{"id":26474,"date":"2022-01-02T12:00:04","date_gmt":"2022-01-02T11:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=26474"},"modified":"2021-12-27T13:05:23","modified_gmt":"2021-12-27T12:05:23","slug":"die-jazz-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/01\/die-jazz-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022\/","title":{"rendered":"Die Jazz-Radiowoche vom 03.01.22\u201309.01.2022"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 1. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im <a href=\"https:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/\">Bad Blog Of Musick<\/a>. 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Und obwohl sich die Wege von Dave Holland und John Scofield vor allem in den 1990er Jahren schon einige Mals gekreuzt haben, so war es doch eine kleine Sensation, als sie im Herbst 2021 im schlanken Duoformat auf Europatournee gingen: Der 75-j\u00e4hrige britische Grandseigneur des Kontrabasses, bekannt als virtuoser Melodiker, und der zu diesem Zeitpunkt noch 69-j\u00e4hrige Meister der Reduktion und des angezerrten, bluesigen E-Gitarren-Tons, sie gaben sich an zwei Abenden ein begl\u00fcckendes musikalisches Stelldichein auf der B\u00fchne des Wiener Porgy &amp; Bess, wovon das Konzert am 4. November von \u00d61 aufgenommen wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Standards blieben au\u00dfen vor, Holland und Scofield konzentrierten sich ausschlie\u00dflich auf Kompositionen aus eigener Feder, darunter Hollands bekanntes \u201eHomecoming\u201c sowie seine Ray-Brown-Hommage \u201eMister B\u201c und Scofields \u201eHangover\u201c. Das ergab wunderbar reife Demonstrationen von entspanntem, aber wachsamem Duospiel. Zwei Meister, die niemandem mehr etwas zu beweisen hatten, widmeten sich der Kunst des Moments. Abgekl\u00e4rt, doch routinefrei und bereit, sich selbst zu \u00fcberraschen. Ein magischer Abend auf der B\u00fchne des Porgy &amp; Bess.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der geheime Garten des Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Christy Doran\/Stefan Banz: Aerosols | Umlaut Bigband: Plays Mary Lou Williams | Makaya McCraven: Deciphering The Message<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drums On Top: aktuelle Produktionen des italienischen Schlagzeugers Roberto Gatto, des jungen K\u00f6lners Jonas Sorgenfrei und des spanischen Schlagzeugers u.Vibraphonisten Jorge Rossy. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 04.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Vincent Neumann<\/strong><\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Homezone \u2013 Jazz in S\u00fcdwest. Die Vokalistin Lauren Newton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Mit ihrer Stimme gelingen ihr g\u00e4nzlich eigene Klangkreationen. Die Amerikanerin Lauren Newton, aufgewaschen in Oregon, kam Mitte der 70er-Jahre zum Studium nach Stuttgart und fand in T\u00fcbingen ihre Wahlheimat. Zu Hause ist sie in der grenzenlosen Welt der improvisierten Musik. Mit ungebremster Lust an vokalen Abenteuern und facettenreichem Ausdruck streift sie durch die Schnittbereiche der Genres zwischen Performance, Tanz, Literatur und Radiokunst. Die einzigartige Vokalistin wurde am 2. Dezember 2021 mit dem Sonderpreis des Landesjazzpreises Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr ihr Lebenswerk geehrt.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Kunst \/ Musik \u2013 Erich Hauser und Stephan Micus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Herbert K\u00f6hler. Der in Rottweil t\u00e4tige Stahlbildhauer Erich Hauser (1930 \u2013 2004) liebte die Musik. Sein H\u00f6rinteresse galt vor allem den experimentellen Spielarten, dem Free Jazz und der Avantgarde nach 1945. Sein Zugang war dabei denkbar vielseitig aber es gab durchaus auch Vorlieben und Favoriten. Einer davon ist der Komponist und Musiker Stephan Micus, mit dem Erich Hauser eine lange und rege Freundschaft verband: F\u00fcr Hauser war Micus ein Bildhauer; f\u00fcr Micus Hauser ein Komponist. \u2013 Herbert K\u00f6hler zeichnet ein Doppelportr\u00e4t.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live; Spiel der Kontraste<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Simon Nabatov Quartett &amp; Ralph Alessi. Aufnahme vom 9.9.2021 aus dem Loft, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Moskau, New York und K\u00f6ln sind die zentralen Stationen im Leben des Pianisten Simon Nabatov. In der Sowjetunion wurde er geboren, in den USA studierte er, im Rheinland ist er zu Hause. Auf dem Klavier hat er einen einzigartigen Stil entwickelt, dessen enzyklop\u00e4discher Facettenreichtum auch seine bewegte Biografie widerspiegelt. Nabatov ist klassisch ausgebildet, gebietet \u00fcber die gesamte Jazztradition, f\u00fchlt sich in Avantgarde und freier Improvisation zu Hause, besch\u00e4ftigte sich mit brasilianischer Musik und realisiert als Spieler und Komponist ein Projekt nach dem anderen. Technische H\u00fcrden scheint er dabei nicht zu kennen. Seine gro\u00dfe Kunst besteht darin, diese umfassenden F\u00e4higkeiten wohldosiert und zielgenau einzusetzen: Die manchmal abrupten Wechsel zwischen melodi\u00f6sen, zart hingetupften Passagen und wuchtigen Clustern sorgten beim Konzert in K\u00f6ln f\u00fcr ein faszinierendes Wechselbad der Gef\u00fchle. Eigens daf\u00fcr hatte Nabatov sein regul\u00e4res Quartett um den amerikanischen Trompeter Ralph Alessi erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der Gitarrist John McLaughlin<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Bianca Schwarz. Heute mit: Jan Prax &amp; Gene Lake: Head to the Sky | Haesen &amp; Breidenbach: o\u00f9 est l\u2019amour? | KLEIN: Sonder<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bass Desires: Portrait des amerikanischen Bass-Virtuosen Marc Johnson, mit Aufnahmen aus allen Phasen seiner gro\u00dfen Karriere, u.a. mit Bill Evans, Toots Thielemans, Gary Burton, Bill Frisell, John Scofield, Enrico Pieranunzi, Joey Baron und Eliane Elias.. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 05.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Gold Box \u2013 Die besten Jazz-Alben 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Zeit f\u00fcr eine kleine Auslese. Was waren die gelungensten und spannendsten Jazz-Aufnahmen des Jahres 2021?, fragen wir heute. Welche Produktionen ragen aus der Flut der Neuerscheinungen heraus? Wie hei\u00dfen die lohnenswerten aktuellen Jazzalben, welche die Szene besonders besch\u00e4ftigt und gepr\u00e4gt haben? Und: Welche historischen Reissue-Projekte haben im vergangenen Jahr besonders begeistert? Ein Jahres-Rundblick \u00fcber alle stilistische Felder hinweg \u2013 ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Das Chicagoer Label International Anthem<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Bei der letzten Aufnahmesession Ende Oktober spielte das hr-Jazzensemble acht neue Kompositionen. Mit dabei waren dieses Mal: Heidi Beyer, Christof Lauer, Sebastian Sternal, Bastian Weinig, John Schr\u00f6der und Fabian Dudek. H\u00f6ren Sie heute den zweiten Teil dieser Aufnahmesession.<\/p>\n<p>22:50 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor elf<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz &amp; Beyond \u2013 \u201eDie Eiche, Geheimnisse und die kleinen Dinge\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen des Tobi Hofmann Quintetts, des Eva Kruse Quintetts, des Wolfgang Muthspiel Quintets und anderen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann. Kleine, oft einfache Geheimnisse stecken hinter einem besonderen Klang. Zum Beispiel in der Musik der Bassistin und Bandleaderin Eva Kruse. Seit einiger Zeit spielt die Oboe eine zentrale Rolle in ihrem Klangkosmos. Dieses hohe Holzblasinstrument spielt Tjadina Wake-Walker. Gemeinsam mit dem Saxofonisten Uwe Steinmetz stimmt sie zart swingende Melodien an, die die Bandleaderin mit viel Gesp\u00fcr f\u00fcr besondere Stimmf\u00fchrungen koordiniert. Ebenfalls vom Bass aus erobert sich der 50-J\u00e4hrige Omer Avital die Welt der T\u00f6ne. Sein Quintett besteht aus Jazzmusikern, die urspr\u00fcnglich alle aus Israel stammen und heute in New York leben. Sie teilen Erinnerungen, Br\u00e4uche und Geschichten und greifen auf ein gemeinsames musikalisches Vokabular zur\u00fcck. Omer Avital orientiert sich \u2013 das ist das Geheimnis seines Klangs \u2013 an einem ganz klassischen Quartettsound mit zwei Bl\u00e4sern und Rhythmusgruppe; anstelle eines Tenorsaxofons und einer Trompete spielen hier Tenorsaxofon und Sopransaxofon die Bl\u00e4serlinien. In Klangfarben denkt auch der Gitarrist und Bandleader Wolfgang Muthspiel, wenn er eigene St\u00fccke schreibt. Besonders z\u00e4rtlich klingen die T\u00f6ne seiner Komposition \u201eOak\u201c (Eiche). Sie entstand f\u00fcr seine j\u00fcngste Tochter, f\u00fcr die seine Frau und er vor der Geburt einen Eichbaum pflanzten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcnf Stimmen, die sich kunstvoll aneinander schmiegen, sich gegen die andere absetzen oder eine Vielfalt an Kombinationsm\u00f6glichkeiten besitzen: In der Stunde vor Mitternacht stehen Aufnahmen mit Quintetten des Jazz im Mittelpunkt: \u201eDie Eiche, Geheimnisse und die kleinen Dinge\u201c lautet das Motto der Jazz &amp; Beyond-Ausgabe im neuen Jahr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 06.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zum 100. Geburtstag der Jazz-und Pops\u00e4ngerin Thelma Gracen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSie hat den Beat, das Feeling und dieses besondere innere Verst\u00e4ndnis eines Texts, das einen gleichg\u00fcltigen Song gut klingen lassen kann, einen guten Song gro\u00dfartig klingen und einen gro\u00dfartigen Song so klingen lassen, wie er klingen sollte.\u201c Gemeint ist die S\u00e4ngerin Thelma Gracen, die am Dreik\u00f6nigstag des Jahres 1922 in der US-Stadt Chicago zur Welt kam. Die sie anpreisenden Zeilen sind auf der R\u00fcckseite des Plattencovers ihrer ersten und einzigen LP zu lesen. Im Alter von 33 Jahren hat Gracen das Album in Hollywood aufgenommen, nachdem ein Talentscout des Labels \u201eWings\u201c ihre wunderbare Stimme entdeckt hatte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Teenager hatte Thelma Gracen bereits in den Clubs und bei Tanzveranstaltungen in ihrer Nachbarschaft gesungen. Mit zunehmendem Alter erweiterte sie ihren Aktionsradius und trat in der Innenstadt ebenso wie in den Vororten von Chicago auf. Sie wurde zur S\u00e4ngerin popul\u00e4rer Tanzbands wie jenen von Jan Garber und Shep Field. Gemeinsame Auftritte und Plattenaufnahmen mit Freddy Slacks Band riefen schlie\u00dflich den Talentscout von \u201eWings\u201c auf den Plan.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Umschmeichelt von honigs\u00fc\u00dfen Gitarrenakkorden, w\u00e4rmenden Saxophonsoli, dezenten Schlagzeuggrooves, unaufdringlich akzentuiertem Klavierspiel und einem Schrittempo vorgebenden Walkingbass singt sie Hits wie \u201eI\u2019ll Remember April\u201c (1951) und \u201eTea for Two\u201c (1924) -um nur die chronologisch \u00e4u\u00dfersten Pfeiler jender Lieder zu nennen, die sie f\u00fcr ihr Album ausgew\u00e4hlt hat.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Ausblick \u2013 Die neuesten Deutschlandfunk-Jazzproduktionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Trotz strenger Corona-Beschr\u00e4nkungen konnte der Deutschlandfunk 2021 eine Reihe von Jazzproduktionen realisieren. Zu Jahresanfang wagten sich Schlagzeuger Jonas Burgwinkel, Organist Kit Downes und Gitarrist Reinier Baas an eine \u201eNeuerfindung des Orgeltrios\u201c \u2013 coronabedingt noch in ein Fremdstudio ausgelagert. Im Herbst durfte dann das komplette Cologne Contemporary Jazz Orchestra unter Heiner Schmitz in den hauseigenen Kammermusiksaal, f\u00fcr eine klingende Hommage an das \u00d6kosystem Wald. Die Pianisten Rainer B\u00f6hm und Pablo Held nahmen in internationalen Besetzungen neue Ensemblemusik auf, und Saxofonist Johannes Ludwig kombinierte im gitarrenlastigen Sextett Groove und gesangliche Themen mit hitziger Improvisation. In der Sendung gibt es einen Vorgeschmack auf die Alben, die voraussichtlich 2022 erscheinen werden.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Jazzland NRW<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Axel Fischbacher Trio: Bebop Sketches | Bruno Angelini: Transatlantic Roots | MLB Trio: Birka<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 07.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die nigerianisch-franz\u00f6sische S\u00e4ngerin Asa 2020 in M\u00fcnchen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist der Sound der jungen, globalisierten, urbanen Welt, den Asa in ihren Songs verk\u00f6rpert, gepr\u00e4gt von den Metropolen Lagos, wo sie aufwuchs, und Paris, wo sie 1982 geboren wurde und zwei Dekaden sp\u00e4ter ihre Karriere startete. Mit ihrem Indie-Pop und ihrer kr\u00e4ftigen Stimme schafft Asa abseits von Ethno-Kl\u00e4ngen Weltmusik im eigentlichen Sinn. Am 27. Februar 2020 gastierte Bukola Elemide, wie sie b\u00fcrgerlich hei\u00dft, im M\u00fcnchner Amp\u00e8re Club -mit ihrer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Band und mit tanzbaren Songs voll Lebensfreude, bei denen auch nachdenklich-kritische Betrachtungen der Welt immer mit einem Plus auf Seiten der Hoffnung einhergehen.<\/p>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 19:54 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Tandem: Musik \u2013 Neues aus Pop und Jazz aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Internationale Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 &#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8230; f\u00fcr das Julian Hesse Trio \u2013 eine Audio-\/Videosession mit Julian Hesse (tp), Sebastian Wolfgruber (dr) und Peter Cudek (b). Aufnahme vom 15. Dezember 2021 im M\u00fcnchner Funkhaus. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 08.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Zukunft Deutschland?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u201eDie Untersch\u00e4tzten\u201c \u2013 Wie der Osten die deutsche Politik bestimmt. Von Cerstin Gammelin, gelesen von Rahel Comtesse<\/li>\n<li>\u201eZornfried\u201c \u2013 Ein Blick in die Gegenwart. Von J\u00f6rg-Uwe Albig, gelesen von Andreas Neumann<\/li>\n<li>\u201eNachruf auf mich selbst\u201c \u2013 Abschied vom Konsumismus. Von Harald Welzer, gelesen von Axel Wostry<\/li>\n<li>\u201eEiscafe Europa\u201c \u2013 Ein fantastischer Ausflug in die coolere Zukunft. Von Enis Maci, gelesen von Katja Schild<\/li>\n<li>\u00dcber das Unbehagen im Wohlstand. Von Gernot und Rebecca B\u00f6hme, gelesen von Axel Wostry<\/li>\n<li>\u201eH\u00fctten\u201c \u2013 Obdach und Sehnsucht. Von Petra Ahne, gelesen von Katja Schild<\/li>\n<li>Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel. Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App und ist als Podcast verf\u00fcgbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>17:50 bis 18:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz vor sechs<\/strong><\/p>\n<p>18:10 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Entspannten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Paul Desmond, John Scofield, Melissa Walker, Renaud Garcia-Fons und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Sun-Mi Hong Quintet &amp; Guy Salamon Group | jazzahead!, Bremen, April 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Sun-Mi Hong Quintet:\u00a0 Sun-Mi Hong, dr, buk | Nicol\u00f2 Ricci, ts | Alistair Payne, tp | Chaerin Im, p | Alessandro Fongaro, db | &#8211;\u00a0 Guy Salamon Group: Guy Salamon, dr, computer | Alistair Payne, tp | Ian Cleaver, tp | Jos\u00e9 Soares, as | Lucas Martinez, ts | Teis Semey, eg | Xavi Torres, p, glsp | William Barrett, db |<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Musikalische Ost-West-Dialoge beim Multiphonics Festival 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Protagonisten des Festivals mit faszinierenden Grenzg\u00e4ngen zwischen den Musiktraditionen ihrer Herkunftsl\u00e4nder und unterschiedlichen Musikgenres. In ihren genre-\u00fcbergreifenden Programmen wandeln die Teilnehmer des Multiphonics Festivals im kreativen Austausch mit Klarinettisten und Klarinetten-Spielerinnen aus aller Welt durch die Musikkulturen verschiedener L\u00e4nder. So verbindet der mazedonische Klarinettist Ismail Lumanovski im Duo mit dem israelischen Meisterpianisten Omer Klein den leidenschaftlichen Spirit der traditionellen Balkanmusik mit Jazz und l\u00e4ssigem Blues sowie der Disziplin der Klassik, schwelgt in kammermusikalischen Welten und taucht dynamisch und virtuos in ein hochkomplexes Cross-Over-Repertoire ein. Lyrisch fein bewegt sich dagegen der syrische Klarinettist Kinan Azmeh im Duo mit WDR Jazzpreistr\u00e4ger f\u00fcr Improvisation Florian Weber am Piano zwischen arabischer Musik, Jazz und Improvisation und die iranische Klarinettistin Shabnam Parvaresh l\u00e4sst mit ihrem Sheen Trio sowohl persische Kl\u00e4nge und Rhythmen anklingen als auch elektronische Sounds.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ismail Lumanovski &amp; Omer Klein \/ Kinan Azmeh &amp; Florian Weber \/ Sheen Trio. Aufnahmen aus dem Alten Pfandhaus, K\u00f6ln, und dem domicil, Dortmund<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Inner Mountain Flame \u2013 John McLaughlin zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael R\u00fcsenberg. Mit Amerika, wo seine Karriere 1969 richtig in Fahrt kam, hat er 2017 abgeschlossen. Er wohnt in Monaco, in Europa tourt er noch; in wenigen Wochen wird sich einer der einflussreichsten und stilbildenden Gitarristen des Jazz auch auf deutschen B\u00fchnen aus dem Gl\u00fcckwunsch-Konfetti zu seinem Achtzigsten (4. Januar 2022) freispielen. Die innere Flamme, sie lodert n\u00e4mlich noch, um mit dem Albumtitel \u201eThe Inner Mounting Flame\u201c (1971) seines Mahavishnu Orchestra zu sprechen.<\/p>\n<p>23:35:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Clemens Rofner im Studio, Luca Manning bei den INNt\u00f6nen 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eigentlich war der Auftritt des aus Glasgow stammenden 22-j\u00e4hrigen S\u00e4ngers Luca Manning beim diesj\u00e4hrigen INNt\u00f6ne-Jazzfestival in exquisiter Sextettbesetzung geplant. Dann machten allerdings die aktuellen Reisebeschr\u00e4nkungen diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, und Manning trat am 31. Juli 2021 im intimen kammermusikalischen Duosetting mit seinem kongenialen Partner Jay Verma an den Tasten vor das Publikum im ober\u00f6sterreichischen Diersbach. Es gab viel \u00fcberraschendes und neues Material zu h\u00f6ren, Manning pr\u00e4sentierte seine sehr pers\u00f6nlichen und mitunter melancholischen Eigenkompositionen immer mit dem ihm eigenen bitters\u00fc\u00dfen Schmelz und einer Portion Augenzwinkern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dass die Einfl\u00fcsse des jungen S\u00e4ngers von Chet Baker bis Bj\u00f6rk und Amy Winehouse reichen, war in den ehrlichen und direkten Songs jederzeit sp\u00fcrbar. Das INNt\u00f6ne-Publikum erlebte eine von Pop-Elementen durchtr\u00e4nkte Jazzperformance, die auf Emotionen und Dramatik setzte und unter Beweis stellte, dass sich der preisgekr\u00f6nte schottische S\u00e4nger von diversen K\u00fcnstlern und Genres inspirieren l\u00e4sst, ohne aber seine tief verwurzelte Verehrung der Jazztradition zu verleugnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gerhard Graml spricht au\u00dferdem mit dem Bassisten Clemens Rofner \u00fcber sein neues Album \u201eClerq\u201c, das er am 12. J\u00e4nner im Wiener Porgy &amp; Bess pr\u00e4sentieren wird. Der Musiker aus Tirol, der unter anderem durch die Band HI5 Bekanntheit erlangte und als Co-Leiter des Outreach-Festivals seine Spuren in der \u00f6sterreichischen Musikszene hinterl\u00e4sst, erl\u00e4utert seine k\u00fcnstlerischen Konzepte zwischen Minimal Music, Elektronik und improvisierter Musik.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 09.01.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Clemens Rofner im Studio, Luca Manning bei den INNt\u00f6nen 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eigentlich war der Auftritt des aus Glasgow stammenden 22-j\u00e4hrigen S\u00e4ngers Luca Manning beim diesj\u00e4hrigen INNt\u00f6ne-Jazzfestival in exquisiter Sextettbesetzung geplant. Dann machten allerdings die aktuellen Reisebeschr\u00e4nkungen diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, und Manning trat am 31. Juli 2021 im intimen kammermusikalischen Duosetting mit seinem kongenialen Partner Jay Verma an den Tasten vor das Publikum im ober\u00f6sterreichischen Diersbach. Es gab viel \u00fcberraschendes und neues Material zu h\u00f6ren, Manning pr\u00e4sentierte seine sehr pers\u00f6nlichen und mitunter melancholischen Eigenkompositionen immer mit dem ihm eigenen bitters\u00fc\u00dfen Schmelz und einer Portion Augenzwinkern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dass die Einfl\u00fcsse des jungen S\u00e4ngers von Chet Baker bis Bj\u00f6rk und Amy Winehouse reichen, war in den ehrlichen und direkten Songs jederzeit sp\u00fcrbar. Das INNt\u00f6ne-Publikum erlebte eine von Pop-Elementen durchtr\u00e4nkte Jazzperformance, die auf Emotionen und Dramatik setzte und unter Beweis stellte, dass sich der preisgekr\u00f6nte schottische S\u00e4nger von diversen K\u00fcnstlern und Genres inspirieren l\u00e4sst, ohne aber seine tief verwurzelte Verehrung der Jazztradition zu verleugnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gerhard Graml spricht au\u00dferdem mit dem Bassisten Clemens Rofner \u00fcber sein neues Album \u201eClerq\u201c, das er am 12. J\u00e4nner im Wiener Porgy &amp; Bess pr\u00e4sentieren wird. Der Musiker aus Tirol, der unter anderem durch die Band HI5 Bekanntheit erlangte und als Co-Leiter des Outreach-Festivals seine Spuren in der \u00f6sterreichischen Musikszene hinterl\u00e4sst, erl\u00e4utert seine k\u00fcnstlerischen Konzepte zwischen Minimal Music, Elektronik und improvisierter Musik.<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Grady Tate: 1932-2017 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Geburtstag des 2017 verstorbenen Schlagzeugers und S\u00e4ngers Grady Tate j\u00e4hrt sich am 14.J\u00e4nner zum neunzigsten Mal. Tates Laufbahn war urspr\u00fcnglich ganz auf eine Gesangskarriere ausgerichtet: Er sang seit seinem vierten Lebensjahr, gab aber nach seinem Stimmbruch f\u00fcr mehrere Jahre das Singen auf. W\u00e4hrend seiner Milit\u00e4rzeit bet\u00e4tigte er sich wieder musikalisch, und zwar sowohl als S\u00e4nger als auch als Schlagzeuger. Als Drummer wird er schlie\u00dflich international bekannt. Grady Tate gilt als einer der meistaufgenommenen Schlagzeuger der Musikgeschichte. Im Studio und auch auf der B\u00fchne arbeitete er mit u.a. Quincy Jones, Jimmy Smith, Oscar Peterson, Wes Montgomery oder auch S\u00e4ngerinnen wie Ella Fitzgerald und Aretha Franklin zusammen. Aber auch als S\u00e4nger hat er mehrere Alben aufgenommen und wurde in dieser Rolle f\u00fcr den Grammy nominiert.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Unter dem Titel \u201eIndian American Jazz\u201c musizierte die hr-Big Band im Oktober 2011 zusammen mit dem indisch-amerikanischen Saxofonisten Rudresh Mahanthappa und weiteren indisch-st\u00e4mmigen Musikern f\u00fcr die Zuh\u00f6rer im Stadtheater in Gie\u00dfen. Einmal mehr bewies damit die hr-Big Band ihre gro\u00dfe jazzmusikalische Bandbreite und die Freude am Ausprobieren genre\u00fcbergreifender Synthesen. Die Leitung des Konzertes hatte der damals frischgebackene neue Chefdirigent Jim McNeely, von dem Amereikaner stammten auch die Arrangements.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Tris im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Ensemble Tris besteht aus Pianistin Monika D\u00f6rfler, Bassist Josef Wagner und Schlagzeuger Rainer Deixler. Das aktuelle Album \u201eEndangered Species\u201c, dessen Kompositionen teilweise in der heutigen Radiosession zu h\u00f6ren sein werden, integriert Einfl\u00fcsse rhythmischer und harmonischer Natur aus Jazz, so genannter \u201eWorld Music\u201c, Pop und klassischer Moderne. In der Improvisation fokussiert das Trio spannende Fragen: Wer hat das Recht, sich so auszudr\u00fccken, wie es ihm oder ihr entspricht? Wie k\u00f6nnen wir leben, ohne den Lebensraum anderer einzuschr\u00e4nken oder zu st\u00f6ren? In diesem Spannungsfeld wird im Projekt \u201eEndangered Species\u201c musiziert. Alle Mitglieder von Tris agieren gleichberechtigt, jede\/r kann schweigen, jede\/r kann sprechen -und jeder H\u00f6rer, jede H\u00f6rerin hat die Freiheit, in sich eigene Bilder und Assoziationen entstehen zu lassen.<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Nicole Mitchell: \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c (2017) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die in Chicago lebende afroamerikanische Fl\u00f6tistin und Komponistin Nicole Mitchell hat in den vergangenen Jahren mit afrofuturistisch inspirierten Projekten auf sich aufmerksam gemacht. Das meistbeachtete und meistgepriesene ist \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c, 2017 bei FPE Records auf Tontr\u00e4ger erschienen. Startpunkt daf\u00fcr war die Lekt\u00fcre von \u201eThe Chalice and the Blade\u201c (in der deutschen \u00dcbersetzung \u201eKelch &amp; Schwert\u201c) der Kulturhistorikern, Soziologin und Rechtswissenschaftlerin Riane Eisler. In diesem Buch geht es um Gesellschaften, die in zwei Str\u00f6mungen unterteilt sind:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die einen, die vom Willen zur Herrschaft geleitet werden, und die anderen, die partnerschaftlich und kollaborativ arbeiten. Davon angeregt, schrieb Nicole Mitchell eine im Jahr 2099 angesiedelte Geschichte \u00fcber ein abgelegenes Land namens Mandorla Island. Dort treffen Dystopie und Utopie aufeinander, und ein Paar sucht nach Wegen, um eine Koexistenz von Prinzipien zu erm\u00f6glichen, die eigentlich als inkompatibel gelten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr die musikalische Umsetzung dieses Plots hat Nicole Mitchell ihr Black Earth Ensemble, bestehend aus Musiker\/innen der aktuellen Chicagoer Jazzszene, um neue Mitglieder erweitert: Tatsu Aoki (Bass, Shamisen, Taiko) und Kojiro Umezaki (Shakuhachi) spielen traditionelle japanische Instrumente, sie stellen so das Zusammentreffen mit dem Unbekannten dar. W\u00e4hrend die Erz\u00e4hlung einen fiktiven Ort in einer zuk\u00fcnftigen Welt fokussiert, ist die Musik eine aktive Erkundung von Dualit\u00e4ten, den Konzepten des Utopischen und des Dystopischen folgend -wobei diese nicht als bin\u00e4re Gegenpole, sondern als interagierende, sich entwickelnde Einheiten gesehen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das als Suite angelegte Album vereint unterschiedliche Stile wie Free Jazz, zeitgen\u00f6ssische klassische Musik, Blues, Folk, Gospel und Rock -Genre-Elemente, die sich verweben und aneinander reiben, ohne ihre klangliche Identit\u00e4t zu opfern. \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c ist ein Album, das trotz seiner noch jungen Geschichte als \u00fcberzeugende, reife, exemplarische musikalische Umsetzung der Ideen des Afrofuturismus im 21. Jahrhundert gesehen wird. Ein Werk, das eine Botschaft des Widerstands in sich tr\u00e4gt, f\u00fcr Ver\u00e4nderungen und die Befreiung des eigenen Geistes steht, vermittelt durch Fantasie und Musik. Nicole Mitchell \u00fcber ihre Arbeit: \u201eIch verfolge die ehrgeizige Idee, dass Musik die Kraft hat, transformativ zu sein, dass wir durch Musik vision\u00e4re Welten schaffen k\u00f6nnen, die es uns erm\u00f6glichen, Alternativen in unserer Lebensweise zu sehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 1. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Andere tolle Sendungen im Radio finden Sie in der Radiowoche im Bad Blog Of Musick. Wenn Sie sich eine t\u00e4gliche Radio-Info\u00fcbersicht in Ihr Postfach w\u00fcnschen, tragen Sie sich hier in den kostenlosen Newsletter nmz \u2013 der radiotag ein. Sie bekommen dann gegen 18 Uhr die ausgew\u00e4hlten Sendungen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. mo \u2013 03.01.2022 17:50 bis 18:00 | SWR 2 SWR2 Jazz vor sechs 19:30:00 | \u00d61 John Scofield\/Dave Holland Duo 2021 im Porgy &amp; Bess, Wien Beide sind zu unterschiedlichen Zeiten durch die Schule der Band von Miles Davis gegangen, beide gelten auf ihren Instrumenten als Gro\u00dfmeister des Gegenwartsjazz, waren dar\u00fcber hinaus als Bandleader erfolgreich. Und obwohl sich die Wege von Dave Holland und John Scofield vor allem in den 1990er Jahren schon einige Mals gekreuzt haben, so war es doch eine kleine Sensation, als sie im Herbst 2021 im schlanken Duoformat auf Europatournee gingen: Der 75-j\u00e4hrige britische Grandseigneur des Kontrabasses, bekannt als virtuoser Melodiker, und der zu diesem Zeitpunkt noch 69-j\u00e4hrige Meister der Reduktion und des &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16028,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[633,452],"tags":[2660,3391,24,34,40,3668,3482,1763,1798,78,1191,83,95,97,98,953,112,120,1192,1890,1174,3472,170,3,682,1337,754,790,198,1811,1007,1876,1629,2589,304,758,3763,2355,852,322,323,326,339,981,908,390,401,991,2936,3780,904,1951,1553,421,2048,2278,1792,1737,2080,442,14,447,1198,1965,1193,1164,3509,1250,2150,2312,1133,496,2169,1860,1398,2657,1401,589,3114],"coauthors":[650],"class_list":["post-26474","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten","category-radio","tag-2660","tag-3391","tag-70er-jahre","tag-album","tag-amy-winehouse","tag-axel-fischbacher","tag-baden-wuerttemberg","tag-bass","tag-bayern","tag-biografie","tag-blog","tag-blues","tag-bremen","tag-buch","tag-buehne-frei-im-studio-2","tag-chet-baker","tag-chicago","tag-club","tag-clubs","tag-cologne-contemporary-jazz-orchestra","tag-download","tag-drummer","tag-eva-kruse","tag-festival","tag-festivals","tag-florian-weber","tag-free-jazz","tag-geburtstag","tag-geschichte","tag-grammy","tag-improvisation","tag-jazz","tag-jazz-im-radio","tag-joey-baron","tag-john-mclaughlin","tag-john-scofield","tag-julian-hesse","tag-kit-downes","tag-koeln","tag-konzert-2","tag-konzerte","tag-kruse","tag-label","tag-lebenswerk","tag-lp","tag-miles-davis","tag-muenchen","tag-muthspiel","tag-neuerscheinungen","tag-neues-album","tag-new-york","tag-news","tag-newsletter","tag-nmz","tag-oktober","tag-omer-klein","tag-pablo-held","tag-peter-cudek","tag-pianisten","tag-piano","tag-politik","tag-pop","tag-portrait","tag-quartett","tag-radio","tag-rainer-boehm","tag-reinier-baas","tag-rock","tag-rudresh-mahanthappa","tag-schlagzeuger","tag-scofield","tag-sendung","tag-studio-2","tag-stuttgart","tag-swr","tag-trompete","tag-tuebingen","tag-wdr","tag-wolfgang-muthspiel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Jazz-Radiowoche vom 03.01.22\u201309.01.2022 - JazzZeitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/01\/die-jazz-radiowoche-vom-03-01-2209-01-2022\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Jazz-Radiowoche vom 03.01.22\u201309.01.2022 - JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein kleiner Blick in die Radiowoche 1. 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