{"id":17777,"date":"2018-11-05T13:48:03","date_gmt":"2018-11-05T12:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=17777"},"modified":"2018-11-05T13:48:03","modified_gmt":"2018-11-05T12:48:03","slug":"jazzfest-berlin-2018-tag-4-melancholielinien-der-verspaetete-jazz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-melancholielinien-der-verspaetete-jazz\/","title":{"rendered":"Jazzfest Berlin 2018 | Tag 4 | Melancholielinien \u2013 Der versp\u00e4tete Jazz"},"content":{"rendered":"<p>Das Jazzfest Berlin 2018 ist vorbei. Ein letzter Abend im Haus der Berliner Festspiele bot drei Acts \u00fcber die man fast hinweggehen k\u00f6nnte, um sich gleich einer Schlussbewertung zuzuwenden. Aber der Chronist ist gefragt, wenigstens die letzten Eindr\u00fccke einzusammeln. Ein bisschen verr\u00e4terisch wurde freudfehlerisch der Abend von der Moderatorin mit \u201eOhren zu\u201c angeteast. Und das ganze als \u201eMelancholic Sunday\u201c.<\/p>\n<p>Da w\u00e4re zur Er\u00f6ffnung <strong>\u201eKim Myhr (Norwegen\/Australien) \u2013 You | me\u201c<\/strong> auf der B\u00fchne gewesen: drei Schlagzeuger und drei Gitarristen sowie ein Bassist boten zwei l\u00e4ngere musikalische Klangschalen an, deren Verlauf ich hier einmal nachzeichne.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17782\" aria-describedby=\"caption-attachment-17782\" style=\"width: 811px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"17782\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-melancholielinien-der-verspaetete-jazz\/verlauf_kim_mhyr\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?fit=1653%2C1223&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1653,1223\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Musikverlauf Kim Myhr\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Musikverlauf Kim Myhr&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Musikverlauf Kim Myhr&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?fit=811%2C600&amp;ssl=1\" class=\"size-large wp-image-17782\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?resize=811%2C600&#038;ssl=1\" alt=\"Musikverlauf Kim Myhr\" width=\"811\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?resize=811%2C600&amp;ssl=1 811w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?resize=300%2C222&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?resize=768%2C568&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?resize=600%2C444&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Verlauf_kim_mhyr.jpg?w=1653&amp;ssl=1 1653w\" sizes=\"auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17782\" class=\"wp-caption-text\">Musikverlauf Kim Myhr<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zwei Klangbilder aus minimalem (aber perkussiv reichhaltigem \u2013 ich liebe die Gro\u00dfe Trommel) Material. Beim zweiten im Dauerpuls von Achteln im taktweisen Wechsel von zwei Akkorden, als h\u00fcpfe man von einem Bein aufs andere. Kann man machen, findet seine Freundinnen. Ist, so geh\u00f6rt, radikalreduziert oder langweilig. Das mag jeder f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n<p>Also Ohren auf beim <strong>Mary Halvorson Octet (USA) \u2013 Away with you<\/strong>? Ich f\u00fcrchte, ja \u2013 nur was man dann zu h\u00f6ren bekam bei ca. f\u00fcnf St\u00fccken (habe nicht mitgez\u00e4hlt) war eher magere Kost, die h\u00e4ufig genug leider Timing innerhalb der Musikerinnenschar vermissen lie\u00df, dabei war das jeweilige Grundmaterial bunt gemischt, es reichte von Tristanakkorden (ganz zu Beginn) \u00fcber fast kinderliedartige Vorlagen bis zu Hocquetus-Passagen (versemmelt). Dazu traten Intonationsschwierigkeiten bei den Bl\u00e4sern. Der Ablauf immer gut vorhersehbar, ein bisschen immer auf dem Wege den musikalischen Input der St\u00fccke am Anfang zu pulverisieren, ohne das dies gewollt erscheint. Also besser \u201eOhren zu?\u201c. Hmmm.<\/p>\n<p>Zum Abschluss dann <strong>Bill Frisell mit einem Solo<\/strong>. Schwierige Sache das. Obzwar der Saal and\u00e4chtig ruhig blieb, waren die filigranen Gitarrenlinien wenig angetan, einen mitzuziehen. Es ist wirklich schwierig da einen musikalischen Strom zu entwickeln. Vielleicht gelang das noch am nachdr\u00fccklichsten im l\u00e4ngeren zweiten St\u00fcck unter Einsatz einiger Effektger\u00e4te in die er Patterns legen konnte. Das hatte etwas Feingliedriges, Meditatives: Musik wie auf Zehenspitzen. Insgesamt blieb das alles unter dem Motto und Albumtitel \u201eMusic is\u201c wenig genug. Rezensent verlie\u00df den Auftritt noch vor der Zugabe, bei der er mit Mary Halvorson sich zu Duo zusammenband.<\/p>\n<ul>\n<li>Hier geht es zu den <a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-mary-halvorson-octet-bill-frisell\/\">Bildern vom letzten Abend, pr\u00e4sentiert vom HuPe-kollektiv<\/a><br \/>\nIch finde, die haben ein besonderes Lob verdient. Kann ich ja sagen, sind schlie\u00dflich nicht von mir!<\/li>\n<\/ul>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"17792\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-melancholielinien-der-verspaetete-jazz\/punkt_huf\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/punkt_huf.jpg?fit=150%2C150&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"150,150\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"punkt_huf\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/punkt_huf.jpg?fit=150%2C150&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-17792\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/punkt_huf.jpg?resize=150%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Punkt!<\/p>\n<h2>Was war das denn nun alles?<\/h2>\n<p>Das wars mit dem Jazzfest Berlin 2018. Ein \u00dcberblich in Kritiken anderer Autorinnen zum Jazzfest 2018 ist wie immer ganz lehr- aber nicht hilfreich. Denn man wird da kein Einverst\u00e4ndnis untereinander finden. F\u00fcr die einen war der <a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-2-friday-blast\/\">Auftritt des Art Ensemble Of Chicago<\/a> h\u00fcbsch, andere fanden die <a href=\"http:\/\/www.kn-online.de\/Nachrichten\/Kultur\/Jazzfest-Berlin-Die-Proteste-aus-Chicago-klingen-altbacken\">Proteste aus Chicago altbacken<\/a> oder wie <a href=\"https:\/\/www.jazzcity.de\/index.php\/jazzpolizei\/2241-jazzfest-berlin-ii\">R\u00fcsenberg bei Jazzcity.de<\/a> \u201eDas war wenig \u201ablack\u2018 und schon gar nicht \u201afuture\u2018, sondern kammermusikalische Konvention.\u201c<\/p>\n<p>Oder nehmen wir das <a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-1-so-what-can-jazz-do\/\">\u201eExpolding Star International\u201c am ersten Tag<\/a>. F\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/kultur\/beitrag\/2018\/11\/konzertkritik-jazzfest-berlin-2018-erster-abend.html\">Autor des rbb<\/a>: \u201e\u00dcberhaupt steigert sich der Abend, er eskaliert fast schon &#8211; und kann nur noch mit einem Ensemble enden, das sich Exploding Star International nennt.\u201c F\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/jazzfest-berlin-2018-herzschlag-des-universums\/23352206.html\">Gregor Dotzauer im Tagespiegel dagegen<\/a>: \u201eBei der Urauff\u00fchrung des Auftragswerks \u201aGalactic Parables Vol. II\u2018 treffen Chicago und Berlin in gro\u00dfer Klanggeste und fieseligem Kleinklein aufeinander, ohne die Dichte des Black Earth Ensemble zu erreichen.\u201c Jaimie Branch hat f\u00fcr die einen einfach zu tief intoniert, f\u00fcr andere war es das Highlight auf der B\u00fchne des Hauses der Berliner Festspiele.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17784\" aria-describedby=\"caption-attachment-17784\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"17784\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-melancholielinien-der-verspaetete-jazz\/jazzfest_ende\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?fit=2200%2C2200&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2200,2200\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Der Kritiker wei\u00df nicht. Foto: Hufner\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Der Kritiker wei\u00df nicht. Foto: Hufner&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Der Kritiker wei\u00df nicht. Foto: Hufner&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?fit=600%2C600&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-17784\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Der Kritiker wei\u00df nicht. Foto: Hufner\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?resize=600%2C600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jazzfest_ende.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17784\" class=\"wp-caption-text\">Der Kritiker wei\u00df nicht. Foto: Hufner<\/figcaption><\/figure>\n<p>Genauso umstritten (nicht f\u00fcr mich, ich bin da leidenschaftslos, siehe unten): Die neue Leiterin des Jazzfest Berlin, Nadin Deventer, die den einen als gro\u00dfartige Impulsgeberin erscheint und die Politik auf die B\u00fchne zur\u00fcckholt, afrofuturische Akzente setzt (so im Jazzorgan &#8222;Spiegel&#8220;) und f\u00fcr andere eher eine Fehlbesetzung ist (<a href=\"https:\/\/www.jazzcity.de\/index.php\/news\/2239-spiegel-online\">R\u00fcsenberg schon 2017<\/a>): \u201esie schwadroniert nur \u00fcber Jazz \u2013 als habe es einen Richard Williams, einen Bert Noglik, einen Albert Mangelsdorff, einen George Gruntz, einen Joachim Ernst Berendt nie gegeben.\u201c Dagegen <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/programm\/schema\/sendungen\/kultur\/201811\/05\/284770.html\">Jens Lehmann im rbb<\/a>: \u201eStatt weiter an einem \u201abehutsamen Umbruch\u2018 herumzuwerkeln, hat die neue K\u00fcnstlerische Leiterin Nadin Deventer den gro\u00dfen Hebel umgelegt &#8211; und aus dem etwas in die Jahre gekommenen Jazzfest ein junges, offenes, spannendes Festival gemacht.\u201c<\/p>\n<p>Dabei ist die Sache ganz einfach: Jede Leiterin eines solchen Fests setzt die Akzente, die sie jeweils f\u00fcr \u201ewichtig\u201c h\u00e4lt. Nicht mehr, nicht weniger. Es bedarf da keiner Superlativen sondern, Scherz: Alternativen. Was dann auf der B\u00fchne sich ereignet, mein Gott, ist nicht so sehr gut vorhersehbar. Da geht manches eben schief. Manches klappt, manches erg\u00e4nzt auf traumhafte Weise eine unsichtbare L\u00fccke. Jetzt war es eben die Chicago-Sache, bei Williams waren es die englisch-karibischen Elemente, bei Noglik die Blickerweiterung in den Osten. Das finde ich denn doch recht reizvoll, auch beim Scheitern, das man etwas gewagt hat, wo die ganz gro\u00dfen Player nicht dabei waren, wo auch die Plattenfirmen die B\u00fchne nicht f\u00fcr das Featuren der Neuerscheinungen \u201emissbrauchen\u201c. Die Z\u00f6pfe schneidet man gerade ab. Wenngleich man dann wieder das Marketingschwert z\u00fcckt mit Deutschland-, Europa- und Weltpremieren, Urauff\u00fchrungen etc. verfehlt man sein Ziel gleichwohl. Gefallen hatte ich auch nicht an den Ank\u00fcndigungen von Moderatorinnen, die Kommendes in den Himmel der musikalischen Ewigkeiten jubeln. Der Sturz danach ist sehr gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Ich erlaube mir in dem Zusammenhang belgischen Philosophen Friedrich Nietzsche zu zitieren, um den Bogen zu Melancholie zu ziehen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSchlimm genug! Wieder die alte Geschichte! Wenn man sich sein Haus fertiggebaut hat, merkt man, unversehens etwas dabei gelernt zu haben, das man schlechterdings h\u00e4tte wissen m\u00fcssen, bevor man zu bauen \u2013 anfing. Das ewige leidige \u00bbZu sp\u00e4t!\u00ab \u2013 Die Melancholie alles Fertigen!&#8230;\u201c (Nietzsche: Jenseits von Gut und B\u00f6se. DB Sonderband: 100 Werke der Philosophie, S. 33487 (vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 747))<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer wei\u00df, was n\u00e4chstes Jahr kommt? Vielleicht ein Tanz auf den Gr\u00e4bern des Afrofuturismus, ein Blick in die Jazzwerkst\u00e4tten des sog. Fernen Ostens? Mehr Party statt Poetry. Abwarten. Es ist doch auch etwas Sch\u00f6nes, wenn man auf das Unbekannte und Unvorhersehbare warten darf, statt auf dem ewigen Gleisen des (angeblich) Marktg\u00e4ngigen geschient zu werden. Nun denn, nun auf!<\/p>\n<hr \/>\n<h2><strong>Unsere Berichterstattung mit Fotos im R\u00fcckblick<\/strong><\/h2>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"VMWjlxVnNp\"><p><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-mary-halvorson-octet-bill-frisell\/\">Jazzfest Berlin 2018 | Tag 4 | Mary Halvorson Octet \/ Bill Frisell<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-4-mary-halvorson-octet-bill-frisell\/embed\/#?secret=VMWjlxVnNp\" data-secret=\"VMWjlxVnNp\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Jazzfest Berlin 2018 | Tag 4 | Mary Halvorson Octet \/ Bill Frisell&#8220; &#8212; JazzZeitung\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"m5MGL7CFXt\"><p><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-3-suppentopf-typologien\/\">Jazzfest Berlin 2018 | Tag 3 | Suppentopf-Typologien<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-3-suppentopf-typologien\/embed\/#?secret=m5MGL7CFXt\" data-secret=\"m5MGL7CFXt\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Jazzfest Berlin 2018 | Tag 3 | Suppentopf-Typologien&#8220; &#8212; JazzZeitung\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"B4aqOSthy9\"><p><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-2-friday-blast\/\">Jazzfest Berlin 2018 | Tag 2 | Friday Blast<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-2-friday-blast\/embed\/#?secret=B4aqOSthy9\" data-secret=\"B4aqOSthy9\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Jazzfest Berlin 2018 | Tag 2 | Friday Blast&#8220; &#8212; JazzZeitung\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ZNFqlPtePN\"><p><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-1-so-what-can-jazz-do\/\">Jazzfest Berlin 2018 | Tag 1 | \u201cSo What Can Jazz Do?\u201d<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" src=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/11\/jazzfest-berlin-2018-tag-1-so-what-can-jazz-do\/embed\/#?secret=ZNFqlPtePN\" data-secret=\"ZNFqlPtePN\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Jazzfest Berlin 2018 | Tag 1 | \u201cSo What Can Jazz Do?\u201d&#8220; &#8212; JazzZeitung\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Die Musikerinnen des letzten Abends<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Kim Myhr (Norwegen\/Australien) \u2013 You | me<br \/>\n<\/strong>Deutschlandpremiere<\/p>\n<ul>\n<li>Kim Myhr electric and acoustic guitars<\/li>\n<li>David Stacken\u00e4s electric and acoustic guitars<\/li>\n<li>H\u00e5vard Volden electric and acoustic guitars<\/li>\n<li>Adrian Myhr guitars, bass<\/li>\n<li>Ingar Zach percussion<\/li>\n<li>Hans Hulb\u00e6kmo drums, percussion<\/li>\n<li>Tony Buck drums, percussion<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Mary Halvorson Octet (USA) \u2013 Away with you<br \/>\n<\/strong>Europapremiere<\/p>\n<ul>\n<li>Mary Halvorson guitar<\/li>\n<li>Susan Alcorn pedal steel guitar<\/li>\n<li>Dave Ballou trumpet<\/li>\n<li>Jon Irabagon alto saxophone<\/li>\n<li>Ingrid Laubrock tenor saxophone<\/li>\n<li>Jacob Garchik trombone<\/li>\n<li>John H\u00e9bert bass<\/li>\n<li>Tomas Fujiwara drums<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bill Frisell (USA) \u2013 Music is<br \/>\n<\/strong>Deutschlandpremiere Album<\/p>\n<ul>\n<li>Bill Frisell guitar solo<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jazzfest Berlin 2018 ist vorbei. Ein letzter Abend im Haus der Berliner Festspiele bot drei Acts \u00fcber die man fast hinweggehen k\u00f6nnte, um sich gleich einer Schlussbewertung zuzuwenden. Aber der Chronist ist gefragt, wenigstens die letzten Eindr\u00fccke einzusammeln. Ein bisschen verr\u00e4terisch wurde freudfehlerisch der Abend von der Moderatorin mit \u201eOhren zu\u201c angeteast. Und das ganze als \u201eMelancholic Sunday\u201c. Da w\u00e4re zur Er\u00f6ffnung \u201eKim Myhr (Norwegen\/Australien) \u2013 You | me\u201c auf der B\u00fchne gewesen: drei Schlagzeuger und drei Gitarristen sowie ein Bassist boten zwei l\u00e4ngere musikalische Klangschalen an, deren Verlauf ich hier einmal nachzeichne. Zwei Klangbilder aus minimalem (aber perkussiv reichhaltigem \u2013 ich liebe die Gro\u00dfe Trommel) Material. Beim zweiten im Dauerpuls von Achteln im taktweisen Wechsel von zwei Akkorden, als h\u00fcpfe man von einem Bein aufs andere. Kann man machen, findet seine Freundinnen. Ist, so geh\u00f6rt, radikalreduziert oder langweilig. Das mag jeder f\u00fcr sich entscheiden. Also Ohren auf beim Mary Halvorson Octet (USA) \u2013 Away with you? 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