{"id":11382,"date":"2016-12-19T10:03:49","date_gmt":"2016-12-19T09:03:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=11382"},"modified":"2016-12-16T14:04:10","modified_gmt":"2016-12-16T13:04:10","slug":"brubeck-for-two-die-cd-in-your-own-sweet-way-von-sabine-kuehlich-und-laia-genc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2016\/12\/brubeck-for-two-die-cd-in-your-own-sweet-way-von-sabine-kuehlich-und-laia-genc\/","title":{"rendered":"Brubeck for Two \u2013  Die CD \u201eIN YOUR OWN SWEET WAY\u201c von Sabine K\u00fchlich und Laia Genc"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"11384\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2016\/12\/brubeck-for-two-die-cd-in-your-own-sweet-way-von-sabine-kuehlich-und-laia-genc\/attachment\/0608917116427\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?fit=600%2C600&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"600,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"0608917116427\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?fit=600%2C600&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-11384\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=144%2C144&amp;ssl=1 144w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=96%2C96&amp;ssl=1 96w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=24%2C24&amp;ssl=1 24w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=36%2C36&amp;ssl=1 36w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=48%2C48&amp;ssl=1 48w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=64%2C64&amp;ssl=1 64w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=32%2C32&amp;ssl=1 32w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=50%2C50&amp;ssl=1 50w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/0608917116427.jpg?resize=128%2C128&amp;ssl=1 128w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Von Dietrich Schlegel <\/strong>\u2013 Eine der sch\u00f6nsten und originellsten CDs dieses Jahres ist zweifellos \u201eIN YOUR OWN SWEET WAY \u2013 A Tribute To The Great Dave Brubeck\u201c, ein Duo der Aachener S\u00e4ngerin\/ Saxophonistin Sabine K\u00fchlich und der K\u00f6lner Pianistin Laia Genc (Double Moon Records). Gut Ding will Weile haben \u2013 das alte Sprichwort trifft haargenau den Werdegang und Reifeprozess, den dieses Album seit 2009 bis zum Release im Fr\u00fchjahr durchschritten hat. \u00dcber den Verlauf gaben die beiden erfolgreichen und sympathischen Musikerinnen, die sich l\u00e4ngst mit Konzerten, Festivalauftritten und CDs in der Jazzszene behaupten, in einem lebhaften Gespr\u00e4ch mit der JazzZeitung ausgiebige Auskunft. Vor bald sechs Jahren hatte Sabine K\u00fchlich auf Anfrage einer Veranstalterin nach einem \u201eTribute\u201c-Wochenende mehrere Vorschl\u00e4ge unterbreitet. Die Wahl fiel auf Dave Brubeck. Bald wurde daraus die Idee eines Duo-Projekts. \u201eIch brauchte nicht lange zu \u00fcberlegen, mit wem ich diese Aufgabe realisieren k\u00f6nnte\u201c, berichtet Sabine, \u201edas war Laia, mit der ich gerade eine weitere Folge unseres jazzp\u00e4dagogischen Lehrgangs \u201aJazz for Kids\u2018 gemacht hatte. Auch von anderen gemeinsamen Projekten kannte ich sie gut, und ich war \u00fcberzeugt, dass ich mich mit ihr an Brubeck heranwagen k\u00f6nnte, gerade weil sie aus einer ganz anderen Ecke kommt.\u201c<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich war Laia Genc mehr von Bill Evans und Keith Jarrett beeindruckt, hatte in K\u00f6ln bei John Taylor und Hubert Nuss studiert. Sie musste sich erst an Brubeck herantasten: \u201eIch habe ihn nicht bewusst als Pianisten geh\u00f6rt, sondern erst durch seine gro\u00dfen Kompositionen sch\u00e4tzen gelernt. Tats\u00e4chlich war \u201aIn Your Own Sweet Way\u2018 das erste St\u00fcck von Brubeck, dem ich begegnet bin. Es hat mich gleich gefesselt, habe es dann in vielen Versionen ber\u00fchmter Interpreten geh\u00f6rt und finde es bis heute wirklich sehr sch\u00f6n. Nicht von ungef\u00e4hr fand es Eingang in das Great American Songbook. Sp\u00e4ter dann gefielen mir auch seine anderen ber\u00fchmt gewordenen Kompositionen wie \u201aBlue Rondo a la Turk\u2018, und \u201aTake Five\u2018, vor allem wegen ihrer komplexen Rhythmik.\u201c<\/p>\n<p>Sabine dagegen hatte schon seit den Anf\u00e4ngen ihrer Musikstudien, als sie erst 15 Jahre alt war, eine Beziehung zu Brubeck aufbauen k\u00f6nnen. Sie lebte damals in der DDR, in Gera. Es gab nur wenige Platten mit amerikanischem Jazz. Ihr Musiklehrer \u00fcberlie\u00df ihr eine Kassette mit Mitschnitten allerm\u00f6glichen Musiker, von Artie Shaw \u00fcber Archie Shepp bis hin zu eben Dave Brubeck mit \u201eTake Five\u201c, von dem Sabine besonders fasziniert war: \u201eDamit hat mir damals mein Saxophonlehrer ein wichtiges Implantat ins Herz eingepflanzt, ein Fundament gelegt, auf dem ich meine Studien aufbauen konnte.\u201c<\/p>\n<p>Von diesen verschiedenen Ausgangspunkten aus gingen Sabine und Laia daran, sich Brubeck zu erarbeiten, ihn sich zu erobern, ohne aber \u2013 das stand von vornherein fest \u2013 ihn zu imitieren, zu kopieren, gar zu plagiieren, vielmehr seine Kompositionen als eine Vorlage, eben ein Fundament zu nutzen, um daraus ein jeweils eigenst\u00e4ndiges Werk zu entwickeln und ihn dennoch erkennbar zu lassen. Dieser Prozess erforderte harte Arbeit. Laia: \u201eWir haben sehr lange f\u00fcr diese Form des Zusammenspiels gebraucht, sehr viel dar\u00fcber nachgedacht, wie man Brubeck gerecht wird. Neben unseren anderen beruflichen und famili\u00e4ren Verpflichtungen war auch das ein Grund daf\u00fcr, dass es mit dieser CD so lange gedauert hat. Nach den ersten Konzerten haben wir auch hilfreiches Feedback von Kollegen und Kritikern bekommen. Man fragt sich zwischendurch unwillk\u00fcrlich auch mal, was h\u00e4tte Brubeck dazu gesagt, was wir hier aus seiner Musik gemacht haben? Und meine Antwort ist, innerhalb der vorgesteckten Grenzen der Kompositionen die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Freiheit zu erreichen, und dennoch bleibt es immer noch diese seine Musik. Das mir das gelungen ist auf dieser Platte, sehe als meinen pers\u00f6nlichen Erfolg an.\u201c<\/p>\n<p>Sabine kann das nur best\u00e4tigen und erg\u00e4nzt: \u201eIch arbeite deswegen so gern mit Laia zusammen, weil wir uns auf diesem Kosmos bewegen zwischen der Komposition, der eigenen emotionalen Stimmung und dem Moment, in dem die Musik dann entsteht, also dem Input, der vom Klavier kommt. Alles beeinflusst sich gegenseitig, begeistert sich hin und her und wieder zur\u00fcck, und manchmal ist es mein eigener Gedanke, den ich fortsetze, manchmal nehme ich auf, was von Laia kommt. Wir mussten auch immer schwierige Entscheidungen treffen, wie geht man zum Beispiel an so eine schwierige Komposition wie \u201aBlue Rondo a la Turk\u2018 heran, f\u00fcr die schon Al Jarreau einen tollen Text geschrieben hat? Oder \u201aTake Five\u2018 mit den sch\u00f6nen Lyrics von Brubecks Frau Iola, so oft gespielt, so oft geh\u00f6rt. Was machen wir jetzt damit? Es gibt so viele fantastische Vorbilder, und so ist dieses Album nicht nur eine Hommage an Dave Brubeck, sondern auch an seine gro\u00dfen St\u00fccke und ihre gro\u00dfen Interpreten.\u201c<\/p>\n<p>Das Faszinierende auf dieser CD ist, wie sich die beiden Musikerinnen aufeinander einlassen, sich umspielen und \u201eumsingen\u201c, auch Kontraste setzen, etwa wenn Laia mit ihrer starken linken Hand eine enorme Spannung erzeugt zu den melodischen Linien, die von Sabines sch\u00f6ner Altstimme getragen werden. Sie nutzt die Lyrics von Iola Brubeck, Al Jarreau und Kurt Ellings \u201eThose Clouds Are Heavy, You Dig\u201c nicht nur dicht an der komponierten Melodie oder sie modulierend, sondern f\u00fcgt auch passagenweise locker improvisierte Scats ein. Sabines und Laias \u201eTake Five\u201c ger\u00e4t so zur vielleicht aktuell einfallsreichsten und eigenst\u00e4ndigsten Version dieses viel gespielten und \u2013 mit Verlaub \u2013 oft genug auch versauten Welthits. Hier kontrastieren Laias Ostinato-Rhythmus mit der Linken sowie ihre Eingriffe ins Innere des Fl\u00fcgels in ausgefeilter Spannung mit Sabines Text- und Scatgesang sowie ihrem Altsaxophon, das sie hier auch in Erinnerung an ihre Jazz-Initiation in Gera spielt, als \u201eich Paul Desmonds Solo auf meinem Saxophon (\u00fcbte)\u201c.<\/p>\n<p>Auch heute noch spielt sie ihr Sax \u201edesmondesque\u201c \u2013 \u201eund dazu stehe ich nicht nur, sondern stehe auch drauf\u201c, erkl\u00e4rt sie lachend. Sie versteht sich nicht als \u201ehauptberufliche Saxophonistin\u201c, hat sie doch l\u00e4ngst ihre eigentliche Berufung im Gesang gefunden (siehe JazzZeitung 01\/2008: \u201eAlternative zur nordischen Welle \u2013 Sabine K\u00fchlich \u2013 Vocalistin und Multitalent). Sie f\u00fcgt hinzu: \u201eZwar liebe ich das Instrument, aber ich spiele es eher als \u201aBossa-Nova-Saxophon\u2018, weil ich diesen soften Ton besonders mag. Ich bin auf dem Saxophon schon immer in \u00e4sthetischer Hinsicht eine Mischung aus Stan Getz und Paul Desmond. Das war auch der Grund, warum ich die Saxophonparts auf diesem Album selbst eingespielt habe, denn das entspricht besser unserem Grundkonzept, als wenn wir einen unserer gro\u00dfartigen Saxophon-Kollegen eingeladen h\u00e4tten. Wir hatten das diskutiert, aber Laia sagte schlie\u00dflich: \u201aIch finde gut, wie du das spielst. Lass uns alles selbst machen\u2018.\u201c Und dieses Saxophon passt wunderbar auch in die rein instrumentalen Titel wie \u201eThree To Get Ready\u201c oder \u201eKoto Song\u201c.<\/p>\n<p>Von den 15 St\u00fccken des Albums stammen neun von Brubeck, je eines von Johnny Mandel (\u201eEmily\u201c), Harline Leigh (\u201eWhen You Wish Upon A Star\u201c) und Paul Desmond (sein Solo in \u201eKoto Song\u201c, von Sabine mit einem ihrem Vater und ihren beiden S\u00f6hnen gewidmeten anr\u00fchrenden Text versehen). Am Ende findet sich je eine Eigenkomposition der beiden Musikerinnen: \u201eFor Mara\u201c von Laia und \u201eThe Message\u201c von Sabine, auch das mit einem eigenen, gedankenreichen Text. In ihren Konzerten spielen sie stets auch eigene St\u00fccke. Auf dieses Album aber gerieten ihre eigenen Titel gewisserma\u00dfen wie von selbst, \u201eeinfach Geist vom Geist des ganzen Projekts\u201c, wie Laia meint. Und Sabine sieht sich eh in ihrem kompositorischen Schaffen von Brubeck beeinflusst, vor allem auch darin, in \u201c krummen Metren\u201c zu schreiben. Beide St\u00fccke stellen den kr\u00f6nenden Abschluss dieses rundum gelungenen Albums dar. Es besticht auch durch die gro\u00dfe Sorgfalt, mit der die Musik aufgenommen wurde (durch Markus Braun, Tonmeister und als Bassist selbst Jazzmusiker) sowie durch das ausf\u00fchrliche, anspruchsvoll gestaltete Booklet mit sch\u00f6nen Fotos und h\u00f6chst informativen Texten (deutsch und englisch) der Jazzpublizisten Hans Hielscher und Stefan Hentz &#8211; nicht zuletzt auch der beiden Protagonistinnen selbst. Zu empfehlen ist, zuerst die Musik zu h\u00f6ren, danach die Beitr\u00e4ge im Booklet zu lesen, um dann die Musik nochmals zu h\u00f6ren und zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Neuen Jahres wird das Brubeck-Projekt in einer Reihe von Konzerten pr\u00e4sentiert (u. a. in K\u00f6ln, H\u00fcrth und Essen), einige Male in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ilse Storb, die 1973 ihre Habilitationsschrift \u00fcber Dave Brubeck vorlegte und als Freundin und Kennerin des Pianisten Einblicke in seine Musik und seine Person geben wird.<\/p>\n<p>Ein anderes in diesem Jahr als Konzertmitschnitt erschienenes, au\u00dfergew\u00f6hnliches und in der Fachpresse hochgelobtes Album, an dem Sabine K\u00fchlich (voc + as) und Laia Genc (p + voc) ma\u00dfgeblich beteiligt sind, ist das Projekt \u201eLines for Ladies\u201c mit der hervorragenden Stuttgarter S\u00e4ngerin Anna Czichowsky. Special guests sind die Amerikanerin Kristin Korb (b + voc) und die gro\u00dfe alte Dame des Jazzgesangs, die legend\u00e4re Sheila Jordan (HGBS blue records).<\/p>\n<p>N\u00e4heres zu den, Musikerinnen, ihren CDs, Projekten und Konzerten bei <a href=\"http:\/\/www.swinging-brubeck.de\">www.swinging-brubeck.de<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.sabinekuehlich.com\">www.sabinekuehlich.com<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.laiagenc.com\">www.laiagenc.com<\/a>; <a href=\"http:\/\/www.linesforladies.com\">www.linesforladies.com<\/a>.<\/p>\n<p>Hingewiesen sei an dieser Stelle auch auf die geistes- und seelenverwandte CD \u201eI Remember Paul\u201c, eine Hommage an Paul Desmond der Altsaxophonistin Ilona Haberkamp und ihres Paula Dezz Quartetts feat. Ack van Rooyen (Laika redords 2009).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dietrich Schlegel \u2013 Eine der sch\u00f6nsten und originellsten CDs dieses Jahres ist zweifellos \u201eIN YOUR OWN SWEET WAY \u2013 A Tribute To The Great Dave Brubeck\u201c, ein Duo der Aachener S\u00e4ngerin\/ Saxophonistin Sabine K\u00fchlich und der K\u00f6lner Pianistin Laia Genc (Double Moon Records). Gut Ding will Weile haben \u2013 das alte Sprichwort trifft haargenau den Werdegang und Reifeprozess, den dieses Album seit 2009 bis zum Release im Fr\u00fchjahr durchschritten hat. \u00dcber den Verlauf gaben die beiden erfolgreichen und sympathischen Musikerinnen, die sich l\u00e4ngst mit Konzerten, Festivalauftritten und CDs in der Jazzszene behaupten, in einem lebhaften Gespr\u00e4ch mit der JazzZeitung ausgiebige Auskunft. Vor bald sechs Jahren hatte Sabine K\u00fchlich auf Anfrage einer Veranstalterin nach einem \u201eTribute\u201c-Wochenende mehrere Vorschl\u00e4ge unterbreitet. 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