{"id":25987,"date":"2021-10-24T12:00:45","date_gmt":"2021-10-24T10:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25987"},"modified":"2021-10-23T18:35:05","modified_gmt":"2021-10-23T16:35:05","slug":"die-radiowoche-vom-25-10-2131-10-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/10\/die-radiowoche-vom-25-10-2131-10-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 25.10.21\u201331.10.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 43. Dies ist die reduzierte Radiowoche, wenn nur die Daten eingepflegt werden, die von den Redaktionen angeliefert werden und \u201ebenutzbar\u201c sind. Die kommen von BR-KLASSIK, der SWR-Jazzredaktion und dem \u00d6sterreichischen Rundfunk, ORF, mit \u00d61.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 25.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30 | \u00d61<br \/>\n<strong>Sylvie Courvoisier &amp; Kris Davis beim Jazzfestival Saalfelden 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Hauptb\u00fchne des Jazzfestivals Saalfelden im zentral gelegenen Congress war am 21. August d. J. Schauplatz einer besonderen Premiere: Mit Kris Davis und Sylvie Courvoisier waren zwei ma\u00dfgebliche Wahl-New Yorker Pianistinnen zum ersten Mal im Duo zu erleben. Sowohl die aus Kanada stammende Kris Davis als auch die ebenfalls seit vielen Jahren im \u201eBig Apple\u201c lebende und arbeitende Schweizer Tastenkollegin Sylvie Courvoisier gelten als strukturbewusste Klangdenkerinnen, aber auch als Freigeister, die das Abenteuer der freien Improvisation suchen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Improvisierte Kammermusik europ\u00e4ischer Pr\u00e4gung ist ebenso Teil ihres Spektrums wie sinnliche Groove- Freudigkeit. Marlene Schnedl pr\u00e4sentiert diesen mit Spannung erwarteten Programmpunkt des Saalfeldener Festival-Klassikers im Salzburger Pinzgau.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Avantgardist mit Humor: Anestis Logothetis w\u00e4re 100 \u2013 In allen Kunstbereichen Avantgarde<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anestis Logothetis war ein streitbarer Einzelg\u00e4nger der gro\u00dfen Emotionen und des Humors. Er hat die Grenze von Komposition, Partitur und Interpretation neu definiert. Am 27. Oktober 2021 w\u00e4re der Komponist 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wird dem Komponisten beim Festival Wien Moden (30. Oktober bis 30. November 2021) ein Schwerpunkt gewidmet sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Logothetis war ein Multimedia-K\u00fcnstler, lang bevor dieser Begriff in aller Munde war. Bildende Kunst, Musik, Theater, Literatur \u2013 alles war f\u00fcr Logothetis Material, aus dem er gesch\u00f6pft hat. Und alles war potentiell vieldeutig. \u201ePolymorphie\u201c nannte er dieses Prinzip. Schrift wird zu Klang, Kl\u00e4nge werden zu Zeichen, Bilder werden zu musikalischen Strukturen. Wo wir das Foto eines Autobahnkreuzes sehen, sah Logothetis Kl\u00e4nge. Was wir als neue Klangr\u00e4ume empfinden, versuchte Logothetis in eine ad\u00e4quate Notationsweise zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dieser weite Horizont mag auch etwas mit der Biografie des Komponisten zu tun haben. Logothetis war griechischer Herkunft und wurde in Burgas, das heute in Bulgarien liegt, geboren. Er machte Matura in Thessaloniki und mit 21 Jahren zog er nach Wien, dort studierte er Bauwesen an der Technischen Hochschule. Drei Jahre sp\u00e4ter wechselte Logothetis an die Musikhochschule, studierte Komposition, Musiktheorie, Dirigieren und Klavier. 1962 gewann er gemeinsam mit Iannis Xenakis den Ersten Preis im Athener Wettbewerb f\u00fcr Neue Musik. Doch w\u00e4hrend Xenakis eine Weltkarriere gelang, blieb Logothetis ein \u201egesch\u00e4tzter Au\u00dfenseiter\u201c, wie es Lothar Knessl in einem Radio-Nachruf formuliert hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Logothetis war zu Lebzeiten in allen Kunstbereichen Avantgarde. 1957 schreibt er sein letztes St\u00fcck in herk\u00f6mmlicher Notation; im selben Jahr arbeitete er im Elektronischen Studio des Westdeutschen Rundfunks in K\u00f6ln mit Gottfried Michael Koenig; er schuf das erste gr\u00f6\u00dfere Elektroakustische Musikst\u00fcck in \u00d6sterreich; er war Gr\u00fcndungsmitglied der Grazer Autorenversammlung und er wirkte als Klangk\u00fcnstler bei Aktionen des Wiener Aktionismus mit. Drei Mal, erinnert sich Hermann Nitsch in einem Aufsatz, habe Logothetis an Aktionen mitgewirkt. Seine Musik sei von der Presse als \u201eSchweinegrunzen\u201c abgetan worden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im einem Polizeiprotokoll von 1963 hie\u00df es: \u201eDie Aktionen der beiden Veranstalter [gemeint sind Otto M\u00fchl und Hermann Nitsch, Anm.] hatten, wie ja auch in ihrem Programm angek\u00fcndigt worden war, einen sinnlich-perversen Einschlag und waren offensichtlich darauf abgestellt, bei den beiden Akteuren nach und nach sinnliche Erregungen durch das Zerfleischen des Tierk\u00f6rpers, des Spritzen des Blutes, W\u00fchlen in den Ged\u00e4rmen hervorzurufen. Das wurde noch durch eine sonderbare primitive Musik, deren Rhythmus durch hammerschlag\u00e4hnliche Ger\u00e4usche hervorgehoben wurde, gesteigert, welche mittels Magnetophon und Lautsprecher abgespielt wurde.\u201cGestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 26.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>20:05 \u2013 21:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session. Jazzfest Berlin 2020 \u2013 MEOW! und TRAINING feat. John Diederich &amp; I\u015f\u0131l Karata\u015f<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre. Die Band MEOW begn\u00fcgt sich nicht mit dem Reflex, den Katzenbilder in sozialen Medien ausl\u00f6sen. Sie erz\u00e4hlt vom Katzenleben als Streuner und Dandy, von Katzenw\u00e4sche und M\u00e4usefutter. Das Quartett spart dabei nicht an Selbstironie und Anleihen aus Glamrock, Rap und Free Jazz. Einem pr\u00e4zisen Versuchsaufbau folgten beim Jazzfest TRAINING: Johannes Schleiermacher und Max Andrzejewski tauschten mit Gitarrist John Dieterich und der Video-K\u00fcnstlerin I\u015f\u0131l Karata\u015f Field Recordings aus, um im Aufeinandertreffen die Verdichtung von Synthesizern, Schlagzeug, Saxofon, Fl\u00f6te, E-Gitarre und Video auszutesten.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 27.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>NOWJazz. Very much alive \u2013 Frank Zappa und der Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael R\u00fcsenberg. Wer Frank Zappa beim Wort nimmt \u2013 vor allem seinen wohl ber\u00fchmtesten Satz \u201eJazz ist nicht tot \u2013 er riecht nur komisch\u201c oder die Zeile \u201eJazz: Die Musik der Arbeitslosigkeit\u201c in seiner Autobiografie \u2013 der f\u00e4llt auf seinen Sarkasmus rein. Tats\u00e4chlich finden sich Jazzeinfl\u00fcsse und Jazzformen in seiner Musik von 1961 bis zu seiner letzten Band, 1988. Und: Wo hat der Tenorsaxofonist Michael Brecker eines seiner besten Soli in seiner diesbez\u00fcglich \u00fcberreichen Karriere gespielt? 1976, auf dem Album \u201eZappa in New York\u201c.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit einer Vorschau auf das Festival Wien Modern, das heuer von 30. Oktober bis 30. November 2021 stattfindet. Zudem erinnern wir an den Komponisten Anestis Logothetis (1921-1994), der heute seinen 100. Geburtstag gefeiert h\u00e4tte.Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 28.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Ab in den S\u00fcden \u2013 Von singenden, reisenden und konzertierenden V\u00f6geln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEin Vogel wollte Hochzeit machen\u201c ist eines der ber\u00fchmtesten Kinderlieder. Es z\u00e4hlt die vielen G\u00e4ste auf, die zur Hochzeitsfeier von Amsel und Drossel kommen. Im KlassikPlus \u201eAb in den S\u00fcden\u201c sind noch vielf\u00e4ltigere und dabei sehr verschiedenartige Vogelarten zu h\u00f6ren. Singende, stille, reisende, schimpfende, konzertierende, pickende oder tanzende V\u00f6gel. Unsere Singv\u00f6gel haben sich unerm\u00fcdlich in die klassische Musik hineingezwitschert. Schon in der Barockzeit haben Komponisten die Sprech- und Singweisen der Vogel nachgeahmt. Die N\u00e4he zur Volksmusik ist in Ludwig van Beethovens Pastoral-Sinfonie oder in Joseph Haydns Lerchenquartett sp\u00fcrbar. Das reicht bis zur Nachtigall bei Igor Strawinsky oder zu den Schw\u00e4nen bei Jean Sibelius. Und Oliver Messiaen ist ber\u00fchmt daf\u00fcr, dass er Vogelstimmen gesammelt hat, um seine Kompositionen daraus zu entwickeln. Eine Sendung von Elgin Heuerding<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Vielf\u00e4ltige Klangerforschung mit Perkussion \u2013 musikprotokoll 2021. Valentina Magaletti und Julian Sartorius<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In ganz unterschiedlichen stilistischen Welten bewegen sich die beiden Perkussionisten Valentina Magaletti und Julian Sartorius, die ihrer ersten Zusammenarbeit ein mehrdeutiges Motto vorangestellt haben: \u201eSulla Pelle\u201c kann als Anspielung auf die Tierh\u00e4ute gelesen werden, die bei Perkussionsinstrumenten vibrieren, auf die geschlagen, geklopft oder gestreichelt werden und die daraus entstehende Musik, die \u201eauf der Haut\u201c sp\u00fcrbar sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gemeinsam ist den beiden die gro\u00dfe Leidenschaft f\u00fcr Klangforschung und Experimentierfreude, mit der sie die Soundpalette ihrer Instrumente best\u00e4ndig erweitern. Sowohl die in London lebende Italienerin Valentina Magaletti als auch der Schweizer Julian Sartorius sind ausgebildete Jazzmusiker. Einen fr\u00fchen Einfluss auf Magaletti \u00fcbte ihr Schlagzeuglehrer Agostino Marangolo von der italienischen Progressive-Rock-Band Goblin aus. Julian Sartorius wiederum ist mit elektronischer Musik aufgewachsen, studierte und transkribierte ihre Rhythmen, um schlie\u00dflich Elemente daraus ins Akustische zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beide arbeiten mit Pr\u00e4parationen und einer Vielzahl an gefundenen und selbst geschaffenen Klangobjekten. So kommen bei Magaletti etwa K\u00fcchensiebe und Pfannendeckel zum Einsatz, w\u00e4hrend Sartorius unter anderem auf den Einzelteilen eines auseinandergebauten Xylophons oder auf Fundst\u00fccken vom Flohmarkt spielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Valentina Magaletti ist Shape Artist 2021. Shape ist eine Plattform f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound, das 2014 vom ORF musikprotokoll mitgegr\u00fcndet wurde. Sie wird durch das Programm \u201eCreative Europe\u201c der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rdert.Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 29.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 | \u00d61<br \/>\n<strong>Studiog\u00e4ste, Gespr\u00e4che und Live-Musik von der WOMEX in Porto<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nachdem die 26. Ausgabe in Budapest lediglich im Netz stattfinden konnte, hofft das Team der World Music Expo (WOMEX) f\u00fcr Oktober 2021 auf Veranstaltungsausgabe Nr. 27 \u201eon site\u201c in Portugal. Die Spannweite der in der Stadt Porto live dargebotenen Musik reicht dabei von innovativ weiterentwickelten Tarantella-Rhythmen aus Neapel \u00fcber zeitgen\u00f6ssischen Calypso aus Trinidad bis zu aktuellen Sounds aus Syrien. Dazu gibt es ein reichhaltiges Film- und Konferenzprogramm sowie den Marktplatz mit unz\u00e4hligen, nach Regionen geordneten St\u00e4nden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Etwa 2.500 Delegierte werden erwartet, um die WOMEX zu dem zu machen, was sie sein m\u00f6chte: Ein Sammelplatz Gleichgesinnter, die von purer Tradition bis zu avancierter Roots Music ihre Ideen in die Welt tragen wollen. Auch ein Radio-Studio ist wie immer vorbereitet, aus dem sich Albert Hosp meldet, mit Studiog\u00e4sten und Konzertmitschnitten, live aus Porto.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201e&#8230; den Melismen der orientalischen Juden nachlauschend\u201c \u2013 Der Komponist und Musikforscher Jakob Sch\u00f6nberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der unbekannte Sch\u00f6nberg: W\u00e4hrend Arnold Sch\u00f6nberg weltweit f\u00fcr den Aufbruch in die musikalische Moderne steht, ist sein entfernter Verwandter Jakob Sch\u00f6nberg, der ebenfalls Komponist war, heute vergessen. F\u00fcr Jakob Sch\u00f6nberg, 1900 in F\u00fcrth geboren, waren insbesondere die traditionellen j\u00fcdischen Ges\u00e4nge der Synagoge Impuls f\u00fcr sein eigenes Schaffen. Er erforschte sie in seiner Dissertation von 1926 und strebte auf ihrer Basis nach einer genuin j\u00fcdischen Kunstmusik. Er arbeitete zudem als Musikkritiker der \u201eN\u00fcrnberger Zeitung\u201c und Musikberater f\u00fcr den Rundfunksender \u201eDeutsche Stunde in Bayern\u201c, aus dem sp\u00e4ter der Bayerische Rundfunk hervorging. 1933 wurde Sch\u00f6nberg aus allen seinen beruflichen T\u00e4tigkeiten entlassen und ging nach Berlin, wo er sich im \u201eJ\u00fcdischen Kulturbund\u201c engagierte, der einzigen M\u00f6glichkeit f\u00fcr j\u00fcdische K\u00fcnstler, noch aufzutreten. Die Verfolgung verst\u00e4rkte seine zionistische Haltung und er sah seinen Beitrag zu dieser Bewegung darin, die deutschen Juden mit der Folklore der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina vertraut zu machen. Sie sollte die kulturelle Basis bilden, auf der ein zuk\u00fcnftiger Staat Israel im Heiligen Land zu einer eigenen musikalischen Identit\u00e4t finden sollte. Sch\u00f6nberg gab 1935 einen wegweisenden Sammelband mit Volksliedern aus dem Land Israel heraus: \u201eSchirej Eretz Israel\u201c rief in der bedr\u00e4ngten j\u00fcdischen Welt Deutschlands ein gro\u00dfes Echo hervor. BR-KLASSIK beleuchtet zusammen mit dem Musikforscher und Pianisten Jascha Nemtsov die Besch\u00e4ftigung und kreative Auseinandersetzung Jakob Sch\u00f6nbergs mit den traditionellen Melodien des Judentums und die Suche nach einer \u201eneuen\u201c j\u00fcdischen Kunstmusik. Eine Sendung von Wolfgang Schicker<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Spielr\u00e4ume Nachtausgabe: Sting: Popstar und Musician\u2019s musician<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was hat Gordon Matthew Thomas Sumner alias Sting nicht schon alles in seinem mittlerweile 70-j\u00e4hrigen Leben musikalisch unternommen: Nach Anf\u00e4ngen als Bassist in Amateurjazzbands und nach einer zweij\u00e4hrigen Berufst\u00e4tigkeit als Englisch- und Musiklehrer startet er Ende der 1970er-Jahre als S\u00e4nger und Bassist des Powertrios \u201eThe Police\u201c durch. Urspr\u00fcnglich als eine Art Punkband vermarktet, waren Sting, Andy Summers und Stewart Copeland etwas ganz Anderes: Der Beweis, dass man mit ebenso anspruchsvoller wie eing\u00e4ngiger Musik auch in den 1980er-Jahren Millionen Tontr\u00e4ger verkaufen konnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Solok\u00fcnstler war er nicht minder erfolgreich, abseits der Popmusik nahm er mit einem Lautenisten Lieder des Renaissancekomponisten John Dowland auf, gab den Erz\u00e4hler in Sergei Prokofievs \u201ePeter und der Wolf\u201c, spielte in einigen Filmen mit und war karitativ t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u201eSpielr\u00e4ume Nachtausgabe\u201c w\u00fcrdigt einen markanten Musiker der Popgeschichte, der stets bewiesen hat, dass sich Anspruch und Kommerz nicht ausschlie\u00dfen.Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 30.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Das \u00d61 H\u00f6rspiel: \u201eEin Berg, viele\u201c von Magdalena Schrefel. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Leonie Benesch, Richard Djif, Stephanie Eidt, Niklas Wetzel, Matthias Brandt, Lukas Turtur, Jack Triebel, Riva Krymalowski, Markus Krojer und Teresa Hoerl. Ton: Tobias Ober. Regie: Teresa Hoerl (BR\/ORF Kunstradio 2020)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgangspunkt f\u00fcr das H\u00f6rspiel ist die Geschichte des britischen Geografen James Rennell, der sich im ausgehenden 18. Jahrhundert von seinem Lehnstuhl aus, den Verlauf des Flusses Niger nicht anders erkl\u00e4ren konnte, als dass sich dort ein Gebirgsmassiv befinden m\u00fcsse. Kong-Berge nannte er dieses kurzerhand und zeichnete es in die Landkarte ein \u2013 und f\u00fcr die n\u00e4chsten 150 Jahre tauchten die erdachten Berge in beinahe allen Darstellungen des afrikanischen Kontinents auf. Mit seiner Geschichte verkn\u00fcpft Magdalena Schrefel die Geschichte einer jungen H\u00f6rspielautorin, die sich in der Gegenwart aufmacht, um diesen historischen Fall zu erz\u00e4hlen, und dabei nicht davor gefeit ist, sich selbst in die Geschichte zu verstricken. Ihre Begegnung mit dem \u201eSandfl\u00fcchtling\u201c Ismael, der sie zu einem Lager namens Mount Kong f\u00fchrt, wirft die Frage auf, ob und wie sich dieser historische Fakt \u00fcberhaupt erz\u00e4hlen l\u00e4sst \u2013 und wer die Deutungshoheit dar\u00fcber hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e\u2018Ein Berg, viele\u2019 ist vor allem ein H\u00f6rspiel dar\u00fcber, dass es kein unschuldiges Erz\u00e4hlen gibt, dass das Geschichtenerz\u00e4hlen immer auch davon handelt, wer erz\u00e4hlen kann, wer geh\u00f6rt wird und wem man Glauben schenkt.\u201c (Magdalena Schrefel)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWie klingen Fakten? Und wie Fiktion? Macht das \u00fcberhaupt einen Unterschied? \u2018Ein Berg, viele\u2019 l\u00e4dt ein zu einer akustisch-imagin\u00e4ren Entdeckungsreise in verschiedene L\u00e4nder, Zeiten, Biografien und f\u00fchrt uns bis an die gemeinsamen Wurzeln von Wahrheit und Erfindung.\u201c (Teresa Hoerl)<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201e&#8230; den Melismen der orientalischen Juden nachlauschend\u201c \u2013 Der Komponist und Musikforscher Jakob Sch\u00f6nberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der unbekannte Sch\u00f6nberg: W\u00e4hrend Arnold Sch\u00f6nberg weltweit f\u00fcr den Aufbruch in die musikalische Moderne steht, ist sein entfernter Verwandter Jakob Sch\u00f6nberg, der ebenfalls Komponist war, heute vergessen. F\u00fcr Jakob Sch\u00f6nberg, 1900 in F\u00fcrth geboren, waren insbesondere die traditionellen j\u00fcdischen Ges\u00e4nge der Synagoge Impuls f\u00fcr sein eigenes Schaffen. Er erforschte sie in seiner Dissertation von 1926 und strebte auf ihrer Basis nach einer genuin j\u00fcdischen Kunstmusik. Er arbeitete zudem als Musikkritiker der \u201eN\u00fcrnberger Zeitung\u201c und Musikberater f\u00fcr den Rundfunksender \u201eDeutsche Stunde in Bayern\u201c, aus dem sp\u00e4ter der Bayerische Rundfunk hervorging. 1933 wurde Sch\u00f6nberg aus allen seinen beruflichen T\u00e4tigkeiten entlassen und ging nach Berlin, wo er sich im \u201eJ\u00fcdischen Kulturbund\u201c engagierte, der einzigen M\u00f6glichkeit f\u00fcr j\u00fcdische K\u00fcnstler, noch aufzutreten. Die Verfolgung verst\u00e4rkte seine zionistische Haltung und er sah seinen Beitrag zu dieser Bewegung darin, die deutschen Juden mit der Folklore der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina vertraut zu machen. Sie sollte die kulturelle Basis bilden, auf der ein zuk\u00fcnftiger Staat Israel im Heiligen Land zu einer eigenen musikalischen Identit\u00e4t finden sollte. Sch\u00f6nberg gab 1935 einen wegweisenden Sammelband mit Volksliedern aus dem Land Israel heraus: \u201eSchirej Eretz Israel\u201c rief in der bedr\u00e4ngten j\u00fcdischen Welt Deutschlands ein gro\u00dfes Echo hervor. BR-KLASSIK beleuchtet zusammen mit dem Musikforscher und Pianisten Jascha Nemtsov die Besch\u00e4ftigung und kreative Auseinandersetzung Jakob Sch\u00f6nbergs mit den traditionellen Melodien des Judentums und die Suche nach einer \u201eneuen\u201c j\u00fcdischen Kunstmusik. Eine Sendung von Wolfgang Schicker<\/p>\n<p>22.03 \u2013 23:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime. Starke Wiener Melange \u2013 Der Altsaxofonist Fabian Rucker<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Die ekstatische Musik des \u00f6sterreichischen Saxofonisten Fabian Rucker n\u00e4hrt sich aus verschiedenen Quellen. Der 36-J\u00e4hrige wurde dank der umfangreichen elterlichen Plattensammlung von Charlie Parker, den Beatles, Bob Dylan, Janis Joplin, Bach oder Arvo P\u00e4rt beeinflusst. Dass der in Salzburg geborene und heute in Wien lebende Musiker eine ganz besondere Energie ausstrahlt, hat sich bis in die USA herumgesprochen, denn Rucker durfte schon Alben f\u00fcr den Schlagzeuger Bobby Previte oder den Gitarristen Charlie Hunter produzieren.<\/p>\n<p>23:03 | \u00d61<br \/>\n<strong>Michael Kahr im Studio, Joe Locke\/Geoffrey Keezer Group 2005 in Seattle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frank Hoffmann plaudert im Studio mit dem aus Bruck an der Mur stammenden Pianisten und Musikwissenschaftler Michael Kahr \u00fcber dessen neue Publikationen, die sich u. a. mit dem Thema k\u00fcnstlerischer Forschung im Jazz besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Live-Schiene erklingt das Konzert des Quartetts von Vibrafonist Joe Locke und Pianist Geoffrey Keezer, dem au\u00dferdem Bassist Mike Pope und Drummer Terreon Gully angeh\u00f6ren, aufgenommen am 19. November 2005 im Rahmen des Ballard Jazz Festivals in Seattle, USA.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem stehen Erinnerungen an Jazz-Heroen und -Heroinen wie Shirley Horn, Bob Cranshaw, Roy Hargrove und Eddie Harris auf dem Programm, die in den Monaten Oktober und November von uns gegangen sind. Die letzte Jazznacht-Stunde geh\u00f6rt wieder Jazz-Instrumentalistinnen und -Vokalistinnen.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: \u201eVom Klang der Alpen\u201c \u2013 Teil 1) Das Herbert Pixner Projekt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon als Kind hat der S\u00fcdtiroler Herbert Pixner davon getr\u00e4umt, irgendwann mal auf der B\u00fchne zu stehen. Der Traum wurde wahr. Der Weg f\u00fchrte \u00fcber Berg und Tal, \u00fcber kleine Wirtsh\u00e4user hinaus auf B\u00fchnen unter freiem Himmel bis in die Hamburger Elbphilharmonie, wo Pixner mit seinem Quartett mittlerweile auch mal ein gro\u00dfes Sinfonieorchester im R\u00fccken hat.\u00a0 Der Stilmix aus traditioneller, alpenl\u00e4ndischer Musik, Jazz, Flamenco- und Gipsy-Elementen erreicht eine wachsende Fangemeinde. Mit seiner Steirischen Harmonik, mit Trompete, Klarinette und Saxophon bietet Multiinstrumentalist Pixner \u2013 wie er es selbst beschreibt \u2013 \u201efeinste handgemachte Musik aus den Alpen\u201c. Sein exquisites Quartett schafft es auch mit zum Teil sehr leisen T\u00f6nen h\u00f6chst aufregend und mitrei\u00dfend zu sein. Eine Sendung von Roland Kunz<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 31.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Michael Kahr im Studio, Joe Locke\/Geoffrey Keezer Group 2005 in Seattle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frank Hoffmann plaudert im Studio mit dem aus Bruck an der Mur stammenden Pianisten und Musikwissenschaftler Michael Kahr \u00fcber dessen neue Publikationen, die sich u. a. mit dem Thema k\u00fcnstlerischer Forschung im Jazz besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Live-Schiene erklingt das Konzert des Quartetts von Vibrafonist Joe Locke und Pianist Geoffrey Keezer, dem au\u00dferdem Bassist Mike Pope und Drummer Terreon Gully angeh\u00f6ren, aufgenommen am 19. November 2005 im Rahmen des Ballard Jazz Festivals in Seattle, USA.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem stehen Erinnerungen an Jazz-Heroen und -Heroinen wie Shirley Horn, Bob Cranshaw, Roy Hargrove und Eddie Harris auf dem Programm, die in den Monaten Oktober und November von uns gegangen sind. Die letzte Jazznacht-Stunde geh\u00f6rt wieder Jazz-Instrumentalistinnen und -Vokalistinnen.<\/p>\n<p>19:36 \u2013 20:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz. Strictly Confidential \u2013 Die Solo- und Trio-Aufnahmen des Pianisten Bud Powell<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Allzu oft stand er im Schatten von Thelonious Monk. Dabei gelang es Bud Powell, auf dem Klavier eine individuelle Sprache auszuformen, die den Vergleich mit Innovatoren wie Charlie Parker herausfordert. Mit seinen an Bl\u00e4sern orientierten Linien der rechten Hand und seinen rhythmisch und harmonisch komplexen Einw\u00fcrfen mit der Linken emanzipierte er das Piano in der \u00c4ra des Bebop als Soloinstrument. Einige seiner besten Aufnahmen schuf er in jungen Jahren, mit kongenialen Partnern wie Ray Brown und Max Roach. Powell starb 1966, tragisch fr\u00fch, im Alter von 41 Jahren in New York.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show: Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>\u00d61 | 23.00 Uhr<br \/>\n<strong>Radiokunst-Kunstradio \u201eMandatum tradere\u201c nach einem Gedicht von Ilse Aichinger von Christine Nagel und Dietrich Eichmann. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Tomonori Takeda (Klarinette) und Gerd Wameling (Texte) sowie der Stimme von Ilse Aichinger. Komposition: Dietrich Eichmann. Text und Regie: Christine Nagel\u00a0 (Autorenproduktion im Auftrag des ORF 2021)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Aufb\u00e4umen gegen das scheinbar Feststehende bildet von Anfang an den Kern von Ilse Aichingers Dichtung. Sie schreibt an \u201egegen die sehr h\u00e4ufige Meinung des \u201aSo ist es eben\u2019, die, was sie vorfindet, fraglos akzeptiert. Die Welt verlangt danach, gekontert zu werden.\u201c Die Erfahrung des nahen Todes bildete f\u00fcr sie den Ausgangspunkt, das Leben f\u00fcr sich und andere neu zu entdecken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Komposition f\u00fchrt die Gedanken des Gedichtes \u201eEnde des Ungeschriebenen\u201c in unsere Gegenwart. Zeit und Erinnerung werden neu vermessen. Was bleibt entzifferbar, wenn die Namensz\u00fcge verblasst und die Spuren des 20.Jahrhunderts in die Archive verlegt werden? Ilse Aichingers Verschwinden verlangt danach gekontert zu werden.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: Mit Dirk Wieschollek -Bewegliche R\u00e4ume &#8211; Streichquartett-Perspektiven (III)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf dem vielgestaltigen Terrain zeitgen\u00f6ssischer Komposition ist das Streichquartett auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Konstante. Traditionell ein bedeutendes Experimentierfeld avancierter Kammermusik, bleibt auch die Elektronik nicht au\u00dfen vor.<br \/>\nDie elektronische Erweiterung des Streicherklanges zielt auf unterschiedlichste Wirkungen ab, um aus der homogenen Ausgangslage neue Klangr\u00e4ume zu erschlie\u00dfen: Neben der live-elektronischen Verfremdung und Transformation des Instrumentalklanges spielt dabei die Verr\u00e4umlichung eine zentrale Rolle. Der Aura einer besonderen Bedeutungsintensit\u00e4t, die das Streichquartett seit jeher auszeichnete, wird dabei immer noch mit struktureller Komplexit\u00e4t, klangfarblicher Ausdifferenzierung und elaborierter Expressivit\u00e4t entsprochen.<br \/>\nWie sehr diese Dialoge einer traditionsschwangeren Besetzung mit den elektronischen Verfahren der Gegenwart vom Geist des Suchens und Forschens bestimmt werden, zeigen exemplarische Kompositionen von Jonathan Harvey, H\u00e8ctor Parra, Sasha Blondeau und Mauro Lanza. In der Verschmelzung oder Kontrastierung der verschiedenen Klangsph\u00e4ren entstehen hybride R\u00e4ume, die sich interaktiven Klangprozessen ebenso verdanken wie der Integration au\u00dfermusikalischer Ph\u00e4nomene.<br \/>\n<strong>Jonathan Harvey<\/strong>: String Quartet Nr. 4 f\u00fcr Streichquartett und Elektronik; Arditti String Quartet; IRCAM | <strong>H\u00e8ctor Parra<\/strong>: Streichquartett Nr. 2 &#8222;Fragments on Fragility&#8220; f\u00fcr Streichquartett und Elektronik; Arditti String Quartet; SWR Experimentalstudio | <strong>Sasha Blondeau<\/strong>: des mondes possibles f\u00fcr Streichquartett und Elektronik; Quatuor Diotima; IRCAM | <strong>Mauro Lanza<\/strong>: Aether Is a Haunted Place; Quatuor Diotima; IRCAM<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: \u201eVom Klang der Alpen\u201c \u2013 Teil 2) Alphorn, K\u00e4rntnerlied und ein Hauf\u2019n Blech<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Welche Assoziation kommt vielen Menschen beim Gedanken an die Alpen oftmals zuerst in den Sinn? \u2013 das Alphorn! Es ist lang, unhandlich und nicht einfach zu spielen, aber es erz\u00e4hlt von Zeiten, in denen die Bergwelten noch in Ordnung schienen. Das \u00f6sterreichische Burgenland, angrenzend an die Ausl\u00e4ufer der Ostalpen, hat mit dem \u201eBlechhauf\u2019n\u201c einen Botschafter der h\u00f6chst spritzigen Art: Die sieben Ausnahmemusiker spielen \u201eBlasmusik\u201c mit Ironie, Witz, Humor, Virtuosit\u00e4t \u2013 von Mariandl bis Mariachi, von Ragtime bis Schuhplattler, von Alpenromantik bis zur b\u00f6hmischen Weise \u2013 Weltmusik der alpenl\u00e4ndischen Art! Da Lied und Tanz im Alpenl\u00e4ndischen ganz dicht beieinander liegen, ist es gar nicht verwunderlich, dass sich aus urspr\u00fcnglichen L\u00e4ndlerweisen f\u00fcr Klarinette oder Geige mit der Zeit Liedweisen entwickelt haben. Das \u201eK\u00e4rntnerlied\u201c geh\u00f6rt zu den traditionellen mehrstimmigen Ges\u00e4ngen \u00d6sterreichs. Eine Sendung von Roland Kunz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 43. Dies ist die reduzierte Radiowoche, wenn nur die Daten eingepflegt werden, die von den Redaktionen angeliefert werden und \u201ebenutzbar\u201c sind. Die kommen von BR-KLASSIK, der SWR-Jazzredaktion und dem \u00d6sterreichischen Rundfunk, ORF, mit \u00d61. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. mo \u2013 25.10.2021 19:30 | \u00d61 Sylvie Courvoisier &amp; Kris Davis beim Jazzfestival Saalfelden 2021 Die Hauptb\u00fchne des Jazzfestivals Saalfelden im zentral gelegenen Congress war am 21. August d. J. Schauplatz einer besonderen Premiere: Mit Kris Davis und Sylvie Courvoisier waren zwei ma\u00dfgebliche Wahl-New Yorker Pianistinnen zum ersten Mal im Duo zu erleben. Sowohl die aus Kanada stammende Kris Davis als auch die ebenfalls seit vielen Jahren im \u201eBig Apple\u201c lebende und arbeitende Schweizer Tastenkollegin Sylvie Courvoisier gelten als strukturbewusste Klangdenkerinnen, aber auch als Freigeister, die das Abenteuer der freien Improvisation suchen. Improvisierte Kammermusik europ\u00e4ischer Pr\u00e4gung ist ebenso Teil ihres Spektrums wie sinnliche Groove- Freudigkeit. 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Sowohl die aus Kanada stammende Kris Davis als auch die ebenfalls seit vielen Jahren im \u201eBig Apple\u201c lebende und arbeitende Schweizer Tastenkollegin Sylvie Courvoisier gelten als strukturbewusste Klangdenkerinnen, aber auch als Freigeister, die das Abenteuer der freien Improvisation suchen. Improvisierte Kammermusik europ\u00e4ischer Pr\u00e4gung ist ebenso Teil ihres Spektrums wie sinnliche Groove- Freudigkeit. 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