{"id":25209,"date":"2021-07-25T12:00:30","date_gmt":"2021-07-25T10:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25209"},"modified":"2021-07-23T14:55:52","modified_gmt":"2021-07-23T12:55:52","slug":"die-radiowoche-vom-26-07-2101-08-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/07\/die-radiowoche-vom-26-07-2101-08-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 26.07.21\u201301.08.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 30. Die ARD-Radio-Suchmaschine steht komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 26.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Klassik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Elisabeth Hahn. Am 30. Juli ist Internationaler Tag der Freundschaft. Deswegen feiern wir in der Tonart Klassik bekannte und weniger bekannte Freundschaften zwischen Musikern und Musikerinnen. Clara Schumann bildet dabei in der ersten Stunde den Dreh- und Angelpunkt gleich mehrerer Frauenfreundschaften: zu Fanny Hensel, Johanna Kinkel oder Pauline Viardot. In der zweiten Stunde stehen M\u00e4nnerfreundschaften im Vordergrund: zwischen Claude Debussy und Erik Satie oder zwischen Dmitrij Schostakowitsch und Miecys\u0142aw Weinberg.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Interessante Neuerscheinungen auf dem Klassikmarkt werden in der dritten und vierten Stunde der Tonart vorgestellt.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Funkhauskonzert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur. Aufzeichnung vom 28.09.2020. Masaa: Rabih Lahoud, Gesang; Marcus Rust, Trompete; Reentko Dirks, Gitarre; Demian Kappenstein, Schlagzeug. Arabische Verse und zeitgen\u00f6ssischer Jazz. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musik-Panorama: Mozartfest W\u00fcrzburg 2021 \u2013 Ulla Hahn: \u201eDer Klavierlehrer\u201c. Szenische Erz\u00e4hlung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">(Auftragswerk des Mozartfestes W\u00fcrzburg). sowie Werke f\u00fcr Klavier von Mozart, Haydn, Armstrong u. a. Ulla Hahn, Lesung \u2013 Kit Armstrong, Klavier. Aufnahme vom 21.6.2021 aus dem Kaisersaal der Residenz, W\u00fcrzburg<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Sylvia Systermans.Auch wenn die Lage pandemiebedingt unsicher bleibt, die Feier findet statt. Zum 100. Jubil\u00e4um setzt das Mozartfest W\u00fcrzburg alles auf eine Karte. Mit 85 Konzerten an 30 Orten, Urauff\u00fchrungen und Rahmenprogramm. Neue Ann\u00e4herungen an den ber\u00fchmten Komponisten stehen beim \u00e4ltesten Mozartfest Deutschlands im Mittelpunkt. Etwa in der szenischen Erz\u00e4hlung \u201eDer Klavierlehrer\u201c von Ulla Hahn. Was ber\u00fchrt uns, wenn wir Musik h\u00f6ren? Sind es allein die T\u00f6ne, die auch von K\u00fcnstlicher Intelligenz generiert sein k\u00f6nnten? Oder ist es das zutiefst Menschliche, das die Kunst erst zur Kunst und den Menschen zum Menschen werden l\u00e4sst? Um diese Fragen kreist die Erz\u00e4hlung der B\u00fcchner-Preistr\u00e4gerin. Kongenialer Partner am Klavier ist der Pianist und Komponist Kit Armstrong. Bereits 2019 vertonte er Gedichte der Lyrikerin. Nun entwirft das Duo u.a. mit Klavierwerken von Haydn, Mozart und Armstrong ein ber\u00fchrendes musikalisch-literarisches Tableau.<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Francis Poulenc<\/strong>: Sonate f\u00fcr Fl\u00f6te und Klavier | <strong>Peter Tschaikowsky<\/strong>: \u201eS\u00e9r\u00e9nade m\u00e9lancolique\u201c op. 26 | <strong>Niccol\u00f2 Paganini<\/strong>: \u201eLa Campanella\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Matvey Demin, Fl\u00f6te; Gleb Koroleff, Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Gro\u00dfmutter hat Matvey Demin die Welt der Fl\u00f6te er\u00f6ffnet. Bei ihr begann der 1993 in Sibirien geborene Musiker zu studieren, bevor er sp\u00e4ter in Hannover und M\u00fcnchen seine Ausbildung fortsetzte. Inzwischen gewann der junge Fl\u00f6tist wichtige internationale Wettbewerbe wie den weltber\u00fchmten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und spielt beim Tonhalle-Orchester Z\u00fcrich. Auf seinem CD-Deb\u00fct stellt er sich mit Fl\u00f6tenwerken von Poulenc, Dutilleux, Franck sowie Tschaikowsy und Paganini vor.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Wahrnehmung, Perspektive, Erinnerung. Das Ensemble Phace im Wiener Konzerthaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war der erste Auftritt des Ensemble Phace nach langer Zeit: Der letzte Termin ihres Zyklus im Wiener Konzerthaus. \u201eRecall\u201c war das Thema des Abends. Das Programm widmet sich pers\u00f6nlichen Perspektiven in Klang und Bildern, versucht uns in andere hinein zu versetzen und deren Geschichten zu betrachten. Mit Werken von Ondrej Ad\u00e1mek, Jorge S\u00e1nchez-Chiong, Pierre Jodlowski und einem neuen St\u00fcck von Wolfgang Mitterer. Eine Einladung zum Nachdenken \u00fcber Wahrnehmung, Perspektive und Erinnerung. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Zbigniew Seifert und Albert Mangelsdorff in Donaueschingen 1976<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Sie fanden intuitiv eine gemeinsame Wellenl\u00e4nge: Posaunist Albert Mangelsdorff und der achtzehn Jahre j\u00fcngere Zbigniew Seifert. Der hatte in Polen klassische Violine studiert, seine Laufbahn im Jazz zun\u00e4chst als Saxofonist begonnen und dann all seine Erfahrungen auf das Musizieren mit der Geige \u00fcbertragen. Dabei fand er zu einem g\u00e4nzlich eigenen Ausdruck \u2013 etwas, das auch Albert Mangelsdorff auf seine Weise beim Spiel auf der Posaune gelungen war. Getragen von Empathie und einem gemeinsamen tiefen Musikverst\u00e4ndnis entstanden 1976 bei den Donaueschinger Musiktagen funkelnde Dialoge.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 27.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Sehnsucht nach vorne \u2013 Vom Utopischen Moment der Avantgarde<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael Rebhahn (Wdh. v. 27.12.2016). In der musikalischen Praxis geht es letztlich um die des Menschen, also um die gesellschaftliche Praxis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik, sagt Ernst Bloch, verh\u00e4lt sich seismografisch zum gesellschaftlichen Sein. Dass er Musik als den Spiegel des Utopischen schlechthin verstand, hat nicht nur mit ihrem prozesshaften, auf etwas Kommendes verweisenden Aspekt zu tun, der eng mit dem antizipierenden Wesen des Menschen verbunden ist. Es geht auch um ein \u00dcberschreiten, gerichtet auf Verh\u00e4ltnisse, die noch werden \u2013 auf den Menschen, der noch wird.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto Bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Viera Jan\u00e1r\u010dekov\u00e1<\/strong>: \u201eSolipsismus zu zweit\u201c (Martin M\u00fcller-Weiffenbach, Violoncello; Viera Jan\u00e1r\u010dekov\u00e1, Klavier); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eTransForm\u201c (Jugendensemble f\u00fcr Neue Musik Bayern: Johannes X. Schachtner); <strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: \u201eT\u00e1xis\u201c (Elisabeth Weinzierl, Fl\u00f6te; Eva Schieferstein, Klavier); <strong>Tobias PM Schneid<\/strong>: \u201eAmad\u00e9\u201c (Seraphin-Trio); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Olaf Henzold)<\/p>\n<p>20:10 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Frauenstimmen \u2013 Wer Wagenitz, der nichts gewinnt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von AnniKa von Trier. Regie: Heike Tauch. Mit Astrid Meyerfeldt, Lisa Hrdina, Valery Tscheplanowa, Inka L\u00f6wendorf, Kerstin Reinsch, AnniKa von Trier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komposition: die Autorin. Ton und Technik: Bernd Berchtold, Martin Scholz. Produktion: RBB 2019. L\u00e4nge: 49\u201947<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H\u00f6rspiel \u00fcber weibliche Autonomie. Die Performance-K\u00fcnstlerin AnniKa von Trier hat sich als Stipendiatin auf Schloss Wiepersdorf zur\u00fcckgezogen. Doch es fehlt ihr an Inspiration. Da meldet sich zur Geisterstunde die ehemalige Hausherrin Bettine von Arnim zu Wort<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Frauen treffen aufeinander. Drei Frauen, die sich im wahren Leben nie begegnet sind. Jede ist auf ihre Weise k\u00fcnstlerisch begabt und au\u00dfergew\u00f6hnlich: Bettine von Arnim, Jenny Marx und Hanna H\u00f6ch werden von der Autorin AnniKa von Trier zu einem Treffen im Geiste zusammengebracht. Fiktive Briefe und sprach-spielerische Gedichte werden verlesen. Die drei debattieren \u00fcber die weibliche Selbstbestimmung im Leben und in der Kunst. Wer Wagenitz, der nichts gewinnt!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">AnniKa von Trier (b\u00fcrgerlicher Name Annika Krump, geboren 1970 in Trier) ist eine deutsche Performancek\u00fcnstlerin, Liedermacherin, Akkordeonistin und Buchautorin. Seit 2014 tritt sie als S\u00e4ngerin und Performancek\u00fcnstlerin unter ihrem Pseudonym auf.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Gemeinsamer Farbklang \u2013 Luise Volkmanns Trio Autochrom:<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Luise Volkmann, Saxofon; Athina Kontou, Bass; Dominik Mahnig, Schlagzeug. Aufnahme vom 7.5.2021 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Anja Buchmann. Mal klingt Autochrom wie eine Punkband, die kontrolliert ausrastet, mal ert\u00f6nen samtige Sounds und Melodien voller Ruhe, mal verschr\u00e4nken sich die Stimmen zu tanzbaren Grooves \u2013 immer mit dem Ziel, die einzelnen Kl\u00e4nge zu einem dichten, organischen Gesamtsound zu vereinen. Der Bandname Autochrom geht auf ein Verfahren der Gebr\u00fcder Lumi\u00e8re zur\u00fcck, mit dem farbige Fotografien entwickelt werden konnten. Und so wollen auch die drei Musiker einen gemeinsamen Farbklang entwickeln, bei dem die Sounds und Funktionen der verschiedenen Instrumente wechseln, sich erg\u00e4nzen und ineinander \u00fcbergehen. Die in K\u00f6ln lebende Saxofonistin und Komponistin Luise Volkmann, die Leipziger Bassistin Athina Kontou und der K\u00f6lner Schlagzeuger Dominik Mahnig erz\u00e4hlen musikalische Geschichten voll schr\u00e4gem Witz, mit weitem Atem und knalliger Energie, die mitunter sogar einen politischen Antrieb haben.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Samir Odeh-Tamimi<\/strong>: \u201eMans\u00far\u201c (Francois Bastien, Norbert Dausacker, Horn; Hansj\u00f6rg Profanter, Uwe Schrodi, Posaune; Mih\u00e1ly Kasz\u00e1s, Christian Pilz, Percussion; Chor des Bayerischen Rundfunks: Rupert Huber): \u201e\u00d2D\u201c (Mixtura); \u201eRituale\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Arturo Tamayo); \u201eEine Erinnerung an das Vergessene\u201c (Fadi Deeb, Klavier, Percussion)<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Einmaliges Experiment mit einem Hammerfl\u00fcgel \u2013 Zum 80. Geburtstag von Martha Argerich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Philipp Quiring. F\u00fcr das Spiel auf historischen Tasteninstrumenten ist Martha Argerich nicht bekannt. Wie es dazu kam, dass sie das erste C-Dur Klavierkonzert von Beethoven auf einem Hammerfl\u00fcgel von Erard aus dem Jahre 1848 spielte, verr\u00e4t ihr Vertrauter in musikalischen Angelegenheiten, Stanis\u0142aw Leszczy\u00f1ski. Die Sendung geht der Frage nach, wie sich Argerich nach und nach auf das Zusammenspiel mit dem Orchestra of the Eighteenth Century unter Frans Br\u00fcggen einstellte und wie das ihr Spiel merklich beeinflusste.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Gegen den (Avantgarde-)Strom: HK Gruber und Kurt Schwertsik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">HK Gruber, Kurt Schwertsik und Otto M. Zykan begannen bereits Mitte der 1960er-Jahre, die Errungenschaften der damaligen musikalischen Avantgarde, die gepr\u00e4gt waren von Atonalit\u00e4t, Konstruktion und \u201el\u2019art pour l\u2019art\u201c-Denken, kritisch zu hinterfragen \u2013 und mit ihrem neuen Stil, dem sie den tiefgr\u00fcndigen Namen \u201eMOB art &amp; tone ART\u201c gaben, sehr bald f\u00fcr Aufsehen zu sorgen. Gruber und Schwertsik stehen nun im Zentrum der heutigen \u201eZeit-Ton Spurensuche\u201c. Diese Reihe reflektiert in unregelm\u00e4\u00dfigen zeitlichen Abst\u00e4nden ein St\u00fcck \u00f6sterreichische Musikgeschichte, kl\u00e4rt und relativiert Standpunkte, zeigt Entwicklungslinien auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Teil der heutigen Sendung ist der Aufzeichnung der Urauff\u00fchrung von Kurt Schwertsiks Komposition \u201eHaydn lived in Eisenstadt\u201c f\u00fcr Viola und Klavier, op. 122, gewidmet, die am 10. Mai 2021 in der Londoner Wigmore Hall stattgefunden hat. Weitere bekannte und weniger bekannte Werke von Schwertsik, aber auch von HK Gruber, erg\u00e4nzen diese uns von der BBC zur Verf\u00fcgung gestellte Aufnahme.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht zuletzt ist die vor kurzem zur Wiederkehr des 100. Geburtstags des Dichters ver\u00f6ffentlichte neue Compact Disk in unserer Edition \u00d61, die den Titel \u201eH. C. Artmann \u2013 pur &amp; vertont\u201c tr\u00e4gt, Thema; auf ihr sind ebenfalls Artmann-Vertonungen von Gruber und Schwertsik enthalten. Gestaltung: Hannes Heher<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Data Lords \u2013 Die Komponistin und Arrangeurin Maria Schneider<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sarah Seidel. Die mehrfache Grammy-Gewinnerin Maria Schneider ist eine Verfechterin f\u00fcr die gerechte Bezahlung von kreativem Output in Zeiten von Google, Youtube oder Spotify \u2013 Big Data-Firmen, die unser Leben heute massiv beeinflussen und Musik zu einer leicht verf\u00fcgbaren Masse machen. Seit mehr als 15 Jahren erscheinen ihre Alben bei \u201eArtistShare\u201c, einem Crowdfunding-Label. Ihr aktuelles Werk \u201eData Lords\u201c greift Herausforderungen wie den allgemeinen Informations\u00fcberfluss auf. F\u00fcnf Jahre hat Maria Schneider an den elf Kompositionen gearbeitet, die zwischen der nat\u00fcrlichen und der virtuellen Welt pendeln.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 28.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto Bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Heinrich Hartl<\/strong>: \u201eWandlungen\u201c, op. 115 (Moravian Philharmonic Orchestra of Olomouc: Toshiyuki Shimada); <strong>Roland Schmidt<\/strong>: Divertimento (Cabaza Percussion Quartet); Werner Jacob: \u201eCanti di Petrarca\u201c (Jolanta Michalska, Mezzosopran; N\u00fcrnberger Symphoniker: Georg Schm\u00f6he); <strong>Vivienne Olive<\/strong>: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier); <strong>Cornelius Hummel<\/strong>: 8 Musiken f\u00fcr 9 Streicher (il capriccio: Friedemann Wezel); Rolf Rudin: \u201eDer Spinnerin Nachtlied\u201c (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun)<\/p>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Alte Musik: \u201eFrische Clavier-Fr\u00fcchte\u201c eines Universalgelehrten \u2013 Johann Kuhnau, Komponist und Thomaskantor<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Yvonne Petitpierre. (Wdh. v. 25.09.2018) \u201eSein Name kann in allen drei Stockwerken unserer Ehrenpforte Platz haben: als braver Organist, als grundgelehrter Mann; und als ein gro\u00dfer Musikus, Componist und Chorregent\u201d, notiert 1740 der Musiktheoretiker Johann Mattheson \u00fcber Johann Kuhnau. Als dieser 1701 die Stelle als Leipziger Thomaskantor antritt, ist er bereits Jurist, Musikdirektor an den Hauptkirchen der Stadt und Lehrer, unter anderem von Johann Friedrich Fasch sowie von Johann David Heinichen. Als Komponist f\u00fcr Tasteninstrumente erfreut er vor allem im musikliebenden B\u00fcrgertum, liefert aber mit den beiden B\u00e4nden der \u201eNeuen Clavier-\u00dcbung\u201d auch Johann Sebastian Bach nachweislich ein Vorbild. Eine intensive Besch\u00e4ftigung mit der italienischen Form der Sonata da Chiesa belegt die Sonaten-Sammlung \u201eFrische Clavier-Fr\u00fcchte\u201d, die Kuhnau nach eigenen Aussagen \u201ein gro\u00dfer Hitze, wiewohl auch neben meinen anderen Verrichtungen\u201d komponiert. Eine zukunftsweisende Art der Programmmusik entwickelt der Gelehrte aus dem Erzgebirge mit seinem letzten Sonaten-Zyklus \u201eMusicalische Vorstellung einiger biblischer Historien\u201d. F\u00fcr Aufsehen sorgt er mit seinem satirischen Roman \u201eDer musikalische Quack-Salber\u201d, in dem er aufgeblasenes Virtuosentum parodiert und fehlende improvisatorische F\u00e4higkeiten von Musikern diskutiert.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Kreative Grenzg\u00e4nger \u2013 Die junge deutsch-luxemburgische Jazz-Szene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Karsten Neuschwender. Sie sind jung, bestens ausgebildet und vernetzt: Eine neue Generation an Musikerinnen und Musikern gibt dem Jazz-Austausch zwischen Deutschland und Luxemburg frische Impulse. An der Hochschule f\u00fcr Musik Saar in Saarbr\u00fccken hat sich etwa das Michel Meis 4tet gegr\u00fcndet. Die aufstrebende Formation um den Luxemburger Schlagzeuger feiert Erfolge weit \u00fcber die Gro\u00dfregion hinaus. Wir beleuchten die neue kreative Grenzg\u00e4nger-Szene, der Musikerinnen und Musiker wie Saxofonist David Ascani, Posaunistin Alisa Klein, Gitarrist Gilles Grethen, Pianist Manuel Krass und S\u00e4ngerin Chantal Maya angeh\u00f6ren.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 29.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto Bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rolf Wilhelm<\/strong>: F\u00fcnf St\u00fccke (S\u00fcdtiroler Bl\u00e4serensemble); <strong>Herbert Baumann<\/strong>: \u201eW\u00fcrzburger Konzert\u201c (Duo Tedesco; Staatsphilharmonie Krakau: Roland Bader); <strong>Enjott Schneider<\/strong>: \u201eBaumwelten\u201c (\u0141ukasz D\u0142ugosz, Fl\u00f6te; Agnieszka Kaczmarek-Bialic, Harfe; Schlesisches Kammerorchester: Miros\u0142aw Jacek B\u0142aszczyk); <strong>Robert Owens<\/strong>: \u201eFiels of Wonder\u201c (John van Kesteren, Tenor; M\u00fcnchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); <strong>Rudolf Mors<\/strong>: \u201eLyrische Suite\u201c (Edmund W\u00e4chter, Fl\u00f6te; Amati-Ensemble M\u00fcnchen: Richard Mader); <strong>Bernd Scholz<\/strong>: \u201eJapanisches Konzert\u201c (Siegfried Behrend, Gitarre; M\u00fcnchner Rundfunkorchester: Curt Cremer)<\/p>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Aufnahmen der Gruppe Neue Musik \u201eHanns Eisler\u201c, Leipzig (2\/3) \u2013 Au\u00dfenseiter der DDR-Musikszene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Christfried Schmidt<\/strong>: Kammermusik IX (1981) | <strong>Hermann Keller<\/strong>: Szene (1985) f\u00fcr 8 Musiker und 1 Dirigenten | <strong>Jakob Ullmann<\/strong>: \u201eAlakata\u201c (1987) f\u00fcr Instrumentalensemble \u2013 dar.: Madrigal 2. Gruppe Neue Musik \u201eHanns Eisler\u201c. Ltg.: Christian M\u00fcnch<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Marktplatz: Ohrensache \u2013 Moderne H\u00f6rger\u00e4te, neue Technik, mehr Teilhabe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00e4ste: Carla Meyerhoff-Grienberger, Referatsleiterin Hilfsmittel, GKV-Spitzenverband, Berlin; Dieter Schaal, Vorsitzender, Deutsche H\u00f6rbehinderten Selbsthilfe e. V. (DHS), Lautertal; Eberhard Schmidt, Vize-Pr\u00e4sident, Bundesinnung der H\u00f6rakustiker Kd\u00f6R, Mainz; Prof. Dr. med. Rainer Sch\u00f6nweiler, Direktor der Klinik f\u00fcr HNO-Heilkunde, Phoniatrie und P\u00e4daudiologie, Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein, L\u00fcbeck<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Manfred Kloiber \u2013 H\u00f6rertel.: 00800 \u2013 4464 4464 \u2013 marktplatz@deutschlandfunk.de<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn vom Partyeffekt die Rede ist, dann wissen H\u00f6rbehinderte sofort, worum es wirklich geht: um H\u00f6rger\u00e4te und ihre Schw\u00e4chen. Denn obwohl moderne H\u00f6rhilfen mittlerweile mit hochspezialisierten Audioprozessoren ausgestattet sind, leisten sie bei vielen Hintergrundger\u00e4uschen niemals das, was gesunde Ohren k\u00f6nnen. Doch Einschr\u00e4nkung hin oder her: Ein H\u00f6rger\u00e4t ist eine wichtige Voraussetzung daf\u00fcr, dass sich Betroffene akustisch nicht abh\u00e4ngen lassen und am normalen Leben teilhaben. Welche Unterschiede gibt es bei In-Ohr und Hinter-dem-Ohr-Ger\u00e4ten? Ab wann ist der Einsatz eines H\u00f6rger\u00e4tes ratsam, um akustisch den Anschluss nicht dauerhaft zu verpassen? Wie teuer sind die Ger\u00e4te, welche Technik und welchen Komfort zahlt die Krankenkasse? Was k\u00f6nnen Audioprozessoren gegen St\u00f6rger\u00e4usche unternehmen? Und: Welche Rolle spielt das Smartphone im Zusammenspiel mit dem H\u00f6rger\u00e4t? Moderator Manfred Kloiber stellt im \u201eMarktplatz\u201d zusammen mit Expertinnen und Experten die unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten der Versorgung mit H\u00f6rhilfen vor.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Kopfh\u00f6rer \u2013 Gast: Pianist Thomas R\u00fcckert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer. Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett \u00fcbersch\u00e4tzt? Wie bitte \u2013 Du magst auch Phil Collins? In \u201eKopfh\u00f6rer\u201c treffen Florian Ross und Odilo Clausnitzer auf wechselnde G\u00e4ste und h\u00f6ren, untersuchen und streiten \u00fcber Musik. Diesmal dabei: Pianist Thomas R\u00fcckert. \u201eSpiel nicht, was Du kennst!\u201c Dieses Lee Konitz-Zitat ist Motto des Pianisten Thomas R\u00fcckert. Vom bebop-gepr\u00e4gten Power-Panisten entwickelte sich der 1970 in W\u00fcrzburg geborene Wahl-Rheinl\u00e4nder zu einem h\u00f6chst sensibel und aufmerksam agierenden Klavier-Lyriker. Er ver\u00f6ffentlichte zahlreiche Trio-Platten, au\u00dferdem Duoalben mit den Saxofonisten Hugo Read und Johannes Lemke und der S\u00e4ngerin Anne Hartkamp. Als Dozent besch\u00e4ftigt er sich auch mit den mentalen Grundlagen des Musikmachens. Seine Techniken, die K\u00f6rper\u00fcbungen und Traumarbeit einschlie\u00dfen, vermittelt er in dem Podcast \u201eMusik jenseits der Scham \u2013 Wege zum befreiten Spiel\u201c. Florian Ross z\u00e4hlt als Pianist, Komponist und Arrangeur zu den renommiertesten Jazzmusikern Deutschlands und ver\u00f6ffentlichte 19 CDs unter eigenem Namen. Er mag es nicht, wie Brad Mehldau Standards spielt und steht auf Toto. Odilo Clausnitzer ist Jazzredakteur des Deutschlandfunks. Er findet Brad Mehldau toll und h\u00f6rt Toto nur im Supermarkt. In \u201eKopfh\u00f6rer\u201c ist der Gast f\u00fcr die Musikauswahl zust\u00e4ndig \u2013 Jazz und dar\u00fcber hinaus. Den Gastgebern ist zun\u00e4chst nicht bekannt, um welche Titel es sich handelt \u2013 aufgel\u00f6st wird erst nach begonnener Diskussion.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der exklusive Mix von Kevin Richard Martin f\u00fcr das Elevate Festival 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommende Woche ist es also so weit: Nachdem auch das Grazer Elevate wegen der Corona-Pandemie mehrmals verschoben werden musste, findet die diesj\u00e4hrige Festivalausgabe nun vom 4. bis zum 8. August statt. Wir werfen im Vorfeld einen Blick zur\u00fcck. In zwei Zeit-Ton Ausgaben vergangenen M\u00e4rz boten wir den Veranstalter\/innen bereits eine B\u00fchne und pr\u00e4sentierten im Rahmen der Reihe \u201eLockdown Grooves\u201c vier Werke, die extra f\u00fcr diesen Anlass entstanden sind. Jeweils rund 20 Minuten sollten sie lang sein, so die Vereinbarung, Kevin Richard Martin, vor allem bekannt unter seinem Pseudonym The Bug, \u00fcberraschte uns dann aber mit einem rund 50min\u00fctigen Mix, \u2013 mit \u00e4lteren und teilweise auch ganz neuen St\u00fccken und einigen ausgew\u00e4hlten Lieblingstracks. Nachdem wir im M\u00e4rz aus Zeitgr\u00fcnden nur einen Ausschnitt aus diesem exklusiven Mix pr\u00e4sentieren konnten, soll er heute in seiner vollen L\u00e4nge zu h\u00f6ren sein. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Jazzpreis Berlin 2021 \u2013 The Winner Is: Hannes Zerbe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulf Drechsel. Mit dem Quartett FEZ erschloss der Pianist und Komponist Hannes Zerbe ab 1975 dem Jazz in der DDR v\u00f6llig neues musikalisches Terrain. Gleiches gilt f\u00fcr seine 1979 formierte \u201eBlech Band\u201c. Seit den 1980er Jahren pr\u00e4sentiert Zerbe literarisch-musikalische Programme mit Texten von Brecht, Queneau, Fried, Bachmann, Braun, M\u00fcller, Schwitters und Benn. Im 2011 gegr\u00fcndeten \u201eHannes Zerbe Jazz Orchester\u201c spielen herausragende Solistinnen und Solisten der Berliner Jazzszene. 2021 erhielt Zerbe den Jazzpreis Berlin. Sein Preistr\u00e4gerkonzert spielte er mit einem Quintett am 9. Juni im Berliner Club A-Trane.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 30.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 Uhr | BAYERN 2<br \/>\n<strong>Concerto Bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Rudi Knabl<\/strong>: Drei Lieder nach Gedichten von Hans Arp (Martin Danes, Bariton; Masha Khotimski, Klavier); <strong>Wolfgang Lackerschmidt<\/strong>: \u201eSteinklang\u201c (Sebastian Hausl, Steinharfe; Susan Aboul-Hana, Gramorimba; Tobias Niederreiner, Steingong); <strong>Karl Kraft<\/strong>: Sonate d-Moll, op. 39 (Erich Keller, Violine; Elisabeth Schwarz, Klavier); <strong>Eberhard Kraus<\/strong>: \u201eContrapuncti Dodecaphonici II\u201c (Eberhard Kraus, Orgel); <strong>Frank Michael Beyer<\/strong>: Violakonzert (Antoine Tamestit, Viola; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Georg Schm\u00f6he); <strong>Gustav Meyer<\/strong>: Aus \u201eKleine Suite\u201c (Stefan Schilli, Oboe; Dieter Salewski, Oboe d\u2019amore; Marie-Lise Sch\u00fcpbach, Englischhorn)<\/p>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Morgen weht der Wind von Morgen \u2013 JahresZeitBilder nach japanischen Haiku<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nadja Sch\u00f6ning. Mit: Yuki Iwamoto, Rosel Zech, Kristi Becker. Technische Realisation: Rudolf Grosser und Angelika K\u00f6rber. Produktion: NDR 2010. L\u00e4nge: 38\u2019<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Zeilen, siebzehn Silben \u2013 der japanische Haiku gilt als k\u00fcrzeste Gedichtform der Welt. Nadja Sch\u00f6ning komponiert ein H\u00f6rspiel entlang seiner Merkmale: Fokus auf Naturbeobachtungen, Lautmalerei, Doppeldeutigkeit und Humor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Besonderheit des Haiku ist, so der franz\u00f6sische Philosoph Roland Barthes, dass in ihm \u201eWort und Ding in eins fallen\u201c. Als formale Struktur zwischen Bild und Text, zwischen Reduktion und Ambiguit\u00e4t fangen die Kurzgedichte \u2013 einmal laut vorgetragen \u2013 h\u00e4ufig selbst zu klingen an. Deshalb sind sie auch kaum \u00fcbersetzbar. Die Klangk\u00fcnstlerin Nadja Sch\u00f6ning hat den japanischen Haiku auf ihre eigene Art \u00fcbersetzt: Ihre Komposition umkreist Ger\u00e4usche, Kl\u00e4nge, Wortsinn und Wortspiel und n\u00e4hert sich der k\u00fcrzesten Gedichtform der Welt von der akustischen Seite.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nadja Sch\u00f6ning, geboren 1975 in K\u00f6ln, ist Medienk\u00fcnstlerin, Regisseurin und Komponistin. 1997 gewann sie den Prix Phonurgia Nova, im April 2008 wurde ihr Soundpainting nach William Turner \u201e&#8230;or the Loves of Painting and Music\u201c als \u201eH\u00f6rspiel des Monats\u201c ausgezeichnet. Zahlreiche Ausstellungen und Radiokompositionen. Zuletzt: \u201eKlangPostkarte: Bauhaus-Museum Weimar\u201c (Klassik Stiftung Weimer 2019).<\/p>\n<p>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Auf den Punkt: Medienquartett \u2013 Neue Ernsthaftigkeit \u2013 Die Seriosit\u00e4tsoffensive der Privatsender und ihre Folgen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00e4ste: Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des Instituts f\u00fcr Medien und Kommunikation, Uni Hamburg; Prof. Dr. Lutz Hachmeister, Journalist, Filmemacher und Medienexperte; Prof. Dr. Frank Lobigs, Medien\u00f6konom, TU Dortmund; Thomas L\u00fcckerath, Chefredakteur des Online-Fachdienstes DWDL<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Christian Floto. Lange Jahre standen Namen wie Pinar Atalay, Jan Hofer und Linda Zervakis f\u00fcr \u00f6ffentlich-rechtliches Nachrichtenfernsehen. Doch ProSieben und RTL werben immer mehr prominente Gesichter ab und versuchen sich im ernsten politischen Fach. ProSieben beispielsweise sendete das erste Interview mit der gr\u00fcnen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Gleichzeitig trennte sich RTL von dem als Krawall-Juror ber\u00fcchtigten Dieter Bohlen und gab eine erneute Zusammenarbeit mit Hape Kerkeling bekannt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was steckt hinter der Seriosit\u00e4tsoffensive der Privaten und wie wirkt sich die neue Ernsthaftigkeit auf die Konkurrenz von ARD und ZDF aus? Verabschieden sich ProSieben und RTL nun von der einst umworbenen \u201ejungen\u201c Zielgruppe? Und welche Rolle spielt im Medienkonzert die internationale Konkurrenz der Streaminganbieter?<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Faust in W\u00fcmme \u2013 Als die Avantgarde ins Dorf kam<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Fritz Tietz. Regie: Matthias Kapohl. Produktion: Deutschlandfunk 2021.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Herbst 1971 erschien ihre erste LP. Sie floppte desastr\u00f6s, wie kurz darauf auch die zweite. Heute gilt die Musikgruppe Faust als eine der bedeutendsten Krautrock-Bands Deutschlands, mit Fans in Gro\u00dfbritannien und den USA. Und alles begann in W\u00fcmme, einem kleinen Ort am \u00e4u\u00dfersten Rand des nieders\u00e4chsischen Landkreises Harburg. Ausgestattet mit einem f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse beachtlichen Budget, lebten und wirkten von 1971 bis 1973 die sechs jungen Faust-Musiker in W\u00fcmme. Hier konnten sie unter ungew\u00f6hnlich guten Vertragsbedingungen probieren, experimentieren und ihre Musik entwickeln. Doch als die kommerziellen Erwartungen ausblieben, beendete das Label das Projekt. W\u00e4hrend Fausts k\u00fcnstlerischer Werde- und vorl\u00e4ufiger Niedergang in dieser Zeit heute als gut dokumentiert gilt, wei\u00df man wenig \u00fcber ihren damaligen Alltag und die Begegnung mit W\u00fcmme und seinen Bewohnern. Wie gestaltete sich das Kommunardenleben der Musiker in der Dorfschule, die sie zu diesem Zweck angemietet hatten? Und wie erlebten die b\u00e4uerlich gepr\u00e4gten W\u00fcmmer die Hamburger Avantgardisten mit ihren Hippieall\u00fcren?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Fritz Tietz hat W\u00fcmme 50 Jahre danach besucht, mit Musikern und Zeitzeugen gesprochen. Und dabei einen Ort entdeckt, der nicht nur musikgeschichtlich interessant ist.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: History \u2013 Der letzte Besuch des Bluesrock-Pioniers. Gregg Allman &amp; Band<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 10.7.2011 auf dem Museumsplatz, Bonn. Am Mikrofon: Tim Schauen. Eigentlich war Gregg Allman nach seiner Lebertransplantation fast wieder auf dem Weg zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke als S\u00e4nger, Organist und Gitarrist. Der Mitbegr\u00fcnder der Allman Brothers Band, den Pionieren des Southern Rock, war zuletzt 1991 in Deutschland live zu h\u00f6ren und trat 2011 zusammen mit der frisch fusionierten Tedeschi Trucks Band in Bonn auf. Eigentlich \u2013 denn kurz nach dem Konzert auf dem Museumsplatz musste er zur\u00fcck in die USA geflogen werden, s\u00e4mtliche anderen Termine wurden abgesagt. 2015 war er noch mal f\u00fcr zwei Shows zur\u00fcck in Europa, nicht aber hierzulande. Und so bleibt der Bonner Auftritt 2011 sein letzter auf deutschem Boden. Am 27. Mai 2017 starb Gregg Allman im Alter von 69 Jahren.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Bluesklassiker: The Allman Brothers Band \u201eLive At Fillmore East\u201c (1971)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Tim Schauen. Am 12. und 13. M\u00e4rz 1971 spielte die US-amerikanische Formation Allman Brothers Band im legend\u00e4ren Klub \u201eFillmore East\u201d zwei Konzerte, die sp\u00e4ter im Jahr als das (Live-Doppel-)Album herausgebracht wurden, das den Durchbruch f\u00fcr die Band bedeutete und eines der wichtigsten Live-Alben der Musikgeschichte ist. Ihre typische Mischung aus Blues und Southern Rock mit gro\u00dfem Anteil jazzig-improvisierter Passagen verz\u00fcckt die Fans bis heute \u2013 und der Grundstein f\u00fcr den Ruhm der Allman Brothers wurde damals im \u201eFillmore\u201d gelegt. Die Band um Dickey Betts und Duane Allman an den Gitarren, Gregg Allman als S\u00e4nger und Hammondorgel-Spieler sowie Barry Oakley am Bass und die beiden Schlagzeuger Butch Trucks und Jai Johanny Johanson war 1971 auf der H\u00f6he ihrer Zeit oder dieser sogar voraus, denn besser wurde es nicht mehr: Im Oktober 1971 starb der virtuose Slide-Gitarrist Duane Allmann bei einem Motorradunfall, gut ein Jahr sp\u00e4ter verungl\u00fcckte Bassist Barry Oakley an beinahe identischer Stelle ebenfalls mit dem Motorrad und starb.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Suchen, Sammeln, Tauschen \u2013 Vergessene Schellack-Platten aus aller Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Arndt Peltner. Wenn man an Schellack-Platten denkt, dann vor allem an Jazz, Klassik, Blues \u2013 Musik, die in den 20er-Jahren, in den fr\u00fchen Jahren der \u201eRecording Industry\u201d aufgenommen wurde. Aber die 78er Schellack-Platten waren ein weltweites Ph\u00e4nomen, das bis in die 70er-Jahre mit aktueller Musik lebte. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Industrie in den H\u00e4nden der multinationalen Konzerne aus den USA und Europa, doch danach entwickelte sich eine rege lokale und regionale Schellack-Plattenindustrie in vielen L\u00e4ndern. Der Sammler Jonathan Ward hat sich auf diese Platten aus aller Welt spezialisiert, sie gesammelt, ausgewertet, dar\u00fcber berichtet. F\u00fcr ihn steht fest, dass dieser Teil der \u201e78s\u201d-Geschichte weitgehend \u00fcbersehen wurde und unbedingt erz\u00e4hlt werden m\u00fcsste, mit Musik aus Afrika, Asien, Osteuropa, Musik, die viel zu lange nur regional bekannt war.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Supergroup im \u201eSuprasound\u201c. Der Kompositionsauftrag des Klangforum Wien an 5K HD<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00f6sterreichische Band 5K HD hat im Wiener Konzerthaus ein Projekt gemeinsam mit dem Klangforum Wien verwirklicht: ein Kompositionsauftrag an die \u00f6sterreichische Supergroup mit Mira Lu Kovacs (Gesang), Martin Eberle (Trompete), Benny Omerzell (Keyboard), Manu Mayr (Bass) und Andreas Lettner (Schlagzeug). Der Titel \u201eSuprasound\u201c verweist auf eine klangliche Metaebene. \u201eZeit-Ton\u201c sendet den \u00d61 Mitschnitt dieses Konzerts vom 27. Juli 2021.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Blickt man zur\u00fcck, wirkt die Gr\u00fcndungsgeschichte von 5K HD zwingend. Als das \u00f6sterreichische Quartett Kompost3 vor f\u00fcnf Jahren bei Mira Lu Kovacs angefragt hat, ob sie einen Song mit ihr als Gasts\u00e4ngerin aufnehmen w\u00fcrde, sagte die Komponistin und S\u00e4ngerin sofort zu. Denn diese Idee hatte sie insgeheim schon selbst gehabt: \u201eIch hab\u2019 mir schon oft gedacht, lang bevor das Thema \u00fcberhaupt im Raum gestanden ist: Ha, das w\u00e4r doch super, dieser Sound taugt mir einfach\u201c, so Kovacs in einem Interview im Jahr 2016. Damals war das Projekt als \u201eKompost 3 feat. Mira Lu Kovacs\u201c im Wiener Konzerthaus zu Gast. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde daraus die fixe Band 5K HD. Seither wurden zwei Alben aufgenommen. Den Platz von Gr\u00fcndungsmitglied Lukas K\u00f6nig am Schlagzeug hat inzwischen Andreas Lettner eingenommen. Mit der Mischung aus Klassik und Elektronik, Jazz bis hin zur Popmusik belebt man erfolgreich den Raum zwischen allen Genrezuschreibungen. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Review \u2013 Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Haak. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD-Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 31.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht Jazz: Geburtsvater des Jazz \u2013 Louis Armstrong<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Michael Kuhlmann. Der Trompeter aus New Orleans ist der Begr\u00fcnder des kunstvoll gestalteten Solo-Spiels im Jazz. Auch als expressiver S\u00e4nger mit unverwechselbarem Tonfall setzte er Ma\u00dfst\u00e4be. Seine ab 1925 entstandenen Hot Five-Aufnahmen wurden Meilensteine, sein 1928 mit dem Pianisten Earl Hines eingespieltes \u201eWeather Bird\u201c gilt als das ber\u00fchmteste Duo der Jazzgeschichte. Sp\u00e4ter wurde Armstrong zu einem musikalischen Botschafter, der \u00fcber Stil- und Epochengrenzen hinweg die Freiheit und den Humanismus des Jazz verk\u00f6rperte \u2013 auch jenseits des Eisernen Vorhangs. Und als es in den USA um B\u00fcrgerrechte ging, mischte auch er sich ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Armstrongs 120. Geburtstag am 4. August 2021 ist Anlass f\u00fcr einen musikalischen Streifzug durch seine Karriere. Au\u00dferdem Thema: Armstrongs Einfluss auf Jazztrompeter nachfolgender Generationen.<\/p>\n<p>09:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 100 Jahren: Die \u201eDonaueschinger Musiktage\u201c werden erstmals er\u00f6ffnet<\/strong><\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Neue Deutschlandfunk-Produktionen \u2013 Werke von Natalia Solomonoff und Ram\u00f3n Gorigoitia<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ensemble Reflexion K, Taller Sonoro. Aufnahmen vom 29.3.2014 aus der Alten Feuerwache, K\u00f6ln und vom 20.2.2015 aus der St. Nikolaikirche, Eckernf\u00f6rde<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre. Schroff, unmittelbar, energievoll klingt ihre Musik. Die Argentinierin Natalia Solomonoff und der Chilene Ram\u00f3n Gorigoitia begeben sich mit ihr auf Spurensuche nach ihrer lateinamerikanischen Heimat wie nach sich selbst. Fragen der Identit\u00e4t, der Gesellschaft, aber auch Kreisl\u00e4ufe der Natur und der Gestirne sind ihre Themen. Beider Komponieren birgt auch ein besonderes Verh\u00e4ltnis zu Deutschland. Natalia Solomonoff, 1968 in Rosario geboren, Sch\u00fclerin von Mariano Etkin und Jorge Horst, kam als Stipendiatin des DAAD zu Nicolaus A. Huber in Essen und zu Mathias Spahlinger in Freiburg. Ensembles wie Aventure und Reflektion K entdeckten hier ihre Musik. Die unter dem Titel \u201eTarjo\u201c beim Label Ambitus verlegte CD enth\u00e4lt Werke Solomonoffs, die beim Festival \u201eProvinzl\u00e4rm\u201c in Eckernf\u00f6rde erklangen. Ram\u00f3n Gorigoitia, geboren 1958 in Valparaiso, studierte in Chile bei Alejandro Guarello und in K\u00f6ln bei Bojidar Dimov. Er lebt seit 1983 in Deutschland und hat hier Gastspiele lateinamerikanischer Ensembles initiiert, die der Deutschlandfunk dokumentierte. Aus diesen Mitschnitten resultiert auch seine bei Da Vinci Classics editierte Portr\u00e4t-CD.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 01.08.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>03:05 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Heimwerk : Hidden Treasure. Fr\u00fche Lieder von Hans G\u00e1l<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">nach Texten von Hermann Hesse, Heinrich Heine, Christian Morgenstern und anderen. Christian Immler, Bariton; Helmut Deutsch, Klavier<\/p>\n<p>13:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Zwischent\u00f6ne: Musik und Fragen zur Person \u2013 Der Koch Roberto Carturan im Gespr\u00e4ch mit Raoul M\u00f6rchen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Freitagabends kann Roberto Carturan seine Leidenschaften verbinden: Dann singt der Chef des K\u00f6lner Sterne-Restaurants \u201eAlfredo\u201d Lieder und Arien f\u00fcr seine G\u00e4ste. Vor 25 Jahren hat der studierte Bariton noch schweren Herzens das Gesch\u00e4ft seines Vaters \u00fcbernommen, heute bereut er seine Entscheidung keine Sekunde lang. Und findet, dass Kochen und Musik vieles vereint \u2013 Leidenschaft und Pr\u00e4zision, Neugierde und die Einsicht, dass es immer noch besser geht.<\/p>\n<p>19:37 \u2013 20:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Stardust Crystals \u2013 die schweizerische Komponistin und S\u00e4ngerin Yumi Ito<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ssirus W. Pakzad. Die Schweizerin Yumi Ito z\u00e4hlt zu den europ\u00e4ischen Gesangs-Entdeckungen der letzten Jahre. Mit einem ganz eigenem Timbre singt sie selbst komponierte Lieder, die die Einfachheit des Pop mit der Komplexit\u00e4t des Jazz vereinen. Es sind verwunschene, geheimnisvolle Songperlen, die die Tochter eines japanischen Konzertpianisten und einer polnischen Mezzosopranistin mit einem ungew\u00f6hnlich instrumentierten, elfk\u00f6pfigen Ensemble vortr\u00e4gt. Ihr Album \u201eStardust Crystals\u201c wurde von den Kritikern des Magazins \u201eJazz thing\u201c unter die Top Ten des Jahres 2020 gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Sommerliche Musiktage Hitzacker \u2013 VERDO Konzertsaal \u2013 Aufzeichnung vom Nachmittag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Elliott Carter<\/strong>: String Trio | <strong>Franz Schubert<\/strong>: Quintett A-Dur f\u00fcr Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass D 667 (\u201eForellenquintett\u201c) | <strong>Wolfgang Rihm<\/strong>: Fremde Szene III | <strong>Georg Friedrich Haas<\/strong>: \u201eins Licht\u201c f\u00fcr Violine, Violoncello und Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pablo Hern\u00e1n Bened\u00ed, Viola; Alexander Edelmann, Kontrabass. Trio Gaspard: Jonian Ilias Kadesha, Violine; Vashti Hunter, Violoncello; Nicholas Rimmer, Klavier<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franz Schuberts \u00fcberaus beliebtes Forellenquintett nur als gekonnte Unterhaltungsmusik anzusehen, entstanden in der Sommerfrische, wo der Fluss Steyr in die Enns m\u00fcndet, wird dem Werk nicht gerecht. Auch im A-Dur-Quintett stecken Fliehkr\u00e4fte und innere Spannungen, die hier vom Trio Gaspard um den in Hitzacker so beliebten Pianisten Nicholas Rimmer durch implantierte, musikgeschichtlich noch ganz junge \u201eFremdk\u00f6rper\u201c betont werden.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Vorschau auf das Grazer Elevate Festival 2021 \u2013 Das Elevate-Kurator\/innenkollektiv empfiehlt <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach mehrfacher coronabedingter Verschiebung findet das diesj\u00e4hrige Elevate Festival nun vom 4. bis zum 8. August statt. F\u00fcr diesen Zeit-Ton extended hat das Kurator\/innen-Kollektiv eine Playlist zusammengestellt und pr\u00e4sentiert einige ausgesuchte Programm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 30. Die ARD-Radio-Suchmaschine steht komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. mo \u2013 26.07.2021 01:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur Tonart: Klassik Moderation: Elisabeth Hahn. Am 30. Juli ist Internationaler Tag der Freundschaft. Deswegen feiern wir in der Tonart Klassik bekannte und weniger bekannte Freundschaften zwischen Musikern und Musikerinnen. Clara Schumann bildet dabei in der ersten Stunde den Dreh- und Angelpunkt gleich mehrerer Frauenfreundschaften: zu Fanny Hensel, Johanna Kinkel oder Pauline Viardot. In der zweiten Stunde stehen M\u00e4nnerfreundschaften im Vordergrund: zwischen Claude Debussy und Erik Satie oder zwischen Dmitrij Schostakowitsch und Miecys\u0142aw Weinberg. Interessante Neuerscheinungen auf dem Klassikmarkt werden in der dritten und vierten Stunde der Tonart vorgestellt. 20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur In Concert: Funkhauskonzert Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur. Aufzeichnung vom 28.09.2020. Masaa: Rabih Lahoud, Gesang; Marcus Rust, Trompete; Reentko Dirks, Gitarre; Demian Kappenstein, Schlagzeug. Arabische Verse und zeitgen\u00f6ssischer Jazz. Moderation: Matthias Wegner 21:05 Uhr | Deutschlandfunk Musik-Panorama: Mozartfest W\u00fcrzburg 2021 \u2013 Ulla Hahn: \u201eDer Klavierlehrer\u201c. 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