{"id":13980,"date":"2017-10-29T16:00:52","date_gmt":"2017-10-29T15:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=13980"},"modified":"2017-10-30T22:19:25","modified_gmt":"2017-10-30T21:19:25","slug":"die-jazz-radio-woche-vom-30-10-bis-05-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/10\/die-jazz-radio-woche-vom-30-10-bis-05-10-2017\/","title":{"rendered":"Die Jazz-Radio-Woche vom 30.10. bis 05.11.2017"},"content":{"rendered":"<p>Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 44 im Radio. Paul Gonsalves, Rare Swingsongs der 1930er- und 40er-Jahre, Lutheriana in Jazz, Lukas Kranzelbinder und seine Band Shake Stew, Franco Ambrosetti Quintett, Abbey Lincoln, Trio VEIN, Geschichte eines Jazzstandards (14) &#8211; Willow Weep for Me, Matthew Halpin, Geschichte des SWR NEWJazz Meetings, John Abercrombie, Matthieu Bordenave Quartet feat. Lee Konitz, 27. Internationalen St. Wendeler Jazztage &#8211; Ketil Bj\u00f6rnstad solo und das Jazzfest Berlin 2017 &#8222;In All Languages&#8220;.<\/p>\n<p>Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.<\/p>\n<p><strong>Jazz im Radio (Fernsehen)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>SR2<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/sendungen_a-z\/uebersicht\/jazznow\/index.html\">JazzNow<\/a> \u2013 Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr<\/li>\n<li><strong>BR-KLASSIK \u2013 <\/strong><a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/themen\/jazz-und-weltmusik\/jazztime-die-ganze-welt-des-jazz-100.html\">Jazztime<\/a><strong> \u2013 <\/strong>Von Montag bis Freitag t\u00e4glich um 23.05 Uhr<\/li>\n<li><strong>rbb-kulturradio<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.kulturradio.de\/programm\/schema\/sendungen\/late_night_jazz.html\">Late Night Jazz<\/a> \u2013 Sa und So 23:04 \u2013 24:00 Uhr<\/li>\n<li><strong>hr2-kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.hr2.de\/musik\/jazz\/index.html\">Jazz in hr2-kultur<\/a> \u2013 t\u00e4glich<\/li>\n<li><strong>SWR2<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/jazz\/startseite-mit-vorschau\/-\/id=659242\/did=13778140\/nid=659242\/13ttn4d\/index.html\">Jazz<\/a> \u2013 t\u00e4glich<\/li>\n<li><strong>WDR3<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/programm\/sendungen\/wdr3-jazz-world\/index.html\">JAZZ &amp; WORLD<\/a> \u2013 Improvisiertes zum Tagesausklang \u2013 Montag bis Freitag, 22.04 \u2013 0:00 Uhr<\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazz.747.de.html\">Jazz (\u00dcberblick)<\/a> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazz-live.822.de.html\">Jazz Live<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jazzfacts.824.de.html\">JazzFacts<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/milestones.1805.de.html\">Milestones<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlandfunk Kultur<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/jazz.1142.de.html\">Jazz<\/a> \u2013 diverse Sendetermine<\/li>\n<li><strong>ARTE TV<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/arte-concert\/jazz\/?xtor=AD-6-%5bMV_CFR_ARTE_DE_Google_GEN_GDN%5d-%5bGDN_GEN_Arte_Concerts_Jazz%5d-C-%5bjazz%20musik%5d\">Jazz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2>30.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz &amp; World: Crescendo in Blue &#8211; Aufnahmen des Saxofonisten Paul Gonsalves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazztoday &#8211; Neues aus Skandinavien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aktuelle CDs von dem Schlagzeuger Snorre Kirk, dem Pianisten Daniel Karlsson und dem Vibraphonisten Martin Fabricius. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2>31.10.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 04:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart Jazz: Let&#8217;s mop it: Rare Swingsongs der 1930er- und 40er-Jahre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Moderation: DJ Swingin&#8216; Swanee<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts Spezial: Lutheriana in Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lieder Martin Luthers in ausgew\u00e4hlten Jazzversionen. Von Thomas Loewner. Musik spielte f\u00fcr Martin Luther bei der Verbreitung seiner 95 Thesen eine ganz entscheidende Rolle. Rund 45 Gottesdienst-Lieder hat er ab 1523 komponiert. Um die Menschen besser zu erreichen, verwendete der Reformator auch bekannte Melodien und versah sie mit neuen Texten. Luthers Werk diente sp\u00e4ter als Vorlage f\u00fcr Bearbeitungen durch andere Komponisten, unter ihnen Heinrich Sch\u00fctz und Johann Sebastian Bach. Doch auch Jazzer haben das Potenzial der Luther-Chor\u00e4le f\u00fcr die improvisierte Musik erkannt. Passend zum Lutherjahr und dem 500. Jahrestag der Reformation besch\u00e4ftigen sich gleich mehrere Projekte mit den Originalen. Darunter etwa der Berliner Pianist Ekkehard W\u00f6lk und sein Bielfelder Kollege Olaf Kordes: Gemeinsam mit ihren Trios haben sie so unterschiedliche wie zeitgem\u00e4\u00dfe Wege gefunden, Luthers mit Jazzmitteln neu zu interpretieren. Die Produktion ,New Eyes On Luther&#8216; bringt dagegen Musiker aus den Bereichen Jazz und Klassik zusammen. Bereits im Jahr 2008 &#8211; zu Beginn der Lutherdekade &#8211; erschien ,The Martin Luther Suite &#8211; A Jazz Reformation&#8216;. Hier spielt die NDR Bigband die Musik Martin Luthers, neu arrangiert von Lucas M. Schmid.<\/p>\n<p>19:16 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Die etwas andere Wiener Melange &#8211; Der Bassist Lukas Kranzelbinder und seine Band Shake Stew<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Ssirus W.Pakzad. 2016 erhielt der aus K\u00e4rnten stammende Wiener Bassist Lukas Kranzelbinder den Auftrag, Musik f\u00fcr das Er\u00f6ffnungskonzert des renommierten Jazzfestivals Saalfelden zu komponieren. Der heute 29-J\u00e4hrige orientierte sich beim Schreiben an der stilistischen Ausrichtung, f\u00fcr die das Festival lange stand &#8211; dort gaben sich \u00fcber viele Jahre die Protagonisten der &#8222;Great Black Music&#8220; die Klinke in die Hand. Kranzelbinder wollte den wilden, aber auch feierlichen Geist dieser Zeit wieder aufleben lassen. Seine Band &#8222;Shake Stew&#8220; besetzte er kurios: mit einem Trompeter, zwei Saxofonisten, zwei Bassisten und zwei Schlagzeugern, die zusammen eine Musik zwischen Free Jazz, marokkanischer Gnawamusik, Gospel und selbst Schlagern spielen sollten. Die Premiere dieses Septetts wurde zum Triumpf. Schon kurz nach dem Auftritt in Saalfelden wurde &#8222;Shake Stew&#8220; in \u00d6sterreich Kult und durfte etwa im Wiener Club &#8222;Porgy &amp; Bess&#8220; \u00fcber Monate hinweg die Stageband geben. Dort trat die Gruppe mit wechselnden Programmen und G\u00e4sten auf und zog bei jedem Konzert mehr als 400 Zuh\u00f6rer an.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Franco Ambrosetti Quintett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Franco Ambrosetti, Fl\u00fcgelhorn; Gianluca Ambrosetti, Sopransaxofon; Uri Caine, Piano, el. Keyboards; Heiri K\u00e4nzig, Bass; Pius Baschnagel, Drums. Aufnahme vom 27.7.2017 beim Festival da Jazz in St. Moritz\/Schweiz. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Fl\u00fcgelhornist aus Lugano kennt die Berge und hat keine Probleme mit H\u00f6henluft. Im Sommer gastierte Franco Ambrosetti beim h\u00f6chst gelegenen Jazzfestival Europas, in St. Moritz. Im Dezember feierte er seinen 75. Geburtstag, heute widmet sich der einstige Manager und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines Industrieunternehmens nur noch der Musik. Im von Gunter Sachs gegr\u00fcndeten Dracula Club, der au\u00dferhalb des Festival ausschlie\u00dflich zahlkr\u00e4ftigen Mitgliedern des Jetsets f\u00fcr Privatpartys vorbehalten ist, pr\u00e4sentierte Ambrosetti eine Hommage an den verstorbenen Pianisten und langj\u00e4hrigen Weggef\u00e4hrten George Gruntz &#8211; f\u00fcr ihn eine Art Mentor, der einst gemeinsam mit ihm und dem Schlagzeuger Daniel Humair in der Band des Vaters und Firmengr\u00fcnders Flavio Ambrosetti spielte. Die Jazz-Tradition innerhalb der Familie wird im \u00dcbrigen weitergef\u00fchrt: Der Saxofonist in Francos aktueller Band ist sein Sohn Gianluca.<\/p>\n<p>22:30 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz &amp; World: Die Stimme der Freiheit &#8211; Die S\u00e4ngerin Abbey Lincoln<\/strong><\/p>\n<p>Von Bert Noglik<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Piano and straight &#8211; Aufnahmen mit dem Schweizer Trio VEIN<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2>01.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Classic Sounds in Jazz &#8211; Some Soulful Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aufnahmen mit Monty Alexander, Cyrus Chestnut, John Coltrane, Benedikt Jahnel, Lee Konitz &amp; Walter Lang, David Linx &amp; Brussels Jazz Orchestra, Sonny Rollins und Fats Waller. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>19:28 bis 20:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (14) &#8211; Willow Weep for Me<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Die Ballade &#8222;Willow Weep For Me&#8220; entstand 1932 in der Zeit der Gro\u00dfen Wirtschaftskrise. Ann Ronell (1908-1993), die Autorin des Songs, war sp\u00e4ter viele Jahre lang im Opern-, Musical- und Film-Business aktiv, vor allem als Komponistin und Librettistin. Au\u00dferhalb gr\u00f6\u00dferer Produktionen hat sie in der Regel aber keine Songs geschrieben. &#8222;Willow Weep For Me&#8220; ist in dieser Hinsicht fast ein Solit\u00e4r. Entstanden ist der Song f\u00fcr das Orchester von Paul Whiteman, gewidmet ist er George Gershwin. Der melancholische Tonfall dieser Ballade hat zu allen Zeiten die Jazzmusiker inspiriert &#8211; von der Swing-\u00c4ra \u00fcber den souligen Hardbop bis heute. Die fundamentale Melodie und Harmonik eignen sich hervorragend f\u00fcr stilistische \u00dcberg\u00e4nge in den Blues. Billie Holiday, die traurigste Stimme des Jazz, hat &#8222;Willow Weep For Me&#8220; mehr als zehnmal aufgenommen.<\/p>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz &amp; World: Das WDR Folkfestival 1986-1995 &#8211; Klezmer und jiddisches Lied<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Eva Marxen<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz &amp; Beyond<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;In a melancholy mood&#8220;. Mit Aufnahmen von Theo Bleckmann, Branford Marsalis, Dinah Washington und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Eine leise Melancholie durchzieht diese Ausgabe der Jazztime: Wenn der Mond besonders voll am Himmel steht, wenn wir Einsamkeit erleben, ein bisschen wie eine ungeliebte Freundin, die einem nicht von der Seite weichen m\u00f6chte. Oder wenn wir gerade den Blues haben, weil es nicht so laufen m\u00f6chte, wie wir es gerne h\u00e4tten, an vergangene Zeiten denken oder Abschied von einem geliebten Menschen nehmen. Mit viel Herzblut singt Billie Holiday den Ellington-Klassiker &#8222;Solitiude&#8220;. S\u00e4nger Theo Bleckmann dagegen scheint das Alleine Sein zu genie\u00dfen, wenn er den Blick ins hohe Gras schweifen l\u00e4sst. Saxophonist Branford Marsalis experimentiert in einem Soloprogramm mit der Raumakustik in der ber\u00fchmten Grace Cathedral in San Francisco. W\u00e4hrend die S\u00e4ngerin Dinah Washington die Ballade &#8222;Everytime we say Good-Bye&#8220; besonders ausdrucksstark darbot, war Peggy Lee ganz gro\u00df, wenn sie dem &#8222;Blues in the night&#8220; ihre Stimme verlieh.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;In a melancholy mood&#8220; &#8211; die Jazztime in der Stunde vor Mitternacht mit melancholischen Aufnahmen, die mitunter heitere Einspielungen besitzen, frei nach Goethes &#8222;Nur wer die Sehnsucht kennt, wei\u00df, was ich leide!&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<h2>02.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Eloquenz und Dichte &#8211; Der irische Tenorsaxofonist Matthew Halpin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Anja Buchmann. &#8222;Wenn du das einzige Saxofon in der Band bist, solltest du dir vorstellen, ein ganzer Saxofon-Satz zu sein&#8220;, sagte einst der renommierte US-Musiker Joe Lovano zu Matthew Halpin, Jahrgang 1991, w\u00e4hrend dessen Studienzeit am Berklee College of Music in Boston. Er hat es beherzigt, der geb\u00fcrtige Ire: Mit seinem eleganten, luftreichen und gleichzeitig kraftvollen Sound bereichert er diverse Bands als Leiter wie Mitspieler. Seit drei Jahren lebt und arbeitet Matthew Halpin in K\u00f6ln, so etwa im Trio &#8218;Last Chance Dance&#8216; mit Schlagzeuger Fabian Arends und Bassist David Helm, in der Band &#8218;The Owl Ones&#8216; mit S\u00e4ngerin Veronica Morscher oder im Quartett der Bassistin Hendrika Entzian. Daneben h\u00e4lt er Kontakt zu diversen New Yorker Musikern, mit denen er ebenfalls Alben aufgenommen hat &#8211; und tummelt sich regelm\u00e4\u00dfig in der Jazzszene seiner Heimat Dublin.<\/p>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz &amp; World: Szene NRW &#8211; Aktuelles aus der Region<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">WDR 3 Campus Jazz in Essen und K\u00f6ln. Von Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz &#8211; Klanglabor Rundfunkstudio &#8211; Zur Geschichte des SWR NEWJazz Meetings (1). <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Am Mikrofon: G\u00fcnther Huesmann. Das Rundfunkstudio als Klanglabor f\u00fcr improvisierte Musik: das ist die zentrale Idee des SWR NEWJazz Meetings, das 1955 vom SWF-Jazzredakteur Joachim-Ernst Berendt gegr\u00fcndet wurde (damals hie\u00df es noch &#8222;Free Jazz Meeting Baden-Baden&#8220;). So verschieden die Sounds in den 51 Jahren seines Bestehens waren, das Ziel des SWR NEWJazz Meetings ist immer dasselbe geblieben: Musikerinnen und Musikern im Rahmen eines Rundfunkstudios die M\u00f6glichkeit zu geben, unter rein musikalischen Gesichtspunkten und unabh\u00e4ngig von den Zw\u00e4ngen des Business zu experimentieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">So konnte das SWR NEWJazz Meeting zu einem Sensor und Katalysator f\u00fcr sich anbahnende Jazzentwicklungen werden. Die Teilnehmerliste der vergangenen Jahrg\u00e4nge liest sich wie ein Who&#8216; s Who des Jazz: Don Cherry, Albert Mangelsdorff, Bobby McFerrin, Roscoe Mitchell, Charlie Mariano, Alexander von Schlippenbach, Carla Bley, Manfred Schoof, Lionel Loueke, Wolfgang Dauner, Renaud Garcia-Fons und viele andere waren beteiligt. Wir heben Juwelen aus dem SWR-Archiv und laden ein zu einem Rundgang durch die lebendige, vielseitige Geschichte des SWR NEWJazz Meetings.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz &#8211; Mit Ssirus W. Pakzad<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2>03.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>22:04 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz &amp; World: Von laut nach leise &#8211; Erinnerungen an John Abercrombie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Karl Lippegaus<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 &#8211; Matthieu Bordenave Quartet feat. Lee Konitz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lee Konitz, Matthieu Bordenave, Saxofon; Henning Sieverts, Kontrabass; Walter Lang, Klavier; Shinya Fukumori; Schlagzeug Aufnahme vom 25. Oktober 2017. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Saxofonist Lee Konitz z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen Legenden des Jazz. Seine Laufbahn begann Mitte der 40er Jahre. Er wurde einer der wichtigsten Mitgestalter der sich sukzessive entwickelnden, musikalischen Bewegungen Bebop, Cool Jazz und Avantgarde. Und eine gro\u00dfe eigenst\u00e4ndige Stimme des Jazz. An Miles Davis&#8216; &#8222;Birth of the cool&#8220; Einspielung war Lee Konitz beteiligt, arbeitete unter anderem mit Lenny Tristano, Gerry Mulligan und Wayne Marsh zusammen, und hat als Bandleader etwa 150 Alben produziert, darunter Klassiker wie &#8222;Subconscious-Lee&#8220;, &#8222;The Real Konitz&#8220;, &#8222;Motion&#8220;und &#8222;Angel Song&#8220;.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Lee Konitz&#8216; meisterhafte Improvisationen \u00fcber Themen von Jazzstandards, sein freies und dabei oft kontrapunktisch angelegtes Extemporieren im melodischen Parlando und sein unverwechselbar feiner Sound sind zeitlos g\u00fcltig und best\u00e4ndige Inspiration f\u00fcr nachkommende Musikergenerationen. Und nach wie vor hat das gro\u00dfe Vorbild Vergn\u00fcgen daran, mit j\u00fcngeren Musikern neue Allianzen zu schlie\u00dfen. Der am 13. Oktober 1927 geborene Saxofonist geht regelm\u00e4\u00dfig als Gastsolist auf Tour und ist auf einer ganzen Reihe aktueller Alben zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Auch der M\u00fcnchner Pianist Walter Lang hat zwei CDs mit Lee Konitz eingespielt. Bei &#8222;B\u00fchne frei im Studio 2&#8220; begegnen sich die beiden beim Treffen mit dem Matthieu Bordenave Quartett wieder. Der in M\u00fcnchen lebende franz\u00f6sische Bandleader und Tenorsaxophonist hat, auf der Basis der Jazztradition aufbauend,in den letzten Jahren seinen ganz individuellen, poetischen Ausdruck entwickelt. Spannende musikalische Dialoge stehen zu erwarten, wenn er mit seinem Quartett und Gastsolist Lee Konitz die Kunst der improvisierten Linien zelebriert.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz Update: Sonic Wilderness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Von Julia Neupert. Diese Reihe auf dem freit\u00e4glichen NOWJazz Update Sendeplatz f\u00fchrt in abenteuerliche Zwischenwelten des Jazz. Ob Improv, Electronica, Klangkunst, Noise oder Rock &#8211; f\u00fcr die atmosph\u00e4rischen Mixes mit Neuerscheinungen gibt es nur eine Regel: Die Lust am musikalischen Abenteuer muss h\u00f6rbar sein.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>04.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazz und mehr: Die Nebligen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Musik von George Gershwin, Ella Fitzgerald, Chet Baker, Claude Debussy, Joseph Haydn und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:04 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Heroes Are Gang Leaders | Jazzfest Berlin 2017 &#8222;In All Languages&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Heroes Are Gang Leaders || Thomas Sayers Ellis, spoken word | Randall Horton, spoken word | Crystal Good, spoken word | Janice Lowe, voc, keyb | Margaret Morris, voc | Ryan Frazier, tp | James Brandon Lewis, ts, comp | Devin Brahja Waldman, as, synth | Luke Stewart, el-b | Warren Trae Crudup III, dr | Jazzfest Berlin 2017, Lido Berlin<\/p>\n<p>20:03 bis 00:00 | SWR 2, WR2, WDR 3, Bremen Zwei, NDR Info, BR-Klassik,<br \/>\n<strong>Live: Jazzfest Berlin 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Nels Cline &#8222;Lovers&#8220;, Dr. Lonnie Smith Trio, Berlin-London Conversations mit Silke Eberhard, Sarah Tandy, Daniel Casimir, Kay L\u00fcbke und &#8222;Punkt vrt. Plastik&#8220; mit Kaja Draksler, Petter Eldh, Christian Lillinger. Mit Ulf Drechsel. (Live\u00fcbertragung aus dem Haus der Berliner Festspiele)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Es ist die 54. Ausgabe dieses traditionsreichen Jazzfestivals &#8211; zugleich die dritte und letzte von Richard Williams als k\u00fcnstlerischen Leiter. Er hat sie unter das Motto &#8222;In All Languages&#8220; gestellt. Stilistisch vielsprachig ist der heutige Konzertabend, den wir live aus Berlin \u00fcbertragen: Zun\u00e4chst mit zwei Konzerten von der Gro\u00dfen B\u00fchne aus dem Haus der Berliner Festspiele. Dort pr\u00e4sentiert Nels Cline sein aktuelles Projekt &#8222;Lovers&#8220;. Der Gitarrist und Komponist, den man unter anderem auch als Mitglied der Rockband Wilco kennt, f\u00fcgt hier Jazzklassiker und Eigenkompositionen zu einem emotionalen Song-Mosaik zusammen. Im Anschluss auf der B\u00fchne: das Trio der Hammond B3-Legende Dr. Lonnie Smith. Eine weitere Live-\u00dcbertragung wird es aus dem Jazzclub A-Trane geben, wo Richard Williams in diesem Jahr zu &#8222;Berlin-London-Conversations&#8220; eingeladen hat. In die dritte dieser musikalischen Gespr\u00e4chsrunden gehen Silke Eberhard, Sarah Tandy, Daniel Casimir und Kay L\u00fcbke. Ebenfalls live dabei werden wir auf der Seitenb\u00fchne im Haus der Berliner Festspiele sein. Dort spielt das Trio &#8222;Punkt.Vrt.Plastik&#8220; mit Kaja Draksler, Petter Eldh und Christian Lillinger. Angeschlossen sind SR2 KulturRadio, SWR2, WDR 3, Bremen Zwei, NDR Info, BR-Klassik,<\/p>\n<hr \/>\n<h2>05.11.2017<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:00 bis 06:00 | Bremen Zwei, SWR 2, SR2 KulturRadio, WDR 3<br \/>\n<strong>Die ARD-Jazznacht &#8211; Jazzfest Berlin 2017<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">An die vierst\u00fcndige Live-\u00dcbertragung vom Jazzfest Berlin schlie\u00dft nahtlos die ARD-Jazznacht an. Ulf Drechsel, Tinka Koch, Julia Neupert, Roland Spiegel und Ulli Habersetzer pr\u00e4sentieren in sechs Stunden musikalische Highlights der ersten f\u00fcnf Festivaltage und -n\u00e4chte. Aktuelle Interviews mit Musikerinnen und Musikern erg\u00e4nzen das musikalisch vielschichtige Programm. Sie h\u00f6ren unter anderem Mitschnitte der Konzerte von Shabaka and The Ancestors, Steve Lehman &amp; S\u00e9l\u00e9b\u00e9yone, Tyshawn Sorey, der NDR Big Band unter Leitung von Geir Lysne, M\u00f4nica Vasconcelos, Michael Wollny und Ambrose Akinmusire. Mit Ulf Drechsel, Ulrich Habersetzer, Tinka Koch, Julia Neupert, Roland Spiegel<\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>JazzNow: 27. Internationalen St. Wendeler Jazztage &#8211; Ketil Bj\u00f6rnstad solo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Mit Johannes Kloth. Aufnahme vom 15. September 2017 im Saalbau, St. Wendel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 44 im Radio. Paul Gonsalves, Rare Swingsongs der 1930er- und 40er-Jahre, Lutheriana in Jazz, Lukas Kranzelbinder und seine Band Shake Stew, Franco Ambrosetti Quintett, Abbey Lincoln, Trio VEIN, Geschichte eines Jazzstandards (14) &#8211; Willow Weep for Me, Matthew Halpin, Geschichte des SWR NEWJazz Meetings, John Abercrombie, Matthieu Bordenave Quartet feat. Lee Konitz, 27. Internationalen St. Wendeler Jazztage &#8211; Ketil Bj\u00f6rnstad solo und das Jazzfest Berlin 2017 &#8222;In All Languages&#8220;. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. 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