{"id":24150,"date":"2021-01-14T10:09:12","date_gmt":"2021-01-14T09:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=24150"},"modified":"2021-01-14T14:45:23","modified_gmt":"2021-01-14T13:45:23","slug":"jazz-juwelen-stan-getz-schwanengesang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/01\/jazz-juwelen-stan-getz-schwanengesang\/","title":{"rendered":"Jazz-Juwelen: Stan Getz\u02bc Schwanengesang"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Stefan Barme. Stan Getz ist einer der besten Jazz-Saxophonisten aller Zeiten und \u00fcberhaupt einer der gr\u00f6\u00dften Jazz-Musiker wei\u00dfer Hautfarbe, wobei seine musikalische Genialit\u00e4t m\u00f6glicherweise in einem Zusammenhang mit den seelischen Leiden steht, die seit seiner Jugendzeit ein Teil von ihm waren. Dass Menschen mit k\u00fcnstlerisch-kreativen Ausnahmebegabungen oftmals zu Depressionen neigen und mitunter Verhaltensauff\u00e4lligkeiten sowie psychische St\u00f6rungen zeigen, ist hinl\u00e4nglich bekannt. Man denke etwa an H\u00f6lderlin, Mozart, Schumann und Nietzsche. <\/strong><\/p>\n<p>Stan Getz, der 1927 in Philadelphia als Sohn ukrainisch-j\u00fcdischer Immigranten geboren wurde und seine Kindheit in der New Yorker Bronx verbrachte, nahm schon mit 16 Jahren, als er zum ersten Mal Mitglied einer Band war, jeden Abend so gro\u00dfe Mengen an Alkohol zu sich, dass er sich an der Grenze zur Bewusstlosigkeit befand, im Alter von 18 kam dann Heroin dazu, das er neun Jahre lang exzessiv konsumierte, danach kehrte er wieder zum Alkohol zur\u00fcck; die Drogen brauchte er, um seine Angst vor dem Publikum und dem eigenen Versagen zu besiegen oder doch zumindest erheblich zu verringern (Getz hatte einen starken Hang zum Perfektionismus und war \u00fcberm\u00e4\u00dfig selbstkritisch).<\/p>\n<h3>Die dunkle Seite<\/h3>\n<p>Unter dem Einfluss der Rauschmittel kommen jedoch auch Getz\u02bc dunkle Seiten zum Vorschein: Er zeigt Anfl\u00fcge von Schizophrenie, begeht Selbstmordversuche, beschimpft bei Aufnahmen Musikerkollegen, ist h\u00e4ufig gewaltt\u00e4tig gegen seine zweite Ehefrau Monica, pr\u00fcgelt sich wiederholt mit seinem Schwager, wird im volltrunkenen Zustand gegen seinen Sohn Nicky handgreiflich, als dieser nach einem Unfall an Kr\u00fccken gehen muss, zerschl\u00e4gt im Haus Fenster und Lampen \u2026 Doch w\u00e4hrend all dieser Jahre des Suchtelends und der Gewaltexzesse brilliert er auf der B\u00fchne und im Studio als feinf\u00fchliger, inspirierter K\u00fcnstler und entlockt seinem Tenorsaxophon diese wunderbar weichen, lyrischen T\u00f6ne, f\u00fcr die er so ber\u00fchmt ist und die ihm den Beinamen \u201ethe Sound\u201c eingebracht haben.<\/p>\n<h3>Samba und Cool Jazz<\/h3>\n<p>Seinen gr\u00f6\u00dften kommerziellen Erfolg hatte Getz mit dem Jazz-Bossa-Nova-Album <em>Getz\/Gilberto<\/em> (1964), das er gemeinsam mit den beiden Begr\u00fcndern und Lichtgestalten der brasilianischen Bossa Nova, Tom Jobim und Jo\u00e3o Gilberto, einspielte; das Album wurde mit drei Grammys ausgezeichnet und erhielt als erste Jazz-Aufnahme den Grammy f\u00fcr das Album des Jahres. Zur Bossa Nova, die Stan Getz 1961 durch den Gitarristen Charlie Byrd kennengelernt hatte, zeigte er eine besondere Affinit\u00e4t, was sicherlich nicht zuletzt auch darin begr\u00fcndet liegt, dass dieser brasilianische Musikstil seine Wurzeln sowohl im Samba als auch im Cool Jazz hat, zu dessen prominenten Vertretern Getz geh\u00f6rte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"24151\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/01\/jazz-juwelen-stan-getz-schwanengesang\/cd-cover_gilberto\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?fit=1400%2C1400&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1400,1400\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"cd-cover_gilberto\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?fit=600%2C600&amp;ssl=1\" class=\"alignleft size-medium wp-image-24151\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?resize=1320%2C1320&amp;ssl=1 1320w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/cd-cover_gilberto.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Schwanengesang<\/h3>\n<p>Erst 1986, f\u00fcnf Jahre vor seinem Tod, schaffte er es, dem Alkohol zu entsagen. Nur ein Jahr sp\u00e4ter wurde er jedoch mit einer schrecklichen Diagnose konfrontiert: Man hatte hinter seinem Herz einen Tumor in der Gr\u00f6\u00dfe einer Grapefruit gefunden. Trotzdem gab er weiter Konzerte und brach im gleichen Jahr (1987) sogar zu einer Europa-Tournee auf, wobei er unter anderem im <em>Caf\u00e9 Montmartre<\/em> in Kopenhagen spielte, das Ende der 1950er Jahre er\u00f6ffnet worden war und in dem Getz, der in jener Zeit in der d\u00e4nischen Hauptstadt lebte, h\u00e4ufig aufgetreten war. Kurz nach seiner R\u00fcckkehr wurde der Tumor zwar entfernt, doch etwa ein Jahr sp\u00e4ter wurde bei ihm Leberkrebs festgestellt, und die \u00c4rzte teilten ihm mit, dass er maximal noch ein Jahr zu leben habe. Doch Getz, der den Rat der Mediziner zu einer Operation mit zus\u00e4tzlicher Strahlen- und Chemotherapie nicht befolgt, sondern stattdessen auf asiatische Behandlungsmethoden sowie makrobiotische Ern\u00e4hrung und Heilkr\u00e4uter gesetzt hatte, war auch zwei Jahre sp\u00e4ter noch am Leben, spielte Studioalben ein und musizierte auch vor Publikum; Anfang 1991 flog er sogar noch einmal nach Europa und trat auch wieder in \u201eseinem\u201c <em>Caf\u00e9 Montmartre<\/em> auf, aber diesmal nicht wie 1987 als Teil eines Quartetts, sondern im Duett mit dem famosen Kenny Barron, Getz\u02bc Lieblingspartner am Piano, der auch schon zum 1987er Quartett geh\u00f6rte (neben Rufus Reid am Kontrabass und Victor Lewis am Schlagzeug). Bei seinen letzten Auftritten in dem Kopenhagener Jazz-Club spielte er in dem Bewusstsein, dass es seine letzten \u00fcberhaupt sein k\u00f6nnten, und er gestand: \u201eIn my fantasy, I was singing my musical swan song\u201c. Sein Gef\u00fchl hatte ihn nicht get\u00e4uscht: Am 6. Juni 1991, nur wenige Monate nach seinen Kopenhagener Konzerten, starb Stan Getz im Alter von 64 Jahren in seinem Haus im kalifornischen Malibu an Leberkrebs.<\/p>\n<h3>Klingende Dokumente<\/h3>\n<p>Stan Getz\u02bc Kopenhagener Schwanengesang, bei dem es sich \u00fcberwiegend um Jazz-Standards und Songs aus dem <em>Great American Songbook<\/em> handelt, ist auf insgesamt zw\u00f6lf CDs (mit einigen \u00dcberlappungen) dokumentiert: Die beiden CDs <em>Anniversary!<\/em> (1989) und <em>Serenity<\/em> (1991) enthalten insgesamt 12 St\u00fccke vom Konzert des Quartetts von 1987, die Doppel-CD <em>People Time<\/em> (1992) bietet 14 Nummern von den Duett-Auftritten mit Kenny Barron aus dem Jahr 1991, auf der 2002 erschienenen CD <em>Caf\u00e9 Montmartre<\/em> findet sich eine Auswahl von neun St\u00fccken aus diesen drei CDs, und im Jahre 2009 erschien die sieben CDs umfassende Box <em>People Time: The complete recordings<\/em> mit dem gesamten Material der Konzerte, die Getz und Barron an vier Abenden Anfang M\u00e4rz 1991 in Kopenhagen gaben. Es ist schier unfassbar, welche H\u00f6chstform Getz, der sowohl einer der gr\u00f6\u00dften Melodiker als auch einer der begnadetsten Improvisatoren der Jazz-Geschichte ist, hier trotz seiner Krankheit erreicht. Die Saxophon-Legende und der ebenfalls h\u00f6chst improvisationsbegabte Barron, den Getz einmal als \u201ethe other half of my musical heart\u201c bezeichnet hat, erschaffen in ihren Interpretationen der beiden Balladen <em>Soul Eyes<\/em> und <em>First Song<\/em> eine so zarte Sch\u00f6nheit, wie sie von k\u00fcnftigen Interpreten wohl nicht mehr zu erreichen sein wird; zu meinen Favoriten z\u00e4hlt daneben auch die melodi\u00f6se Quartett-Nummer <em>Falling in Love<\/em> (ausschlie\u00dflich auf <em>Serenity<\/em> und <em>Caf\u00e9 Montmartre<\/em> enthalten), die der Pianist Victor Feldmann, ein fr\u00fcherer Partner von Getz, eigens f\u00fcr diesen komponiert hat. Zwar bevorzugte der Meister der Ballade zeit seines Lebens langsame und Mid-Tempo-St\u00fccke, die auch bei seinen letzten Kopenhagener Konzerten deutlich \u00fcberwiegen, doch mit seinem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Talent verstand er es eben auch, bei Up-Tempo-Nummern zu exzellieren, wie etwa bei <em>Voyage<\/em>, <em>I remember you<\/em> und <em>I love you<\/em> auf der CD <em>Serenity<\/em> zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p>Als Getz von seinem \u201eSchwanengesang\u201c sprach, h\u00e4tte er gar kein passenderes Wort w\u00e4hlen k\u00f6nnen, denn dieser Ausdruck basiert auf einem alten griechischen Mythos, demzufolge Schw\u00e4ne kurz vor ihrem Tod noch einmal mit trauriger, aber wundersch\u00f6ner Stimme ein letztes Lied erklingen lassen.<\/p>\n<p>CD-Tipps:<\/p>\n<p><em>Anniversary!,\u00a0<\/em>EmArcy, 1989<\/p>\n<p><em>Serenity,\u00a0<\/em>EmArcy, 1991<\/p>\n<p><em>People Time<\/em> (Doppel-CD), EmArcy\/Gitanes Jazz Productions, 1992<\/p>\n<p><em>Caf\u00e9 Montmartre, <\/em>Universal, 2002<\/p>\n<p><em>People Time: The complete recordings<\/em> (Box-Set, 7 CDs),\u00a0Universal, 2009<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beitragsbild: &#8222;Jazz at the Philharmonica&#8220; in the Concertgebouw, Amsterdam. Stan Getz, tenor saxophone &amp; Lou Levy, piano. 11 April 1959, Foto: Wim van Rossem (ANEFO) \/ Wikimedia Commons<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Stefan Barme. Stan Getz ist einer der besten Jazz-Saxophonisten aller Zeiten und \u00fcberhaupt einer der gr\u00f6\u00dften Jazz-Musiker wei\u00dfer Hautfarbe, wobei seine musikalische Genialit\u00e4t m\u00f6glicherweise in einem Zusammenhang mit den seelischen Leiden steht, die seit seiner Jugendzeit ein Teil von ihm waren. Dass Menschen mit k\u00fcnstlerisch-kreativen Ausnahmebegabungen oftmals zu Depressionen neigen und mitunter Verhaltensauff\u00e4lligkeiten sowie psychische St\u00f6rungen zeigen, ist hinl\u00e4nglich bekannt. Man denke etwa an H\u00f6lderlin, Mozart, Schumann und Nietzsche. Stan Getz, der 1927 in Philadelphia als Sohn ukrainisch-j\u00fcdischer Immigranten geboren wurde und seine Kindheit in der New Yorker Bronx verbrachte, nahm schon mit 16 Jahren, als er zum ersten Mal Mitglied einer Band war, jeden Abend so gro\u00dfe Mengen an Alkohol zu sich, dass er sich an der Grenze zur Bewusstlosigkeit befand, im Alter von 18 kam dann Heroin dazu, das er neun Jahre lang exzessiv konsumierte, danach kehrte er wieder zum Alkohol zur\u00fcck; die Drogen brauchte er, um seine Angst vor dem Publikum und dem eigenen Versagen zu besiegen oder doch zumindest erheblich zu verringern (Getz hatte einen starken Hang zum Perfektionismus und war \u00fcberm\u00e4\u00dfig selbstkritisch). 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