{"id":18004,"date":"2018-12-06T09:53:32","date_gmt":"2018-12-06T08:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=18004"},"modified":"2018-12-04T10:53:57","modified_gmt":"2018-12-04T09:53:57","slug":"von-moebeln-im-ohr-und-klaengen-auf-denen-man-sitzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/12\/von-moebeln-im-ohr-und-klaengen-auf-denen-man-sitzt\/","title":{"rendered":"Von M\u00f6beln im Ohr und Kl\u00e4ngen, auf denen man sitzt"},"content":{"rendered":"<p>\u201eVisionen\u201c sind heilbar, wollte der fr\u00fchere Bundeskanzler Helmut Schmidt einst selbstgef\u00e4llig weismachen. Es w\u00e4re schade drum. Deutlich wird das auch an Visionen, welche die Berliner Pianistin Fee Stracke auf einem Flughafen in Kanada \u00fcberkamen. Nach einem Workshop sass sie dort ersch\u00f6pft rum, als sich pl\u00f6tzlich die Stuhlreihen und Sitze um sie herum zu Rhythmen und einer Melodie formten. Gottseidank rannte Stracke, nach Deutschland\u00a0 zur\u00fcckgekehrt, nicht gleich zum Arzt, sondern begann Archive und Bibliotheken nach anderen besonderen Sitzgelegenheiten zu durchforschen. Recht bald stie\u00df sie dabei auf den Ulmer Hocker von Max Bill, den Plastic Side Chair auf Traverse von Charles und\u00a0 Ray Eames, den ikonischen Freischwinger von Mies van de Rohe, Marc Stam und Marcel Breuer aus den 20er Jahren, Michael Thonets Kaffeehausstuhl und etliche andere M\u00f6bel mit Stil und Geschichte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_18005\" aria-describedby=\"caption-attachment-18005\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"18005\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/12\/von-moebeln-im-ohr-und-klaengen-auf-denen-man-sitzt\/hauptfoto_2016-08-28_fee-stracke_foto_dovile-sermokas_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?fit=3500%2C2333&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3500,2333\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 6D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1472384410&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;55&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;1250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee Stracke_Foto_Dovile Sermokas_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?fit=840%2C560&amp;ssl=1\" class=\"wp-image-18005 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?resize=900%2C600&amp;ssl=1 900w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?resize=600%2C400&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?resize=120%2C80&amp;ssl=1 120w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/HAUPTFOTO_2016-08-28_Fee-Stracke_Foto_Dovile-Sermokas_2.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-18005\" class=\"wp-caption-text\">Fee Stracke Quartett. Foto: Dovile Sermokas<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aus den eher zuf\u00e4lligen musikalischen Visionen wurde eine k\u00fcnstlerische Absicht \u2013 und nach Monaten des Forschens, konzeptuellen T\u00fcftelns und Noten Schreibens ein Packen voller St\u00fccke, mit dem Fee Stracke ins Studio gehen konnte. Ein Stipendium des Berliner Senats half dabei und mit Daniel Meyer (g), Berit Jung (b) und Hampus Melin (dr) fand die Vision\u00e4rin die passenden Mitmusiker. \u201eIch bin sehr froh\u201c, sagt sie \u00fcber die drei, \u201edass ich alle f\u00fcr dieses Projekt begeistern konnte. Ich liebe einfach das Zusammenspiel, die Energie und Interaktion mit ihnen. Die drei pr\u00e4gen die Komposition immer wieder auf\u2019s Neue mit ihrem Spielstil und ihren Improvisationen. Meine St\u00fccke sollen wie St\u00fchle und M\u00f6bel sein, die wir ja auch individuell nutzen und bespielen.\u201c Aus verschiedenen Parametern dieser Sitz- und sonstigen M\u00f6bel, aus ihren Ma\u00dfen, den Materialien, formen und Nutzungsweisen hat Stracke 14 St\u00fccke mit insgesamt 55 Minuten Dauer gestrickt. \u00dcberraschend, vielf\u00e4ltig und originell klingen diese M\u00f6belkompositionen, die nicht wie Erik Saties \u201eMusique d`ameublement\u201c einen Raum m\u00f6blieren, sondern die M\u00f6belst\u00fccke durchdringen und in anderer Form erstehen lassen.<\/p>\n<p>Da schwingt der Kaffeehausstuhl das (Tanz-)Bein zum Walzertakt und der Freischwinger wird von der schwebenden Improvisation \u201eSeamless Steel\u201c auf der Gitarre Meyers mit gebundenem Spiel und viel Raum wunderbar eingeschwungen. Dann lassen die Stahlsaiten das Sitzgef\u00fchl als Flageolett erklingen. Das minimalistische Klavier, der vertr\u00e4umt-gestrichene Bass und das freie Spiel des Schlagzeugs schaffen die Stimmung einer Besprechung am Freitagnachmittag im B\u00fcro, wenn die Gedanken von den Tops abschweifen. Halb abwesend vertr\u00e4umt, halb schwerm\u00fctig verliert sich ein Sitzender im Boston Loveseat zwischen Klangtupfern, schiefen Akkorden und wolkigem Rauschen. \u201eDie Ameise\u201c wirkt gesch\u00e4ftig, biegsam und nimmerm\u00fcde in ihrem minimalistischen Duktus aus Ausdauer und k\u00fchlen Modernit\u00e4t. In anderen M\u00f6belkompositionen flie\u00dfen Elemente von Volksliedern, klassisch anmutende Motive, Marschrhythmen, stimmungsvolles Pathos und viel freier Geist mit ein und verbinden immer wieder komponierte mit improvisierten Teilen. \u201eBeim Ulmer Hocker von Max Bill habe ich schematisch gearbeitet\u201c, erz\u00e4hlt die Pianistin in einem Interview, \u201eund mit den Ma\u00dfen und der Bauweise experimentiert\u201c. Die Seitenl\u00e4ngen h\u00e4tten zum Beispiel \u201edie Anzahl der Beats, die Tonfrequenzen und Grundharmonien vorgegeben\u201c. Daraus ist ein sehr abwechslungsreiches und \u00fcberaus spannendes Album entstanden, das danach verlangt wieder und wieder Platz zu nehmen und auszuloten welche Stimmung, welcher Sound heute passend zur eigenen Gem\u00fctslage steht. Manchmal r\u00e4kelt man sich auch auf seinem \u201eWunderhocker\u201c, blickt auf den \u201eTeetisch (zusammengeklappt)\u201c und fragt sich seufzend, ,warum gibt es nicht mehr solcher form- und stilvollen Sitz- und Gebrauchsm\u00f6bel in meinem Ohr?&#8216;<\/p>\n<p>Michael Scheiner<\/p>\n<p>Fee Stracke, Instrumental Chairs, Unit Records UTR 4863<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"18006\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/12\/von-moebeln-im-ohr-und-klaengen-auf-denen-man-sitzt\/12-cm-digi-2-sides-1tray_ok-cdr\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?fit=3000%2C3000&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3000,3000\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;GiedreKS&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;12 cm digi-2-sides-1tray_OK.cdr&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"12 cm digi-2-sides-1tray_OK.cdr\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?fit=600%2C600&amp;ssl=1\" class=\"alignleft size-medium wp-image-18006\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Cover_Instrumental_Chairs_FRONT_NEU.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eVisionen\u201c sind heilbar, wollte der fr\u00fchere Bundeskanzler Helmut Schmidt einst selbstgef\u00e4llig weismachen. Es w\u00e4re schade drum. Deutlich wird das auch an Visionen, welche die Berliner Pianistin Fee Stracke auf einem Flughafen in Kanada \u00fcberkamen. Nach einem Workshop sass sie dort ersch\u00f6pft rum, als sich pl\u00f6tzlich die Stuhlreihen und Sitze um sie herum zu Rhythmen und einer Melodie formten. Gottseidank rannte Stracke, nach Deutschland\u00a0 zur\u00fcckgekehrt, nicht gleich zum Arzt, sondern begann Archive und Bibliotheken nach anderen besonderen Sitzgelegenheiten zu durchforschen. Recht bald stie\u00df sie dabei auf den Ulmer Hocker von Max Bill, den Plastic Side Chair auf Traverse von Charles und\u00a0 Ray Eames, den ikonischen Freischwinger von Mies van de Rohe, Marc Stam und Marcel Breuer aus den 20er Jahren, Michael Thonets Kaffeehausstuhl und etliche andere M\u00f6bel mit Stil und Geschichte. Aus den eher zuf\u00e4lligen musikalischen Visionen wurde eine k\u00fcnstlerische Absicht \u2013 und nach Monaten des Forschens, konzeptuellen T\u00fcftelns und Noten Schreibens ein Packen voller St\u00fccke, mit dem Fee Stracke ins Studio gehen konnte. 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Februar 2014","format":false,"excerpt":"Auch wenn viele (Jazz-)Musiker ihren Lebensunterhalt gerne allein durch das Musikmachen finanzieren k\u00f6nnen w\u00fcrden, gibt eine gro\u00dfe Mehrheit von ihnen zus\u00e4tzlich Unterricht, um \u00fcber die Runden zu kommen. Unterrichtet wird in den eigenen R\u00e4umlichkeiten, an einer privaten oder st\u00e4dtischen Musikschule oder an einer der derzeit gut 20 deutschen Musikhochschulen. 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