{"id":2440,"date":"2013-10-11T18:35:26","date_gmt":"2013-10-11T16:35:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=2440"},"modified":"2013-10-11T18:35:26","modified_gmt":"2013-10-11T16:35:26","slug":"die-frankfurter-geistmesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2013\/10\/die-frankfurter-geistmesse\/","title":{"rendered":"Die Frankfurter Geistmesse"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Heiligen Messe soll ja gelegentlich der Heilige Geist vorbeischauen. Aber nun wurde auch auf der Frankfurter Buchmesse der \u201eGeist\u201c gesichtet. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels, forderte bei der diesj\u00e4hrigen Messeer\u00f6ffnung den Erhalt der Buchpreisbindung, weil anderenfalls \u201edie Macht des Geldes \u00fcber den Geist\u201c siege.<\/p>\n<p>Erstaunlich ist an dieser Formulierung, dass das Medium Buch einfach so mit Geist identifiziert wird, als w\u00e4re jeder Buchtitel mindestens Shakespeare oder Kant und das Wort \u201eGeld\u201c in der Buchbranche unbekannt. Tats\u00e4chlich macht der Buchhandel mehr als 30 Prozent seines Umsatzes mit wahnsinnig seri\u00f6sen \u201eRatgebern\u201c, weitere 15 Prozent mit enorm geistvollen Kochb\u00fcchern. Nur etwa 20 Prozent der Neuheiten fallen ins Gebiet der eigentlichen Literatur, und auch davon noch machen Comics, Geschenkb\u00fccher, Thriller und Fantasy-Titel die H\u00e4lfte aus. Die rohstoffvernichtende Rundum-Betextungsbranche Belletristik wird derzeit dominiert von solchen Geistesriesen wie Adler-Olsen, Follett, James, Meyer, Paolini, Roche, Rowling.<\/p>\n<p>Ich denke, wir sind uns da einig: Diese unglaubliche Ansammlung von Geist rechtfertigt f\u00fcr B\u00fccher jegliche Preisbindung \u2013 wie auch bei Tabakwaren, Arzneimitteln und anderen Drogen \u2013 sowie nat\u00fcrlich den erm\u00e4\u00dfigten Mehrwertsteuersatz, wie er auch f\u00fcr lebende Hausschweine und Milchmischgetr\u00e4nke gilt. Dieser Frankfurter Koch- und Geschenkb\u00fccher-Geist ist einfach mit wahrhaftigen Produkten menschlicher Geisteskraft nicht zu vergleichen, etwa Musikaufnahmen der Werke von Bach und Beethoven, Charlie Parker und Keith Jarrett. In der Musik behauptet sich das Geistige weiterhin souver\u00e4n: unpr\u00e4tenti\u00f6s, ungebunden, unerm\u00e4\u00dfigt und garantiert ratgeberfrei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Heiligen Messe soll ja gelegentlich der Heilige Geist vorbeischauen. Aber nun wurde auch auf der Frankfurter Buchmesse der \u201eGeist\u201c gesichtet. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels, forderte bei der diesj\u00e4hrigen Messeer\u00f6ffnung den Erhalt der Buchpreisbindung, weil anderenfalls \u201edie Macht des Geldes \u00fcber den Geist\u201c siege. Erstaunlich ist an dieser Formulierung, dass das Medium Buch einfach so mit Geist identifiziert wird, als w\u00e4re jeder Buchtitel mindestens Shakespeare oder Kant und das Wort \u201eGeld\u201c in der Buchbranche unbekannt. 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Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-Dm","jetpack-related-posts":[{"id":15217,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/03\/bluesgetraenkt-und-frei-im-geist-a-love-electric-im-leeren-beutel-in-regensburg\/","url_meta":{"origin":2440,"position":0},"title":"Bluesgetr\u00e4nkt und frei im Geist \u2013 &#8222;A Love Electric&#8220; im Leeren Beutel in Regensburg","author":"Michael Scheiner","date":"6. 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