Jun 122017
 
Lorenz Kellhubers Trio „Standard Experience“ interpretiert Klassiker auf ganz neue, eigene Weise

Heimspiel. Wenn in Regensburg ein Konzert des Pianisten und Komponisten Lorenz Kellhuber im Veranstaltungskalender steht, sehen Kulturaficionados das automatisch als ein Heimspiel mit entsprechendem Vor(ur)teil an. Obwohl der Musiker selbst in Berlin und seine beiden Mitmusiker, mit denen er beim Jazzclub im Leeren Beutel gastierte, in Brooklyn in den Vereinigten Staaten leben. Bei einem Studienaufenthalt in New York City hat der in Regensburg aufgewachsene Kellhuber 2014 den Schlagzeuger Obed Calvaire und den britischen Bassisten Orlando Le Fleming kennengelernt und mit ihnen ein [… mehr]

Jun 092017
 
Nicht nur München spielt auf in Südtirol

Bozen als bewährte Bühne jenseits des Brenner für hiesige Jazzmusiker? Zum Südtiroler Abenteuerspielplatz wurde 2011 dort der Waltherplatz für Musikstudenten des U.M.P.A. Jazz Orchestra Munich. Sturmeshalber mussten sie alle Wäscheklammern der Stadt aufkaufen, um ihre Notenblätter auf den Pulten zu halten. Für Münchner kaum mehr als drei Fahrstunden Richtung Süden entfernt, liegt das Zentrum eines weiträumigen Festivals, das sich Bayerns junger Szene schon seit langem verbunden fühlt. Vom 100 Kilometer westlich von Bozen gelegenen Sulden am Ortler bis Innichen im ähnlich fernen [… mehr]

Jun 072017
 
Gewinnen Sie Tickets: Jazz Sommer im Bayerischen Hof

Vom 18. bis 22. Juli findet zum 26. Mal das renommierte Festival in München statt. Als Medienpartner des Jazz Sommers im Bayerischen Hof verlosen wir 10 mal 2 Tickets. Versuchen Sie Ihr Glück – Postkarte oder E-Mail genügen! Teilnahmebedingungen Schicken Sie uns bis zum 10. Juli 2017 eine Postkarte oder E-Mail mit dem Kennwort „Jazz Sommer 2017“ und unter Angabe Ihrer Postadresse an folgende Adresse: JazzZeitung, Brunnstr. 23, 93053 Regensburg oder gaisa@jazzzeitung.de Die Preise 10-mal zwei Klaviersommer-Konzertkarten (keine Wahlmöglichkeit). Mitarbeiter der ConBrio [… mehr]

Jun 042017
 
Born To Be Blue: ein Chet-Baker-Film im Kino

Er fasziniert bis heute ungemein, nicht nur in seiner Eigenschaft als „Samtpfoten“-Trompeter und Falsett-Crooner erster Güte, sondern vor allem als tragische Jazzikone par excellence: Chet Baker. Unvergessen und als Einstieg in die Materie wärmstens empfohlen sei an dieser Stelle erst einmal Bruce Webers Dokumentar-Film „Let’s Get Lost“ von 1988, der auf DVD erhältlich ist. Kurz nach seinem tragischen Fenstersturz in Amsterdam vereint Weber hier Filmausschnitte, Interviews und eindrucksvolle musikalische Beispiele aus dem Leben des „James Dean des Jazz“. Gut aussehend und vordergründig [… mehr]

Jun 022017
 
+++ News +++ Jazz im Hamburger Hafen: Elbjazz-Festival startet heute! +++  Stefan Frank Band ft. Michel Kneule 7.06.2017 in der AalenerJamSession +++ 38. Internationales Jazzfestival Saalfelden 24.-27.08.2017 +++

+++ Jazz im Hamburger Hafen: Elbjazz-Festival startet heute! +++ Nach einjähriger Pause kehrt am Freitag, den 2.06.2017 das Elbjazz-Festival in den Hamburger Hafen zurück. In diesem Jahr werden auf acht Bühnen neben zahlreichen Newcomern auch diverse Stars der Szene spielen, teilte der Veranstalter mit. Zu den diesjährigen Highlights zählen Auftritte des Joshua Redman Trios, des Grammygewinners Gregory Porter und des Saxofonisten Jan Garbarek, der am Freitag die Konzerte in der Elbphilharmonie eröffnen wird. Das erst im Januar eröffnete Konzerthaus feiert seine Elbjazz-Premiere und wird Austragungsort von sechs der [… mehr]

Jun 012017
 
Ein Buch-Tipp: 100 Jahre Jazz

Die Geburtsstunde des Jazz ist ja nach wie vor umstritten. Das gibt der Autor dieses Jubiläumsbandes auch ganz offen zu. Viele datieren sie aber nach wie vor auf den 26. Februar 1917, als die Original Dixieland Jass Band des Kornettisten Dominic James La Rocca die Titel „Livery Stable Blues“ und „Dixieland Jass Band One-Step“ für das Plattenlabel Victor aufnahm. Wie danach der Jazz zu dem wurde, was er heute ist, führt dieses Buch in 63 Porträts von Musikern, die den Jazz prägend [… mehr]

Jun 012017
 
+++ 46. moers festival 2.-5. Juni 2017 +++ Gospel, Monk und Golden Twenties: Die hr-Bigband in der Saison 2017/18 +++ Stadtgarten-Team zum "Kulturmanager des Jahres" gewählt +++

+++ moers festival 2017 +++ Das moers festival 2017 lädt dieses Jahr mit einer spannenden Mischung zum Genuß ein: Julien Baker ist die neue große Liebe der internationalen Indie-Szene und wird für ihre eindringlichen und intimen Konzerte gefeiert. Die 21-Jährige berührt aber nicht nur mit einer wunderschönen Stimme und profundem Songwriting, sondern hat auch politisch etwas zu sagen. Julien Baker kommt aus dem Süden der USA, ist queer und zugleich bekennende Christin, eine konfliktreiche Mischung. The Bad Plus produzieren seit 17 Jahren [… mehr]

Mai 292017
 
BITTE KEINE COLA! Mein nachträglicher Tagebucheintrag in Erinnerung an MOORE, ROGER MOORE

Köln 2001, ein ruhiger Dienstag Abend, vielleicht auch ein Mittwoch oder sogar ein geschäftiger Donnerstag, eigentlich nicht weiter wichtig. Der junge Jazzpianist, Student der HfM Köln im zweiten Semester, sucht die Töne und nebenbei auch sich selbst. Im GLASHAUS, dem Restaurant des Hyatt Regency, wirft er an diesem Abend mit Noten. Der Anzug, eigens dafür besorgt, sitzt. Auswendig läuft’s noch nicht so gut, also liegt lässig das REAL BOOK vor ihm, der Kanon der wahren Jazzsongs. Wäre er Klassikstudent, so würde die [… mehr]

Mai 282017
 
Thelonious Monk – Les Liaisons Dangereuses 1960 (Sam Records)

Roger Vadims Film “Les Liaisons Dangereuses” aus dem Jahr 1960 ist eine ins zeitgenössische Frankreich übertragene Adaption und gleichzeitig erste Verfilmung des berühmt berüchtigten Briefromans von Choderlos de Laclos (Gefährliche Liebschaften), einem Meisterwerk der französischen Literatur. Sein Film war eine frühe Regiearbeit der Nouvelle Vague. Für den Jazzfan spannend ist dabei die Filmmusik. Von Art Blakey gab/gibt es einen gleichnamigen Soundtrack auf fontana, der musikalisch im Film aber eine eher untergeordnete Rolle spielt. Thelonious Monk spielte am 27. Juli 1959 die Musik, [… mehr]