{"id":16682,"date":"2018-07-18T09:00:02","date_gmt":"2018-07-18T07:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=16682"},"modified":"2018-07-16T19:47:48","modified_gmt":"2018-07-16T17:47:48","slug":"timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/","title":{"rendered":"Timing &#038; Ton: Wie Adorno einmal nicht \u201e\u00fcber\u201c den Jazz schrieb, sondern mit ihm"},"content":{"rendered":"<p>Jazz und Adorno ist eine lange Geschichte. Meistens wird sie abgek\u00fcrzt und man sagt sich: Was solls? Schnuppe. War nix f\u00fcr ihn, hat er nicht kapiert und wenn, dann den \u201efalschen\u201c Jazz geh\u00f6rt. In der Tat, klar, was kann Adorno \u00fcber den Jazz gesagt haben, was man brauchen k\u00f6nnte. Blo\u00df weil er ein au\u00dferordentlich kluger Philosoph und Musikkenner war. Der ein bisschen Niveau in das Sprechen \u00fcber und von Musik gebracht hat. Jemand, der \u00fcber den Notenrand hinausdachte und schrieb, aber gewiss eben auch seine \u201eAbneigungen\u201c gehabt hat. Wie jeder und jede?<\/p>\n<p>Klar, Neutralit\u00e4t war seine Sache in der Sache nicht. Zuweilen polemisch, zuweilen denkbar wenig am konkreten musikalischen Ereignis dran, zuweilen f\u00fcr die Leserinnen im Dunkeln tappend. Jazz, das ist sicher, war nicht der Hauptgegenstand seiner Reflexionen. Adorno hat sich sogar manchmal bis an die Grenze der Verleumdung vergaloppiert. So wie 1933: \u201eDie Verordnung, die es dem Rundfunk verwehrt, \u203aNegerjazz\u2039 zu \u00fcbertragen, hat vielleicht einen neuen Rechtszustand geschaffen \u2013 k\u00fcnstlerisch aber nur durchs drastische Verdikt best\u00e4tigt, was sachlich l\u00e4ngst entschieden ist: das Ende der Jazzmusik selber.\u201c [Band 18: Musikalische Schriften V: Abschied vom Jazz. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 15635 (vgl. GS 18, S. 795)] Und nicht vergessen, nach aktueller Rechnung war da die Geschichte des Jazz erst 16 Jahre alt und nicht wie heute 101!<\/p>\n<h2>Kleine Korrekturen<\/h2>\n<p>Aber ganz ohne sp\u00e4te Einsicht war er, Adorno, ja nicht. So schreibt er: \u201eIn der Zeitschrift f\u00fcr Sozialforschung 1936 hatte ich eine soziologische Interpretation des Jazz publiziert, die zwar empfindlich an dem Mangel spezifisch amerikanischer Kenntnisse krankte, \u2026\u201c [Band 10: Kulturkritik und Gesellschaft I\/II: Wissenschaftliche Erfahrungen in Amerika. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 8567, (vgl. GS 10.2, S. 704).]<\/p>\n<p>Wichtig! Es ging ihm so sehr um die Musik \u201eJazz\u201c gar nicht. Sondern wie er hier sagt um eine \u201esoziologische Interpretation\u201c oder wie an anderer Stelle um das \u201eJazzsubjekt\u201c, dessen Konstruktion er sp\u00e4ter als unzul\u00e4nglich bezeichnete: \u201eDie Momente, welche die Idealkonstruktion eines Jazzsubjekts motivieren, sind zu nennen; in dem alten Text \u00fcber Jazz wurde das, wie unzul\u00e4nglich auch immer, versucht.\u201c [Band 8: Soziologische Schriften I: Einleitung zum \u00bbPositivismusstreit in der deutschen Soziologie\u00ab. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 5304 (vgl. GS 8, S. 333).<\/p>\n<h2>\u00dcber \u2013 Zum \u2013 Vom<\/h2>\n<p>Auch wenn man sich die Titel der Aufs\u00e4tze jeweils anschaut: \u201e<strong>\u00dcber<\/strong> Jazz\u201c, \u201e<strong>Zum<\/strong> Jazz\u201c oder \u201e<strong>Abschied vom<\/strong> Jazz\u201c wird man schnell sich klar, so ganz besonders in die Tiefe gehen sie nicht. Jazz als musikalische Spielart war es eher nicht so sehr wert, analysiert zu werden. Fragen zu sozialen Situation standen mehr im Mittelpunkt. Was nicht hei\u00dft, dass Adorno sich auch zur Sache ge\u00e4u\u00dfert h\u00e4tte. Sein Blick f\u00e4llt dabei immer auf Umwege auf den Jazz: \u00dcber die H\u00f6rer, die \u201efans\u201c, \u00fcber die Musikindustrie, \u00fcber die \u201eAneignungen\u201c aus dem Bereich der Neuen Musik. Das Problem beginnt und endet mit der Synkope als einem der problematischen Aufh\u00e4nger. Das k\u00f6nnte man noch lange und weit ausf\u00fchren. Will ich aber nicht. Bin ja schlie\u00dflich Adornit! Und deswegen schon muss man den Jazz mit Adorno gegen Adorno verteidigen. Nicht den ganzen, aber doch gen\u00fcgend.<\/p>\n<p>So sehr also viele Gedanken zum oder \u00fcber den Jazz bei Adorno fehlerhaft sind, ist damit nicht alles pass\u00e9. Dieses Tabularasamachen w\u00e4re dann vor allem bequem, um mit den falschen Vorw\u00fcrfen die richtigen mitzueliminieren. Aber auch das steht nicht gerade an.<\/p>\n<h2>Was man vom Jazz lernen kann, bitte?<\/h2>\n<p>Ansteht vielmehr eine Textstelle bei Adorno, in der er ohne wenn und aber den Jazz als hilfreich bezeichnet. Vor allem f\u00fcr Interpretation im Bereich der traditionellen Musik. Von der geht er auch an dieser Stelle aus. Es geht um Betonungen und solche Differenzierungen an Beispiel von Schumanns Klavierkonzert. N\u00e4her an der Sache, geht nicht.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIn der traditionellen Musik gen\u00fcgt es <em>nicht<\/em>, unabh\u00e4ngig vom Taktstrich zu musizieren, sondern man muss <em>zugleich<\/em> die absoluten und die Taktbetonungen f\u00fchlen, d.h. den Konflikt beider austragen.\u201c (Theodor W. Adorno: Zu einer Theorie der musikalischen Reproduktion, Frankfurt\/M. 2001, S. 171 f.) [Es folgen Beispiele von Schumann]<\/p><\/blockquote>\n<p>In der neuen Musik so f\u00e4hrt Adorno fort, geht solche Differenzierungen verloren, weil sie, so Adorno, wegen der Dissoziation des Rhythmischen wegfallen. Und er denkt da nicht an Carl Orff oder Boris Blacher \u2013 nur um das zu verstehen, sondern um all die seriellen und aleatorischen Verfahren etc., die Avantgarde waren.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSolche Wirkungen sind der neuen Musik, durch den Fortfall des rhythmischen Schemas, verwehrt, analog den entsprechenden harmonischen.\u201c (ebd., S. 172)<\/p><\/blockquote>\n<p>Und da kommt der Jazz ans ins Blickfeld:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eVon hier f\u00e4llt ein Licht auf eine wirkliche Funktion des Jazz: n\u00e4mlich solche Differenzierungen, die sonst verschwinden, zu bewahren. Wie \u00fcbrigens \u00fcberhaupt die <em>Interpretation<\/em> manches vom Jazz zu lernen hat.\u201c (ebd.)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieser Text findet sich in den nachgelassenen Schriften, den Notizen zu einer \u201eTheorie der musikalischen Reproduktion\u201c. Diese Passage stammt aus dem Jahr 1957. Wenn man es genau nimmt, geht es hier auch noch indirekt um so etwas wie Jazz. Es geht um die Art und Weise des Musizierens, um den Umgang mit Timing und Ton. Interpretation <strong>hat<\/strong> manches vom Jazz zu lernen. Leider gibt es meines Wissens keine weiteren Ausf\u00fchrungen dazu bei Adorno. Was er aber klar macht, es gibt diesen ineinanderfallenden Zusammenhang von \u201eKomposition\u201c und \u201eInterpretation\u201c, den man in der traditionellen Musik noch so gut und wahrscheinlich substantiell getrennt wei\u00df (Spezialf\u00e4lle ausgenommen). Oder um es kurz zu sagen: Es schadet der traditionellen Musikerin kein bisschen was, wenn sie sich ordentlich in Jazzkonzerten herumtreibt!<\/p>\n<h2>Warum das?<\/h2>\n<p>Es ist ja klar, dass Adornos grundlegend ramponiertes Bild in der Jazzliteratur durch so einen nachgelassenen Satz nicht allzu sehr korrigierbar ist. Vielmehr w\u00e4re zu fragen, warum er unter der Hand dem Jazz doch einiges abgewinnen konnte, in offiziellen Texten jedoch kaum einen Takt vor dem anderen l\u00e4sst. Ich denke, die Frage ist genereller Art: Es gibt ja auch kaum ein anderes St\u00fcck Musik nach 1910, dem er komplett beispringen w\u00fcrde. Die, die ihm vorgeschwebt h\u00e4tte, hat sich nie realisiert. Was aber das auf den Jazz \u00fcbertragen hei\u00dfen k\u00f6nnte: Man muss einiges als mutwillige Mutma\u00dfung zur Seite legen ohne doch die gesamten triftigen Einsichten zum Sturz zu bringen. Da k\u00f6nnte man \u2013 und das ist ja typisch und geh\u00f6rt zur soziologischen Einsicht in den Jazz dazu \u2013 vom Popbereich einiges lernen, der sich ja durchaus mit zahlreichen Kritiken Adornos einverstanden erkl\u00e4rte und sie weitergetrieben hat: Roger Behrens, Martin B\u00fcsser, G\u00fcther Jacob, Detlef Diedrichsen etc. pp. Aber, nat\u00fcrlich. Muss man nicht. Man k\u00f6nnte auch bei Daniel M. Feiges Philosophie des Jazz weitermachen. Aber dazu bed\u00fcrfte es wohl einer streitbaren Diskussion darum und dar\u00fcber. Soweit ich das sehen konnte, ist das kaum passiert. Was schade ist, aber eben auch zeigt, dass das Interesse daran nicht allzu \u00fcberw\u00e4ltigend zu sein scheint.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz und Adorno ist eine lange Geschichte. Meistens wird sie abgek\u00fcrzt und man sagt sich: Was solls? Schnuppe. War nix f\u00fcr ihn, hat er nicht kapiert und wenn, dann den \u201efalschen\u201c Jazz geh\u00f6rt. In der Tat, klar, was kann Adorno \u00fcber den Jazz gesagt haben, was man brauchen k\u00f6nnte. Blo\u00df weil er ein au\u00dferordentlich kluger Philosoph und Musikkenner war. Der ein bisschen Niveau in das Sprechen \u00fcber und von Musik gebracht hat. Jemand, der \u00fcber den Notenrand hinausdachte und schrieb, aber gewiss eben auch seine \u201eAbneigungen\u201c gehabt hat. Wie jeder und jede? Klar, Neutralit\u00e4t war seine Sache in der Sache nicht. Zuweilen polemisch, zuweilen denkbar wenig am konkreten musikalischen Ereignis dran, zuweilen f\u00fcr die Leserinnen im Dunkeln tappend. Jazz, das ist sicher, war nicht der Hauptgegenstand seiner Reflexionen. Adorno hat sich sogar manchmal bis an die Grenze der Verleumdung vergaloppiert. So wie 1933: \u201eDie Verordnung, die es dem Rundfunk verwehrt, \u203aNegerjazz\u2039 zu \u00fcbertragen, hat vielleicht einen neuen Rechtszustand geschaffen \u2013 k\u00fcnstlerisch aber nur durchs drastische Verdikt best\u00e4tigt, was sachlich l\u00e4ngst entschieden ist: das Ende der Jazzmusik selber.\u201c [Band 18: Musikalische Schriften V: Abschied vom Jazz. &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16684,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[82],"tags":[184,198,200,1876,404,15,1179],"coauthors":[680],"class_list":["post-16682","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","tag-frankfurt","tag-geschichte","tag-gesellschaft","tag-jazz","tag-musikindustrie","tag-rundfunk","tag-sozialforschung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Timing &amp; Ton: Wie Adorno einmal nicht \u201e\u00fcber\u201c den Jazz schrieb, sondern mit ihm - JazzZeitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Timing &amp; Ton: Wie Adorno einmal nicht \u201e\u00fcber\u201c den Jazz schrieb, sondern mit ihm - JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Jazz und Adorno ist eine lange Geschichte. 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So wie 1933: \u201eDie Verordnung, die es dem Rundfunk verwehrt, \u203aNegerjazz\u2039 zu \u00fcbertragen, hat vielleicht einen neuen Rechtszustand geschaffen \u2013 k\u00fcnstlerisch aber nur durchs drastische Verdikt best\u00e4tigt, was sachlich l\u00e4ngst entschieden ist: das Ende der Jazzmusik selber.\u201c [Band 18: Musikalische Schriften V: Abschied vom Jazz. &hellip;","og_url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/","og_site_name":"JazzZeitung","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/hufner","article_published_time":"2018-07-18T07:00:02+00:00","og_image":[{"width":1900,"height":1127,"url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/privatbesitz_c_hufner.jpg?fit=1900%2C1127&ssl=1","type":"image\/jpeg"}],"author":"Huflaikhan","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/"},"author":{"name":"Huflaikhan","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/person\/1ba404714b9455401502bc409a7df45e"},"headline":"Timing &#038; Ton: Wie Adorno einmal nicht \u201e\u00fcber\u201c den Jazz schrieb, sondern mit ihm","datePublished":"2018-07-18T07:00:02+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/"},"wordCount":1145,"commentCount":2,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/privatbesitz_c_hufner.jpg?fit=1900%2C1127&ssl=1","keywords":["Frankfurt","Geschichte","Gesellschaft","Jazz","Musikindustrie","Rundfunk","Sozialforschung"],"articleSection":["Blog"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/","name":"Timing & Ton: Wie Adorno einmal nicht \u201e\u00fcber\u201c den Jazz schrieb, sondern mit ihm - JazzZeitung","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/privatbesitz_c_hufner.jpg?fit=1900%2C1127&ssl=1","datePublished":"2018-07-18T07:00:02+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/07\/timing-ton-wie-adorno-einmal-nicht-ueber-den-jazz-schrieb-sondern-mit-ihm\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/privatbesitz_c_hufner.jpg?fit=1900%2C1127&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/privatbesitz_c_hufner.jpg?fit=1900%2C1127&ssl=1","width":1900,"height":1127,"caption":"Privatbesitz Jazz. 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