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<oembed><version>1.0</version><provider_name>JazzZeitung</provider_name><provider_url>https://www.jazzzeitung.de/cms</provider_url><title>Eher selten: Philosophisches Nachdenken &#xFC;ber Jazz - JazzZeitung</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="JmToKdu0Er"&gt;&lt;a href="https://www.jazzzeitung.de/cms/2015/06/eher-selten-philosophisches-nachdenken-ueber-jazz/"&gt;Eher selten: Philosophisches Nachdenken &#xFC;ber Jazz&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://www.jazzzeitung.de/cms/2015/06/eher-selten-philosophisches-nachdenken-ueber-jazz/embed/#?secret=JmToKdu0Er" width="600" height="338" title="&#x201E;Eher selten: Philosophisches Nachdenken &#xFC;ber Jazz&#x201C; &#x2013; JazzZeitung" data-secret="JmToKdu0Er" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script&gt;
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</html><description>Daniel Martin Feige versucht es in seiner &#x201E;Philosophie des Jazz&#x201C; &#x2013; ein spannendes Unterfangen &#x2013; nicht ganz ohne Risiko. Feige kontrastiert die Europ&#xE4;ische Kunstmusik mit dem Jazz, mit improvisierter Musik, aber auch mit der so genannten Neuen Musik, allerdings von vornherein unter der Voraussetzung der Zugeh&#xF6;rigkeit des Jazz zur Europ&#xE4;ischen Kunstmusik, nicht zuletzt wegen der zahlreichen musikalischen Grenz&#xFC;berg&#xE4;nge von Neuer Musik zum Jazz und vice versa. Kompositorisches Schaffen als solches, so erkl&#xE4;rt Feige anfangs, ist rein musikgeschichtlich gesehen relativ jung. Insofern geh&#xF6;rt die Komposition, also das so genannte Werk irgendwie zum Beginn des b&#xFC;rgerlichen Konzertbetriebes um etwa die Mitte des 19. Jahrhunderts, dem Anfang dessen, was heute als Europ&#xE4;ische Kunstmusik bezeichnet wird. Zeitgen&#xF6;ssischer Jazz stellt sich per Definition in das Spannungsfeld von Komposition und Improvisation, wobei die Improvisation von ihren Sch&#xF6;pfern durchaus als etwas dem Werk &#xE4;hnliches verstanden wird. Das Ergebnis einer &#x201E;Improvisation&#x201C; ist im Feigeschen Verst&#xE4;ndnis gleichsam ein langer Fluss und wird zu Werk und erh&#xE4;lt seinen Wert durch seine Auff&#xFC;hrung. Da kann man ein Votum f&#xFC;r die Improvisation als Werk im Sinne der GEMA durchh&#xF6;ren, wie es beispielsweise in Frankreich von den Jazzmusikern &hellip;</description><thumbnail_url>http://www.jazzzeitung.de/cms/wp-content/uploads/2015/06/cover_feige_quadrat-150x150.jpg</thumbnail_url></oembed>
