{"id":14216,"date":"2017-11-08T13:48:33","date_gmt":"2017-11-08T12:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=14216"},"modified":"2017-11-08T19:45:12","modified_gmt":"2017-11-08T18:45:12","slug":"regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/","title":{"rendered":"Regelm\u00e4\u00dfige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/10\/die-wiederkehr-des-jazztods-und-die-entschluesselung-des-jazz-genoms\/\">Das Thema ist nicht neu<\/a>. Nach Abfassung des letzten Blog-Textes fiel mir ein anderer von Wolfram Knauer aus dem Regal, den er in dem aufschlussreichen Band 13 der \u201eDarmst\u00e4dter Beitr\u00e4ge zur Jazzforschung\u201c mit dem Titel <a href=\"http:\/\/www.wolke-verlag.de\/jazz-debates.html\">\u201eJazz Debates \/ Jazzdebatten\u201c<\/a> ver\u00f6ffentlicht hatte: \u201e\u201aJazz\u2018 or not \u201aJazz\u2018 \u2013 From Word to Non-Word and Back (S. 175). Er nahm darin genau auf die Texte Bezug, die <a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/10\/die-wiederkehr-des-jazztods-und-die-entschluesselung-des-jazz-genoms\/\">auch hier auftauchen<\/a>. Darin erw\u00e4hnt er die Problematik, dass einige \u201eJazz\u201c als Terminus des mehr oder minder manifesten Rassismus ablehnen, andere den Begriff als zu weit oder drittens als \u201estilistisch einschr\u00e4nkend\u201c wahrnehmen w\u00fcrden.<\/p>\n<h2>Vierte Dimension<\/h2>\n<p>Es fehlt vielleicht noch eine vierte Dimension, die der geschichtlichen Manifestation durch den Gebrauch selbst \u2013 wenn man so will den historischen Gebrauch vor allem in den 50er und 60er Jahren als akustische Tapete der Werbung (siehe die entsprechenden Werbe-Filme) oder als Aneignung der musikindustriellen Verwertung im Unterhaltungsfernsehen \u2013 zu denken ist dabei an Kulenkampffs EWG (\u201eEiner wird gewinnen\u201c) oder Edgar-Wallace-Filme (die Liste lie\u00dfe sich beliebig fortsetzen) und f\u00fchrt von hier wie selbstverst\u00e4ndlich zum tatort-Vorspann von Klaus Doldinger, der sich freilich schon weit aus dem engeren Jazz-Duktus entfernt hat. Gewiss haben sich die Dinge verzweigt, der dieser Jazz wanderte mit seinen Studiomusikern zum Schlager weiter \u00f6dete sich langsam ein.<\/p>\n<p>Musikbeispiel: \u201eEiner wird gewinnen\u201c<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-14216-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ewg.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ewg.mp3\">https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ewg.mp3<\/a><\/audio>\n<h2>Eine Anekdote<\/h2>\n<blockquote><p>Einmal in meiner Studienzeit in den 80er Jahren in der Gie\u00dfener Stadthalle ein Konzert mit Enrico Costa, der goldenen Stimme aus der Wetterau erlebt, es gab gleich beliebig viele Pressekarten, bei dem zu allem Ungemach auch noch der Strom f\u00fcr Ton und Licht ausfiel. Enrico konnte auch ohne Mikrofon den Raum anf\u00fcllen. Aber interessanter war die Band im Hintergrund, die ihn begleitet hat. Es war im November 1986 das Orchester Horst Manderbach. Dieses spielt spontan ein paar Jazzst\u00fccke im Dixiestil, um die unverst\u00e4rkte Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken. Es gab und gibt ja eben diese Profimusiker mit Jazzprofil, die das spontan aus dem Hut zaubern konnten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Anekdote f\u00fchrt zu einer weiteren, die <a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/nebensonnen-sonnenschein-jazzfest-berlin-2017-freitag\/\">Thomas Kr\u00fcger in seiner Laudatio auf Angelika Niescier<\/a> anl\u00e4sslich der Verleihung des Albert-Mangelsdorff anf\u00fchrte und Jazzpolizei, Schlager und Mangelsdorff selbst zu tun hat. Vielleicht komme ich im n\u00e4chsten Beitrag darauf zu sprechen.<\/p>\n<p>Kurzum: Jazz war sozusagen immer pr\u00e4sent, er war nur unter der Oberfl\u00e4che verschwunden. Die Unterhaltungsindustrie hat ihn nur bis zum Ersticken umarmt und damit die musikalische Welt der damaligen Elterngeneration mitbestimmt und das f\u00f6rderte das Aufbegehren vieler Jugendlicher dagegen.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"840\" height=\"473\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DRnxMDjtXDg?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Wenn man sich dann heute so ansieht, wie das Publikum im Konzertsaal und im Internet aussieht, dass sich f\u00fcr Jazz interessiert, dann ist es wieder diese Generation der \u00fcber 50-j\u00e4hrigen, die es konsumiert. Warum das Publikum au\u00dferdem noch deutlich m\u00e4nnlich ist, w\u00e4re eine andere Frage, die wahrscheinlich an anderer Stelle l\u00e4ngst beantwortet worden ist.<\/p>\n<p>Jazz wird damit, meine These, zu einem historisch-sozialen Gummiband, das sich durch Absto\u00dfung regelm\u00e4\u00dfig erneuert. Der Kampf um den Begriff deutet es einfach nur immer wieder an. In Martin Kunzlers Jazzlexikon [2002] wird Ornette Coleman zitiert, der gesagt haben soll: \u201eDiese Begriffe gab es, bevor ich auf der Welt war, und ich kann sie nicht abschaffen. Ich kann nicht meine ganze Zeit damit verbringen, dies ver\u00e4ndern zu wollen.\u201c [Ein Wort mit dunkler Herkunft. DB Sonderband: Jazz-Lexikon, S. 9 (vgl. JL Bd. 1, S. 7)]<\/p>\n<p>Das wiederum, letzte These, k\u00f6nnte bedeuten, dass eben alle vier Dimensionen zusammen, m\u00f6gen sie sich auch ausschlie\u00dfen, das Begriffsfeld des Jazz ausmachen \u2013 also aggressiv sich neutralisieren. Eine schwache und simple These gewiss.<\/p>\n<h2>PS \u2013 Fake Music?<\/h2>\n<p>Noch eine Sache und Frage. In Martin Kunzlers Jazzlexikon wird erw\u00e4hnt: \u201eAuch \u201aJas\u2018, \u201aJass\u2018 oder \u201aRass\u2018 geschrieben, wurde der Begriff \u2013 wahrscheinlich von Wei\u00dfen \u2013 irgendwann zwischen der Wende zum 20. Jahrhundert und 1915 auf eine neu entstandene Musik angewendet, die ihren Siegeszug zun\u00e4chst unter Bezeichnungen wie <strong>\u201aFake Music\u2018<\/strong>, \u201aStomp\u2018, \u201aCircus Music\u2018, \u201aBrass Band Music\u2018 und vor allem unter dem Sammelbegriff \u201aRagtime\u2018 angetreten hatte.&#8220; [Ein Wort mit dunkler Herkunft. DB Sonderband: Jazz-Lexikon, S. 7 (vgl. JL Bd. 1, S. 6)]<\/p>\n<p>Gibt es eigentlich irgendwo Belege f\u00fcr diese \u201eFake Music\u201c-Verwendung?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema ist nicht neu. Nach Abfassung des letzten Blog-Textes fiel mir ein anderer von Wolfram Knauer aus dem Regal, den er in dem aufschlussreichen Band 13 der \u201eDarmst\u00e4dter Beitr\u00e4ge zur Jazzforschung\u201c mit dem Titel \u201eJazz Debates \/ Jazzdebatten\u201c ver\u00f6ffentlicht hatte: \u201e\u201aJazz\u2018 or not \u201aJazz\u2018 \u2013 From Word to Non-Word and Back (S. 175). Er nahm darin genau auf die Texte Bezug, die auch hier auftauchen. Darin erw\u00e4hnt er die Problematik, dass einige \u201eJazz\u201c als Terminus des mehr oder minder manifesten Rassismus ablehnen, andere den Begriff als zu weit oder drittens als \u201estilistisch einschr\u00e4nkend\u201c wahrnehmen w\u00fcrden. Vierte Dimension Es fehlt vielleicht noch eine vierte Dimension, die der geschichtlichen Manifestation durch den Gebrauch selbst \u2013 wenn man so will den historischen Gebrauch vor allem in den 50er und 60er Jahren als akustische Tapete der Werbung (siehe die entsprechenden Werbe-Filme) oder als Aneignung der musikindustriellen Verwertung im Unterhaltungsfernsehen \u2013 zu denken ist dabei an Kulenkampffs EWG (\u201eEiner wird gewinnen\u201c) oder Edgar-Wallace-Filme (die Liste lie\u00dfe sich beliebig fortsetzen) und f\u00fchrt von hier wie selbstverst\u00e4ndlich zum tatort-Vorspann von Klaus Doldinger, der sich freilich schon weit aus dem engeren Jazz-Duktus &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14218,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[82],"tags":[42,1692,1603,1690,1173,1415,404,1691,1608,1693,601],"coauthors":[680],"class_list":["post-14216","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","tag-angelika-niescier","tag-horst-manderbach","tag-jazz-genom","tag-jazz-lexikon","tag-jazzforschung","tag-kritik","tag-musikindustrie","tag-ornette-coleman","tag-rassismus","tag-thomas-krueger","tag-wolfram-knauer"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Regelm\u00e4\u00dfige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik - JazzZeitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Regelm\u00e4\u00dfige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik - JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das Thema ist nicht neu. 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Vierte Dimension Es fehlt vielleicht noch eine vierte Dimension, die der geschichtlichen Manifestation durch den Gebrauch selbst \u2013 wenn man so will den historischen Gebrauch vor allem in den 50er und 60er Jahren als akustische Tapete der Werbung (siehe die entsprechenden Werbe-Filme) oder als Aneignung der musikindustriellen Verwertung im Unterhaltungsfernsehen \u2013 zu denken ist dabei an Kulenkampffs EWG (\u201eEiner wird gewinnen\u201c) oder Edgar-Wallace-Filme (die Liste lie\u00dfe sich beliebig fortsetzen) und f\u00fchrt von hier wie selbstverst\u00e4ndlich zum tatort-Vorspann von Klaus Doldinger, der sich freilich schon weit aus dem engeren Jazz-Duktus &hellip;","og_url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/","og_site_name":"JazzZeitung","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/hufner","article_published_time":"2017-11-08T12:48:33+00:00","article_modified_time":"2017-11-08T18:45:12+00:00","og_image":[{"width":2200,"height":1600,"url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/jazz-unscharf.jpg?fit=2200%2C1600&ssl=1","type":"image\/jpeg"}],"author":"Huflaikhan","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/"},"author":{"name":"Huflaikhan","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/person\/1ba404714b9455401502bc409a7df45e"},"headline":"Regelm\u00e4\u00dfige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik","datePublished":"2017-11-08T12:48:33+00:00","dateModified":"2017-11-08T18:45:12+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/"},"wordCount":703,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/jazz-unscharf.jpg?fit=2200%2C1600&ssl=1","keywords":["Angelika Niescier","Horst Manderbach","Jazz-Genom","Jazz-Lexikon","Jazzforschung","Kritik","Musikindustrie","Ornette Coleman","Rassismus","Thomas Kr\u00fcger","Wolfram Knauer"],"articleSection":["Blog"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/","name":"Regelm\u00e4\u00dfige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik - JazzZeitung","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/jazz-unscharf.jpg?fit=2200%2C1600&ssl=1","datePublished":"2017-11-08T12:48:33+00:00","dateModified":"2017-11-08T18:45:12+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/11\/regelmaessige-erneuerung-des-jazz-durch-seine-kritik\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/jazz-unscharf.jpg?fit=2200%2C1600&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/jazz-unscharf.jpg?fit=2200%2C1600&ssl=1","width":2200,"height":1600,"caption":"Jazz unscharf. 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