{"id":24851,"date":"2021-05-30T12:00:51","date_gmt":"2021-05-30T10:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=24851"},"modified":"2021-05-30T14:21:23","modified_gmt":"2021-05-30T12:21:23","slug":"die-radiowoche-vom-24-05-2130-05-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/05\/die-radiowoche-vom-24-05-2130-05-2021\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 31.05.21\u201306.06.2021"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 22. Aktuell muckelt die ARD-Radio-Suchmaschine wieder und steht nur komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Jazz im Radio (Fernsehen)<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>SR2<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/sendungen_a-z\/uebersicht\/jazznow\/index.html\">JazzNow<\/a> \u2013 Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr<\/li>\n<li><strong>BR-KLASSIK \u2013 <\/strong><a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/themen\/jazz-und-weltmusik\/jazztime-die-ganze-welt-des-jazz-100.html\">Jazztime<\/a><strong> \u2013 <\/strong>Von Montag bis Freitag t\u00e4glich um 23.05 Uhr<\/li>\n<li><strong>rbb-kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.kulturradio.de\/programm\/schema\/sendungen\/late_night_jazz.html\">Late Night Jazz<\/a> \u2013 Sa und So 23:04 \u2013 24:00 Uhr<\/li>\n<li><strong>hr2-kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.hr2.de\/musik\/jazz\/index.html\">Jazz in hr2-kultur<\/a> \u2013 t\u00e4glich<\/li>\n<li><strong>NDR Kultur <\/strong>\u2013 <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/sendungen\/play_jazz\/index.html\">Play Jazz<\/a> \u2013 5x die Woche<\/li>\n<li><strong>SWR2<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/jazz\/startseite-mit-vorschau\/-\/id=659242\/did=13778140\/nid=659242\/13ttn4d\/index.html\">Jazz<\/a> \u2013 t\u00e4glich<\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazz.747.de.html\">Jazz (\u00dcberblick)<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazz-live.822.de.html\">Jazz Live<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazzfacts.824.de.html\">JazzFacts<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/milestones.1805.de.html\">Milestones<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk Kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/jazz.1142.de.html\">Jazz<\/a> \u2013 diverse Sendetermine<\/li>\n<li><strong>\u00d61 <\/strong>\u2013 <a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/programm\/\">diverse Sendetermine<\/a><\/li>\n<li><strong>ARTE TV<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/arte-concert\/jazz\/?xtor=AD-6-%5bMV_CFR_ARTE_DE_Google_GEN_GDN%5d-%5bGDN_GEN_Arte_Concerts_Jazz%5d-C-%5bjazz%20musik%5d\">Jazz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Periodika: Dauersendungen ohne gen\u00fcgend Infos \u2013 Tagesbegleitradio<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>SWR 2<\/strong> \u2013 <strong>SWR2 Jazz vor Sechs <\/strong>17:50 bis 18:00<\/li>\n<li><strong>hr2-kultur \u2013<\/strong> <strong>H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos <\/strong>19:04 bis 20:00<\/li>\n<li><strong>NDR Kultur <\/strong>\u2013 <strong>Play Jazz! Das Jazzmagazin<\/strong> 22:30 bis 23:30<\/li>\n<li><strong>MDR Kultur \u2013 Jazz <\/strong>19:05 bis 20:00<\/li>\n<li><strong>MDR Kultur \u2013<\/strong><strong>Jazz Lounge<\/strong> 19:35 bis 20:00<\/li>\n<li><strong>WDR3<\/strong> \u2013 Jazz &amp; World \u2013 Improvisiertes zum Tagesausklang \u2013 Montag bis Freitag, 22.04 \u2013 0:00 Uhr<\/li>\n<li><strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong> 13:04 bis 15:00 (Samstags)<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 31.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Vokalmusik mit cantando admont \u2013 Alt und Neu im Dialog. Das Vokalensemble cantando admont<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor f\u00fcnf Jahren sind die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger zum ersten Mal aufgetreten; mit Werken bedeutender Komponisten der Grazer Hofkapelle des 16. Jahrhunderts und mit einer Komposition von Beat Furrer, die zuvor noch nicht in \u00d6sterreich zu erleben war. Das war am 6. August in der Stiftskirche in Admont. Inzwischen konnte man sich bei Festivals in Wien, Salzburg, Bayreuth, Mailand oder Buenos Aires von der vokalen Kunst und k\u00fcnstlerischen Kompetenz des Ensembles cantando admont \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Verbindungen und Beziehungen zwischen Alter und Neuer Musik pr\u00e4gen auch das Programm, das das Ensemble im Dezember kreiert hat und nur vor unseren Mikrophonen pr\u00e4sentieren konnte: Es untersucht Beziehungen zwischen Musik aus dem 16. Jahrhundert (Annibale Padovano) und Vokalkompositionen aus unserer Zeit \u2013 von Klaus Lang und Orestis Toufektsis. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 01.06.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | BAYERN 2<br \/>\n<strong>concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rudi Spring: Kammersymphonie Nr. 4, op. 87 (Camerata Bern: Rudi Spring); Markus Zahnhausen: \u201eMusica inquieta\u201c (Susanna Laurin, Blockfl\u00f6te); John Dowland\/Georg Glasl: \u201eSemper Dowland semper Dolens\u201c (Georg Glasl, Zither); Jan M\u00fcller-Wieland: Streichquartett (Keller Quartett); Johannes Tonio Kreusch: Aus \u201eCrossing Borders\u201c (Johannes Tonio Kreusch, Gitarre); Viera Jan\u00e1rcekov\u00e1: Klavierkonzert (Ivan Buffa, Klavier; Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott)<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Wilde Se\u00f1ora \u2013 Ir\u00e8ne Schweizer zum 80. Geburtstag \u2013 Von Julia Neupert<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ir\u00e8ne Schweizer gilt als die Grande Dame des europ\u00e4ischen Free-Jazz-Pianos. Geboren wurde sie am 2. Juni 1941 in Schaffhausen in der Schweiz. Im Gasthof ihrer Eltern begann sie als junges M\u00e4dchen erst mit dem Schlagzeug- und sp\u00e4ter dann mit dem Klavierspiel. Early Jazz, die Musik der s\u00fcdafrikanischen Band Blue Notes und das freie Spiel pr\u00e4gten ihre Handschrift als Musikerin \u2013 die nicht nur eine Pionierin, sondern eine der beeindruckendsten Pers\u00f6nlichkeiten des europ\u00e4ischen Free Jazz ist. Zu ihrem 80. Geburtstag senden wir Solo-Aufnahmen von Schweizers Konzert beim Festival Enjoy Jazz 2016.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Neue Musik von frecher Offenheit \u2013 30 Jahre M\u00fcnchner aDevantgarde-Festival<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eEs muss m\u00f6glich sein, dass sich Neue Musik mitteilt, ohne dass man daf\u00fcr ein Vorwissen ben\u00f6tigt\u201c, sagt Moritz Eggert. Der M\u00fcnchner Komponist geh\u00f6rte Ende der 1980er Jahre in der Kompositionsklasse von Wilhelm Killmayer zu jenem H\u00e4uflein junger Avantgardisten, die weg wollten von dem elit\u00e4ren Image, das die Neue Musik umgab. Sie sagten Ad\u00e9 zum Insider-Habitus, brachen mit dem avantgardistischen Nimbus, dass man als H\u00f6rer einer eingeschworenen Gemeinschaft angeh\u00f6ren m\u00fcsse, um mitreden zu k\u00f6nnen. Moritz Eggert und seine Kollegen gr\u00fcndeten 1991 die \u201eaDevantgarde\u201c. Inzwischen feiert das M\u00fcnchner Festival, das alle zwei Jahre stattfindet, seinen 30. Geburtstag. Wie sieht es heute aus mit dem Anspruch, interaktiv, multimedial, pluralistisch zu sein und dabei dem Publikum zug\u00e4nglich und verst\u00e4ndlich? Wir haben uns mit dieser und anderen Fragen in der Szene der ADEvantgardisten umgeh\u00f6rt. Wir haben Stimmen von ProtagonistInnen gesammelt und zeichnen die Geschichte das Festivals von seinen Anf\u00e4ngen bis heute nach. Eine Sendung von Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lockdownsessions mit dem ORF-Radiosymphonieorchester: Neue Einspielungen mit Musik von Roxanna Panufnik, Konstantia Gourzi und Anestis Logothetis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das ORF-Radiosymphonieorchester Wien hat in den vergangenen Monaten unter dem Hashtag \u201eLockdownsessions\u201c zahlreiche neue Werke \u2013 gro\u00dfteils mit seiner Chefdirigentin Marin Alsop \u2013 einstudiert und aufgenommen. Pandemiebedingt konnten diese Kompositionen bisher nicht vor Publikum gespielt werden, ein Grund mehr, sie den \u00d61 H\u00f6rer\/innen als Radiopremieren zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die griechische Komponistin und Dirigentin Konstantia Gourzi war 2020 Composer in Residence auf Schloss Grafenegg in Nieder\u00f6sterreich. Ihre \u201eGedichte zu Prometheus\u201c, op. 28 stammen aus dem Jahr 2015 und sind, dem Prometheus-Mythos entsprechend, ein Ringen um Erkenntnis. Gourzi fand es reizvoll, sich mit der \u201eFrage der Tradition und unseren Wurzeln\u201c auseinanderzusetzen, sich in ihnen zu erkennen und sie klanglich ins Heute zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 2013 schrieb die Britin Roxanna Panufnik \u201eTwo Composers, Four Hands\u201d f\u00fcr doppeltes Streichorchester anl\u00e4sslich der 100. Geburtstage des Grand Seigneurs der polnischen Musik, Witold Lutoslawski, und ihres Vaters, dem aus Warschau geb\u00fcrtigen Komponisten Andrzej Panunfik. Roxanna Panufnik z\u00e4hlt zu den prominentesten Musikschaffenden Gro\u00dfbritanniens, hat f\u00fcr unterschiedliche Besetzungen komponiert und erhielt 2019 einen Auftrag f\u00fcr zwei Dirigentinnen und zwei Ch\u00f6re, der von Marin Alsop, der Chefdirigentin des RSO Wien, und Valentina Peleggi mit dem Baltimore Symphony Orchestra uraufgef\u00fchrt worden ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 27. Oktober j\u00e4hrt sich der Geburtstag von Anestis Logothetis zum 100. Mal. Bereits im Fr\u00fchjahr hat das RSO zwei seiner grafisch notierten Kompositionen, die Ballettmusik \u201eOdyssee\u201c (1963) und \u201eM\u00e4andros\u201c (1965) aufgenommen. Geboren in Bulgarien, studierte Logothetis ab 1945 in Wien und blieb. Er entwickelte ab Ende der 1950er Jahre, von Zw\u00f6lftontechnik und seriellen Techniken ausgehend, eine eigene Systematik f\u00fcr grafische Notation, die es m\u00f6glich machte, Klangcharaktere und Ger\u00e4usche improvisatorisch produzierbar zu machen. Seine grafischen Notationen sind von seinem charakteristischen Stil mit ins dreidimensional gehenden dynamischen Formen, Strichexplosionen und vogelschwarmartigen Punktanh\u00e4ufungen gepr\u00e4gt. Die Spielerinnen und Spieler erlangen durch ihre Interpretation Mitautorenschaft an dem jeweiligen St\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei ganz unterschiedliche Positionen aus den vergangenen 60 Jahren zeigen auf, wie vielf\u00e4ltig Orchesterliteratur sein kann, mit Marin Alsop am Pult bei den Kompositionen von Konstantia Gourzi und Roxanna Panufnik, sowie Johannes Kalitzke bei Anestis Logothetis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 02.06.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | BAYERN 2<br \/>\n<strong>concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Roland Schmidt: \u201eDer Gaukler\u201c (Wilfried Kr\u00fcger, Horn; Hiro Sato, Trompete; Anton Laubenbacher, Posaune); Cornelius Hummel: Acht Musiken f\u00fcr neun Streicher (il capriccio: Friedemann Wezel); Vivienne Olive: \u201eThe Dream Gardens\u201c (Annie Gicquel, Klavier); Tobias PM Schneid: \u201eSacred Landscapes\u201c (Hanno Simons, Violoncello; Ensemble trioLog m\u00fcnchen); Zsolt G\u00e1rdonyi: Divertimento \u00fcber Tanzweisen aus Siebenb\u00fcrgen (Elisabeth Fuchs, Fl\u00f6te; Angelika Ruhland, Oboe; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine M\u00fcller, Fagott; Stefan W\u00fcrger, Horn); Horst Lohse: \u201eLa morte d\u2019Orfeo\u201c (Julius Berger, Violoncello; Roland Schmidt, Martin Homann, Schlagzeug; N\u00fcrnberger Symphoniker: Klauspeter Seibel); Dieter Buwen: \u201eNachtgedanken\u201c (Akademie Quartett)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 03.06.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:10 bis 02:00 | BAYERN 2<br \/>\n<strong>concerto bavarese<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Klaus K. H\u00fcbler: Sonate (David Alberman, Violine); Karl Kolbinger: Oktett (Max Hecker, Fl\u00f6te; Kurt Kalmus, Oboe; Deborah Marshall, Gerd Starke, Klarinette; Wolfgang Piesk, Karl Kolbinger, Fagott; Hans-Walter Burkhart, Gottfried Langenstein, Horn); Isabel Mundry: \u201eLe voyage\u201c (Klangforum Wien); Robert Owens: \u201eThree Songs in memoriam of George Jackson\u201c, To the White Fiends (Kieth Engen, Bariton; Robert Owens, Klavier)<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: \u201eDa f\u00e4llt herab ein Tr\u00e4umelein\u2026\u201c \u2013 Musikalische Dichter-, Tag- und Albtr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tr\u00e4ume sind Sch\u00e4ume sagt der Volksmund. Dem widersprechen nicht nur die Traumforscher, auch Dichter und Komponisten. Den einen hat der Traum zu H\u00f6henfl\u00fcgen verholfen: Schumanns \u201eTr\u00e4umerei\u201c aus den Kinderszenen hat als Klavierminiatur eine traumhafte Karriere hingelegt. Andere wurden von dem Grenzph\u00e4nomen an der Schwelle des Wachens und Schlafens inspiriert. Auch in das schattige Reich der Albtr\u00e4ume weist hier der Traum, dunkel, unheimlich und gro\u00df. Durch alle Epochen hindurch grenzt die Welt des Traums auch an die Welt des \u00dcbergangs zum Jenseits. Der Stoff aus dem die Tr\u00e4ume sind, ist ergiebig: die Musikgeschichte steckt voller fantastischer Traumbilder, die es zu entdecken gilt. Eine Stunde zum Tr\u00e4umen in T\u00f6nen. Eine Sendung von Maria Schemm<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mark Andre: \u201ewoher &#8230; wohin\u201c (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk: Matthias Pintscher); \u201eMiniaturen\u201c (Arditti Quartett)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>NOWJazz Magazin: Von Thomas Loewner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelm\u00e4\u00dfig pr\u00e4sentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen \u00fcber bevorstehende Events, Rezensionen \u00fcber Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer Alben.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 04.06.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Gestern, heute, morgen \u2013 Von Berlin bis zum Broadway: Das musikalische Theater von Kurt Weill<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit der \u201eDreigroschenoper\u201c wurde Kurt Weill weltber\u00fchmt. Schon fr\u00fch war er von den musikalischen M\u00f6glichkeiten des Theaters fasziniert. Er sah es als seine gesellschaftliche Aufgabe an, die Musiktheatersprache weiter zu entwickeln: sie sollte \u201efreier, leichter und einfacher\u201c sein. Seine Sprache war direkt, seine Songs wurden Hits, die bis heute gesungen werden. Kurt Weill ging in den 1930er Jahren ins Exil, zun\u00e4chst nach Frankreich, dann nach Amerika. Auch in der Fremde gelang es ihm, den Musikstil des jeweiligen Landes zu studieren und durchdringen, um dann wiederum seine eigene Musiksprache zu finden. Er komponierte amerikanische Werke wie \u201eLady in the Dark\u201c oder \u201eStreet Scene\u201c, die am Broadway zu gro\u00dfem Erfolg avancierten. Das Feature widmet sich dem Musiktheaterschaffen von Kurt Weill. Es richtet gleichzeitig den Blick auf die Vorbilder Weills und l\u00e4sst Musiker zu Wort kommen, die heute an Weills Werk ankn\u00fcpfen. Eine Sendung von Susann Krieger<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eDas gro\u00dfe Orchester der Tiere\u201c von Bernie Krause \u2013 Vom Ursprung der Musik in der Natur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen der ORF Initiative \u201eMUTTER ERDE \u2013 Klima sch\u00fctzen, Arten sch\u00fctzen\u201c machen wir uns in diesem Zeit-Ton auf die Suche nach dem Ursprung der Musik in der Natur und holen daf\u00fcr zwei der j\u00fcngeren Standardwerke aus dem B\u00fccherregal, die auch schon vielen Musiker\/innen als Inspiration dienten: \u201eDas gro\u00dfe Orchester der Tiere\u201c des Musikers und Natur- und Klangforschers Bernie Krause und \u201eAnimal Music. Sound and Song in the Natural World\u201c, eine Sammlung ausgesuchter Texte und Klangbeispiele, die Tobias Fischer und Lara Cory f\u00fcr Strange Attractor Press und das Label Gr\u00fcnrekorder zusammengestellt haben. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 Uhr\u00a0 | SWR 2<br \/>\n<strong>NOWJazz: F\u00fcrs Ohr im Labor \u2013 Wie Jazzmusiker*innen H\u00f6rspiele ausgestalten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre. In H\u00f6rspielen erklingt Musik als Ger\u00e4uschkulisse, f\u00fcr die Erzeugung von Atmosph\u00e4ren, als eigenst\u00e4ndige Klangkunst oder als Partnerin des gesprochenen Worts. Was reizt Jazzmusiker*innen daran, f\u00fcr dieses Medium zu komponieren und Ausdrucksmittel jenseits der eigenen B\u00fchnenpr\u00e4senz zu finden? Welches Verh\u00e4ltnis besteht dabei zwischen Produktion und Improvisation, zwischen Autor*in und Musiker*in? Die Sendung stellt musikalische Protagonist*innen und ihr Schaffen im Bereich H\u00f6rspiel vor.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 05.06.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>09:05 \u2013 10:00 Uhr\u00a0 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Mit G\u00fcnther Huesmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusiker*innen, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Gestern, heute, morgen \u2013 Von Berlin bis zum Broadway: Das musikalische Theater von Kurt Weill<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit der \u201eDreigroschenoper\u201c wurde Kurt Weill weltber\u00fchmt. Schon fr\u00fch war er von den musikalischen M\u00f6glichkeiten des Theaters fasziniert. Er sah es als seine gesellschaftliche Aufgabe an, die Musiktheatersprache weiter zu entwickeln: sie sollte \u201efreier, leichter und einfacher\u201c sein. Seine Sprache war direkt, seine Songs wurden Hits, die bis heute gesungen werden. Kurt Weill ging in den 1930er Jahren ins Exil, zun\u00e4chst nach Frankreich, dann nach Amerika. Auch in der Fremde gelang es ihm, den Musikstil des jeweiligen Landes zu studieren und durchdringen, um dann wiederum seine eigene Musiksprache zu finden. Er komponierte amerikanische Werke wie \u201eLady in the Dark\u201c oder \u201eStreet Scene\u201c, die am Broadway zu gro\u00dfem Erfolg avancierten. Das Feature widmet sich dem Musiktheaterschaffen von Kurt Weill. Es richtet gleichzeitig den Blick auf die Vorbilder Weills und l\u00e4sst Musiker zu Wort kommen, die heute an Weills Werk ankn\u00fcpfen. Eine Sendung von Susann Krieger<\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 Uhr | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Piano-Trio in den Pop-Charts \u2013 Der Pianist Ramsey Lewis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Fast ein Jahrzehnt gab es das Ramsey Lewis Trio schon, als es 1964 v\u00f6llig \u00fcberraschend einen Titel in den Pop-Charts landete. Man stelle sich vor: Ein angejahrter Song in einer reinen Instrumentalversion, von einer Jazzband live im Jazzclub aufgenommen, mit Improvisation! Und es blieb nicht bei dem einen St\u00fcck. Auf \u201eSomething You Got\u201c folgte \u201eThe \u2018In\u2019 Crowd\u201c, dann kamen \u201eHang On Sloopy\u201c und \u201eA Hard Day\u2019s Night\u201c. Das Trio um den Pianisten Ramsey Lewis hatte zuf\u00e4llig ein Hit-Rezept entdeckt. Die Kehrseite der Medaille: \u00dcber dem Erfolg zerbrach 1966 die langj\u00e4hrige Freundschaft der drei Musiker.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 06.06.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Klingende Planktonbl\u00fcte, ein Weckruf von Jana Winderen \u2013 Jana Winderen: Planktonbl\u00fcte in der Arktis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn im Fr\u00fchjahr in der Arktis das Meereis schmilzt und die Sonnenstrahlen immer tiefer in das Meerwasser eindringen nimmt die Konzentration des Phytoplanktons rasant zu. Als Planktonbl\u00fcte wird dieses Naturschauspiel auch bezeichnet. Aus dem Weltall betrachtet erscheint das Nordpolarmeer dann mitunter wie ein pr\u00e4chtiges Gem\u00e4lde, als h\u00e4tte jemand mit schwungvollem Pinselstrich strahlende Gr\u00fcn- und T\u00fcrkist\u00f6ne in das tiefe Blau gemischt. Mit ihrem St\u00fcck \u201eSpring Bloom in the Marginal Ice Zone\u201c hat Jana Winderen der Planktonbl\u00fcte einen Soundtrack gewidmet, der gleichzeitig ein Weckruf ist, denn das sensible \u00d6kosystem ger\u00e4t durch den in der Arktis besonders rasant fortschreitenden Klimawandel zusehends aus dem Gleichgewicht.\u00a0 Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Saiten auf der Seidenstra\u00dfe (I) \u2013 Instrumente auf der Wanderung zwischen Orient und Okzident: Von Venedig bis Samarkand<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vom Okzident in den Orient und umgekehrt, die antiken Seidenstra\u00dfen waren bis ins 14. Jahrhundert ein Netz von Karawanen-Wanderwegen, die von Westen nach Osten zogen. Nicht einseitig, sondern hin und her ging der Handelsstrom, es war ein Geben und Nehmen zwischen Asien und Europa, auch Kulturg\u00fcter wurden ausgetauscht in den Karawansereien, Kleidung, Geschichte und Geschichten. Die H\u00e4ndler brachten Gew\u00fcrze und Seidenstoffe aus dem Orient, aber auch Instrumente und Spielweisen wanderten mit. Geigen, Lauten, Zithern? Wir folgen den Ahnen unserer europ\u00e4ischen Instrumente \u2026 Geografisch bewegen wir uns auf der Seidenstra\u00dfe entlang heutiger politischer Brennpunkte. Wir glauben, die Zust\u00e4nde in Syrien, Irak, Iran, Afghanistan schon ganz gut zu kennen. Aber kennen wir sie wirklich? Ihren Instrumenten zu lauschen ist einer der besten Wege, um tiefer und direkt ins Herz einer anderen Kultur vorzusto\u00dfen. Von Venedig geht es mit dem Schiff in den Libanon und weiter nach Damaskus, nach Bagdad und in den Iran, \u00fcber Isfahan oder Mashhad zu den Perlen der persischen Kultur. Vom Iran dann weiter mit einem Abstecher ins sch\u00f6ne Afghanistan der siebziger Jahre, um das einzigartige Rubab von Herat noch einmal zu erleben. Rubab, das ist die geh\u00f6rnte Laute, die man in verschiedensten Formen in ganz Zentralasien findet. Aus Iran soll urspr\u00fcnglich die arabische klassische Laute Oud stammen, auch die Langhalslauten Tar und Setar, und das Hackbrett Santur. Tambur kam aus der indischen Musik dazu und Dotar, die zweisaitige Laute ist ein uns v\u00f6llig unbekanntes Instrument der Kunstmusik. Wir werden die brillante usbekische Dotar in Samarkand erleben, faszinierend, was man auf zwei Saiten alles machen kann! Buchara und Samarkand, diese ber\u00fchmten St\u00e4dte der Seidenstra\u00dfe im usbekischen Zentralasien sind Schnittpunkte von Kulturen. Mazedonische, mongolische und sp\u00e4ter islamische Herrscher bildeten eine wechselvolle Geschichte in dieser nomadischen Region, deren architektonische Zeugnisse heute Tourismusattraktionen sind. Schamanismus, Islam, Buddhismus verschmolzen hier oft miteinander. Der post-sowjetische Transformationsprozess verbindet russische musikalische Pr\u00e4gung mit alten Traditionen. Schon vor unserer Zeitrechnung aber wurde hier gehandelt, die Karawanen zogen durch. Gr\u00f6\u00dfere j\u00fcdische Kolonien entstanden, tausend Jahre alte j\u00fcdische Gemeinden pr\u00e4gten die musikalische Kultur in Samarkand mit. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 22. Aktuell muckelt die ARD-Radio-Suchmaschine wieder und steht nur komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. 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