{"id":26759,"date":"2022-02-27T12:00:10","date_gmt":"2022-02-27T11:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=26759"},"modified":"2022-02-23T10:31:13","modified_gmt":"2022-02-23T09:31:13","slug":"die-jazz-radiowoche-vom-28-02-22-06-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/02\/die-jazz-radiowoche-vom-28-02-22-06-03-2022\/","title":{"rendered":"Die Jazz-Radiowoche vom 28.02.22\u201306.03.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 9. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im <a href=\"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/\">Bad Blog Of Musick<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 28.02.2022<\/h2>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>On stage live aus dem Wiener RadioKulturhaus: Franui und Nikolaus Habjan interpretieren Georg Kreisler <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Juli 2022 j\u00e4hrt sich der Geburtstag des Wiener Chansonniers Georg Kreisler zum 100. Mal, und die Osttiroler Musicbanda Franui nimmt dies zum Anlass, einige seiner ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Lieder neu zu interpretieren. Die S\u00e4nger\/innenrolle nimmt dabei in erster Linie \u201eLady Bug\u201c ein, die Soubrette, die nach eigenen Angaben bereits seit 15 Jahren auf Abschiedstournee ist. Hinter der charmanten, alten Dame, die mal melancholisch wirkt, dann wieder in bitterb\u00f6sen Texten zum Sarkasmus neigt, steckt Nikolaus Habjan -und der aus Graz stammende S\u00e4nger, Kunstpfeifer und Puppenspieler wei\u00df diese seine Figur und verwandte Charaktere wie immer genial in Szene zu setzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kreisler-Hits wie \u201eAlles nicht wahr\u201c, \u201eEverblacks\u201c, \u201eTauben vergiften\u201c, oder \u201eDer Staatsbeamte\u201c werden auf diese Weise ebenso neu interpretiert wie noch zu entdeckende Lieder des vielseitigen Musiker-Dichters, der als Kind einer j\u00fcdischen Familie 1938 in die USA emigrieren musste, dort 1943 die US-amerikanische Staatsb\u00fcrgerschaft annahm und 1955 wieder nach \u00d6sterreich zur\u00fcckkehrte, das ihm in der Folge nicht mehr so recht zur Heimat werden wollte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franui, das mit Hackbrett, Harfe, Zither, Violine, Kontrabass, Akkordeon sowie allerlei Holz-und Blechblasinstrumenten bewehrte Ensemble um Trompeter Andreas Schett, fasst Kreislers Lieder in transparente, facettenreiche, vielf\u00e4rbige Klanggef\u00fcge ein, die die launischen, tiefsinnigen Texte der Chansons voll zur Geltung kommen lassen.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Kit Downes, Petter Eldh, James Maddren: Vermillion I Shannon Barnett Quartet: Bad Lover I GULFH of Berlin: GULFH of Berlin<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doppelt Gemoppelt Teil 1: Henning Sieverts pr\u00e4sentiert jazzige Zwillingsp\u00e4rchen: die Altsaxophonisten Heinrich von Kalnein und Roland Sch\u00e4fer, die beiden singenden Kontrabassisten Slam Stewart und Major Holley oder die vier Posaunisten von \u201eTrombonefire\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 01.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Triebfedern \u2013 Frauen, die Jazz in Deutschland befl\u00fcgelt haben (1\/5) \u2013 Susanne Schapowalow (Fotografin)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre und Julia Neupert. Jazz in Deutschland \u2013 das ist eine Geschichte, die ihre Geschichten oft vergisst. Wir erz\u00e4hlen sie in dieser Portr\u00e4treihe, die Geschichten von Frauen, die hierzulande den Erfolg des Jazz jahrzehntelang mitgestaltet haben. So wie die Fotografin Susanne Schapowalow: Geboren 1922, kam sie zum ersten Mal in den 1940ern mit Jazz in Ber\u00fchrung. Ab 1948 f\u00e4hrt sie zu Konzerten in ganz Europa, um ber\u00fchmte Musiker*innen zu fotografieren. Allein ihr Werk an Jazzaufnahmen umfasst \u00fcber 11.000 Fotografien, dazu zahlreiche aus dem Bereich Neue Musik, von Schriftstellern und anderen Pers\u00f6nlichkeiten. (Teil 2, Dienstag, 8. M\u00e4rz 2022, 20.05 Uhr)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Rhythmusspiele f\u00fcr Fortgeschrittene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Jens D\u00fcppe Quartett; Frederik K\u00f6ster, Trompete; Lars Duppler, Piano; Christian Ramond, Kontrabass; Jens D\u00fcppe, Schlagzeug. Aufnahme vom 8.10.2021 aus der Jazz-Schmiede, D\u00fcsseldorf<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Michaela Natschke. Im Herbst 2021 erschien die vom Deutschlandfunk produzierte Platte \u201eThe Beat\u201d des Jens D\u00fcppe Quartetts. In den St\u00fccken des Programms spielt der K\u00f6lner Schlagzeuger mit dem Grundelement Rhythmus: \u00dcberlagerungen, Verschiebungen, Verschachtelungen sind das Material, aus dem er seine Kompositionen baut. Dabei l\u00e4sst er sich auch von Strukturen der Minimal Music inspirieren. Unter dem Zugriff seines seit 2013 fest bestehenden Quartetts werden diese Rhythmuskonstrukte zu vitalem zeitgen\u00f6ssischem Jazz mit gro\u00dfen Spannungsb\u00f6gen und aufregenden Soli. Das Konzert in der Jazz-Schmiede D\u00fcsseldorf war eines der ersten, bei denen die Band das Programm vor Publikum pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doppelt gemoppelt \u2013 Teil 2: mit Jay Jay Johnson &amp; Kai Winding, Duke Ellington &amp; Billy Strayhorn, Stephane Grappelli &amp; Yehudi Menuhin u.a. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 02.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: \u201eAlles flie\u00dft\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Aufnahmen mit Elis Regina und Tom Jobim, Ella Fitzgerald und Bill Kenny, Dick Hyman und Ruby Braff, John Coltrane, Bill Evans, Louis Armstrong, Oscar Peterson, Diana Krall, Gilad Atzmon. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelm\u00e4\u00dfig pr\u00e4sentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen \u00fcber bevorstehende Events, Rezensionen \u00fcber Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt |<\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz &amp; Beyond \u2013 \u201eZeit, Feuerv\u00f6gel und gute Weill\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Bill Carrothers, Vincent Courtois, Bryan Ferry, Alma Naidu und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Vincent Courtois ist das Cello im Jazz gro\u00dfartig besetzt. In seinen eigenen Kompositionen bezieht sich der 1968 geborene Franzose bisweilen auf Literatur, etwa auf Romane des Amerikaners Jack London. Auf der CD \u201eFirebirds\u201c \u2013 Feuerv\u00f6gel \u2013 entwickelt Courtois gemeinsam mit dem amerikanischen Pianisten Bill Carrothers, Jahrgang 1964, einen lyrischen Wortschatz. Eine Musik, die aus der Ruhe entsteht, Klang f\u00fcr Klang. Interne Kommunikation und kammermusikalisches Spiel stehen im Vordergrund. Einerseits l\u00e4sst dieser Austausch leise Zwischent\u00f6ne zu, andererseits entwickelt er einen Sog. Ein Aspekt, der auch der Musik des deutschen Komponisten Kurt Weill innewohnt, der von 1900 bis 1950 lebte und den Viele aus seiner Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Bertold Brecht kennen (\u201eDie Dreigroschenoper\u201c, \u201eAufstieg und Fall der Stadt Mahagonny\u201c). Weills Musik besitzt blitzenden Witz und auch Biss \u2013 besonders sein vielleicht ber\u00fchmtestes St\u00fcck \u201eMack the Knife\u201c. Doch auch die ruhig flie\u00dfenden Songs werden von Jazzmusikerinnen und -musikern immer wieder als Vorlage f\u00fcr Improvisationen genommen. Und auch einer, der fast f\u00fcnf Jahrzehnte Rockmusik schrieb, bewegt sich auf Spuren Kurt Weills: der S\u00e4nger Bryan Ferry. As time goes by. Zart und filigran m\u00f6gen die Klangspuren erscheinen, die die junge S\u00e4ngerin Alma Naidu hinterl\u00e4sst. Vor wenigen Tagen wurde das Deb\u00fct-Album der 1995 in M\u00fcnchen geborenen Songwriterin und Bandleaderin ver\u00f6ffentlicht. Es hei\u00dft einfach nur \u201eAlma\u201c. Zeit damit zu verbringen \u2013 in dieser Sendung und dar\u00fcber hinaus \u2013 lohnt sich, findet Beatrix Gillmann, die die heutige Stunde vor Mitternacht unter das Motto \u201eZeit, Feuerv\u00f6gel und gute Weill\u201c stellte.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 03.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Neues von der Improvisierten Musik<br \/>\n<\/strong>Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazzland NRW<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Zum 100. Geburtstag des Saxofonisten Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis<br \/>\n<\/strong>Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 04.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>12:00 bis 13:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf: Am Tisch mit Uschi Br\u00fcning, \u201eElla aus Leipzig\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als \u201eElla aus Leipzig\u201c wird Uschi Br\u00fcning verehrt. Obwohl der Staat, in dem die S\u00e4ngerin gro\u00dfgeworden ist, Jazzmusik kritisch be\u00e4ugte. In Ihren Memoiren unter dem Titel \u201eSo wie ich\u201c schildert die Jazzmusikerin ihren Weg zur Musik und auf die internationalen B\u00fchnen. Schon von klein auf singt Uschi Br\u00fcning mit Begeisterung \u2013 zu Hause, auf der Stra\u00dfe, im Kinderheim, in der Schule. Mit 13 Jahren beschlie\u00dft sie, als S\u00e4ngerin ber\u00fchmt zu werden. Ihre gro\u00dfen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit den DDR-Jazzgr\u00f6\u00dfen Klaus Lenz und G\u00fcnther Fischer und an der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Br\u00fcning ihre ersten gro\u00dfen B\u00fchnenerfolge. Sie gr\u00fcndet eine eigene Band, will sich als Frau in der M\u00e4nnerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden nicht nur ein Paar, sondern auch musikalische Duo-Partner und genie\u00dfen als erfolgreiche K\u00fcnstler manche Freiheiten: Jazz ist in der DDR die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker zwangslos zusammenfinden k\u00f6nnen. Auch nach der Wende kann Uschi Br\u00fcning bald wieder Fu\u00df fassen, wenn auch \u00fcberwiegend im Osten Deutschlands. Da kennt man sie, hier war sie die \u201eJazzs\u00e4ngerin Nr. 1\u201c. Und sie ist froh, dass sie bis heute von Ihrer Musik leben kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 4. M\u00e4rz 2022 wird Uschi Br\u00fcning 75 Jahre alt. Wir wiederholen zu Ihrem Geburtstag einen \u201ehr2-Doppelkopf\u201c aus dem Jahr 2019. Gastgeberin: Karin R\u00f6der<\/p>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Roman Schwaller Quartett mit Mel Lewis 1987 im Wiener Opus One <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 18. J\u00e4nner 2022 feierte der in Wien lebende Schweizer Tenorsaxofonist Roman Schwaller seinen 65. Geburtstag. Fast auf den Tag genau 35 Jahre zuvor, am 20. J\u00e4nner 1987, stand er mit dem damals blutjungen italienisch-deutschen Pianisten Roberto Di Gioia, dem aus Deutschland stammenden Kontrabassisten Thomas Stabenow und dem legend\u00e4ren US-amerikanischen Schlagzeuger Mel Lewis auf der B\u00fchne des l\u00e4ngst verblichenen Wiener Jazzlokals Opus One. Der Vierer pr\u00e4sentierte sich in gl\u00e4nzender Spiellaune, neben Eigenkompositionen von Schwaller und Di Gioia waren auch Songs aus dem \u201eGreat American Songbook\u201c zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 19:54 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Tandem: Musik \u2013 Neues aus Pop und Jazz aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf: Am Tisch mit Uschi Br\u00fcning, \u201eElla aus Leipzig\u201c<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 &#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Listening back: Das Matthieu Bordenave Quartet feat. Lee Konitz in einer Aufnahme vom 25.Oktober 2017 mit Lee Konitz (Altsaxofon), Matthieu Bordenave (Tenorsaxofon), Walter Lang (Piano), Henning Sieverts (Bass) und Shinya Fukumori (Schlagzeug). Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 05.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 bis 10:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit G\u00fcnther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Talente und Karrieren: Jean Rondeau \u2013 Cembalist, Jazz-Pianist und Komponist<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alte Musik und Jazz: Der franz\u00f6sische Cembalist und Pianist Jean Rondeau ist in beiden Welten zuhause. Als Cembalist war er mit gerade 21 Jahren der j\u00fcngste Gewinner des Musica Antiqua-Wettbewerbs in Br\u00fcgge und hat sich seitdem intensiv mit der Musik von Bach besch\u00e4ftigt. Als Pianist spielt er in verschiedenen Jazz-Formationen mit, au\u00dferdem hat er die Filmmusik f\u00fcr den Film \u201ePaula\u201c komponiert. Jetzt erscheint sein drittes Solo-Album, auf dem er Bachs Goldberg-Variationen auf dem Cembalo neu eingespielt hat.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die \u00dcberraschenden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Kit Downes, Josefine Lindstrand, Mario Laginha, Mary Lou Williams, der Umlaut Big Band und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Konzerte, die es (noch) nicht oder nie auf Platte gibt.<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Week End Fest 2021 (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">L\u00e4ngst ist das multistilistische Week End Fest aus dem NRW-Festivalherbst nicht mehr wegzudenken. Zum ambitionierten musikalischen Spagat kamen in diesem Jahr noch eine weitere Spielst\u00e4tte und ein coronabedingter Zusatztermin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Doch, es geht! Herausragende Bands aus Jazz, Avantpop, Musikkulturen und mehr an einem Wochenende elegant zu kombinieren, Retrokl\u00e4nge und Zukunftsmusik zu vers\u00f6hnen, Nerds und Neugierige gleicherma\u00dfen zu begl\u00fccken. F\u00fcr das Week End Fest nach zehn Ausgabe inzwischen Routine. Neue Herausforderungen kamen durch die Pandemie. Festivalmacher Jan Lankisch reagierte u.a. mit einer Corona-Spezialausgabe aus den Londoner Ashfield Studios. Von dort gibt es ein intimes Studio-Solokonzert der Stereolab-S\u00e4ngerin Laetitia Sadier zu h\u00f6ren, Valentina Magaletti und Al Wootton pr\u00e4sentieren ihr Projekt Holy Tongue zwischen Dub und psychedelischem Postpunk und die Bassistin Ruth Goller erweckt mit ihrer Band Skylla archaische Bergkl\u00e4nge zu neuem Leben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mulato Astatke, der Grandseigneur des Ethio-Jazz, war im Oktober noch von Visa-Problemen vom Auftritt im Week End-Stammsitz, der Stadthalle K\u00f6ln-M\u00fclheim aufgehalten worden. Umso triumphaler sein Auftritt vor dem jazzhungrigen Poppublikum beim Nachholtermin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Laetitia Sadier \/ Skylla \/ Holy Tongue. Aufnahmen aus den Ashfield Street Studios, London \/ Mulatu Astatke. Aufnahme aus der Stadthalle K\u00f6ln-M\u00fclheim<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Spirit of Bebop \u2013 Erinnerungen an den Pianisten und Jazzp\u00e4dagogen Barry Harris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Zum Star ist er nicht geworden, aber zur Legende: Barry Doyle Harris, am 9. Dezember 2021 im Alter von 91 Jahren an den Folgen von Covid-19 verstorben. Der Pianist hat alle Jazzstile \u201elivehaftig\u201c erlebt, mit so ziemlich jedem \u201eHeavyweight\u201c irgendwann, irgendwo oder auf irgendeinem Album gespielt. Vor allem aber hat er Jazz nicht f\u00fcr sich behalten, sondern anderen gegeben, nicht an Hochschulen, sondern als \u201eEin-Mann-Akademie des Bop\u201c in allen Menschen zug\u00e4nglichen Clinics und Workshops, zuletzt per Video. Zur Trauerfeier erschienen Hunderte, die ihren \u201eDoc of Bop\u201c mit einer Jam Session verabschiedeten.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Labelportrait: \u201eWE JAZZ\u201c aus Finnland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Finnland steht f\u00fcr lange dunkle Winter und helle Sommern\u00e4chte, schr\u00e4ge Sportarten wie Handyweitwurf, mehr Saunas als Einwohner und endlose schnurgerade Stra\u00dfen durch einsame Nadelw\u00e4lder. Momentan steht Finnland aber auch f\u00fcr eine besonders frische, aufregende und ungew\u00f6hnliche Jazzszene, die sich langsam aber stetig auch international einen Namen macht. \u201eWe Jazz\u201c hei\u00dft ein 2016 gegr\u00fcndetes finnisches Label, dass diese junge und genre\u00fcberschreitende Musik sammelt und ver\u00f6ffentlicht \u2013 im Netz, auf Vinyl oder sogar auf Musikkassette. Elise Landschek hat in Helsinki Labelchef Matti Nives getroffen.<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die \u00d61 Jazznacht: Florian Bramb\u00f6ck im Gespr\u00e4ch, Shauli Einav Quintet 2021 in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einigen szenepr\u00e4genden \u00f6sterreichischen Bands hat der Tiroler Saxofonist Florian Bramb\u00f6ck tragende Rollen gespielt: als Teil der zweiten und dritten Besetzung des Vienna Art Orchestra, einige Jahre auch bei Gansch &amp; Roses -und als ein Viertel von Saxofour, dem \u00f6sterreichischen All-Star-Saxofon-Quartett, das seit drei Jahrzehnten seine Fans erfreut.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daneben hat Florian Bramb\u00f6ck als Komponist ein umfangreiches Ouvre f\u00fcr unterschiedlichste Besetzungen geschaffen, von (Jazz-)Bigbands \u00fcber Streicher, Blech-und Holzblasensembles bis zu (klassischem) Orchester und Chor. Am 4. Februar 2022 lie\u00df Johann Kneihs im Rahmen der Jazztime im Wiener KlangTheater beide zu Wort kommen: Der Jazzmusiker Florian Bramb\u00f6ck spielte live -und sein Alter Ego, der Komponist, wurde mit Aufnahmen ausgew\u00e4hlter Werke vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss an die Ausstrahlung dieses Gespr\u00e4chs pr\u00e4sentiert Katharina Osztovics das Konzert des Shauli Einav Quintet, das am 2. Oktober 2021 beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast war. Tenorsaxofonist Shauli Einav, Posaunist Yonathan Voltzok, Gitarrist Eran Har Even, Pianist Yoni Zelnik sowie Noam Israeli am Schlagzeug entfesselten im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz die ausdrucksstarke Musik des Albums \u201eAnimi\u201c, das Einav im Kreise seiner Musikerfreunde als Saxofonisten und Komponisten mit frischen Ideen zeigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weiters steht die Jazznacht augenzwinkernd -und entsprechend dem Monat M\u00e4rz, auf Englisch \u201eMarch\u201c -im Zeichen der Marschmusik. Art Blakey, Scott Joplin, Bob Mintzer und Quincy Jones pr\u00e4sentieren die durchaus abwechslungsreichen Facetten dieses Genres im Jazz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 06.03.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Florian Bramb\u00f6ck im Gespr\u00e4ch, Shauli Einav Quintet 2021 in Leibnitz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In einigen szenepr\u00e4genden \u00f6sterreichischen Bands hat der Tiroler Saxofonist Florian Bramb\u00f6ck tragende Rollen gespielt: als Teil der zweiten und dritten Besetzung des Vienna Art Orchestra, einige Jahre auch bei Gansch &amp; Roses -und als ein Viertel von Saxofour, dem \u00f6sterreichischen All-Star-Saxofon-Quartett, das seit drei Jahrzehnten seine Fans erfreut.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daneben hat Florian Bramb\u00f6ck als Komponist ein umfangreiches Ouvre f\u00fcr unterschiedlichste Besetzungen geschaffen, von (Jazz-)Bigbands \u00fcber Streicher, Blech-und Holzblasensembles bis zu (klassischem) Orchester und Chor. Am 4. Februar 2022 lie\u00df Johann Kneihs im Rahmen der Jazztime im Wiener KlangTheater beide zu Wort kommen: Der Jazzmusiker Florian Bramb\u00f6ck spielte live -und sein Alter Ego, der Komponist, wurde mit Aufnahmen ausgew\u00e4hlter Werke vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss an die Ausstrahlung dieses Gespr\u00e4chs pr\u00e4sentiert Katharina Osztovics das Konzert des Shauli Einav Quintet, das am 2. Oktober 2021 beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast war. Tenorsaxofonist Shauli Einav, Posaunist Yonathan Voltzok, Gitarrist Eran Har Even, Pianist Yoni Zelnik sowie Noam Israeli am Schlagzeug entfesselten im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz die ausdrucksstarke Musik des Albums \u201eAnimi\u201c, das Einav im Kreise seiner Musikerfreunde als Saxofonisten und Komponisten mit frischen Ideen zeigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weiters steht die Jazznacht augenzwinkernd -und entsprechend dem Monat M\u00e4rz, auf Englisch \u201eMarch\u201c -im Zeichen der Marschmusik. Art Blakey, Scott Joplin, Bob Mintzer und Quincy Jones pr\u00e4sentieren die durchaus abwechslungsreichen Facetten dieses Genres im Jazz.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Zur Person: Der Gitarrist Pat Metheny (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Seine Musik scheint geradezu \u00fcberquellen zu wollen von \u00fcppigen Melodien. Seit mehr als 40 Jahren z\u00e4hlt Pat Metheny zu den wandlungsreichsten Gitarristen des Jazz \u2013 und zu seinen popul\u00e4rsten. 20 Grammys sprechen eine beredte Sprache, der 67-J\u00e4hrige scheint ewig jung zu sein. In der zweiten Metheny-Folge von \u201eSWR2 Zur Person\u201c erz\u00e4hlt der Gitarrist, wie ihn ein Jazzmusiker aus Baden-W\u00fcrttemberg, der Bassist Eberhard Weber, inspiriert hat. Und Metheny verr\u00e4t uns seine \u201eTricks\u201c, mit denen er sich f\u00fcr seine umjubelten Gigs aufw\u00e4rmt.<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Eine klingende Reise durch Afghanistans vielf\u00e4ltige Musiklandschaften innerhalb und au\u00dferhalb der\u00a0 Landesgrenzen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ahmad Zahir wird auch \u201eAfghanistans Nachtigall\u201c genannt. Er gilt nicht nur als bester S\u00e4nger Afghanistans, der wesentlich zu einer distinktiv afghanischen Musik beigetragen hat, sondern ist auch eine wichtige Ikone des Friedens in Afghanistan. An seinem 33. Geburtstag im Jahr 1979 wurde er durch einen Autounfall get\u00f6tet. In den 1990er-Jahren zerst\u00f6rten die Taliban sein Grab, das von Zahirs Fans wieder aufgebaut wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zahir nimmt in der Musikgeschichte Afghanistans eine zentrale Rolle ein. Er ist aber lange nicht ihr einzige Star. Der 1947 in Kabul geborenen S\u00e4ngerin Farida Mahwash etwa geb\u00fchrt -als einzige Frau der Ehrentitel \u201eUstad\u201c (\u201eMeister\u201c). Sie ist 1990 in die USA gefl\u00fcchtet und lebt -wie so viele Afghaninnen und Afghanen -seither im Exil.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon lange findet ein gro\u00dfer Teil des afghanischen Musiklebens au\u00dferhalb des Landes statt. Nachdem die Taliban zun\u00e4chst 1996 und vergangenen Sommer nun zum zweiten Mal ein Musikverbot erlassen haben, wird sich das auch nicht so bald \u00e4ndern. Umso pulsierender ist die Szene in der afghanischen Diaspora!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die f\u00fcr Frauenrechte einstehende Popdiva Aryana Sayeed, der Hazara-S\u00e4nger und Dichter Dawood Sarkosh sowie der vielfach preisgekr\u00f6nte Paschtune Farhad Darya sind nur einige jener, die weltweit inner-und au\u00dferhalb der afghanischen Community hohe Anerkennung finden.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband invites&#8230; Nikki Iles, Teil 1<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Mit dem Akkordeon und der Klarinette f\u00e4ngt f\u00fcr die britische Musikerin Nikki Iles alles an. Es folgte ein klassisches Studium f\u00fcr Klarinette und Piano bis sie die Liebe zum Jazz zu einem weiteren Studium mit Altsaxofon und Piano f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Inzwischen hat die Britin aus Dunstable, Bedfordshire, ihre eigene Big Band, das \u201eNikki Iles Jazz Orchestra\u201c und sieht das Klavier als ihr Hauptinstrument an. Iles komponiert und arrangiert schon seit den Anf\u00e4ngen mit ihrer ersten Band \u201eEmanon\u201c, gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann, dem Trompeter Richard Iles. Alle Bandmitglieder sind gleichzeitig Teil des \u201eCreative Jazz Orchesters\u201c. So kommt es f\u00fcr Nikki Iles zu pr\u00e4genden Begegnungen mit Musikergr\u00f6\u00dfen wie Vince Mendoza, Mike Gibbs oder Kenny Wheeler.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die hr-Bigband lud im vergangenen November mit Nikki Iles eine der herausragenden britischen Jazzmusikerinnen und aktuellen Preistr\u00e4gerin des Parliamentary Jazz Awards zu sich nach Frankfurt ein. H\u00f6ren Sie heute den ersten Teil dieses Konzertes.<\/p>\n<p>19:33 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Alle Schattierungen von Blau \u2013 Der Gitarrist Steve Cardenas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Steve Cardenas z\u00e4hlt zu den Lyrikern unter den Jazz-Gitarristen. Der Amerikaner gilt als ein Spieler, der trotz aller Fertigkeiten eher einen Ton ausl\u00e4sst, als dass er einen zu viel spielt. Sein musikalischer Instinkt, seine Geschmackssicherheit und seine Anpassungsf\u00e4higkeit machen den 63-j\u00e4hrigen Wahl-New Yorker f\u00fcr viele Bandleader attraktiv. Steve Cardenas ist auf \u00fcber hundert Alben zu h\u00f6ren. Gelegentlich bringt er eigene Werke heraus \u2013 auf seinem j\u00fcngsten, \u201eBlue Has a Range\u201c, \u00fcbersetzt er alle erdenklichen Schattierungen der Farbe Blau in Musik.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Tobias Faulhammer und Max Tschida im Wiener Funkhaus <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gitarrist Tobias Faulhammer und Pianist Max Tschida arbeiten schon seit vielen Jahren in unterschiedlichen Konstellationen zusammen. Nun haben die beiden in der Wiener Szene amtsbekannten Musiker erstmalig ein Duoprogramm erarbeitet, das im Fr\u00fchjahr 2022 auch auf Tontr\u00e4ger erscheinen wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgangspunkte des musikalischen Dialogs sind einerseits das legend\u00e4re, 1962 aufgenommene \u201eUndercurrent\u201c-Album von Jim Hall und Bill Evans, andererseits die kraftvollen Duoaufnahmen, die Pianist Chick Corea u. a. mit Gitarrist Al Di Meola gemacht hat. Komplexe Harmonien treffen auf rasante Unisono-Linien und kontrastreiche musikalische Spannungsb\u00f6gen voll Dynamik.<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u00d61 Kunstsonntag: Milestones: Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis: \u201eThe Cookbook Sessions\u201c (1958) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben der Idee der \u201eKomposition\u201c gibt es noch zahlreiche weitere Analogien zwischen Musik und Kochkunst. So war etwa der Begriff \u201eCooking\u201c bereits in den 1920er Jahren eine popul\u00e4re Metapher im Jazz f\u00fcr schwei\u00dftreibendes Zusammenspiel vor einem begeisterten Publikum. Ab Mitte der 50er Jahre begann dann die eigentliche Bl\u00fcte der kulinarischen Bilder im Jazz. Da stand \u201eCooking\u201c nun vor allem f\u00fcr den unwiderstehlichen Groove in Hardbop und Soul-Jazz. Einen gewichtigen Beitrag dazu leistete auch die Hammond-Orgel, in deren Bauch es sp\u00e4testens seit ihrem Siegeszug durch Jimmy Smith immer wieder regelrecht kocht, dampft, brutzelt oder schmort.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In diesem Geist haben 1958 auch Tenorsaxofonist Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis und Organistin Shirley Scott dreimal im Studio zusammengefunden und gemeinsam mit Bassist George Duvivier, Schlagzeuger Arthur Edgehill sowie Saxofonist und Fl\u00f6tist Jerome Richardson schmackhafte Musik geschaffen, die als \u201eThe Cookbook Sessions\u201c in die Jazzgeschichte eingegangen ist und auf f\u00fcnf Alben beim Label Prestige ver\u00f6ffentlicht wurde. Am 2. M\u00e4rz 2022 j\u00e4hrte sich Eddie \u201eLockjaw\u201c Davis\u2019 Geburtstag zum 100. Mal. Die Milestones erinnern an ihn mit einigen feinen Gerichten aus seinen Kochb\u00fcchern.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Das Omniversal Earkestra unterwegs \u2013 Berlin-Bamako: Wie eine Berliner Bigband den Groovejazz in Mali findet<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es k\u00f6nnte eine Variation des Columbus-Erlebnisses sein: Nach Afrika suchen und Amerika finden!2019 fuhr das Berliner Omniversal Earkestra nach Mali, um dort nach den Urspr\u00fcngen des groovigen AfroJazz der 1970er-Jahre zu suchen \u2013 und fand: Cuba und USA! Die Berliner brachten reiche Sch\u00e4tze mit, viel Erfahrung und eine mit den Stars einer einst bl\u00fchenden Jazzszene vor Ort aufgenommene CD.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 9. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im Bad Blog Of Musick. mo \u2013 28.02.2022 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor sechs 19:30:00 | \u00d61 On stage live aus dem Wiener RadioKulturhaus: Franui und Nikolaus Habjan interpretieren Georg Kreisler Im Juli 2022 j\u00e4hrt sich der Geburtstag des Wiener Chansonniers Georg Kreisler zum 100. Mal, und die Osttiroler Musicbanda Franui nimmt dies zum Anlass, einige seiner ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Lieder neu zu interpretieren. Die S\u00e4nger\/innenrolle nimmt dabei in erster Linie \u201eLady Bug\u201c ein, die Soubrette, die nach eigenen Angaben bereits seit 15 Jahren auf Abschiedstournee ist. Hinter der charmanten, alten Dame, die mal melancholisch wirkt, dann wieder in bitterb\u00f6sen Texten zum Sarkasmus neigt, steckt Nikolaus Habjan -und der aus Graz stammende S\u00e4nger, Kunstpfeifer und Puppenspieler wei\u00df diese seine Figur und verwandte Charaktere wie immer genial in Szene zu setzen. 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