Die fünfmal jährlich erscheinende Jazzzeitung bringt
Interviews, Berichte und Porträts aus der internationalen Jazzwelt,
sowie Besprechungen aktueller CDs, Videos und Bücher.
die Produktion einer Jazzzeitung erfordert langfristige Planung. Wenn die Themen
aber in der Luft liegen, dann entsteht so ein Heft beinahe von
allein. So geschehen bei vorliegender Ausgabe, die sich schwerpunktmäßig mit Jazz aus dem „Ganz Nahen Osten“ beschäftigt. „Die Bundesrepublik Deutschland hat seit einem Drittel der Zeit ihres Bestehens
das einstige Land der Improvisationskunst verinnerlicht“, schreibt Michael Ernst auf der ersten Seite. >>> ... weiterlesen >>>
Nein,
es war nicht alles gut in der Deutschen Demokratischen Republik.
Sonst gäbe es dieses ummauerte Konstrukt womöglich noch heute. So aber ist es seit zwei Jahrzehnten Geschichte, Zeit für diverse Bilanzen; die Bundesrepublik Deutschland hat (banale Tatsache, nur
scheinbar bewusst) seit einem Drittel der Zeit ihres Bestehens
das einstige Land der Improvisationskunst verinnerlicht. Seitdem
geht die Rede von Ostalgie, von Ost-Produkten, von Ost-Rock sogar.
Aber Ost-Jazz? >>> ...weiterlesen >>>
„Aus
den Schluchten des Balkan – Der Jazz entdeckt Südost-Europa“ konstatierte 2005 der Jazz-Kritiker und -analyst Hans-Jürgen Schaal auf seiner Homepage „Schaal’s Site“ eine bemerkenswerte Entwicklung, die schon vor einer ganzen Reihe von Jahren
begonnen hatte. Aber wann eigentlich und durch wen? Schaal meint,
es lasse sich wohl nicht mehr feststellen, wer als Erster die Idee
gehabt habe, Jazz und Balkanmusik „zu verheiraten“, und deshalb erkläre er kurzerhand Dusko Goykovich zum Vater des Balkan Jazz. >>> ...weiterlesen >>>