{"id":25841,"date":"2021-09-26T12:00:27","date_gmt":"2021-09-26T10:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25841"},"modified":"2021-09-24T22:04:18","modified_gmt":"2021-09-24T20:04:18","slug":"die-radiowoche-vom-27-09-2103-10-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/09\/die-radiowoche-vom-27-09-2103-10-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 27.09.21\u201303.10.2021"},"content":{"rendered":"<h1>Die Radiowoche vom 27.09.21\u201303.10.2021<\/h1>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 39. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Mein Wochentipp:<\/p>\n<blockquote><p>sonntag &#8211; 3.10.20201 \u2013 20:03 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Live aus dem Kulturpalast Dresden \u2013 Aktion \u2013 Orchestermusik um 1970<\/strong><\/p>\n<p><strong>Christfried Schmidt<\/strong>: Sinfonie Nr. 2 \u201eIn memoriam Martin Luther King\u201c f\u00fcr Orchester, Bass- und Altsolo (Urauff\u00fchrung) | <strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: \u201eIch wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne\u201c, Ekklesiastische Aktion f\u00fcr zwei Sprecher, Bariton-Solo und Orchester<\/p>\n<p>Antigone Papoulkas, Alt; Robert Koller, Bariton; Martin Jan Nijhof, Bass; Peter Schweiger, Sprecher; Helmut Vogel, Sprecher; Dresdner Philharmonie; Leitung: Jonathan Stockhammer<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 27.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 100 Jahren: Der Komponist Engelbert Humperdinck gestorben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er gilt als \u201eEin-Werk-Komponist\u201c, der durch einen einzigartigen Erfolg zu weltweitem Ruhm gelangte. Engelbert Humperdincks \u201eH\u00e4nsel und Gretel\u201c z\u00e4hlt zu jenem festen Kanon von etwa 30 Opern, die immer wieder auf den Spielpl\u00e4nen zu finden sind.<\/p>\n<p>19.30-21.00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Eine Schweizer Band-Legende auf Abschiedstournee \u2013 Stiller Has bei Glatt &amp; Verkehrt 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 21. Juli 2021 war eine legend\u00e4re Formation bei Glatt &amp; Verkehrt zu vernehmen: Stiller Has, die 1989 in Bern gegr\u00fcndete, in der Schweiz kultig verehrte Mundart-Band um S\u00e4nger Endo Anaconda alias Andreas Fl\u00fcckiger, machte auf der Abschiedstournee im Hof der Winzer Krems Station. 13 Alben konnte Stiller Has in der Schweizer Hitparade platzieren, das Opus \u201eEndosaurusrex\u201c hielt sich 2017 sogar 15 Wochen auf Platz 1. Und das trotz oder wegen des anarchischen Witzes und der bei\u00dfenden Gesellschaftskritik, die das Quartett in seinen bluesigen Liedern gerne auf das verduzte Publikum losl\u00e4sst \u2013 und die in wunderbarem Kontrast zum Bandnamen stehen. Auch \u00d6sterreich wird von Stiller Has mitunter gerne auf\u2019s Korn genommen \u2013 schlie\u00dflich verf\u00fcgt Andreas Fl\u00fcckiger m\u00fctterlicherseits \u00fcber K\u00e4rntner Wurzeln, zudem hat er w\u00e4hrend seiner Jahre als Siebdrucker-Lehrling das vielzitierte goldene Wienerherz studieren d\u00fcrfen. All das und noch viel mehr machte auch in Krems gro\u00dfen Eindruck: Andreas Felber pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte des Konzerts von Stiller Has bei Glatt &amp; Verkehrt.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 Tanzen am Abgrund. Lars Vogt spielt Leo\u0161 Jan\u00e1cek<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Leo\u0161 Jan\u00e1cek<\/strong>: Sonate f\u00fcr Klavier \u201e1.X.1905\u201c \/ \u201eIm Nebel\u201c f\u00fcr Klavier solo \/ \u201eAuf verwachsenem Pfade\u201c f\u00fcr Klavier solo. Lars Vogt, Klavier. Aufnahmen von 2016, 2019 und 2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Sylvia Systermans. Zwischen kindlichem Gl\u00fcck und kalter Todesahnung bewegen sich die Werke f\u00fcr Klavier von Leo\u0161 Jan\u00e1cek. Schmerzhafte Erinnerungen an seine fr\u00fch verstorbene Tochter Olga pr\u00e4gen den Zyklus \u201eAuf verwachsenem Pfade\u201c. Zerbrechlich zart bis raukantig scharf sind die Kl\u00e4nge, mit denen Jan\u00e1cek in seinem Zyklus \u201eIm Nebel\u201c nach neuen Ausdrucksformen sucht. Mit extremen Kontrasten verarbeitet Jan\u00e1cek in seiner Sonate \u201e1.X.1905\u201c die Ermordung eines Arbeiters w\u00e4hrend politischer Unruhen in Br\u00fcnn. Die autobiografischen Klangwelten Jan\u00e1ceks seien singul\u00e4r, sagt Pianist Lars Vogt. Er hat die poetisch bildhafte Musik mit dem slawischen Zungenschlag im Deutschlandfunk Kammermusiksaal aufgenommen.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Digitalisierung 3.0 \u2013 Musikhochschulen im Wandel: Zu Gast: Rico Gubler, Rektor der Musikhochschule L\u00fcbeck<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musizieren auf Distanz und intelligente Hybridformate: Mit einem gro\u00dfen Pragmatismus haben die Musikhochschulen in der Pandemie die Lehr- und Lernkulturen ver\u00e4ndert. Was jedoch wird bleiben? Wie sieht die Musikhochschule der Zukunft aus?<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Throttle Elevator Music | Wolfgang Lackerschmid | Jens D\u00fcppe. Am Mikrofon: Karmen Micovic<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Verabschiedung vom Eurozentrismus: Geschichte und Zukunft der zeitgen\u00f6ssischen Musik im selbstkritischen Diskurs<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zentrale Institutionen zeitgen\u00f6ssischer Musik besch\u00e4ftigen sich in j\u00fcngster Zeit vermehrt mit dem Thema der Dekolonisation. Das spiegelt sich einerseits in der diverser werdenden Einladungspolitik der Festivals wider, aber auch im begleitenden Diskursprogramm: Das Berliner Festival maerzmusik brachte heuer u.a. Workshops und eine Diskussionsrunde zur \u201eIdentit\u00e4t und Zukunft der zeitgen\u00f6ssischen Musik\u201c sowie ein von George E. Lewis kuratiertes Konzert des Ensemble Modern unter dem Motto \u201eAfro-Modernism in Contemporary Music\u201c. Auch beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst wird seit geraumer Zeit das Primat des westzentrierten Blicks in Frage gestellt \u2013 etwa mit Festivalprogrammen zum Schwerpunkt \u201eNebenan \u2013 Erkundungen in Europas Nachbarschaft\u201c und dem Programmaustausch \u00fcber das Festival-netzwerk ICAS der International Cities of Advanced Sound. Zum 100. Geburtstag der Donaueschinger Musiktage wird es im Oktober 2021 beim \u00e4ltesten Neue-Musik-Festival einen Schwerpunkt unter dem Titel \u201eDonaueschingen Global\u201c geben. Dazu wurden seit 2019 Musik-Scouts durch alle Kontinente geschickte, die ihre Entdeckungen in Donaueschingen bei Konzerten, Installationen, Performances sowie Panels vorstellen und diskutieren werden. Organisationen wie das Berliner Kunst-Laboratorium Savvy und das EU-Finanzierte Projekt \u201eSounds Now\u201c stellen das Thema der Inklusion bei kuratorischen Entscheidungsprozessen in den Fokus. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: In memoriam George Mraz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Nachruf auf den Bassisten George Mraz (9. September 1944 \u2013 16. September 2021). Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 28.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Selbsterm\u00e4chtigung \u2013 Zur Rolle der Ensembles f\u00fcr Neue Musik in der DDR<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Neuner. Die Gruppe Neue Musik \u00bbHanns Eisler\u00ab in Leipzig gab das Startsignal: Bald folgten Initiativen in Dresden, Weimar und anderswo.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Zum 80. Geburtstag von Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1<\/strong>: \u201eVier Tangomutanten\u201c (Bianca Breitfeld, Violoncello, Stefanie Schumacher, Akkordeon); \u201eDotyk\u201c (Kremerata Baltica: Roman Kofmann); \u201eSpievanky, spievanky\u201c (Eva Suskov\u00e1, Sopran; Andrea Mosorjakov\u00e1, Fl\u00f6te); Klavierkonzert (Ivan Buffa, Klavier; Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott); \u201eYan\u201c (Urla Kahl, Horn); \u201eSolipsismus zu zweit\u201c (Martin M\u00fcller-Weiffenbach, Violoncello; Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1, Klavier)<\/p>\n<p>09:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 70 Jahren: Das Bundesverfassungsgericht nimmt seine Arbeit auf<\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: 100 Fairies \u2013 Das Phantom Orchard Orchestra 2011 bei den Donaueschinger Musiktagen. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. Die Donaueschinger Musiktage feiern in diesem Jahr ihr 100. Jubil\u00e4um. 1921 wurde das Festival \u201ezur F\u00f6rderung zeitgen\u00f6ssischer Tonkunst\u201c gegr\u00fcndet, ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter bekam der zeitgen\u00f6ssische Jazz hier einen regelm\u00e4\u00dfigen Spot. In den Monaten vor dem Musiktage-Jubil\u00e4um im Oktober pr\u00e4sentieren wir einen Querschnitt der historischen Jazzkonzerte in Donaueschingen. 2011 war das Phantom Orchard Orchestra dort zu Gast \u2013 einer Erweiterung des Phantom Orchard Duos von der Elektronikerin Ikue Mori und der Harfenistin Zeena Parkins mit dem norwegischen Quartett SPUNK.<\/p>\n<p>20:10 Uhr| deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Tapetentraktat<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Carl Ceiss. Regie: Barbara Plensat. Mit J\u00fcrgen Holtz. Komposition: Lutz Glandien. Ton und Technik: Manfred Hock, Alfons Steffens, Angelika Hagen. Produktion: SFB 1991. L\u00e4nge: 44\u201931<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H\u00f6rspiel mit J\u00fcrgen Holtz. Stefan Merau ist w\u00fctend. Seine DDR-Musterbiographie ist nichts mehr wert. Der ehemalige Vorzeigesch\u00fcler, Vaterlandsverteidiger, Beststudent und sp\u00e4ter diplomierte Ingenieur der Mikroelektronik rechnet ab<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKeiner h\u00e4lt den Rand wie ich beim Schreiben ein \/ und die Klappe beim Sprechen \/ Sch\u00f6nschrift war angesagt beim Denken \/ Ziffer eins alle Noten \/ der Stolz der ganzen Schule\u201d.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stefan Merau ist am Ende. Die Ideale seines Lebens, seine Vorbilder und Ziele gelten nichts mehr. F\u00fcr einen wie ihn, der immer nach fremden Ma\u00dfst\u00e4ben gelebt hat, wird die Begegnung mit sich selbst zur Katastrophe. Ein Blick zur\u00fcck im Zorn, der \u2013 exemplarisch \u2013 zu einer Abrechnung mit den gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen in der DDR wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Carl Ceiss, geboren 1959 in Leipzig, arbeitete von 1982-85 als Dramaturg in Berlin, Quedlinburg, Stendal und Detmold. Lebt als Autor in Berlin.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Balance der Gef\u00fchle \u2013 Das Nicolas Masson Quartett beim Schaffhauser Jazz Festival 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicolas Masson, Tenorsaxofon; Colin Vallon, Piano; Patrice Moret, Kontrabass; Lionel Friedli, Schlagzeug. Aufnahme vom 28.5.2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karl Lippegaus. Mit zw\u00f6lf Jahren h\u00f6rte Nicolas Masson in seiner Heimatstadt Genf gern Metallica und wollte unbedingt E-Gitarre spielen. Dann begeisterte er sich f\u00fcr den Jazz. Heute z\u00e4hlt er zu den gro\u00dfen, expressiven Lyrikern des Tenorsaxofonspiels mit viel Sinn f\u00fcr verhangene Atmosph\u00e4ren. Mehrere Aufenthalte in New York brachten den Schweizer mit gro\u00dfen Saxofonisten wie Frank Lowe und Ken McIntyre in Kontakt, deren freie Energie auch sein eigenes Spiel befl\u00fcgelte. 2006 gr\u00fcndete Masson, der auch Kunstfotograf ist, sein festes Quartett. Ziel, so sagt er, sei die richtige Balance aller expressiven Mittel beim Improvisieren \u2013 was Melodi\u00f6sit\u00e4t und Sanftheit einschlie\u00dft. In Schaffhausen stellte er das Programm seiner Platte \u201eTravelers\u201c vor. Ausgangspunkt der St\u00fccke war das Nachdenken \u00fcber die Spuren, die andere Menschen in unserem Leben hinterlassen. So entstand eine Reihe stimmungsvoller Portr\u00e4ts konkreter Personen.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Gian Luca Barbero, Gitarre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Giuseppe Rosetta: Fantasia; Aus \u201ePreludi per Gilardino<\/p>\n<p>22:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Musentempel frisch gestrichen! Die Tonhalle Z\u00fcrich nach der Sanierung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Elisabeth Richter. Die Tonhalle Z\u00fcrich, malerisch am Z\u00fcrichsee gelegen, blickt auf eine stolze Tradition zur\u00fcck. Immerhin dirigierte Johannes Brahms 1895 das Er\u00f6ffnungskonzert, und das hier beheimate Tonhalle-Orchester kann ber\u00fchmte Chefdirigenten aufz\u00e4hlen, darunter Hans Rosbaud, Rudolf Kempe, David Zinman und den derzeitigen Maestro Paavo J\u00e4rvi. Doch der wegen seiner exzellenten Akustik gepriesene Saal war in die Jahre gekommen. Muffig soll er gerochen haben, akustische M\u00e4ngel h\u00e4tten sich eingeschlichen. Seit 2017 wurde der Geb\u00e4udekomplex mit dem Kongresssaal komplett umgestaltet: moderner, gro\u00dfz\u00fcgiger, technisch auf dem neuesten Stand. Im Konzertsaal wurden Farben aufgefrischt und die B\u00fchne umgestaltet, um die Akustik zu verbessern. Nach ersten Proben schw\u00e4rmen die Mitglieder des Tonhalle-Orchesters. Wie werden gro\u00dfe Tradition und neue M\u00f6glichkeiten genutzt? Welche innovativen, musikalisch-k\u00fcnstlerischen Angebote sch\u00e4rfen das Profil? Die \u201eMusikszene\u201c blickt auf Tradition und Fortschritt eines der ber\u00fchmtesten europ\u00e4ischen Konzerts\u00e4le.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More An den R\u00e4ndern des Jazz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Eivind Aarset | Falkevik | Susanna &amp; David Wallumr\u00f8d. Am Mikrofon: Timo Kurth<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Donaueschingen Global. Das \u00e4lteste Festival f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik blickt \u00fcber den Tellerrand.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 100. Geburtstag der Donaueschinger Musiktage wird es im Oktober 2021 beim \u00e4ltesten Neue-Musik-Festival einen Schwerpunkt unter dem Titel \u201eDonaueschingen Global\u201c geben. Dazu wurden seit 2019 Musik-Scouts durch alle Kontinente geschickte, die ihre Entdeckungen in Donaueschingen bei Konzerten, Installationen, Performances sowie Panels vorstellen und diskutieren werden. In dieser Sendung erz\u00e4hlen die Kuratoren und Kuratorinnen von ihren Entdeckungen. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: News &amp; Roots \u2013 The Quiet Miles<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 30. Todestag des amerikanischen Trompeters Miles Davis. Henning Sieverts erinnert an den Meister-Melancholiker mit zeitlos guten Balladen. Mit Shirley Horn, Gil Evans und anderen. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 29.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Spiegel der Seele \u2013 Die menschliche Stimme<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Olga Hochweis. Was sagen unsere Stimmen \u00fcber uns aus? Wie k\u00f6nnen wir sie gesund erhalten? Fragen und Antworten rund um das Hamburger Stimmsymposium \u201eTransgender und Stimme\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mimik und Gestik kann man verstellen, eine Stimme nur sehr schwer. Sie gibt unmittelbaren Einblick in die Gef\u00fchlslage eines Menschen \u2013 zittert, wenn man Lampenfieber hat oder bricht bei tiefer Verzweiflung. Wir berichten von einem interdisziplin\u00e4ren Hamburger Stimmsymposium mit Medizinern, Therapeuten und Gesangsp\u00e4dagogen. Schwerpunkt-Themen: \u201eTransgender und Stimme\u201c sowie \u201ePsyche und Stimme\u201c. Und wir fragen, wie gute Stimmbildung im Chor aussehen kann \u2013 nicht zuletzt, damit die individuelle Stimme organisch mit dem kollektiven Klang verschmelzen kann.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Marcus Maria Rei\u00dfenberger<\/strong>: \u201eMEM 5\u201c (Ensemble Kontraste); <strong>Ulrich Schulthei\u00df<\/strong>: \u201eFaust-Paraphrasen\u201c (Thomas Hitzlberger, Georg Sch\u00fctz, Klavier); <strong>Roland Schmidt<\/strong>: \u201eDer Hofnarr\u201c (Renate Kaschmieder, Mezzosopran; Cabaza Percussion Quartett); <strong>Claus K\u00fchnl<\/strong>: \u201eAssisi 06\u201c (N\u00fcrnberger Akkordeonorchester: Stefan Hippe)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Classic Sounds in Jazz: Blue Tenderness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Abbey Lincoln, Tommy Flanagan, Chet Baker, Abdullah Ibrahim, Bennie Wallace und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>20:03 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Konzert: 1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland \u2013 Simultankonzerte in Buchenwald, Jerusalem, Berlin und Jena<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Peteris Vasks<\/strong>: \u201eTala gaisma \u2013 Fernes Licht\u201c. Konzert f\u00fcr Violine und Streichorchester | <strong>Marc Sinan<\/strong>: \u201eGlei\u00dfendes Licht \u2013 ein musikalisches Ritual des Erinnerns\u201c (Urauff\u00fchrung) | Berlin: Michael Wendeberg, Klavier | Buchenwald: Knabenchor der Jenaer Philharmonie und Blechbl\u00e4ser der Staatskapelle Weimar | Jerusalem: Hadar Dimand, Sprecherin. Jena: Rosa Donata Milton, Violine. Katia Guedes und Johanna Vargas, Sopran. Johanna Kr\u00f6del, Alt. Andreas Fischer, Bass. AuditivVokal, Dresden. Jenaer Philharmonie. Leitung: Simon Gaudenz, Andrea Molino und Berit Walther<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Projekt \u201eGlei\u00dfendes Licht\u201c des t\u00fcrkisch-deutschen Komponisten Marc Sinan versucht im Hier und Jetzt, die Impulse von Schmerz und Klage, von Vergeltung und Rache musikalisch zu befragen. \u201eGlei\u00dfendes Licht\u201c bindet das Gestern und das Heute, ist Verneigung vor den Opfern, ist bittere Anklage und radikaler Ruf nach einer Gerechtigkeit, die nicht mehr warten will und kann. \u201eGlei\u00dfendes Licht\u201c verbindet vier Orte: Auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen KZ Buchenwald erklingt ein Knabenchor. Begleitet von der Staatskapelle Weimar, sendet er einen Impuls nach Jena, den die Jenaer Philharmoniker gemeinsam mit dem Dresdner Chor AuditivVokal und vier Solistinnen und Solisten zu einem Oratorium steigern. Weitere Br\u00fccken nach Jena schlagen die junge israelische Schauspielerin Hadar Dimand in Jerusalem mit Texten von Batsheva Dagan, die als junge Frau Auschwitz \u00fcberlebte. Der Pianist Michael Wendeberg wird auf dem Berliner Bebelplatz ein Konzert mit Teilen aus Sinans multilokaler Komposition und weiteren Werken von Beethoven, Schubert, Schumann u.a. spielen. Im Jenaer Volkshaus wird \u201eGlei\u00dfendes Licht\u201c programmatisch durch St\u00fccke von Peteris Vasks und Arvo P\u00e4rt erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>NOWJazz: Freiburger Bass-S\u00e4ule \u2013 Dieter Ilg zum 60. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Der Star-Trompeter Randy Brecker war von Dieter Ilgs Spiel so beeindruckt, dass er ihn von Deutschland in die Jazz-Metropole New York einfliegen lie\u00df. Mit dem Kontrabass auf dem Nebensitz. Der Freiburger wurde festes Mitglied in Breckers Band. Das war 1987. Damit begann eine Karriere, die inzwischen vier Jahrzehnte umfasst. Dieter Ilg hat deutsche Jazzgeschichte mitgeschrieben: in den Bands von Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Till Br\u00f6nner und mit seinem eigenen Trio. Das setzte mit seinen Jazz-meets-Klassik-Alben neue Benchmarks im Br\u00fcckenbau zwischen musikalischen Gattungen.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: Universum JSB (28) \u2013 \u201eTrocknes mathematisches Zeug?\u201c. R\u00e4tsel und Mythen um Bachs \u201eKunst der Fuge\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Maul. Johann Sebastian Bach entwickelte in seinem letzten Lebensjahrzehnt eine starke Vorliebe f\u00fcr raffinierte kontrapunktische Spielereien, deren Kunsthaftigkeit sich den wenigsten musikalischen Kennern vollkommen erschlie\u00dft. Die Komplexit\u00e4t seiner polyphonen Spielereien erreicht hier jedenfalls ein Ma\u00df, dass sie das Ohr kaum noch wahrnehmen kann. Ja es scheint, als habe Bach nun mehr f\u00fcr die Augen als f\u00fcr die Ohren komponiert und sich mit einer schlichtweg abgedrehten Satzkunst in eine Welt zur\u00fcckgezogen, in der kanonische Hexereien, komplizierte Spiegelungen, Augmentationen und Proportionen von Themen regierten \u2013 kurz: in eine Welt weit jenseits der regul\u00e4ren Praxis eines Thomaskantors.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Hauptprodukt dieser letzten Lebensphase ist fraglos sein erst posthum ver\u00f6ffentlichter Zyklus \u201eDie Kunst der Fuge\u201d \u2013 eine Sammlung aus raffinierten Kontrapunkten \u00fcber ein einziges Thema, \u00fcber das die Welt bis heute staunt. Und r\u00e4tselt! Hat Bach selbst die \u201eKunst der Fuge\u201d wirklich zur Ver\u00f6ffentlichung vorgesehen? Welche St\u00fccke geh\u00f6ren zu dem Zyklus? F\u00fcr welches Instrument ist sie gedacht? Ist sie der kr\u00f6nende Abschluss seiner Serie der \u201eClavier-\u00dcbungen\u201d oder lediglich trockenes mathematisches Zeug, um die Kennerschaft zu beeindrucken? Fragen \u00fcber Fragen, die der Leipziger Bachfest-Intendant Michael Maul im 28. Teil seiner Sendereihe \u201eUniversum JSB\u201d versucht, so gut es geht, zu beantworten.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielweisen: Vorspiel \u2013 Das Preistr\u00e4gerkonzert \u2013 Br\u00fcsseler Spitzenf\u00f6rderung. Der Concours Reine Elisabeth 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Johannes Jansen. Exzellenz zu f\u00f6rdern, war die Idee des K\u00f6nigin-Elisabeth-Wettbewerbs von Anfang an. Den k\u00f6niglichen Titel gab man ihm allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg. In seinen Anf\u00e4ngen fand er unter dem Namen und zu Ehren des gro\u00dfen belgischen Geigers Eug\u00e8ne Ysa\u00ffe statt. Auf ihn als Berater der damaligen K\u00f6nigin geht auch die Idee zur\u00fcck, ein Musikinstitut speziell zur F\u00f6rderung H\u00f6chstbegabter einzurichten. Die Klavierabteilung dieser \u201eChapelle musicale\u201c leitet heute der kanadische Meisterpianist Louis Lortie. Unter dessen Fittiche kam vor f\u00fcnf Jahren Jonathan Fournel, der zuvor bereits bei vielen internationalen Wettbewerben erfolgreich war. 2021 hat Fournel gegen starke russische und japanische Konkurrenz als erster Franzose seit 30 Jahren auch im k\u00f6niglichen Klavierwettbewerb triumphiert. Kein g\u00e4nzlich unerwarteter Erfolg.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Antonio Sanchez<\/strong>. \u201eBad Hombre\u201c \u2013 Drummer Antonio Sanchez mit brandneuem Projekt beim 52. Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2021<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das Donaufestival in Krems, das wegen der Corona-Pandemie ebenfalls mehrfach verschoben werden musste und nun an den kommenden beiden Wochenenden stattfindet. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Special \u2013 Improvisation \u2013 die Freiheit in Definition<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sch\u00fcler des G\u00fcnter-St\u00f6hr-Gymnasiums in Icking bei M\u00fcnchen haben sich ein Jahr lang mit der Kunst der Improvisation befasst. Hier das, was sie herausgefunden haben \u2013 unter anderem mit Musik von Cansu Tanrikulu, Philippp Schiepek, Hugo Siegmeth und Pablo Held.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung von Sandya Hahn, Elmar Mirzayev, Sebastian Neubauer, Catalina Pires, Rafea-Amadea Procida, Vincent Quiring, Noah Schiller und Sebastian Valentiner .Projektleitung: Henner Beermann, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 30.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: St. Laurence Church Catford, London \u2013 Aufzeichnung vom 12.06.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Huw Morgan<\/strong>: \u201ethe kestrel stands haloed before the sun\u201c (2020) | <strong>Lauren Redhead<\/strong>: \u201epost-praeludium per organum\/organa\u201c (2021) | <strong>Jesse Ronneau<\/strong>: \u201eSix Unmeasured Preludes\u201c (2020) | <strong>Maureen Wolloshin<\/strong>: \u201eBlurred Horizons\u201c (2020) | <strong>Luis Henrique Yudo<\/strong>: \u201ePR\u00c9MESUR\u00c9\u201c (2020) | <strong>Alistair Zaldua<\/strong>: \u201epartial map\u201c (2021). Lauren Redhead, Orgel \u2013 Alistair Zaldua, Live-Elektronik<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Heinz St\u00f6rrle<\/strong>: Konzert F-Dur (Richard Steuart, Konradin Groth, Trompete; Michael St\u00f6hr, Posaune; Engelbert Schmid, Horn; Hans Joachim Sordel, Tuba; M\u00fcnchner Rundfunkorchester: Werner Andreas Albert); <strong>Alfred Grant Goodman<\/strong>: \u201eMayfair\u201c (Bystr\u00edk Rezucha); <strong>Hans-Herbert Winkel<\/strong>: \u201eMolly Bralla Ghan\u201c (Max Hecker, Fl\u00f6te; Kurt Kalmus, Oboe; Gerd Starke, Klarinette; Karl Kolbinger, Fagott; Kurt Richter, Horn); <strong>Herbert Blendinger<\/strong>: Klarinettenkonzert op. 72 (Hans Sch\u00f6neberger, Klarinette; M\u00fcnchener Kammerorchester: Peter G\u00fclke); <strong>Johann Simon Mayr<\/strong>: \u201eConcerto bergamasco\u201c (Hermann Pfister, Fl\u00f6te; Wolfgang Teschner, Klarinette, Bassetthorn; Bamberger Symphoniker: Jir\u00ed St\u00e1rek)<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Die hr-Bigband und Gregor Meyle in Frankfurt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anfangen hat alles 2007 beim Finale einer Casting-Show von Stefan Raab. Da stand am Schluss der Singer-Songwriter Gregor Meyle der sp\u00e4teren Siegerin Stefanie Heinzmann als Sieger der Herzen gegen\u00fcber. Schon damals war sein Markenzeichen, dass er nur seine eigenen Kompositionen zum Besten gab.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Kopfh\u00f6rer \u2013 Gast: Posaunistin Shannon Barnett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett \u00fcbersch\u00e4tzt? Wie bitte \u2013 Du magst auch Phil Collins? In \u201eKopfh\u00f6rer\u201c treffen Florian Ross und Odilo Clausnitzer auf wechselnde G\u00e4ste und h\u00f6ren, untersuchen und streiten \u00fcber Musik. Diesmal dabei: Posaunistin Shannon Barnett. Die Australierin kam aus Melbourne \u00fcber den Umweg New York nach K\u00f6ln und trat dort 2014 in die WDR Big Band ein. 2018 k\u00fcndigte sie wieder, wurde freischaffende Musikerin und \u00fcbernahm eine Professur f\u00fcr Jazzposaune an der K\u00f6lner Musikhochschule. Auf ihrem Instrument hat Barnett eine enorme Ausdrucksvielfalt entwickelt: von wild und \u00fcberschw\u00e4nglich bis zart und fein differenziert. In mehreren Projekten wie ihrem Quartett Wolves And Mirrors singt sie au\u00dferdem. Jazz und dar\u00fcber hinaus: In \u201eKopfh\u00f6rer\u201c ist der Gast f\u00fcr die Musikauswahl zust\u00e4ndig. Den Gastgebern ist zun\u00e4chst nicht bekannt, um welche Titel es sich handelt, aufgel\u00f6st wird erst nach begonnener Diskussion. Florian Ross z\u00e4hlt als Pianist, Komponist und Arrangeur zu den renommiertesten Jazzmusikern Deutschlands und ver\u00f6ffentlichte 19 CDs unter eigenem Namen. Er mag es nicht, wie Brad Mehldau Standards spielt, und h\u00f6rt gerne Toto. Odilo Clausnitzer ist Jazzredakteur des Dlf, liebt Brad Mehldau und h\u00f6rt Toto nur im Supermarkt.<\/p>\n<p>21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Werkzeuge der Neuen Musik: Der Chor \u2013 Teil 2 von 2 von Bernd K\u00fcnzig<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon die Alten wussten, Musik ist erst Musik, wenn sie klingt. Das ist in der zeitgen\u00f6ssischen Musik nicht anders als in der davor komponierten.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Die Klavierkonzerte von Dmitri Schostakowitsch (1906 \u2013 1975)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Exemplarische Einspielungen von 1959 und 1962. Am Mikrofon: Philipp Quiring. Um 1960 entstanden gleich zwei bedeutende Einspielungen der beiden Klavierkonzerte von Dmitri Schostakowitsch. So begeisterte sich Leonard Bernstein f\u00fcr das 2. Klavierkonzert F-Dur, das er immer wieder vom Klavier aus dirigierte und mit dem New York Philharmonic Orchestra aufnahm. Als Solisten f\u00fcr das 1. Klavierkonzert in c-Moll wiederum w\u00e4hlte Bernstein Andr\u00e9 Previn als weitere schillernde Figur unter den Pianisten aus. W\u00e4hrend Schostakowitsch das 1. Konzert vor allem f\u00fcr sich selbst und sein zwischenzeitliches Comeback als Solist schrieb, entstand sein 2. Konzert f\u00fcr die Abschlusspr\u00fcfung seines Sohnes Maxim am Moskauer Konservatorium. Wenige Jahre danach, 1962, unterst\u00fctzte der Vater seinen Sohn dann bei einer Aufnahme des a-Moll Concertino f\u00fcr zwei Klaviere.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Markus Stockhausen Group | Uri Caine | Kenny Garrett. Am Mikrofon: Daniella Baumeister<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lukas K\u00f6nig. Der musikalische Teilchenbeschleuniger.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1988 geborene Lukas K\u00f6nig bildet innerhalb der \u00f6sterreichischen Musikszene einen eigenen, enorm vielseitigen Kosmos. Als Gr\u00fcndungsmitglied des bis heute aktiven Quartetts Kompost 3 bespielt er renommierte Jazzfestivals rund um die Welt, als perkussionistische Erweiterung von Bilderbuch sind ihm Publikumsgr\u00f6\u00dfen jenseits der 10.000 nicht fremd. Unter dem Namen Koenig hat er bereits diverse Soloarbeiten ver\u00f6ffentlicht, die von Hip Hop-Produktionen (\u201eBest Of 28\u201c) bis zu Klangerforschungen auf einem einzelnen Becken (\u201eMessing\u201c) reichen. Mit dem experimentellen Gitarristen Julien Desprez und der Stimmk\u00fcnstlerin Audrey Chen bildet er zudem das Trio Mopcut, dessen Debut \u201eAccelerated Frames Of Reference\u201c 2019 f\u00fcr Begeisterung sorgte. Mopcut ver\u00f6ffentlichen im Herbst nun ihr zweites Album und werden es heute in einer Woche erstmals pr\u00e4sentieren, \u2013 beim ORF Festival musikprotokoll im steirischen Herbst im Grazer Dom im Berg. Das musikprotokoll hat den versatilen Klangforscher Lukas K\u00f6nig heuer f\u00fcr Shape nominiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Shape ist die Plattform f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst des Festival-Netzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound, die Ende 2014 vom musikprotokoll mitbegr\u00fcndet wurde. Gef\u00f6rdert wird sie durch das Programm \u201eCreative Europe\u201c der Europ\u00e4ischen Union. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der amerikanische Gitarrist Steve Cardenas war verdientes Mitglied in Paul Motians \u201eElectric Bebop Band\u201c, Charlie Hadens \u201eLiberation Music Orchestra\u201c oder Joey Barons \u201eKiller Joey\u201c, spielte mit Ben Allison, Paul McCandless oder Norah Jones. Seine Bandleader und viele Kritiker r\u00fchmen das ausgepr\u00e4gt individuelle und sehr lyrische Spiel des heute 62j\u00e4hrigen. Der stammt aus Kansas City und geh\u00f6rt und seit 1995 der New Yorker Jazz-Szene an. Auf seinem neuen Solo-Album \u201eBlue has a Range\u201c sp\u00fcrt er den vielen Facetten und T\u00f6nungen der Musik-Farbe Blau nach.. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 01.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr\u00a0 | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Schwerpunkt: Naturschock \u2013 Desert Dictionary<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie, Komposition, Text: Boris Baltschun. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein W\u00f6rterbuch der W\u00fcste: Wie m\u00fcsste es klingen? Welche Eintr\u00e4ge m\u00fcsste es enthalten? Mit diesen Fragen hat sich der K\u00fcnstler und Komponist Boris Baltschun auf eine ausgedehnte Reise durch S\u00fcdafrika begeben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unterwegs machte er Reisebekanntschaften und bat sie um einen Eintrag in seinen imagin\u00e4ren Diktion\u00e4r. Die Wortspenden offenbaren pers\u00f6nliche Zug\u00e4nge und individuelle Geschichten zum Themenkomplex W\u00fcste. Aus den einzelnen Teilen ergibt sich in der Bearbeitung des Komponisten ein Ganzes: eine Konversation unterschiedlicher Menschen, die so nie stattgefunden hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Ger\u00e4usche der W\u00fcste setzen einen auditiven \u00dcbersetzungsprozess in Gang, gehen in die Kl\u00e4nge eines Synthesizers ein. So entsteht das akustische Panorama einer Landschaft als Projektionsraum f\u00fcr Fragen zur Umwelt, zu Kolonisierung und Isolation.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Boris Baltschun ist ein in Berlin lebender Komponist, Musiker und K\u00fcnstler. Gegenw\u00e4rtig arbeitet er unter anderem an einer Installation in der W\u00fcste (S\u00fcdafrika, Provinz Nordkap), an einem Rechercheprojekt in Vietnam zum Zusammenhang von Sprache und Sprechen, \u00d6ffentlichkeit und Propaganda und an einer audiovisuellen Installation, die sich den Verbindungen von Architektur, Sound und Bewegtbild vor dem Hintergrund von Waffenmetaphern widmet. 2012 wurde er gemeinsam mit Serge Baghdassarians f\u00fcr \u201eBodybuilding\u201c (Deutschlandradio Kultur) mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Christoph W\u00fcnsch<\/strong>: \u201eHommage \u00e0 trois\u201c (Gerold Huber, Klavier; Tiroler Kammerorchester InnStrumenti: Gerhard Sammer); <strong>Lorenz Schmidt<\/strong>: Variationen (Duo Stringendo); <strong>Stefan Johannes Walter<\/strong>: \u201eHohelied auf die Gesellschaft \u2013 Betrachtungen des Zusammenlebens\u201c (Judith Arens, Sopran; Ensemble f\u00fcr Neue Musik Hochschule f\u00fcr Musik W\u00fcrzburg: Andr\u00e1s Hamary); <strong>Hermann Seidl<\/strong>: Suite (Michael Eckerle, Orgel); <strong>Ludger Hofmann-Engl<\/strong>: Sonate Nr. 5 (Ludger Hofmann-Engl, Klavier); <strong>Eckhard Kopetzki<\/strong>: Marimbakonzert (Katarzyna Mycka, Marimba; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbr\u00fccken: Dominique Fanal)<\/p>\n<p>09:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 75 Jahren: Der N\u00fcrnberger Hauptkriegsverbrecherprozess endet<\/p>\n<p>14:05 | \u00d61<br \/>\n<strong>In Concert: John Abercrombie Quartett mit Karl Ratzer 1999 im Wiener RadioKulturhaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 18. September 1999 gastiert der US-amerikanische Gitarrist John Abercrombie im Wiener Radiokulturhaus. Zusammen mit Violinist Mark Feldman, Organist Dan Wall und Schlagzeuger Adam Nussbaum stellt der 2017 verstorbene Abercrombie im ersten Teil dieses Konzerts, das in der Reihe \u201e30A\u201c des gerade im Umzug befindlichen Jazzclubs Porgy &amp; Bess im Gro\u00dfen Sendesaal stattfindet, seine zu diesem Zeitpunkt aktuelle CD \u201eOpen Land\u201c vor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im zweiten Teil betritt dann der Wiener Gitarristenmeister Karl Ratzer die B\u00fchne, um anstelle Mark Feldmans in John Abercrombies Quartett zu musizieren. Nun stehen Perlen aus dem Great American Songbook auf dem Programm. \u201eIn Concert\u201c pr\u00e4sentiert die musikalischen H\u00f6hepunkte beider Konzertteile. Gestaltung: Klaus Wienerroither.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eMake the text your bitch\u201c \u2013 Textverst\u00e4ndlichkeit in der Oper<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Warum versteht man eigentlich in Opern und Operetten so selten die Texte? Wundersch\u00f6n in klangvolle T\u00f6ne und flie\u00dfende Melodien \u00fcbersetzt, bleibt der Inhalt des Gesungenen oft auf der Strecke. K\u00f6nnen Vokale und Konsonanten ab einer bestimmten H\u00f6he, in einer bestimmten Farbe oder ab einem gewissen Klangvolumen nicht mehr deutlich ausgesprochen werden oder liegt die Konzentration des Singenden einfach nicht auf dem Text? Es gab mal eine Zeit, in der Opern ausschlie\u00dflich auf Deutsch gesungen wurden, das war vor den 1960er Jahren. S\u00e4nger aus dieser Zeit \u2013 zum Beispiel Fritz Wunderlich, Erika K\u00f6th oder Elisabeth Schwarzkopf \u2013 artikulierten anders. Dort tummeln sich die rollenden r-, die zischelnden s- und explosiven t- Konsonanten. Die Texte werden f\u00f6rmlich herausgemei\u00dfelt. Heute sieht man oft \u00dcbertitel in Opernh\u00e4usern, die die Konzentration auf das B\u00fchnengeschehen erschweren. Wenn der Text nicht mehr im Fokus steht, was ist dann an dessen Stelle getreten? Mit zahlreichen Mitschnitten von historischen und aktuellen Opern- und Operettenauff\u00fchrungen sowie Aufnahmen von Liederabenden und in vielen Gespr\u00e4chen mit Spezialisten, wie Gesangsprofessoren, Musikwissenschaftlern, Regisseuren und S\u00e4ngern untersucht BR-KLASSIK dieses spannende Thema. Eine Sendung von Nicole Baumann<\/p>\n<p>19:15 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Mikrokosmos \u2013 Die Kulturreportage: Besuch beim Comedy-Seminar \u2013 Die gro\u00dfe Kunst des Witzigseins<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jakob Schmidt. Deutschlandfunk 2020. Kann man lernen, lustig zu sein? Ein Besuch bei einem mehrt\u00e4gigen Comedy-Workshop soll diese Frage kl\u00e4ren. Manche der Teilnehmenden wollen herausfinden, ob in ihnen verborgene Talente schlummern. Andere m\u00f6chten an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten, sich den Frust von der Seele sprechen und wieder andere tr\u00e4umen von der gro\u00dfen Karriere. Jakob Schmidt erf\u00e4hrt die Geschichten hinter den Witzen und begleitet die Teilnehmenden bei ihren ersten Comedy-Versuchen. Eins ist sicher: Humor ist harte Arbeit.<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert: Musik f\u00fcr Violine und analoge Keyboards<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hannah Weirich und Ulrich L\u00f6ffler haben eine internationale Urauff\u00fchrungsreihe gestartet. Komponist:innen schreiben neue St\u00fccke f\u00fcr Violine und diverse Tasteninstrumente.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt viele Instrumente in der Wohnung des Pianisten Ulrich L\u00f6ffler: Fender Rhodes und Wurlitzer Pianos, Minimoogs, Cordophon und Toy Pianos. Alles Instrumente, die zum Zeitpunkt ihrer Entwicklung neuartig, ja futuristisch waren. Wo sind sie geblieben, die analogen elektronischen Keyboards, die in den 1970er und 80ern f\u00fcr neue Impulse in der Pop- und Clubmusik sorgten, die das Publikum mit psychodelischen Soundwellen und Elektrorhythmen umh\u00fcllten? Heute funktioniert alles digital. Ulrich L\u00f6ffler und die Geigerin Hannah Weirich haben eine Reihe von j\u00fcngeren Komponist:innen, die diese Art der analogen Klangerzeugung gar nicht mehr kennen, beauftragt, f\u00fcr Geige und diverse Tasteninstrumente zu komponieren. Mit dabei: der innovative Geist von Johann Sebastian Bach.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Urauff\u00fchrungsreihe \u201eZur\u00fcck in der Zukunft\u201c wird gef\u00f6rdert von der Kunststiftung NRW, dem Musikfonds und der Ernst von Siemens Musikstiftung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Johann Sebastian Bach<\/strong>: Sonate Nr. 3 E-Dur, BWV 1016 f\u00fcr Violine und Tasteninstrument | <strong>Dariya Maminova<\/strong>: Microstories About Tenderness, Urauff\u00fchrung, Kompositionsauftrag gef\u00f6rdert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung | <strong>John Cage<\/strong>: Six Melodies f\u00fcr Violine und Keyboard | <strong>Gordon Kampe<\/strong>: tanzen! f\u00fcr E-Geige und analoge Keyboards, Kompositionsauftrag gef\u00f6rdert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung | <strong>Rodney Sharman<\/strong>: Remembering J.C.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hannah Weirich, Violine und diverse Effektger\u00e4te; Ulrich L\u00f6ffler, Piano und weitere analoge Tasteninstrumente. Aufnahme aus dem K\u00f6lner Funkhaus<\/p>\n<p>21:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage. Psychedelisch m\u00e4andernd durch Zeit und Raum (3\/3) \u2013 Die norwegische Band Motorpsycho<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 16.10.2019 im Conne Island, Leipzig. Am Mikrofon: Tim Schauen. Und wieder blenden wir uns in das Conne Island in Leipzig, wo die norwegische Band Motorpsycho ihre dreist\u00fcndige Show gespielt hat. Gut zwei Jahrzehnte hat keine Radioanstalt ein Konzert der Norweger mitgeschnitten. Zu sperrig? Unbedingt, aber ungeheuer hochwertig, einzigartig klingt Motorpsycho. So weit ab des Mainstreams, dass Fans Mitte der 1990er-Jahre eigens ein Label f\u00fcr diese Band gr\u00fcndeten, damit sie ihre k\u00fcnstlerische Freiheit fernab des Kommerzes ausleben kann \u2013 und auf diesem Label ver\u00f6ffentlicht Motorpsycho bis heute. Am Ende des Leipziger Konzerts blendet sich die Band beim Titel \u201eFool\u2019s Gold\u201c selbst aus, sie wird leiser, immer leiser: Dann h\u00f6rt zuerst der Trommler auf zu spielen, danach steigen der Bass, dann die Gitarre aus \u2013 \u00fcbrig bleibt das Mellotron. Allein dieses Outro des letzten Songs dauert gut vier Minuten \u2013 und die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, die atemlos Zeuge dieser spacigen Zeitreise geworden sind, lauschen bis zum Schluss mucksm\u00e4uschenstill. Psychonauten nennen sich die treuesten Motorpsycho-Fans\u2026<\/p>\n<p>22:03 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: November \u2013 Kleist und die algebraische Formel der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Peter Knopp. Heinrich von Kleist schrieb in ganz besonderer Weise \u00fcber die Wirkung von Musik.. Heinrich von Kleist hat \u00fcber das Entfesselte und Entfesselnde von Musik Bescheid gewusst und \u00fcber das Zerst\u00f6rerische in ihr, so in seiner Erz\u00e4hlung \u201eDie heilige C\u00e4cilie oder die Gewalt der Musik\u201c. Die \u201ealgebraische Formel der Musik\u201c erw\u00e4hnt Kleist in einem Brief. Er sucht auch in den Strukturen der Musik f\u00fcr sich eine feste, haltgebende Grundlage. Das Mathematische in diesen Strukturen ist ihm wichtig.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Portr\u00e4t-CD mit Werken von Elisabeth Harnik \u2013 Elisabeth Harnik vereint Improvisation und Komposition in \u201eSuperstructure\u201c. Eine neue CD aus dem Haus Trost Records<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei Werke der Pianistin und Komponistin Elisabeth Harnik sind 2021 auf dem Label Trost Records erschienen: \u201eSuperstructure\u201c entstand 2006 und ist die erste Komposition, in der Harnik in ihrer kompositorischen Arbeit einen Platz f\u00fcr improvisatorische Elemente fand. Es wurde 2007 von \u00d61 live im RadioKulturhaus aufgenommen \u2013 als Teil eines Konzerts der Jeunesse-Reihe \u201eFast Forward\u201c, interpretiert vom All Ears Area Ensemble mit Elisabeth Harnik (Klavier), Petra Stump (Klarinetten), Krassimir \u0160terev (Akkordeon), Michael Moser (Violoncello), Christian Wolfarth (Schlagzeug), Josef Novotny (Elektronik), Klaus Janek (Kontrabass).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eHolding up a bridge\u201c ist das zweite Werk der Komponistin auf dieser Platte. Die Komposition wurde 2018 vom Wiener Ensemble Studio Dan in Auftrag gegeben und aufgef\u00fchrt. Es spielen Thomas Frey (Fl\u00f6te), Viola Falb (Altsaxophon), Dominik Fuss (Trompete), Daniel Riegler (Posaune), Michael Tiefenbacher (Klavier), Hubert Br\u00fcndlmayer (Schlagzeug), Sophia Goidinger-Koch (Violine), Maiken Beer (Violine) und Philipp Kienberger (Kontrabass). Gestaltung: Franz Josef Kerstinger \u2013 Steiermark<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 &#8230; <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">&#8230; f\u00fcr das <strong>Alma Naidu Quartett<\/strong>, das Markus Harm Quartett und \u201eJAZZBABY!\u201c mit S\u00e4ngerin Stefanie Boltz. Aufnahmen aus den Live-Sessions vom 18. November 2020, 29. Juli 2020 und 26. Mai 2021. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2>sa \u2013 02.10.2021<\/h2>\n<p>01:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Lied &amp; Chanson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast: Jos\u00e9 Gonz\u00e1lez. Liederbestenliste: die Platzierungen im Oktober \/ Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben \/ Original im Ohr: ungew\u00f6hnliche Coverversionen \/ Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jos\u00e9 Gonz\u00e1lez hat sich erst in h\u00e4rteren Musikstilen wie Indierock, Hardcore und Punk ausgetobt, bevor er zum Leisetreter wurde. Heute begleitet der 1978 in G\u00f6teborg geborene S\u00e4nger und Musiker seinen sanften aber markanten Gesang meist auf der akustischen Gitarre. \u201eLocal Valley\u201c hat der Schwede mit den argentinischen Wurzeln sein viertes Album genannt, auf dem er erstmals in den drei Sprachen singt, die er spricht. Seine neuen, sehr nachdenklichen Songs hat Gonz\u00e1lez in einem improvisierten Studio aufgenommen, das er im Sommerhaus seiner Familie eingerichtet hat, weshalb man hier und da V\u00f6gel oder andere Umgebungsger\u00e4usche der Natur h\u00f6rt.<\/p>\n<p>09:05 \u2013 10:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eMake the text your bitch\u201c \u2013 Textverst\u00e4ndlichkeit in der Oper<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Warum versteht man eigentlich in Opern und Operetten so selten die Texte? Wundersch\u00f6n in klangvolle T\u00f6ne und flie\u00dfende Melodien \u00fcbersetzt, bleibt der Inhalt des Gesungenen oft auf der Strecke. K\u00f6nnen Vokale und Konsonanten ab einer bestimmten H\u00f6he, in einer bestimmten Farbe oder ab einem gewissen Klangvolumen nicht mehr deutlich ausgesprochen werden oder liegt die Konzentration des Singenden einfach nicht auf dem Text? Es gab mal eine Zeit, in der Opern ausschlie\u00dflich auf Deutsch gesungen wurden, das war vor den 1960er Jahren. S\u00e4nger aus dieser Zeit \u2013 zum Beispiel Fritz Wunderlich, Erika K\u00f6th oder Elisabeth Schwarzkopf \u2013 artikulierten anders. Dort tummeln sich die rollenden r-, die zischelnden s- und explosiven t- Konsonanten. Die Texte werden f\u00f6rmlich herausgemei\u00dfelt. Heute sieht man oft \u00dcbertitel in Opernh\u00e4usern, die die Konzentration auf das B\u00fchnengeschehen erschweren. Wenn der Text nicht mehr im Fokus steht, was ist dann an dessen Stelle getreten? Mit zahlreichen Mitschnitten von historischen und aktuellen Opern- und Operettenauff\u00fchrungen sowie Aufnahmen von Liederabenden und in vielen Gespr\u00e4chen mit Spezialisten, wie Gesangsprofessoren, Musikwissenschaftlern, Regisseuren und S\u00e4ngern untersucht BR-KLASSIK dieses spannende Thema. Eine Sendung von Nicole Baumann<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazz und mehr: Die Unbegleiteten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Marc Johnson, Keith Jarrett, Joni Mitchell, Coleman Hawkins und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz Nicolas Masson Quartet | 32. Schaffhauser Jazzfestival 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eJazz in Suspension\u201d \u2013 Insider Tip: Nicolas Masson Quartet | Nicolas Masson, sax, c | Colin Vallon, p | Patrice Moret, b | Lionel Friedli, dr | 32. Schaffhauser Jazzfestival, Kammgarn, Schweiz, Mai 2021<\/p>\n<p>19:05 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Themenabend Musik \u2013 Chor.com<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neust\u00e4dter Hof- und Stadtkirche, Hannover. Aufzeichnungen vom 23.- 25.09.2021. Konzerte, Reportagen, Gespr\u00e4che. Calmus Ensemble. Norwegischer Solistenchor. Leitung: Grete Pedersen. Moderation: Ruth Jarre und Carola Malter<\/p>\n<p>20.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Konzert. Mit Michael Struck-Schloen und Martina Seeber \u2013 Musik der Zeit [1] 70 Jahre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 70 Jahren, am 8. Oktober 1951, erlebte die WDR-Konzertreihe Musik der Zeit im frisch er\u00f6ffneten Funkhaus Wallrafplatz ihren Auftakt. Der runde Geburtstag wird hier auf besondere Weise gefeiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie beim Er\u00f6ffnungskonzert, zu dem Igor Strawinsky den Taktstock hob, steht mit Enno Poppe auch bei der Jubil\u00e4umsfeier ein Komponist und zugleich Dirigent am Pult des WDR Sinfonieorchesters, das seit 1951 das R\u00fcckgrat der Reihe bildet. Danach ist ein Parcours mit allerlei \u00dcberraschungen geplant, der zum Teil durch das Funkhaus f\u00fchrt, dem wichtigsten Tat-Ort f\u00fcr so viele Ereignisse dieser Reihe. Kurze Formen und Formate geben dabei den Ton an: Das klassische Konzert kreuzt sich mit Elementen aus Theater, Installation, H\u00f6rspiel und Film, Happening, St\u00e4ndchen und Fanfare, Promenaden- und Wandelkonzert. Zu entdecken gibt es Urauff\u00fchrungen u.a. von Daryia Maminova, Peter Ablinger, Just\u00e9 Janulyt\u00e9, Klaus Ospald und Brigitta Muntendorf neben selten gespielten Klassikern der alten Helden von Musik der Zeit, aber auch Gespr\u00e4che und die eine oder andere Fanfare.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Pierre Boulez<\/strong>: Initiale f\u00fcr Blechbl\u00e4ser | <strong>Iannis Xenakis<\/strong>: Syrmos f\u00fcr Streichinstrumente | <strong>Klaus Ospald<\/strong>: Se da contra las piedras la libertad&#8230; f\u00fcr Klavier und Bl\u00e4ser, Kompositionsauftrag des WDR, Urauff\u00fchrung | <strong>Just\u00e9 Janulyt\u00e9<\/strong>: Recordare f\u00fcr Chor, Orchester und Orgel, Kompositionsauftrag des WDR, Urauff\u00fchrung | <strong>Manos Tsangaris<\/strong>: Pater Noster, Szenische Installation f\u00fcr 2 Darsteller und 2 Akkordeons | <strong>Brigitta Muntendorf<\/strong>: Theater des Nachhalls, audiovisuelle Installation, Kompositionsauftrag des WDR, Urauff\u00fchrung<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sowie Musik u.a. von Carola Bauckholt, Mauricio Kagel, John Cage, Peter Ablinger, Bernd Alois Zimmermann Sarah Nemtsov und Simon Steen-Andersen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pierre-Laurent Aimard, Klavier; WDR Rundfunkchor, Einstudierung: Edward Caswell; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Enno Poppe. \u00dcbertragung und Aufnahmen aus dem K\u00f6lner Funkhaus<\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Melos mit Tiefgang \u2013 Der norwegische Tubist und Basstrompeter Daniel Herskedal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Daniel Herskedal ist ein Spezialist f\u00fcr tiefe T\u00f6ne: Der norwegische Musiker spielt die Basstrompete, vor allem hat er sich in den letzten Jahren aber zu einem herausragenden Tuba-Spieler entwickelt. Herskedal ist es gelungen, dem Instrument sprichw\u00f6rtlich Fl\u00fcgel zu verleihen. Von der vermeintlichen Schwerf\u00e4lligkeit der Tuba, die lange Zeit nur als \u201eBassknecht\u201c im Jazz diente, bevor der Kontrabass diese Rolle \u00fcbernahm, ist in Herskedals Spiel nichts mehr zu sp\u00fcren. Seine Tubalinien sind luftig, leicht, t\u00e4nzelnd, groovy und immer auch ein bisschen melancholisch \u2013 typisch skandinavisch halt.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Ges\u00e4nge im Sp\u00e4tsommer \u2013 Der finnische Komponist Mikko Heini\u00f6<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Lutz Lesle. Stilistisch durchschritt er mehrere Phasen \u2013 von strenger Konstruktion \u00fcber exotischen Minimalismus bis zu postmodernen Kreuzungen. Der humane Grundton von Mikko Heini\u00f6s Musik, ihre vegetative Rhythmik, ihre Erz\u00e4hlfreude und verspielte Formenwelt treffen in Skandinavien auf offene Ohren. Heini\u00f6, der 1948 in Tampere geborene finnische Tonk\u00fcnstler und Musikologe, hatte in Helsinki bei Joonas Kokkonen und in Westberlin beim polnischen Komponisten Witold Szalonek studiert. Parallel dazu lief seine musikwissenschaftliche Ausbildung, die er mit einem Doktortitel an der Universit\u00e4t Helsinki abschloss. Mitte der 1980er-Jahre verlagerte sich sein Wirken nach Turku, wo er lehrte und Composer in residence des Philharmonischen Orchesters war. Als Urheber verfasste Heini\u00f6 neun Klavierkonzerte, drei Sinfonien und zahlreiche Kammermusik sowie mehrere Opern. Autor Lutz Lesle portr\u00e4tierte ihn im Jahre 2011, als Turku Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt war und Heini\u00f6 namhafte Urauff\u00fchrungen erlebte \u2013 darunter die Premiere seines Orchesterlieder-Zyklus\u2019 \u201eGesang im Sp\u00e4tsommer\u201c.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Wingel Mendoza: Wind hr 2021 | 40 Min. | Erstsendung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. In der Mythologie der Mayas und der Azteken ist der Wind eine Gottheit \u2013 verbunden mit der wiederkehrenden Zerst\u00f6rung und der (Neu-)Erschaffung des Kosmos.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open Sounds: Studio Elektronische Musik \u2013 Stromlinie reloaded [13]: Maggie Payne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Bj\u00f6rn Gottstein. Maggie Payne komponiert liquide Welten, Klanglandschaften im Fluss. Ganz gleich, ob sie den \u00fcberhitzten Stillstand der kalifornischen W\u00fcste, das Rattern eines Gasdruckventils oder das Aufkochen einer Fl\u00fcssigkeit zu musikalischem Material erkl\u00e4rt, stets ist es die \u201eTemperatur\u201c des Gegenstands \u2013 sein Aggregatzustand, seine Energie und seine Stimmung -, die den Werken ihre Signatur verleiht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Maggie Payne<\/strong>: Fluid Dynamics, Elektroakustische Komposition \/ Phase Transitions, Elektroakustische Komposition \/ Distant Thunder, Elektroakustische Komposition<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt \u2013 Aktuelle Projekte des Goethe-Instituts: \u201eEgmont in Iraq\u201c \u2013 Ein Musiktheater nach Beethoven<\/strong><\/p>\n<p>Eine Sendung von Susanne Schmerda<\/p>\n<p>23:20:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die \u00d61 Jazznacht: Tina Heine im Studio, Sam Amidon Trio bei Glatt &amp; Verkehrt 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Reihe \u201eKennerinnen &amp; Komplizen \u2013 Jazzmenschen im Gespr\u00e4ch\u201c wird Tina Heine zum Gespr\u00e4ch gebeten. Heine ist Gr\u00fcnderin des Elbjazz-Festivals in ihrer Heimatstadt Hamburg, seit 2016 fungiert die Kulturmanagerin als k\u00fcnstlerische Leiterin des heuer von 14.-17. Oktober stattfindenden Festivals Jazz &amp; The City in Salzburg. Im Jazznacht-Studio gew\u00e4hrt die engagierte Vision\u00e4rin, die auch als Dozentin an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hamburg und an der Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg t\u00e4tig ist, im Gespr\u00e4ch mit Verena G\u00f6ltl Aus- und Einblicke in die Veranstalterszene, erz\u00e4hlt von ihren vielf\u00e4ltigen Projekten und plaudert \u00fcber ihre Jazzverbundenheit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus Krems kommen nicht nur edle Tropfen, sondern auch ebensolche T\u00f6ne. Am 29. Juli 2017 trat das Sam Amidon Trio bei Glatt &amp; Verkehrt auf. Amidon, der US-amerikanische Multiinstrumentalist, S\u00e4nger und Songwriter, reiste mit Akustikgitarre, Banjo, Violine und zwei hochkar\u00e4tigen Bandkollegen im Talon ins Donautal. Shahzad Ismaily (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Soundelektronik) und Klarinettist Ben Goldberg erwiesen sich \u2013 wie k\u00f6nnte es anders sein \u2013 als musikalisch \u00e4u\u00dferst versierte Dialogpartner. Hillbilly-Musik, Folksongs und improvisierte Passagen wurden ebenso lustvoll zelebriert wie Jimi-Hendrix- Zitate. Ein gelungenes, kontrastreiches musikalisches Bukett mit stimmungsvollem Abgang!<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 03.10.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Musik der Zeit: Lange Nacht \u2013 Mit Michael Struck-Schloen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss an den \u201egro\u00dfen\u201c Abend im Funkhaus lassen wir in einer Langen Radio-Nacht von Mitternacht bis 6 Uhr fr\u00fch Highlights der Reihe Musik der Zeit im Fast Forward auf WDR 3 Revue passieren. Bei dieser Reise durch sieben Jahrzehnte der j\u00fcngeren Musikgeschichte begegnen uns Altmeister wie Stockhausen, Zimmermann, Boulez, Nono, Xenakis oder Cage, die einst hier deb\u00fctierten ebenso wie Vertreter:innen j\u00fcngerer Generationen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Legend\u00e4re Urauff\u00fchrungen, Meilensteine der Moderne oder zu Unrecht vergessene Werke sind in Ausschnitten zu erleben. \u00dcber gro\u00dfe und kleine musikalische Revolutionen, \u00e4sthetische Moden und wechselnde \u201eIsmen\u201c hinweg haben die WDR-Klangk\u00f6rper in dieser Reihe die Entwicklung der Neuen Musik 70 Jahre lang ma\u00dfgeblich mitgepr\u00e4gt. H\u00f6rgewohnheiten wurden hier auf die Probe gestellt, utopische Raumkl\u00e4nge in Szene gesetzt und scheinbar \u201eUnspielbares\u201c zum Klingen gebracht. Dazu kommen, in Gespr\u00e4chen, Zeitzeugen, Komponierende wie Ausf\u00fchrende, Dirigenten wie Musikerinnen sowie die Macher und Organisator:innen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1951-1972: Mit Ausschnitten u. a. aus Werken von Bernd Alois Zimmermann, John Cage, Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Krzysztof Penderecki, Hans Werner Henze, Bruno Maderna, Mauricio Kagel, Vinko Globokar<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">ab 02:03: 1973-1997 \u2013 Mit Ausschnitten u. a. aus Werken von Iannis Xenakis, Morton Feldman, Luciano Berio, Dieter Schnebel, Steve Reich, Conlon Nancarrow, Christoph Delz, Helmut Lachenmann, Luigi Nono, Giacinto Scelsi, Peter E\u00f6tv\u00f6s, York H\u00f6ller, Salvatore Sciarrino, Younghi Pagh-Paan<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">ab 04:03: 1998-2021 \u2013 Mit Ausschnitten u. a. aus Werken von Gy\u00f6rgy Kurt\u00e1g, Georg Friedrich Haas, Toshio Hosokawa, G\u00e9rard Grisey, Claude Vivier, Rebecca Saunders, Martin Smolka, Enno Poppe, Fabio Nieder, Thomas Kessler, Francesco Filidei, Unsuk Chin, Hans Abrahamsen, Christophe Bertrand, Philippe Manoury, Isabel Mundry, Manos Tsangaris, Vito \u017duraj<\/p>\n<p>00:05 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Stunde 1 Labor: Festival Pop-Kultur Berlin. Aufzeichnung vom 26.08.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Brauchen wir eine neue Musiker:innen-Vertretung? Podiumsdiskussion mit Balbina, Musikerin; Ella Rohwer, Verband Pro Musik; Klaus Lederer, Kultursenator Berlin; Moderation: Juliane Reil, Christoph Reimann<\/p>\n<p>00:05 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die \u00d61 Jazznacht (Fortsetzung) Tina Heine im Studio, Sam Amidon Trio bei Glatt &amp; Verkehrt 2017; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der Reihe \u201eKennerinnen &amp; Komplizen \u2013 Jazzmenschen im Gespr\u00e4ch\u201c wird Tina Heine zum Gespr\u00e4ch gebeten. Heine ist Gr\u00fcnderin des Elbjazz-Festivals in ihrer Heimatstadt Hamburg, seit 2016 fungiert die Kulturmanagerin als k\u00fcnstlerische Leiterin des heuer von 14.-17. Oktober stattfindenden Festivals Jazz &amp; The City in Salzburg. Im Jazznacht-Studio gew\u00e4hrt die engagierte Vision\u00e4rin, die auch als Dozentin an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hamburg und an der Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg t\u00e4tig ist, im Gespr\u00e4ch mit Verena G\u00f6ltl Aus- und Einblicke in die Veranstalterszene, erz\u00e4hlt von ihren vielf\u00e4ltigen Projekten und plaudert \u00fcber ihre Jazzverbundenheit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus Krems kommen nicht nur edle Tropfen, sondern auch ebensolche T\u00f6ne. Am 29. Juli 2017 trat das Sam Amidon Trio bei Glatt &amp; Verkehrt auf. Amidon, der US-amerikanische Multiinstrumentalist, S\u00e4nger und Songwriter, reiste mit Akustikgitarre, Banjo, Violine und zwei hochkar\u00e4tigen Bandkollegen im Talon ins Donautal. Shahzad Ismaily (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Soundelektronik) und Klarinettist Ben Goldberg erwiesen sich \u2013 wie k\u00f6nnte es anders sein \u2013 als musikalisch \u00e4u\u00dferst versierte Dialogpartner. Hillbilly-Musik, Folksongs und improvisierte Passagen wurden ebenso lustvoll zelebriert wie Jimi-Hendrix- Zitate. Ein gelungenes, kontrastreiches musikalisches Bukett mit stimmungsvollem Abgang!<\/p>\n<p>12:30 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Die Reportage: Ungleiche Nachbarn \u2013 Eisenh\u00fcttenstadt und Kloster Neuzelle<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan May. Eisenh\u00fcttenstadt, ganz im Osten Brandenburgs an der Oder gelegen, galt als sozialistische Musterstadt der DDR. Auf dem Rei\u00dfbrett war ein riesiges Stahlkombinat samt Wohnstadt auf der gr\u00fcnen Wiese entstanden. Heute ist Eisenh\u00fcttenstadt Deutschlands gr\u00f6\u00dftes Fl\u00e4chendenkmal. Direkt benachbart liegt Neuzelle, ein Ort mit einem barocken Kloster als Mittelpunkt. Vor 200 Jahren wurden die M\u00f6nche von dort vertrieben, vor drei Jahren haben Zisterzienser das Kloster Neuzelle wiederbelebt. Die ungleichen Nachbarn sind von gegens\u00e4tzlichen Weltanschauungen gepr\u00e4gt. Wie funktioniert das Zusammenleben?<\/p>\n<p>13:30 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Zwischent\u00f6ne: Musik und Fragen zur Person \u2013 Die Schlafforscherin Christine Blume im Gespr\u00e4ch mit Stephan Beuting<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer am Schlaf spart, der spart an der falschen Stelle, sagt die Neurobiologin und Schlafforscherin Christine Blume. Denn ausreichende Nachtruhe ist Voraussetzung f\u00fcr Leistungsf\u00e4higkeit und Gesundheit. Wenn Blume den Schlaf erforscht, dann auch, um aufzukl\u00e4ren. Was ihr pers\u00f6nlich den Schlaf raubt? Dass selbst Erfolg nicht vor den prek\u00e4ren Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eDas Wechselb\u00e4lgchen\u201c von Christine Lavant. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Sophie Rois. Musik: Franz Hautzinger, Matthias Loibner und Peter Rosmanith. Ton: Philipp Adelmann und Robin Gillard. Textbearbeitung: Julia Hahn und Peter Rosmanith. Regie: Peter Rosmanith (ORF 2015)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit gro\u00dfer Eindringlichkeit, direkt, rau und zeitlos beschreibt Christine Lavant (1915 -1973) die Ausgrenzung einer Schwachen aus der Dorfgemeinschaft. Stoff und Motive sch\u00f6pft Lavant aus der Volks\u00fcberlieferung, der (K\u00e4rntner) Zeit- und Sozialgeschichte und aus ihrer Biografie.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Sage vom Wechselbalg, dem von d\u00e4monischen M\u00e4chten untergeschobenen, missgestalteten und uners\u00e4ttlichen Kind, das dem Haus, in dem es lebt, Ungl\u00fcck bringt, ist an die 1.000 Jahre alt und in unz\u00e4hligen Variationen in ganz Europa verbreitet. Sie dient Lavants Erz\u00e4hlung, die zwischen 1945 und 1949 geschrieben, aber erst 1998 ver\u00f6ffentlicht wurde, als Fundament.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Rosmaniths Inszenierung mit Sophie Rois als Erz\u00e4hlerin zeigt die Universalit\u00e4t des Themas. Irrationalit\u00e4t und Abwehr des \u201eFremden\u201c, des von der Norm Abweichenden, gef\u00e4hrden die Basis zivilisierten Zusammenlebens \u2013 damals wie heute. \u201eDas Wechselb\u00e4lgchen\u201c ist eine zeitlose Parabel \u00fcber die Besessenheit. Besessenheit, wie sie nur wenige Jahre vor der Entstehung der Erz\u00e4hlung von den Nationalsozialisten, den deutschen und \u00f6sterreichischen, stattfand: Mit der Vernichtung \u201eunwerten Lebens\u201c (zit. Klaus Amann). Das Wechselb\u00e4lgchen: \u201eWeltliteratur aus dem Lavanttal\u201c (Klaus N\u00fcchtern, Falter).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das H\u00f6rspiel wurde vom Publikum zum \u201eH\u00f6rspiel des Jahres 2015\u201c gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>15:05 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Zwischen Mahler und Lenin \u2013 Der Dirigent und Komponist Oskar Fried (1871-1941)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Alexander Gurdon, Musikwissenschaftler. Moderation: Elisabeth Hahn<\/p>\n<p>18:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Feature | Sie k\u00f6nnen mich einsperren, ich bin bereit Wie zwei fr\u00e4nkische Pfarrer mit ihrer Gemeinde den Nazis trotzten | Roman Grafe und Maximilian Schneider<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1936 hatte sich der katholische Pfarrer August W\u00f6rner offen mit den Nazis im Ort angelegt. Unter seiner F\u00fchrung protestierten Hunderte M\u00f6mbriser Katholiken gegen den Aushang des NS-Hetzblattes \u201eDer St\u00fcrmer\u201c und stellten sich einem Aufmarsch der \u00f6rtlichen SA entgegen.<\/p>\n<p>19:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz am Feiertag \u201eSerenade with Jazz\u201d \u2013 Music by Duke Ellington and Nils Lindberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSerenade with Jazz\u201d \u2013 Music by Duke Ellington and Nils Lindberg | WDR Rundfunkchor | WDR Big Band | WDR Funkhaus Wallrafplatz, Klaus von Bismarck Saal, K\u00f6ln, Juni 2016<\/p>\n<p>19:16 \u2013 20:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazz-Standards (35) Just One of Those Things<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Ein aristokratischer Song, vorgestellt in einem Musical, das in einer fiktiven k\u00f6niglichen Familie spielt. Der Songwriter Cole Porter lebte selbst gerne das Leben der Upper Class \u2013 er schrieb \u201eJust One Of Those Things\u201c 1935 auf einem Luxusdampfer. Einen Liebesend-Song mit einem so nonchalant-arroganten Tonfall, etwa: \u201eWir hatten doch nur eine kleine Aff\u00e4re &#8230;\u201c \u2013 den konnte sich kaum eine Jazzs\u00e4ngerin entgehen lassen. Die Bebop- und Hardbop-Musiker wiederum verdoppelten einfach den Beat und machten so aus \u201eJust One Of Those Things\u201c ein Uptempo-Instrumentalst\u00fcck.<\/p>\n<p>19:34 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u00d61 Kunstsonntag: Tenschert\/Singer\/Baumgartner im Studio 2 des Wiener Funkhauses<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist eine erfrischend anders klingende Interpretation des Begriffs Jazz, mit der die Formation Triol aufwartet. Anders, weil in diesem Fall von den Beteiligten wirklich versucht wird, ungew\u00f6hnliche und den \u00fcblichen Usancen entgegengesetzte Wege zu beschreiten. Die drei Exil-Tiroler Florian Baumgartner (Schlagzeug und Kleinstger\u00e4usche), Walter Singer (Kontrabass, Elektronik) und Andreas Tentschert (E- Piano, Analog-Synthesizer) pr\u00e4sentieren sich als Musiker, die es verstehen, Atmosph\u00e4re zu erzeugen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihre spielerische Finesse, die Freude am Experiment l\u00e4sst St\u00fccke entstehen, die zwar komplexer Natur sind, aber doch zum Gem\u00fct sprechen. Die Frage der stilistischen Ausrichtung ihrer Musik, die zwischen Komposition und Improvisation pendelt, bleibt unbeantwortet, ja, wird nicht einmal gestellt. Jazz dient als Ausgangspunkt und wird mit Elementen von Drum &amp; Bass, Funk und anderen Genres verkn\u00fcpft. Das ergibt, gerade auch wegen der analogen Vintage-Sounds, etwas erfrischend Neues.<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel-Nacht | \u201eTower of Babel II\u201c von Robert Wilson Zum 80. Geburtstag von Robert Wilson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Erz\u00e4hlung des Babylonischen Turmbaus im 1. Buch Mose geh\u00f6rt mit nur neun Versen zu den k\u00fcrzesten des Alten Testaments, ihr Widerhall in der Kunst ist gleichwohl immens. Der Konflikt sowie die Verschmelzung fremder Kulturen und der Zusammenbruch kultureller Einheiten lassen die Erz\u00e4hlung bis heute wie eine andauernde Fortsetzungsgeschichte erscheinen.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | deutschlandfunk kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Live aus dem Kulturpalast Dresden \u2013 Aktion \u2013 Orchestermusik um 1970<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Christfried Schmidt<\/strong>: Sinfonie Nr. 2 \u201eIn memoriam Martin Luther King\u201c f\u00fcr Orchester, Bass- und Altsolo (Urauff\u00fchrung) | <strong>Bernd Alois Zimmermann<\/strong>: \u201eIch wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne\u201c, Ekklesiastische Aktion f\u00fcr zwei Sprecher, Bariton-Solo und Orchester<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Antigone Papoulkas, Alt; Robert Koller, Bariton; Martin Jan Nijhof, Bass; Peter Schweiger, Sprecher; Helmut Vogel, Sprecher; Dresdner Philharmonie; Leitung: Jonathan Stockhammer<\/p>\n<p>20:55 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u00d61 Kunstsonntag: Milestones: Julius Watkins: \u201eLes Jazz Modes\u201c (1957)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dass das Waldhorn bis zum heutigen Tag noch immer eher im Konzertsaal als im Club zu finden ist, liegt sicher nicht an den hervorragenden Musikern, die seit Mitte des letzten Jahrhunderts daran gingen, das Blechblasinstrument mit dem anmutigen Klang in die Welt das Jazz zu integrieren. Ein Pionier auf diesem Gebiet war der US-Amerikaner Julius Watkins, der das Instrument mit einer Leichtigkeit bediente, die vergessen l\u00e4sst, dass es gemeinhin als heikel bekannt ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1921 in Detroit geborene Watkins w\u00e4hlte schon als Neunj\u00e4hriger aus dem reichhaltigen Schulinstrumentarium das edel klingende Waldhorn mit der Absicht, darauf zu improvisieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach seiner klassischen Ausbildung an der Manhattan School of Music in New York City und Studien bei den Hornisten der Detroit Symphony und der New York Philharmonic, begann Watkins 1949 in Milt Buckners Big Band seine Jazzkarriere. 1956 gr\u00fcndete er gemeinsam mit dem Tenorsaxofonisten Charlie Rouse die Band \u201eLes Jazz Modes\u201c, die in der Zeit ihres Bestehens bis 1959 vorwiegend Kompositionen und Arrangements des Hornisten und Bandleaders interpretierte und insgesamt f\u00fcnf Alben ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Charlie Rouse die Band verlie\u00df, um Mitglied des Thelonious Monk Quartetts zu werden, avancierte Watkins zum gefragten Solisten: Er war auf allen Telefonlisten an vorderster Stelle gereiht, wenn es darum ging, Arrangements, beispielsweise von Gil Evans und Quincy Jones, mit dem warmen, samtenen Ton des Waldhorns zu veredeln oder eine virtuose Improvisation \u00fcber ausgekl\u00fcgelte Jazzharmonien zu konzipieren. Julius Watkins etablierte das als obskur geltende und eigentlich jazzuntypische Waldhorn als Melodieinstrument, indem er den Tonumfang zwischen Posaune und Trompete beeindruckend abdeckte und elegante Linien entwarf, die den Vergleich mit der Beweglichkeit von anderen Blechblasinstrumenten nicht scheuen mussten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Geburtstag des 1977 verstorbenen Julius Watkins j\u00e4hrt sich am 10. Oktober 2021 zum 100. Mal, und die Milestones nehmen dies zum Anlass, den Komponisten und Hornisten mit der Einspielung \u201eLes Jazz Modes\u201c aus dem Jahr 1957 zu w\u00fcrdigen. Neben Watkins sind unter anderem Charlie Rouse am Saxofon, Gildo Mahones am Piano, Ron Jefferson am Schlagzeug und die Bassisten Paul Chambers und Oscar Pettiford zu h\u00f6ren. Mit diesem Album ebnete Julius Watkins den Weg, den etliche Hornsolisten im Jazz- Mainstream nach ihm beschreiten konnten, und ver\u00e4nderte gleichzeitig die Erwartungshaltung, wie ein traditionelles Jazzensemble auszusehen hat.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Konzertdokument der Woche: TONLAGEN. Dresdner Tage der zeitgen\u00f6ssischen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Paul-Heinz Dittrich<\/strong>: Memento Mori. Todesfuge \u2013 Auditiv Vokal Dresden. Leitung: Olaf Katzer | Friedrich Goldmann: Trio | <strong>Wolfgang Heisig<\/strong>: \u201eKlaviert\u00f6ne\u201c, instrumentiert von Steffen Schleiermacher (UA) | <strong>Hermann Keller<\/strong>: Ich \u2026 Du (Lasker-Sch\u00fcler-Montage) | <strong>Reiner Bredemeyer<\/strong>: Quartett\u00a0 | <strong>Annette Schl\u00fcnz<\/strong>: verschattet<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Julia Sophie Wagner, Sopran; Steffen Schleiermacher, Klavier;\u00a0 Ensemble Avantgarde. Aufnahmen vom 17.\/18.4.2021 aus dem Europ\u00e4ischen Zentrum der K\u00fcnste Hellerau<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Leonie Reineke. Wer die \u201eTodesfuge\u201c vertont, traut sich etwas. Denn durch seine markante Form und Sprache ist das ber\u00fchmteste Gedicht von Paul Celan schon f\u00fcr sich genommen ein \u00fcberaus starkes Werk. Der 1930 im Erzgebirge geborene Komponist Paul-Heinz Dittrich nahm sich dennoch dieser Herausforderung an: Im Alter von 68 Jahren beendete er die Arbeit an seinem 32-stimmigen Chorst\u00fcck \u201eMemento Mori. Todesfuge nach Paul Celan\u201c. Mit dieser Komposition hatte er ein Werk von au\u00dferordentlicher Komplexit\u00e4t geschaffen, an das sich lange Zeit keine Interpreten heranwagten. Erst in diesem Jahr, kurz nach Dittrichs Tod, kam das St\u00fcck beim Festival \u201eTONLAGEN \u2013 30. Dresdner Tage der zeitgen\u00f6ssischen Musik\u201c mit dem Ensemble AuditivVokal zur Urauff\u00fchrung. In einem anderen Konzert der \u201eTONLAGEN\u201c fokussierte das Leipziger Ensemble Avantgarde schlaglichtartig weitere k\u00fcnstlerische Standpunkte ostdeutscher Komponistinnen und Komponisten mit sehr unterschiedlichen Handschriften: Friedrich Goldmann und Reiner Bredemeyer, auch Hermann Keller geh\u00f6ren zu jenen Vertretern ostdeutscher Avantgarde, die sich am DDR-Kulturbetrieb heftig rieben. Pr\u00e4sent war im Programm ebenso deren Sch\u00fcler-Generation mit Annette Schl\u00fcnz, Nicolaus Richter de Vroe, Wolfgang Heisig und Steffen Schleiermacher, denen sich um 1989\/90 neue Wirkungsr\u00e4ume er\u00f6ffneten.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: Mit Angelleine und Pferdehaaren<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Johannes Zink. John Cages Music for Three (1984-87) bietet fast unendlich viele Optionen. Es ist ein Kompendium von insgesamt 17 Partien, f\u00fcr eine Vokalstimme und 16 Instrumente, die alleine oder in allen erdenklichen Kombinationen ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Nicht nur die Musik, auch der Titel \u00e4ndert sich je nach Zahl der Beteiligten: Music for One bis Music for Severteen. Im Falle unserer Neuaufnahme hei\u00dft das Ergebnis: Music for Three. Die drei Musiker*innen spielen in der von Brahms begr\u00fcndeten Besetzung des Horntrios, dessen Repertoire hier auf unerwartete Weise erweitert wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Cage l\u00e4sst vieles offen. Es gibt keine Partitur. Das Zusammenspiel wird vor allem durch das Prinzip der Time Brackets geregelt, das die Eins\u00e4tze flexibel vorgibt. Den Ausf\u00fchrenden l\u00e4sst Cage ansonsten allerlei Freiheiten zur Gestaltung. Auch die, einzelne T\u00f6ne oder Teile zu wiederholen oder ganz wegzulassen. Auch die Freiheit, das St\u00fcck, das maximal 29 Minuten dauert, zu k\u00fcrzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Besonderheit findet sich im Klavierpart: Die Saiten sind mit Angelleine oder Pferdehaar zu streichen \u2013 im schnellen Wechsel mit normal, auf Tasten zu spielenden Aktionen, was einige Geschicklichkeit erfordert. Auch das garantiert, dass jede Version anders klingt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu den fast philosophischen Mirakeln dieser Musik geh\u00f6rt: Auch wenn Cage weitgehend auf Kontrolle verzichtet, offenl\u00e4sst, was wann passiert, so klingt diese Musik, egal wie man sie spielt, doch immer. Vor allem nach Cage: Wenn man sich auch als H\u00f6rer darauf einl\u00e4sst, mitunter sehr an- und aufregend.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>John Cage<\/strong>: Music for Three, Version f\u00fcr Violine, Horn und Klavier; Premysl Vojta, Horn; Ye Wu, Violine; Florence Millet, Klavier<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Radiowoche vom 27.09.21\u201303.10.2021 Ein kleiner Blick in die Radiowoche 39. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Mein Wochentipp: sonntag &#8211; 3.10.20201 \u2013 20:03 Uhr | deutschlandfunk kultur Konzert: Live aus dem Kulturpalast Dresden \u2013 Aktion \u2013 Orchestermusik um 1970 Christfried Schmidt: Sinfonie Nr. 2 \u201eIn memoriam Martin Luther King\u201c f\u00fcr Orchester, Bass- und Altsolo (Urauff\u00fchrung) | Bernd Alois Zimmermann: \u201eIch wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne\u201c, Ekklesiastische Aktion f\u00fcr zwei Sprecher, Bariton-Solo und Orchester Antigone Papoulkas, Alt; Robert Koller, Bariton; Martin Jan Nijhof, Bass; Peter Schweiger, Sprecher; Helmut Vogel, Sprecher; Dresdner Philharmonie; Leitung: Jonathan Stockhammer mo \u2013 27.09.2021 09:05 Uhr | deutschlandfunk Kalenderblatt: Vor 100 Jahren: Der Komponist Engelbert Humperdinck gestorben Er gilt als \u201eEin-Werk-Komponist\u201c, der durch einen einzigartigen Erfolg zu weltweitem Ruhm gelangte. Engelbert Humperdincks \u201eH\u00e4nsel und Gretel\u201c z\u00e4hlt zu jenem festen Kanon von etwa 30 Opern, die immer wieder auf den Spielpl\u00e4nen zu finden sind. 19.30-21.00 | \u00d61 Eine Schweizer Band-Legende auf Abschiedstournee \u2013 Stiller Has bei Glatt &amp; Verkehrt 2021 Am 21. 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