{"id":25165,"date":"2021-07-18T12:00:35","date_gmt":"2021-07-18T10:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=25165"},"modified":"2021-07-15T12:45:46","modified_gmt":"2021-07-15T10:45:46","slug":"die-radiowoche-vom-19-07-2125-07-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/07\/die-radiowoche-vom-19-07-2125-07-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 19.07.21\u201325.07.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 29. Die ARD-Radio-Suchmaschine steht komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 19.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Einstand: Gerald Resch \u2013 Streichquartett Nr. 3 \u201eattacca\u201c (2019)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aris Quartett. Das Aris Quartett geh\u00f6rt zu den herausragenden Ensembles seiner Generation. Auf \u201eattacca\u201c stellt das Streichquartett ein Meisterwerk Beethovens (Opus 59 Nr. 1) neben eine sich darauf beziehende Neukomposition des \u00d6sterreichers Gerald Resch. In Auftrag gegeben wurde das 3. Quartett von der Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Der Komponist widmete sein Werk dem Aris Quartett.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zeitgen\u00f6ssische und barocke Klangwelten im Werk von Hannes Dufek. Osterfestival Tirol (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der \u00f6sterreichische Komponist Hannes Dufek bezieht f\u00fcr das Osterfestival Tirol die barocke und moderne Klangwelt aufeinander. In \u201ediachronic sound sculptures\u201c zeigt sich aber auch, wie weit diese auseinanderliegen k\u00f6nnen. Die Vergangenheit des Barock sei uns, wie er meint, \u201elebensweltlich, produktiv nicht zug\u00e4nglich\u201c. Gemeinsam mit den vier Musikerinnen des au\u00dfergew\u00f6hnlichen Quartetts Vierhalbiert \u2013 in dem sich Barock und Neue Musik vereinen \u2013 versucht Dufek den \u201ezerbrochenen Spiegel aus verlorener Zeit mittels der Gegenwart\u201c zu sichern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vierhalbiert sind Irma Niskanen (Barockgeige), Anna Tausch (Barockcello), Sophia Goidinger-Koch (Violine) und Barbara Riccabona (Violoncello). Eine Aufnahme vom 17. Juni 2021 aus dem Salzlager Hall in Tirol. Gestaltung: Patrizia Jilg<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Max Clouth \u2013 west-\u00f6stlicher Gitarrenguru aus Frankfurt <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Daniella Baumeister. \u201eIch spiele nicht zwischen, sondern in zwei Musikkulturen\u201c, sagt der Frankfurter Gitarrist Max Clouth. Daf\u00fcr hat er sich eine Gitarre mit zwei H\u00e4lsen und unterschiedlichen Stimmungen bauen lassen. Als westliche Musik mit indischen Vibes bezeichnet er seine Musik. Auf seinem neuesten Album spielen auch Synthesizer und Barock-Cello eine Rolle. Der west-\u00f6stliche Gitarren-Guru spielt mit elektronischen Effekten, indischen Ragas und einer grenzenlosen Kreativit\u00e4t, die durch philosophische Okkultismus-Gedanken, traditionellen Jazz und ganz viel Licht aus dem Osten immer wieder neu angefacht wird.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 20.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr\u00a0 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Musik und Wirklichkeit \u2013 Der Komponist Peter Ablinger (*1959)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Groetz. (Wdh. v. 15.03.2016). Mittels Reduktion und Verdichtung erforscht Peter Ablinger unsere Wahrnehmungsfunktionen von Musik.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Jazzfest Berlin 2020 \u2013 Jim Black Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Niklas Wandt. Beim Jazzfest Berlin 2020 spielte das Trio des amerikanischen Schlagzeugers Jim Black ein fesselndes Konzert mit zeitgen\u00f6ssischem Jazz, der zwischen vertrackt komponierten Formen und deren Aufl\u00f6sung ins Freie pendelte. Jim Black studierte am Berklee College in Boston und war anschlie\u00dfend \u00fcber 30 Jahre ein vitaler Teil der New Yorker Jazzszene. Die Vertretung einer Professur f\u00fchrte ihn 2016 nach Berlin, wo er seitdem lebt. Sein Trio gr\u00fcndete er bereits f\u00fcnf Jahre zuvor. Der hoch sensible Pianist Elias Stemeseder war von Anfang an mit dabei, 2020 stie\u00df der junge Bassist Felix Henkelhausen dazu. Das Streaming-Konzert beim Jazzfest Berlin war der erste \u00f6ffentliche Auftritt dieser Besetzung. Die drei Musiker man\u00f6vrieren gekonnt durch die j\u00e4hen Takt- und Geschwindigkeitswechsel von Jim Blacks St\u00fccken, lassen sie frei improvisierend hinter sich \u2013 und landen dennoch wieder auf einen Schlag im n\u00e4chsten Formteil. Eine Musik von gro\u00dfer Spannung, mal verschroben, dann wieder von songhafter Einfachheit.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart \u2013 Das neue Album \u201eI N\u201c von Lukas Lauermann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir pr\u00e4sentieren Ihnen heute das zweite Soloalbum des Cellisten und Komponisten Lukas Lauermann. Die CD ist im Herbst 2020 bei col legno erschienen und tr\u00e4gt den Titel \u201eIN\u201c: in sich gehen, Input bekommen \u2013 das sind die Hintergedanken, die der 1985 geborene Cellist bei der Titelwahl hatte. Und \u00fcbrigens gibt es nicht nur Cellot\u00f6ne auf dieser CD zu h\u00f6ren, sondern auch Stimmgabeln, Synthesizer, Klavier und elektronisch erzeugte Kl\u00e4nge. Lukas Lauermann spielt mit dem Cello, erweitert es und testet Spieltechniken aus \u2013 typisch f\u00fcr den geb\u00fcrtigen Wiener, der gern Neues ausprobiert und unkonventionelle Wege geht. So arbeitet Lauermann, der in Wien und Linz Komposition studiert hat, auch mit Popk\u00fcnstlerinnen und -k\u00fcnstlern zusammen. Die \u00f6sterreichische Zeitung \u201eDer Standard\u201c nennt ihn den \u201ewohl vielseitigsten und produktivsten Cellisten des Landes\u201c.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Funkelnde Facetten einer Universalmusikerin \u2013 Pauline Viardot-Garcia zum 200. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Dagmar Penzlin. Pauline Viardot-Garcia war eine der einflussreichsten, bestens vernetzten Musikerinnen des 19. Jahrhunderts. Als Tochter des bedeutenden Rossini-Tenors Manuel Garcia der \u00c4ltere wurde sie 1821 in eine hochmusikalische Familie hineingeboren. Nach dem fr\u00fchen Tod ihrer Schwester, der Primadonna Maria Malibran, entwickelte sie sich zu einer international gefeierten S\u00e4ngerin. Zahlreiche Komponisten kreierten f\u00fcr Pauline Viardot-Garcia virtuose Hauptrollen \u2013 so etwa Hector Berlioz, Charles Gounod und Giacomo Meyerbeer. Nach ihrem R\u00fcckzug von der Opernb\u00fchne widmete sich die Kosmopolitin verst\u00e4rkt dem Komponieren. Darunter einige Operetten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat es verst\u00e4rkt Grundlagenforschung zu Leben und Werk der Universalmusikerin gegeben. Trotz Corona-Pandemie w\u00fcrdigen dieses Jahr verschiedene Projekte und Ver\u00f6ffentlichungen Viardot-Garcias: sei es durch eine corona-konforme Auff\u00fchrung der Salonoperette \u201eCendrillon\u201c vom Bredewegfestival in Amsterdam, durch den neu erschienenen Briefwechsel mit dem Dirigenten Julius Rietz oder durch neue Ver\u00f6ffentlichungen zum Liedschaffen der Spanierin.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Musikalische Gratulationen an den Komponisten Friedrich Cerha zum 95. Geburtstag <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Coronabedingt verschoben, aber nun am 21. Juni 2021 nachgeholt: Musikalische Geburtstagsgr\u00fc\u00dfe von befreundeten Musiker\/innen und Wegbegleiter\/innen an Friedrich Cerha \u2013 quer durch sein jahrzehntelanges kompositorisches Schaffen in all seinen vielf\u00e4ltigen Facetten. Am 17. Februar 2021 ist der Doyen der \u00f6sterreichischen Musik 95 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die von Friedrich und Gertraud Cerha sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten St\u00fccke stehen allesamt in enger Verbindung mit den jeweiligen InterpretInnen: Sie haben sie gemeinsam erarbeitet und sie bedeuten ihnen besonders viel. Das Programm verbindet das Fr\u00fchwerk \u201eAltes Lied\u201c mit einem seriellen, den \u201eDeux \u00e9clats\u201c, und l\u00e4sst in den \u201eH\u00f6lderlin-Fragmenten\u201c Erfahrungen aus beiden Welten und jener seiner Klagkompositionen um 1960 anklingen, w\u00e4hrend in den \u201eBagatellen\u201c und den \u201eF\u00fcnf S\u00e4tzen\u201c f\u00fcr Klaviertrio die Qualit\u00e4ten seines Sp\u00e4twerks zum Tragen kommen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr Cerha, Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde, spielen im Gl\u00e4sernen Saal des Musikverein Wien der Geiger Ernst Kovacic, die Pianistinnen Mathilde Horsiangou und Janna Polyzoides, der Klarinettist Andreas Schablas sowie das Klangforum Wien und das Boulanger Trio. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. <\/strong><strong>Jazz: Kurt Edelhagen \u2013 \u201eThe Unreleased WDR Jazz Recordings\u201c 1957-1974<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sebastian von Haugwitz. Es war keine leichte Aufgabe, aus den circa 3000 Archivaufnahmen von Kurt Edelhagen &amp; His Orchestra, die in den Katakomben des Westdeutschen Rundfunks lagern, eine Auswahl zu treffen. Der ehemalige WDR-Jazzredakteur Dr. Bernd Hoffmann hat sich durch einen Wust von B\u00e4ndern gearbeitet. Das Resultat ist eine sorgf\u00e4ltig recherchierte und gut dokumentierte chronologische \u00dcbersicht \u00fcber Edelhagens Schaffen. Die musikalische Bandbreite \u2013 von Big-Band-Swing \u00fcber Hardbop zum fein auskomponierten Unterbau f\u00fcr freie Improvisationen \u2013 ist ebenso faszinierend wie die Liste der hochkar\u00e4tigen Gastmusiker.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 21.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Chormusik: Sag mir, wo du singst! \u2013 Chormusik als interkulturelle Gemeinschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast: Andr\u00e9 Thomas, Komponist und Chorleiter. Moderation: Haino Rindler. Chorsingen ist eine \u00fcberwiegend wei\u00dfe Angelegenheit. Oder etwa nicht?. In Europa findet man selten people of colour in Ch\u00f6ren, in den USA dagegen kommen vor allem schwarze S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger aus einem Gospelchor. Warum ist Chormusik regional so verschieden nach Hautfarben getrennt? Welche Formen von Rassismus lassen sich in der Chorszene ausmachen? Andr\u00e9 Thomas, Komponist und Chorleiter, hat Erfahrungen mit vielen Arten von Ch\u00f6ren gesammelt. Au\u00dferdem ist er selbst Gospel bzw. Spiritual sozialisiert und kennt das Gef\u00fchl, als schwarzer S\u00e4nger daf\u00fcr diskriminiert zu werden. \u00dcber seine Erfahrung im Schulchor schreibt er:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eI must admit, I was not fond of these settings, even through high school. As a young black man, I really didn\u2019t identify. This was not the black music that I knew, and it certainly wasn\u2019t the music that I experienced at my church! The text utilized dialect and it made me feel as if performing this music gave white people a chance to make fun of black people. I never really heard the message in the text; I only heard the way it sounded. We certainly weren\u2019t allowed to speak like that in my home and it denoted ignorance in my mind \u2026\u201d Besucht wird zudem ein Gospelchor in Berlin.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielweisen: Heimspiel \u2013 Die DeutschlanDeutschlandfunk Kultur-Orchester und -Ch\u00f6re \u2013 75 Jahre Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Uwe Friedrich. Als das Deutsche Symphonie-Orchester im Jahr 1946 gegr\u00fcndet wurde, brauchte der Rundfunk im amerikanischen Sektor dringend ein Radioorchester. Denn das bereits traditionsreiche Rundfunk-Sinfonieorchester geh\u00f6rte zum sowjetisch kontrollierten Berliner Rundfunk und der Kampf der Systeme nahm in der geteilten Stadt gerade an Fahrt auf. Das RIAS-Symphonie-Orchester, wie es bei seiner Gr\u00fcndung hie\u00df, wurde schon vom Gr\u00fcndungsdirigenten Ferenc Fricsay zu einem Spitzenorchester geformt \u2013 seine Nachfolger, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly und Kent Nagano, f\u00fchlten sich diesem Anspruch verpflichtet und sorgten f\u00fcr gleichbleibend hohe Qualit\u00e4t. In direkter Konkurrenz zu den Berliner Philharmonikern setzten die Musiker des inzwischen in DSO umbenannten Orchesters immer auf die unternehmungslustigeren Programme sowie auch auf die Pflege des Zeitgen\u00f6ssischen. Unter Corona-Bedingungen stellt sich das Orchester im laufenden Jahr mit Radioaufnahmen, Livestreams und Freiluftkonzerten den Herausforderungen der Gegenwart und plant f\u00fcr eine hoffentlich leichtere Zukunft.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Ausnahmemusiker unter sich \u2013 Das Klaviertrio Arthur Rubinstein, Jascha Heifetz und Gregor Piatigorsky<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Christoph Vratz. Bereits Anfang der 40er-Jahre arbeiteten der ber\u00fchmte Geiger Jascha Heifetz und sein ebenso popul\u00e4rer Kollege, der Pianist Arthur Rubinstein, erstmals zusammen. Doch erst 1949 kam es zu Konzerten mit dem Cellisten Gregor Piatigorsky. Sofort erhielt das Trio von der Presse seinen Namen: Million Dollar Trio, drei Einkommensmillion\u00e4re bildeten ein Kammermusikensemble. Rubinstein mochte den Namen \u00fcberhaupt nicht und blieb nur dabei, weil das Label RCA Aufnahmen des gesamten Konzertrepertoires des Trios in Aussicht stellte. Aber auch die Empfindlichkeiten seiner Kollegen erschwerten das Miteinander, und sie stritten tats\u00e4chlich ausgiebig dar\u00fcber, wer bei der Konzertwerbung an erster Stelle stehen durfte. Rubinstein, Heifetz, Piatigorsky, so einfach wurde das Trio plakatiert, doch Jascha Heifetz reklamierte die Erstnennung f\u00fcr sich. Es war offensichtlich kein einfaches Unternehmen, die drei Herren im Zaum zu halten, der Musik tat das gl\u00fccklicherweise keinen Abbruch, dazu waren sie Profis genug.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Drama pretty ugly \u2013 Der italienische Trompeter Pino Minafra <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Traditionelle s\u00fcditalienische Banda-Musik kombiniert mit Free Jazz, Dixieland und Oper, die Untermittelklasse-Persiflage-Figur \u201eFantozzi\u201c im galant ziselierten F\u00fcnfviertelschritt, die sch\u00f6nsten Melodien und die k\u00f6stlichste Kakophonie: Pino Minafra ist nicht nur einer der besten Trompeter Europas und Mitbegr\u00fcnder des \u201eItalian Instabile Orchestra\u201c \u2013 der ehemalige Sch\u00fcler Nino Rotas ist einer der ganz Gro\u00dfen des modernen italienischen Jazz. Mit dem Ohr beim Kleinen, mit dem Auge das Gro\u00dfe im Blick und mit dem Herzen als Mittler.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 22.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Aufnahmen der Gruppe Neue Musik \u201eHanns Eisler\u201c, Leipzig (1\/3) \u2013 Herkunft und Kern-Repertoire<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Hanns Eisler<\/strong>: Pr\u00e4ludium und Fuge \u00fcber B-A-C-H, op. 46 (1934) f\u00fcr Streichtrio (Studie \u00fcber eine Zw\u00f6lftonreihe) | <strong>Ruth Zechlin<\/strong>: \u201eKatharsis\u201c (1981) f\u00fcr Oboe, Violoncello und Schlagwerk | <strong>Friedrich Schenker<\/strong>: \u201eDie Friedensfeier\u201c (1982) Aria di bravoura f\u00fcr Tenor und Instrumente | <strong>Paul-Heinz Dittrich<\/strong>: Kammermusik VI (1980) Klangtexte nach Carlfriedrich Claus. Gruppe Neue Musik \u201eHanns Eisler\u201c. (Teil 2 am 29.07.2021)<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Neuer Wein in alten Flaschen \u2013 Vom kreativen Umgang mit der Jazztradition<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M\u00fctzelfeldt. Neues schaffen und dabei aus dem Alten sch\u00f6pfen \u2013 das ist im Jazz ein selbstverst\u00e4ndliches Vorgehen. Doch es gibt auch Improvisatoren, die sich besonders neugierig auf eine Zeitreise begeben und mit verbl\u00fcffenden Ergebnissen zur\u00fcckkehren. Ihnen geht es nicht um Traditionspflege im engeren Sinne, sondern um das \u00dcbertragen von Ausdrucksformen aus fr\u00fcherer und fr\u00fchester Jazzgeschichte in einen modernen Kontext, um das \u00dcbersetzen in zeitgen\u00f6ssische Musiksprachen. Ein einfaches Aufpolieren alter Sch\u00e4tze reicht da nicht. Was tun, wenn man die Historie vergegenw\u00e4rtigen will \u2013 originell und kreativ verpackt und mit aktuellen Bez\u00fcgen? Antworten darauf liefern u.a. Sebastian Gramss\u2019 Underkarl, Steven Bernstein, Jason Moran, Aki Takase, Django Bates und Jaimeo Brown.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Brass Modern 2021 \u2013 Ein Konzert mit Studierenden der HMTM<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">ensemble oktopus f\u00fcr musik der moderne; Leitung: Konstantia Gourzi. Solist: Mikael Rudolfsson, Posaune. Moderation: Konstantia Gourzi und Mikael Rudolfsson. <strong>Michael Nyman<\/strong>: \u201eFor John Cage\u201c; <strong>George Aperghis<\/strong>: \u201eRuinen\u201c; <strong>Sofia Gubaidulina<\/strong>: \u201eQuattro\u201c; <strong>Magnus Lindberg<\/strong>: \u201eOttoni\u201c; <strong>Peter Ablinger<\/strong>: \u201eWei\u00df\/Wei\u00dflich 3\u201c; <strong>Roman Haubenstock-Ramati<\/strong>: \u201eKonstellationen\u201c. Aufnahme vom 18. Mai 2021<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Senyawa: \u201eDecentralization should be the future\u201c \u2013 \u201eAlkisah\u201c, die neue Platte von Senyawa <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nachdem das in Yogyakarta beheimatete Duo Senyawa von Rully Shabra Herman und Wukir Suryadi einen ersten musikalischen H\u00f6hepunkt erreicht hat, schl\u00e4gt es mit \u201eAlkisah\u201c einen neuen \u00fcberraschenden Weg ein. \u201eDecentralization should be the future\u201c fordern die beiden Musiker und setzen auch gleich den ersten Schritt. Jedem interessierten Label wurden die acht St\u00fccke zur Verf\u00fcgung gestellt. \u00dcber 40 Labels auf vier Kontinenten sind dieser Einladung zur Ver\u00f6ffentlichung gefolgt, von Bristol bis nach Beirut, von Makassar bis nach Melbourne. So entstanden gleich eine ganze Reihe aufwendig gestalteter Sammlerst\u00fccke und jede Menge Remixes. In Berlin etwa hat sich das Team von L_KW mit den K\u00fcnstler\/innen und Aktivist\/innen von Soydivision zusammengetan, um nun mit jeder Vinylscheibe selbstgemachtes Sambal und Jamu anbieten zu k\u00f6nnen und beim Label Kiamat aus Amman gibt es f\u00fcr zehn K\u00e4ufer\/innen der 30 in Lederh\u00fcllen verpackten Kassetten mit \u201ebesch\u00fctzendem Talisman\u201c und einem Sticker gegen den \u201eb\u00f6sen Blick\u201c auch noch einen Dolch, auf dem der Name des Albums in arabischen Buchstaben eingraviert ist. Die Musik selbst erz\u00e4hlt die Geschichte einer Gesellschaft, die sich nach dem Zusammenbruch neu organisiert, um in eine bessere Zukunft zu gehen. Ob es diese \u00fcberhaupt geben kann ist allerdings ungewiss, denn es droht der Untergang. \u201eWas danach kommt\u201c, so Senyawa in einem begleitenden Text, \u201eist alles, was z\u00e4hlt.\u201c Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Freie T\u00f6ne \u2013 Das \u201eJazz+\u201c-Festival in M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Habersetzer. Die M\u00fcnchner Konzertreihe \u201eJazz+\u201c steht seit 1994 f\u00fcr aktuellen Jazz auf h\u00f6chstem Niveau. Seit 2014 gibt es alle zwei Jahre ein Festival. In der Streaming-Ausgabe 2021 stellten sich vier herausragende Musikerinnen vor: Die K\u00f6lner Cellistin Elisabeth Coudoux trat solo auf, die franz\u00f6sische Band \u201eEn Corps\u201c um Pianistin Eve Risser kommunizierte in frei-flie\u00dfender Form. \u201eSpeak Low\u201c, das Trio der Schweizer S\u00e4ngerin Lucia Cadotsch, brachte Jazzklassiker in ein neues Klanggewand und die \u201eGrande Dame\u201c des Avantgarde-Pianos Aki Takase pr\u00e4sentierte ihr neues Trio \u201eAuge\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 23.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst. Otaku Nation \u2013 Von Udo Moll<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Altsaxophon und Bassklarinette: Frank Gratkowski. Tsugaru-Shamisen: Josh Chuang. Gitarre: Julien Desprez. Modular-Synthesizer: Udo Moll. Produktion: Deutschlandfunk Kultur \/ SWR 2020. L\u00e4nge: 50\u201904<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Automatenged\u00fcddel, ratternde Stahlkugeln, Ger\u00e4usche von Tasten, Joysticks und Controllern: H\u00f6rst\u00fcck \u00fcber das Pachinko-Spiel mit Abstechern zum N\u00f4-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza-Kultur und zu KI-gest\u00fctzter Sprachsynthese.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Klischee des stillen, sich in Zen-\u00c4sthetik disziplinierenden Japaners zeigt h\u00f6chstens die halbe Wahrheit. Es gibt im japanischen Alltag mannigfaltige Zonen des L\u00e4rms, eine kindliche Freude an lauten Lebens\u00e4u\u00dferungen. Dazu geh\u00f6ren die Emissionen einer besonderen nationalen Leidenschaft: des Spielens. Betritt man eine Pachinko-Halle, versinkt man sogleich in infernalischem L\u00e4rm. Aus allen Richtungen schallen Ansagen, Explosionen, Gefiepe, 8-Bit-Gedudel und penetrante Game-Musik. Kleine Stahlkugeln rattern durch Automaten. Dazu die Ger\u00e4usche derer, die konzentriert auf Tasten einhacken und an Joysticks rei\u00dfen. Das H\u00f6rst\u00fcck \u201eOtaku Nation\u201c f\u00fchrt durch die Klangwelten von Pachinko und Arcade-Gamingkultur mit Abstechern zum N\u00f4-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza und zu KI-gest\u00fctzter Sprachsynthese.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Udo Moll, geboren 1966 in Kirchheim unter Teck, ist Trompeter und Komponist. Seit 2016 arbeitet er verst\u00e4rkt mit analogen Modularsynthesizern. 2014 Nominierung f\u00fcr den Deutschen Musikautorenpreis, 2016 Kompositionsstipendium der Villa Aurora (Pacific Palisades\/USA). Sein H\u00f6rst\u00fcck \u201eENIAC Girls\u201c (Deutschlandfunk Kultur 2018) wurde 2019 mit dem Special Achievement Award des Prix Maruli\u00e6 ausgezeichnet.<\/p>\n<p>20:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Konzert (Live-\u00dcbertragung) &#8211; Die Nils Petter Molv\u00e6r Group beim Festival Palatia Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Weite Klanglandschaften kreiert der norwegische Trompeter Nils Petter Molv\u00e6r in seiner Musik \u2013 f\u00fcr sein Projekt \u201eBuoyancy\u201c ist er im wahrsten Sinne abgetaucht und hat sich von Unterwasserexkursionen inspirieren lassen. Ein Konzert mit ihm und seiner Band kann in schwerelose Gl\u00fcckseligkeit versetzen, aber auch in wildere Gew\u00e4sser f\u00fchren \u2013 bei Palatia Jazz wird ihr Auftritt in der Klosterruine Limburg sicher ein stimmungsvoller H\u00f6hepunkt des Festivals. Bevor sie dort die B\u00fchne betreten, senden wir den Auftritt der Pianistin Johanna Sommer bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen vom 11. Juni.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Kursaal Bad Honnef. Aufzeichnung vom 26.06.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Clara Schumann<\/strong>: Drei Romanzen f\u00fcr Violine und Klavier op. 22. Tatiana Samouil, Violine; Elena Bashkirova, Klavier | <strong>Fanny Hensel<\/strong>: Streichquartett Es-Dur. Yamen Saadi, Jamila Asgarzade, Violine; Katrin Spiegel, Viola; Assif Binness, Violoncello | <strong>Galina Ustwolskaja<\/strong>: Klaviersonate Nr. 5; Elena Bashkirova, Klavier | <strong>Louise Farrenc<\/strong>: Klavierquintett Nr.1 a-Moll op. 30. Ragnhild Hemsing, Violine; Razvan Popovici, Viola; Pablo Ferrandez, Violoncello; Robert Grondzel, Kontrabass; Shaghajegh Nosrati, Klavier<\/p>\n<p>20:05 Uhr| Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Dancing with images \u2013 Der Videopionier Ira Schneider<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Beate Becker. Regie: die Autorin. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. Ira Schneider, 1939 in New York geboren, filmt alles, was ihn interessiert. Er geh\u00f6rt zu der Generation, der die Einf\u00fchrung der Technik Video ab 1968 eine neue Unmittelbarkeit erm\u00f6glichte. Er f\u00e4ngt mit der Kamera direkt, verwackelt und unmittelbar das Leben ein, wie es bisher weder im Kino noch im Fernsehen zu sehen war. Eine seiner bedeutendsten Werke ist die Videoinstallation \u201eWipe Cycle\u201d, die 1969 in der Howard Wise Gallery in New York im Rahmen der Ausstellung \u201eTV as a creative medium\u201d zu sehen war. Er war Teil der Raindance Foundation, einer wegweisenden Gruppe amerikanischer K\u00fcnstler und Wissenschaftler, die in den 70er-Jahren begann, das Monopol des kommerziellen Fernsehens infrage zu stellen. Ein Teil seines Archivs liegt im ZKM (Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien) in Karlsruhe. Ira Schneiders Videos zeigen nicht das, was auf der B\u00fchne passiert. Er blickt humorvoll neben oder hinter die gro\u00dfe B\u00fchne. Die Autorin hat den K\u00fcnstler zuf\u00e4llig kennengelernt und viele Stunden mit ihm vor dem Bildschirm verbracht.<\/p>\n<p>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Zu Hause aufgenommen \u2013 Der Bielefelder Musiker Bad Temper Joe<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Tim Schauen. \u201eDas war ein St\u00fcck in F-Dur, dazu kann man gut tanzen\u201d: Ja, der Bielefelder Musiker Bad Temper Joe ist ein mit allen (tr\u00fcben) Wassern gewaschener Entertainer. Tr\u00fcb ist nat\u00fcrlich blo\u00df auf das ostwestf\u00e4lische Wetter bezogen, das den Blues bef\u00f6rdert. Mit seinem Stil zwischen Blues, Country und Bluegrass und der ansteckenden Understatement-Gute-Laune hat es Bad Temper Joe, ein gro\u00dfgewachsener Endzwanziger mit Hut und Lapsteel-Gitarre, als einziger Europ\u00e4er 2020 ins Finale der Internationalen Blueschallenge in Memphis geschafft. Doch abseits aller ironisierten Allgemeinpl\u00e4tze hat Bad Temper Joe authentische Musik im Angebot, in hoher Qualit\u00e4t gespielt und tief in den Texten, sein Sound d\u00fcrfte einmalig in Deutschland sein. F\u00fcr den Deutschlandfunk hat er mit seiner Band in einem Bielefelder Studio aufgenommen.<\/p>\n<p>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Maestro ohne Kompromisse \u2013 Der Dirigent Riccardo Muti<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Kirsten Liese. Er gilt als der beste Verdi-Dirigent und leitete nahezu alle Spitzenorchester der Welt. Die Wiener Philharmoniker, denen sich Riccardo Muti besonders verbunden f\u00fchlt, dirigierte er auf Einladung Herbert von Karajans erstmals vor 50 Jahren bei den Salzburger Festspielen. Die Karriere des geb\u00fcrtigen Neapolitaners begann, als er 1967 den Guido-Cantelli-Dirigentenwettbewerb gewann. Im selben Jahr wurde er Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino. 1973 \u00fcbernahm er als Nachfolger von Otto Klemperer das New Philharmonia Orchestra London, 1980 wurde Muti Chefdirigent des Philadelphia Orchestra. Im selben Jahr deb\u00fctierte der kompromisslose K\u00fcnstler, der auch keine offenen Konflikte mit Regisseuren scheute und einige Premieren platzen lie\u00df, an der Mail\u00e4nder Scala, die er von 1986 an auch als Musikdirektor 19 Jahre lang leitete. 2005 gr\u00fcndete der \u201eKing of Verdi\u201c das Orchestra Giovanile Luigi Cherubini f\u00fcr junge Nachwuchsmusiker, seit 2010 leitet er als Chefdirigent das Chicago Symphony. Am 28. Juli wird Riccardo Muti 80 Jahre alt.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lange Nacht der neuen \u00f6sterreichischen Musik \u2013 Mitschnitte Neuer Musik aus dem Corona-Jahr<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Phase der Corona-Lockdowns wurden sowohl im Wiener Funkhaus als auch in den Landesstudios des ORF Produktionen zeitgen\u00f6ssischer Musik aufgenommen. Zudem wurden Konzerte ohne Publikum in \u00d6sterreichs Konzerts\u00e4len von \u00d61 dokumentiert. Daniela Fietzek und Marie-Theres Himmler stellen daraus H\u00f6hepunkte vor \u2013 und blicken voraus auf ausgew\u00e4hlte Veranstaltungen der kommenden Wochen aus dem Bereich der experimentellen Musik. Gestaltung: Daniela Fietzek und Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:30 \u2013 24:00 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>ARD Radiofestival. Jazz: Review \u2013Jazz-Neuerscheinungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Johannes Kloth. \u201eFile Under Jazz\u201c \u2013 mit diesem Hinweis versehen manche Plattenfirmen ihre Neuver\u00f6ffentlichungen, damit es nicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Gesch\u00e4fte und in den Sparten der Streaming- und Download-Portale. Was dann dort tats\u00e4chlich alles unter \u201eJazz\u201c einsortiert wird, ist immer noch extrem breit gef\u00e4chert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst f\u00fcr Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Einmal in der Woche pr\u00e4sentierten deshalb die Autor*innen des ARD-Radiofestivals bemerkenswerte Neuerscheinungen aus der vielf\u00e4ltigen Welt des Jazz.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 24.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht: Rock \u2013 Neues und Klassiker aus Rock, Pop und Soul<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schwerpunkt: Vor 50 Jahren ver\u00f6ffentlichte Isaac Hayes sein (sp\u00e4ter Oscar-pr\u00e4miertes) Soundtrack-Album zum Blaxploitation-Film \u201eShaft\u201c (1971). Am Mikrofon: G\u00fcnther Janssen<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Frauenstimmen \u2013 Nada. Nichts. Von Friederike Mayr\u00f6cker<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Norbert Schaeffer. Mit Elfriede Irrall, Walter Pfeil, Ulrich Matthes, Ernst Konarek, Markus Gertken, Nikola Weisse. Ton und Technik: Walter Jost, Renate Tiffert. Produktion: SDR 1991. L\u00e4nge: 57\u2019 56<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine n\u00e4chtliche Zugfahrt wird zur inneren Reise einer Schriftstellerin. Die unsichtbar vorbeirauschende Landschaft l\u00f6st diffuse \u00c4ngste aus und st\u00f6\u00dft die Protagonistin in einen Abgrund der Erinnerungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Reise wird zum Anlass tastender Erinnerungen und z\u00f6gerlicher Zukunftsentw\u00fcrfe. Die Schriftstellerin schiebt die beiden M\u00e4nner, Julian und Lerch, denen sie sich gleich nahe f\u00fchlt, beinahe fugenlos ineinander, um dann doch wieder auf der Trennung zu beharren. Die \u00e4u\u00dfere Reise ger\u00e4t in den Hintergrund, das Nicht-vergessen-K\u00f6nnen \u00fcberschattet jeden Gegenwartsmoment, \u201ebis wir alle endlich unser Ziel erreicht haben werden, n\u00e4mlich Meister des Vergessens geworden sind und allesamt Meister der Erinnerungslosigkeit geworden sind und jenen endg\u00fcltigsten aller endg\u00fcltigen Zust\u00e4nde erreicht haben werden, also den endg\u00fcltigsten Grad unseres endg\u00fcltigsten Zerfalls\u201d. (Friederike Mayr\u00f6cker)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Friederike Mayr\u00f6cker, geboren 1924 in Wien. Seit 1946 publizierte sie zahlreiche Prosab\u00e4nde und Gedichtsammlungen. Zu ihrem Werk geh\u00f6ren auch \u00fcber 20 H\u00f6rspiele, zum Teil gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Ernst Jandl verfasst. F\u00fcr das H\u00f6rspiel \u201eF\u00fcnf Mann Menschen\u201c erhielt sie zusammen mit Ernst Jandl 1969 den H\u00f6rspielpreis der Kriegsblinden. 2001 wurde sie mit dem B\u00fcchner-Preis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal \u2013 DARK LUX. Ein komisch-d\u00fcsteres H\u00f6rtheater, eingespielt vom Ensemble LUX:NM<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen vom Mai 2019. Am Mikrofon: Leonie Reineke. \u201eDARK LUX\u201c ist eine Gemeinschaftsarbeit. Zusammen mit dem 2010 gegr\u00fcndeten Ensemble LUX:NM haben Komponist Gordon Kampe, H\u00f6rspielautorin Sarah Trilsch und Sounddesigner Jan Brauer ein St\u00fcck entwickelt. Besser gesagt, ein vielschichtiges Klangsammelsurium, das sich irgendwo zwischen Nummern-Oper und H\u00f6rspiel bewegt. Das Thema: die Abgr\u00fcnde der menschlichen Seele. Das ber\u00fchmte Dunkle und B\u00f6se in angeblich jedem von uns zieht sich in allen m\u00f6glichen Facetten durch das Projekt. Es begegnet als kryptisch-d\u00fcstere Klangcollage, als musikalisch untermalte Kurzgeschichte, als verr\u00fcckte Tanznummer, die auf einem spukenden Jahrmarkt laufen k\u00f6nnte, oder als verzerrtes Arrangement von Musik aus Renaissance und Barock. Eingespielt hat das Ensemble LUX:NM die von Gordon Kampe komponierten Teile des knapp einst\u00fcndigen H\u00f6rtheaterst\u00fccks im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk in K\u00f6ln.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Saiten auf der Seidenstra\u00dfe (1) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Instrumente auf der Wanderung zwischen Orient und Okzident \u2013 Von Venedig bis Samarkand. Vom Okzident in den Orient und umgekehrt, die antiken Seidenstra\u00dfen waren bis ins 14. Jahrhundert ein Netz von Karawanen-Wanderwegen, die von Westen nach Osten zogen. Nicht einseitig, sondern hin und her ging der Handelsstrom, es war ein Geben und Nehmen zwischen Asien und Europa, auch Kulturg\u00fcter wurden ausgetauscht in den Karawansereien, Kleidung, Geschichte und Geschichten. Die H\u00e4ndler brachten Gew\u00fcrze und Seidenstoffe aus dem Orient, aber auch Instrumente und Spielweisen wanderten mit. Geigen, Lauten, Zithern? Wir folgen den Ahnen unserer europ\u00e4ischen Instrumente \u2026 Geografisch bewegen wir uns auf der Seidenstra\u00dfe entlang heutiger politischer Brennpunkte. Wir glauben, die Zust\u00e4nde in Syrien, Irak, Iran, Afghanistan schon ganz gut zu kennen. Aber kennen wir sie wirklich? Ihren Instrumenten zu lauschen ist einer der besten Wege, um tiefer und direkt ins Herz einer anderen Kultur vorzusto\u00dfen. Von Venedig geht es mit dem Schiff in den Libanon und weiter nach Damaskus, nach Bagdad und in den Iran, \u00fcber Isfahan oder Mashhad zu den Perlen der persischen Kultur. Vom Iran dann weiter mit einem Abstecher ins sch\u00f6ne Afghanistan der siebziger Jahre, um das einzigartige Rubab von Herat noch einmal zu erleben. Rubab, das ist die geh\u00f6rnte Laute, die man in verschiedensten Formen in ganz Zentralasien findet. Aus Iran soll urspr\u00fcnglich die arabische klassische Laute Oud stammen, auch die Langhalslauten Tar und Setar, und das Hackbrett Santur. Tambur kam aus der indischen Musik dazu und Dotar, die zweisaitige Laute ist ein uns v\u00f6llig unbekanntes Instrument der Kunstmusik. Wir werden die brillante usbekische Dotar in Samarkand erleben, faszinierend, was man auf zwei Saiten alles machen kann! Buchara und Samarkand, diese ber\u00fchmten St\u00e4dte der Seidenstra\u00dfe im usbekischen Zentralasien sind Schnittpunkte von Kulturen. Mazedonische, mongolische und sp\u00e4ter islamische Herrscher bildeten eine wechselvolle Geschichte in dieser nomadischen Region, deren architektonische Zeugnisse heute Tourismusattraktionen sind. Schamanismus, Islam, Buddhismus verschmolzen hier oft miteinander. Der post-sowjetische Transformationsprozess verbindet russische musikalische Pr\u00e4gung mit alten Traditionen. Schon vor unserer Zeitrechnung aber wurde hier gehandelt, die Karawanen zogen durch. Gr\u00f6\u00dfere j\u00fcdische Kolonien entstanden, tausend Jahre alte j\u00fcdische Gemeinden pr\u00e4gten die musikalische Kultur in Samarkand mit.. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 25.07.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>02:07 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Klassik live: Essener NOW!-Festival 2020<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Alvin Singleton<\/strong>: Again | <strong>Jessie Cox<\/strong>: Existence lies In-Between | <strong>Daniel Kidane<\/strong>: Foreign Tongues | <strong>Hannah Kendall<\/strong>: Verdala. Ensemble Modern. Leitung: Vimbayi Kaziboni. Mitschnitt vom 7.11.2020 im Alfried Krupp Saal, Essen<\/p>\n<p>15:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Miss Universe of Music? \u2013 Die britische Musikerin Nil\u00fcfer Yanya<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Anja Buchmann. Irland, T\u00fcrkei und Barbados \u2013 drei L\u00e4nder, in denen die Wurzeln der Britin Nil\u00fcfer Yanya liegen. Mit \u00e4u\u00dferst eigenwilliger und eigenst\u00e4ndiger musikalischer Stimme bohrt sich die Musik der S\u00e4ngerin und Gitarristin zwischen britischem Indie-Rock, Pop und Soul immer mehr in die Geh\u00f6rg\u00e4nge einer ansteigenden Zuh\u00f6rerschaft. Im M\u00e4rz 2019 ver\u00f6ffentlichte sie ihr Deb\u00fct \u201eMiss Universe\u201d, produziert unter anderem von Dave Okumu, der mit der Band The Invisible bekannt wurde \u2013 und zudem Yanyas Gitarrenlehrer war.<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Das Lied von Manuel \u2013 Ein Schlagerreiseprogramm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Manuel Gogos. Regie: Walter Filz. Produktion: SWR 2020. Es war die gro\u00dfe Zeit des deutschen Schlagers, als Dieter Thomas Heck allmonatlich die ZDF-Hitparade lautstark verk\u00fcndete. Auch Autor Manuel Gogos, Jahrgang 1970, guckte als Kind eifrig zu. Und wunderte sich, wenn \u00fcber Griechenland gesungen wurde. \u201eDer Stern von Mykonos\u201d, \u201eAkropolis Adieu\u201d, \u201eGriechischer Wein\u201d \u2013 Manuel Gogos, Sohn eines griechischen Gastarbeiters der ersten Generation, lernte Griechenland durch den deutschen Schlager kennen. Aber was f\u00fcr ein Land war das? Und: Wieso besang man in Deutschland L\u00e4nder, mit deren Menschen man hier nichts zu tun haben wollte? Was war das f\u00fcr ein \u201eLied von Manuel\u201d \u00fcber ein Gastarbeiterkind, das niemand leiden kann? Hatte das was mit ihm zu tun?<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show: Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Saiten auf der Seidenstra\u00dfe (2) &#8211; Instrumente auf der Wanderung zwischen Orient und Okzident. Von Samarkand bis Peking<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kennen Sie die Morin-Khuur? Sogar der weltbekannte Cellist Yo-Yo Ma hat sich an der spannenden mongolischen Pferdekopfgeige versucht. Die Reisenden auf der antiken Seidenstra\u00dfe trafen dieses merkw\u00fcrdige Streichquartett mit seinen eckigen Instrumenten erst dann an, wenn sie die zentralasiatischen Nachfolgestaaten der UdSSR, dann die uigurische Metropole Kashgar und die endlos scheinende W\u00fcste Taklamakan hinter sich gelassen hatten und auch die Oase der D\u00fcnenkl\u00f6ster von Dunhuang. Wir sind bereits mitten in China! Erst jenseits der W\u00fcste treffen wir auf diese mongolische Pferdekopfgeige, sie k\u00fcndigt einen v\u00f6llig anderen, einmaligen Kulturraum an! T\u00fcrkische, arabische, persische, indische und chinesische Musikkulturen trafen aufeinander in Buchara und Samarkand, in der Welt des Tamerlan und dar\u00fcber hinaus. Die zentralasiatischen Regionen, die wir durchreisten waren immer schon Treffpunkte von Kulturen. Faszinierende Musik entstand, unendliche Melodik in tonalen Systemen der \u201eMaqam\u201c der arabischen Kunstmusik, die die gesamte islamische Welt durchziehen. Diese \u201eMaqam\u201c sind monophon, in der Grundlage einstimmig, gespielt von den Lauten Dotar, Rubab, Oud, Tar und Setar, den Geigen Kamantsche und Ghaichak und von Zithern, wie Kanun und Santur, eine Art Hackbrett. Die vielen mikrotonalen Strukturen sind das, was die \u201eMaqam\u201c so interessant, so spannend f\u00fcr uns macht. Tonr\u00e4ume, die bei uns im Westen gar nicht vorkommen! Tiefe Gef\u00fchle, Spiritualit\u00e4t und amour\u00f6se Emotionen aber auch die Epen-Erz\u00e4hlungen der W\u00fcstens\u00e4nger, alles l\u00e4sst sich mit den vielf\u00e4ltigen Saiteninstrumenten Zentralasiens ausdr\u00fccken und begleiten, ein Schillern zwischen arabischem Melos, chinesischer Anmutung und t\u00fcrkischem Epos. Die wundersch\u00f6ne gro\u00dfe Laute Pipa dagegen geh\u00f6rt zur klassischen Kunstmusik Chinas, genauso die pentatonisch gestimmten W\u00f6lbbrettzithern Ostasiens. In der chinesischen Klang-Welt kann man \u00fcbrigens auch eines der \u00e4ltesten Saiteninstrumente der Menschheit erleben: Es ist die m\u00f6glicherweise schon 5000 Jahre alte chinesische Zither Qin. Schon Konfuzius soll sie gespielt haben. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 29. Die ARD-Radio-Suchmaschine steht komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. mo \u2013 19.07.2021 21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur Einstand: Gerald Resch \u2013 Streichquartett Nr. 3 \u201eattacca\u201c (2019) Aris Quartett. Das Aris Quartett geh\u00f6rt zu den herausragenden Ensembles seiner Generation. Auf \u201eattacca\u201c stellt das Streichquartett ein Meisterwerk Beethovens (Opus 59 Nr. 1) neben eine sich darauf beziehende Neukomposition des \u00d6sterreichers Gerald Resch. In Auftrag gegeben wurde das 3. Quartett von der Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Der Komponist widmete sein Werk dem Aris Quartett. 23:03 \u2013 24:00 | \u00d61 Zeitgen\u00f6ssische und barocke Klangwelten im Werk von Hannes Dufek. Osterfestival Tirol (2) Der \u00f6sterreichische Komponist Hannes Dufek bezieht f\u00fcr das Osterfestival Tirol die barocke und moderne Klangwelt aufeinander. In \u201ediachronic sound sculptures\u201c zeigt sich aber auch, wie weit diese auseinanderliegen k\u00f6nnen. 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