{"id":25774,"date":"2021-09-19T12:00:34","date_gmt":"2021-09-19T10:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25774"},"modified":"2021-09-14T11:21:08","modified_gmt":"2021-09-14T09:21:08","slug":"die-radiowoche-vom-20-09-2126-09-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/09\/die-radiowoche-vom-20-09-2126-09-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 20.09.21\u201326.09.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 38. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 20.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19.30-21.00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Beethoven, spezialbehandelt von Saxofonistin Angelika Niescier \u2013 Angelika Niescier mit \u201ere: BTVHN\u201c beim Jazzfestival Saalfelden 2021 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Angelika Niescier er\u00f6ffnete eine der renommiertesten Saxofonist\/innen des deutschen Jazz am 20. August 2021 im Congress Saalfelden das Hauptprogramm des diesj\u00e4hrigen Jazzfestival-Klassikers im Salzburger Pinzgau. Niescier, seit vielen Jahren Fixpunkt der K\u00f6lner Szene und 2017 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis \u2013 dem offiziellen Deutschen Jazzpreis \u2013 ausgezeichnet, pr\u00e4sentierte im Projekt \u201ere: BTVHN\u201c Musik des Vorjahresregenten Ludwig van Beethoven \u2013 in kreativer Spezialbehandlung, versteht sich: Im eigens zusammen gestellten Sextett \u2013 inklusive Posaunist Matthias M\u00fcller, den Vibrafonist\/innen Evi Filippou und Christopher Dell sowie Reza Askari (Bass) und Moritz Baumg\u00e4rtner (Schlagzeug) \u2013 nahm Angelika Niescier die Beethoven\u2019schen Streichquartette als Ausgangspunkt f\u00fcr abenteuerliche Improvisationsreisen in den eigenen musikalischen Kosmos.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Funkhauskonzert \u2013 Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Cadotsch-Downes-Donkin: Lucia Cadotsch, Gesang; Kit Downes, Klavier; Phil Donkin, Bass. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Eroberung auf vier Saiten \u2013 Der Cellist Carlo Lay<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Miriam Stolzenwald. Den Bachelor hat er noch nicht ganz in der Tasche, daf\u00fcr aber schon erste CD-Aufnahmen gemacht, auf renommierten Festivals konzertiert und sein eigenes Trio, das Avin Trio, gegr\u00fcndet. Der Cellist Carlo Lay ist umtriebig und erkundet die Welt der Musik mit offenen, neugierigen Ohren. Neben seinem Studium in Hannover bei Leonid Gorokhov lernt der in Singapur geborene und aufgewachsene Musiker seit einem Jahr auch bei der Cellistin Sol Gabetta. Carlo Lay liebt ungew\u00f6hnliche Ideen, um Musik neu zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Dave Liebman &amp; Richie Beirach | Timo Lassy | Eric Pland\u00e9, Hasse Poulsen, Claude Tchamitchian,Am Mikrofon: Karmen Micovic<\/p>\n<p>23:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neue Musik aktuell- Mit Andreas G\u00f6bel<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues von deutschen Pianisten: Mit dem K\u00f6lner Duo \u201eFlorian Ross\/Lucas Leidinger\u201c, mit dem Leipziger \u201eVincent Meissner Trio\u201c und mit dem \u201eFrankfurt Jazz Trio\u201c feat. Olaf Polziehn. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 21.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Unter dem Radar \u2013 Komponistinnen elektronischer Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hubert Steins. Elektronische Musik galt lange Zeit als M\u00e4nnerdom\u00e4ne, obwohl auch in diesem Metier von Beginn an Komponistinnen vertreten waren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Da Frauen eine Laufbahn in technischen Berufen lange Zeit verwehrt war, galt die elektronische Musik als ausgesprochene M\u00e4nnerdom\u00e4ne. Dennoch lassen sich mit K\u00fcnstlerinnen wie Johanna M. Beyer, Annea Lockwood, Pauline Oliveros oder \u00c9liane Radigue Komponistinnen finden, die als Pionierinnen des Metiers gelten. Zweifellos ist das Geschlechterverh\u00e4ltnis in der Neuen Musik l\u00e4ngst in Bewegung geraten, doch die aktuellen Diskurse zeigen, dass neben einem immer noch vorherrschenden Unverh\u00e4ltnis zwischen m\u00e4nnlicher und weiblicher Kunstproduktion die Beitr\u00e4ge von K\u00fcnstlerinnen allzu h\u00e4ufig durch eine m\u00e4nnlich dominierte Geschichtsschreibung marginalisiert wurden.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Musik zum Herbstanfang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Markus Zahnhausen<\/strong>: \u201eJahreszeichen\u201c, Sommerkl\u00e4nge und Herbstmusik (Susanna Laurin, Blockfl\u00f6te); <strong>Robert Delanoff<\/strong>: \u201eBirken im Herbst\u201c (trio songuina); <strong>Andreas Wagner<\/strong>: \u201eRostfahles Herbstlaub\u201c (Bundesakkordeonorchester: Stefan Hippe); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eMiniaturen nach Georg Trakl\u201c (Julia Galic, Violine; Silke Avenhaus, Klavier); <strong>Roland Leistner-Mayer<\/strong>: \u201eBeziehungen\u201c, op. 64 (Anette Joanna Niemeier, Sopran; Robert F. Schneider, Klavier); <strong>Meinrad Schmitt<\/strong>: \u201eHerbstmusik\u201c (Residenz-Quintett M\u00fcnchen)<\/p>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Oliver Schwesig<\/strong><\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioWissen: Juliette Greco und Miles Davis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Juliette Greco: Chanson-Legende und Schauspielerin | Miles Davis: Kind of blue<\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session. <\/strong><strong>Homezone \u2013 Jazz in S\u00fcdwest. Mit Jo Ambros<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. Die monatliche Sendereihe \u201eHomezone\u201c f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig an die vielen verschiedenen Orte, an denen der Jazz im S\u00fcdwesten zu Hause ist. Neben Konzertaufnahmen aus unserem Archiv und aktuellen Studioproduktionen gibt es immer auch einen thematischen Schwerpunkt. In dieser \u201eHomezone\u201c-Ausgabe\u201c stehen die Aktivit\u00e4ten des Gitarristen Jo Ambros im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>20:10 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Der Tod des James Dean \u2013 Von Alfred Andersch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Friedhelm Orthmann. Mit Ludwig Cremer, Hermann Schomberg, Rolf Boysen, Klaus Kammer, Heinz Schimmelpfennig, Herbert Fleischmann, Hanns Bernhardt, Wolfgang Schwarz, Friedrich von B\u00fclow, Horst Bergmann. Ton und Technik: Franz Wagner. Produktion: SWF\/HR\/RB 1959. L\u00e4nge: 48\u201910.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H\u00f6rspielklassiker von Alfred Andersch. Als 1955 der Filmstar James Dean im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall starb, wurde er zu einem weltweiten Idol und Sinnbild einer Epoche \u2013 der \u201eBeat-\u00c4ra\u201c. Diese Kultur jugendlichen Aufbegehrens w\u00fcrdigt Alfred Andersch wenig sp\u00e4ter<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Amerika fand die \u201eBeat\u201c-Epoche ihre Sprache nicht nur in den Gedichten von Alan Ginsberg, E.E. Cummings und Kenneth Patchen. Versen ihrer Gedichte hat Alfred Andersch zwei Reportagen gegen\u00fcbergestellt: einen Bericht des amerikanischen Schriftstellers John Dos Passos \u00fcber Leben und Tod von James Dean und eine Reportage des Journalisten Robert Lowry \u00fcber den Weltmeisterschaftskampf im Mittelgewicht zwischen Sugar Ray Robinson und Jake LaMotta. Dieser Kampf symbolisiert f\u00fcr Andersch auch den Kampf des Davids \u201eJugend\u201d gegen den Goliath \u201etraditionelle Gesellschaftsform\u201d. Und James Dean verk\u00f6rperte dieses Aufbegehren wie kein anderer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alfred Andersch (1914-1980) war Mitglied der \u201eGruppe 47\u201c und eine pr\u00e4gende Figur des Geisteslebens im Nachkriegsdeutschland. Er arbeitete als Rundfunkredakteur und Publizist, schrieb H\u00f6rspiele, Romane, Erz\u00e4hlungen und Reisebilder.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Nachwuchsstar aus Schweden \u2013 Das Joel Lyssarides Trio bei der JazzBaltica 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Joel Lyssarides, Piano. Niklas Fernqvist, Kontrabass. Rasmus Svensson Blixt, Schlagzeug. Aufnahme vom 27.6.2021 bei JazzBaltica, Timmendorfer Strand. Am Mikrofon: Jan Tengeler<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEr ist der neue Star am Jazz-Piano aus Schweden!\u201c So pr\u00e4sentierte die S\u00e4ngerin Viktoria Tolstoy bei der diesj\u00e4hrigen JazzBaltica den Pianisten ihrer Band, den 29-j\u00e4hrigen Joel Lyssarides \u2013 und merkte gleich an, dass er wohl nicht mehr lange bei ihr spielen werde, weil er gerade selbst Karriere mache. So konnte man am folgenden Tag sein eigenes Trio erleben. Bei seinen St\u00fccken l\u00e4sst sich Lyssarides viel von klassischer Musik inspirieren, etwa von Alexander Skrjabin. \u201eEin stark unterbewerteter Komponist\u201c, findet er. J\u00fcngst hatte er sich vorgenommen, jeden Tag neue Musik zu schreiben. So sind wohlklingende, flie\u00dfende St\u00fccke mit teils folkloristischem Einschlag entstanden, bei denen Lyssarides\u2019 filigrane Technik dezent zur Geltung kommt. Einige von ihnen stellte er erstmalig beim Konzert im Rahmen der JazzBaltica vor.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Auf schwieriger Suche \u2013 Das Ensemble Profeti della Quinta und die Barockmusik j\u00fcdischer Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Rainer Baumg\u00e4rtner. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe \u201e1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c boten die Th\u00fcringer Bachwochen im Juni einen kleinen Schwerpunkt aus barocker Perspektive. Dabei konnte das Baseler Alte-Musik-Ensemble Profeti della Quinta allerdings keine Werke j\u00fcdischer Komponisten des 17. oder 18. Jahrhunderts aus Deutschland vorstellen. Hierzulande fand in jener Zeit keinerlei Austausch zwischen der Synagogalmusik und der abendl\u00e4ndischen Kunstmusik statt. In weiten Teilen Europas war es nicht anders, es gab jedoch einige Ausnahmen. Die Profeti della Quinta um den Bassisten und Komponisten Elam Rotem stellten in Th\u00fcringen den bedeutendsten Schatz j\u00fcdischer Barockmusik vor, die hebr\u00e4ischen Ges\u00e4nge des Mantuaner Hofkomponisten Salamone Rossi.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More An den R\u00e4ndern des Jazz | <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Emma-Jean Thackray | The Grid &amp; Robert Fripp | JAZZBABY! Am Mikrofon: Martin Kersten<\/p>\n<p>23:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Margarete Zander. Patricia Kopatchinskaja gilt als eine der eigenwilligsten Geigerinnen der Gegenwart. Nicht nur mit ihren ungew\u00f6hnlichen Interpretationen des klassischen Repertoires macht sie seit Jahren auf sich aufmerksam, sondern auch auf dem Gebiet der zeitgen\u00f6ssischen Musik.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: News &amp; Roots \u2013 Neues aus \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit den Trios Paier\/Valcic\/Preinfalk und Kalnein\/Schwarz\/L\u00f3pez sowie dem Duo Rudi Berger &amp; Toninho Horta. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 22.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Wer sucht, der findet \u2013 Die Komponistin Karin Rehnqvist \u00fcber Tradition in der Moderne<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Haino Rindler. Man hat den Eindruck, ihre Musik sei nicht komponiert, sondern aus der Stimme geboren worden. Die 1957 in Stockholm geborene Komponistin Karin Rehnqvist geh\u00f6rt zur internationalen Chorprominenz, die erste Frau, die auf einen Kompositionslehrstuhl an der K\u00f6niglichen Musikhochschule in Stockholm berufen wurde. Titel wie \u201eI himmelen\u201c oder \u201eLight of Light\u201c zeigen zum einen ihr Interesse an Natur und Tradition, zum anderen ist ihre Musiksprache kaum als avantgardistisch zu bezeichnen. Ihre Musik flie\u00dft, ist sangbar. Sie sch\u00f6pft aus ihrer praktischen Erfahrung mit Ch\u00f6ren, als Dirigentin und Komponistin. Wo liegen die nordischen Wurzeln des Chorgesangs, warum ist der skandinavische Einfluss auf die internationale Szene ungebrochen? Gibt es weibliche und m\u00e4nnliche Elemente in der Musik, und wie kann man junge Komponistinnen und Komponisten ermutigen, mehr f\u00fcr Chor zu schreiben?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Solche Fragen beantwortet Karin Rehnqvist, die auch auf der diesj\u00e4hrigen Chor.com Workshops zum Thema \u201eSchwedische Chormusik\u201c und \u201eVocalLab\u201c geben wird. Wir stellen sie und ihre Musik vor. \u2013 00:55 Chor der Woche<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Siegfried Fink<\/strong>: \u201ePercussion Movie\u201c (Eckhard Kopetzki, Markus Hauke, Achim von Bassen, Matthias Schmitt, Perkussion); <strong>Hans-G\u00fcnther Allers<\/strong>: Klavierquintett, op. 92 (Ensemble Kontraste); <strong>Uwe Str\u00fcbing<\/strong>: \u201eThe Love Songs of Ennod Toile\u201c, op. 35 (Ensemble Dirrekt: Hans Dirr); <strong>Stefan Hippe<\/strong>: Streichquartett Nr. 2 (Minguet-Quartett); <strong>Bernhard Weidner<\/strong>: Drei Nocturnes (Martin Oberhofer, Klavier)<\/p>\n<p>19:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature Helene Fischer \u2013 Seismograph der Sehnsucht<\/strong><\/p>\n<p>19:05 bis 21:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Classic Sounds in Jazz: \u201eEin Fixstern in meinem Leben\u201c \u2013 Starpianist der Klassik Igor Levit spricht \u00fcber Fred Hersch, Starpianist des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik aus der exklusiven BR-KLASSIK-Konzertaufzeichnung des Fred Hersch Trios vom 1. Juli 2021 aus dem M\u00fcnchner Jazzclub Unterfahrt. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>20:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lesezeit: Bov Bjerg spricht \u00fcber und liest aus \u201eDeadline\u201c (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nur 224 Mal hat sich \u201eDeadline\u201c verkauft, als er 2008 im Mitteldeutschen Verlag erschien, der Deb\u00fctroman des sp\u00e4teren Bestsellerautors Bov Bjerg. Ein paar Jahre sp\u00e4ter brannte das Au\u00dfenlager der Verlagsauslieferung ab und vernichtete die restliche Auflage. Doch diese Geschichte um Paula, eine \u00fcbergewichtige \u00dcbersetzerin von Gebrauchsanweisungen, die von den USA in ihr deutsches Heimatdorf zur\u00fcckkehrt, ist wieder da, im gerade gegr\u00fcndeten Kanon-Verlag des einstigen Ullstein-Verlegers Gunnar Cynybulk \u2013 eine Geschichte \u00fcber moderne Hast, ausrangierte Grabsteine und die vielen Deadlines unseres Lebens. Bov Bjerg, Jahrgang 1965, ist Schriftsteller und Vorleser. Sein erster Roman hie\u00df \u201eDeadline\u201c und ist 2021 in einer Wiederauflage erschienen, sein zweiter, \u201eAuerhaus\u201c, wurde verfilmt und von vielen Theatern inszeniert. Eine Geschichtensammlung erschien unter dem Titel \u201eDie Modernisierung meiner Mutter\u201c. Mit der Depressionsgeschichte \u201eSerpentinen\u201c war Bov Bjerg auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2020.<\/p>\n<p>21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Stimmenreich \u2013 Vokalmusik aus f\u00fcnf Jahrhunderten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Tabea Dupree. Pumeza Matshikiza. Die junge S\u00fcdafrikanerin Pumeza Matshikiza ist an deutschen Opernh\u00e4usern seit einiger Zeit sehr erfolgreich als Sopranistin t\u00e4tig. In Stimmenreich k\u00f6nnen Sie heute ihre Opernkunst, aber auch Musik aus ihrer Heimat erleben.<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>NOWJazz: Sonic Wilderness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner und Julia Neupert. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improvisation, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver\u00f6ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh\u00f6r, die sonst On Air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Kl\u00e4nge f\u00fcr abenteuerlustige Ohren.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: Im Licht der Sainte Chapelle \u2013 Der Renaissance-Komponist Claudin de Sermisy<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Eva Blaskewitz. Claudin de Sermisy war Kleriker an der Pariser Sainte-Chapelle und machte Karriere am Hof des glanzvollsten F\u00fcrsten der Renaissance, Fran\u00e7ois Ier. Musikgeschichte schrieb er als einer der \u201eErfinder\u201c der weltlichen Chanson, des ureigenen Genres der Renaissance-Musik in Frankreich. Eva Blaskewitz stellt den kaum bekannten Komponisten aus dem fr\u00fchen 16. Jahrhunderts vor.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: How dare you \u2013 Echo einer Rede<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Norbert Lang. Realisation: der Autor. Produktion: BR 2020. L\u00e4nge: 51\u201928<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vier Minuten, die in die Geschichte eingegangen sind: Greta Thunbergs w\u00fctender Appell 2019 vor dem UN-Klimagipfel in New York. Die O-Ton-Komposition gibt das Echo und den Kampf um die Deutungshoheit ihrer Worte wieder.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eHow dare you!\u201c \u2013 der wohl bekannteste Ausschnitt aus der Rede der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg vor dem UN-Klimagipfel in New York 2019. Die deutliche Botschaft an alle Anwesenden: Wie kann man glauben, dass man einfach weitermachen k\u00f6nne wie bisher? Ihr emotionaler Vortragsstil polarisierte und ihr Appell provozierte zahllose mediale Reaktionen von Aktivistinnen, Politikern, Sch\u00fclerinnen, Wissenschaftlern, digitalen und analogen Medienmacherinnen und -machern. F\u00fcr das H\u00f6rspiel wurden Ausschnitte aus Reden, Interviews, Talk-Formaten und Kommentaren zur UN-Rede gesampelt, moduliert, geschichtet, isoliert und zu einem vielstimmigen Gegenwartspanorama montiert. Wer hat die Deutungshoheit \u00fcber die Zukunft auf unserer Erde?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Norbert Lang, 1984 geboren, Radiomacher, Soundk\u00fcnstler. Studium der Kulturwissenschaften und \u00e4sthetischen Praxis mit den Schwerpunkten Musik und Medien an der Universit\u00e4t Hildesheim. Schreibt H\u00f6rspiele, Features, Radioessays, Audiowalks, ist als Moderator t\u00e4tig und komponiert Musik f\u00fcr H\u00f6rspiel, Tanz und Theater. F\u00fcr Deutschlandfunk Kultur 2018 mit Sonya Sch\u00f6nberger das Feature: \u201eAndr\u00e9 M\u00fcller \u2013 aus dem Kassettenarchiv eines radikalen Interviewers\u201c.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielweisen: Ausw\u00e4rtsspiel \u2013 Konzerte aus Europa \u2013 Das Olm\u00fctzer Barockfest 2020<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musica Florea spielt Clara Schumann. Aufnahme vom 8.6.2020 aus dem Kunstzentrum der Palack\u00fd Universit\u00e4t in Olomouc<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Klaus Gehrke. Sie war erst seine Klaviersch\u00fclerin, dann seine Geliebte, Ehefrau, Muse und Interpretin: Clara und Robert Schumann gelten bis heute als eines der prominentesten K\u00fcnstlerpaare. Dabei wird immer noch gerne \u00fcbersehen, dass Clara nicht nur eine exzellente und sp\u00e4ter stilbildende Pianistin war, sondern auch eine brillante und erfolgreiche Komponistin. Das Komponieren gab sie jedoch f\u00fcr die Karriere ihres Mannes und sp\u00e4ter notgedrungen f\u00fcr ihre Konzertt\u00e4tigkeit auf, die ihre finanzielle Existenz sicherte. Ihre Klavier- und Kammermusikwerke fanden erst nach 1950 zunehmend Beachtung. Heute, 125 Jahre nach ihrem Tod, gilt Clara Schumann als eine der bedeutendsten Komponistinnen des 19. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazzmeia Horn. S\u00e4ngerin Jazzmeia Horn kommt zum 52. Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2021<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Studio-Aufnahmen \u2013 \u201eEine kleine Nachtmusik\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen aus Produktionen im Studio N\u00fcrnberg mit Rayka Wehner, Le Caf\u00e9 Bleu und dem Omer Klein Trio. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 23.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Darmst\u00e4dter Ferienkurse 2021 \u2013 Das Londoner Ensemble Apartment House<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werke von Julius Aglinskas, Ryoko Akama, Erika Bell, Louise Bourgeois, Jurga \u0160arapova (UA) und Darya Zvezdina (UA). Von Carolin Naujocks<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Nikolaus Glassl<\/strong>: Sonate (Michael Stern, Posaune; Nikolaus Glassl, Klavier); <strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: \u201eHuit Po\u00e9sies de Mallarm\u00e9\u201c (Janet Williams, Sopran; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Olaf Henzold); <strong>Franz Xaver Lehner<\/strong>: Violoncellokonzert (Franz Fassbender, Violoncello; M\u00fcnchner Philharmoniker: Erich Riede); <strong>Markus H\u00f6hring<\/strong>: Quintett (V\u00edt Spilka, Klarinette; Jarom\u00edr Graffe, Violine; Bohumil Smejkal, Viola; Anton\u00edn G\u00e1l, Violoncello; Vladimir Holly, Klavier); <strong>Christian Heimerl<\/strong>: Sieben Lieder (Peter Lika, Bass; Hans Leopold Schwerdh\u00f6fer, Klavier); <strong>Arthur Piechler<\/strong>: Bl\u00e4serquintett, op. 58 (Roseau-Quintett); <strong>Peter Jona Korn<\/strong>: Bagatelle, op. 11, Nr. 2 (Barbara Korn, Klavier)<\/p>\n<p>20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Zeichnungen und Schreiben Das hr-Sinfonieorchester bei den Darmst\u00e4dter Ferienkursen (3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Darmstadt \u2013 seit Jahrzehnten ist der Name der hessischen Wissenschaftsstadt ein \u2013 f\u00fcr andere sogar das \u2013 Synonym f\u00fcr die musikalische Avantgarde, die gesch\u00e4tzt und geliebt, mithin aber auch sp\u00f6ttisch belacht und verachtet wird.<\/p>\n<p>21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Werkzeuge der Neuen Musik: Der Chor \u2013 Teil 1 von 2 von Bernd K\u00fcnzig<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das SWR-Vokalensemble auf den Donaueschinger Musiktagen. Schon die Alten wussten, Musik ist erst Musik, wenn sie klingt. Das ist in der zeitgen\u00f6ssischen Musik nicht anders als in der davor komponierten.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Freispiel: How to protect your internal ecosystem \u2013 Von Mimu Merz und Miriam Schmidtke<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bearbeitung: Oliver Brunbauer und Mimu Merz. Regie: die Autorinnen. Mit: Naemi Latzer, Mimu Merz. Ton und Technik: Martin Leitner, Mimu Merz und Oliver Brunbauer. Produktion: ORF Kunstradio 2020. L\u00e4nge: 48\u201921<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Fordismus wurde von einem Selbstverwirklichungsimperativ abgel\u00f6st. Wir repr\u00e4sentieren das perfekte Selbst, studieren die besten Posen und wiederholen diese st\u00e4ndig. Man k\u00f6nnte diesen Alltag als eine neue Art der Flie\u00dfbandarbeit beschreiben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Um Computerchips herzustellen, sind Orte minimalster Luftverschmutzung n\u00f6tig, sogenannte Reinr\u00e4ume. Die Fabrikarbeit ist monoton, sozial isoliert und folgt einem strengen Fertigungsprotokoll. Dort gefertigte Chips landen unter anderem in Smartphones. Die Digitalisierung, f\u00fcr die sie symbolisch stehen, sollte das fordistische Arbeitssystem am Flie\u00dfband eigentlich abgel\u00f6st haben. An dessen Stelle ist jedoch ein Selbstverwirklichungsimperativ getreten, durch den wir lernen, perfekt zu repr\u00e4sentieren. Die Konsequenz: Wir erlernen bestimmte Posen, die wir immer wieder auff\u00fchren. Unsere t\u00e4glichen Handlungen werden gewisserma\u00dfen zur Flie\u00dfbandarbeit. W\u00e4re ein R\u00fcckzug aus diesem Kreislauf der Selbstverwirklichung nicht dringend n\u00f6tig? Und wie k\u00f6nnte so ein R\u00fcckzug \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht werden? Ein rhythmisch pr\u00e4zise und atmosph\u00e4risch dicht komponiertes H\u00f6rst\u00fcck, das aus einem choreografischen B\u00fchnenst\u00fcck entstanden ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mimu Merz ist seit 2003 als K\u00fcnstlerin in den Bereichen mediale und bildende Kunst und seit 2009 als Musikerin und Vokalistin vor allem im Bereich elektronischer Musik t\u00e4tig. Sie entwickelt intermediale, partizipative Installationen und Inszenierungen. 2011 SKE Jahrespreis, 2014 TRACK5 Jurypreis der Schule f\u00fcr Dichtung und \u00d61, 2015 Teilnahme an der Red Bull Music Academy in Tokio, 2019 Lehrauftrag an der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Miriam Schmidtke studierte Raumszenarien, B\u00fchnenbild und Bildhauerei an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste und der Kunsthochschule Wei\u00dfensee in Berlin und an der Kunsthochschule Musashino in Tokio. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf der Erschlie\u00dfung von Alltagsperformances und -bewegungen von Frauenfiguren, welche sie zu hyperchoreografierten synchronen Mehrkanalvideos und Performances verarbeitet. Sie lebt und arbeitet als Regisseurin und Medienk\u00fcnstlerin in Wien und Berlin.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Am Anfang war der Beat \u2013 Der Schlagzeuger Jens D\u00fcppe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michaela Natschke. Mit seinem vom Deutschlandfunk produzierten vierten Album \u201eThe Beat\u201d besinnt sich der K\u00f6lner Schlagzeuger Jens D\u00fcppe auf Grundlegendes. Rhythmische \u00dcberlagerungen, Verschiebungen, Verschachtelungen sind das Material, aus dem er seinen griffigen Jazz baut. 2013 gr\u00fcndete D\u00fcppe sein Quartett mit Frederik K\u00f6ster (Trompete), Lars Duppler (Klavier) und Christian Ramond (Kontrabass). F\u00fcr die fest bestehende Band schreibt der in Stuttgart geborene Schlagzeuger das gesamte Repertoire. Seine Kompositionen denkt er von Rhythmus und Melodie her. Dabei l\u00e4sst er sich auch von Strukturen der Minimal Music oder von orientalischen Gebetsrufen inspirieren. Sein Drumset erweitert D\u00fcppe durch eine handgespielte Basstrommel und extradicke Becken. Im Portr\u00e4t gibt D\u00fcppe Einblick in die Inspirationen zu seinen St\u00fccken und erkl\u00e4rt seine Vorstellung von \u201eBeat\u201c als klingendem Lebensrhythmus.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Clara Haberkamp Trio | Toine Thys | Keshav Batish. Am Mikrofon: Daniella Baumeister<\/p>\n<p>23:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Norma Winstone zum 80. Geburtstag &#8211; Am Mikrofon: Ortrun Sch\u00fctz<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz \u2013 Gro\u00dfe freie Stimme<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Portr\u00e4t der S\u00e4ngerin Norma Winstone, die ungew\u00f6hnliche Ausdruckskraft in der Ruhe der Gestaltung von T\u00f6nen findet, die stets \u00fcberraschend sind<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unter anderem mit Musik von Azymuth, Ralph Towner und dem Norma Winstone Trio mit Pianist Glauco Venier und Klarinettist Klaus Gesing. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 24.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: The Ninth Wave \u2013 Ode to Nature<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Winter, nach Werken von Ludwig van Beethoven. Regie: Stefan Winter. Komposition: Fumio Yasuda. L\u00e4nge: 54\u201930 (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Naturschilderungen von \u201epittoresk\u201c bis \u201eabstrakt\u201c haben in der klassischen Musik eine lange Tradition. Die Komposition von Fumio Yasuda und Stefan Winter zieht eine Linie ins Heute und wirft Fragen zu Abbildung und Konstruktion von Natur auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMehr Ausdruck der Empfindung als Mahlerey\u201c, so \u00fcberschrieb Ludwig van Beethoven die 6. Sinfonie. Naturkl\u00e4nge wie Vogelgezwitscher und Donnergrollen kommen zwar vor, doch dem Komponisten geht es im Kern um etwas anderes: Er m\u00f6chte Gef\u00fchle hervorrufen, wie sie auch bei Naturerlebnissen entstehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Beethoven-Jubil\u00e4umsjahr 2020 fragte der Klangk\u00fcnstler Stefan Winter erneut nach der Konstruktion von Natur in der Musik. Gemeinsam mit dem Komponisten Fumio Yasuda schuf er ein Werk, das die Frage im Heute aktualisiert und nach Kontinuit\u00e4ten sucht. Ein Orchester spielt adaptierte Beethoven-Motive, zwei Ger\u00e4uschk\u00fcnstler musizieren mit der suggestiven Erz\u00e4hlkraft von Besen, Stahlwolle, Teppich, barocker Windmaschine. Sinfonie \u00fcber die Sch\u00f6nheit der Natur und die Tragik des Menschseins.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stefan Winter, geboren 1958 in Tegernsee, ist Klang-, Objekt- und Videok\u00fcnstler. Als Autodidakt arbeitet er seit den 80er-Jahren mit Musik, Ger\u00e4uschen, Soundscapes und Video. Zahlreiche Auff\u00fchrungen und Installationen. Gemeinsam mit seiner Frau Mariko Takahashi betreibt er das Label WINTER &amp; WINTER f\u00fcr Jazz, Neue und klassische Musik.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Peter Jona Korn<\/strong>: Sonate, op. 6 (Jan Polasek, Violoncello; Barbara Korn, Klavier); <strong>Walter Prokop<\/strong>: Sonatine (Hermann Klemeyer, Fl\u00f6te; Fritz Froschhammer, Klavier); <strong>Joachim Ludwig<\/strong>: Klavierkonzert Nr. 2 (Joachim Ludwig, Klavier; Bamberger Symphoniker: Alexander Sander); <strong>Rupert Riederer<\/strong>: Sonate (Fritz Miemitz, Fl\u00f6te; Karl Heinz Diehl, Klavier); <strong>Hans Mielenz<\/strong>: \u201eGl\u00fcckskinder-Walzer\u201c (Musikzug der Bayerischen Bereitschaftspolizei: Willi Koenen); \u201eWyoming Serenade\u201c (Kurorchester Garmisch-Partenkirchen: Peter Klier)<\/p>\n<p>14.06-15.30 | \u00d61<br \/>\n<strong>Auf den Spuren von B\u00e9la Bart\u00f3k \u2013 Lucian Ban, John Surman und Mat Maneri 2018 in S\u00e2nnicolau Mare<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der rum\u00e4nische Pianist Lucian Ban, der englische Klarinettist und Saxofonist John Surman und der aus New York City stammende Bratschist Mat Maneri haben Einiges gemeinsam: etwa den starken Fokus auf improvisierte Musik sowie die gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung von Volksmusik und klassischer Musik gleicherma\u00dfen. Da ist es gut verst\u00e4ndlich, dass sie alle drei auch eine Faszination f\u00fcr B\u00e9la Bart\u00f3k und dessen Forschungen im Bereich der Volksmusik teilen. Und so haben sie sich zusammen getan, um neue, frische Arrangements zu entwerfen f\u00fcr die Lieder und St\u00fccke, die der ungarische Komponist im Zuge seiner ethnomusikalischen Feldforschungen zwischen 1909 und 1917 in Lucian Bans Heimat Transsylvanien gesammelt hat. Ihre ebenso mitrei\u00dfenden wie ber\u00fchrenden Interpretationen der alten Volksweisen haben sie auf dem 2020 erschienenen Album \u201eTransylvanian Folk Songs \u2013 The B\u00e9la Bart\u00f3k Field Recordings\u201c ver\u00f6ffentlicht. Schon am 8. November 2018 gastierten Ban, Surman und Maneri mit dem Projekt konzertant in Bart\u00f3ks Geburtsstadt, dem heute rum\u00e4nischen S\u00e2nnicolau Mare. Die Aufnahme dieses gro\u00dfartigen Konzerts sei heute in In Concert serviert.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: 1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland \u2013 Der Komponist und Musikforscher Jakob Sch\u00f6nberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der unbekannte Sch\u00f6nberg: W\u00e4hrend Arnold Sch\u00f6nberg weltweit f\u00fcr den Aufbruch in die musikalische Moderne steht, ist sein entfernter Verwandter Jakob Sch\u00f6nberg, der ebenfalls Komponist war, heute vergessen. F\u00fcr Jakob Sch\u00f6nberg, 1900 in F\u00fcrth geboren, waren insbesondere die traditionellen j\u00fcdischen Ges\u00e4nge der Synagoge Impuls f\u00fcr sein eigenes Schaffen. Er erforschte sie in seiner Dissertation von 1926 und strebte auf ihrer Basis nach einer genuin j\u00fcdischen Kunstmusik. Er arbeitete zudem als Musikkritiker der \u201eN\u00fcrnberger Zeitung\u201c und Musikberater f\u00fcr den Rundfunksender \u201eDeutsche Stunde in Bayern\u201c, aus dem sp\u00e4ter der Bayerische Rundfunk hervorging. 1933 wurde Sch\u00f6nberg aus allen seinen beruflichen T\u00e4tigkeiten entlassen und ging nach Berlin, wo er sich im \u201eJ\u00fcdischen Kulturbund\u201c engagierte, der einzigen M\u00f6glichkeit f\u00fcr j\u00fcdische K\u00fcnstler, noch aufzutreten. Die Verfolgung verst\u00e4rkte seine zionistische Haltung und er sah seinen Beitrag zu dieser Bewegung darin, die deutschen Juden mit der Folklore der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina vertraut zu machen. Sie sollte die kulturelle Basis bilden, auf der ein zuk\u00fcnftiger Staat Israel im Heiligen Land zu einer eigenen musikalischen Identit\u00e4t finden sollte. Sch\u00f6nberg gab 1935 einen wegweisenden Sammelband mit Volksliedern aus dem Land Israel heraus: \u201eSchirej Eretz Israel\u201c rief in der bedr\u00e4ngten j\u00fcdischen Welt Deutschlands ein gro\u00dfes Echo hervor. Im Musikfeature anl\u00e4sslich des Festjahres \u201e1700 Jahre J\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c beleuchtet BR-KLASSIK zusammen mit dem Musikforscher und Pianisten Jascha Nemtsov die Besch\u00e4ftigung und kreative Auseinandersetzung Jakob Sch\u00f6nbergs mit den traditionellen Melodien des Judentums und die Suche nach einer \u201eneuen\u201c j\u00fcdischen Kunstmusik.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Von Mississippi nach Chicago und zur\u00fcck \u2013 Geschichten um und \u00fcber den Blues<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Groth. Die Geschichte des Blues ist eine Geschichte der Aneignung kultureller Werte. Im Gespr\u00e4ch mit spezialisierten Historikern, Ethnologen und Produzenten zeichnet Michael Groth den Weg des Blues in seinen Anfangsjahren nach.<\/p>\n<p>22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Blues\u2019n\u2019Roots Blue Notes in vielen Farben | <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Louis Armstrong, Ray Charles, Count Basie u.a. New Orleans \u2013 When the Jazz meets the Blues<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Das Jazzkonzert \u2013 \u201eTry!\u201c \u2013 junger Jazz aus Frankreich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Band der franz\u00f6sischen Star-Trompeterin Airelle Besson beim Internationalen Jazz-Weekend Unterf\u00f6hring 2021. Mit Isabelle Sorling (Gesang), Airelle Besson (Trompete), Benjamin Moussay (Keyboards) und Fabrice Moreau (Schlagzeug). Aufnahme vom 18. Juli 2021 im B\u00fcrgerhaus Unterf\u00f6hring bei M\u00fcnchen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 25.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Lange Nacht: Da gibt es nichts zu lachen \u2013 Eine Lange Nacht der fr\u00f6hlichen Pessimisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Rolf Cantzen. Regie: Stefan Hilsbecher. (Wdh. v. 12.\/13.09.2015). Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch \u2013 diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verhei\u00dft es die einschl\u00e4gige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, cool nat\u00fcrlich. Sie tragen ein L\u00e4cheln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die sp\u00e4testens seit der Aufkl\u00e4rung die Geschichtsauffassungen pr\u00e4gte. Doch schon Sophokles wei\u00df: \u201eNicht geboren zu werden, (ist) f\u00fcr die Erdbewohner am besten.\u201d Die Gnostiker der Sp\u00e4tantike dr\u00e4ngt ihre Weltwahrnehmung zu der Vermutung, dass nur ein b\u00f6ser Sch\u00f6pfer diese Welt erschaffen haben kann. Philosophische Gegenstimmen werden auch in der Philosophie laut. Schopenhauer und seine Sch\u00fcler sensibilisieren f\u00fcr menschliches Leid. In der Melancholie verbinden sich Freude und Leid zu einer Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgef\u00fchle und Humor verbinden. Fr\u00f6hliche Pessimisten empfehlen zun\u00e4chst einmal anzunehmen, dass alles schief gehen wird, um sich dann positiv \u00fcberraschen zu lassen.<\/p>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Rock \u2013 Neues und Klassiker aus Rock, Pop, Soul<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schwerpunkt: Vor 50 Jahren erschien das Deb\u00fctalbum \u201eWarum geht es mir so dreckig\u201c der Berliner Rock-Band Ton Steine Scherben. Am Mikrofon: G\u00fcnther Janssen<\/p>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel (\u00dcberl\u00e4nge)<br \/>\n<strong>\u201eXerxes und die Stimmen aus der Finsternis\u201c. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Magda Woitzuck. Mit Alina Fritsch, Regina Fritsch, Eva Mayer, Till Firit, Michael Smulik und Wolfram Berger. Ton und Technik: Anna Kuncio und Manuel Radinger. Musik: Peter Kaizar, Georg Friedrich H\u00e4ndel und Antonio Vivaldi. Regieassistenz: Julia Herzog und Teresa Schwind. Regie: Peter Kaizar (Hessischer Rundfunk\/ORF 2021)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist das Jahr 519 vor Christi Geburt, da erblickt ein Bub das Licht der Welt, dessen Namen man noch Jahrtausende sp\u00e4ter kennen wird: Xerxes. Eine Menge Dinge zeichnen ihn aus: seine Taten, seine Untaten und dass man die Namen vieler Frauen aus seinem Umfeld kennt \u2013 das ist in der Historie keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Eine junge Arch\u00e4ologin (dargestellt von Alina Fritsch) gr\u00e4bt aus und erz\u00e4hlt dabei, wirft von Xerxes\u2019 Leben und seinen Lieben einen Stein \u00fcbers Wasser, l\u00e4sst ihn durch die Zeit springen, der Gegenwart entgegen: von Jesus\u2019 Kreuzigung zum apokalyptischen Pestausbruch von 1347, von der Entdeckung Amerikas bis zur Verbannung der Frau aus Kirchench\u00f6ren, denn diese Verbannung ist es, der die Hoden abertausender Knaben zum Opfer fallen. Fortan d\u00fcrfen die Stimmen der Soprankastraten in keiner Oper mehr fehlen, so auch nicht in jener mit dem Titel \u201eXerxes\u201c von Georg Friedrich H\u00e4ndel, dessen Arie \u201eOmbra mai fu\u201c an der Schwelle zum 20. Jahrhundert Radiogeschichte geschrieben hat .<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Magda Woitzuck (geboren 1983 in Wien) schreibt H\u00f6rspiele und Prosa. Zuletzt erschienen das H\u00f6rspiel \u201e\u00dcber allem war Licht\u201c (SWR\/SRF 2021), eine Bearbeitung des gleichnamigen Romans und der Podcast \u201eShit happens \u2013 Erinnerungen einer Gro\u00dfdealerin\u201c (Produktion SWR 2021). Magda Woitzuck war nominiert f\u00fcr den Ingeborg-Bachmann-Preis 2021. 2018 wurde sie f\u00fcr das H\u00f6rspiel \u201eDie Schuhe der Braut\u201c mit dem H\u00f6rspielpreis der ARD ausgezeichnet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Magda Woitzuck: \u201eIch habe ein gro\u00dfes Interesse an Geschichte, da finden sich so viele kuriose und skurrile Begebenheiten. Allein dieser Gedanke \u2013 den Frauen das Singen zu verbieten und sie dann durch kastrierte M\u00e4nner zu ersetzen. Soprankastraten sind ein gro\u00dfartiges Beispiel daf\u00fcr, warum Feminismus f\u00fcr alle Menschen wichtig ist: Wenn Frauen singen d\u00fcrfen, muss man n\u00e4mlich keine Buben entmannen\u201c. \u201eXerxes und die Stimmen aus der Finsternis\u201c wurde von Regisseur Peter Kaizar mit sechs Schauspieler\/innen in insgesamt 53 Rollen inszeniert.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: 1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland \u2013 Der Komponist und Musikforscher Jakob Sch\u00f6nberg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der unbekannte Sch\u00f6nberg: W\u00e4hrend Arnold Sch\u00f6nberg weltweit f\u00fcr den Aufbruch in die musikalische Moderne steht, ist sein entfernter Verwandter Jakob Sch\u00f6nberg, der ebenfalls Komponist war, heute vergessen. F\u00fcr Jakob Sch\u00f6nberg, 1900 in F\u00fcrth geboren, waren insbesondere die traditionellen j\u00fcdischen Ges\u00e4nge der Synagoge Impuls f\u00fcr sein eigenes Schaffen. Er erforschte sie in seiner Dissertation von 1926 und strebte auf ihrer Basis nach einer genuin j\u00fcdischen Kunstmusik. Er arbeitete zudem als Musikkritiker der \u201eN\u00fcrnberger Zeitung\u201c und Musikberater f\u00fcr den Rundfunksender \u201eDeutsche Stunde in Bayern\u201c, aus dem sp\u00e4ter der Bayerische Rundfunk hervorging. 1933 wurde Sch\u00f6nberg aus allen seinen beruflichen T\u00e4tigkeiten entlassen und ging nach Berlin, wo er sich im \u201eJ\u00fcdischen Kulturbund\u201c engagierte, der einzigen M\u00f6glichkeit f\u00fcr j\u00fcdische K\u00fcnstler, noch aufzutreten. Die Verfolgung verst\u00e4rkte seine zionistische Haltung und er sah seinen Beitrag zu dieser Bewegung darin, die deutschen Juden mit der Folklore der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina vertraut zu machen. Sie sollte die kulturelle Basis bilden, auf der ein zuk\u00fcnftiger Staat Israel im Heiligen Land zu einer eigenen musikalischen Identit\u00e4t finden sollte. Sch\u00f6nberg gab 1935 einen wegweisenden Sammelband mit Volksliedern aus dem Land Israel heraus: \u201eSchirej Eretz Israel\u201c rief in der bedr\u00e4ngten j\u00fcdischen Welt Deutschlands ein gro\u00dfes Echo hervor. Im Musikfeature anl\u00e4sslich des Festjahres \u201e1700 Jahre J\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c beleuchtet BR-KLASSIK zusammen mit dem Musikforscher und Pianisten Jascha Nemtsov die Besch\u00e4ftigung und kreative Auseinandersetzung Jakob Sch\u00f6nbergs mit den traditionellen Melodien des Judentums und die Suche nach einer \u201eneuen\u201c j\u00fcdischen Kunstmusik.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Reihe: Wirklichkeit im Radio \u2013 Lidice \u2013 das schweigende Dorf (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ernst Schnabel. Regie: Fritz Schr\u00f6der-Jahn. Mit: Ernst Schnabel, Hans Paetsch, Hans Lietzau, Heinz Piper, Heinz Klevenow, Armas Sten F\u00fchler, Werner Rundshagen, Richard Lauffen, Erich Schildkraut, Gustl Halenke, Horst Breitkreuz, Lothar Ziebell, Hilde Heinrich, Frauke Grund, Gerda Maria J\u00fcrgens, Marion Studt, Regine Lamster, Carola B\u00fcckler, Annegret Papenhausen, Werner Lommatzsch. Ton: Wilhelm Hagelberg. Produktion: NDR 1961. L\u00e4nge: 36\u201900. (Teil 2 am 02.10.2021)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das tschechische Dorf Lidice wurde 1942 von den Nationalsozialisten komplett ausgel\u00f6scht. Ernst Schnabel rekonstruiert das Verbrechen in einem Feature, das sechzig Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Wirkung eingeb\u00fc\u00dft hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eLidice\u201c beginnt als Bericht \u00fcber den Film \u201eThe Silent Village\u201c, der 1942 von britischen Bergleuten gedreht wurde. Der Film thematisiert die deutsche Besetzung der Tschechoslowakei, verlegt die Handlung aber in ein Bergmannsdorf in Wales. Der Filmtitel verweist auf die innere Haltung der Dorfbewohner, die der deutschen Besatzungsmacht in verschwiegener Gegnerschaft gegen\u00fcberstehen. \u00dcber diesen Umweg, der sich als genialer, ganz im Dienst der historischen Erinnerung stehender erz\u00e4hlerischer Kunstgriff erweist, schildert Ernst Schnabel ein unvorstellbar grausames Ereignis aus der Zeit der deutschen Besatzung: die Vernichtung des Dorfs Lidice.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss h\u00f6ren Sie ein Portr\u00e4t des Autors. Ernst Schnabel geh\u00f6rte zu den feinsten und bedeutendsten Radiomachern der Nachkriegszeit. Seine Anf\u00e4nge in der Seefahrt waren in seinem Werk immer pr\u00e4sent.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wegen der \u00dcberl\u00e4nge senden wir dieses Feature in zwei Teilen. Teil 1 am 25. September, Teil 2 am Samstag, 2. Oktober, jeweils um 18.05 Uhr. Das ganze Feature finden Sie ungek\u00fcrzt auf hoerspielundfeature.de sowie wirklichkeitimradio.de.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazz und mehr: Tiefe Luft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dfergew\u00f6hnliche, tieft\u00f6nende Kl\u00e4nge zwischen Klassik und Jazz von S\u00e4ngerin Francesca Gaza, Baritonsaxophonistin Kira Linn, Saxophonist Mulo Francel, Bassklarinettist Michel Portal und anderen.Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>19:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz The Jakob Manz Project | <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">jazzahead! \u2013 Musikmesse &amp; Festival digital, Bremen, April 2021. The Jakob Manz Project | Jakob Manz, as, recorder | Hannes Stollsteimer, p, kb | Frieder Klein, 6-string eb | Paul Albrecht, dr, sampling, elt | jazzahead! \u2013 Musikmesse &amp; Festival digital, Pier 2: Club 100, Bremen, April 2021<\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Ein untr\u00fcgliches Gef\u00fchl von Freiheit \u2013 Wegmarken des polnischen Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bert Noglik. F\u00fcr Polen bedeutet Jazz stets beides: \u00d6ffnung und Selbstfindung. Anfang der f\u00fcnfziger Jahre von der stalinistischen Kulturb\u00fcrokratie in den Untergrund verbannt, drang diese Musik bald darauf mit elementarer Kraft an die \u00d6ffentlichkeit. Seither verbindet sich Jazz in Polen untrennbar mit dem Gef\u00fchl der Freiheit. Der Pianist Krzysztof Komeda wurde zum Idol und nach seinem fr\u00fchen Tod zum Mythos. Meilensteine des polnischen Jazz, urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht von der staatlichen Plattenfirma Polskie Nagrania, hat Warner Music nun in vorz\u00fcglichen Editionen wieder zug\u00e4nglich gemacht \u2013 von Krzysztof Komedas Kultalbum \u201eAstigmatic\u201c \u00fcber Platten von Tomasz Stanko und Zbigniew Namyslowski bis zu einer Neuinterpretation der Musik Komedas f\u00fcr eine Jazz und Lyrik-Produktion.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Revisited Forum neuer Musik 2013 \u2013 Adriana H\u00f6lszkys Orgelmusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Adriana H\u00f6lszky: \u201eEfeu und Lichtfeld\u201d \/ \u201e \u2026 und ich sah, wie ein gl\u00e4sernes Meer, mit Feuer gemischt \u2026\u201d \/ \u201e \u2026 und wieder Dunkel II\u201d (Ausschnitt). Dominik Susteck, Orgel; Sabine Akiko Ahrendt, Violine; Jens Br\u00fclls, Schlagwerk. Aufnahme vom 21.4.2013 in der Kunststation Sankt Peter, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Frank K\u00e4mpfer. Adriana H\u00f6lszky selbst beschreibt ihre Arbeiten gern als unterschiedlich strukturierte \u201eKlangr\u00e4ume\u201d. Das ist keineswegs lapidar gemeint \u2013 vielmehr ereignet sich in ihnen so Vielstr\u00e4ngiges, dass es nicht auf einen Begriff zu bringen ist. Wahrnehmungen und Verl\u00e4ufe von Zeit beispielsweise, die zu expandieren und zu schrumpfen vermag \u2013 was H\u00f6lszkys Komponieren weit \u00fcbers Gesellschaftliche hinaushebt in Dimensionen grunds\u00e4tzlichen Seins. Ihre Arbeiten f\u00fcr Orgel sind exemplarisch daf\u00fcr \u2013 insbesondere wenn ein Interpret wie Dominik Susteck sich ihrer annimmt. Bereits die Titel sind aufgeladen mit poetischen, biblischen, letztendlich kosmischen Metaphern der Sch\u00f6pfung, des Todes, von Verg\u00e4nglichkeit \u2013 sie signalisieren, um welche Dimension es ihr geht. Auf den ersten Blick wird nicht schl\u00fcssig, warum all dies im April 2013 in ein Forum neuer Musik unter dem Titel \u201eNews from the Colonies\u201c geh\u00f6rte. Aber genau darum geht es den post-kolonialen Denkern doch: widerspr\u00fcchliche Perspektiven auf Wirklichkeit zu behaupten und in Beziehung zu setzen \u2013 und dabei die conditio humana zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>23:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz Birthdays &amp; Releasedays \u2013 Mit Eva Garthe<\/strong><\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Artist\u2019s Corner | Selbstbeschreibung von M.Riedel &amp; O.Augst<\/strong><\/p>\n<p>23.03-06.00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neuer Wiener Saxofon-Professor: Denis G\u00e4bel\u00a0 \u2013 Denis G\u00e4bel im Interview, Clemens Sainitzer solo 2019 bei der Jazzwerkstatt Graz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schrill, leise, st\u00f6hnend, schnaubend oder unglaublich erotisch: Katharina Osztovics widmet die Jazznacht ganz dem Saxofon und l\u00e4dt zu einer Zeitreise ein, von Sidney Bechet, Coleman Hawkins und Ben Webster \u00fcber Wolfgang Puschnig und Klaus Dickbauer bis zu Cecilie Strange, Stephanie Lottermoser, Leonhard Skorupa, Richie Winkler und anderen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu h\u00f6ren sind auch Kompositionen des Saxofonisten Denis G\u00e4bel, der zu Gast im Jazznacht-Studio ist. Der Preistr\u00e4ger verschiedener Jazzwettbewerbe steht derzeit unter anderem mit seinem Quartett auf der B\u00fchne und hat seit 2020 eine Professur an der Musik- und Kunst-Privatuniversit\u00e4t Wien inne. Mit Katharina Osztovics spricht er dar\u00fcber, warum es ihn nach Wien gezogen hat, wie er als Leader, Sideman und P\u00e4dagoge den richtigen Ton trifft, und warum er einst vom Cellisten zum Saxofonisten mutiert ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Cellokl\u00e4nge gibt es auch im diesmal vom ORF-Landesstudio Steiermark produzierten Konzertmitschnitt, aufgenommen am 4. September 2019 im Orpheum Extra in Graz im Rahmen der hiesigen Jazzwerkstatt. Es musiziert Clemens Sainitzer, bekannt aus dem Duo Sain &amp; Mus sowie zahlreichen anderen Bands der jungen Wiener Improvisationsmusikszene.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open Sounds: Mit Ilka Geyer \u2013 Studio Akustische Kunst: Performing Utopia<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alien Productions. Produktion: ORF 2021<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Alte Musik neu gedacht? Ein arabisch-persisch-europ\u00e4ischer Trialog<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Idee klingt simpel: Europ\u00e4ische Alte Musik und klassische arabische und persische Musik begegnen sich auf Augenh\u00f6he. Doch wann beginnt die Alte Musik im arabisch-persischen Raum und wann endet sie? Was hei\u00dft \u201eneu denken\u201c in diesem Zusammenhang: neu interpretieren, arrangieren, improvisieren oder eigene Spieltechniken auf kulturell fremdes Repertoire anwenden? Das experimentierfreudige Musikprojekt \u201eAlte Musik neu gedacht\u201c mit sieben jungen Instrumentalvirtuosen, realisiert in den Corona-Jahren 2020-21, f\u00fchrt von Wolfram von Eschenbach bis zum Hof des Sultans von Bagdad im 13. Jahrhundert und gibt einen Einblick in die existentielle und magische Kraft, die Musik f\u00fcr das Ankommen von Musiker:innen aus dem Iran, Syrien und Kurdistan in der neuen Heimat Deutschland hat. Eine Sendung von Eckehard Pistrick<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 26.09.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>07:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Kakadu f\u00fcr Fr\u00fchaufsteher: Wie wird man Politiker?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von und mit Patricia Pantel. Moderation: Ulrike J\u00e4hrling. Angenommen dein bester Freund oder deine beste Freundin w\u00fcrde sagen: \u201eWenn ich gro\u00df bin, dann werde ich Bundeskanzlerin oder Umweltminister und sorge dann daf\u00fcr, dass alle Menschen gl\u00fccklich sind, der Klimawandel gestoppt wird und alle Schulen mit L\u00fcftern ausger\u00fcstet werden.\u201d Glaubst du, das w\u00e4re m\u00f6glich? Kann jeder einfach so in die Politik gehen? Ist das ein Beruf, f\u00fcr den es eine besondere Ausbildung oder ein Studium braucht? Muss man als Politikerin in einer Partei sein? Kakadu hat die Antworten.<\/p>\n<p>08:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Lauschinsel | Instrumentenkarussell Die Sitar \u2013 mit Elke Ottenschl\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ohne sie g\u00e4be es sehr viel weniger zu h\u00f6ren: jedenfalls im Konzertsaal, im Radio und anderswo.<\/p>\n<p>09:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Essay und Diskurs: Die falsche Kritik an der Selbstoptimierung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Soziologin Anja R\u00f6cke im Gespr\u00e4ch mit Pascal Fischer. Nichts, was nicht optimiert werden soll: Die Arbeitseffizienz, die Fitness, die Ern\u00e4hrung, das pers\u00f6nliche Netzwerk, pers\u00f6nliche Glaubenss\u00e4tze oder selbst der Schlaf. Eine Kritik an der Kritik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Regale in den Buchhandlungen sind voll von Optimierungsratgebern. Und die Medien sind voll von der Kritik an dieser Selbstoptimierung: Sie sei eine nie endende Tretm\u00fchle; sie sei der nach innen verlegte Zwang der neoliberalen, kapitalistischen Leistungsgesellschaft; sie setze beim Individuum an und verliere die Gesellschaft als eigentlichen Zielpunkt n\u00f6tiger Verbesserungen aus dem Auge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Verdacht liegt nahe, dass die Selbstoptimierung aus ganz anderen Gr\u00fcnden verdammt wird: Weil sie zu sehr auf den K\u00f6rper setzt, weil sie den schwitzenden Empork\u00f6mmling ausbremsen soll, weil sie zu sehr auf eine gef\u00fcrchtete Technik setzt, die den Menschen als vermessbares Objekt dem kalten Blick der Naturwissenschaften preisgibt\u2026 Ohnehin zeigt der historische Tiefenblick: Selbstverbesserungstechniken hat es immer und jederzeit gegeben \u2013 die Kritik entz\u00fcndet sich offenbar nur an der neuesten Mode der \u201eTechniken des Selbst\u201c. Es ist Zeit f\u00fcr eine gr\u00fcndliche Kritik an der Kritik der Selbstoptimierung!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anja R\u00f6cke studierte Soziologie in Berlin und Paris, promovierte am Europ\u00e4ischen Hochschulinstitut in Florenz und habilitierte sich 2020 an der HU zu Berlin mit der \u201eSoziologie der Selbstoptimierung\u201c. Insgesamt interessiert sie sich f\u00fcr demokratietheoretische Fragen und die Soziologie der individuellen Lebensf\u00fchrung. Weitere Schriften: \u201eFraming Citizen Participation. Participatory Budgeting in France, Germany and the United Kingdom\u201c (2014), \u201eLosverfahren und Demokratie. Historische und demokratietheoretische Perspektiven\u201c (2005).<\/p>\n<p>13:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl\u00e4nge \u2013 Musikalische Entdeckungsreisen Mehr als nur ein Abendsegen? \u2013 Die Musik von Engelbert Humperdinck<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Niels Kaiser. Schon seine Zeitgenossen sahen in Engelbert Humperdinck alles andere als einen Modernisten. Trotzdem (oder deshalb?) sind seine Volkslied-Bearbeitungen und die M\u00e4rchenoper \u201eH\u00e4nsel und Gretel\u201c bis auf den heutigen Tag erfolgreich.<\/p>\n<p>15:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Franz Schubert Komponist im Kaiserreich \u2013 Schubert, der Unpolitische?<\/strong><\/p>\n<p>15:05 Uhr| Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Durchbruch mit magischem Pfeffer \u2013 30 Jahre \u201eBlood, Sugar, Sex, Magik\u201c der Red Hot Chili Peppers<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tim Schauen. Bis 1991 war die kalifornische Band Red Hot Chili Peppers seit ihrer Gr\u00fcndung 1983 erst Geheimtipp, dann lokale Gr\u00f6\u00dfe, bald mit Plattenvertrag versehen, und sie spielte eine hochoktanige Crossover-Mischung aus Rap, Funk und knallendem Funkrock. Doch dann, im September 1991, kam ihr Album \u201eBlood, Sugar, Sex, Magik\u201c heraus, das den Mega-Hit \u201eUnder the bridge\u201c enth\u00e4lt \u2013 und der Band weltweite Ber\u00fchmtheit brachte. Zwar bekommt Anthony Kiedis das Singen live immer noch nicht so richtig hin, doch Flea am Bass und Chad Smith am Schlagzeug legen ihm unversch\u00e4mt groovend Funk zugrunde, den der oft mehr rappende Frontmann auf dem Album mit kaum jugendfreien Texten w\u00fcrzt. Das Album machte die \u201ePeppers\u201c zu Weltstars \u2013 und ein Gro\u00dfteil des Ruhms geh\u00f6rt Produzent Rick Rubin, der den Sound der Kalifornier auf Hochglanz trimmte und somit chartstauglich machte.<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Musik statt Chaos<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kurt Sanderling interpretiert Dmitrij Schostakowitsch. Moderation: Olaf Wilhelmer<\/p>\n<p>19:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband Konzerte und Produktionen u.a. mit: Lucy Woodward &amp; hr-Bigband, Teil 1<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband w\/ Lucy Woodward, cond. by Jim McNeely, Livestream aus dem hr-Sendesaal, Frankfurt, Mai 2021, Teil 1<\/p>\n<p>19.34-20.16 | \u00d61<br \/>\n<strong>Naturerlebnis, verarbeitet von Gitarre, Orgel und Schlagzeug\u00a0 \u2013 Wiener Extremwandern im Studio 2 des Wiener Funkhauses<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gitarrist Tobias Faulhammer, Organist Max Tschida und Schlagzeuger Jakob Kammerer sind in der Wiener Szene bereits in verschiedenen Bands kreativ verhaltensauff\u00e4llig gewesen, letzterer etwa als Co-Leader des formidablen Sextetts Kammerer Ork\u00f6ster. Zu dritt firmieren sie unter dem eher nicht allt\u00e4glichen Bandnamen \u201eWiener Extremwandern\u201c, und das nicht ohne Grund: Zieht es Faulhammer, Tschida und Kammerer doch fr\u00fchmorgens oft in die Berge \u2013 sofern man Sophienalpe oder Kahlenberg, nahe Wien gelegen, als solche bezeichnen kann. Neben viel frischer Luft tankt das Trio auf diesen Spazierg\u00e4ngen und den daraus resultierenden Begegnungen auch Inspiration f\u00fcr den kompositorischen Output. Naturerlebnis, gewitzt verarbeitet von Gitarre, Orgel und Schlagzeug \u2013 heute in der Radiosession.<\/p>\n<p>20.55-21.40 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zum 100. Geburtstag von Chico Hamilton\u00a0 \u2013 Chico Hamilton Quintet: \u201eThe Three Faces of Chico\u201d (1959)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schlagzeug zu spielen war f\u00fcr ihn wie zu tanzen, doch Chico Hamilton war weit mehr als nur ein geschmeidiger, dynamischer T\u00e4nzer auf seinen Trommeln und Becken. Er war auch als Bandleader erfolgreich und innovativ, etwa indem er ein Cello in den Ensembleklang seines Quintetts integrierte. Und schlie\u00dflich war Chico Hamilton auch noch ein talentierter S\u00e4nger und gef\u00fchlvoller Song-Interpret.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 21. September 2021 h\u00e4tte der geb\u00fcrtige Kalifornier, der 2013 92-j\u00e4hrig verstorben ist, seinen 100. Geburtstag gefeiert. Da liegt es nahe, ihm zu Ehren ein Album herauszugreifen, das die drei unterschiedlichen Facetten dieses afroamerikanischen Multitalents bewusst zusammenf\u00fchrt und einander gegen\u00fcberstellt, wie auch der programmatische Titel verdeutlicht: \u201eThe Three Faces of Chico\u201c aus dem Jahr 1959, f\u00fcr das Hamilton sein Quintett \u2013 dem seit 1958 Altsaxofonist, Bassklarinettist und Fl\u00f6tist Eric Dolphy angeh\u00f6rte \u2013 f\u00fcr einige St\u00fccke um die Saxofonisten Paul Horn, Buddy Collette und Bill Green erweiterte.<\/p>\n<p>23:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz Formel 577 \u2013 Mit Wolf Kampmann<\/strong><\/p>\n<p>23.00 Uhr, \u00d61, Radiokunst-Kunstradio<br \/>\n<strong>Die K\u00fcnstler\/innen Lisl Ponger und Tim Sharp entwickeln ein neues Radiokunstst\u00fcck, das sich mit Aspekten der Kolonialgeschichte und Ihrer Aufarbeitung befassen wird.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 13.August 2021 j\u00e4hrt sich die Zerst\u00f6rung von Tenochtitlan (Mexiko City) durch die spanischen Konquistadoren zum f\u00fcnfhundertsten Mal. Aus diesem Anlass statten die Zapatisti*nnen aus dem S\u00fcdosten Mexikos im Sommer 2021 Europa einen Gegenbesuch ab. Geschichte und Geschichten, Stimmungen und Stimmen&#8230; ein neues Radiost\u00fcck des Autors und K\u00fcnstlers Tim Sharp und der bildenden K\u00fcnstlerin Lisl Ponger, die sich schon lange mit verschiedenen Aspekten der Kolonialgeschichte und ihrer gegenw\u00e4rtigen Aufarbeitung befassen.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Ein Portr\u00e4t des Musikers Misagh Joolaee<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Misagh Joolaee, Solist auf der persischen Spie\u00dfgeige kemancheh, ist sp\u00e4testens seit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik 2020 f\u00fcr sein Deb\u00fctalbum \u201eFerne\u201c als innovativer Klangt\u00fcftler auf seinem Instrument bekannt \u2013 mit ebenso gro\u00dfem Respekt vor europ\u00e4ischer Klassik wie vor dem klassisch-persischen \u201eradif\u201c-Repertoire. Inspiriert von der tiefgreifenden k\u00fcnstlerischen Zusammenarbeit etwa mit dem Baglama Virtuosen Levent \u00d6zdemir und angeregt durch Spieltechniken auf der Geige und der Flamencogitarre, findet er zu Soli, in denen er mit Raffinesse der Nostalgie, der Ekstase und der Wiederentdeckung der Langsamkeit nachsp\u00fcrt. Der Autor hat den Musiker in Berlin getroffen und mit ihm \u00fcber das Revival seines Instruments gesprochen. Eine Sendung von Eckehard Pistrick.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 38. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. mo \u2013 20.09.2021 19.30-21.00 | \u00d61 Beethoven, spezialbehandelt von Saxofonistin Angelika Niescier \u2013 Angelika Niescier mit \u201ere: BTVHN\u201c beim Jazzfestival Saalfelden 2021 Mit Angelika Niescier er\u00f6ffnete eine der renommiertesten Saxofonist\/innen des deutschen Jazz am 20. August 2021 im Congress Saalfelden das Hauptprogramm des diesj\u00e4hrigen Jazzfestival-Klassikers im Salzburger Pinzgau. Niescier, seit vielen Jahren Fixpunkt der K\u00f6lner Szene und 2017 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis \u2013 dem offiziellen Deutschen Jazzpreis \u2013 ausgezeichnet, pr\u00e4sentierte im Projekt \u201ere: BTVHN\u201c Musik des Vorjahresregenten Ludwig van Beethoven \u2013 in kreativer Spezialbehandlung, versteht sich: Im eigens zusammen gestellten Sextett \u2013 inklusive Posaunist Matthias M\u00fcller, den Vibrafonist\/innen Evi Filippou und Christopher Dell sowie Reza Askari (Bass) und Moritz Baumg\u00e4rtner (Schlagzeug) \u2013 nahm Angelika Niescier die Beethoven\u2019schen Streichquartette als Ausgangspunkt f\u00fcr abenteuerliche Improvisationsreisen in den eigenen musikalischen Kosmos. 20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur In Concert: Funkhauskonzert \u2013 Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur Cadotsch-Downes-Donkin: Lucia Cadotsch, Gesang; Kit Downes, Klavier; Phil Donkin, Bass. 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Essener \u201eJazz Pott\u201c","author":"Ursula Gaisa","date":"17. September 2013","format":false,"excerpt":"Preisverleihung und Konzert am 1. Oktober im Grillo-Theater Essen. Der 16. Essener \u201eJazz Pott\u201c geht an die Saxophonistin Angelika Niescier. 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Weiters gibt es zum Beispiel: Michel Camilo & Tomatito, Babette Michel, Portr\u00e4t der Saxofonistin und Komponistin Angelika Niescier, Emile Parisien Quartet und das Trio Idioma, John Patitucci, Pianoduo Iana mit Christine Wodrascka und Betty Hovette,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Radio&quot;","block_context":{"text":"Radio","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/radio\/"},"img":{"alt_text":"Jazz im Radio","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/radio-jazz-neu.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/radio-jazz-neu.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/radio-jazz-neu.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/radio-jazz-neu.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/radio-jazz-neu.jpg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25774"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25775,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25774\/revisions\/25775"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25774"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=25774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}