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<oembed><version>1.0</version><provider_name>JazzZeitung</provider_name><provider_url>https://www.jazzzeitung.de/cms</provider_url><author_name>Rainer Wein</author_name><author_url>https://www.jazzzeitung.de/cms/author/wein/</author_url><title>Who is afraid of jazz? - JazzZeitung</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="XnobCMO9V7"&gt;&lt;a href="https://www.jazzzeitung.de/cms/2014/12/afraid-jazz/"&gt;Who is afraid of jazz?&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://www.jazzzeitung.de/cms/2014/12/afraid-jazz/embed/#?secret=XnobCMO9V7" width="600" height="338" title="&#x201E;Who is afraid of jazz?&#x201C; &#x2013; JazzZeitung" data-secret="XnobCMO9V7" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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</html><description>Ganz fr&#xFC;her hatten manche Leute noch Angst vor dem Jazz. Er war ihnen zu wild, zu aufm&#xFC;pfig, zu frenetisch, zu sittenlos. Sp&#xE4;ter dann zu sperrig, zu hektisch, zu kompliziert, zu frei, zu chaotisch, zu laut. Heute muss niemand mehr Angst haben. Die meisten Jazz-Neuheiten, die als CDs in meinem Briefkasten landen, t&#xF6;nen so ruhig, langsam und melancholisch, als w&#xE4;re gerade jemand in der Familie gestorben. Man h&#xF6;rt sanfte Akkorde, einen schl&#xE4;frigen Bass, ein verhuschtes Schlagzeug, vielleicht ein gehauchtes Saxophon. Die Welt ist irgendwie ganz furchtbar ernst und total am Wegd&#xE4;mmern. Nat&#xFC;rlich verstehe ich, dass die jungen Musiker heute den Jazz nicht mehr so spielen wollen, wie er fr&#xFC;her klang. Man kann nicht einfach wild loshotten wie in den Zwanzigern oder smart swingen wie in den Drei&#xDF;igern. Man kann nicht anfangen, sperrig zu boppen wie in den Vierzigern oder bluesig zu grooven wie in den F&#xFC;nfzigern. Man kann nicht zur&#xFC;ckgehen und wieder frei loslegen wie in den Sechzigern oder elektrisch ausholen wie in den Siebzigern. Die Zeiten sind vorbei, die Zeiten sind andere. Nur: Wer sagt, dass man deshalb ohne Feuer spielen muss, frei von Energie, &hellip;</description><thumbnail_url>http://www.jazzzeitung.de/cms/wp-content/uploads/2014/12/angst-150x150.jpg</thumbnail_url></oembed>
