{"id":24842,"date":"2021-05-23T12:00:38","date_gmt":"2021-05-23T10:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=24842"},"modified":"2021-05-20T12:49:58","modified_gmt":"2021-05-20T10:49:58","slug":"die-radiowoche-vom-24-05-2130-05-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/05\/die-radiowoche-vom-24-05-2130-05-21\/","title":{"rendered":"Die Radiowoche vom 24.05.21\u201330.05.21"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 21. Aktuell muckelt die ARD-Radio-Suchmaschine wieder und steht nur komplett leer und still. Keiner antwortet auf Anfragen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a>. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Jazz im Radio (Fernsehen)<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>SR2<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/sendungen_a-z\/uebersicht\/jazznow\/index.html\">JazzNow<\/a> \u2013 Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr<\/li>\n<li><strong>BR-KLASSIK \u2013 <\/strong><a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/themen\/jazz-und-weltmusik\/jazztime-die-ganze-welt-des-jazz-100.html\">Jazztime<\/a><strong> \u2013 <\/strong>Von Montag bis Freitag t\u00e4glich um 23.05 Uhr<\/li>\n<li><strong>rbb-kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.kulturradio.de\/programm\/schema\/sendungen\/late_night_jazz.html\">Late Night Jazz<\/a> \u2013 Sa und So 23:04 \u2013 24:00 Uhr<\/li>\n<li><strong>hr2-kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.hr2.de\/musik\/jazz\/index.html\">Jazz in hr2-kultur<\/a> \u2013 t\u00e4glich<\/li>\n<li><strong>NDR Kultur <\/strong>\u2013 <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/sendungen\/play_jazz\/index.html\">Play Jazz<\/a> \u2013 5x die Woche<\/li>\n<li><strong>SWR2<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/jazz\/startseite-mit-vorschau\/-\/id=659242\/did=13778140\/nid=659242\/13ttn4d\/index.html\">Jazz<\/a> \u2013 t\u00e4glich<\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazz.747.de.html\">Jazz (\u00dcberblick)<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazz-live.822.de.html\">Jazz Live<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazzfacts.824.de.html\">JazzFacts<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/milestones.1805.de.html\">Milestones<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk Kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/jazz.1142.de.html\">Jazz<\/a> \u2013 diverse Sendetermine<\/li>\n<li><strong>\u00d61 <\/strong>\u2013 <a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/programm\/\">diverse Sendetermine<\/a><\/li>\n<li><strong>ARTE TV<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/arte-concert\/jazz\/?xtor=AD-6-%5bMV_CFR_ARTE_DE_Google_GEN_GDN%5d-%5bGDN_GEN_Arte_Concerts_Jazz%5d-C-%5bjazz%20musik%5d\">Jazz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Periodika: Dauersendungen ohne gen\u00fcgend Infos \u2013 Tagesbegleitradio<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>SWR 2<\/strong> \u2013 <strong>SWR2 Jazz vor Sechs <\/strong>17:50 bis 18:00<\/li>\n<li><strong>hr2-kultur \u2013<\/strong> <strong>H\u00f6rbar \u2013 Musik grenzenlos <\/strong>19:04 bis 20:00<\/li>\n<li><strong>NDR Kultur <\/strong>\u2013 <strong>Play Jazz! Das Jazzmagazin<\/strong> 22:30 bis 23:30<\/li>\n<li><strong>MDR Kultur \u2013 Jazz <\/strong>19:05 bis 20:00<\/li>\n<li><strong>MDR Kultur \u2013<\/strong><strong>Jazz Lounge<\/strong> 19:35 bis 20:00<\/li>\n<li><strong>WDR3<\/strong> \u2013 Jazz &amp; World \u2013 Improvisiertes zum Tagesausklang \u2013 Montag bis Freitag, 22.04 \u2013 0:00 Uhr<\/li>\n<li><strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong> 13:04 bis 15:00 (Samstags)<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>mo \u2013 24.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>23:03 Uhr | SWR2<br \/>\n<strong>JetztMusik: Aus der Asche \u2013 Das Berliner Vokalensemble PH\u00d8NIX16<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martina Seeber. Schon lange vor Corona hat das Berliner Kollektiv PH\u00d8NIX16 begonnen, traditionelle Konzertformate zu \u00fcberdenken und nach neuen Pr\u00e4sentationsformen zu suchen. Die Pandemie hat diesen Prozess nicht ins Stocken gebracht, sondern eher noch beschleunigt. Gegenw\u00e4rtig erkunden die 12 S\u00e4nger*innen die M\u00f6glichkeiten des Films, kontrapunktieren Joe Bidens Amtseinf\u00fchrung mit einem Livekonzert oder begeben sich mit Martin Sch\u00fcttler und Mathias Monrad M\u00f8ller in den deutschen Wald. Nebenbei entdeckt das Ensemble fast vergessene Werke von Karlheinz Stockhausen und Dieter Schnebel neu.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 25.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:05 Uhr | DLF<br \/>\n<strong>Jazz Live: Cologne Duets<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lars Duppler, Klavier; Stefan Karl Schmid, Tenorsaxofon. Aufnahme vom 7.2.2021 aus dem Loft, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Anja Buchmann. In ihrem Duo-Programm R\u00edmur beziehen sich Saxofonist Stefan Karl Schmid und Pianist Lars Duppler auf isl\u00e4ndische Volkslieder. Die Musik der beiden K\u00f6lner mit skandinavischen Wurzeln changiert zwischen heiter und wehm\u00fctig und l\u00e4sst weite imagin\u00e4re Landschaften vor\u00fcberziehen. Lars Duppler und Stefan Karl Schmid sind jeweils Kind eines deutschen Vaters und einer isl\u00e4ndischen Mutter. Die Besch\u00e4ftigung mit ihren nordischen Wurzeln zieht sich durch ihre eigene Musik. Der Saxofonist interpretierte und arrangierte mehrfach traditionelle Melodien, der Pianist nahm sogar ein ganzes Album mit Bearbeitungen auf. 2013 taten sie sich unter diesem Vorzeichen zum Duo R\u00edmur zusammen: Ihre St\u00fccke entstehen auf der Basis isl\u00e4ndischer Volks- und Tanzlieder, deren Stoffe und Motive der Saga-Tradition entstammen. Gemeinsam erschaffen Schmid und Duppler melodi\u00f6se, mal t\u00e4nzerische, mal kontemplative, mal expressive Song-Improvisationen. Im K\u00f6lner Loft spielten sie ihr atmosph\u00e4risches Programm live ohne Publikum ein.<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 JAZZ SESSION: JAZZ BEI DEN DONAUESCHINGER MUSIKTAGEN (3) \u2013 THE NECKS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">VON FRANZISKA BUHRE. Die australische Band The Necks hat sich in \u00fcber 30 Jahren den Rang einer Kultband erspielt. Pianist Chris Abrahams, Schlagzeuger Tony Buck und Bassist Lloyd Swanton verwarfen von Anfang an das Konzept, sich auf Konzerte vorzubereiten. Und so werden Zuh\u00f6rende Teil von Prozessen der Ann\u00e4herung, \u00dcberlagerung, Verdichtung und fortw\u00e4hrender Wiederholung von Kl\u00e4ngen, welche die Musiker manchmal \u00fcber Stunden entfalten. Ihre Konzerte er\u00f6ffnen psychoakustische Erfahrungswelten, in die man wie von selbst eintauchen kann. 2008 waren The Necks zu Gast bei den Donaueschinger Musiktagen.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Weltenbummler, Bettler, Enigma \u2013 Der Komponist Gordon Sherwood<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Komponist Gordon Sherwood ist schwer zu fassen. Das gilt f\u00fcr seinen Stil genauso wie f\u00fcr sein rastloses Leben. Geboren wird er in den USA, wo die Karriere vielversprechend anf\u00e4ngt: mit der Urauff\u00fchrung seiner Symphonie durch die New Yorker Philharmoniker. Doch mit einem herk\u00f6mmlichen Werdegang kann Sherwood nichts anfangen \u2013 er geht seinen eigenen Weg, der ihn quer \u00fcber die Kontinente f\u00fchrt. Angetrieben durch eine asketische Philosophie, auf der Suche nach Sinn und Inspiration, verbringt er den gr\u00f6\u00dften Teil seines Lebens als Bettler. Und schreibt nebenher \u00fcber 100 Werke \u2013 quer durch alle Genres. Die Pianistin Masha Dimitrieva kannte Sherwood pers\u00f6nlich und setzt sich seit zwanzig Jahren f\u00fcr die Wiederentdeckung ein. Gemeinsam mit ihr und anderen Weggef\u00e4hrten begeben wir uns auf Spurensuche. Eine Sendung von Johann Jahn<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Burgenland-CD \u201eIn Sand geschrieben\u201c \u2013 Literarisches f\u00fcr die Singstimme mit Klavierbegleitung aus dem Burgenland \u2013 die aktuelle CD von Komponist\/innen aus dem Burgenland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u201eKomponist\/innen und Interpret\/innen im Burgenland\u201c (KIBu) habe gemeinsam mit der Sopranistin Lisa Rombach und dem Pianisten Eduard Kutrowatz eine CD mit Vokalst\u00fccken von sieben verschiedenen wie unterschiedlichen Komponisten herausgebracht. Eduard Kutrowatz, Karl Messner, Thomas Maria Monetti, Stefan Kocsis, Herwig Reiter, Otto Strobl und Jens Tak\u00e1cs sind dabei Partnerschaften mit den Autorinnen und Autoren Hermann Hesse, Peter Turrini, Walter Paul Kirsch, Gertrud Zelger-Alten, Christine Lavant, Erich K\u00e4stner, Hilde Domin, Hertha Kr\u00e4ftner, Hugo von Hofmannsthal und Christine N\u00f6stlinger eingegangen. Und schon alleine die Namen machen mehr als neugierig und wecken Erwartungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dass dabei der Titel des Samplers (\u201eIn Sand geschrieben\u201c) eingeschriebenes Programm dieser Erwartungshaltung sein k\u00f6nnte, hat sich vermutlich erst im finalen Durchh\u00f6ren des Tontr\u00e4gers ergeben. Ebenso wie eine Diversit\u00e4t, die schon allein durch die vertretenen Komponisten und deren zeitliches Schaffensfeld breit aufgestellt ist. Die \u201ekroatischen Bauernlieder\u201c des Jen\u00f6 Tak\u00e1cs stehen in einem v\u00f6llig anderen Kontext als die Turrini-Vertonung von Thomas Maria Monetti, der dieses Projekt in seiner Funktion als Verantwortlicher von KIBu auch ma\u00dfgeblich mitgestaltet hat. Gestaltung: Gerhard Krammer<\/p>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 26.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer neuen Folge der \u201eZeit-Ton\u201c-Reihe \u201eDie Klien-Br\u00fcder \u2013 Neue Musik im H\u00e4rtetest\u201c (Gestaltung: Rainer Elstner und Andreas Maurer). Diese Serie gibt es auch als \u00d61 Podcast. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<hr \/>\n<h2>do \u2013 27.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: \u201eDie Angst vor der gef\u00fchlt letzten Symphonie\u201c \u2013 Beethovens Zehnte und Tschaikowskys \u201eF\u00fcnfeinhalbte\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSollte die Symphonie, an der ich gerade arbeite, meine letzte sein?\u201c Diese Frage hat sich mancher Komponist gestellt, an einem bestimmten Punkt seines Schaffens. Eine Frage, die f\u00fcr den einen oder anderen so qu\u00e4lende Z\u00fcge annahm, dass eine begonnene Symphonie auch mal nicht fertig wurde, ihren Autor unvollendet \u00fcberlebte. Volkmar Fischer pr\u00e4sentiert eine Sendung aus dem Jahr 2015, in der es sich um gef\u00fchlt letzte und definitiv letzte Symphonien dreht, auch vorletzte. Und um das, was ihre Urheber andeuten oder gezielt \u00fcberspielen: die Angst vor dem Ende! Eine Sendung von Volkmar Fischer<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Sabine Liebner und ihre aktuelle CD mit Suiten von GiacintoScelsi<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Giacinto Scelsi: Suite Nr. 11; Aus \u201eBot-Ba\u201c (Sabine Liebner, Klavier)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Elia Moretti \u00fcber die Performativit\u00e4t von Klang \u2013 \u201eOnce Enea Stuck An Apple Seed In My Ear\u201c von Elia Moretti<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nachdem es f\u00fcr Musiker\/innen derzeit schwierig ist zu reisen, baten uns im M\u00e4rz unsere Kolleg\/innen von der Sendereihe R(A)DiO(CUSTICA) des Tschechischen Rundfunks um Produktionshilfe. Sie fragten, ob wir die Mezzosopranistin Lore Lixenberg ins Studio laden k\u00f6nnten, um ihren Part f\u00fcr ein neues St\u00fcck von Elia Moretti aufzunehmen. Dieser Bitte sind wir sehr gerne nachgekommen, \u00fcber Liveschaltung konnte der Komponist in Prag unsere Aufnahmesession in Wien mitverfolgen und begleiten, ein wichtiger Schritt in der Entstehung von \u201eOnce Enea Stuck An Apple Seed In My Ear\u201c, heute im Zeit-Ton h\u00f6ren Sie die \u00f6sterreichische Erstauff\u00fchrung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Radio war aber nicht nur zentrales Produktionsmittel sondern ist auch thematischer Kern von \u201eOnce Enea Stuck An Apple Seed In My Ear\u201c. F\u00fcr seine Doktorarbeit in Musikwissenschaft erforscht Elia Moretti derzeit die Performativit\u00e4t von Klang. Das Radio er\u00f6ffnet hier einen Vorstellungsraum. Gerade weil es ohne Visualisierungen auskommt, l\u00e4sst es in den K\u00f6pfen der H\u00f6rer\/innen neue Bilder entstehen, befl\u00fcgelt deren Phantasie und sch\u00e4rft dabei die Sinne. Oftmals zu schnell w\u00fcrde wir heute meinen zu verstehen, was wir sehen oder h\u00f6ren, so Moretti im Zeit-Ton Interview, und genauso schnell kategorisieren wir in Gut und B\u00f6se, f\u00e4llen wir unsere moralischen Urteile. \u201eIch glaube, wir brauchen eine Revolution\u201c, h\u00e4lt der Komponist dem entgegen, \u201eeine v\u00f6llig neue Art, wie wir den Kontext, in dem wir uns befinden, wahrnehmen.\u201c Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:15 \u2013 24:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>NOWJAZZ: BRILLIANTER KORNETT-FORSCHER \u2013 KIRK KNUFFKE UND SEINE VIELF\u00c4LTIGEN MUSIK-PROJEKTE<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">VON SSIRUS W. PAKZAD. Der Amerikaner Kirk Knuffke gehort zu den wenigen Musikern, die sich ganz und gar dem Kornett verschrieben haben, einem Vertreter aus der Familie der Blechblasinstrumente. Auf seinem Klangerzeuger hat er einen Ton kultiviert, der sich sofort wieder erkennen lasst. Der 41-J\u00e4hrige setzt ihn in recht unterschiedlichen Projekten ein, die von ganz filigraner Kammermusik bis zum Free Jazz reichen. 2014 nahm Knuffke, der deutsche Wurzeln besitzt, mit Melissa Aldana, Jacob Bro und anderen am SWR NEWJazz Meeting teil.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 28.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Hafen f\u00fcr fremde Kulturen \u2013 Musik der Mittelmeerinsel Lampedusa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lampedusa, s\u00fcdlich von Sizilien gelegen, befindet sich n\u00e4her am afrikanischen Kontinent als an Europa. Die einsame Insel, gerade 130 Kilometer von Nordafrika entfernt, war in ihrer Geschichte eine wichtige Station zwischen den Kontinenten. Mit den Seefahrern, die hier Schutz suchten, kamen auch die Kl\u00e4nge aus Nordafrika und haben sich mit der lampedusanischen bzw. sizilianischen Kultur vermischt. Zum ersten Mal weiter bekannt wurde das Eiland durch den Roman \u201eDer Leopard\u201c von Giuseppe Tomasi di Lampedusa. Von der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Natursch\u00f6nheit Lampedusas wurden viele italienische Stars angezogen und haben hier Spuren hinterlassen: Domenico Modugno, bekannt durch seinem f\u00fcnfziger Jahre Hit \u201eVolare\u201c, ebenso wie Liedermacher Claudio Baglioni mit seinem Festival \u201eO\u2019 Sci\u00e0\u201c, w\u00f6rtlich \u201emein Atem\u201c. Die Liedermacher der Insel orientieren sich in ihren St\u00fccken an der besonderen Lage Lampedusas, integrieren arabische Traditionen und beziehen sich auf die sizilianische Erz\u00e4hlweise der Cantastorie. In j\u00fcngster Zeit steht Lampedusa f\u00fcr das Ph\u00e4nomen der Migration und ist Schauplatz f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsdramen. Doch die Insel ist viel mehr als das \u2013 sie ist ein Mikrokosmos, in dem sich vielf\u00e4ltige musikalische Einfl\u00fcsse aus Sizilien und der arabischen Welt verbinden. Eine Sendung von Dorette Deutsch<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Kaleidophon 2021: Festival im Wohnzimmer statt vor Ort im M\u00fchlviertel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im M\u00e4rz 2020 haben die Veranstalter des Ulrichsberger Kaleidophon das gesamte Programm auf 2021 verschoben. Und nun? Nicht alles ist umsetzbar, nicht alle MusikerInnen k\u00f6nnen anreisen. Aber ein Kaleidophon gab es. Drei Tage lang, jeweils zwei klein besetzte Konzerte. Zwar ohne Publikum, aber mit Mikrophonen \u2013 des ORF, der einen Tag aufgenommen hat und der Veranstalter, die uns die weiteren Mitschnitte zu Verf\u00fcgung gestellt haben. Zu h\u00f6ren war und ist nun in zwei Zeit-T\u00f6nen: Ein Kaleidophon-typischer Mix aus (Free)Jazz, experimenteller Improvisation und neuer Musik, Musik u.a. mit der Geigerin Biliana Voutchkova, dem Trio Kleeb \/ Dahinen \/ Babel oder der Formation des Wiener Saxophonisten Jakob Gnigler. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>NOWJAZZ: SONIC WILDERNESS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">VON THOMAS LOEWNER UND JULIA NEUPERT. Diese Reihe auf dem freitaglichen NOWJazz Update Sendeplatz f\u00fchrt in abenteuerliche Zwischenwelten des Jazz. Ob Improv, Electronica, Klangkunst, Noise oder Rock \u2013 f\u00fcr die atmosph\u00e4rischen Mixes gibt es nur eine Regel: Die Lust am musikalischen Abenteuer muss h\u00f6rbar sein.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 29.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Hafen f\u00fcr fremde Kulturen \u2013 Musik der Mittelmeerinsel Lampedusa<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lampedusa, s\u00fcdlich von Sizilien gelegen, befindet sich n\u00e4her am afrikanischen Kontinent als an Europa. Die einsame Insel, gerade 130 Kilometer von Nordafrika entfernt, war in ihrer Geschichte eine wichtige Station zwischen den Kontinenten. Mit den Seefahrern, die hier Schutz suchten, kamen auch die Kl\u00e4nge aus Nordafrika und haben sich mit der lampedusanischen bzw. sizilianischen Kultur vermischt. Zum ersten Mal weiter bekannt wurde das Eiland durch den Roman \u201eDer Leopard\u201c von Giuseppe Tomasi di Lampedusa. Von der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Natursch\u00f6nheit Lampedusas wurden viele italienische Stars angezogen und haben hier Spuren hinterlassen: Domenico Modugno, bekannt durch seinem f\u00fcnfziger Jahre Hit \u201eVolare\u201c, ebenso wie Liedermacher Claudio Baglioni mit seinem Festival \u201eO\u2019 Sci\u00e0\u201c, w\u00f6rtlich \u201emein Atem\u201c. Die Liedermacher der Insel orientieren sich in ihren St\u00fccken an der besonderen Lage Lampedusas, integrieren arabische Traditionen und beziehen sich auf die sizilianische Erz\u00e4hlweise der Cantastorie. In j\u00fcngster Zeit steht Lampedusa f\u00fcr das Ph\u00e4nomen der Migration und ist Schauplatz f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsdramen. Doch die Insel ist viel mehr als das \u2013 sie ist ein Mikrokosmos, in dem sich vielf\u00e4ltige musikalische Einfl\u00fcsse aus Sizilien und der arabischen Welt verbinden. Eine Sendung von Dorette Deutsch<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Ouagadougou Groove<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ehemalige franz\u00f6sische Kolonie Obervolta, heute Burkina Faso, besitzt eine der faszinierendsten Musikszenen Westafrikas. Neben den klassischen Barden, den Griots, die zur gezupften Spie\u00dflaute Ngoni ihre jahrhundertealten Lieder singen, und einer Vielfalt an lokalen Trommeltraditionen, steht die Popularmusik seit den 1960er Jahren in voller Bl\u00fcte. Ein musikalischer Dschungel, in dem sich afro-kubanische Rhythmen, Funk, Jazz Combos und Reggae begegnen und mit einem neuen kosmopolitischen afrikanischen Selbstbewusstsein verbinden. Ein Crashkurs durch die Welt lokaler afrikanischer Grooves bis hin zu den aktuellen Klangt\u00fcftlern von \u201eBurkina electric\u201c. Eine Sendung von Eckehard Pistrick<\/p>\n<hr \/>\n<h2>so \u2013 30.05.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:25 \u2013 20:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 JAZZ: SMILING THE BLUES AWAY \u2013 DER KLARINETTIST BARNEY BIGARD<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">VON GERD FILTGEN. Der aus New Orleans stammende Barney Bigard (1906 \u2013 1980) beherrschte meisterhaft die kreolische Klarinetten-Tradition seiner Heimatstadt. In seiner klangvollen Spielweise dominierten virtuose, im tiefen wie auch hohem Register seines Instruments kreierte Improvisationen, die zahlreiche historisch relevante Sessions veredelten. Man st\u00f6\u00dft auf Bigards Namen in den Bands von Traditional Jazz-Giganten wie Jelly Roll Morton und King Oliver. Noch bekannter wurde er durch sein Engagement im Duke Ellington Orchester. F\u00fcr ihn komponierte der prominente Bandleader sogar \u00bbClarinet Lament (Barney\u2019s Concerto)\u00ab.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show \u2013 Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Die Kunst der schwebenden Kl\u00e4nge \u2013 Steev Kindwald in Rajasthan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit zwanzig Jahren bereits spielt Steev Kindwald die indische Doppelfl\u00f6te Alghoza. Erst nach zwanzig Jahren \u00dcbung, sagt sein Meister in Rajasthan, klingt das Instrument gut. Vorausgesetzt, man widmet sich voll und ganz dem Alghoza-Studium. Alghoza spielen sei das Erste, was man nach dem Aufwachen macht und das Letzte, bevor man zu Bett geht. F\u00fcr Steev Kindwald geht es um viel mehr als das blo\u00dfe \u00dcben auf einem Instrument: Alghoza spielen ist ein Seins-Zustand, eine Lebensform. Und es ist die Kunst, wie jene Menschen zu leben, die die Alghoza bis zur Vollendung verinnerlicht haben, und dennoch seine eigenen Varianten dieser Musik zu pr\u00e4gen. Wie kaum ein anderer Musiker vereint Steev Kindwald die Einfl\u00fcsse verschiedenster Kulturen in sich. Sein Faible f\u00fcr komplexe, rhythmische Strukturen verbindet Steev mit seiner Herkunft: ein Teil der Familie hat ihre Wurzeln in Siebenb\u00fcrgen, Rum\u00e4nien. Ansonsten lebt Steev zwischen den Kontinenten \u2013 \u00a0USA, Frankreich, Japan. Auf seinen ausgedehnten Reisen durch Asien dokumentiert Kindwald seit Jahren auch Meistermusiker und zeremonielle Musiken. So ist ein beeindruckendes Tonarchiv entstanden. Kindwald lernt Fl\u00f6ten und Maultrommeln anzufertigen und l\u00e4sst sich dabei inspirieren von Instrumenten, die ihm auf seinen Reisen durch Asien begegnen oder von Sammlungsst\u00fccken aus ethnologischen Museen und arch\u00e4ologischen Ausgrabungen. 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