{"id":25403,"date":"2021-08-15T12:00:49","date_gmt":"2021-08-15T10:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25403"},"modified":"2021-08-12T12:21:15","modified_gmt":"2021-08-12T10:21:15","slug":"die-radiowoche-vom-16-08-2122-08-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/08\/die-radiowoche-vom-16-08-2122-08-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 16.08.21\u201322.08.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 33. Die ARD-Radio-Suchmaschine ist jetzt endg\u00fcltig Geschichte und tot.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 16.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: JazzBaltica \u2013 MainStage im Strandpark, Timmendorfer Strand<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 25.06.2021. Fabia Mantwill Orchestra. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Sophie Dervaux, Fagott<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong>: Sonate f\u00fcr Fagott und Klavier G-Dur op. 168 \/ <strong>Reynaldo Hahn<\/strong>: \u00c0 Chloris | <strong>Roger Boutry<\/strong>: Interf\u00e9rences | Claude Debussy: Beau soir<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sophie Dervaux, Fagott; S\u00e9lim Mazari, Klavier. Sophie Dervaux hat f\u00fcr ihr Deb\u00fct \u201eImpressions\u201c franz\u00f6sische Werke aus zwei Jahrhunderten f\u00fcr Fagott und Klavier ausgesucht, die das Instrument in seiner virtuosen Vielseitigkeit zeigen. \u201eIch wollte zeigen\u201c, sagt die Solofagottistin der Wiener Philharmoniker, \u201ewie wunderbar mein Instrument klingen und singen kann.\u201d<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Carinthischer Sommer. Die Siegerst\u00fccke des Nikolaus-Fheodoroff-Preises<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Siegerst\u00fccke des Nikolaus-Fheodoroff-Preises f\u00fcr Klarinettentrio, gespielt von Solist\/innen des Ensemble Phace (Mathilde Hoursiangou, Klavier; Walter Seebacher, Klarinette; Roland Schueler, Violonchello). Gestaltung: Josef Nadrag<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2021: Meister des schlanken Tons \u2013 Der Trompeter Dusko Goykovich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Roland Spiegel. \u201eEs wird besser mit der Zeit\u201c, sagt Dusko Goykovich, der seit Jahrzehnten zur internationalen Spitze geh\u00f6rt. Auf die Frage, ob er immer noch \u00fcbt, lautet seine Antwort: \u201eJa, t\u00e4glich mehrere Stunden.\u201c Und er merke, dass es etwas n\u00fctzt. Goykovich wurde im Oktober 1931 in einem Ort namens Jajce im ehemaligen Jugoslawien geboren. Seine Sporen verdiente er sich unter anderem in den Big Bands von Woody Herman, Maynard Ferguson und Kurt Edelhagen \u2013 bis er in eigenen Bands modernen Jazz mit Balkan-Farben pr\u00e4gte. Die Sendung stellt Goykovich mit j\u00fcngeren Live-Aufnahmen vor.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 17.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Im Grenzbereich von Sprache und Musik \u2013 Der japanische Lautpoet, Komponist und Performer Tomomi Adachi (*1972)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Neuner. (Wdh. v. 29.11.2016). Es komme ihm darauf an, sagt Tomomi Adachi, die Technik individueller und die Stimme abstrakter zu machen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tomomi Adachi ist auf vielen Gebieten zu Hause: als Komponist, Performer, Lautpoet, als Improvisator, Installationsk\u00fcnstler, Live-Elektroniker und gelegentlich als Theaterdirektor. Einen zentralen Platz in seinem Werk nimmt die Stimme ein. Dass der 1972 im japanischen Kanazawa geborene Adachi Philosophie und \u00c4sthetik studierte, merkt man seiner Herangehensweise an: Es komme ihm darauf an, sagt Tomomi Adachi, die Technik individueller und die Stimme abstrakter zu machen.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Volker Nickel<\/strong>: \u201eDrei kurze Szenen\u201c (Xsemble M\u00fcnchen); <strong>Alexander Strauch<\/strong>: \u201eSo what? \u2013 putin &amp; tchaikovsky\u201c (Johannes Gutfleisch, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eSymphonischer Essay\u201c (Ensemble Zeitsprung: Markus Elsner); <strong>Christoph Reiserer<\/strong>: \u201ehere we are\u201c (Christoph Reiserer, Saxofon; Gunnar Geisse, Gitarre; Stefan Blum, Schlagzeug); <strong>Tom Sora<\/strong>: \u201eWechselspiele\u201c (Sarah Maria Sun, Sopran; Tom Sora, Bariton, Kurbelspieluhr); <strong>Zoro Babel<\/strong>: \u201eGebts tags e-tortur!\u201c (Zoro Babel, Ausf\u00fchrung); <strong>Gloria Coates<\/strong>: \u201eTones in Overtones\u201c (Hae-Kyung Lee, Klavier); <strong>Nicolaus Richter de Vroe<\/strong>: Streichquartett Nr. 3 \u2013 \u201eLum\u2019q\u2019uart\u2019inance\u201c (Xsemble M\u00fcnchen)<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Young Euro Classic. Konzerthaus Berlin. Aufzeichnung vom 15.08.2021 \u2013 \u201eMozart y Mambo\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<\/strong>: Ouvert\u00fcre zu \u201eDie Entf\u00fchrung aus dem Serail\u201c KV 384 \/ Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447 | <strong>Joshua Davis\/Yuniet Lombdia<\/strong>: Rondo alla Mambo | <strong>Traditionell<\/strong> (Arr. Jenny Pena Campo): Samba Son | <strong>Edgar Oliviera<\/strong>: Sarahnade Mambo | <strong>Isolina Carillo (Arr. Jorge Arag\u00f3n)<\/strong>: \u201eDos gardenias para ti\u201d | Moises Simons (Arr. Jorge Arag\u00f3n): El Mansiero<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sarah Willis, Horn; Yuniet Lombinda, Saxofon; Orquesta del Lyceum de La Habana; Leitung: Jos\u00e9 M\u00e9ndez Padr\u00f3n<\/p>\n<p>20:10 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: De Rerum Natura \/ Dance of the Elements \u2013 Von Merzouga<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Merzouga. Mit Stefko Hanushevsky. Komposition: die Autoren. Ton und Technik: Eva P\u00f6pplein. Produktion: Yleis Radio 2015. L\u00e4nge: 38\u201924<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Klangkunst: \u00dcber die Natur der Dinge nach Lukrez. In seinem Lehrgedicht \u201eDe Rerum Natura\u201c entwirft der r\u00f6mische Philosoph Lukrez eine Art Kosmologie. Alles besteht aus kleinsten unteilbaren Elementen, die sich zu immer neuen Konstellationen f\u00fcgen, sich aufl\u00f6sen und wieder zu neuen Formen verbinden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00dcber die Natur der Dinge nach Lukrez. In seinem Lehrgedicht \u201eDe Rerum Natura\u201c entwirft der r\u00f6mische Philosoph Lukrez eine Art Kosmologie. Alles besteht aus kleinsten unteilbaren Elementen, die sich zu immer neuen Konstellationen f\u00fcgen, sich aufl\u00f6sen und wieder zu neuen Formen verbinden. Das Leben ist f\u00fcr Lukrez (ca. 99-55 v. Chr.) ein zufallsgetriebener Tanz der Elemente. Seine naturphilosophischen Thesen betrachtet das Duo Merzouga als spielerische Kompositionsanweisung. Analog zu den sechs B\u00fcchern des Urtexts werden in sechs Kapiteln Fragmente des antiken Textes in Englisch und Latein mit Kl\u00e4ngen und Ger\u00e4uschen verwoben \u2013 zu einer Art Lukrez\u2019scher Klangkosmologie. Kleinste akustische Urelemente fliegen durch den H\u00f6rraum, verschmelzen zu konkreten Formen, durchlaufen unterschiedliche Aggregatzust\u00e4nde, best\u00e4ndig in Bewegung in dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Das Duo Merzouga (Janko Hanushevsky und Eva P\u00f6pplein) produziert Radiosendungen und radiophone Klangkunst. Zu den Auszeichnungen des Duos geh\u00f6ren der Prix Marulic (2011, 2012, 2017). \u201eIn Darkness Let Me Dwell\u201c (Deutschlandfunk\/hr 2016) wurde als H\u00f6rspiel des Monats pr\u00e4miert. Zuletzt f\u00fcr Deutschlandfunk: \u201eMemory Garden\u201c (2020).<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live:Verwickelt, doch federleicht \u2013 B\u00f6rt feat. Nils Wogram im Loft K\u00f6ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Theresia Philipp, Saxofone, Klarinette; Jonathan Hofmeister, Piano; Lukas Keller, Bass; Jan Philipp, Schlagzeug; Gast: Nils Wogram, Posaune. Aufnahme vom 30.5.2012 aus dem Loft, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jan Tengeler. B\u00f6rt ist das Quartett des Bassisten und Komponisten Lukas Keller. Die junge Band aus K\u00f6ln hat im Mai 2021 mit \u201eHana\u201c ihr vertrackt-melodi\u00f6ses, reif wirkendes Deb\u00fctalbum vorgelegt. Beim Releasekonzert im Loft war als Gast Posaunist Nils Wogram dabei. \u201eHana\u201d ist das japanische Wort f\u00fcr Bl\u00fcte \u2013 der passende Begriff f\u00fcr eine Musik, die Assoziationen von leuchtenden Farben und Expressivit\u00e4t, aber auch von Fragilit\u00e4t und Verg\u00e4nglichkeit weckt. Der komplexe Modern Jazz des Komponisten und Bandleaders Lukas Keller wird von B\u00f6rt leichtf\u00fc\u00dfig und m\u00fchelos zum Klingen gebracht. Gastsolist Nils Wogram bereicherte in K\u00f6ln mit eigens arrangierten Melodieparts die stimmigen Kompositionen des Bassisten.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Cathy Milliken<\/strong>: \u201eWie fliehen?\u201c (J\u00fcrgen Ruck, Gitarre); \u201eTwo Step\u201c (Michael Schiefel, Stimme; Dietmar Wiesner, Fl\u00f6te; Soeren Birke, Duduk; Cathy Milliken, Oboe; Carol Robinson, Klarinette; William Barton, Didgeridoo; Yael Berolsky, Violine; Brett Dean, Viola; Wu Wei, Zheng; Julian Day, Orgel; Robyn Shulkowsky, Bowed Percussion; Vanessa Tomlinson; Percussion); Intermezzo I und II (J\u00fcrgen Ruck, Gitarre)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Anspruch und Wirklichkeit \u2013 Wie divers ist die Klassik-Szene?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Dagmar Penzlin. Die Debatten um Diskriminierung und Chancengleichheit besch\u00e4ftigen auch die Szene der klassischen Musik. Ob innerhalb der Institutionen, in den Feuilletons oder durch eine selbst gestaltete Internet-\u00d6ffentlichkeit \u2013 hier mehren sich Stimmen, die von dem berichten, was schiefl\u00e4uft. So schilderten nach dem Mord an George Floyd im Mai 2020 schwarze Operns\u00e4ngerinnen und -s\u00e4nger in einem YouTube-Panel ihre Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung. Der Tenor Lawrence Brownlee beteiligte sich an der Diskussion. Er versteht sich als Aktivist und benennt Vorbehalte und fehlende Chancen. Diesbez\u00fcglich einen Ausgleich zu schaffen \u2013 diesem Anspruch verpflichten sich seit kurzem die Metropolitan Opera in New York und die Nationaloper in Paris. In Deutschland haben an einem knappen Dutzend Musiktheatern Beauftragte f\u00fcr Diversit\u00e4t und interkulturelle \u00d6ffnung ihre Arbeit aufgenommen. Welche Schritte sind f\u00fcr sie notwendig? Und wie verh\u00e4lt es sich mit der sozialen Herkunft von klassischen Musikern? Der Komponist Gordon Kampe spricht im Deutschlandfunk \u00fcber seinen Weg vom Elektriker-Sohn zum Kompositionsprofessor.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Carinthischer Sommer. Konzert in memoriam Nikolaus Fheodoroff<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Carinthische Sommer erinnerte am 11. August 2021 an seinen langj\u00e4hrigen Obmann und F\u00f6rderer, den 2011 verstorbenen K\u00e4rntner Komponisten, Organisten, Dirigenten, Chorleiter und Kulturmanager Nikolaus Fheodoroff. Wir bringen einen Mitschnitt dieses Abends aus dem Domenig Steinhaus. Mit Bernhard Berchtold, Tenor; Christoph Berner, Klavier; Thomas Fheodoroff, Violine; Christian Eisenberger, Violine; Patrick J\u00fcdt, Viola; Firmian Lermer, Viola; Florian Berner, Violonchello. Gestaltung: Josef Nadrag<\/p>\n<p>23:30 \u2013 23:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Bass Talk \u2013 Dieter Ilgs Kontrabass-Solo-Projekt in Baden-Baden 2020<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. \u201eIch wollte mich mit meinem Instrument mal auf eine neue Art auseinandersetzen\u201c, sagt Dieter Ilg, der zu Europas f\u00fchrenden Bassisten z\u00e4hlt und den man durch seine Jazz-Neubearbeitungen von Klassik-Themen kennt. \u201eIch m\u00f6chte wissen, wie es ist, wenn man sich pl\u00f6tzlich v\u00f6llig unvorbereitet, ohne Vorgaben, in ein musikalisches Abenteuer st\u00fcrzt.\u201c Es ist faszinierend zu erleben, welch\u2019 unglaublich breites Spektrum an Emotionen und Ideen auf einem Bass m\u00f6glich ist. Dieter Ilg zeigt sich in seiner Produktion f\u00fcr SWR2 als ein Meister des Spontanen. Er geh\u00f6rt zu den ganz Gro\u00dfen auf seinem Instrument.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 18.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Modern und liberal \u2013 Das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Elisabeth Hahn. 1999 wurde das Abraham Geiger Kolleg als erste Ausbildungsst\u00e4tte des liberalen Judentums f\u00fcr Rabbiner und Kantoren in Kontinentaleuropa nach der Shoah gegr\u00fcndet. Inzwischen ist deren Ausbildung fester Bestandteil der Potsdamer Universit\u00e4t. Aus aller Welt kommen die Dozenten f\u00fcr Religionsphilosophie, j\u00fcdische Geschichte, Liturgie und Musik, Auslegung des Talmud, Hebr\u00e4isch und Aram\u00e4isch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Abraham Geiger (1810-1874) war davon \u00fcberzeugt, dass das moderne Rabbinat immer von einer Verpflichtung zu moderner Wissenschaft gepr\u00e4gt sein sollte. Die moderne Ausbildungsst\u00e4tte, die seinen Namen tr\u00e4gt, lebt diese \u00dcberzeugung. \u00dcber 40 Absolventinnen und Absolventen haben die Ausbildung am Abraham Geiger Kolleg mittlerweile durchlaufen.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Robert HP Platz<\/strong>: \u201eBranenwelten 6\u201c (Neus Estarellas Calder\u00f3n, Klavier; Augustin Muller, Lennart Scheuren, Realisierung IRCAM); \u201eWunderblock\u201c (Jonathan Weiss, Fl\u00f6te; Hugo Miguel Dores de Queir\u00f3s, Klarinette; Jessica Ling, Violine; Paul Beckett, Viola; Michele Marco Rossi, Violoncello; \u0160pela Mastnak, Perkussion); \u201eBoutaden Nr. 1-5\u201c (Denis Lakey, Countertenor; oh ton-ensemble); \u201eFrom fear of thunder, dreams &#8230;\u201c (Ensemble K\u00f6ln: Robert HP Platz); <strong>Aydin Leon Pfeiffer<\/strong>: \u201eLabyrinth\u201c (Aydin Leon Pfeiffer, Gitarre); <strong>Joachim F.W. Schneider<\/strong>: \u201eAlliages\u201c (Alliage Quartett); <strong>Claus K\u00fchnl<\/strong>: \u201eStrahl\u201c (Niklas Liepe, Violine; Gabriel Schwabe, Violoncello; Bayerisches Kammerorchester Bad Br\u00fcckenau: Hannes Kr\u00e4mer)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 16. August wird der Komponist und Dirigent Robert HP Platz 70 Jahre alt. Seit 2013 bekleidet er eine Professur f\u00fcr Komposition und Ensembleleitung Neue Musik an der Musikhochschule W\u00fcrzburg. Geboren wurde Robert HP Platz 1951 in Baden Baden. Er studierte in Freiburg und K\u00f6ln, unter anderem bei Wolfgang Fortner und Karlheinz Stockhausen. Von 1980 bis 2001 leitete Platz das von ihm gegr\u00fcndete Ensemble K\u00f6ln. Seit Ende der 1980er Jahre versteht er seine Kompositionen als \u201eTeile eines tagebuchartig in assoziativen Spr\u00fcngen sich fortsetzenden Gesamtwerks, im Raum verteilt, polyphon sich durchdringend und \u00fcberw\u00f6lbend (Formpolyphonie)\u201c, wie er schreibt. Seine Werke beziehen sich motivisch oder konzeptuell aufeinander, stehen aber dennoch auch f\u00fcr sich selbst. Anders als bei einem vorgeplanten Gesamtkunstwerk vollzieht sich diese Entwicklung bei Robert HP Platz nicht zielgerichtet, sondern bildet einen kontinuierlichen musikalischen Fluss, ein organisches Wachsen in Ver\u00e4stelungen und unvorhersehbaren Windungen.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Deutscher Musikwettbewerb \u2013 Hochschule f\u00fcr Musik Freiburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 11.\/12.08.2021. Preistr\u00e4ger musizieren. Der DMW findet vom 06. bis 12. August in Freiburg statt. Erstmals in der Wettbewerbsgeschichte ohne Publikum. 111 junge Musiker sowie elf Ensembles spielen in den verschiedenen solistischen und kammermusikalischen Kategorien um die begehrten Preise.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: \u201eAin herlich Ampt in figuris\u201c \u2013 Die Wittenberger Kirchenmusik zu Zeiten Martin Luthers<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Stefan Menzel. (Wdh. v. 22.05.2018). Deutsches Kirchenlied und Gemeindegesang galten lange Zeit als Verm\u00e4chtnis der Reformationszeit. Ihre zentrale Stellung im Gottesdienst der fr\u00fchlutherischen Kirche stand au\u00dfer Frage. In den letzten Jahren haben Theologen, Historiker und Musikwissenschaftler das \u00fcberkommene Bild der lutherischen Reformation einer gr\u00fcndlichen und kritischen Pr\u00fcfung unterzogen. Auch die kirchenmusikalische Realit\u00e4t der Zeit zwischen 1517 und 1546 steht uns nun sehr viel klarer vor Augen und \u00fcberrascht durch ihre Vielfalt. Stefan Menzel von der Hochschule f\u00fcr Musik Franz Liszt in Weimar rekonstruiert die Soundscapes der Wittenberger Gottesdienste.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielweisen: Heimspiel \u2013 Die Deutschlandradio-Orchester und -Ch\u00f6re \u2013 Klangspaziergang mit dem Rundfunkchor<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Julia Kaiser. Im Berliner Tiergarten kann man neuerdings dem Rundfunkchor lauschen. Und zwar per Mobiltelefon. An sieben Standorten l\u00e4dt man sich via QR-Code zur Umgebung passende Musik auf den Kopfh\u00f6rer. An der Luiseninsel das \u201eBenedictus\u201c aus Beethovens \u201eMissa solemnis\u201c, im Rosengarten Madernas \u201eSchicksalslied\u201c und am Schleusenkrug Schumanns Lied \u201eWenn mein St\u00fcndlein vorhanden ist\u201c. Als gemeinn\u00fctziges Unternehmen sieht sich der Rundfunkchor Berlin in einer Verantwortung gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit, seine Arbeit zug\u00e4nglich zu gestalten. Mit den \u201eKlangspazierg\u00e4ngen\u201c erm\u00f6glicht er pandemiegerecht, barrierefrei und kostenlos allen Interessierten, im Berliner Stadtgr\u00fcn seine Musikarbeit zu teilen. Die Initiative \u201eZusammen sind wir Park\u201c des Berliner Senats gab daf\u00fcr den Impuls. Jede Besucherin und jeder Besucher soll in Berliner Parks Ruhe und Mu\u00dfe finden und die \u00f6kologischen Ressourcen der Stadt wertsch\u00e4tzen. Die Platzierung der QR-Codes des Rundfunkchores sind eine willkommene Erg\u00e4nzung zur Arbeit von \u201eParkfluencern\u201c, die beruflich und ehrenamtlich das Stadtgr\u00fcn pflegen.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das Unsafe and Sounds Festival. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Forest Flower \u2013 Jazz, Natur und Klima<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Mauretta Heinzelmann. Jazz bl\u00fcht gern in n\u00e4chtlichen St\u00e4dten auf. Aber viele Musiker*innen lassen sich auch von der Natur inspirieren und fragen sich, wie ein Leben als Profi auf die Umwelt einwirkt. So widmete der Posaunist Nils Wogram das Album \u201eNature\u201c seinem Studium der seltenen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pflanzen in der Alpenregion, und die Komponistin Maria Schneider ist eine namhafte Vogelkennerin. Der Hamburger Pianist Benjamin Schaefer hat beschlossen, in zehn Jahren klimaneutral zu arbeiten \u2013 eine Herausforderung. Was ist zu beachten beim Reisen, Konzertieren und Streamen? Wird der Jazz wieder regionaler und am Ort verwurzelt?<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 19.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Kesselhaus in der Kulturbrauerei, Berlin. Aufzeichnung vom 16.06.2021 \u2013 Up to Ten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Malte Giesen<\/strong>: Tesserakt (Urauff\u00fchrung) | <strong>Hanna Hartman<\/strong>: Blackout (Urauff\u00fchrung). <strong>Ensemble Mosaik<\/strong><\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Werner Grimmel<\/strong>: \u201eIn warmem Golde flie\u00dfen\u201c (Joachim Schall, Violine; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Robert HP Platz); <strong>Ulrich Bruggner<\/strong>: Sonate (Georg Schmid, Viola; Karl Kottermaier, Klavier); <strong>Henrik Ajax<\/strong>: Sonate (Samira Spiegel, Violine; Nina Scheidmantel, Klavier); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eEvening at the WIndow II\u201c (Nils M\u00f6nkemeyer, Viola; Konstantia Gourzi, Klavier, Percussion); <strong>Siegfried Fink<\/strong>: \u201eMotion Pictures II\u201c (Jochen Sponsel, Jeff Beer, Bernd Kremling, Schlagzeug)<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Kulturhaus Anexet, Lundsgaard (D\u00e4nemark) \u2013 Aufzeichnung vom 05.08.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>George Crumb<\/strong>: Primeval Sounds (Genesis I) \u201eVocalise (&#8230; for the beginning of time)\u201c aus \u201eVox Balaenae\u201c \u2013 David Kadouch, Klavier; Ulla Miilmann, Fl\u00f6te | <strong>Johannes Brahms<\/strong>: Scherzo aus der \u201eF-A-E Sonate\u201c \u2013 Alva Holm, Violine; Elias Holm, Klavier | <strong>B\u00e9la Bart\u00f3k<\/strong>: \u201eKontraste\u201c Sz. 111 f\u00fcr Violine, Klarinette und Klavier \u2013 Martin Fr\u00f6st, Klarinette; Soo-Jin Hong, Violine; Jens Elvekjaer, Klavier | <strong>Johannes Brahms<\/strong>: Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 \u2013 Nikolaj Szeps-Znaider, Andrej Bielow, Violine; Tatjana Masurenko, Nicholas Swensen, Viola; Julian Steckel, Soo-Kyung Hong, Violoncello<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Elegie und Rhythmus \u2013 Ein Portr\u00e4t des Schlagzeugers Lukas Akintaya<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Lukas Akintayas Musik ist im zeitgen\u00f6ssischem Jazz genauso verwurzelt wie im Indiepop und im elektronischen Ambient. Der Berliner ist ein sensibler Spieler mit echten Songwriter-Qualit\u00e4ten und einem dramaturgischen Gesp\u00fcr f\u00fcr langsame Steigerungen, aber auch j\u00e4he Br\u00fcche. Akintaya stammt aus L\u00fcneburg, studierte in Bremen, Berlin, Paris und von 2018 bis 2020 an der New York University Jazzschlagzeug. Dort spielte er mit so renommierten Musikern wie Drew Gress oder Andrew D\u2019Angelo und stand sogar schon in der Carnegie Hall auf der B\u00fchne. Sein l\u00e4ngstes Bandprojekt ist das Holon Trio mit dem Schweden Povel Widestrand und dem D\u00e4nen Mathias H\u00f8jgaard Jensen, ein Pianotrio, das mitunter durch Synthesizer und E-Drums in elektronische Klangr\u00e4ume vordringt und seine Jazzfusion in ungew\u00f6hnliche Taktma\u00dfe gie\u00dft. Ende Mai 2021 erschien Akintayas Solo-Deb\u00fct \u201eHues\u201d, eingespielt mit New Yorker und Berliner Musikern. Eine Platte voll elegischer Melodien und opulenter Klangwolken von verzerrten Gitarren und verhallten Synthesizern, durch die heftige, aber genau bemessene Vorst\u00f6\u00dfe ins Freie, ins Offene aufblitzen.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Paul Kont<\/strong>: \u201eTrio 1964\u201c (Ebert-Trio); <strong>Wolfgang Fortner<\/strong>: \u201ePrismen\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter E\u00f6tv\u00f6s); <strong>Olivier Messiaen<\/strong>: \u201eHymne au Saint-Sacrement\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); <strong>Paul Kont<\/strong>: \u201eCantata cappriciosa\u201c (Elena Denisova, Violine)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Rosen, Lilien, Tr\u00e4ume und Tr\u00e4nen \u2013 Der Liederzyklus \u201eDichterliebe\u201c von Robert Schumann in fr\u00fchen Einspielungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Christoph Vratz. Zwischen 1822 und 1823 verfasste Heinrich Heine sein \u201eLyrisches Intermezzo\u201d, das sp\u00e4ter im \u201eBuch der Lieder\u201d erschienen ist. Es ist eine Art Vergangenheitsbew\u00e4ltigung nach einer entt\u00e4uschten Liebe. Zu der bis heute ungebrochenen Popularit\u00e4t dieser Gedichte trug auch Robert Schumann bei, der in seinem sogenannten Liederjahr 1840 daraus 20 Texte vertonte. Als er sie 1844 unter dem Titel \u201eDichterliebe\u201d ver\u00f6ffentlichte, reduzierte er die Zahl der Lieder auf 16. Viele S\u00e4nger und auch S\u00e4ngerinnen, von Dietrich Fischer-Dieskau und Fritz Wunderlich, \u00fcber Hans Hotter bis Lotte Lehman, haben sich mit ihren Aufnahmen ein zeitgem\u00e4\u00dfes Denkmal gesetzt.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Elektro Guzzi. Virtuos akustischer Techno seit beinahe 20 Jahren.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihrer Herangehensweise an das Thema Techno begeistert das Trio Electro Guzzi \u2013 bestehend aus Jakob Schneidewind (Bass), Bernhard Breuer (Schlagzeug) und Bernhard Hammer (Gitarre) \u2013 Anfang des Jahrtausends sein Publikum weit \u00fcber die \u00f6sterreichischen Landesgrenzen hinaus. Ihr Sound bezieht sich auf die klassischen Formen des Detroit Techno, wird aber in der Rock-Trio-Besetzung realisiert und wurde \u00fcber die Jahre immer weiterentwickelt. Es gab Kooperationen etwa mit Yoruba Percussion oder den Posaunisten Hilary Jeffery, Daniel Riegler and Martin Ptak. Im Herbst vergangenen Jahres Jahr feierte ein gemeinsames Projekt mit der Pianistin Ingrid Schmoliner beim ORF Festival musikprotokoll im steirischen herbst seine Urauff\u00fchrung. Vergangenen Juni ver\u00f6ffentlichten Electro Guzzi ihre neues Album \u201eTrip\u201c, auf dem die Echtzeit-Interaktion ihrer Instrumente im Mittelpunkt steht. Die drei Musiker entwickelten neue Aufnahmetechniken, wodurch die Tracks auf dem neuen Album direkter als je zuvor klingen und damit dem Sound und der Energie von Elektro Guzzi-Konzerten sehr nahekommen. Und sie eignen sich durchaus zum Tanzen. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Mudita und Sun-Mi Hong \u2013 Neue Klangfarben aus den Niederlanden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Arne Schumacher. Aus den Niederlanden r\u00fccken immer wieder Gruppen mit eigenwilligen Ideen in den internationalen Focus. Dazu geh\u00f6rt das Trio Mudita. Gefunden haben sich die drei nicht in Amsterdam oder Den Haag, sondern am Konservatorium in Tilburg. In der ungew\u00f6hnlichen Besetzung Stimme\/Trompete\/Klavier schaffen sie einen atmosph\u00e4rischen Kammerjazz, f\u00fcr den die Natur eine wesentliche Inspiration abgibt. Die Schlagzeugerin Sun-Mi Hong aus S\u00fcdkorea hat in Amsterdam ein internationales Quintett formiert, f\u00fcr das sie St\u00fccke mit ganz speziellem Flair komponiert. Aufnahmen von Radio Bremen aus dem Sendesaal Bremen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 20.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: sonambiente berlin txl \u2013 Von Blixa Bargeld, Emeka Ogboh und Susan Philipsz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Produktion: sonambiente \/ Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Lautsprecheranlage des stillgelegten Flughafens Berlin Tegel wird zum Instrument. Kurz vor dem R\u00fcckbau zeigt sie drei Positionen gegenw\u00e4rtiger Klangkunst: Blixa Bargeld, Emeka Ogboh und Susan Philipsz komponieren f\u00fcr einen Ort des \u00dcbergangs.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fast 50 Jahre lang pr\u00e4gte sie den Soundtrack Berlins: Die Lautsprecheranlage des Flughafens TXL verk\u00fcndete f\u00fcr Millionen von Menschen ihre Verbindung vom Ku\u2019damm in die gro\u00dfe weite Welt. Nun ist sie ein letztes Mal zu h\u00f6ren im Rahmen des Festivals \u201esonambiente berlin txl\u201c. Drei Auftragswerke schallen \u00fcber die 2.000 Lautsprecher der Anlage: Blixa Bargeld \u2013 Dichter und S\u00e4nger der Einst\u00fcrzenden Neubauten \u2013 evoziert in Text und Musik die spezifische Atmosph\u00e4re des Flughafens. Der Nigerianer Emeka Ogboh komponiert eine Collage aus Ambient Music und verfremdeten Standardansagen. Die Schottin Susan Philipsz singt und summt, untermalt von Flugzeugmotoren und fliegerischem Intercom, eine Hommage an Brian Enos ber\u00fchmte \u201eMusic for Airports\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Deutschlandfunk Kultur pr\u00e4sentiert zum Auftakt des Festivals alle drei Arbeiten als Radiofassungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201esonambiente \u2013 festival f\u00fcr h\u00f6ren und sehen\u201c findet nach 1996 und 2006 zum dritten Mal statt vom 21. bis 5.9.2021. Er\u00f6ffnung: Freitag, 20.8.2021, 18.00 Uhr.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gerald Eckert<\/strong>: \u201eAnn\u00e4herung an Petrarca\u201c (Ensemble Reflexion K); <strong>Lorenz Schmidt<\/strong>: \u201eAlte Liebessplitter\u201c (Lorenz Schmidt, Gitarre); <strong>Heinrich Hartl<\/strong>: Sonate, op. 45 (Heinrich Hartl, Klavier); <strong>Klaus Hinrich Stahmer<\/strong>: \u201eQuasi und Requiem\u201c (Rainer Wolf, Sprechstimme; Leopolder-Quartett); <strong>Dieter Buwen<\/strong>: \u201eKanne Blumma 1 \u2013 5\u201c (Irene Kurka, Sopran; Pegnitzsch\u00e4fer-Klangkonzepte: Christian Reuter); <strong>Gernot Tschirwitz<\/strong>: \u201eVor Tag\u201c (Sven Witzemann, Klavier); <strong>Werner Heider<\/strong>: \u201eEpilog: Extrakt\u201c (Dufay Ensemble: Wolfgang Fulda)<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Mikrokosmos \u2013 Die Kulturreportage: Kulturschaffende im Portr\u00e4t (3\/3) \u2013 Die deutsch-j\u00fcdische Chansons\u00e4ngerin Vivian Kanner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von \u00c9tienne Roeder. Deutschlandfunk 2021. Dem Antisemitismus in Deutschland begegnet Vivian Kanner mit bei\u00dfendem, aber charmantem Humor. Die S\u00e4ngerin adaptierte etwa das satirische Lied \u201eAn allem sind die Juden schuld\u201c von Friedrich Hollaender. In ihrer Version sind die Juden nicht nur f\u00fcrs schlechte Wetter, sondern auch f\u00fcr die kaputte U-Bahn verantwortlich. Vivian Kanner f\u00e4llt durch ihre sonore Stimme auf, mit der sie lange Zeit jiddische Lieder interpretierte. Mittlerweile besteht ihr B\u00fchnenprogramm vornehmlich aus Klassikern der Weimarer Republik. Von dem schwierigen Spagat, die eigene Herkunft nicht zu verneinen und dennoch nicht die gesamte Karriere darauf aufzubauen, erz\u00e4hlt sie \u00c9tienne Roeder. Er begleitet sie bei der Arbeit im Tonstudio und in der historischen Tonhalle der Babelsberger Filmstudios, wo Vivian Kanner einen ganz besonderen Fernsehauftritt hat.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Rarit\u00e4ten der Klaviermusik \u2013 Live aus dem Rittersaal, Schloss vor Husum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Henry Cowell<\/strong>: The Aeolian Harp | <strong>Pierre Sancan<\/strong>: Berceuse \/ Boite \u00e0 musique \/ Toccata | <strong>Edvard Grieg<\/strong>: Albumbl\u00e4tter op. 28 \/ Walzer-Caprice op. 37 Nr. 2 | <strong>Franz Liszt<\/strong>: Valse oubli\u00e9e Nr. 2 \/ Mephisto Walzer Nr. 2 | Nikolaj Medtner: Elegie op. 59 Nr.1 | <strong>Sergej Rachmaninow<\/strong>: Kanon e-Moll \/ Pr\u00e9lude F-Dur \/ Morceau de fantaisie g-Moll \/ Fragments \/ Orientalische Skizze | <strong>Felix Mendelssohn Bartholdy \/ Sergej Rachmaninow<\/strong>: Scherzo aus dem Sommernachtstraum. <strong>Zlata Chochieva, Klavier<\/strong><\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Zu Hause aufgenommen \u2013 Das Duo Opal Ocean<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Tim Schauen. Zwei Musiker mit langen schwarzen Haaren, zwei Akustikgitarren, zwei Paar F\u00fc\u00dfe in Cowboystiefeln, die den schnellen Rhythmus auf den Boden stampfen: So konnte man das Duo Opal Ocean in den Stra\u00dfen Melbournes oder anderen St\u00e4dten sehen, wie ihre Finger mit Energie und Tempo \u00fcber die Saiten ihrer Gitarren flitzen \u2013 und die Zuschauerinnen und Zuschauer mit abwechselnden Soli und irrer Rhythmus-Arbeit zum Stehenbleiben bewegen. \u201eProgressiver Akustik-Rock\u201d nennen Alex Champ (Frankreich) und der Neuseel\u00e4nder Nadav Tabak das, was sie spielen. 2013 als Stra\u00dfenmusiker gestartet, 2015 hatte ihr unabh\u00e4ngig ver\u00f6ffentlichter Song \u201eJ.A.M.\u201d schon sieben Millionen Klicks bei YouTube, 2018 erschien ihr Deb\u00fctalbum \u201eLost Fables\u201d, und Opal Ocean ging auf eine kleine Tour durch Europa. Durch die Pandemie sind die beiden wieder vor allem auf der Stra\u00dfe zu sehen \u2013 und haben f\u00fcr den Deutschlandfunk \u201eZu Hause aufgenommen\u201d.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: Swing in Las Vegas \u2013 Nat \u201eKing\u201c Cole \u201eAt The Sands\u201c (1960) und Frank Sinatra \u201eAt The Sands\u201c (1966)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. F\u00fcr die gro\u00dfen US-Entertainer war Las Vegas das Paradies. Bevorzugte Adresse: das Hotel \u201eThe Sands\u201c im Stadtteil Paradise. Hier hatten Nat \u201eKing\u201c Cole und Frank Sinatra Dauerengagements und nahmen in orchestraler Begleitung ihre ersten, umwerfend swingenden Live-Alben auf. Obwohl der aufkommende Rock \u2018n\u2019 Roll die jazzgepr\u00e4gte Unterhaltungsmusik als Erfolgsmodell abgel\u00f6st hatte, gab Nat \u201eKing\u201c Cole 1960 dem Publikum sein Ehrenwort, weiterhin lieber \u201eromantic\u201c als \u201efrantic\u201c zu singen, und versprach: \u201eMr. Cole won\u2019t rock \u2018n\u2019 roll\u201c. F\u00fcr ihn als Pianisten blieb im Programm kaum noch Platz, daf\u00fcr zeigte er als S\u00e4nger sein ganzes K\u00f6nnen. Frank Sinatra bezeichnete die B\u00fchne im Sands als sein Wohnzimmer: Hierher lud er die Reichen und Sch\u00f6nen zu sich ein. So auch 1966, als er mit dem gl\u00e4nzend aufgelegten Count Basie Orchestra unter der Leitung von Quincy Jones auftrat. Es sollte sein erstes Live-Album werden \u2013 und sein bestes.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: \u201eJetzt wei\u00df ich, dass es einen Gott im Himmel gibt\u201c \u2013 Der Geiger Yehudi Menuhin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sabine Fringes. (Wdh. v. 24.04.2016). Es gibt wohl keinen Musikliebhaber, der nicht mindestens eine Schallplatte oder eine CD von Yehudi Menuhin besitzt. Der Geiger war einer der gro\u00dfen Musiker des 20. Jahrhunderts und erlangte bereits als Kind eine ungeheure Popularit\u00e4t. Besonders seine fr\u00fchen Aufnahmen rufen auch heute immer noch Begeisterung hervor. F\u00fcr das \u201eMusikfeuilleton\u201c hat unsere Autorin Sabine Fringes zwei Geiger getroffen, die von Menuhin gelernt und sp\u00e4ter mit ihm eng zusammengearbeitet haben: Daniel Hope und Geoffrey Wharton.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Abtauchen und driften: \u201eBiokinetics\u201c von Porter Ricks<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eBiokinetics\u201c war das Deb\u00fct-Album von Porter Ricks, dem Projekt der Elektronik-Komponisten Andy Mellwig und Thomas K\u00f6ner. Anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung vor 25 Jahren hat das Label Mille Plateaux eines der pr\u00e4genden Alben der Techno-Musik wieder zug\u00e4nglich gemacht und in dieser Zeit-Ton Zeitreise ist es in fast voller L\u00e4nge zu h\u00f6ren. Die minimalistischen, flie\u00dfenden und assoziativen Rhythmen und Sounds machten Porter Ricks\u2019 Konzept-Platte \u201eBiokinetics\u201c zu einem der wichtigsten Alben des (Dub-)Techno.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Andy Mellwig ist ein Komponist, der auch als Toningenieur des Berliner Mastering-Studios Dubplates &amp; Mastering bekannt geworden ist. Thomas K\u00f6ner hat seit Beginn der 1990er Jahre rund 20 Alben mit Musik zwischen Ambient und Klangkunst herausgebracht. In den mittleren 1990ern wurde Techno zum Breitenph\u00e4nomen und parallel begannen Musikschaffende, die k\u00f6rperliche Pr\u00e4senz des Tanzens auf elektronische Experimente zu \u00fcbertragen: F\u00fcr die beiden studierten Musiker faszinierende Herausforderungen, weshalb sie 1995 Porter Ricks gr\u00fcndeten. Mellwig und K\u00f6ner arbeiteten dann mit dem Projekt Experimental Audio Research, dem Komponisten Asmus Tietchens und dem Industrial-Dub-Duo Techno Animal.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aquatische Techno-R\u00e4ume<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eBiokinetics\u201c war 1996 die erste Album-Produktion des Berliner Labels Chain Reaction, das seinerseits zu einem ma\u00dfgeblichen Label f\u00fcr (Dub-)Techno wurde. Hier spielen R\u00e4ume und Orte eine wichtige Rolle, St\u00fccke nennen sich \u201eNautical Zone\u201c oder \u201ePort of Nuba\u201c. Assoziationen rund um Wasser und die Tiefsee sind prominent vertreten; so war das Projekt nach einem Protagonisten der TV-Serie \u201eFlipper\u201c benannt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Musikmagazin \u201eResident Advisor\u201c schrieb: \u201ePorter Ricks machen nicht Techno mit einem experimentellen Ansatz, sondern Avantgarde-Musik mit einem Techno-Puls.\u201c Im Juni hat das Frankfurter Label Mille Plateaux \u201eBiokinetics\u201c neu aufgelegt. Diese Zeit-Ton Zeitreise pr\u00e4sentiert das Album und das vielf\u00e4ltige Schaffen der beiden K\u00fcnstler.\u00a0 Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz. Review \u2013 Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD-Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 21.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Tell me something good, Stockhausen! \u2013 Von wittmann\/zeitblom<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Realisation: wittmann\/zeitblom. Mit Alice Dwyer, Sabin Tambrea, PURE Vox Machine, Christian Wittmann, Mika Bajinski und Sinclair Zedecks. Gesang: Mika Bajinski, Sinclair Zedecks. Ton und Technik: Boris Wilsdorf. Produktion: NDR\/Deutschlandfunk\/BR 2020. L\u00e4nge: 61\u201906<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H\u00f6rspiel von wittmann\/zeitblom: 1956 revolutionierte Karlheinz Stockhausen mit dem \u201eGesang der J\u00fcnglinge\u201c die elektroakustische Kunst. Inspiriert von seinen Ideen meditiert das H\u00f6rspielduo wittmann\/zeitblom \u00fcber einen neuen Sch\u00f6pfungsmythos<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eChange the method! \u2013 New methods change the experience. New experiences change man.\u201c \u2013 Ein halbes Jahrhundert nach Stockhausens legend\u00e4rem Vortrag \u201eFour Criteria of Electronic Music\u201c ver\u00e4ndern die beiden Autoren des H\u00f6rspiels ihre Methode und treiben, inspiriert vom echten Leben, auf einem Strom der hyperrealen Klangsynthese. Mensch und Maschine adaptieren und transformieren sich gegenseitig und in voller Absicht. In digitalen Ges\u00e4ngen wird die Maschine zur Solistin. Alles Organische ist in ihr aufgegangen. Ein neues Wesen, \u201eEnhance\u201c, steuert uns durch Beobachtungen aus unserem von disruptiven Technologien und Denkschablonen gepr\u00e4gten Alltag und propagiert die Notwenigkeit des Datazentrismus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christian Wittmann, geboren 1967 in M\u00fcnchen, Schauspieler, Regisseur, H\u00f6rspielmacher. Zeitblom (Georg Falk-Huber), 1962 in Rosenheim geboren, Komponist, Musiker, Autor, Produzent. Als wittmann\/zeitblom realisieren sie seit 2010 zusammen Radioprojekte zwischen experimenteller Musikcollage, Radio-Oper und performativem Konzert. Au\u00dferdem erarbeiten sie audiovisuelle Installationen und Live-Performanceprojekte, auch im \u00f6ffentlichen Raum. 2020 H\u00f6rspielpreis der Kriegsblinden f\u00fcr \u201eAudio.Space.Machine\u201c (Deutschlandfunk\/NDR\/SWR in Zusammenarbeit mit IMF 2019). Zuletzt: \u201er_crusoe&#x2122;\u201c (Deutschlandfunk\/SWR 2021).<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Von Sympathisanten zu Gegnern \u2013 Italiens Neue Musik im Faschismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Klaus Gehrke. Als Benito Mussolini nach seinem \u201eMarsch auf Rom\u201c 1922 Italien in einen faschistischen Staat umzuwandeln begann, sympathisierten anfangs viele Musikschaffende mit den kulturpolitischen Zielen seiner Partei. Dazu geh\u00f6rte auch die \u00dcberwindung des sp\u00e4tromantischen Verismo und die Hinwendung zu neuen musikalischen Ausdruckstechniken. In den 30er-Jahren wurden so in Italien Werke aufgef\u00fchrt, die im nationalsozialistischen Deutschland l\u00e4ngst als \u201eentartet\u201c diffamiert waren. Erst als Italien zunehmend nationalsozialistische Ideologien \u00fcbernahm, gingen viele Komponisten auf Distanz. Was sahen heute prominente Komponisten wie Luigi Dallapiccola, Alfredo Casella oder Goffredo Petrassi damals im Faschismus? Wann und warum wurden sie zu Gegnern? Und wie ist der Blick auf sie und ihr Werk in Italien heute? Autor Klaus Gehrke beleuchtet ein h\u00f6chst widerspr\u00fcchliches Beziehungsgeflecht und sprach dar\u00fcber mit den Musikwissenschaftlern Prof. Christoph Flamm von der Universit\u00e4t Heidelberg und Dr. Stefan K\u00f6nig vom Max-Reger-Institut Karlsruhe.<\/p>\n<p>22:00 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Die besondere Aufnahme: Paul Arma \u2013 Sonate f\u00fcr Violine und Klavier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Judith Ingolfsson, Violine; Vladimir Stoupel, Klavier. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 22.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Blues und Rock mit S oder Z \u2013 Die franz\u00f6sische Rock-Band Rozedale<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Tim Schauen. Anfangs wurde der Bandname noch mit \u201eS\u201d geschrieben, anfangs war Rosedale eine Bluesband. Doch mit Erscheinen ihres dritten Studioalbums \u201eGhost for you\u201d seit dem Deb\u00fct 2017 hat sich ein leichter Stil- und auch Imagewechsel vollzogen: Rozedale hei\u00dft die vierk\u00f6pfige Formation aus Frankreich fortan, ihr kreativer Kern besteht weiterhin aus Leads\u00e4ngerin Amandyn Rose und ihrem \u2013 auch musikalischen \u2013 Partner an der Gitarre, Charlie Fabert. Der Sound wurde von der Blues-Basis der Anfangstage der Musikevolution folgend in Richtung Rock \u201emodernisiert\u201d: Das Ergebnis verbl\u00fcfft abseits der althergebrachten Zuschreibungen mit einer erstaunlichen Frische. Solang es Bands wie Rozedale gibt, wird der Rock \u2018n\u2019 Roll nicht sterben, ob sie nun mit S oder Z geschrieben werden: Dieser tighte Schwung auf Basis guter Songs ist zeitlos.<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Vom Papst bezahlt, von Luther bewundert \u2013 Der Komponist Josquin Desprez \u2013 eine diskografische Ann\u00e4herung zum 500. Todestag. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler. Moderation: Olaf Wilhelmer<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Brandenburgische Sommerkonzerte \u2013 Stadtkirche St. Nikolai, Forst\/Lausitz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 21.08.2021. <strong>Grazyna Bacewicz<\/strong>: Konzert f\u00fcr Streicher | <strong>Karol Szymanowski<\/strong>: Hochlandtanz aus \u201eHarnasie\u201c op. 55 | <strong>B\u00e9la Bart\u00f3k<\/strong>: Rum\u00e4nische Volkst\u00e4nze | <strong>Josef Suk<\/strong>: Streicherserenade Es-Dur op. 6 | <strong>Wojciech Kilar<\/strong>: \u201eOrawa\u201c<\/p>\n<p>NFM Leopoldinum Kammerorchester Breslau. Leitung: Joseph Swensen<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Bandsalat, liebevoll zubereitet \u2013 Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jan Decker. Regie: Susanne Krings. Produktion: Deutschlandfunk 2018. Kassettenfach \u00f6ffnen. Kassette einlegen, Play dr\u00fccken, Sound genie\u00dfen. So leicht. So analog. So vergangen. Oder vielleicht doch nicht? In den letzten Jahren erlebte die Kassette eine Renaissance. Die vom Erfinder Lou Ottens 1963 vorgestellte Kompaktkassette, ein Tontr\u00e4ger zur elektromagnetischen analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen, ist aus unserem Alltag weitgehend verschwunden. Bis auf wenige Nischen, in denen sie sich h\u00e4lt: in Autoradios zum Beispiel oder als H\u00f6rspiel- und H\u00f6rbuchkassette f\u00fcr Kinder. Kinderleicht ist ihre Bedienung: Einlegen in das Kassettenfach, Play dr\u00fccken, los geht\u2019s. Und robust ist sie auch, im Gegensatz zu Schallplatte und CD toleriert sie Hitze und Staub. Bis in die 90er-Jahre war die Kassette eines der meistgenutzten Audiomedien, trotzdem wurde sie durch digitale Techniken vom Markt verdr\u00e4ngt. Doch \u00fcberraschenderweise erlebt die Kassette gerade bei jungen Bands eine Renaissance als Verbreitungsmedium.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Konzertdokument der Woche: Open Up-Konzerte \u2013 Schau mir in die Fl\u00fcgel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Viele verschiedene Miniaturen aus den unterschiedlichsten Musikepochen f\u00fcr Klavier solo. Luisa Imorde, Klavier; Christian Schoke, Klavierbauer. Aufnahme vom 1.7.2021 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jonas Zerweck. F\u00fcr Au\u00dfenstehende wirkt es manchmal fast skurril: Wenn Pianistinnen und Pianisten \u00fcber ihre Beziehungen zu den unterschiedlichsten Instrumenten sprechen, scheinen sie von Freunden, schnellen Bekanntschaften oder sogar Feinden zu sprechen. Kurz: von eigenen Charakteren. Aber ist Konzertfl\u00fcgel nicht Konzertfl\u00fcgel? Wie gro\u00df k\u00f6nnen die Unterschiede schon sein? Im Konzert spielt Luisa Imorde auf einem Steinway- und einem B\u00f6sendorfer-Fl\u00fcgel \u2013 mal jeweils die gleichen Werke zum Vergleich, mal unterschiedliche, um die jeweiligen Eigenschaften zu zeigen. Mit dabei ist auch der Klavierbauer und -stimmer Christian Schoke. Er kennt beide Instrumente sehr gut und wei\u00df um jeden Unterschied. Zu dritt \u00f6ffnen die Pianistin, der Klavierbauer und der Moderator die buchst\u00e4bliche Blackbox Konzertfl\u00fcgel und sprechen \u00fcber die Beziehung zwischen Mensch und Instrument.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Literatur: Reihe: Lyriksommer \u2013 \u201e&#8230; k\u00f6nnt ihr mir die lyra \u201arunterwerfen?\u201c \u2013 Auf den Spuren von Friederike Mayr\u00f6ckers Zyklus \u201eTod durch Musen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tobias Lehmkuhl. (Wdh. v. 14.08.2016). \u201eTod durch Musen\u201c hei\u00dft ein 55 Jahre alter Zyklus von Friederike Mayr\u00f6cker, der noch heute Lyriker und Leser fasziniert. Was h\u00e4lt den \u201eTod durch Musen\u201c so lebendig?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 55 Jahren erschien im Rowohlt Verlag ein Buch, das heute als eine der zentralen Ver\u00f6ffentlichungen der zweiten Jahrhunderth\u00e4lfte gilt: der erste Gedichtband von Friederike Mayr\u00f6cker (1924-2021) \u201eTod durch Musen\u201c. Der Titel ist einem achtteiligen Zyklus entlehnt und, so sagte die Autorin einmal, \u201eganz buchst\u00e4blich zu verstehen: Wenn der Schreibende das \u00c4u\u00dferste hergibt, erreicht er das Ende. Und die Musen sind schuld daran.\u201c Legionen von Dichtern hat der Zyklus seither inspiriert. Wir fragen zeitgen\u00f6ssische Lyriker \u2013 Marcel Beyer, Nico Bleutge, Marion Poschmann, Kerstin Preiwu\u00df, Klaus Ramm, Monika Rinck, Sabine Schiffner und Ulf Stolterfoth \u2013 nach der ungebrochenen Faszination f\u00fcr Mayr\u00f6ckers kraftvolle und radikale Verse. Was h\u00e4lt den \u201eTod durch Musen\u201c so lebendig?<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Kaleidoskop der Einfl\u00fcsse \u2013 Elektro Guzzi empfiehlt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihrer virtuosen akustischen Version von Techno begeistert das Trio Electro Guzzi seit beinahe 20 Jahren in und au\u00dferhalb \u00d6sterreich das Publikum. Ihr Sound bezieht sich auf die klassischen Formen von Techno, wird aber in der Rock-Trio-Besetzung realisiert und wurde \u00fcber die Jahre immer weiterentwickelt. In dieser Sendung lassen sich die drei Bandmitglieder Jakob Schneidewind (Bass), Bernhard Breuer (Schlagzeug) und Bernhard Hammer (Gitarre) in die Karten blicken; erz\u00e4hlen, welche Einfl\u00fcsse auf sie gewirkt haben. Dabei spannen sie einen Bogen von Detroit Techno \u00fcber afrikanische und kubanische Musik bis hin zu experimenteller Elektronik. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: I want to be in America? Indianische und andere Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim Thema Indianer und indianische Musik nicht gleich in Stereotype zu verfallen, das ist gar nicht so leicht. Wer denkt da nicht sofort an Totemtiere, T\u00e4nze und Traumf\u00e4nger dabei bieten die \u201eNative Tribal People\u201c Amerikas im Moment zwei wichtige Ans\u00e4tze: Einerseits einen Zugang zum \u00f6kologischen Bewusstsein, zu anderen Werten, die die derzeitige Werte-Diskussion des Westens durchaus bereichern k\u00f6nnten und andererseits das \u201eIn-between\u201c, das Leben in mehreren Kulturen \u2013 oder eben dazwischen: Indianische Sprachen und Englisch, Re-Invention der Identit\u00e4t und Adaption, Basstrommel und Banjo. Was Elvis Presley, Cher, Jimi Hendrix, Johnny Depp und Kevin Costner gemeinsam haben? Sie sind Weltb\u00fcrger mit Cherokee-Wurzeln. Ist es nicht erstaunlich, dass es bei der Einf\u00fchrung eines Pr\u00e4sidenten der USA nichts Besseres gab als eine sch\u00fcttere Nationalhymne, gesungen von einer Sechzehnj\u00e4hrigen weil die \u00fcbrigen angefragten Musiker nicht auftreten wollten? Wie aber h\u00e4tte es geklungen, wenn zum Beispiel Native Tribal Musiker indianischer St\u00e4mme eingeladen gewesen w\u00e4ren? In dieser Sendung werden Sie es h\u00f6ren: Indianische Musik aus Feldaufnahmen aus den siebziger Jahren, von gro\u00dfen Pow Wouw-Stammestreffen und solche Musik, die mit dem New Age die Fusion in ein neues Zeitalter schafft. Spannend ist auch der Vergleich mit Sibirien, mit Musik von der russischen Halbinsel Kamtschatka. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 33. Die ARD-Radio-Suchmaschine ist jetzt endg\u00fcltig Geschichte und tot. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. mo \u2013 16.08.2021 20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur In Concert: JazzBaltica \u2013 MainStage im Strandpark, Timmendorfer Strand Aufzeichnung vom 25.06.2021. Fabia Mantwill Orchestra. Moderation: Matthias Wegner 21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur Einstand: Sophie Dervaux, Fagott Camille Saint-Sa\u00ebns: Sonate f\u00fcr Fagott und Klavier G-Dur op. 168 \/ Reynaldo Hahn: \u00c0 Chloris | Roger Boutry: Interf\u00e9rences | Claude Debussy: Beau soir Sophie Dervaux, Fagott; S\u00e9lim Mazari, Klavier. Sophie Dervaux hat f\u00fcr ihr Deb\u00fct \u201eImpressions\u201c franz\u00f6sische Werke aus zwei Jahrhunderten f\u00fcr Fagott und Klavier ausgesucht, die das Instrument in seiner virtuosen Vielseitigkeit zeigen. \u201eIch wollte zeigen\u201c, sagt die Solofagottistin der Wiener Philharmoniker, \u201ewie wunderbar mein Instrument klingen und singen kann.\u201d 23:03 \u2013 24:00 | \u00d61 Carinthischer Sommer. Die Siegerst\u00fccke des Nikolaus-Fheodoroff-Preises Die Siegerst\u00fccke des Nikolaus-Fheodoroff-Preises f\u00fcr Klarinettentrio, gespielt von Solist\/innen des Ensemble Phace (Mathilde Hoursiangou, Klavier; Walter Seebacher, Klarinette; Roland Schueler, Violonchello). 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