{"id":1562,"date":"2012-02-27T11:40:32","date_gmt":"2012-02-27T10:40:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/jazz\/?p=1562"},"modified":"2013-07-10T16:31:48","modified_gmt":"2013-07-10T14:31:48","slug":"unverblumt-eskalierende-koloraturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2012\/02\/unverblumt-eskalierende-koloraturen\/","title":{"rendered":"Unverbl\u00fcmt eskalierende Koloraturen"},"content":{"rendered":"<p>Vor nicht zu langer Zeit gab es in jeder deutschen Kleinstadt einen des Schreibens kundigen Jazzfan \u2013 im Zivilberuf Oberstudienrat oder Rathausbeamter \u2013, der f\u00fcrs Lokalblatt die \u00f6rtlichen Jazzkonzerte besuchte. Dieser gute Mann kannte sich aus: Er wusste, dass Stan Getz kein S\u00e4nger war und Billie Holiday kein Kerl. Er konnte sogar ein Sopransaxophon von einer Klarinette unterscheiden. Doch dieser historische Typus des lokaljournalistischen, kleinst\u00e4dtischen, verbeamteten Jazzfans ist akut vom Aussterben bedroht. Heute schicken die Lokalbl\u00e4tter zu Jazzkonzerten meist die h\u00fcbsche Redaktionspraktikantin \u2013 jung, charmant, ehrgeizig und voller Fantasie! Wie \u00f6de erscheint uns nun pl\u00f6tzlich der jazzelnde Oberstudienrat von einst! Die Jazzkonzert-Berichterstattung erlebt derzeit einen Quantensprung.<\/p>\n<p>Beispiel: das Johannes Enders Trio im Oktober 2011 im oberbayerischen St\u00e4dtchen W. Laut Konzertkritikerin Nr. 1 handelte es sich da um \u201ecoolen Jazz\u201c, sogar um \u201eCooljazz\u201c, gleichzeitig aber auch um \u201edie h\u00e4rtere Version des klassischen Bebops\u201c sowie um eine \u201esuperschnelle Mischung aus Hardbop, Soul und Blues\u201c. Auch Konzertkritikerin Nr. 2 h\u00f6rte sowohl \u201eschwerelosen Cooljazz\u201c als auch \u201eCooljazz mit erdigen Grooves\u201c, zudem aber eine \u201eMixtur aus klassischem Hardbop und NuJazz\u201c. Zu derartig feinnervig-dialektisch differenziertem Stilempfinden waren die hausbackenen Jazzbeamten von ehemals schlicht nicht f\u00e4hig.<\/p>\n<p>Vielleicht liegt\u2019s am erweiterten Bildungshorizont und der fortgeschrittenen Sprachbeherrschung der jungen Generation? Der Wortschatz von Kritikerin Nr. 1 kennt z.B. \u201eImprovisateure\u201c, eine \u201ehochtourige Geschwindigkeit\u201c und \u201eeskalierenden Rhythmus\u201c. Kritikerin Nr. 2 entdeckte im Konzert sogar eine \u201eOberton-Spielweise\u201c, \u201eprogressive Rhythmik\u201c und \u201eunverbl\u00fcmte Klangfarbe\u201c. Auch die erlesenen W\u00f6rter \u201eMensur\u201c und \u201eKoloratur\u201c fanden sich fr\u00fcher eher selten in Jazzkritiken. Steht dem Jazz-Journalismus eine Revolution bevor? Im oberbayerischen St\u00e4dtchen W. ist sie schon voll im Gang.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor nicht zu langer Zeit gab es in jeder deutschen Kleinstadt einen des Schreibens kundigen Jazzfan \u2013 im Zivilberuf Oberstudienrat oder Rathausbeamter \u2013, der f\u00fcrs Lokalblatt die \u00f6rtlichen Jazzkonzerte besuchte. Dieser gute Mann kannte sich aus: Er wusste, dass Stan Getz kein S\u00e4nger war und Billie Holiday kein Kerl. Er konnte sogar ein Sopransaxophon von einer Klarinette unterscheiden. Doch dieser historische Typus des lokaljournalistischen, kleinst\u00e4dtischen, verbeamteten Jazzfans ist akut vom Aussterben bedroht. Heute schicken die Lokalbl\u00e4tter zu Jazzkonzerten meist die h\u00fcbsche Redaktionspraktikantin \u2013 jung, charmant, ehrgeizig und voller Fantasie! Wie \u00f6de erscheint uns nun pl\u00f6tzlich der jazzelnde Oberstudienrat von einst! Die Jazzkonzert-Berichterstattung erlebt derzeit einen Quantensprung. 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Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/wein\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Unverbl\u00fcmt eskalierende Koloraturen - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2012\/02\/unverblumt-eskalierende-koloraturen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Unverbl\u00fcmt eskalierende Koloraturen - JazzZeitung","og_description":"Vor nicht zu langer Zeit gab es in jeder deutschen Kleinstadt einen des Schreibens kundigen Jazzfan \u2013 im Zivilberuf Oberstudienrat oder Rathausbeamter \u2013, der f\u00fcrs Lokalblatt die \u00f6rtlichen Jazzkonzerte besuchte. Dieser gute Mann kannte sich aus: Er wusste, dass Stan Getz kein S\u00e4nger war und Billie Holiday kein Kerl. 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Titel: \"No Chaser\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-pc","jetpack-related-posts":[{"id":24150,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2021\/01\/jazz-juwelen-stan-getz-schwanengesang\/","url_meta":{"origin":1562,"position":0},"title":"Jazz-Juwelen: Stan Getz\u02bc Schwanengesang","author":"Redaktion JazzZeitung","date":"14. Januar 2021","format":false,"excerpt":"Von Stefan Barme. 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