Zunächst sah es sehr dramatisch aus. Am vergangenen Donnerstag war Al Jarreau mit einem Hubschrauber in die Notaufnahme der Klinik im südfranzösischen Gap geflogen worden. Der Sänger, der im März erst seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, litt unter schweren Atemwegsproblemen und wurde zunächst auf die Intensivstation gebracht.Weiterlesen
Bereits in seiner 15. Ausgabe präsentiert das Jazz-Meeting Berlin „Young Generation Jazz“ im Rahmen der Berlin Music Week vom 08. bis 12. September im Festsaal Kreuzberg sowie in der Kulturbrauerei fünf Tage lang hochkarätige Vertreter der jüngeren Europäischen Jazzszene in Berlin.Weiterlesen
Willem Breuker ist in den Jazzhimmel gezogen. Er hat sein Kollektief verlassen, das ohne ihn immer so undenkbar zu sein schien, und er hat sein Publikum verlassen. Viel zu früh. Es ist, als hätte der Jazz plötzlich nichts mehr zu lachen.Weiterlesen
Der Jazzmusiker Al Jarreau ist am Donnerstag in Frankreich aufgrund von Atembeschwerden in ein Krankenhaus im ostfranzösischen Gap eingeliefert worden. Laut einer Mitteilung der Hospitalleitung, aus der am Freitag mehrere französische Medien zitierten, befindet sich der 70-Jährige in einem «kritischen Zustand» und liegt auf der Intensivstation.
Darauf angesprochen, ob er den Rap erfunden habe, meint Gil Scott-Heron, das könne schon sein, er erinnere sich nur nicht mehr an die genauen Umstände. Jedenfalls ist der inzwischen 61-jährige Black Poet einer der Ahnherren der Bewegung, schon deshalb, weil seine viel zitierte Hymne „The Revolution Will Not Be Televised“ als Prototyp einer frech zum Flow soul-jazziger Rhythmen heraus geplauderter Gesellschaftskritik vor knapp vier Jahrzehnten wegweisend war. Und Gil Scott-Heron hatte allen Grund, sich aufzuregen. Weiterlesen
Stuttgart - Mit über 25 Darbietungen in und um Stuttgart bieten die Jazzopen Musikfreunden in diesem Jahr ab Freitag ein abwechslungsreiches Programm. Zum Beginn des zehntägigen Festivals treffen am Freitag (16. Juli, 19.30 Uhr) Earth, Wind &Fire und der Grammy-Preisträger Booker T in der Porsche-Arena zusammen. Am Samstag (17. Juli, 20.30 Uhr) können die Zuschauer im BIX Club Curtis Stigers und die Stuttgarter Jazzsängerin Verena Nübel hören.Weiterlesen
Kongsberg sei beinahe einmal Hauptstadt geworden, meint Sverre Lunde, Senior Advisor beim Ministry of Foreign Affairs und Chef-Lobbyist des Jazz in Norwegen. Das hätten damals nur die Dänen verhindert, die die Macht im Land gehabt und Oslo favorisiert hätten. Ansonsten sei der Ort eigentlich ideal für diese Aufgabe gewesen, weit genug im Landesinneren, um schwedische Übergriffe mühsam zu machen, und vor allem reich, sehr reich. Schließlich waren die Silberminen von Kongsberg ein Füllhorn und deshalb sei auch die Kirche der Stadt so groß geworden, hatte man doch Herrschaftsanspruch dokumentieren wollen.Weiterlesen
Am Mittwoch, den 14. Juli, tritt der Hip Hop-Star Nas zusammen mit Damian Marley beim Tollwood-Festival in München auf. Im Interview mit Claus Lochbihler erzählt er von seiner Liebe zu Afrika, was Hip Hop und Reggae zur Weltmusik macht, und was er an der Jazzlaufbahn seines Vaters bewundert.Weiterlesen
Ende August wird eine Komposition des sächsischen Komponisten und Jazzers Günter Heinz, der in diesem Jahr Stipendiat der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ist, zur Uraufführung kommen. Die Performance "Briefe aus Rauch"wird anlässlich des Literaturfestivals "Bardinale"aufgeführt.Weiterlesen
„One for my baby and one for the road” - mit diesem vor allem durch Frank Sinatra populär gemachten Song, trat Dianne Reeves in George Clooneys Film “Good night and good luck” auf. Während des Schlusskonzertes des 28. Südtirol Festival im Stadttheater Bozen erinnerte sich die Sängerin andie Dreharbeiten. Normalerweise seien die Helden der Leinwand im wahren Leben oft blass und unscheinbar – „nicht so Clooney“ behauptete Reeves in ihrem improvisierten Blues-Intro. Sie sah den Director und sein Feuer in den Augen, und es war geschehen: „He said move, and I moved, he said, sing and I sang“. Weiterlesen
Die fünfmal jährlich erscheinende Jazzzeitung bringt
Interviews, Berichte und Porträts aus der internationalen Jazzwelt,
sowie Besprechungen aktueller CDs, Videos und Bücher.
die Produktion einer Jazzzeitung erfordert langfristige Planung. Wenn die Themen
aber in der Luft liegen, dann entsteht so ein Heft beinahe von
allein. So geschehen bei vorliegender Ausgabe, die sich schwerpunktmäßig mit Jazz aus dem „Ganz Nahen Osten“ beschäftigt. „Die Bundesrepublik Deutschland hat seit einem Drittel der Zeit ihres Bestehens
das einstige Land der Improvisationskunst verinnerlicht“, schreibt Michael Ernst auf der ersten Seite. >>> ... weiterlesen >>>
Nein,
es war nicht alles gut in der Deutschen Demokratischen Republik.
Sonst gäbe es dieses ummauerte Konstrukt womöglich noch heute. So aber ist es seit zwei Jahrzehnten Geschichte, Zeit für diverse Bilanzen; die Bundesrepublik Deutschland hat (banale Tatsache, nur
scheinbar bewusst) seit einem Drittel der Zeit ihres Bestehens
das einstige Land der Improvisationskunst verinnerlicht. Seitdem
geht die Rede von Ostalgie, von Ost-Produkten, von Ost-Rock sogar.
Aber Ost-Jazz? >>> ...weiterlesen >>>
„Aus
den Schluchten des Balkan – Der Jazz entdeckt Südost-Europa“ konstatierte 2005 der Jazz-Kritiker und -analyst Hans-Jürgen Schaal auf seiner Homepage „Schaal’s Site“ eine bemerkenswerte Entwicklung, die schon vor einer ganzen Reihe von Jahren
begonnen hatte. Aber wann eigentlich und durch wen? Schaal meint,
es lasse sich wohl nicht mehr feststellen, wer als Erster die Idee
gehabt habe, Jazz und Balkanmusik „zu verheiraten“, und deshalb erkläre er kurzerhand Dusko Goykovich zum Vater des Balkan Jazz. >>> ...weiterlesen >>>