{"id":25289,"date":"2021-08-08T12:00:59","date_gmt":"2021-08-08T10:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25289"},"modified":"2021-08-04T16:53:27","modified_gmt":"2021-08-04T14:53:27","slug":"die-radiowoche-vom-09-08-2115-08-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/08\/die-radiowoche-vom-09-08-2115-08-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 09.08.21\u201315.08.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 32. Die ARD-Radio-Suchmaschine steht fast komplett leer und still.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 09.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: A Cappella Festival Leipzig 2021 \u2013 Mateo Flecha, Juan del Encina, Magister Pontac, Juan Navarro und andere<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Weltliche und geistliche Polyphonie der spanischen Renaissance \u2013 Cantor\u00eda; Leitung: Jorge Losana. Aufnahmen vom Mai 2021 aus der Sant Pau Recinte Modernista, Barcelona, und der Kirche Santiago el Mayor, Murcia<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Rainer Baumg\u00e4rtner. Nach der pandemiebedingten Absage 2020 wollten die Veranstalter des A Cappella Festivals Leipzig ihre Reihe in diesem Jahr nicht schon wieder ausfallen lassen und f\u00fchrten sie daher als Online-Event durch. In einem der angebotenen Videostreams war das junge spanische Ensemble Cantor\u00eda zu h\u00f6ren. In Quartettbesetzung pr\u00e4sentierte es zun\u00e4chst aus dem modernistischen ehemaligen Krankenhaus Sant Pau Recinte Modernista in Barcelona neckische Liebeslieder aus bedeutenden Sammlungen des 16. Jahrhunderts. Nach diesem Programm mit der \u00dcberschrift \u201eLenguas malas\u201c (B\u00f6se Zungen) folgte ein Auftritt als Vokaloktett aus der Kirche Santiago el Mayor in Murcia. Die pr\u00e4sentierten Psalmvertonungen der Renaissance sind erst vor Kurzem dort wiederentdeckt worden.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: \u201ePassionato\u201c \u2013 Der Pianist Fabian M\u00fcller spielt Schumann, Brahms, Rihm und Beethoven<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Carola Malter. \u00dcber Nacht war Fabian M\u00fcller sein Publikum abhandengekommen. Dem Pianisten erging es wie vielen K\u00fcnstlern in der Pandemie. \u201ePassionato\u201c ist ein Statement k\u00fcnstlerischer Leidenschaft und ein pers\u00f6nliches Bekenntnis in Zeiten von Stille, Zweifeln und gro\u00dfem Schmerz.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Hommage an Komponist Gerd K\u00fchr \u2013 Tage der Neuen Klaviermusik Graz \u2013 Bagatellen zu Ehren von Gerd K\u00fchr<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">23 Komponistinnen und Komponisten haben vor zwei Jahren auf Initiative von Florian Ge\u00dfler Klavierst\u00fccke f\u00fcr ihren Kollegen Gerd K\u00fchr geschrieben, der mit viel Engagement dazu beigetragen hat, dass das Institut f\u00fcr Komposition an der Grazer Kunstuniversit\u00e4t einen international vielbeachtete Entwicklung genommen hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daraus ist ein buntes und facettenreiches Album entstanden, das viele \u00e4sthetische Standpunkte nebeneinander erlebbar macht; repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Vielfalt des Komponierens in Graz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Erstauff\u00fchrung dieses Bagatellen-Albums f\u00fcr den nun emeritierten Universit\u00e4tsprofessor Gerd K\u00fchr durch vier junge Pianistinnen und Pianisten der Grazer Musikausbildungsst\u00e4tte hat die erste Ausgabe eines neuen dreit\u00e4gigen Festivals er\u00f6ffnet: Tage der Neuen Klaviermusik Graz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Damit wurde auch schon ein Anliegen des Festivals deutlich; zu zeigen welche klanglichen und kompositorischen M\u00f6glichkeiten das Klavier als Soloinstrument zu bieten hat. (Aufgenommen am 10. Juni 2021 im Kulturzentrum bei den Minoriten.) Gestaltung: Franz Josef Kerstinger<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazztoday \u2013 Neues aus Berlin (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Rolf Zielkes \u201eBeaches in your Soul\u201c, mit dem \u201eTrickster Orchestra\u201c und mit \u201eEin Gschl\u00f6\u00dfl P\u00f6schl mit Cavenati\u201c. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Frischzellenkur \u2013 Der K\u00f6lner Trompeter und Bandleader Pascal Klewer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. \u201eIch wollte nicht die n\u00e4chste Bigband haben, die genau diese selbe Schiene f\u00e4hrt wie andere Jazzorchester. Da kam mir der Gedanke, dass ich Leute holen will, die mich beeinflusst haben, die aber mit Bigband nichts zu tun haben\u201c, sagt Pascal Klewer. Der Trompeter, hat er sich zu einem der auff\u00e4lligsten Protagonisten der K\u00f6lner Szene entwickelt. Immer geht es ihm darum, zu \u00fcberraschen und sich selbst herauszufordern. So l\u00e4dt er f\u00fcr seine Bigband-Projekte gerne Solisten ein, die man mit diesem Format nicht auf Anhieb assoziieren w\u00fcrde \u2013 wie Peter Br\u00f6tzmann, Evan Parker oder Christian Lillinger.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 10.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Musikingenieur, Musikarchitekt, Lautpoet \u2013 Der Komponist Josef Anton Riedl<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christoph Reimann. (Wdh. v. 21.04.2015). Die \u201eMusique concr\u00e8te\u201c war wesentlicher Impuls f\u00fcr seine Kompositionen, die ebenso Sprache und Klangaktionen miteinbeziehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der M\u00fcnchner Komponist Josef Anton Riedl (1927-2016) war einer der konsequentesten Verfechter des experimentellen Komponierens. Als Vertreter eines radikalen Avantgarde-Begriffs, wie auch als Streiter f\u00fcr die experimentelle Musik seit den 50er-Jahren, ist er als Komponist doch eine Art Au\u00dfenseiter geblieben, nicht zuletzt, weil er sich allem Akademischen zu entziehen suchte. Riedl arbeitete multimedial und intermedial, indem er verschiedenste Bereiche miteinander verband: Bildende Kunst, Musik, Visible Music, Lautgedichte bis hin zum experimentellen Film sowie zu musikalischen Realisationen von Theaterinszenierungen. Interessant ist dabei die Konstellation von Kl\u00e4ngen verschiedener Herkunft, die \u00fcberdies mit der Reproduktion akustischer und\/oder optischer Medien gekoppelt wurden.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Zum 25. Todestag von Rafael Kubel\u00edk<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rafael Kubel\u00edk<\/strong>: \u201eSequenzen\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubel\u00edk); \u201eVerse aufs Wasser geschrieben\u201c (Ernst Haefliger, Tenor; Bego\u00f1a Uriarte, Klavier); \u201eQuasi una Passacaglia\u201c (M\u00fcnchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); \u201eKantate ohne Worte\u201c (Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubel\u00edk); \u201eOrphikon\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubel\u00edk)<\/p>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Andreas M\u00fcller<\/strong><\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Young Euro Classic \u2013 Konzerthaus Berlin \u2013 Aufzeichnung vom 06.08.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ludwig van Beethoven<\/strong>: \u201eLeonoren\u201c-Ouvert\u00fcre Nr. 3 op. 72 | <strong>Einojuhani Rautavaara<\/strong>: \u201eA Requiem in Our Time\u201c | <strong>Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k<\/strong>: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 \u201eAus der neuen Welt\u201c. Bundesjugendorchester. Leitung: Elias Grandy<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Cologne Duets<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Matthew Halpin<\/strong>, Tenorsaxofon; <strong>Simon Seidl<\/strong>, Piano. Aufnahme vom 8.5.2021 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. W\u00e4hrend des Lockdowns schrieb der irische Saxofonist Matthew Halpin viele neue Kompositionen. Sie erz\u00e4hlen kleine musikalische Geschichten, mal skurril, mal romantisch, witzig oder vertrackt. Mit dem Pianisten Simon Seidl spielte er f\u00fcr den Deutschlandfunk die abwechslungsreichen Miniaturen erstmals ein. Matthew Halpin, geboren 1991 in Dublin, studierte in Boston und lebt seit 2015 in K\u00f6ln. Dort ist er in zahlreichen festen Formationen vom Trio bis zur Big Band aktiv. Sein Deb\u00fct unter eigenem Namen erschien 2021. Mit beeindruckender Kontrolle und feinem Ton gebietet er \u00fcber das gesamte Spektrum der Saxofontradition im Jazz. Pianist Simon Seidl ist sein Bandkollege im Hendrika Entzian Quartett. Im Deutschlandfunk Kammermusiksaal spielten beide erstmals \u00f6ffentlich im Duo zusammen. Die Reihe \u201eCologne Duets\u201c entstand in Reaktion auf die Corona-Krise: Sie dokumentiert Duos K\u00f6lner Musikerinnen und Musiker mit Aufnahmen, die live, aber ohne Publikum eingespielt wurden.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die aktuelle Album \u201eGods Rhythms Human\u201c von Percussionist Fabian Ziegler. Mit Werken von John Psathas, Bruce Hamilton, Steve Reich und Iannis Xenakis<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Moonbreaker 2121 \u2013 Ein Musikfestival auf dem Mond, 100 Jahre in der Zukunft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Leonie Reineke. Wie klingt zeitgen\u00f6ssische Musik in 100 Jahren? Welche Szene hat sich auf dem Mond formiert? Was wird dort aufgef\u00fchrt und wer ist das Publikum? Antworten auf diese Fragen liefert das Organisationsteam der Veranstaltung \u201eMoonbreaker 2121\u201c \u2013 ein virtuelles Musikfestival in der fernen Zukunft. In nur wenigen Minuten erreicht der Space-Liner den Mond. Das Festivalgel\u00e4nde verzweigt sich entlang nat\u00fcrlich entstandener Lavar\u00f6hren. Und obwohl zahllose andere Festivalg\u00e4ste an uns vorbeiziehen, ist es angenehm ruhig. Denn durch intelligentes Noise-Cancelling dringen nur Ger\u00e4usche in unsere akustische Filterblase, die f\u00fcr uns von Belang sind. Wir betreten den gro\u00dfen Mondkrater, eine gigantische Glaskuppel trennt uns vom All. Und gleich steht die leuchtende Erdkugel exakt \u00fcber der B\u00fchne. \u2013 Das heutige K\u00fcnstlerkollektiv bigger space hat ein Musikfestival f\u00fcr das Jahr 2121 auf dem Mond entworfen, bei dem Alter Egos von gegenw\u00e4rtigen Komponisten und Musikern auftreten. In ihren Arbeiten setzen sie sich mit der Frage auseinander, wie Musik in 100 Jahren klingen k\u00f6nnte. Dass der Veranstaltungsort der Erdtrabant ist, muss niemanden davon abhalten, das Festival zu besuchen. Denn die immersive 3-D-Audio-Experience ist in verschiedenen Planetarien als auch online zu erleben.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Acht Urauff\u00fchrungen junger Komponierender bei Leicht \u00fcber Linz (Teil 1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Coronabedingt musste die letzte Ausgabe des j\u00e4hrlichen Festivals f\u00fcr aktuelle Musik an der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t Leicht \u00fcber Linz ausfallen. Stattdessen wurde eine Aufnahme-Session mit den geplanten Artists in Residence, dem Grazer Schallfeld-Ensemble unter der Leitung ihres Dirigenten Leonard Garms realisiert. Die junge Formation ist aus ehemaligen Studierenden der Kunstuniversit\u00e4t Graz hervorgegangen und hat sich mit spannenden Programmgestaltungen mit Fokus auf junge Komponierende und innovative Konzert-Inszenierungen rasch einen Namen gemacht. Sein Repertoire umfasst zeitgen\u00f6ssische Kompositionen unterschiedlicher \u00c4sthetiken, darunter finden sich Werke mit Live-Elektronik genauso wie kollektive Improvisationen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die neuen Werke der jungen internationalen Studierenden des Instituts f\u00fcr Komposition, Dirigieren und Computermusik werden nun in zwei Zeit-Ton-Sendungen pr\u00e4sentiert (Teil 2 h\u00f6ren Sie am kommenden Donnerstag). Entstanden ist dieses Projekt auf Initiative von Carola Bauckholt, die an der Bruckneruni seit f\u00fcnf Jahren Komposition mit Schwerpunkt auf experimentellem Musiktheater unterrichtet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Schallfeld Ensemble spielt Urauff\u00fchrungen von Paquito Ernesto Chiti, Mar\u00eda P\u00e9rez D\u00edez, Batya Frenklakh, Jorge G\u00f3mez Elizondo, \u00c5smund Perss\u00f8nn \u00d8degaard, Katharina Roth, Alireza Shahabolmolkfard und Jorge Villoslada Dur\u00e1n. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: News &amp; Roots \u2013 H\u00f6ren wir Gutes und reden dar\u00fcber!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aktuelle Jazzalben, vorgestellt und diskutiert von Beate Sampson, Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: In jeder Tr\u00e4ne ein Licht \u2013 Die S\u00e4ngerin Elina Duni<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sarah Seidel. Nicht erst seit sie die Volkslieder ihrer Heimat Albanien singt, ist Elina Duni klar geworden, was das Wort \u201eExil\u201c bedeutet. Die S\u00e4ngerin, die als Kind mit ihrer Mutter aus Albanien in die Schweiz kam, ist inzwischen von Z\u00fcrich nach London gezogen und sieht sich als Weltb\u00fcrgerin. Ihre Geschichten singt Elina Duni in vielen verschiedenen Sprachen: Albanisch, Englisch, Franz\u00f6sisch und Italienisch. Geschichten von Liebe und Sehnsucht, Verlust und Hoffnung. Und egal, welche Sprache sie nun w\u00e4hlt \u2013 in ihrer faszinierenden Jazz-Melange schimmern immer die traditionellen Volksweisen vom Balkan durch.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 11.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik \u2013 Chor und Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aktuelle Gespr\u00e4che, Hintergr\u00fcnde und Berichte. Moderation: Ruth Jarre<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Ulrich Schulthei\u00df<\/strong>: Streichersymphonie Nr. 1 \u2013 \u201eDown East\u201c (N\u00fcrnberger Symphoniker: Klauspeter Seibel); <strong>Stefan David Hummel<\/strong>: \u201eIn one\u2019s heart of hearts\u201c (Stefan Teschner, Violine; Klaus J\u00e4ckle, Gitarre; Sven Forker, Schlagzeug); <strong>Stefan Poetzsch<\/strong>: \u201eMensch und Maschine\u201c, Teil 1-12 (Stefan Poetzsch, instruments); <strong>Andr\u00e1s Hamary<\/strong>: \u201eJelek\u201c (Keiko Matsuzaki, Klavier); <strong>Siegfried Fink<\/strong>: \u201eVibracussion\u201c (Ensemble Bernd Kremling)<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Internationales Festival Geistlicher Musik Fribourg (Schweiz) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eglise du Coll\u00e8ge Saint-Michel. Aufzeichnung vom 11.07.2021. Ararat \u2013 religi\u00f6se Ges\u00e4nge und Volksmusik aus allen Regionen des historischen Armenien und aus der judeo-spanischen Tradition<\/p>\n<p>20:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Konzert: Bird \u2013 die SWR Big Band mit Magnus Lindgren\/John Beasley feiert die Musik Charlie Parkers\/Das Duo Kinan Azmeh &amp; Florian Weber beim Festival Enjoy Jazz 2020<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Die SWR-Big-Band rief und zahlreiche New Yorker Top-Solisten sagten zu: Tia Fuller, Joe Lovano, Chris Potter, Miguel Zenon und Charles McPherson. So viel amerikanische Saxofon-Prominenz hat es wohl selten bei einer europ\u00e4ischen Radio-Big-Band-Produktion gegeben. Anlass: Charlie Parkers 100. Geburtstag. Der Grammy-pr\u00e4mierte Komponist John Beasley aus Los Angeles und der schwedische Saxofonist Magnus Lindgren haben die Arrangements gemeinsam geschrieben. Sie zeigen mit der SWR Big Band, in was f\u00fcr luftigen orchestralen H\u00f6hen Bird, der vielleicht schillerndste aller Jazz-V\u00f6gel, fliegen kann.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: Wer erfand das Orgelkonzert? \u2013 H\u00e4ndel und Bach auf dem Weg zu einer neuen Gattung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bernd Heyder. (Wdh. v. 06.11.2018). \u201eDas Wundervollste, was ich je in meinem Leben geh\u00f6rt habe\u201c, nannte die K\u00fcnstlerin Mary Pendarves das Orgelspiel ihres verehrten Freundes Georg Friedrich H\u00e4ndel. Sie bezog sich dabei auf die Konzerteinlagen, in denen der Komponist 1735 zwischen den drei Teilen seines Oratoriums \u201eEsther\u201c im Wettspiel mit dem Orchester als Tastenvirtuose brillierte. Die Gattung des Konzertes f\u00fcr Orgel und Orchester gilt heute als H\u00e4ndels ureigene Erfindung. Allerdings hat schon neun Jahre vor der Londoner Esther-Auff\u00fchrung Johann Sebastian Bach eigene Orgelkonzert-S\u00e4tze als Vorspiele zu einigen seiner Leipziger Kirchenkantaten verwendet. Beide Komponisten besch\u00e4ftigte die Idee der konzertierenden Orgel schon wesentlich l\u00e4nger, wie ein Blick auf ihr fr\u00fcheres Oeuvre zeigt. Und diese Idee ist fast untrennbar mit dem Cembalo als anderem wichtigen Clavier-Instrument verbunden. Nicht zuf\u00e4llig spricht denn auch der Londoner Erstdruck der Orgelkonzerte H\u00e4ndels 1738 von \u201eConcertos For the Organ and Harpsichord\u201c.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf die Nickelsdorfer Konfrontationen, die Internationale Ensemble- und Komponistenakademie impuls in Graz (sowie das dazugeh\u00f6rige Festival) und das ebenfalls in Graz stattfindende V:NM Festival. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Junior Mance Trio mit Schlagzeuger Wolfgang Haffner feat. Johnny Griffin. Ein Konzert-Highlight vom Festival Jazz Ost-West 1996. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Im Aufbruch \u2013 Die junge Jazz-Szene in Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Wolf Kampmann. Zwischen Techno, HipHop und freier Improvisation \u2013 eine neue Generation Berliner Jazzverr\u00fcckter r\u00fcckt nach und mischt die Szene auf. Wer verbirgt sich hinter Namen wie Mirna Bogdanovi\u0107, Cansu Tanr\u0131kulu Julius Windisch, Ludwig Wandinger oder den Bands Make A Move und Wanubal\u00e9? Sie alle sind Anfang bis Mitte Zwanzig, sie spielen gegenseitig in ihren Projekten mit, und doch gehen ihre Statements stilistisch meilenweit auseinander. Altmeister Gebhard Ullmann postulierte einst, das Gemeinsame am Berliner Jazz seien seine Unterschiede. Der Jazz an der Spree ist einmal mehr im Auf- und Umbruch.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 12.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Wittener Tage f\u00fcr neue Kammermusik 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>\u017baneta Rydzewska<\/strong>: \u201eZauberw\u00fcrfel\u201c f\u00fcr Blechbl\u00e4serquintett | <strong>Bernhard Gander<\/strong>: \u201eMessing 5\u201c f\u00fcr f\u00fcnf Blechbl\u00e4ser | <strong>Brice Pauset<\/strong>: \u201eKonzertkammer\u201c (2018-20) f\u00fcr Klavier und Kammerorchester<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ensemble Schwerpunkt: Jean-Pierre Kollot, Klavier; Paolo \u00c1lvares, Klavier; Lorenzo Soul\u00e8s, Klavier \/ WDR Sinfonieorchester; Leitung: Michael Wendemeier<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Siegfried Behrend<\/strong>: Neun Volkslieder aus Spanien (Montserrat Alavedra, Sopran; Siegfried Behrend, Gitarre); <strong>Nicolaus Brass<\/strong>: \u201eFiguren der Sehnsucht\u201c (Hans Maier, Akkordeon); <strong>Gloria Coates<\/strong>: \u201eChiarascuro\u201c (Stuttgarter Philharmoniker: Wolf-Dieter Hauschild); <strong>Ernst Fienbork<\/strong>: Divertimento (Max Hecker, Fl\u00f6te; Kurt Kalmus, Oboe; Karl Kolbinger, Fagott); <strong>Karl Erhard<\/strong>: \u201eRhythmen und Konturen\u201c (Stephan Kaller, Klavier); <strong>Robert M. Helmschrott<\/strong>: \u201ePassaggio nel tempo\u201c (Klemens Schnorr, Orgel)<\/p>\n<p>09:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 2050 Jahren: Die \u00e4gyptische Pharaonin <strong>Kleopatra<\/strong> nimmt sich das Leben<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Z\u00fcndfunk: G\u00e4stemix Guru \u2013 Zur Erinnerung an den verstorbenen Rapper<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Judith Schnaubelt. Diese Sendung zum Nachh\u00f6ren unter: <a href=\"http:\/\/www.bayern2.de\/zuendfunk\">www.bayern2.de\/zuendfunk<\/a>. Ausgew\u00e4hlte Beitr\u00e4ge und Interviews als Podcast und in der neuen Bayern 2 App verf\u00fcgbar<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 19. April 2010 starb der Rapper <strong>Keith Elam<\/strong> alias Guru \u00fcberraschend im Alter von 47 Jahren an Krebs. Mit den Gruppen \u201eGang Starr\u201c und \u201eJazzmatazz\u201c verfolgte Guru einen ganz eigenen Weg: Er verband klassiche-afro-amerikanische Musik wie Jazz und Soul mit HipHop und hatte damit vor allem in den 90er Jahren gro\u00dfen Erfolg. In seinem G\u00e4stemix f\u00fcr den Nachtmix aus dem Jahr 2006 l\u00e4sst sich Gurus Begeisterung nachverfolgen: Er legt Musik von James Brown und Herbie Hancock, Funkadelic und Lonnie Listin Smith auf, l\u00e4sst aber auch die Wei\u00dfe Musik nicht au\u00dfen vor, denn auch die Steve Miller Band und Boz Scaggs sind mit dabei.<\/p>\n<p>19:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">19:30 Zeitfragen. Feature. <strong>Buch oder Bildschirm? \u2013 Wie die Digitalisierung das Lesen ver\u00e4ndert.<\/strong> Von Hanna Ender. (Wdh. v. 23.07.2020). Tablets und E-Books ersetzen mehr und mehr das gedruckte Buch. Forscher versuchen herauszufinden, wie das unser Leseverhalten beeinflusst.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fr\u00fcher haben wir es uns mit dicken Schm\u00f6kern auf der Couch gem\u00fctlich gemacht. Haben das Gedruckte Seite f\u00fcr Seite verschlungen. Heute findet ein Gro\u00dfteil unserer Lekt\u00fcre auf Bildschirmen statt. Das klassische Buch wird teilweise ersetzt durch Smartphones, E-Reader und Tablets. Wir bl\u00e4ttern nicht mehr, wir swipen und scrollen uns durch Literatur und Zeitungsartikel. Die Geschichten m\u00f6gen dieselben sein, die Generationen vor uns gelesen haben \u2013 aber die Art und Weise, wie wir lesen, ist neu. Wissenschaftler aus aller Welt gehen der Frage nach, ob das Textverst\u00e4ndnis bei Buch und Bildschirm unterschiedlich ist. Was passiert im Gehirn, wenn wir B\u00fccher und Texte nicht mehr analog konsumieren? Wie viel Buch muss bleiben? Und wie digital darf es werden, wenn unsere Kinder lesen lernen?<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Staatstheater Mainz \u2013 Aufzeichnung vom 18.06.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Alfred Schnittke<\/strong>: \u201eSuite im alten Stil\u201c (arrangiert von Wladimir Spiwakow) | <strong>Johann Sebastian Bach<\/strong>: Konzert f\u00fcr Klavier und Orchester f-Moll BWV 1056 | <strong>Sergej Prokofjew<\/strong>: Konzert f\u00fcr Klavier und Orchester Nr. 1 Des-Dur op. 10 | <strong>Dmitrij Schostakowitsch<\/strong>: \u201eDas dumme kleine M\u00e4uschen\u201c (Musik zum Zeichentrickfilm von 1939) op. 56. Anna Vinnitskaya, Klavier; Staatsorchester Mainz; Leitung: Hermann B\u00e4umer<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Weg mit den Klischees! Ein Portr\u00e4t der Pianistin und Komponistin Claudia D\u00f6ffinger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie Emilie Beha. Big-Band-Sound ist altbacken? Von wegen! Claudia D\u00f6ffinger vereint geballte Bl\u00e4serkl\u00e4nge mit Einfl\u00fcssen aus Funk, Pop und Hip-Hop. Ihre Musik ist bunt, energiegeladen, und sie groovt. Mit 13 Jahren spielte Claudia D\u00f6ffinger aus Leonberg in Baden-W\u00fcrttemberg zum ersten Mal in einer Jazzband. Sie studierte zun\u00e4chst Jazzpiano in Luzern, im Anschluss Jazz-Komposition und Arrangement in Graz bei Ed Partyka und Michael Abene. F\u00fcr ihr Master-Konzert gr\u00fcndete sie ihre eigene Big Band, das Deb\u00fct erschien 2018. Daneben betreibt sie das experimentelle Pop-Trio Fourscape und die Band ELiNOR, mit der sie eine intelligente, groovelastige und mitrei\u00dfende Musik voller Ohrwurmpotenzial macht. Seit 2017 wurde Claudia D\u00f6ffinger mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Gunnar Geisse<\/strong>: Klavierkonzert (Gunnar Geisse, E-Gitarre; Computer); <strong>Younghi Pah-Paan<\/strong>: \u201eTa-Tyong VI\u201c; \u201eSillbersaiten I\u201c (E-Mex-Ensemble: Christoph Maria Wagner)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen \u2013 Hauptstadt der romantischen Orgel: Aristide Cavaill\u00e9-Coll und Paris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Klaus Gehrke. Keine andere Stadt in Frankreich hat der Orgelbauer Aristide Cavaill\u00e9-Coll mit so hochrangigen Instrumenten bedacht wie Paris. Dort hatte er 1835 seine erste Werkstatt er\u00f6ffnet. Die Instrumente spiegeln eindrucksvoll die Entwicklungen wider, mit denen Cavaill\u00e9-Coll den romantischen Orgelbau revolutionierte. Der von Zungenregistern gepr\u00e4gte symphonische Klang hatte Komponisten wie Charles-Marie Widor, Louis Vierne und Olivier Messiaen zu gro\u00dfangelegten Werken inspiriert. Auch Interpretinnen und Interpreten wie Jeanne Demessieux, Marcel Dupr\u00e9 oder Jean-Jacques Grunenwald sch\u00e4tzten die farbige Vielfalt. Der majest\u00e4tische Klang der Instrumente von St. Sulpice, La Madeleine und der Kathedrale Notre-Dame wurde ab den 30er-Jahren auf Schallplattenaufnahmen festgehalten.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Ensemble Schallfeld an der Bruckneruni \u2013 Acht Urauff\u00fchrungen junger Komponierender bei Leicht \u00fcber Linz (Teil 2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Coronabedingt musste die letzte Ausgabe des j\u00e4hrlichen Festivals f\u00fcr aktuelle Musik an der Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t Leicht \u00fcber Linz ausfallen. Stattdessen wurde eine Aufnahme-Session mit den geplanten Artists in Residence, dem Grazer Schallfeld-Ensemble unter der Leitung ihres Dirigenten Leonard Garms realisiert. Die junge Formation ist aus ehemaligen Studierenden der Kunstuniversit\u00e4t Graz hervorgegangen und hat sich mit spannenden Programmgestaltungen mit Fokus auf junge Komponierende und innovative Konzert-Inszenierungen rasch einen Namen gemacht. Sein Repertoire umfasst zeitgen\u00f6ssische Kompositionen unterschiedlicher \u00c4sthetiken, darunter finden sich Werke mit Live-Elektronik genauso wie kollektive Improvisationen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die neuen Werke der jungen internationalen Studierenden des Instituts f\u00fcr Komposition, Dirigieren und Computermusik werden nun in zwei Zeit-Ton-Sendungen pr\u00e4sentiert (Teil 1 h\u00f6rten Sie am vergangenen Dienstag). Entstanden ist dieses Projekt auf Initiative von Carola Bauckholt, die an der Bruckneruni seit f\u00fcnf Jahren Komposition mit Schwerpunkt auf experimentellem Musiktheater unterrichtet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Schallfeld Ensemble spielt Urauff\u00fchrungen von Paquito Ernesto Chiti, Mar\u00eda P\u00e9rez D\u00edez, Batya Frenklakh, Jorge G\u00f3mez Elizondo, \u00c5smund Perss\u00f8nn \u00d8degaard, Katharina Roth, Alireza Shahabolmolkfard und Jorge Villoslada Dur\u00e1n. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz \u2013 Eine Chronik des Jazz (19)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAunt Hagar\u2019s Children Blues\u201c \u2013 Aufnahmen von August bis September 1921. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2021 Jazz: Solo Piano: Elias Stemeseder im SWR Studio Freiburg<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. Stationen des 1990 in Salzburg geborenen Pianisten Elias Stemeseder waren bisher Linz, New York und Berlin \u2013 dort hat er mittlerweile seinen Lebensmittelpunkt. Entdeckt hat ihn vor rund zehn Jahren der Schlagzeuger Jim Black. Seither spielt Stemeseder in kammermusikalischen Besetzungen mit Musikerinnen und Musikern aus den USA und Europa und vertieft sich ins Solospiel. Lyrische Balladen sind eine seiner Spezialit\u00e4ten. Stets mit Fokus auf Klangreichtum, umgeht er allzu gerade Entwicklungen des pianistischen Mainstreams.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 13.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rochus Gebhardt<\/strong>: Messe (Anemone Jung, Sopran; Eva-Maria Dauscher, Alt; Peter Schneider, Tenor; Orchester \u201ePro Musica\u201c: Alfons Forstpointner); <strong>Franz Hummel<\/strong>: Streichquartett (Leonardo Quartett); <strong>Konstantia Gourzi<\/strong>: \u201eKastal\u00eda\u201c, op. 35 (Michalis Cholevas, Saz; Apollon Musag\u00e8te Quartett: Konstantia Gourzi); <strong>Wolfgang H\u00f6rlin<\/strong>: Sonate nach drei Volksliedern (Wolfgang H\u00f6rlin, Orgel); <strong>Gertraud Kaltenecker<\/strong>: \u201eO Virgo pulcherrima\u201c; \u201eWer gab dir Minne die Gewalt\u201c (Chor der Kirchenmusikschule Regensburg, Orgel und Leitung: Karl Norbert Schmid)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lebenszeit: Ob Festspiel oder Kleinkunst<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Lebenselixier Kultur<\/strong>. Am Mikrofon: Brigitte Baetz<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Zirkus Corona<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Susanne Franzmeyer und Andreas Genschmar. Mit: Andreas Genschmar alias Rebel One und Rose Ann Richter. Ton und Regie: Susanne Franzmeyer. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Andreas Genschmar<\/strong> alias Rebel One: Old-School-Hip-Hop ist sein Markenzeichnen, Berlin ist seine Stadt. Er schreibt und rezitiert Gedichte, aber als er damit als einziger Gegendemonstrant bei einer Querdenkerdemo auftaucht, wurden sie nicht geh\u00f6rt. Das Portr\u00e4t eines Orginals.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Zu Hause aufgenommen \u2013 Der anglo-italienische Songwriter Piers Faccini<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Anke Behlert. Der 1970 in London geborene Musiker Piers Faccini hat wie viele englische Jugendliche in einer The Smiths-Coverband angefangen, dann allerdings erstmal Kunst studiert und als Maler Geld verdient, bevor er 2004 sein Deb\u00fctalbum \u201eLeave No Trace\u201c ver\u00f6ffentlicht hat. Darauf: sanfte Folksongs mit Faccinis warmer, leicht rauer Falsett-Stimme. Seitdem hat er musikalischen Einfl\u00fcssen aus Italien, dem nahen Osten oder Nordafrika immer mehr Platz einger\u00e4umt und mit Musikern wie Ballak\u00e9 Sissoko und Ibrahim Maalouf zusammengearbeitet. Auf seinem aktuellen Album \u201eShapes Of The Fall\u201c kombiniert er englische Texte mit mikrotonalen Tonleitern. F\u00fcr den Deutschlandfunk hat Piers Faccini einige St\u00fccke live \u201eZu Hause aufgenommen\u201c.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Musik im historischen Zeugenstand \u2013 Ziel und Wirken des F\u00f6rdervereins musica reanimata<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Dasche. (Wdh. v. 28.03.2016). Der 1990 gegr\u00fcndete gemeinn\u00fctzige Verein m\u00f6chte die Werke von NS-verfolgten Komponisten in das \u00f6ffentliche Musikleben integrieren. Er veranstaltet Gespr\u00e4chskonzerte in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und dem Konzerthaus Berlin sowie wissenschaftliche Konferenzen. Forschungsergebnisse werden in einer eigenen Buchreihe und einer Zeitschrift publiziert.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielraum: Soul City \u2013 Neues aus der Black Music-Szene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jan Tengeler<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Karkhana. Jazz-Arabische Freundschaft. Das Live-Album \u201eAl Azraqayn\u201c von Karkhana<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAl Azraqayn\u201c ist eine aktuell erschienene Konzert-Aufnahme des Septetts Karkhana aus Musikern aus dem Nahen Osten und Nordamerika, dem u.a. Mazen Kerbaj und Sam Shalabi angeh\u00f6ren. Elemente des Psychedelic-Rock treffen auf arabische Taarab-Musik, Improvisationsjazz auf traditionellen Shaabi. \u201eAl Azraqayn\u201c ist ein \u00e4u\u00dferst kraftvolles und facettenreiches Konzert, das im Zeit-Ton in fast voller L\u00e4nge zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Karkhana besteht aus Musikern aus dem Libanon, \u00c4gypten, Kanada, den USA und der T\u00fcrkei und ist nichts weniger als eine \u2013 wie es immer wieder genannt wurde \u2013 Freie Musik des Nahen Ostens. Die in den mittleren 2010er Jahren gegr\u00fcndete und oft als \u201esuper group\u201c bezeichnete Band umfasst Mazen Kerbaj (Trompete), Umut \u00c7a\u011flar (Gitarre), Sam Shalabi (Oud und Gitarre), Maurice Louca (Synthesizer), Tony Elieh (Bass), Sharif Sehnaoui (Gitarre) und Michael Zerang (Drums und Darbouka).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus den zahlreichen Querverbindungen sei herausgegriffen: Das von Kerbaj und Sehnaoui in Beirut gegr\u00fcndete Irtijal ist das \u00e4lteste Festival Feier Musik im arabischen Raum, Shalabi leitet das Orchester Land of Kush und Zarang ist Teil des Peter Br\u00f6tzmann Chicago Tentet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schmeichelnde Melodien und Freakout. Die sieben spielten auf dem Jazz Fest Ljubljana, aber auch dem d\u00e4nischen Riesenfestival Roskilde. Wie das Deb\u00fct-Album, eine Aufnahme aus dem Beiruter Theater- und Kunstraum Metro Al-Madina, ist \u201eAl Azraqayn\u201c der Mitschnitt eines Konzerts, aufgenommen 2019 beim Festival The Rest is Noise im Amsterdamer Jazz-Club Bimhuis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eAl Azraqayn\u201c ist eine Art Querschnitt des Schaffens von Karkhana und besonders werden St\u00fccke der letzten Jahre wie aus dem Vorg\u00e4nger-Album \u201eBitter Pills\u201c pr\u00e4sentiert. Herausgekommen ist \u201eAl Azraqayn\u201c Anfang Juli auf dem Label Karlrecords.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Konzert, das Einfl\u00fcsse aus arabischer Musik und (freiem) Jazz spannungsreich miteinander in Beziehung setzt und mal trancehafte, mal hochenergetische Stimmungen schafft. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: BR Jazzclub \u2013 Ein neuer Blick \u2013 das Trio \u201eAuge\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Piano-Legende Aki Takase, Kontrabassist Christian Weber und Schlagzeuger Michael Griener. Aufnahme vom 8. Mai 2021 beim Festival \u201eJazz+\u201c in der M\u00fcnchner Seidlvilla. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival 2021: Review \u2013 Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Laages. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD-Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 14.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht \u2013 Neues aus Pop, Rock, Indie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schwerpunkt: Vor 50 Jahren erschien das Album \u201eWho\u2019s next\u201c der britischen Rockband The Who. Am Mikrofon: Thomas Elbern<\/p>\n<p>05:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Aus den Archiven: 5,48 m schwingende Lufts\u00e4ule \u2013 Die Tuba: tief, w\u00fcrdig, deutsch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Wilfried Bestehorn. Deutschlandsender Kultur 1992. Vorgestellt von Michael Groth<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Next Generation \u2013 2 \u2013 Die Natur des Menschen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Es muss schreien! Es muss brennen. Essays \u2013 von Leslie Jamison. Sprecherin: Katja Schild<\/li>\n<li>Die Zukunft von Natur und Mensch, Axel Wostry liest aus: Lothar Frenz: Wer wird \u00fcberleben?<\/li>\n<li>Die Wildnis in uns. Peter Wei\u00df liest aus: George Monbiot: Verwildert. Die Wiederherstellung unserer \u00d6kosysteme und die Zukunft der Natur<\/li>\n<li>Natur und Politik. Hemma Michel liest aus: Jane Bennett: Lebhafte Materie. Eine politische \u00d6kologie der Dinge<\/li>\n<li>Rettung in die Poesie. Audre Lorde: Sister Outsider. Nicht Unterschiede l\u00e4hmen uns, sondern Schweigen. Katja Schild liest:<\/li>\n<li>Zur \u00dcberwindung der Systemkrise. Axel Wostry liest aus: Marc Saxer: Tranformativer Realismus<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel. Als Podcast und in der neuen Bayern 2 App verf\u00fcgbar<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Totally not religious \u2013 Brigitte Schiffer und ihr Streichquartett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Barbara Eckle. Alte Fotos zeigen sie am Steuer eines Jeeps durch die W\u00fcste rasen, bei wilden, verqualmten Partys oder beim Musizieren unter Palmen. Sie illustrieren das kosmopolitische Leben einer vielseitig begabten, emanzipierten, von Gl\u00fcck und Erfolg gesegneten Frau. Das Leben der 1909 in Berlin geborenen Brigitte Schiffer l\u00e4sst sich aber auch anders erz\u00e4hlen: als das einer Tochter j\u00fcdischer Eltern, die in \u00c4gypten aufw\u00e4chst, 1935 hierher emigriert, in Kairo zu einer bedeutenden Musikp\u00e4dagogin und Musikethnologin avanciert und sich in den 60er-Jahren nicht f\u00fcr Israel, sondern f\u00fcr London entscheidet und dort eine wichtige Musikjournalistin wird. Auch eine dritte Erz\u00e4hlung ist m\u00f6glich: N\u00e4mlich die der Berliner Kompositionssch\u00fclerin von Heinz Tiessen, die 1944 in Pal\u00e4stina einen Kompositionswettbewerb gewinnt und als \u00fcberhaupt erste Frau bei den Darmst\u00e4dter Ferienkursen referiert. Durch Barbara Eckles Spurensuche zieht sich Brigitte Schiffers beinahe einzige erhaltene Komposition \u2013 ihr 2016 im Deutschlandfunk vom Sonar Quartett eingespieltes Streichquartett, dessen Noten in diesem Jahr erstmals erscheinen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 15.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht: Mit Peter Veit \u2013 Neues aus den Jazz-Charts<\/strong><\/p>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Stunde 1 Labor: Menstruation, Tabus und Periodenarmut<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die \u201enormalste Sache der Welt\u201c. Gemeinsam mit Franka Frei, der Autorin von \u201ePeriode ist politisch\u201c, geht Charlotte Weinreich dem globalen Menstruationstabu auf den Grund. Vom Blick zur\u00fcck in antike philosophische Schriften bis hin zu heutigen Werbebotschaften der Binden- und Tampon-Hersteller: In vielen Teilen der Welt ist die Menstruation mit dem Stigma der Scham und Unreinheit versehen. Das hat nicht nur weitreichende Konsequenzen f\u00fcr die Geschlechtergleichstellung, sondern auch f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt.<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Drei Farben Schwarz \u2013 Die Schweizer Band The Beauty of Gemina<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Fabian Els\u00e4\u00dfer. Die Dark-Wave-Szene ist f\u00fcr Au\u00dfenstehende nicht leicht zu begreifen: Schwarze Kleidung dominiert, aber gleichzeitig sind bunte Haare erlaubt. Und die Bands, die man h\u00f6rt, spielen zwar gerne in Moll-Tonarten, decken aber durchaus verschiedene Stilrichtungen von Rock bis Electro ab. In dieser Subkultur-Sparte ist seit 2006 auch die Schweizer Band The Beauty of Gemina zu Hause. S\u00e4nger Michael Sele verzichtet in seinen repetitiv aufgebauten Songs gerne auf \u00fcbliche Strukturen und legt in den Texten das Augenmerk auf die traurigen Seiten der menschlichen Existenz. Trotz der d\u00fcsteren Sujets entsteht dabei immer wieder Musik, die Herz und Seele tr\u00f6sten kann \u2013 und die Band international bekannt gemacht hat.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Philharmonic Hall, Liverpool \u2013 Aufzeichnung vom 17.06.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Igor Strawinsky<\/strong>: Bl\u00e4seroktett | <strong>Dani Howard<\/strong>: Posaunenkonzert (Urauff\u00fchrung) | <strong>Maurice Ravel<\/strong>: Le Tombeau de Couperin | <strong>Sergej Prokofjew<\/strong>: Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 (\u201eKlassische\u201c). Peter Moore, Posaune; Royal Liverpool Philharmonic Orchestra; Leitung: Domingo Hindoyan<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Konzertdokument der Woche \u2013 Festkonzert \u201e1.700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Tzvi Avni<\/strong>: \u201ePrayer\u201c f\u00fcr Streichorchester | <strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<\/strong>: Konzert f\u00fcr Violine und Orchester e-Moll, op. 64 | <strong>Kurt Weill<\/strong>: Sinfonie Nr. 2<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Arabella Steinbacher, Violine. G\u00fcrzenich-Orchester K\u00f6ln. Leitung: Lahav Shani. Aufnahme vom 21.2.2021 aus der Philharmonie K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Raoul M\u00f6rchen. 1.700 Jahre ist es her, dass ein kaiserliches Dekret zum ersten Mal j\u00fcdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands erw\u00e4hnt \u2013 und zwar im damals noch r\u00f6mischen K\u00f6ln. Zur Feier des Jubil\u00e4ums hat das K\u00f6lner G\u00fcrzenich-Orchester Lahav Shani eingeladen, Musik von deutschen und israelischen Juden zu dirigieren: das e-Moll Violinkonzert von Felix Mendelssohn mit der Solistin Arabella Steinbacher, die zweite Sinfonie von Kurt Weill und \u201ePrayer\u201c, ein musikalisches Gebet des 1927 in Saarb\u00fccken geborenen und mit seinen Eltern 1935 nach Pal\u00e4stina emigrierten Tzvi Avni. Lahav Shani gilt schon jetzt, mit gerade 32 Jahren, als einer der gro\u00dfen Dirigenten aus Israel. Neben seiner Chefposition bei den Rotterdamer Philharmonikern hat er im vergangenen Jahr die Leitung des Israel Philharmonic Orchestra \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u00d6sterreichs Grande Dame des Akkordeons \u2013 Zum 80. Geburtstag der Akkordeonistin Gertraud Winklbauer-Zourek<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der sogenannten Neuen Musik war die Verwendung des Akkordeons zumindest in \u00d6sterreich viele Jahre kein Thema, erst nach und nach fand dieses wunderbare Instrument in seinen verschiedenen Auspr\u00e4gungen Eingang ins einschl\u00e4gige Repertoire. Als eine der wesentlichen AkteurInnen muss in diesem Zusammenhang die Akkordeonistin, Chorleiterin, Komponistin und P\u00e4dagogin Gertraud Winklbauer-Zourek genannt werden. Sie hat bereits fr\u00fch ihr Instrument auch in diesem Genre bekannt gemacht und beispielsweise mit den Komponierenden Friedrich Cerha, Hans Werner Henze, Kurt Schwertsik, oder Erich Urbanner zusammengearbeitet. Auch einige Tontr\u00e4ger-Ver\u00f6ffentlichungen u.a. mit Werken der Zeitgenossen Wolfgang Jacobi, M\u00e1ty\u00e1s Seiber oder Hermann Zilcher liegen vor. Daneben hat die Grande Dame und Doyenne des Akkordeons, die am 15. August dieses Jahres ihren 80. Geburtstag feiert, aber auch im Bereich der Unterhaltungsmusik Bleibendes vorgelegt. Gestaltung: Hannes Heher<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 32. Die ARD-Radio-Suchmaschine steht fast komplett leer und still. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. mo \u2013 09.08.2021 21:05 Uhr | Deutschlandfunk Musik-Panorama: A Cappella Festival Leipzig 2021 \u2013 Mateo Flecha, Juan del Encina, Magister Pontac, Juan Navarro und andere Weltliche und geistliche Polyphonie der spanischen Renaissance \u2013 Cantor\u00eda; Leitung: Jorge Losana. Aufnahmen vom Mai 2021 aus der Sant Pau Recinte Modernista, Barcelona, und der Kirche Santiago el Mayor, Murcia Am Mikrofon: Rainer Baumg\u00e4rtner. Nach der pandemiebedingten Absage 2020 wollten die Veranstalter des A Cappella Festivals Leipzig ihre Reihe in diesem Jahr nicht schon wieder ausfallen lassen und f\u00fchrten sie daher als Online-Event durch. In einem der angebotenen Videostreams war das junge spanische Ensemble Cantor\u00eda zu h\u00f6ren. In Quartettbesetzung pr\u00e4sentierte es zun\u00e4chst aus dem modernistischen ehemaligen Krankenhaus Sant Pau Recinte Modernista in Barcelona neckische Liebeslieder aus bedeutenden Sammlungen des 16. Jahrhunderts. Nach diesem Programm mit der \u00dcberschrift \u201eLenguas malas\u201c (B\u00f6se Zungen) folgte ein Auftritt als Vokaloktett aus der Kirche Santiago el Mayor in Murcia. 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