen Energie der Erkundung der Just Intonation gewidmet. Sein viertes Streichquartett ist eine ausf\u00fchrliche, wahrhaft \u201eschr\u00e4ge\u201c und dabei wunderbar kurzweilige Paraphrase \u00fcber Amazing Grace.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nun geh\u00f6rt Mexiko ja auch irgendwie zu Amerika. Hilda Paredes ist die wohl bedeutendste Komponistin ihres Landes. E-MEX hat bereits pers\u00f6nlich mit ihr gearbeitet. Ihr Ensemblewerk \u201eHomenaje a Remedios Varo\u201c ist eine Huldigung an die spanische surrealistische Malerin Remedios Varo.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und am Schluss gibt\u2019s noch etwas von Moondog \u2013 dem schr\u00e4gsten aller Mavericks! \u00dcber ihn sagte Leonard Bernstein: \u201edieses seltsame Genie, das da unten an der Ecke steht\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Florence Price: Juba Dance, aus der Sinfonie Nr. 1 e-Moll, in der Bearbeitung f\u00fcr Kammerensemble von Christoph Maria Wagner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ruth Crawford-Seeger: Sacco, Vanzetti \/ Three Songs nach Gedichten von Carl Sandburg \/ White Moon, aus \u201e5 Lieder f\u00fcr Kontra-Alt und Klavier\u201c \/ Sunsets, aus \u201e5 Lieder f\u00fcr Kontra-Alt und Klavier\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Johanna Beyer: Streichquartett Nr. 2 | Ben Johnston: Streichquartett Nr. 4 \u201eAmazing Grace\u201c | Hilda Paredes: Homenaje a Remedios Varo | Sky Macklay: Exponential | Moondog alias L. T. Hardin: Lament I \u201eBird\u2019s Lament\u201c \/ Jazz Book: No. 2 \/ All Is Loneliness, in der Bearbeitung f\u00fcr Stimme und Kammerensemble von Christoph Maria Wagner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jennifer Panara, Mezzosopran; E-MEX-Ensemble, Leitung: Christoph Maria Wagner. Aufnahme aus dem K\u00f6lner Funkhaus<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: As serious as your life \u2013 Valerie Wilmer und der Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Valerie Wilmer w\u00e4chst im Norden Englands auf, entdeckt ihre Liebe zu Jazz und Blues und beginnt mit 17 ihre publizistische T\u00e4tigkeit als Autorin und Fotografin. Die Musik ist f\u00fcr sie immer Ausdruck der oft harschen Lebensbedingungen, unter denen sie entsteht. Ihnen sp\u00fcrt die Journalistin mit gro\u00dfer Empathie nach, in B\u00fcchern wie \u201eJazz People\u201c oder \u201eAs serious as your life\u201c. Sie arbeitet schon fr\u00fch auf eine Weise, die man heute intersektional nennt: Mit ausgepr\u00e4gtem soziologischen Interesse kritisiert Wilmer den Rassismus der Musikwelt genauso wie das Machotum der Szene und \u2013 setzt mit ihrer Arbeit neue Standards.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Ralf Dombrowski<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt |<\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Red On + Subrihanna feat. Michael Binder bei NUEJAZZ Festival in N\u00fcrnberg. Aufnahme vom 29. Oktober 2021 in der Kulturwerkstatt auf AEG. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 10.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 MusikGlobal: \u201eDie Sonne, der Wein und der Wind der Zeiten\u201c \u2013 Musik aus Armenien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Schomann. Armenien, dieses kleine Land am S\u00fcdhang des Kaukasus, verf\u00fcgt \u00fcber bemerkenswert alte musikalische Traditionen. Doch durch die Massenmorde w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs und sieben Jahrzehnte Sowjetherrschaft war die Verbindung zu diesem Kulturkreis weitgehend unterbrochen. Ihre liturgischen Ges\u00e4nge geh\u00f6ren zur \u00e4ltesten schriftlich \u00fcberlieferten Musik der Welt. Zeitgen\u00f6ssische Komponisten wie Tigran Mansurian oder Wache Scharafjan sch\u00f6pfen aus diesem Fundus, und selbst die ausgesprochen lebendige Jazz- und Pop-Szene Armeniens kommt immer wieder darauf zur\u00fcck. (SWR 2018)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: \u201eWeltb\u00fcrgerin aus Basel\u201c \u2013 Ein Portr\u00e4t der Musikerin Yumi Ito<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Franzen. S\u00e4ngerin, Pianistin, Komponistin, Texterin, Arrangeurin und Bandleaderin: Die 31-j\u00e4hrige Baslerin Yumi Ito ist ein Allroundtalent, das sich in Besetzungen vom Solo bis hin zum eigenen elfk\u00f6pfigen Orchester ausprobiert. Ideen sammelt sie gern auf Reisen von Island \u00fcber Spanien bis Kalifornien. Die Tochter einer polnischen Operns\u00e4ngerin und eines japanischen Konzertpianisten fand mit klassischen Klavierstunden zur Musik, experimentierte dann mit Pop- und Soul-Vocals und absolvierte ein Jazzstudium am international gepr\u00e4gten Jazzcampus von Basel. Ihr gr\u00f6\u00dftes Anliegen: Komplexit\u00e4t und Eing\u00e4ngigkeit immer in Balance zu bringen. Das tut sie in ihrer Duo-Arbeit mit dem Pianisten Yves Theiler oder dem Gitarristen Szymon Mika und vor allem mit dem Yumi Ito Orchestra, das neben Bl\u00e4sern und Streichern auch Harfe und Mbira vereint.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazzland NRW<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: \u201eSpontaneit\u00e0\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werner Heider: \u201eClosed Doors and Open Windows\u201c (Nino Wenger, Michael Binder, Kira Linn, Saxofon; Tilmann M\u00fcller, Trompete; Matthias Schuller, Posaune; Jonathan Hofmeister, Klavier; Jan F. Brill, Schlagzeug); Werner Heider\/Klaus Treuheit: \u201espontaneit\u00e0\u201c (Werner Heider, Klaus Treuheit, Klavier); Klaus Treuheit: Aus \u201eclose range \/ wide range\u201c (Klaus Treuheit, Orgel)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei Fl\u00fcgel, zwei K\u00f6pfe, zwei starke Pers\u00f6nlichkeiten. Die zwei Komponisten und Pianisten Werner Heider und Klaus Treuheit \u2013 beide in Erlangen beheimatet, beide pr\u00e4gende Charaktere im Kulturleben der Region \u2013 trafen sich zum gemeinsamen Improvisieren am Klavier. Zwei Generationen, zwei ganz unterschiedliche Perspektiven: Werner Heider, der seine Partituren pr\u00e4zise ausformuliert, gleichzeitig h\u00f6chst komplex und kraftvoll, der aber auch aus seiner Leidenschaft f\u00fcr den Jazz kein Hehl macht; und Klaus Treuheit, der Freigeist, der vom Jazz kommt und dessen Alben in der New Yorker Improvisationsszene gefeiert werden. \u201eSpontaneit\u00e0\u201c \u2013 unter diesem Titel haben Heider und Treuheit ihre gemeinsamen Aufnahmesessions ver\u00f6ffentlicht. Denn spontan war nicht nur die musikalische Begegnung der beiden, sondern auch das Klangergebnis: Ohne Absprachen haben sie sich in ihren Improvisationen aufeinander eingelassen, haben sich gegenseitig Impulse gegeben, sich gegenseitig bereichert, einen Dialog gef\u00fchrt, die Anregungen des jeweils anderen weitergesponnen und in ihre eigene Klangsprache integriert. Musik aus dem Augenblick heraus, aber dank Aufnahmetechnik dauerhaft dokumentiert: BR-KLASSIK Franken stellt die neue CD in \u201eHorizonte\u201c vor.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Kat Edmonson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Singer-Songwriterin aus Texas schafft etwas Besonderes: Ihre Sopranstimme wirkt qu\u00e4kig \u2013 aber auf eine angenehme Art und Weise. In ihren Songs gibt es Jazz-, Folk- und Bossa Nova-Anteile \u2013 ein Vintage-Sound zu modernen Themen. Dar\u00fcber hinaus klingen ihre Versionen der Standards aus dem Great American Songbook unaufgeregt neu und charmant.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">New Sounds: Mit Musik von Josefine Lindstrand, Kit Downes, Janning Trumann, Mario Laginha und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 11.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>In Concert: Jazzrausch Bigband beim Festival JazzBaltica, Juni 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">House, Electro und Techno in \u00d61!? Ja, das kann und darf schon sein, nicht nur, weil die Damen und Herren der M\u00fcnchner Jazzrausch Bigband auch Beethoven im Programm haben, sondern weil Techno, Electro oder House nicht unbedingt das sind, woran man vielleicht denkt, sobald diese Musikstile von einer eingefleischten Jazzband bedient werden. Seit 2014 sind die 25 Musikerinnen und Musiker des Ensembles aktiv, 2015 avancierten sie zur Hausband im M\u00fcnchner Harry Klein, einem der renommiertesten Tanz-Clubs Europas, und eroberten von dort aus beharrlich Jazzfans in aller Welt -mit durchschnittlich 120 Konzerten im Jahr. Am 27. Juni 2021 war die Jazzrausch Bigband beim Festival JazzBaltica im mond\u00e4nen Ostseebadeort Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein zu Gast und begeisterte mit ihrer tats\u00e4chlich berauschenden Verschmelzung von Bigband-Sound und fetten Tanzgrooves.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 22:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Ernst Krenek: \u201eJonny spielt auf\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Live aus dem M\u00fcnchner G\u00e4rtnerplatztheater<\/p>\n<p>19:05 bis 19:54 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Tandem: Musik \u2013 Neues aus Pop und Jazz aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00\u00a0 | \u00d61<br \/>\n<strong>In Concert: Live aus dem KlangTheater. Schlagzeuger J\u00f6rg Mikula zu Gast im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">J\u00f6rg Mikula einen Schlagzeuger zu nennen, ist eine glatte Untertreibung: Er ist ein Mann, der ganz allein und ganz behutsam die Trommeln zum Sprechen und die Becken zum Singen bringt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2013 hat der geb\u00fcrtige Grazer mit Wahlheimat Wien, den man u. a. aus dem Ensemble Donauwellenreiter kennt, und der aktuell auch im Quintett von S\u00e4nger-Akkordeonist Stefan Sterzinger aktiv ist, bereits mit dem Soloalbum \u201eDrumsongs\u201c die Ohren spitzen lassen. 2021 ist der Nachfolger \u201eMusic for Drums\u201c erschienen. Hier taucht man ein in einen faszinierenden Mikrokosmos der Kl\u00e4nge, filigran und vielschichtig, zugleich gepr\u00e4gt von Reduktion und struktureller Klarheit. Allein der krispe, kristalline Klang eines Beckens, er kann bei J\u00f6rg Mikula zum Ereignis werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Gast von Andreas Felber spricht J\u00f6rg Mikula im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses \u00fcber die Herausforderungen des Schlagzeug-solo-Spiels und gibt Kostproben seiner Musik live zum Besten.<\/p>\n<p>22:20:00\u00a0 | \u00d61<br \/>\n<strong>Am Ende des Regenbogens oder: Zwischen Kitsch und Genie. Zum 75. Geburtstag von Elton John <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr viele Lebenssituationen haben seine Songs den passenden Ausdruck gefunden, im Leben vieler Menschen war seine Musik begleitender Soundtrack. Lady Diana hat er mit dem Song \u201eCandle in the Wind\u201c, f\u00fcr sie umgeschrieben, ein Denkmal gesetzt. Elton Johns Lieder illustrieren, wie auch seine Biographie, worauf es im Pop ankommt: Gef\u00fchle zu treffen und eine imaginierte Welt zu erschaffen \u00addabei auch sich selbst so zu kreieren, wie es sich richtig anf\u00fchlt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein glamour\u00f6ses oder auch nur selbstbestimmtes Leben ist Reginald Kenneth Dwight nicht unbedingt in die Wiege gelegt, als er am 25. M\u00e4rz 1947 im Londoner Vorort Pinner zur Welt kommt. Der misslaunig\u00admissbilligende Vater sollte sp\u00e4ter Gegenstand eines Songs werden. Musik aber packt ihn, besonders Jazz und Rock\u2019n\u2019Roll, und nach anf\u00e4nglicher klassischer Ausbildung beginnt seine Laufbahn als Pianist und S\u00e4nger, Bandleader und Entertainer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ab 1969 erscheinen Schallplatten in dichter Folge, \u00fcber 30 bis rund 60 Album sind es bis heute geworden (je nach Z\u00e4hlung, ohne Kompilationen). Schon die Single \u201eYour Song\u201c vom Zweitling \u201eElton John\u201c 1970 bringt Top-Charts-Platzierungen und den Durchbruch auch in den USA, wo John im selben Jahr erfolgreich auftritt. Elaborierte Outfits, markante Brillen, glitzernde Sakkos, extravagante H\u00fcte und Plateaustiefel geh\u00f6r(t)en zu Elton Johns Markenzeichen wie der eine oder andere Skandal -rund um Alkohol-und Drogenkonsum, aber auch um sein Coming Out als bisexuell. 2005 sind John und sein langj\u00e4hriger Freund David Furnish unter den ersten eingetragenen Partnern im Vereinten K\u00f6nigreich, 2014 heiraten sie. Elton Johns Aussage, dass Jesus die gleichgeschlechtliche Ehe bef\u00fcrworten w\u00fcrde (wie erst recht seine Beschreibung von Jesus \u201eals mitf\u00fchlendem, intelligentem schwulen Mann\u201c) bringen ihm den Zorn religi\u00f6ser Fundamentalisten und Todesdrohungen ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sir Elton John (seit 1998 im Ritterstand) ist ein Gro\u00dfspender f\u00fcr humanit\u00e4re Anliegen, vor allem den Kampf gegen AIDS, oder auch \u201eseinen\u201c Fu\u00dfballklub Waterford F. C., dessen Pr\u00e4sident er zeitweilig war. Die Mittel daf\u00fcr stammen aus rund 300 Millionen verkauften Tontr\u00e4gern, die ihn zu einem von einer kleinen Handvoll erfolgreichster Megastars aller Zeiten machen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2018 befindet sich Elton John auf seiner fast f\u00fcnfj\u00e4hrigen Abschiedstournee \u201eGoodbye Yellow Brick Road\u201c, geplant bis J\u00e4nner 2023. Zwischendurch gratuliert ihm die Spielr\u00e4ume Nachtausgabe mit G\u00e4sten, Gespr\u00e4chen und vielen seiner Lieder zum 75. Geburtstag.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime \u2013 BR Jazzclub \u2013 In stetigem Fluss<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Feine Jazzkammermusik, die verbl\u00fcffend grooven kann, vom Trio des aus Frankreich stammenden und in M\u00fcnchen lebenden Saxofonisten Matthieu Bordenave mit Pianist Florian Weber und Bassist Patrice Moret<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme beim Jazzfest M\u00fcnchen vom 11. November 2021. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 12.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00\u00a0 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung). Am Ende des Regenbogens oder: Zwischen Kitsch und Genie. Zum 75. Geburtstag von Elton John <\/strong><\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die (Un-)Verwechselbaren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Avishai Cohen, Bill Evans, John Purcell, Henry Purcell, Eva Cassidy, St\u00e9phane Belmondo und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Konzerte, die es (noch) nicht oder nie auf Platte gibt.<\/strong><\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Sax in a Raga Mood \u2013 Aufnahmen mit John Handy, Roger Hanschel, Rudresh Mahanthappa, Jan Garbarek und Charlie Mariano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Schon John Coltrane sp\u00fcrte die Seelenverwandtschaft zwischen modalem Jazz und indischer Musik. \u201eWenn ich Ravi Shankars Musik h\u00f6re, w\u00fcrde ich sie am liebsten kopieren\u201c, sagte er \u2013 \u201enicht Note f\u00fcr Note, aber den Geist, der dahinter steckt.\u201c Der Zauber der indischen Musik hat immer wieder Jazzsaxofonisten dazu inspiriert, sich mit mikrotonalen Techniken des Raga auseinanderzusetzen. \u201eEs ist ein komplexes System der Ornamentierung\u201c, sagt der amerikanische Saxofonist Rudresh Mahanthappa. \u201eDazu geh\u00f6rt, dass man zwischen den T\u00f6nen gleitet. Du spielst ein bisschen dar\u00fcber und darunter.\u201c<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: \u201eNordic Jazz\u201c \u2013 Fact or Fiction?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diesmal widmet sich die Sendung dem Ph\u00e4nomen \u201eNordic Jazz\u201d beziehungsweise der Frage: Gibt es ihn denn \u00fcberhaupt, den \u201eNordischen Jazz\u201d? Ist das ein Marketing Begriff oder ein Genre? Konrad Bott mit einem Streifzug, der unter anderem auch Nils Landgren und nat\u00fcrlich auch das Esbj\u00f6rn Svensson Trio beinhaltet.<\/p>\n<p>23:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Madeleine Kaindl im Studio, das Dudek\/Sasse-Quartett bei den INNt\u00f6nen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Madeleine Joel Kaindl beehrt das Jazznacht-Studio mit ihrer Anwesenheit und einem bemerkenswerten Deb\u00fct im Talon. Die junge Saxofonistin, S\u00e4ngerin und \u00d61-Jazzstipendiatin 2021 ver\u00f6ffentlichte im J\u00e4nner 2022 ihre pers\u00f6nliche Verneigung vor Hildegard Knef in Album-Form. \u201eAlles oder nichts\u201c lautet der Titel, den die geb\u00fcrtige M\u00fchlviertlerin mit ihrer hochkar\u00e4tig besetzten Band Madeleine Joel &amp; the Hildeguards am 16. M\u00e4rz 2022 im Gro\u00dfen Sendesaal des Wiener Radiokulturhauses pr\u00e4sentiert. Dem Jazznacht-Publikum verr\u00e4t die Musikerin, wie es dazu kam, wieso sie Dexter Gordon verehrt und welche Pl\u00e4ne sie aktuell sonst noch ausheckt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch der \u00d61-Konzertmitschnitt kommt diesmal aus ober\u00f6sterreichischen Landen. Am 31. Juli 2021 bespielte das Gerd Dudek\/Martin Sasse-Quartett in sommerlicher Frische die Open-Air-B\u00fchne auf Paul Zauners Buchmannhof im Innviertler Sauwald. Der zu diesem Zeitpunkt 83-j\u00e4hrige Gerd Dudek am Tenorsaxofon, selbst eine lebende Legende der deutschen Jazzszene, verbreitete im Programm \u201eTribute to John Coltrane\u201c nicht nur den virtuosen Spirit des Gro\u00dfmeisters, sondern auch eine angenehme L\u00e4ssigkeit, deren Drive ansteckend wirkte. Martin Sasse, westf\u00e4lischer Tastenmagier, und die Kompagnons Martin Gjakanovski (Kontrabass) und Paul H\u00f6chst\u00e4dter (Schlagzeug) brillierten als bestens eingespieltes Team, das daf\u00fcr sorgte, dass an diesem Sommernachmittag im Gr\u00fcnen keine Zehe stillstehen wollte. Genau das Richtige f\u00fcr eine kalte Winternacht !<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 13.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Madeleine Kaindl im Studio, das Dudek\/Sasse-Quartett bei den INNt\u00f6nen<\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zum 100. Geburtstag von Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der US-amerikanische Tenosaxofonist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis ist nicht zuletzt als langj\u00e4hriges Mitglied der Count Basie Bigband in die Jazzgeschichte eingegangen. Der Geburtstag des Mannes aus New York j\u00e4hrte sich am 2.M\u00e4rz zum 100ten mal. Seinen Spitznamen bekam \u201eJaws\u201c, als er, um Tantiemenzahlungen zu vermeiden, einen bekannten Jazzstandard unter dem Namen \u201eLockjaw\u201c (Kieferstarrkrampf) bei der Verwertungsgesellschaft anmeldete. Gerne hat Davis auch mit anderen Tenoristen musiziert, etwa 1960 mit seinem gro\u00dfen Vorbild Coleman Hawkins oder sp\u00e4ter mit Jonny Griffin. Und sehr gerne hat er im Wiener Jazzland mit verschiedenen \u00f6sterreichischen Ensembles gespielt. Im Rahmen dieser Engagements sind u.a. auch Aufnahmen mit dem Wiener Gitarristen Karl Ratzer entstanden. Relativ jung starb der immer so vital wirkende Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis 64-j\u00e4hrig in Kalifornien an Lymphdr\u00fcsenkrebs.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Beate Reiermann &amp; Edith Lettner im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Wiener Gitarristin Beate Reiermann hat nach ihrem Studium an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt im Rahmen zahlreicher Auslandsaufenthalte, Workshops und Masterclasses mit viel Abenteuerlust ihren stilistischen Horizont in Richtung Jazz und traditioneller Musik aus aller Welt -etwa aus Lateinamerika oder aus Nahost -erweitert. Hervorstechend ist dabei ihre Leidenschaft f\u00fcr die Flamencogitarre, f\u00fcr die Reiermann nach Spanien ging, wo sie an der Escola Superior de M\u00fasica de Catalunya in Barcelona studierte. F\u00fcr die im Studio 2 des Wiener Funkhauses anberaumte Radiosession hat Beate Reiermann sich mit der aus Linz stammenden, in den letzten Jahren zwischen Wien, New York und Kanada pendelnden Saxofonistin Edith Lettner zusammengetan, um mit ihr gemeinsam ganz pers\u00f6nliche, kosmopolitische Klangwelten zu gestalten. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (\u201eVGR\u201c).<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Cassandra Wilson: \u201eNew Moon Daughter\u201c (1995) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist als Ansage zu verstehen, wenn Cassandra Wilson ihr zweites Blue-Note-Album \u201eNew Moon Daughter\u201c von 1995 mit Lewis Allans ikonischem Song \u201eStrange Fruit\u201c er\u00f6ffnet -gerade weil sich Billie Holidays Interpretation in das kollektive musikalische Ged\u00e4chtnis eingebrannt hat. Wilson gelingt eine aparte, eigenst\u00e4ndige Version, was nicht zuletzt an der Instrumentierung und dem exquisit-sperrigen Arrangement liegt. Aus den Kl\u00e4ngen von Bass (Lonnie Plaxico), Kornett (Graham Haynes) und Gitarre (Chris Whitley) bricht Wilsons Stimme mit ihrem unverkennbar dunklen, warmen Timbre hervor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf \u201eNew Moon Daughter\u201c mischt Cassandra Wilson Eigenkompositionen mit Interpretationen bekannter Lieder. Hank Williams\u2019 \u201eI\u2019m So Lonesome, I Could Cry\u201c ist da ebenso zu finden wie Neil Youngs \u201eHarvest Moon\u201c. Der S\u00e4ngerin gelingt es, jedem der Songs ein eigenes Gewand zwischen Jazz und Americana-Kl\u00e4ngen zu verpassen und mit ihrer Stimme spielerisch zwischen den verschiedenen Stimmungen zu changieren. \u201eNew Moon Daughter\u201c ist nach dem gefeierten Blue-Note-Deb\u00fct \u201eBlue Light \u2018til Dawn\u201c von 1993 das zweite Album, f\u00fcr das sie mit dem Produzenten Craig Street zusammenarbeitet, und f\u00fcr das sie einen Grammy in der Kategorie \u201eBest Jazz Vocal Performance\u201c erh\u00e4lt. Ein Album, mit dem Cassandra Wilson den Erfolg des Vorg\u00e4ngers prolongiert und die Basis f\u00fcr ihre Karriere als eine der bedeutendsten Jazzs\u00e4ngerinnen der Gegenwart legt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 10. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. 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